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Unterschied zwischen geplantem Kind und erst ungewolltem.....

6. Dezember 2008 um 19:46

Hallo zusammen,

ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig.

Ich hab mal eine Frage, wie ihr das ganze seht... mein Freund ist Vater von zwei Kindern, beide waren "unfälle" und die Mutter der beiden sagt er, hat er auch nie wirklich geliebt.... gibt es da Gefühlsmäßig Unterschiede zu solchen Kindern und zu Kindern die man mit einer Frau macht die man unendlich liebt und wo das Kind geplant ist oder gibts dann kein Unterschied mehr wenn es einmal da istt?

Ich hoffe ihr könnt mir eure Meinung schreiben.

Danke schonmal

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7. Dezember 2008 um 11:56

Es war nur eine theoretische Frage.....
Ich hab ja nicht gesagt das es so ist, es war dennoch eine Frage ob es da innerlich unterschiede gibt...
Klar liebt man sein Kind, aber ich denke das es doch sein kann, das wenn man ein Kind aus Liebe macht, das es doch ein Unterschied ist...

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9. Dezember 2008 um 22:31
In Antwort auf nadine0078

Es war nur eine theoretische Frage.....
Ich hab ja nicht gesagt das es so ist, es war dennoch eine Frage ob es da innerlich unterschiede gibt...
Klar liebt man sein Kind, aber ich denke das es doch sein kann, das wenn man ein Kind aus Liebe macht, das es doch ein Unterschied ist...

Das mit dem Unfall ist eine dumme Ausrede,
Kinder sind halb Vater und halb Mutter und werden meist auch von beiden geliebt. Wer sein Kind nicht lieben kann, ist massiv gestört.
Gruß Melike

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10. Dezember 2008 um 18:44
In Antwort auf melike13

Das mit dem Unfall ist eine dumme Ausrede,
Kinder sind halb Vater und halb Mutter und werden meist auch von beiden geliebt. Wer sein Kind nicht lieben kann, ist massiv gestört.
Gruß Melike

Davon redet doch garkeiner....
Irgendwie scheint ihr keine zu verstehen worauf ich hinaus möchte... ich hab nicht gesagt das er seine Kinder nicht liebt.... ich hab jedeglich angefragt wie andere das sehen ob es da bindungsmäßig unterschiede gibt zwischen einem wunschkind und einem kind was ein

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15. Dezember 2008 um 13:59
In Antwort auf nadine0078

Davon redet doch garkeiner....
Irgendwie scheint ihr keine zu verstehen worauf ich hinaus möchte... ich hab nicht gesagt das er seine Kinder nicht liebt.... ich hab jedeglich angefragt wie andere das sehen ob es da bindungsmäßig unterschiede gibt zwischen einem wunschkind und einem kind was ein

Ich glaub, ich weiß
worauf du hinaus möchtest.
du willst wohl hören, dass dein mann die kinder, die er von dir haben wird, weil er dich liebt und ihr euch kinder inniglich wünscht, mehr liebt als die, die er ungewollt aufgehalst gekriegt hat - richtig?
muss dich leider enttäuschen. wäre es so, dann wäre er ein schlechter vater und von so einem würde ich überhaupt keine kinder wollen.
was aber die bindung betrifft: väter haben meist eh einen anderen bezug zu kindern als deren mütter. d.h. kinder, die abwesend sind, lieben die väter zwar immer noch, aber sie können sie schnell "vergessen". sie wissen sie ja (i.d. regel) bei der mutter gut aufgehoben und brauchen also nicht allzu viele gedanken auf sie verschwenden, zumal sie sich ja wg der distanz in die erziehung auch nicht sonderlich einbringen können.
bei uns ist es jedenfalls so: wir haben 2 gemeinsame kinder und mein mann hat 2 ungewollte. natürlich liebt er die ungwollten und natürlich kommt er seinen pflichten nach. aber die kinder, mit denen er zusammenlebt, meine kinder, haben eben die stärkere bindung.
ich denke, es geht also mehr um die räumliche distanz als um gewollt oder ungwollt ...

