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Unsere Kleine (7) will einfach nicht alleine schlafen...

15. September 2018 um 6:11

Huhu,

zunächst war ich eine stille Mitleserin, aber seit gestern Abend brennt mir etwas sehr unter den Nägeln, wobei ich Rat benötige..

Unsere Situation sieht wie folgt aus: mein Mann und ich sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, davon jetzt 4 Wochen verheiratet. Er hat zwei Kids mit in die Beziehung gebracht, unser Großer ist 10, unsere Kleine 7, wird bald 8, und leben sonst bei der Mutter und sind alle zwei Wochen am Wochenende bei uns. Die beiden haben mich von Anfang an voll akzeptiert, bis auf die üblichen Reibereien (das Essen zerpflücken, manchmal trotzig reagieren, wenn es nicht nach dem Willen geht, etc.).

Seit dem die Schule jedoch wieder angefangen hat, hat unsere Kleine immens probleme mit dem ins Bett gehen abends. In der Schule grassieren üble "Monstergeschichten", die ihre Mitschüler den Kleinen erzählen. Das haben wir zusammen mit der Kindsmutter schon unterbunden, die entsprechenden "Geschichten-Erzähler" haben schon ein "Stopp" erhalten.
Trotzdem: unsere Kleine will seitdem nicht mehr alleine in ihrem Zimmer bei uns oder bei der Mutter schlafen. Sie sieht in allen möglichen Gegenständen Monster oder Geister, will generell nicht mehr schlafen und es endet in großem Geheule bis weit in die Nacht. Sie will dann immer bei ihrem Bruder schlafen, der mit seinen 10 Jahren jedoch langsam an dem Punkt ist, dass er nicht immer seine kleine Schwester bei sich haben möchte.

Alle Parteien sind ratlos, mit Engelszungen auf sie einreden bringt nichts, ihr deutlich zu erklären, dass sie keine Angst haben braucht, auch nicht, altersgerechte Hörspiele nimmt sie in ihrer Angst gar nicht mehr war, Geschichten vorlesen auch nicht, Musik auch nicht...NICHTS hilft! Wenn man bei ihr bleibt, schläft sie sowieso nicht, sondern plappert wild drauf los.

Man muss auch dazu sagen, dass sie eine sehr ausgeprägte Fantasie hat, demnächst auch zur Ergo gehen soll, damit sie ausgeglichener und ausgelasteter wird.

Kennt ihr sowas oder habt ähnliche Erfahrungen mit Euren Kids gemacht? Wir sind über alle Ratschläge sehr dankbar, denn allmählich wissen wir (auch die Kindsmutter und Partner) nicht mehr weiter.

Vielen lieben Dank vorab für Eure Antworten!

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15. September 2018 um 8:17
In Antwort auf user316002

Huhu,

zunächst war ich eine stille Mitleserin, aber seit gestern Abend brennt mir etwas sehr unter den Nägeln, wobei ich Rat benötige..

Unsere Situation sieht wie folgt aus: mein Mann und ich sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, davon jetzt 4 Wochen verheiratet. Er hat zwei Kids mit in die Beziehung gebracht, unser Großer ist 10, unsere Kleine 7, wird bald 8, und leben sonst bei der Mutter und sind alle zwei Wochen am Wochenende bei uns. Die beiden haben mich von Anfang an voll akzeptiert, bis auf die üblichen Reibereien (das Essen zerpflücken, manchmal trotzig reagieren, wenn es nicht nach dem Willen geht, etc.).

Seit dem die Schule jedoch wieder angefangen hat, hat unsere Kleine immens probleme mit dem ins Bett gehen abends. In der Schule grassieren üble "Monstergeschichten", die ihre Mitschüler den Kleinen erzählen. Das haben wir zusammen mit der Kindsmutter schon unterbunden, die entsprechenden "Geschichten-Erzähler" haben schon ein "Stopp" erhalten.
Trotzdem: unsere Kleine will seitdem nicht mehr alleine in ihrem Zimmer bei uns oder bei der Mutter schlafen. Sie sieht in allen möglichen Gegenständen Monster oder Geister, will generell nicht mehr schlafen und es endet in großem Geheule bis weit in die Nacht. Sie will dann immer bei ihrem Bruder schlafen, der mit seinen 10 Jahren jedoch langsam an dem Punkt ist, dass er nicht immer seine kleine Schwester bei sich haben möchte.

Alle Parteien sind ratlos, mit Engelszungen auf sie einreden bringt nichts, ihr deutlich zu erklären, dass sie keine Angst haben braucht, auch nicht, altersgerechte Hörspiele nimmt sie in ihrer Angst gar nicht mehr war, Geschichten vorlesen auch nicht, Musik auch nicht...NICHTS hilft! Wenn man bei ihr bleibt, schläft sie sowieso nicht, sondern plappert wild drauf los.

Man muss auch dazu sagen, dass sie eine sehr ausgeprägte Fantasie hat, demnächst auch zur Ergo gehen soll, damit sie ausgeglichener und ausgelasteter wird.

Kennt ihr sowas oder habt ähnliche Erfahrungen mit Euren Kids gemacht? Wir sind über alle Ratschläge sehr dankbar, denn allmählich wissen wir (auch die Kindsmutter und Partner) nicht mehr weiter.

Vielen lieben Dank vorab für Eure Antworten!

Legt der Tochter deines Mannes doch einfach eine Matratze in euer Schlafzimmer. Dann muss sie bei den sowieso seltenen Uebernachtungen bei ihrem Vater nicht bis tief in die Nacht weinen. Irgendwann hoert das mit der Angst wieder von selber auf. 

