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Unser Sohn ( 7 Jahre) - Wer kennt dieses Verhalten - Selectiver Mutismus? ADS?

3. Oktober 2012 um 1:23

Hallo.

Meine Frau und ich sind aktuell etwas ratlos. Wir bekommen von der Schule, früher Kindergarten und anderen Stellen tausend Ideen, Vorschläge und Empfehlungen.
Aber alles irgendwie ohne das uns jemand die wirkliche Ursache für das Problem erklären kann. Durch meinen Bericht hier hoffe ich, dass jemandem dieses Verhalten eventuell bekannt vorkommt. Und wir eventuell einen Tip bekommen in welche Richtung wir schauen könnten? Das würde uns sehr helfen.

Ich muss mich schonmal für den vielen Text entschuldigen. Ich hoffe aber das jemand vielleicht die Geduld hat und das ganze liest. Das wäre wirklich super!!!

Unser Sohn ist aktuell 7 Jahre alt. Geht in die 2 Klasse der Grundschule. Wir haben noch einen zweiten Sohn (3 Jahre)

Angefangen haben die Probleme im Kindergarten. Er hat sich bei vielen Sachen verweigert und nicht mitgemacht.
Hatte Probleme mit Fremden zu reden (Bäcker Brötchen kaufen z.B). Ist auch heute noch so. Aber er macht es mittlerweile (manchmal).
Wobei man immer noch sein Unbehagen merkt. Er geht auch auf dem Rummel und Kauft Karten. Aber er sagt da auch nicht wirklich was. Legt das Geld hin... nur schnell wieder weg sobald die Chips in der Hand sind.

Er ist oftmals in seiner eigenen Welt. Spielt dann lieber für sich, während der Rest im Kindergarten was anderes macht.
Er sagt dann einfach: Ich hatte darauf halt keine Lust. Schimpfen oder Belohnungen zeigen nur manchmal Wirkung. Wenn man dann laut wird
und schimpft oder ihn sanft etwas anschiebt, wenn er z.B in sein Zimmer soll oder woanders hin, schreit er wie am Spiess als hätte man ihn schwer misshandelt.
Wirkt auf uns wie verletzter Stolz. Warum man denn jetzt versucht ihm etwas aufzuzwingen. Wiederspricht, lässt sich nicht wirklich überzeugen.

Er sollte auch mehrfach beim Kinderarzt usw. getestet werden. Aber das war fast immer unmöglich weil er einfach bei vielen Sachen nicht mitmacht.
Hörtest... Köpfhörer runter gerissen.. Nein, das mag ich nicht... das ist doof. Oder "ich kann das nicht. Ich höre da gar nichts."

Während der Kindergartenzeit sind wir zu einem Kinderpsychologen. Diagnose damals Selektiver Mutismus mit leicht oppositionellem Verhalten.
Wobei dort unserer Meinung nach nicht wirklich grossartig Tests durchgeführt wurden. Wie auch wenn er nicht mitmacht.

Wir waren danach bei einer speziellen Logopädin und auch bei einer "Spiel Therapie".
Das Verhalten ist heute (7 Jahre) nicht mehr ganz so schlimm. Aber immer noch vorhanden.

In vielen Situationen würde man ihn wahrscheinlich einfach als extrem Stur und Dickköpfig bezeichnen. Für Dinge die ihn interessieren kann er sich total begeistern. Baut manchmal Lego Technik Sachen die für ältere Kinder sind. Sitzt beim Opa auf einem Bagger und steuert diesen nach kurzer Einweisung fast schon wie der Baggerfahrer selbst.

In der Schule wir von der Lehrerin stark bemängelt dass er nicht mitmacht. Er braucht gerade in Deutsch sehr sehr lange. 30 Minuten zum Abschreiben von einem kurzen Text (4 Sätze). Trödelt rum, oder sagt "Das macht er daheim.". Hausaufgaben werden sehr oft "vergessen". Das lässt er dann einfach unter der Bank liegen.

