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Unterhalt (14 Jährige), ex zahlt nicht

2. Mai 2018 um 23:03

Hallo, ich schreibe hier wegen der Tochter meines Freundes. Wir sind seit mehreren Jahren zusammen und mein Freund hat immer Unterhalt bezahlt als die Tochter noch bei der Mutter gewohnt hat. Sie haben damals nichts gerichtlich beschlossen, denn für meinen Freund war es selbstverständlich, dass er jeden Monat Unterhalt überweist, sogar den Sommer über als das Kind 2 Monate bei ihm war hat er immer bezahlt. Seit 2.5 Jahren ist die Tochter (ihre Entscheidung!) zum Vater (meinem Freund) nach Österreich gezogen. Damals hat die Mutter geheiratet und ist nach Deutschland gezogen zu ihrem jetzigen Ehemann. Nachdem ein Jahr vergangen ist, hat der Kindesvater (mein Freund) die Kindesmutter gebeten, dass sie 100€ Unterhalt für die gemeinsame Tochter zahlt! Sie weigert sich jedoch. Sie ist nach wie vor in Deutschland und arbeitslos. Vor zwei Monaten hat sie ein weiteres Kind bekommen. Nach einem Antrag an sie, hat sie ebenfalls nur geschrieben, dass sie kein Geld hat ubd Hausfrau ist. Wir finden es unangemessen, dass sie kein Unterhalt an die Tochter zahlen möchte. Uns geht es gut, aber dennoch ist es angebracht, dass die Kindesmutter etwas Geld der Tochter überweist. Weiß jemand wie das gesetzlich geregelt ist? Es wurde ja bei deren Scheidung niemals was gerichtlich beschlossen, aber es muss ja die Möglichkeit geben etwas zu tun, damit die Tochter etwas von ihrer Mutter bekommt. Natürlich bedrückt sie das auch, denn ihre Mutter kümmert sich ohnehin nicht um sie und sie will sie auch nie besuchen. Wie soll sie überhaupt was zahlen, wenn sie nichts verdient?? Wie ist sowas geregelt? es kann ja nicht sein, dass jemand Kinder in die Welt setzt, aber sich gar nicht um die Kinder kümmert. Natürlich wird sie jetzt eine Weile nicht arbeiten gehen, wenn sie ein Baby Zuhause hat. Aber irgendeine Lösung muss es wohl geben? Sie vertröstet bereits seit Monaten die Tochter, und lügt immer wieder, dass sie ihr etwas überweist. Macht euch kein falsches Bild von uns. Uns geht es sehr gut, und ich sehe die Tochter als meine eigene! Ich kümmere mich um sie usw. Aber dennoch sehe ich nicht ein, dass die eigene Mutter nichtmal 50€ für die Tochter auf die Seite legen kann. Vielleicht hat jemand Erfahrung und kann uns Tipps geben? Lg

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3. Mai 2018 um 11:50

Da bleibt euch leider nur die Möglichkeit, gerichtlich vorzugehen. Wobei ich keine Ahnung habe, wie das bei unterschiedlichen Ländern funktioniert. Klärt das einfach mit einem Anwalt ab.

Eine Kontaktpflicht gibt es für Eltern nicht, da muss die Tochter leider durch. Wenn das Elternteil nicht möchte, kann man leider nichts machen. Fangt sie auf und sprecht ihr Mut zu, damit sie damit umzugehen lernt.

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4. Mai 2018 um 7:39
In Antwort auf sternchen1987.