Aussedem...diese Kinder sind nicht deine oder eure Kleinen. Sie sind die Kinder deines Mannes die du alle zwei Wochen siehst. Ich bin mir sicher die Mutter der Kinder bekommt das zu Hause alleine in den Griff, ohne deine Hilfe. 

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15. September 2018 um 9:06
In Antwort auf evaeden

Legt der Tochter deines Mannes doch einfach eine Matratze in euer Schlafzimmer. Dann muss sie bei den sowieso seltenen Uebernachtungen bei ihrem Vater nicht bis tief in die Nacht weinen. Irgendwann hoert das mit der Angst wieder von selber auf. 

Aussedem...diese Kinder sind nicht deine oder eure Kleinen. Sie sind die Kinder deines Mannes die du alle zwei Wochen siehst. Ich bin mir sicher die Mutter der Kinder bekommt das zu Hause alleine in den Griff, ohne deine Hilfe. 

Eben nicht. Und anders als bei anderen Patchworkfamilien reden wir WIRKLICH miteinander anstatt gegeneinander..klar sind die beiden nicht meine LEIBLICHEN Kinden, dennoch liebe ich sie und will helfen..und wenn die Kindsmutter UNS um Hilfe bittet, warum sollte ich dann kaltschnäuzig NEIN sagen?


Und die Matratze bei uns ins Schlafzimmer legen? Also sorry..aber das wirkt eher kontraproduktiv, denn dann weint sie vielleicht zwar nicht die ganze Nacht sondern redet die ganze Zeit..

Ich glaube nach dieser Antwort nun schon, dass es ein Fehler war, mich an dieses Forum zu wenden..ich als (in deinen Augen böse *hust*) Stiefmutter darf mich wohl nicht sorgen..

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15. September 2018 um 19:04
In Antwort auf user316002

Eben nicht. Und anders als bei anderen Patchworkfamilien reden wir WIRKLICH miteinander anstatt gegeneinander..klar sind die beiden nicht meine LEIBLICHEN Kinden, dennoch liebe ich sie und will helfen..und wenn die Kindsmutter UNS um Hilfe bittet, warum sollte ich dann kaltschnäuzig NEIN sagen?


Und die Matratze bei uns ins Schlafzimmer legen? Also sorry..aber das wirkt eher kontraproduktiv, denn dann weint sie vielleicht zwar nicht die ganze Nacht sondern redet die ganze Zeit..

Ich glaube nach dieser Antwort nun schon, dass es ein Fehler war, mich an dieses Forum zu wenden..ich als (in deinen Augen böse *hust*) Stiefmutter darf mich wohl nicht sorgen..

Ich bin auch eine Stiefmutter. Mein Mann hat 3 Kinder aus seiner ersten Ehe. Die Kinder haben ueberwiegend bei uns gewohnt bis sie angefangen haben zu studieren. Ich habe also nichts gegen Stiefmütter. Ich bin ja selber eine. 

Auch mein Mann und seine Ex haben natuerlich ueber die Kinder gesprochen. Es gibt ja schulische Dinge und vieles andere das Eltern gemeinsam entscheiden. 

Aber an an deiner Stelle wuerde ichbmich aus solchen Entscheidungen ziemlich raushalten. Du bist eine ganz neue Stiefmutter....und ich denke du bist kinderlos. Manchmal ist es einfach besser sich etwas im Hintergrund zu halten und die Eltern die Entscheidungen treffen lassen. Glaub mir...es erwarten euch noch viele Fallstricke was das Coparenting in dieser Konstellation betrifft. 

So nun zum Kind. Ich wuerde das in erster Linie den Vater entscheiden lassen wie er das mit dem Schlafen und den Aengsten loesen will. Er kennt sein Kind ja am besten. 

Ich wuerde ein Kind nie die halbe Nacht aus Angst weinen lassen. Wollt ihr die Besuchswochenenden wirklich so verbringen? Diese 2 Naechte ist es doch egal ob sie nun in einem Zimmer alleine oder in Eurem Zimmer schlaeft. 

Man kann dem Kind ja sagen es wird ab einer bestimmten Zeit geschlafen und nicht mehr geredet, sonst kann sie nicht in eurem Schlafzimmer bleiben.

Ich wuerde aber kein Kind mit diesen Aengsten alleine lassen. Das kann nicht die Loesung sein. 

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15. September 2018 um 19:07
In Antwort auf user316002

Eben nicht. Und anders als bei anderen Patchworkfamilien reden wir WIRKLICH miteinander anstatt gegeneinander..klar sind die beiden nicht meine LEIBLICHEN Kinden, dennoch liebe ich sie und will helfen..und wenn die Kindsmutter UNS um Hilfe bittet, warum sollte ich dann kaltschnäuzig NEIN sagen?


Und die Matratze bei uns ins Schlafzimmer legen? Also sorry..aber das wirkt eher kontraproduktiv, denn dann weint sie vielleicht zwar nicht die ganze Nacht sondern redet die ganze Zeit..

Ich glaube nach dieser Antwort nun schon, dass es ein Fehler war, mich an dieses Forum zu wenden..ich als (in deinen Augen böse *hust*) Stiefmutter darf mich wohl nicht sorgen..

Ich kann dir anbieten dieses Thema ins Babyforum zu verschieben. Dort wirst du sicher mehr antworten bekommen...das sind mehr User aktiv. 