Wenn man ihn nach Dingen fragt sagt er oft "Weis ich nicht" "Hab ich vergessen". Aber er weis das ganz genau. Wenn man dran bleibt und hinterfragt bekommt man irgendwann die Antwort. Er macht das also irgendwie mit Berechnung um seine Ruhe zu haben.

Zu Hause dann das gleiche Trödeln. Aber das Verhalten ist nicht immer gleich. Die Sachen kann er. Wenn ein grosser Anreiz da ist (Sommer Schwimmbad oder mit dem Opa Traktor fahren) dann geht das plötzlich ruck zuck. Aber ansonsten stellt er sich an, als kann er es nicht. Wirklich sehr wechselhaft. An einem Tag super, am anderen Tag als hätte er das noch nie gemacht.

Manchmal auch mittendrin. Er liest einen Absatz Fehlerfrei. Mehrmals wiederholen. Klappt super. Dann bei irgendeiner Wiederholung, klappt es plötzlich gar nicht. Er sagt das kann ich nicht. Obwohl er es 2 Minuten vorher perfekt gemacht hat. Er muss bei vielen Aufgaben auch immer irgendwas fummeln. Wenn er vorlesen soll z.B ist er mit den Händen immer irgendwo am rumzuppeln z.B.

Grammatik Test. Zu hause hat er alles gekonnt. Test in der Schule 5. Mathearbeit. Nichts geübt. Hatte er keine "Lust". Test in er Schule. 0 Fehler. Note 1.
Aussage : "War ja Baby einfach".

Hausaufgabe 1 Tag später. Ähnliche Aufgabe... 70% falsch. Das verstehe ich nicht. Genau das gleich eigentlich wie 1 Tag davor. Vielleicht eine halbe Seite weiter im Mathe Heft. Also wirklich nichts neues. Einfach eine andere Aufgabe mit leicht anderen Zahlen. Total unverständlich.

Das wirkt auf uns irgendwie als schalten da bestimmte Bereiche im Gehirn um. Er hat dann irgendwas anderes im Kopf und weis dann von dem Thema wo er gerade dran ist irgendwie gar nichts.

Mathe klappt im Vergleich zu Deutsch um Welten besser. Das geht ihm eigentlich richtig leicht von der Hand (meistens). Wobei er da auch oftmals sehr abgelenkt ist oder einfach keine Lust hat. Oder an einem schlechten Tag plötzlich wieder komplett abschaltet.

Eine weitere Sache die aufgefallen ist. Auch im Sport verweigert er sich oft. Sitzt dann lieber am Rand, schaut zu oder macht irgendwas anderes. Er hat früher mal angefangen Fussball zu spielen. Aber sobald da alle auf den Ball losgegangen sind... war er zwar noch auf dem Platz.. ist auch mitgelaufen, aber hat sich aus dem Geschehen rausgehalten. Das war ihm irgendwie unbehaglich. Privat krabbelt er aber auf die höchsten Bäume. Rennt rum, turnt, rauft und flitzt.

Wie können wir unserem Sohn helfen? Woran könnte das liegen? Wir sind echt langsam ratlos.

Vielen Dank für ihre Hilfe!!!