Hallo, ich schreibe hier wegen der Tochter meines Freundes. Wir sind seit mehreren Jahren zusammen und mein Freund hat immer Unterhalt bezahlt als die Tochter noch bei der Mutter gewohnt hat. Sie haben damals nichts gerichtlich beschlossen, denn für meinen Freund war es selbstverständlich, dass er jeden Monat  Unterhalt überweist, sogar den Sommer über als das Kind 2 Monate bei ihm war hat er immer bezahlt. Seit 2.5 Jahren ist die Tochter (ihre Entscheidung!) zum Vater (meinem Freund) nach Österreich gezogen. Damals hat die Mutter geheiratet und ist nach Deutschland gezogen zu ihrem jetzigen Ehemann. Nachdem ein Jahr vergangen ist, hat der Kindesvater (mein Freund) die Kindesmutter gebeten, dass sie 100€ Unterhalt für die gemeinsame Tochter zahlt! Sie weigert sich jedoch. Sie ist nach wie vor in Deutschland und arbeitslos. Vor zwei Monaten hat sie ein weiteres Kind bekommen. Nach einem Antrag an sie, hat sie ebenfalls nur geschrieben, dass sie kein Geld hat ubd Hausfrau ist. Wir finden es unangemessen, dass sie kein Unterhalt an die Tochter zahlen möchte. Uns geht es gut, aber dennoch ist es angebracht, dass die Kindesmutter etwas Geld der Tochter überweist. Weiß jemand wie das gesetzlich geregelt ist? Es wurde ja bei deren Scheidung niemals was gerichtlich beschlossen, aber es muss ja die Möglichkeit geben etwas zu tun, damit die Tochter etwas von ihrer Mutter bekommt. Natürlich bedrückt sie das auch, denn ihre Mutter kümmert sich ohnehin nicht um sie und sie will sie auch nie besuchen. Wie soll sie überhaupt was zahlen, wenn sie nichts verdient?? Wie ist sowas geregelt? es kann ja nicht sein, dass jemand Kinder in die Welt setzt, aber sich gar nicht um die Kinder kümmert. Natürlich wird sie jetzt eine Weile nicht arbeiten gehen, wenn sie ein Baby Zuhause hat. Aber irgendeine Lösung muss es wohl geben? Sie vertröstet bereits seit Monaten die Tochter, und lügt immer wieder, dass sie ihr etwas überweist. Macht euch kein falsches Bild von uns. Uns geht es sehr gut, und ich sehe die Tochter als meine eigene! Ich kümmere mich um sie usw. Aber dennoch sehe ich nicht ein, dass die eigene Mutter nichtmal 50€ für die Tochter auf die Seite legen kann. Vielleicht hat jemand Erfahrung und kann uns Tipps geben? Lg

das ist zwar nett gemeint, dass ihr bei der Mutter anfragt, hat aber keinen Sinn, wenn Sie nicht will. Wendet Euch an einen Anwalt und lest mal hier:
">https://www.kanzlei-hasselbach.de/2016/kindesunterhalt-im-ausland/09/#einforderung

punkt 4: 4. Wenn das Kind im Ausland lebt

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23. Mai 2018 um 22:17

Nun ja, bis gestern war die Frist, dass sich die Kindesmutter beim Gericht in Deutschland meldet. Haben ein Email erhalten von den Aussagen der Kindesmutter, dass Sie von Kindergeld bzw. Elterngeld lebt, da sie und ihr jetziger Ehemann ein gemeinsames Kind bekommen haben. Sie hat in den letzten zwei Jahren keinen deutschkurs gemacht und hat auch keine Arbeit. Ihr Ehemann arbeitet bei und verdient knapp 2000€ netto. Ihr Ehemann hat das Kind (also die Tochter meines Freundes) nicht adoptiert, da sie ja beschlossen haben, dass sie zum Vater zieht (meinem Freund). Ich verstehe nicht, was das damit zu tun hat? Sie lebt ja derzeit auch vom Kindergeld bzw. dem versienten ihres Mannes. Da ist es ja nicht zu viel
verlangt, dass sie ihrem ersten Kind auch 100€ monatlich Taschengeld gibt... 

Jetzt heißt es warten, da das österreichische Gericht beschließt, ob sie Unterhalt zahlen muss oder nicht. Ich finde das so schräg, denn wenn man schon Kinder in die Welt setzt dann soll man sich auch um sie kümmern. Ich hoffe wirklich, dass das Gericht so entscheidet, dass die Kleine wenigstens etwas von ihrer Mutter bekommt..... 

Mehr kann man dann auch nicht machen oder ...? Meint ihr denn, dass das Gericht sowas ablehnen wird..? Gibt es hier irgendwelche ähnlichen erfahrungen diesbzgl.? 


Danke schonmal für eure Antworten! 

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23. Mai 2018 um 22:21

Edit: Im Protokoll ist zB angeführt: „Ihr Ehemann und die Kindesmutter müssen Miete zahlen.“

Wie fanden das lächerlich, denn die beiden sind sicherlich nicht die einzigen die Miete zahlen müssen. Verstehe nicht, was sowas heißen soll.