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16. September 2018 um 10:18
In Antwort auf evaeden

Ich bin auch eine Stiefmutter. Mein Mann hat 3 Kinder aus seiner ersten Ehe. Die Kinder haben ueberwiegend bei uns gewohnt bis sie angefangen haben zu studieren. Ich habe also nichts gegen Stiefmütter. Ich bin ja selber eine. 

Auch mein Mann und seine Ex haben natuerlich ueber die Kinder gesprochen. Es gibt ja schulische Dinge und vieles andere das Eltern gemeinsam entscheiden. 

Aber an an deiner Stelle wuerde ichbmich aus solchen Entscheidungen ziemlich raushalten. Du bist eine ganz neue Stiefmutter....und ich denke du bist kinderlos. Manchmal ist es einfach besser sich etwas im Hintergrund zu halten und die Eltern die Entscheidungen treffen lassen. Glaub mir...es erwarten euch noch viele Fallstricke was das Coparenting in dieser Konstellation betrifft. 

So nun zum Kind. Ich wuerde das in erster Linie den Vater entscheiden lassen wie er das mit dem Schlafen und den Aengsten loesen will. Er kennt sein Kind ja am besten. 

Ich wuerde ein Kind nie die halbe Nacht aus Angst weinen lassen. Wollt ihr die Besuchswochenenden wirklich so verbringen? Diese 2 Naechte ist es doch egal ob sie nun in einem Zimmer alleine oder in Eurem Zimmer schlaeft. 

Man kann dem Kind ja sagen es wird ab einer bestimmten Zeit geschlafen und nicht mehr geredet, sonst kann sie nicht in eurem Schlafzimmer bleiben.

Ich wuerde aber kein Kind mit diesen Aengsten alleine lassen. Das kann nicht die Loesung sein. 

So..die sich aufdrängende, kinderlose und böse Stiefmutter meldet sich noch einmal zu Wort, bevor meinetwegen dieses Thema geschlossen, gelöscht oder auf den Mond geschossen werden darf, wenn nur mein Verhalten kritisiert wird, aber nicht auf das eigentliche Thema eingegangen wird...

a) Die Kleine will nicht bei UNS schlafen, sondern bei ihrem Bruder im Zimmer, der mit 10 Jahren (!!!!) aber an dem Punt ist, wo er seine kleine Schwester nicht mehr in seinem Bett haben möchte..

b) Wir lassen die Kleine sicherlich nicht die ganze, halbe oder viertel Nacht durchheulen, NEIN (!!!), wir sind dann bei ihr, trösten, lenken ab, lesen vor oder weiß der Geier...

c) Mein Mann schätzt mein Engagement, meine Empathie und mein "Einmischen" dabei sehr..ich sage bewusst "UNSERE" Kinder, weil als er mir den Antrag vor einem 3/4 Jahr gemacht hat, hat er sich von mir gewünscht, dass ich bei uns im Haus die Mama-Rolle einnehme..und das tue ich mit all meinem Herz!!!

d) Die Ex redet nicht nur mit meinem Mann über die Kinder, sondern auch mit mir!!! Sie hat sich ebenfalls gewünscht, dass ich mich beteilige und einbringe und nicht die gleichgültige, kaltschnäuzige neue Frau bin...klar kennen die Eltern die Kinder seit ihrer Geburt, haben vorher alles erlebt und gemeistert, jedoch schließt das doch nicht aus, dass sich die neuen Partner NICHT einbringen dürfen. Auch der neue Partner der Ex bringt sich als Vaterfigur dort zu Hause mit ein, ebenso wie ich bei uns...

e) Entschuldigung, dass ich es als Neu-Stiefmutter und dazu noch kinderlos gewagt habe, mir Rat zu suchen!!! Ich hatte einfach gehofft, dass ich hier konstruktive Erfahrungen und Tipps kriegen könnte, ohne gleich einen indirekten Shitstorm kassieren zu müssen. Außerdem: die Idee mit der Matratze bei uns im Zimmer ist ABSOLUT kontraproduktiv...das hat selbst die Ex gesagt, weil so UNSERE Kleine nie lernen wird, mit ihren Ängsten umgehen zu können..
By the way...ich habe drei Neffen und Nichte, die auch schon öfters betreut habe..also als ganz unerfahren würde ich mich nicht bezeichnen...

So, das war's von meiner Seite, ich bin hier dann mal weg...

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16. September 2018 um 20:37

Du kannst echt nicht sinnerfassend LESEN.
Der Te wird eben gerade dies "Hintern Pudern" vorgeworfen

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16. September 2018 um 20:44
In Antwort auf user316002

Huhu,

zunächst war ich eine stille Mitleserin, aber seit gestern Abend brennt mir etwas sehr unter den Nägeln, wobei ich Rat benötige..

Unsere Situation sieht wie folgt aus: mein Mann und ich sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, davon jetzt 4 Wochen verheiratet. Er hat zwei Kids mit in die Beziehung gebracht, unser Großer ist 10, unsere Kleine 7, wird bald 8, und leben sonst bei der Mutter und sind alle zwei Wochen am Wochenende bei uns. Die beiden haben mich von Anfang an voll akzeptiert, bis auf die üblichen Reibereien (das Essen zerpflücken, manchmal trotzig reagieren, wenn es nicht nach dem Willen geht, etc.).