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27. Dezember 2008 um 22:51
In Antwort auf agafya_11866265

Ich glaub, ich weiß
worauf du hinaus möchtest.
du willst wohl hören, dass dein mann die kinder, die er von dir haben wird, weil er dich liebt und ihr euch kinder inniglich wünscht, mehr liebt als die, die er ungewollt aufgehalst gekriegt hat - richtig?
muss dich leider enttäuschen. wäre es so, dann wäre er ein schlechter vater und von so einem würde ich überhaupt keine kinder wollen.
was aber die bindung betrifft: väter haben meist eh einen anderen bezug zu kindern als deren mütter. d.h. kinder, die abwesend sind, lieben die väter zwar immer noch, aber sie können sie schnell "vergessen". sie wissen sie ja (i.d. regel) bei der mutter gut aufgehoben und brauchen also nicht allzu viele gedanken auf sie verschwenden, zumal sie sich ja wg der distanz in die erziehung auch nicht sonderlich einbringen können.
bei uns ist es jedenfalls so: wir haben 2 gemeinsame kinder und mein mann hat 2 ungewollte. natürlich liebt er die ungwollten und natürlich kommt er seinen pflichten nach. aber die kinder, mit denen er zusammenlebt, meine kinder, haben eben die stärkere bindung.
ich denke, es geht also mehr um die räumliche distanz als um gewollt oder ungwollt ...

Unterschrieben
Japp lemonice73 das kann ich so unterschreiben.
Ist bei meinem Mann ganz genauso!
Wir haben 3 gemeinsamme Kids und jeder jeweils eines aus Vorheriger Beziehung Seines war ein "Unfall" und meines ein Wunschkind die 3 gemeinsammen sind auch Wunschkinder.
Leider sieht er seinen Sohn aus dieser Beziehung nur sehr selten, was eben tatsache dazu führt, dass Gefühlsmäßig kein Unterschied besteht aber in der Bindung ist er tatsache vorhanden.
(liegt eben leider an dem "Umstand" das die Kids eher bei den Müttern aufwachsen)

Hoffe wir konnten dir weiterhelfen?!?!

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28. Dezember 2008 um 18:43

Nun ja...
Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, denke ich.

Klar kann es passieren das man die Kinder nicht sooo sehr liebt, oder einem mal rausrutscht, das sie unfälle waren, doch ich denke: Kind ist Kind und als solches sollte man es einfach nur lieben, egal unter welchen umständen es entschanden ist.

Bei mir ist das so: Ich versuche immer möglichst unvoreingenommen an Sachen oder Menschen haran zu gehen, und bei Kindern fällt ist mir sehr leicht sie lieb zu gewinnen, egal ob es jetzt die Kinder meiner besten Freundin sind, oder aber Kinder die man kennt weil man mal auf dem Spielplatz waren und schon öfter mit ihnen geredet hat.

Was meine eigenen Kinderwünsche betreffen ist das eigentlich ganz positiv.
Ich will mindestens zwei Kinder und es ist mir eigentlich auch egal ob selbst Geboren, Adoptiert oder einfach mit in die Beziehung gebrachte.
Kinder sind etwas wunderbares, egal wie nervig und stressig sie manchmal sein können. Sie sind die Zukunft von uns allen und deshalb bin ich der überzeugung, das man ihenen all das zeigen und beibringen sollte was man selbst schätzt und gerne hat.
Tolleranz, Liebe, Höfflichkeit, Wissen...
Egal, von wem die Kinder sind, oder aus welchem Land sie kommen...
Lg
Jade

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30. Dezember 2008 um 12:47
In Antwort auf toma_12577227

Unterschrieben
Japp lemonice73 das kann ich so unterschreiben.
Ist bei meinem Mann ganz genauso!
Wir haben 3 gemeinsamme Kids und jeder jeweils eines aus Vorheriger Beziehung Seines war ein "Unfall" und meines ein Wunschkind die 3 gemeinsammen sind auch Wunschkinder.
Leider sieht er seinen Sohn aus dieser Beziehung nur sehr selten, was eben tatsache dazu führt, dass Gefühlsmäßig kein Unterschied besteht aber in der Bindung ist er tatsache vorhanden.
(liegt eben leider an dem "Umstand" das die Kids eher bei den Müttern aufwachsen)

Hoffe wir konnten dir weiterhelfen?!?!

Da gibts noch was anderes....
Ich denke schon das ihr mir etwas weiter helfen konntet. Ich denke das Problem liegt immoment auch noch darin das seine Tochter die ganze Situation noch nicht richtig akzeptiert, sie will am liebsten immer was mit ihm allein machen, redet auch nicht viel mit mir wenn wir was unternehmen, ich fühl mich halt einfach etwas ausgeschlossen von ihr und dadurch fühl ich mich dann auch unwohl, und deswegen kommt wahrscheinlich auch diese Frage auf die ich hier gestellt hatte.
Mein Freund steht da zwar auf meiner Seite und will auch das wir das hin bekommen aber er kann natürlich auch nichts machen wenn sie immoment nur auf ihn fixiert ist und ich halt für sie mehr als störenfried dabei bin.