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25. Mai 2018 um 0:43
In Antwort auf knuffl

Da bleibt euch leider nur die Möglichkeit, gerichtlich vorzugehen. Wobei ich keine Ahnung habe, wie das bei unterschiedlichen Ländern funktioniert. Klärt das einfach mit einem Anwalt ab.

Eine Kontaktpflicht gibt es für Eltern nicht, da muss die Tochter leider durch. Wenn das Elternteil nicht möchte, kann man leider nichts machen. Fangt sie auf und sprecht ihr Mut zu, damit sie damit umzugehen lernt.

Doch. schon. Auch das Kontaktrecht besteht auf beiden Seiten – also sowohl für den Elternteil als auch für das Kind selbst. Demnach kann sie es auch gerichtlich einklagen (wenn sie denn will). Viele Kinder entscheiden sich aber in dem Alter dann meist dagegen (wenn bei dem Elternteil kein Interesse besteht).

Und auch wenn das Kind somit den Elternteil nicht mehr sehen mag, so verringert dass seine Unterhaltspflicht nicht (automatisch – erst bei groben Verstößen). Die Höhe des Unterhalts – es gibt einen Regelsatz, der herangezogen werden kann. Ist der Elternteil nicht zahlungsfähig, können notfalls auch die Großeltern herangezogen werden.

Aber in diesem Fall würde ich einfach zu einem Familienanwalt in der Nähe gehen bzw. ggf. von den gratis Beratungsstunden der Anwaltschaftskammer in Anspruch nehmen … in Wien und den Landeshauptstädten gibt es diese regelmäßig, um die Ansprüche des Kindes (der Unterhalt gebührt dem Kind nicht dem Elternteil, bei dem sich das Kind aufhält) zu prüfen. Anschließend dann eben Anwalt suchen und weiter vorgehen. Wenn ein Unterhalt gerichtlich festgelegt wurde, kann meines Wissens auch eine Unterhaltsvorauszahlung (oder so ähnlich) durch den Bund erfolgen, wobei sich dieser dann beim unterhaltspflichtigen Elternteil schadlos hält. 

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26. Mai 2018 um 20:41

bei allen Aktionen sollte immer das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen und nicht was gerecht oder ungerecht sein könnte. Leider kommt sowas öfters vor, dass Kinder in die Welt gesetzt werden, ohne sich darum zu kümmern. Euch geht es gut und belastet das Kind nicht damit. Allein die Trennung ist für Kinder schlimm genug. 

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26. Mai 2018 um 22:26

Wir belasten das Kind nicht damit, auf keinen Fall. Sie weiß die Details gar nicht, sondern nur, dass ihr Papa die Mutter gefragt hat, ob sie monatlich Unterhalt zahlen möchte oder eigentlich sollte. Also dass das alles vor Gericht ist, dass weiß sie gar nicht und sie soll sich da nicht unnötig den Kopf zerbrechen. Falls das Gericht entscheiden sollte, dass sie nicht zahlen muss weil sie nicht kann oder was auch immer, dann wird wohl ihr Vater auch das alleinige Sorgerecht beantragen. Sie sieht das Kind ja wenn es gut geht ein Mal im Jahr, da sie auch nicht das Interesse zeigt. Uns geht es gut, und der Tochter fehlt es auch an nichts, aber meinem Freund geht es ums Prinzip, denn wieso soll sie das Sorgerecht haben, wenn sie sich NULL für das Kind interessiert? Da verstehe ich ihn auch irgendwie. Wenn sie Mal in zwei-drei Monaten der Tochter schreibt, dann sagt sie auch immer, dass sie ihr etwas Geld überweist und machts aber im endeffekt nie. 

Also uns wurde gesagt, dass es in 14 Tagen entschieden wird vom Gericht, ob sie unterhaltspflichtig ist oder nicht. Wahrscheinlich wird es negativ sein, da sie ja kein eigenes Einkommen hat sondern nur knapp 500€ Elterngeld und Kindergeld oder was sie da angegeben hat. Und das Geld vom Gatten zählt ja da nicht. 
 

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30. Mai 2018 um 21:04

Warum richtet ihr keine Beistandschaft ein bzw. beantragt Unterhaltsvorschuss ? Das ist kostenlos und das Amt regelt dann ales für euch.

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