Seit dem die Schule jedoch wieder angefangen hat, hat unsere Kleine immens probleme mit dem ins Bett gehen abends. In der Schule grassieren üble "Monstergeschichten", die ihre Mitschüler den Kleinen erzählen. Das haben wir zusammen mit der Kindsmutter schon unterbunden, die entsprechenden "Geschichten-Erzähler" haben schon ein "Stopp" erhalten.
Trotzdem: unsere Kleine will seitdem nicht mehr alleine in ihrem Zimmer bei uns oder bei der Mutter schlafen. Sie sieht in allen möglichen Gegenständen Monster oder Geister, will generell nicht mehr schlafen und es endet in großem Geheule bis weit in die Nacht. Sie will dann immer bei ihrem Bruder schlafen, der mit seinen 10 Jahren jedoch langsam an dem Punkt ist, dass er nicht immer seine kleine Schwester bei sich haben möchte.

Alle Parteien sind ratlos, mit Engelszungen auf sie einreden bringt nichts, ihr deutlich zu erklären, dass sie keine Angst haben braucht, auch nicht, altersgerechte Hörspiele nimmt sie in ihrer Angst gar nicht mehr war, Geschichten vorlesen auch nicht, Musik auch nicht...NICHTS hilft! Wenn man bei ihr bleibt, schläft sie sowieso nicht, sondern plappert wild drauf los.

Man muss auch dazu sagen, dass sie eine sehr ausgeprägte Fantasie hat, demnächst auch zur Ergo gehen soll, damit sie ausgeglichener und ausgelasteter wird.

Kennt ihr sowas oder habt ähnliche Erfahrungen mit Euren Kids gemacht? Wir sind über alle Ratschläge sehr dankbar, denn allmählich wissen wir (auch die Kindsmutter und Partner) nicht mehr weiter.

Vielen lieben Dank vorab für Eure Antworten!

Hallo du, leider habe ich keine Lösung, vermute aber mal das selbe wie Kreuzzunge. Was in dem Alter auch noch ne Rolle spielt ist dass die Kids sich in der magischen Phase befinden und Fiktion von Realität gar nicht unterscheiden vor allem wenn sie zudem ne lebhafte Phantasie haben.
Ich hatte als Kind auch in dem Alter Angst vor dem Dunkeln und schlafen generell.
Meine Eltern haben immer vor dem Zubettgehen alles im Zimmer nach Geistern abgesucht, auch im Kleiderschrank.
Nachts durfte in dem Alter auch noch ein Nachtlicht brennen und generell hatten wir dann auch zum Einschlafrittual ein Gebet-naja ist nicht Jedermanns Sache-aber mir hat das geholfen.
Ich denke auch ihr solltet das Ernst nehmen und eben der Papa oder du sich dazu legen so wie von Kreuzzunge erwähnt und ihr die Angst nehmen durch erzählen dass solche Geschichten erfunden sind etc....
Allgemein finde ich das Verhalten in dem Alter übrigens normal, eben auch wegen der magischen Phase.
Generell finde ich dein Engagement ganz toll und auch wichtig.
Sehr erfrischend im Gegensatz zu den ganzen Threads die hier immer von "Stiefmüttern" geschrieben werden die die Stiefkinder nicht lieben.
Du bist wirklich ein Segen für deine Kinder.
Lg

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17. September 2018 um 14:17
In Antwort auf user316002

Huhu,

zunächst war ich eine stille Mitleserin, aber seit gestern Abend brennt mir etwas sehr unter den Nägeln, wobei ich Rat benötige..

Unsere Situation sieht wie folgt aus: mein Mann und ich sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, davon jetzt 4 Wochen verheiratet. Er hat zwei Kids mit in die Beziehung gebracht, unser Großer ist 10, unsere Kleine 7, wird bald 8, und leben sonst bei der Mutter und sind alle zwei Wochen am Wochenende bei uns. Die beiden haben mich von Anfang an voll akzeptiert, bis auf die üblichen Reibereien (das Essen zerpflücken, manchmal trotzig reagieren, wenn es nicht nach dem Willen geht, etc.).

Seit dem die Schule jedoch wieder angefangen hat, hat unsere Kleine immens probleme mit dem ins Bett gehen abends. In der Schule grassieren üble "Monstergeschichten", die ihre Mitschüler den Kleinen erzählen. Das haben wir zusammen mit der Kindsmutter schon unterbunden, die entsprechenden "Geschichten-Erzähler" haben schon ein "Stopp" erhalten.
Trotzdem: unsere Kleine will seitdem nicht mehr alleine in ihrem Zimmer bei uns oder bei der Mutter schlafen. Sie sieht in allen möglichen Gegenständen Monster oder Geister, will generell nicht mehr schlafen und es endet in großem Geheule bis weit in die Nacht. Sie will dann immer bei ihrem Bruder schlafen, der mit seinen 10 Jahren jedoch langsam an dem Punkt ist, dass er nicht immer seine kleine Schwester bei sich haben möchte.

Alle Parteien sind ratlos, mit Engelszungen auf sie einreden bringt nichts, ihr deutlich zu erklären, dass sie keine Angst haben braucht, auch nicht, altersgerechte Hörspiele nimmt sie in ihrer Angst gar nicht mehr war, Geschichten vorlesen auch nicht, Musik auch nicht...NICHTS hilft! Wenn man bei ihr bleibt, schläft sie sowieso nicht, sondern plappert wild drauf los.

Man muss auch dazu sagen, dass sie eine sehr ausgeprägte Fantasie hat, demnächst auch zur Ergo gehen soll, damit sie ausgeglichener und ausgelasteter wird.

Kennt ihr sowas oder habt ähnliche Erfahrungen mit Euren Kids gemacht? Wir sind über alle Ratschläge sehr dankbar, denn allmählich wissen wir (auch die Kindsmutter und Partner) nicht mehr weiter.

Vielen lieben Dank vorab für Eure Antworten!