Ich will aber auch nicht, das wenn unser gemeinsames Kind dann mal da ist, das sie dann immer noch wie Honig an seinem Hintern klebt und wir uns alle dann jedesmal umstellen müssen wenn seine Tochter kommt.

Ich will einfach nur ein normales Leben mit ihm führen, unserem gemeinsamen Kind später, und das seine Tochter auch normal da mit eingebracht wird..... aber immoment seh ich da einfach nur schwarz....
Dadurch das mein Freund und seine ex anders miteinander umgegangen sind als wir, kennt sie wahrscheinlich garnicht richtig das verhältnis zwischen Mann und Frau und das sie Kind ist....
Mir kommt es manchmal so vor als wenn sie ihn als "ihrs" sieht, das er ihr gehört....und das nervt mich auch total....

Puh jetzt kommen noch andere Themen/Probleme zum vorscheinen, ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen wieder...

LG

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5. Februar 2009 um 14:18
In Antwort auf nadine0078

Da gibts noch was anderes....
Ich denke schon das ihr mir etwas weiter helfen konntet. Ich denke das Problem liegt immoment auch noch darin das seine Tochter die ganze Situation noch nicht richtig akzeptiert, sie will am liebsten immer was mit ihm allein machen, redet auch nicht viel mit mir wenn wir was unternehmen, ich fühl mich halt einfach etwas ausgeschlossen von ihr und dadurch fühl ich mich dann auch unwohl, und deswegen kommt wahrscheinlich auch diese Frage auf die ich hier gestellt hatte.
Mein Freund steht da zwar auf meiner Seite und will auch das wir das hin bekommen aber er kann natürlich auch nichts machen wenn sie immoment nur auf ihn fixiert ist und ich halt für sie mehr als störenfried dabei bin.

Ich will aber auch nicht, das wenn unser gemeinsames Kind dann mal da ist, das sie dann immer noch wie Honig an seinem Hintern klebt und wir uns alle dann jedesmal umstellen müssen wenn seine Tochter kommt.

Ich will einfach nur ein normales Leben mit ihm führen, unserem gemeinsamen Kind später, und das seine Tochter auch normal da mit eingebracht wird..... aber immoment seh ich da einfach nur schwarz....
Dadurch das mein Freund und seine ex anders miteinander umgegangen sind als wir, kennt sie wahrscheinlich garnicht richtig das verhältnis zwischen Mann und Frau und das sie Kind ist....
Mir kommt es manchmal so vor als wenn sie ihn als "ihrs" sieht, das er ihr gehört....und das nervt mich auch total....

Puh jetzt kommen noch andere Themen/Probleme zum vorscheinen, ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen wieder...

LG

Hi
Falls ihr noch nicht so lange zusammen seid, müsst ihr euch Zeit geben. Dein Mann muss ihr behutsam klarmachen, dass du jetzt dazugehörst und dass er dich auch liebt, auf eine andere Art und Weise als sie, aber deshalb nicht weniger. Dass deshalb nicht weniger Platz für sie in seinem Herzen ist, weil das so groß ist, dass da mehr als genug Liebe reinpasst. Das ist auch wichtig für die Zukunft, wenn ihr gemeinsame Kinder haben wollt, die die Tochter dann ja auch akzeptieren muss. Kinder können viel mehr verstehen als man glaubt. Die sind klasse, man muss ihnen nur die Möglichkeit geben, das auch zu zeigen.

Zu deiner Frage: Mein Mann wird sicher alle Kinder gleich stark lieben, eben, weil er eine biologische Bindung hat und weil er verantwortungsbewusst ist. Das muss man schon akzeptieren und ehrlich - ansonsten würde ich auch gar nicht mit ihm zusammen sein wollen.

Zusätzlich zu der schon erwähnten räumlichen Sache kommt allerdings: Was meinem Mann manchmal schwer fällt ist, dass seine Tochter (gerade als Mädchen) natürlich auch vieles von ihrer Mutter hat. Manches eben auch, dass ihn damals so genervt hat, dass es Mitgrund für die Trennung war. Die Tochter ist halb er UND halb die Ex. Da besteht natürlich ein Unterschied zu unseren zukünftigen gemeinsamen Kindern. Aber da er sie bekommen hat, ist das sein Problem, durch das er jetzt eben durch muss.

Mein Mann würde das seine Tochter allerdings nie spüren lassen und ohnehin ist das irgendwie ja graue Theorie, die nichts ändert. Er denkt da nicht weiter drüber nach. Warum auch, wohin sollte es führen?

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