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1. Januar 2013 um 21:12

Leider auch ratlos - aber selbes Problem!
Hallo,
als ich Ihre Beschreibung über das Verhalten Ihres Sohnes gelesen habe, dachte ich, es könnte sich auch um unseren Sohn handeln. Er ist zwar erst fünf und noch nicht in der Schule, aber bei uns spielt sich genau das beschriebene Verhalten ab! Er redet einfach nicht mit anderen, wenn er angeblich keine Lust hat. Und wenn es die Leute noch so zuckersüß versuchen, er gibt einfach keine Antwort. Das ist oftmals total peinlich. Manchmal schreit er auch nur Kurzbotschaften oder einzelne Worte den Leuten entgegen. Er ist dann ganz überzogen in seiner Reaktion. Zuhause quatscht er uns in epischer Breite die Ohren voll. Er redet ganz ausführlich und beschreibt teilweise komplexe Zusammenhänge - leider nur bei und mit uns. Im Kindergarten wurden wir mehrfach darauf angesprochen, dass er nicht mitmacht. "Keine Lust!" "Kann ich doch nicht!" " Mit mir will keiner spielen!" All das sind seine Aussagen zum Kindergarten. Wir gehen zur Ergotherapie. Dort mag er auch nicht immer. Die Therapeutin hat uns gesagt, dass er wohl nicht schulfähig ist, ebenso der Kindergarten. Hier Zuhause rechnet er schon und versucht zu schreiben. Jetzt sollen wir auch zum Psychologen gehen. Da er nicht mitmacht, denken Kindergarten und Co. er hätte noch viel aufzuholen. Ich kann dies nicht bestätigen, aber eben auch nicht beweisen! Seit einigen Wochen machen wir noch psychomotorische Turnen für "motorisch schwach entwickelte Kinder". Ich bin dort dabei und er ist ( wenn ich dabei bleibe) der beweglichste und flinkste Turner. Die Trainerin hat es mir bestätigt. Sollte ich gehen, hört er auf! Im Vorschulturnen macht er nicht ausreichend mit. Fußball ist ihm zu brutal. Handball hat zu viel Berührung. Er hat für alles eine Ausrede. Wirklich Freunde hat er nicht. Er hat eine größere Schwester (9). Außerdem wächst er mit seinem Cousin (7) und seiner Cousine (2) in einem Haus auf. Das sind im Wesentlichen seine Spielkameraden. Ich hätte so gerne Freunde für ihn, aber es klappt nicht. Ich weiß auch nicht weiter. Soll ich ihn in diesem Jahr zur Schule schicken oder verschlimmert es seine Situation? Viele Fragen und keine Antworten. Helfen kann ich Ihnen also leider auch nicht, nur nachfühlen. Sie sind nicht allein! Liebe Grüsse

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20. Januar 2013 um 7:52

Dito
Hallo Danny! Unsere Tochter ist 8 Jahre alt und wir haben exakt das gleiche Problem wie ihr. Jedes einzelne Wort von dir kann ich nur bestätigen. In der dritten Klasse kommt dann nur erschwerend hinzu, dass sich das Schweigen und die Zu-
rückhaltung in den Zensuren niederschlägt. Habe gerade he-rausgefunden, das es da die Möglichkeit des Antrages auf
Nachtteilsausgleich gibt, d. h. das die mündliche Mitarbeit mit Rücksicht auf die Diagnose "Selektiver Mutismus" berechnet wird.Ansonsten bin ich frisch auf der Suche nach einer Kom-
petenten Logopädin.Kann dann mehr berichten und bin gespannt auf weitere Kommentare auf dein Schreiben.

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29. Januar 2013 um 20:17

Feine Begabung braucht feine Behandlung
Nichtsprechen ist dien feinste Sprache, die es gibt. Warum tun wir so als ob das eine Krankheit wäre? Warum lernen wir diese Sprache nicht?
Wenn wir uns in Dein Kind einfühlen, müssten wir doch spüren, dass es sich sehr unverstanden fühlt. Es soll so sein, wie es nicht ist. Niemand fühlt sich in seine Lage ein. Niemand spürt das Genie seiner Talente. Man ist einfach ungerecht zu seinen feinen, sensiblen, genialen Kräften. So halten und ziehen sie sich zurück.
Was meinst Du, weshalb der Bauer die Pferde nicht hinter sondern vor den Wagen spannt?
Mit ZUG/Sog kann man die Kräfte opunktgenau lenken, mit Druck geht das nicht.
Du siehst, woran meine Kollegen in der Schule mit den Kräften Deines Kindes scheitern: Sie machen DRUCK.
Druck kompri9miert Problem + Mensch; das ist das exakte Gegenteil von Lösung. Lehrer sind blind dafür oder, genauer: verblendet.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer wäre mir am wichtigsten, Deinem Jungen zuerst einmal deutlich zu sagen, dass er OK ist. Ich würde ihm die GÜTE aller seine Kräfte und Talente vorbehaltlos bestätigen. Dann würde ich ihm die Fehler benennen, die meine Kollegen mit ihm gemacht haben, damit wir uns anschauen können, warum die solche Fehler machen. Mit seinem Genie würde er sehr gut verstehen, was sie dazu treibt. Dann könnten wir uns an schauen, wie er ihre Kräfte & Talente BESSER lenken kann als sie. Dafür braucht er sie nur BESSER als sie zu behandeln - in seinem Denken und Fühlen.
In den Ich-kann-Geschichtenm findest Du solche Beispiele, wie Kinder ihre Lehrer verändert haben, indem sie ihnen einfach das zu-dachten, was für die GUTE Entwicklung fehlte. Es mag Unkundigen zu einfach erscheinen, aber echte Problemlölsung funktioniert tatsächlich so einfach. Man braucht nicht mal ein Wort dafür sagen. Auch daran siehst Du, welch einen Vorsprung in Genialität Dein Kind bereits hat. Es ist doch eine befreiende Wohltat, auch so fein denken zu lernen, wie es das bereits kann.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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31. Januar 2013 um 10:25

