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Unmögliche KM

20. März 2012 um 19:55

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch um ein kurzes Statement zu meiner Situation bitte.
Ich bin Mitte, mein Freund Ende 20. Er hat ein sechsjähriges Kind, das bei der Mutter aufwächst. Die Mutter hat ihm das Kind mehr oder weniger untergejubelt (sagte sie sogar selbst, also bitte nicht darüber diskutieren). Das selbe hat sie noch zweimal durchgezogen und hat nun drei Kinder, von drei Männern, die ohne Vater aufwachsen. (Fragt mich nicht, was sie damit bezwecken will)
Nun zu meinem "Problem": Das Kind ist einmal die Woche bei uns, sehr umgänglich und lieb. Das ist aber das einzig positive. Das Kind ist in der ersten Klasse und einzig an 2(!!!) Tagen nach der Schule zu Hause bei seiner Mutter, die anderen Tage wird es von Oma/Tante usw. abgeholt und kann erst abends heim. Am Wochenende schläft es nie zuhause und wird immer abgeschoben. Es schlägt sein kleines Geschwisterchen, es schlägt nach der Mutter (habe ich selbst erlebt), wenn die Mutter doch mal zuhause ist, ist das Kind nur in seinem Zimmer, es muss nichts helfen, bekommt das Essen vor den Fernseher gestellt, es hat bereits die Schule verschlafen, weil die Mutter verschlafen hat, die Mutter bringt ständig neue Partner nach Hause, das schlimmste ist aber, dass es beginnt zu lügen.
Das Kind kennt keine Struktur, keine Grenzen, kein richtig und falsch.
Wenn das Kind bei uns ist, hat es die 1000%ige Aufmerksamkeit, wir spielen viel, aber wir erwarten auch, dass es sich anständig benimmt und auch mal den Tisch mit deckt. Nun ist aber die Situation momentan so, dass es behauptet, nicht mehr zu uns kommen zu wollen, was ich nicht verstehen kann. Es merkt natürlich, dass der Papa sich noch mehr Mühe gibt, wenn es sagt, dass es nicht mehr kommen will!
Woran kann das liegen??
fühlt es sich abgeschoben? Ist es eifersüchtig, weil die Mutter dann Zeit mit dem neuen Freund verbringt oder mit dem GEschwisterchen? Ich kann es mir einfach nicht erklären, vielleicht hat ja von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Ratschlag geben. Man fühlt sie so ohnmächtig, nur beobacten, aber nichts tun zu können...

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21. März 2012 um 23:02

Ja,
das hast du vielleicht richtig erkannt. Mein eigentliches Problem ist, das alles so mit ansehen zu müssen, aber eigentlich nichts machen zu können...
Oder worauf wolltest du hinaus?

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26. März 2012 um 13:37

Ach so meintest du das
natürlich hast du damit recht, was du schreibst. Aber das ist eine andere Sache mit der ich gelernt habe mich zu arrangieren und nicht Thema meines Postings. Hier geht es in erster Linie um das Kind, das mir einfach nur leid tut, wenn ich sehe, wie es aufwachsen muss. Oder findest du dieses Verhalten und die von mir beschriebenen Umstände normal? Ich finde es sehr grenzwertig...Ich würde mich freuen, wenn ich noch weitere Meinungen bekommen könnte...wir geben uns schon Mühe, dass das Kind sich wenigstens bei uns wohlfühlt, was können wir noch tun?

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