Rechtfertige dich bitte nicht  dafür, dass du dein Stiefkind lieb hast und dich sorgst. Kinder können nie zu viele Menschen um sich haben, die liebevoll Verantwortung übernehmen.
Leider kann man weder in die eigenen noch in Stiefkinder hineinsehen. Also bleibt uns nur das Gespräch und ihre Signale zu lesen. Manchmal fehlen so jungen Kindern eben die Worte, aber mit 7 Jahren tut sich bei Kindern viel und dieses Kind braucht dafür zur Zeit nachts Nähe. Manchmal hilft es, diese dann auch zu geben, bis das Kind das nicht mehr braucht. Mit 15 wird sie das sicher nicht mehr suchen. Was spricht dagegen, dass die bei euch schläft ? 

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18. September 2018 um 8:39
In Antwort auf evaeden

Ich bin auch eine Stiefmutter. Mein Mann hat 3 Kinder aus seiner ersten Ehe. Die Kinder haben ueberwiegend bei uns gewohnt bis sie angefangen haben zu studieren. Ich habe also nichts gegen Stiefmütter. Ich bin ja selber eine. 

Auch mein Mann und seine Ex haben natuerlich ueber die Kinder gesprochen. Es gibt ja schulische Dinge und vieles andere das Eltern gemeinsam entscheiden. 

Aber an an deiner Stelle wuerde ichbmich aus solchen Entscheidungen ziemlich raushalten. Du bist eine ganz neue Stiefmutter....und ich denke du bist kinderlos. Manchmal ist es einfach besser sich etwas im Hintergrund zu halten und die Eltern die Entscheidungen treffen lassen. Glaub mir...es erwarten euch noch viele Fallstricke was das Coparenting in dieser Konstellation betrifft. 

So nun zum Kind. Ich wuerde das in erster Linie den Vater entscheiden lassen wie er das mit dem Schlafen und den Aengsten loesen will. Er kennt sein Kind ja am besten. 

Ich wuerde ein Kind nie die halbe Nacht aus Angst weinen lassen. Wollt ihr die Besuchswochenenden wirklich so verbringen? Diese 2 Naechte ist es doch egal ob sie nun in einem Zimmer alleine oder in Eurem Zimmer schlaeft. 

Man kann dem Kind ja sagen es wird ab einer bestimmten Zeit geschlafen und nicht mehr geredet, sonst kann sie nicht in eurem Schlafzimmer bleiben.

Ich wuerde aber kein Kind mit diesen Aengsten alleine lassen. Das kann nicht die Loesung sein. 

Ich finde deine Antwort und Einstellung sehr hilfreich & realistisch. 

Auf die Idee, wegen dieser Ängste einen Kinderpsychologen zu konsultieren, würde ich nicht kommen. Ebensowenig, sie wegen „sehr ausgeprägter Fantasie“ zur Ergo zu schicken. Das allerdings kann ich so nicht allein beurteilen. 

Ein Rat an die TE:

Bitte nicht böse sein, aber du scheinst mir ein wenig überengagiert. 

Wobei es natürlich toll ist, dass du dich einsetzt. 
Bitte nicht schnell beleidigt sein. 

Und eine Matratze alle 2 Wochen, und sicher temporär, wird euer Eheleben nicht belasten. 

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18. September 2018 um 8:49
In Antwort auf user316002

So..die sich aufdrängende, kinderlose und böse Stiefmutter meldet sich noch einmal zu Wort, bevor meinetwegen dieses Thema geschlossen, gelöscht oder auf den Mond geschossen werden darf, wenn nur mein Verhalten kritisiert wird, aber nicht auf das eigentliche Thema eingegangen wird...

a) Die Kleine will nicht bei UNS schlafen, sondern bei ihrem Bruder im Zimmer, der mit 10 Jahren (!!!!) aber an dem Punt ist, wo er seine kleine Schwester nicht mehr in seinem Bett haben möchte..

b) Wir lassen die Kleine sicherlich nicht die ganze, halbe oder viertel Nacht durchheulen, NEIN (!!!), wir sind dann bei ihr, trösten, lenken ab, lesen vor oder weiß der Geier...

c) Mein Mann schätzt mein Engagement, meine Empathie und mein "Einmischen" dabei sehr..ich sage bewusst "UNSERE" Kinder, weil als er mir den Antrag vor einem 3/4 Jahr gemacht hat, hat er sich von mir gewünscht, dass ich bei uns im Haus die Mama-Rolle einnehme..und das tue ich mit all meinem Herz!!!

d) Die Ex redet nicht nur mit meinem Mann über die Kinder, sondern auch mit mir!!! Sie hat sich ebenfalls gewünscht, dass ich mich beteilige und einbringe und nicht die gleichgültige, kaltschnäuzige neue Frau bin...klar kennen die Eltern die Kinder seit ihrer Geburt, haben vorher alles erlebt und gemeistert, jedoch schließt das doch nicht aus, dass sich die neuen Partner NICHT einbringen dürfen. Auch der neue Partner der Ex bringt sich als Vaterfigur dort zu Hause mit ein, ebenso wie ich bei uns...

e) Entschuldigung, dass ich es als Neu-Stiefmutter und dazu noch kinderlos gewagt habe, mir Rat zu suchen!!! Ich hatte einfach gehofft, dass ich hier konstruktive Erfahrungen und Tipps kriegen könnte, ohne gleich einen indirekten Shitstorm kassieren zu müssen. Außerdem: die Idee mit der Matratze bei uns im Zimmer ist ABSOLUT kontraproduktiv...das hat selbst die Ex gesagt, weil so UNSERE Kleine nie lernen wird, mit ihren Ängsten umgehen zu können..
By the way...ich habe drei Neffen und Nichte, die auch schon öfters betreut habe..also als ganz unerfahren würde ich mich nicht bezeichnen...