Unser Sohn ( 7 Jahre) - Wer kennt dieses Verhalten - Selectiver Mutismus? ADS?
Hallo dannyw3, das selbe Problem haben wir auch mit unserem Sohn das er öffters in der Schule nicht mit macht und sich nicht konzentrieren kann. So das es rote Punkte im Hausaufgabenheft gibt. Bei uns ist es oft auch so das er wenn er das nicht bekommt was er haben will, oder wenn er das nicht kennt das er sich verweigert oder die anderen Mitschüler haut. Haben auch schon Awo tagesgruppe beantragt und es ist auch genähmigt aber die Methoden die sie da haben bringen kein Erfolg im gegen Teil den macht er es noch weiter und ignoriert die Regln. Ich bin auch echt ratlos weil ich auch nicht mehr weiter weiß.

Mit freundlichen Gruss
xxcornelia29xx

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31. Januar 2013 um 13:57
In Antwort auf palina_11959441

Unser Sohn ( 7 Jahre) - Wer kennt dieses Verhalten - Selectiver Mutismus? ADS?
Hallo dannyw3, das selbe Problem haben wir auch mit unserem Sohn das er öffters in der Schule nicht mit macht und sich nicht konzentrieren kann. So das es rote Punkte im Hausaufgabenheft gibt. Bei uns ist es oft auch so das er wenn er das nicht bekommt was er haben will, oder wenn er das nicht kennt das er sich verweigert oder die anderen Mitschüler haut. Haben auch schon Awo tagesgruppe beantragt und es ist auch genähmigt aber die Methoden die sie da haben bringen kein Erfolg im gegen Teil den macht er es noch weiter und ignoriert die Regln. Ich bin auch echt ratlos weil ich auch nicht mehr weiter weiß.

Mit freundlichen Gruss
xxcornelia29xx

Die Talente haben Hunger
Wenn ich Dich mit "Regeln" zubetoniere. dann zwingt Dich die Instanz, die Dein Überleben steuert, zu ganz ähnlichen Reaktionen, wie wir sie bei Deinem Kind beobachten können.
Da wird ja nur noch in die Schablone gedrückt.
DRUCK - DRUCK - DRUCK - Würden meine Kollegen wagen, dem Chef rote Punkte ins Heft zu machen, wenn er sich nicht auf sie konzentriert? Sie wissen ganz genau, dass der sie dann nicht nur hauen sondern auch stechen würde: Der Ober sticht den Unter.
Vielleicht überlegt Ihr Euch doch mal, ob ihr nicht FÜHLEN wollt, wie es seinen TALENTEN des Jungen geht und was ihnen FEHLT.
Wenn man verhungernden Kräften was zu essen gibt, hören sie auf, um sich zu schlagen und werden friedlich.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich sie noch viel BESSER behandeln, dann würden sie das, was sie bei Euch verweigern, mit Links machen. Du würdest doch auch ganz anders rangehen, wenn ich dich nicht als Volltrottel sondern als Genie behandle.
Überleg doch mal, womit Ihr SOG-Wirkung haben könnt!
Franz Josef Neffe

