Home / Forum / Meine Familie / Vater gestorben, Mutter Alkoholikerin

Vater gestorben, Mutter Alkoholikerin

14. Oktober 2012 um 17:24

Hallo,

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll ):, Ich bin 17 Jahre alt und habe gerade das Arbeiten eine (ausbildung) angefangen.. Mein Proplem ist mein Vater ist vor Knapp 4 Jahren verstorben.. und Meine Mutter ist Alkoholikerin, ihr benehmen wird immer schlimmer ... Sie fängt schon Frühs das trinken an fängt mit mir das Streiten an ohne gescheide Gründe dabei zu nennen, sie will mich schon von Zuhause rauswerfen.. Ich bin mit meinen Nerven einfach am Ende ich hab schon Depressionen ... Mein ganzes Leben ist einfach Scheise ... Vater weg, Mutter nur am Trinken.. Ich hab schonmal mit ihr geredet und meine Geschwister auch die ledier (450km/) entfernt von uns Leben, das sie mal zu einem Psychologen soll oder eine Therapie machen soll, aber wie immer sie sieht's nicht ein.. Und ich kann einfach nicht mehr .. zu meinen Schwestern ziehen will ich nicht da ich hier meine Freunde und Freundin und Arbeit habe und ja.... Fast Jeden Tag geraten wir in Streitereien die keinen Grund haben die mich dann immer wieder auf die slebstmordgedanken bringen oder auf den gedanke das ich das Jugendamt einschalte aber das will ich eigentlich auch nicht ... Ich kann einfahc nicht mehr bitte helft mir irgendwie ): !

Mfg:

Mehr lesen

3. November 2012 um 18:46

Hol dir schnellstens hilfe!
Hallo,
leider kenne ich das Problem mit Alkoholismus in der Familie selbst nur zu gut.
Ich bin bei meiner alkoholkranken Mutter aufgewachsen, auch mein Vater hat mehr als man als gesund bezeichnen könnte, getrunken. Immerhin war er nicht so tief in der Sucht wie meine Mutter, trotzdem konnte ich ihn unter diesen Umständen nicht als stütze sehen.
Mittlerweile bin ich 23, bin trotz der eher unschönen Kindheit und früheren Jugend relativ glücklich und wohl geraten
Aber durch die mangelnde Verantwortungsübernahme meiner Eltern sind mir einige Chancen der vergangenheit vermiest worden. Z.b. haben sie trotz glänzender Noten nicht dafür gesorgt, mich nach der Grundschule auf einem Gymnasium einzuschreiben, haben nicht erkannt oder nicht wahrhaben wollen, dass ich mit 16 ein erhebliches Alkoholproblem entwickelte... um nur 2 Beispiele zu nennen.
Aber jetzt geht es ja um DICH, Kevin.
Ich kann dir nur nahe legen, dich beim Jugendamt zu melden, ich habe das damals nicht getan, und jetzt rückblickend sage ich, dass das wirklich ein Fehler war, denn deswegen habe ich viel wertvolle Zeit darauf verschwendet (auch wenn "verschwendet" hart klingt), meine Mutter zu "bemuttern", anstatt mich um meine Zukunft und mein eigenes Vorankommen zu kümmern.
Eines steht fest: Du kannst deiner Mutter nicht helfen, das kann nur sie selbst, wenn sie einsieht, wie es um sie steht und dass sie etwas ändern sollte.

Außerdem finde ich es doof, dass so viele Kinder/Jugendliche sozusagen Angst haben, wenn sie Jugendamt hören... selbst wenn du, vllt nur vorübergehend, von Zuhause weg müsstest

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. November 2012 um 18:51

Hol dir schnellstens hilfe!
Hallo,
leider kenne ich das Problem mit Alkoholismus in der Familie selbst nur zu gut.
Ich bin bei meiner alkoholkranken Mutter aufgewachsen, auch mein Vater hat mehr als man als gesund bezeichnen könnte, getrunken. Immerhin war er nicht so tief in der Sucht wie meine Mutter, trotzdem konnte ich ihn unter diesen Umständen nicht als stütze sehen.
Mittlerweile bin ich 23, bin trotz der eher unschönen Kindheit und früheren Jugend relativ glücklich und wohl geraten
Aber durch die mangelnde Verantwortungsübernahme meiner Eltern sind mir einige Chancen der vergangenheit vermiest worden. Z.b. haben sie trotz glänzender Noten nicht dafür gesorgt, mich nach der Grundschule auf einem Gymnasium einzuschreiben, haben nicht erkannt oder nicht wahrhaben wollen, dass ich mit 16 ein erhebliches Alkoholproblem entwickelte... um nur 2 Beispiele zu nennen.
Aber jetzt geht es ja um DICH, Kevin.
Ich kann dir nur nahe legen, dich beim Jugendamt zu melden, ich habe das damals nicht getan, und jetzt rückblickend sage ich, dass das wirklich ein Fehler war, denn deswegen habe ich viel wertvolle Zeit darauf verschwendet (auch wenn "verschwendet" hart klingt), meine Mutter zu "bemuttern", anstatt mich um meine Zukunft und mein eigenes Vorankommen zu kümmern.
Eines steht fest: Du kannst deiner Mutter nicht helfen, das kann nur sie selbst, wenn sie einsieht, wie es um sie steht und dass sie etwas ändern sollte.

Außerdem finde ich es doof, dass so viele Kinder/Jugendliche sozusagen Angst haben, wenn sie Jugendamt hören... selbst wenn du, vllt nur vorübergehend, von Zuhause weg müsstest, ist das nicht immer so schlecht, wie du evtl befürchtest. Es gibt echt angenehme wohngruppen für Jugendliche in deinem Alter....

Das wichtigste ist auf jeden fall: was willst du? Was ist gut für dich? In deiner Situation darfst, oder musst du sogar ein Stück weit egoistisch sein, denn es geht UM DEIN LEBEN!!!

Ich hoffe, dass ich dir fürs Erste ein bisschen geholfen habe....

Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club