So, das war's von meiner Seite, ich bin hier dann mal weg...

Ich finde, 
die Antworten solltest du dir schon durchlesen und nicht gleich recht beleidigt reagieren. 

Ich persönlich würde die Lösung von evaeden vorschlagen und das Kind auf einer Mattatze bei euch schlafen lassen. 
Das wäre für mich die einfachste Lösung. Reden, Vorlesen etc. trösten da nicht genug. 

Und die Absicht, das Kind wegen lebhafter Fantasienzur Ergo zu schicken, halte ich für übertrieben, kenne es dazu aber zu wenig. 

Generell empfinde ich dich hier, sorry, zu überengagiert und etwas rechtgaberisch. 

Sehr wichtig:

Die „Mama-Rolle“ bei euch im Hause kannst du nicht einnehmen. 
Du bist die Frau des Kindsvaters, vllt. eine / die beste mütterliche Freundin für die Kinder. 

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18. September 2018 um 8:53
In Antwort auf user316002

So..die sich aufdrängende, kinderlose und böse Stiefmutter meldet sich noch einmal zu Wort, bevor meinetwegen dieses Thema geschlossen, gelöscht oder auf den Mond geschossen werden darf, wenn nur mein Verhalten kritisiert wird, aber nicht auf das eigentliche Thema eingegangen wird...

a) Die Kleine will nicht bei UNS schlafen, sondern bei ihrem Bruder im Zimmer, der mit 10 Jahren (!!!!) aber an dem Punt ist, wo er seine kleine Schwester nicht mehr in seinem Bett haben möchte..

b) Wir lassen die Kleine sicherlich nicht die ganze, halbe oder viertel Nacht durchheulen, NEIN (!!!), wir sind dann bei ihr, trösten, lenken ab, lesen vor oder weiß der Geier...

c) Mein Mann schätzt mein Engagement, meine Empathie und mein "Einmischen" dabei sehr..ich sage bewusst "UNSERE" Kinder, weil als er mir den Antrag vor einem 3/4 Jahr gemacht hat, hat er sich von mir gewünscht, dass ich bei uns im Haus die Mama-Rolle einnehme..und das tue ich mit all meinem Herz!!!

d) Die Ex redet nicht nur mit meinem Mann über die Kinder, sondern auch mit mir!!! Sie hat sich ebenfalls gewünscht, dass ich mich beteilige und einbringe und nicht die gleichgültige, kaltschnäuzige neue Frau bin...klar kennen die Eltern die Kinder seit ihrer Geburt, haben vorher alles erlebt und gemeistert, jedoch schließt das doch nicht aus, dass sich die neuen Partner NICHT einbringen dürfen. Auch der neue Partner der Ex bringt sich als Vaterfigur dort zu Hause mit ein, ebenso wie ich bei uns...

e) Entschuldigung, dass ich es als Neu-Stiefmutter und dazu noch kinderlos gewagt habe, mir Rat zu suchen!!! Ich hatte einfach gehofft, dass ich hier konstruktive Erfahrungen und Tipps kriegen könnte, ohne gleich einen indirekten Shitstorm kassieren zu müssen. Außerdem: die Idee mit der Matratze bei uns im Zimmer ist ABSOLUT kontraproduktiv...das hat selbst die Ex gesagt, weil so UNSERE Kleine nie lernen wird, mit ihren Ängsten umgehen zu können..
By the way...ich habe drei Neffen und Nichte, die auch schon öfters betreut habe..also als ganz unerfahren würde ich mich nicht bezeichnen...

So, das war's von meiner Seite, ich bin hier dann mal weg...

Einen „indirekten Shitstorm“ vermag ich hier bri bestem Willen nicht zu erkennen. 

Du hingegen reagierst über. 

Und was ich erst jetzt
gelesen habe:

Auch der neue Partner der Mutter nimmt wohl eine Vaterrolle ein?
Diese hat er jedoch nicht. 

Ich habe übrigens auch Patchwork gelebt. 

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18. September 2018 um 9:09

Liebe TE,

ich finde es super, dass ihr als Familie so zusammengewachsen seid. Lass dich nicht ärgern, euer Verhalten ist bewundernswert.

Habt ihr schon Licht über Nacht probiert? Damit meine ich Nachtlampen, die das Zimmer leicht erhellen. Damit kann die kleine dennoch schlafen, es macht das Zimmer aber weniger gruselig.

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18. September 2018 um 14:28

Ich denke dass das grundsätzlich eine Einstellungssache ist, ob Kinder bei den Eltern schlafen oder nicht. Alle meine Kinder haben zeitweise bei uns geschlafen..... und haben das nach ihren 'Phasen'  nicht beibehalten.  Wer weiss schon genau, was in so einem Kind vorgeht, was es grade bewältogt und warum es besonders viel Nähe sucht. Ich würde das nicht verweigern wollen. Warum auch ? Das Eheleben kann trotzdem stattfinden und ewig dauert so eine Phase auch nicht. Aber das ich in der Zeit an Liebe, Vertrauen und Verständnis mitgebe, begleitet mein Kind ein leben lang.