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20. Februar 2014 um 11:14

Selektiver Mutismus ?
Hallo,

auch wir haben einen Sohn, der so ähnlich ist wie bei den Eltern von dannyw3. Wir sind auch ratlos und teilweise verzweifelt, denn unser zweiter Sohn entwickelt sich in die gleiche Richtung. Unser großer Sohn ist mittlerweile 11 Jahre und wird in kürze 12. Wir haben schon viele Ärzte konsultiert. Jeder erzähl was anderes.
Vieleicht erwarten wir einfach zu viel von unseren Kindern? Wir haben in der Vergangenheit Ergotherapie, Pferdetherapie, Logopädie ... gemacht. Jetzt lassen wir ihn erst mal in Ruhe. Ist das vieleicht die Lösung?
Liebe Grüße Lotti1966

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20. Februar 2014 um 12:00
In Antwort auf havin_12889268

Selektiver Mutismus ?
Hallo,

auch wir haben einen Sohn, der so ähnlich ist wie bei den Eltern von dannyw3. Wir sind auch ratlos und teilweise verzweifelt, denn unser zweiter Sohn entwickelt sich in die gleiche Richtung. Unser großer Sohn ist mittlerweile 11 Jahre und wird in kürze 12. Wir haben schon viele Ärzte konsultiert. Jeder erzähl was anderes.
Vieleicht erwarten wir einfach zu viel von unseren Kindern? Wir haben in der Vergangenheit Ergotherapie, Pferdetherapie, Logopädie ... gemacht. Jetzt lassen wir ihn erst mal in Ruhe. Ist das vieleicht die Lösung?
Liebe Grüße Lotti1966

Erwachsene reden zuviel
Überleg doch mal: In welcher Atmosphäre würdest Du Dir für Dich mehr Chancen erwarten: in einer Atmosphäre der Verzweiflung oder in einer Atmosphäre der Ruhe?
Alle Menschen haben mit dem, was sie tun (oder nicht tun) eine WIRKUNG. Und jeder kann doch spüren, ob es bei dem, was er tut, leichter oder scherer wird.
Gut, von der Pädagogik haben wir dummerweise gelernt, dass wir uns anstrengen müssen. Davon wird es anstrengend. Aber wir können uns ja auch wieder abstrengen.
In der Anstrengung sind die Muskeln komprimiert - zusammengedrückt; das ist das Gegenteil von LÖSUNG.
Wenn wir loslkassen, dann "hängt" es nicht mehr und dann können wir die ATMOSPHÄRE erzeugen, in der sich etwas entwickeln und WACHSEN kann. Dann WACHSEN die Beteiligten über sich und schließlich über ihre Probleme hinaus. Diesen Weg gehe ich in der Ich-kann-Schule. Ich würde mit Deinen Kindern erstmal scheigend durch DENKEN & AUSSTRAHLEN kommunizieren. Das sollten wir Erwachsenen wieder lernen; wir reden zuviel.
Wenn wir nicht mehr WEITER wissen, geht es womöglich gar nicht um ein WEITER sondern um ein BESSER MIT SICH SELBST an der Stelle, wo wir sind. Ich beobachte oft, dass Menschen gerade im Problemfall mit sich selbst so schlecht umgehen, wie sie es nie mit einem Fremden wagen würden. Kann und will man dann von so jemand Hilfe annehmen? Es ist wichtig, auf die eigenen Gedanken und Gefühle zu achten und sie zu pflegen.
Ich wünsche guten Erfolg.
Franz Josef Neffe

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24. Januar 2016 um 19:19

Gleiches Problem, wie ging es bei euch weiter?
Hallo dannyw3, sehe, dass der Eintrag schon älter ist. Da wir genau das gleiche Problem bei unserem Sohn 7 haben, würde ich gern wissen, wie es weiter gegangen ist. Hat sich etwas verändert? Hat irgendwas geholfen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie hat er sich weiter entwickelt?
Bei unserem Sohn, 7, ist die Beschreibung in allen Punkten wie bei euch.
Viele Grüße
Moundmo

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Frühere Diskussionen
Bin mit meinen Eltern überfordert
Von: dixie_12464815
neu
24. Januar 2016 um 14:47
Wir machen deinen Tag bunter!
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