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18. September 2018 um 23:07
In Antwort auf user14131

Ich denke dass das grundsätzlich eine Einstellungssache ist, ob Kinder bei den Eltern schlafen oder nicht. Alle meine Kinder haben zeitweise bei uns geschlafen..... und haben das nach ihren 'Phasen'  nicht beibehalten.  Wer weiss schon genau, was in so einem Kind vorgeht, was es grade bewältogt und warum es besonders viel Nähe sucht. Ich würde das nicht verweigern wollen. Warum auch ? Das Eheleben kann trotzdem stattfinden und ewig dauert so eine Phase auch nicht. Aber das ich in der Zeit an Liebe, Vertrauen und Verständnis mitgebe, begleitet mein Kind ein leben lang.

Besser kann man es nicht sagen. 

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18. September 2018 um 23:16
In Antwort auf umminti

Ich finde deine Antwort und Einstellung sehr hilfreich & realistisch. 

Auf die Idee, wegen dieser Ängste einen Kinderpsychologen zu konsultieren, würde ich nicht kommen. Ebensowenig, sie wegen „sehr ausgeprägter Fantasie“ zur Ergo zu schicken. Das allerdings kann ich so nicht allein beurteilen. 

Ein Rat an die TE:

Bitte nicht böse sein, aber du scheinst mir ein wenig überengagiert. 

Wobei es natürlich toll ist, dass du dich einsetzt. 
Bitte nicht schnell beleidigt sein. 

Und eine Matratze alle 2 Wochen, und sicher temporär, wird euer Eheleben nicht belasten. 

Kinderpsychologen finde ich auch sehr uebertrieben. Und fuer lebhafte, ausgeprägte Phantasie braucht man auch keine Ergo. Da waere ich seit meiner Kindheit....bis jetzt...immer noch in der Ergo. 

 

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19. September 2018 um 4:32
In Antwort auf evaeden

Kinderpsychologen finde ich auch sehr uebertrieben. Und fuer lebhafte, ausgeprägte Phantasie braucht man auch keine Ergo. Da waere ich seit meiner Kindheit....bis jetzt...immer noch in der Ergo. 

 

Ich fand deinen Rat völlig OK.
Im Grunde muss man irgendwie bei dem Kind sein und schrittweise die Nähe verringern. Viele Kinder haben solche Phasen. Man kann sich auch zu dem Kind legen bis es schläft.
 Weiss auch nicht, was die TE so aus dem Häuschen brachte - fühlte sich extrem angegriffen

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19. September 2018 um 6:50
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ich fand deinen Rat völlig OK.
Im Grunde muss man irgendwie bei dem Kind sein und schrittweise die Nähe verringern. Viele Kinder haben solche Phasen. Man kann sich auch zu dem Kind legen bis es schläft.
 Weiss auch nicht, was die TE so aus dem Häuschen brachte - fühlte sich extrem angegriffen

Ich kann die Reaktion auch nicht so ganz verstehen. Aber es gibt ja immer wieder Poster die gleich ungemütlich werden, wenn sie nicht den Rat bekommen den sie sich erwartet haben. 

Ich finde es gut, dass sich mehrere Muetter hier zu Wort gemeldet haben und auch sagen solche Phasen waeren normal und gehen auch wieder vorbei. 

Ich weiss wie schlimm es fuer ein Kind sein kann in diesen Phasen dann doch immer wieder allein gelassen zu werden. Das tut mir leid fuer das Kind...weil es einfach nicht noetig ist. Ich bin nicht mal eine Verfechterin von Attachment Parenting und glaube auch nicht, dass jedes Kind nur im Familienbetrieb gluecklich werden kann. 

Aber wenn ein Kind Angst hat, weint, nicht alleine sein moechte weil es Angst hat.....dann kann man doch einfach Abhilfe schaffen indem man diese Naehe und Sicherheit gibt bis die Situation sich wieder verbessert. 

Ich schaffe es nicht mal den Kater aus dem Schlafzimmer zu verweisen, wenn er bei mir sein moechte....obwohl er die halbe Nacht auf meinem Kopf rumturnt  

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19. September 2018 um 6:59
In Antwort auf evaeden

Ich kann die Reaktion auch nicht so ganz verstehen. Aber es gibt ja immer wieder Poster die gleich ungemütlich werden, wenn sie nicht den Rat bekommen den sie sich erwartet haben. 

Ich finde es gut, dass sich mehrere Muetter hier zu Wort gemeldet haben und auch sagen solche Phasen waeren normal und gehen auch wieder vorbei. 

Ich weiss wie schlimm es fuer ein Kind sein kann in diesen Phasen dann doch immer wieder allein gelassen zu werden. Das tut mir leid fuer das Kind...weil es einfach nicht noetig ist. Ich bin nicht mal eine Verfechterin von Attachment Parenting und glaube auch nicht, dass jedes Kind nur im Familienbetrieb gluecklich werden kann. 

Aber wenn ein Kind Angst hat, weint, nicht alleine sein moechte weil es Angst hat.....dann kann man doch einfach Abhilfe schaffen indem man diese Naehe und Sicherheit gibt bis die Situation sich wieder verbessert. 

Ich schaffe es nicht mal den Kater aus dem Schlafzimmer zu verweisen, wenn er bei mir sein moechte....obwohl er die halbe Nacht auf meinem Kopf rumturnt  

Das mi dem Kater kann ich nachvollziehen (das andere aber auch!) - habe grad selbst wieder den nassen Herumtreiber ins warme Bett gelassen....

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19. September 2018 um 9:56

Ach so.... Du kennst dich ja gut aus. Durftest du nicht bei deinen Eltern schlafen und bist deshalb hier gelandet oder sind es ganz andere Gründe ?

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19. September 2018 um 19:48
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Das mi dem Kater kann ich nachvollziehen (das andere aber auch!) - habe grad selbst wieder den nassen Herumtreiber ins warme Bett gelassen....

Mein dickes Katzenkind kann auch nicht im eigenen Zimmer schlafen.  Er schlaeft eben am besten neben oder auf meinem Kopf. 
 

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21. September 2018 um 9:45
In Antwort auf user316002

Huhu,

zunächst war ich eine stille Mitleserin, aber seit gestern Abend brennt mir etwas sehr unter den Nägeln, wobei ich Rat benötige..

Unsere Situation sieht wie folgt aus: mein Mann und ich sind seit 2 1/2 Jahren zusammen, davon jetzt 4 Wochen verheiratet. Er hat zwei Kids mit in die Beziehung gebracht, unser Großer ist 10, unsere Kleine 7, wird bald 8, und leben sonst bei der Mutter und sind alle zwei Wochen am Wochenende bei uns. Die beiden haben mich von Anfang an voll akzeptiert, bis auf die üblichen Reibereien (das Essen zerpflücken, manchmal trotzig reagieren, wenn es nicht nach dem Willen geht, etc.).

Seit dem die Schule jedoch wieder angefangen hat, hat unsere Kleine immens probleme mit dem ins Bett gehen abends. In der Schule grassieren üble "Monstergeschichten", die ihre Mitschüler den Kleinen erzählen. Das haben wir zusammen mit der Kindsmutter schon unterbunden, die entsprechenden "Geschichten-Erzähler" haben schon ein "Stopp" erhalten.
Trotzdem: unsere Kleine will seitdem nicht mehr alleine in ihrem Zimmer bei uns oder bei der Mutter schlafen. Sie sieht in allen möglichen Gegenständen Monster oder Geister, will generell nicht mehr schlafen und es endet in großem Geheule bis weit in die Nacht. Sie will dann immer bei ihrem Bruder schlafen, der mit seinen 10 Jahren jedoch langsam an dem Punkt ist, dass er nicht immer seine kleine Schwester bei sich haben möchte.

Alle Parteien sind ratlos, mit Engelszungen auf sie einreden bringt nichts, ihr deutlich zu erklären, dass sie keine Angst haben braucht, auch nicht, altersgerechte Hörspiele nimmt sie in ihrer Angst gar nicht mehr war, Geschichten vorlesen auch nicht, Musik auch nicht...NICHTS hilft! Wenn man bei ihr bleibt, schläft sie sowieso nicht, sondern plappert wild drauf los.

Man muss auch dazu sagen, dass sie eine sehr ausgeprägte Fantasie hat, demnächst auch zur Ergo gehen soll, damit sie ausgeglichener und ausgelasteter wird.

Kennt ihr sowas oder habt ähnliche Erfahrungen mit Euren Kids gemacht? Wir sind über alle Ratschläge sehr dankbar, denn allmählich wissen wir (auch die Kindsmutter und Partner) nicht mehr weiter.

Vielen lieben Dank vorab für Eure Antworten!

Hallo user316002,

wir hatte ein ähnliches Problem mit der Tochter von meinem Freund. Die Tochter ist momentan über die hälfte er Zeit bei uns. Einschlafen und Durchschlafen war viele Monate ein großes Problem. Sie hatte Angst und hörte ständig Schritte. Mein Freund hat sich dann zu ihr ins Bett gelegt, aber das half auch nur paar Tage, denn Nachts wurde es immer schlimmer. 
Wir haben ein Ritual eingeführt. Bevor es ins Bett geht, gehen wir gemeinsam durch die ganze Wohnung, überall wo sie denkt, dass ein Gespenst oder ein Ungeheuer sitzen könnte gucken wir rein, schließen Türen ab und machen Fenster zu. Sie schläft seit dem durch und das Gefühl der Sicherheit scheint ihr zu helfen. Sie sagt selbst. dass Sie nun weiß, dass sie keine Angst haben muss, denn hier kommt auf keinen Fall jemand rein!
Für uns war wichtig, dass das Kind selbst sieht, dass alles gut ist. Aussage: Du brauchst keine Angst haben, ist eine Aussage, aber hilft vielen Kindern nicht weiter. 
Was das Auge sieht bzw. nicht sieht, das versteht man eher.
Vielleicht konnte ich etwas helfen

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22. September 2018 um 0:29
In Antwort auf beachtime2016

Hallo user316002,

wir hatte ein ähnliches Problem mit der Tochter von meinem Freund. Die Tochter ist momentan über die hälfte er Zeit bei uns. Einschlafen und Durchschlafen war viele Monate ein großes Problem. Sie hatte Angst und hörte ständig Schritte. Mein Freund hat sich dann zu ihr ins Bett gelegt, aber das half auch nur paar Tage, denn Nachts wurde es immer schlimmer. 
Wir haben ein Ritual eingeführt. Bevor es ins Bett geht, gehen wir gemeinsam durch die ganze Wohnung, überall wo sie denkt, dass ein Gespenst oder ein Ungeheuer sitzen könnte gucken wir rein, schließen Türen ab und machen Fenster zu. Sie schläft seit dem durch und das Gefühl der Sicherheit scheint ihr zu helfen. Sie sagt selbst. dass Sie nun weiß, dass sie keine Angst haben muss, denn hier kommt auf keinen Fall jemand rein!
Für uns war wichtig, dass das Kind selbst sieht, dass alles gut ist. Aussage: Du brauchst keine Angst haben, ist eine Aussage, aber hilft vielen Kindern nicht weiter. 
Was das Auge sieht bzw. nicht sieht, das versteht man eher.
Vielleicht konnte ich etwas helfen

Gute IDee!

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