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Ungleiche Verteilung der Finanzen in Patchworkfamilie - wie damit umgehen?

9. Juni 2009 um 20:46

Hallo liebe Community,

jetzt möchte ich mich als Mann (untypisch? egal ) mal nach Euren Meinungen erkundigen und hoffe auf ehrliche Antworten, da mir irgendwie der Bezug zu dem, was "richtig" ist, verloren gegangen zu sein scheint:

Zur Situation: Seit 2 Jahren lebe ich (33) mit meiner Lebensgefährtin (30) zusammen. Sie hat aus Ihrer Ehe zwei Kinder (10/11), die offiziell beim Vater leben, also dort zur Schule gehen etc. Allerdings sind sie im Schnitt drei Tage/Woche bei uns (Wochenenden + einen Tag während der Woche); auch in den Ferien die meiste Zeit.

Was mich seit längerem sehr belastet, ist die ungleiche Verteilung der Kosten: nachdem meine Freundin sehr früh ihre Kinder bekommen hat (gewollt!), hat sie keine Ausbildung/Studium oder ähnliches und sich mit "ungelernten" Jobs über Wasser gehalten bzw. in ihrer Ehe die Hausfrauenrolle übernommen. Vor knapp einem Jahr hat sie - was ich voll verstehe und eigentlich auch gut finde - angefangen, das allgemeine Abitur nachzuholen, und möchte, wenn alles klappt, im Anschluss studieren. Das ganze führt natürlich dazu, dass ihr Einkommen im Moment minimal ist (BaFög + gelegentliche Nebenjobs) und somit die meisten Ausgaben an mir hängen bleiben.

Nun verdiene ich nicht wirklich schlecht (auch wenn netto dank Steuerklasse "ledig ohne Kinder" leider recht viel weggeht); trotzdem bleibt mir für meine persönlichen Wünsche oder auch für das Sparen für die Zukunft unterm Strich wenig übrig. Ich bezahle gezwungenermaßen die Miete alleine (+ Strom, Telefon, Nebenkosten, Tageszeitung, ...) sowie auch das Auto, das hauptsächlich von meiner Lebensgefährtin benutzt wird incl. aller anfallenden Kosten, und natürlich "meine" laufenden Kosten wie Versicherungen, Altersvorsorge, einen großteil der Möbel, etc.

Meine Lebensgefährtin kommt dafür für alles auf, was rund um den Haushalt anfällt (Essen, Waschmittel, Putzzeug, etc.) UND - obwohl der Vater dank Aufenthaltsbestimmungsrecht Kindergeld bekommt - auch zusätzlich recht viel für die Kinder, bspw. Kleidung, Schuhe, Schulsachen, etc.

Je länger das jetzt so geht, desto mehr stört mich diese Situation, da ich meines Erachtens unverhältnismäßig viel zum gemeinsamen Leben beitrage. Auch die außertourlichen Kosten (gemeinsame Urlaube - das geht natürlich nur zu viert und kostet entsprechend, Kosten für Reparaturen am Auto durch einen Unfall den sie verursacht hat, ...) bleiben zu 100% an mir hängen, mangels ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Nun habe ich nicht das Gefühl ausgenutzt zu werden: ich weiß, dass meine Freundin ein Mensch ist, der lieber selbst auf vieles verzichtet und alles für andere gibt was sie hat; ihr ist es auch unangenehm, auf meine Kosten zu leben, wie sie sagt. Trotzdem bin ich langsam an dem Punkt, an dem ich nicht mehr bereit bin, so weiterzumachen: immerhin gehe ich meine 40 Stunden/Woche arbeiten, habe fünf Jahre studiert um einen ordentlichen Job zu bekommen und schränke mich trotzdem in meinen Ausgaben ein, da einfach zu wenig übrig bleibt.

Wenn ich das Thema anspreche (was grundsätzlich sehr heikel ist, da ich damit bei ihr auch einen wunden Punkt treffe, obwohl ich ihr schließlich keine Vorwürfe machen kann), kommt sinngemäß die Antwort, das wäre in einer Familie nun mal so, dass es kein "mein" und kein "dein" mehr gibt und dass derjenige, der mehr zur Verfügung hat, auch einen größeren Anteil tragen muss. Auch wenn mir selber das nicht an mir gefällt, reagiere ich daruf meistens mit einem innerlichen "es ist aber nunmal nicht meine Familie, die ich hier ernähre"; ich habe kaum Einfluss auf die Erziehung, kann meine Vorstellungen nicht an die Kinder weitergeben und auch sonst werden die Kinder größtenteils nach ihren Vorstellungen erzogen, mit denen ich nicht immer einverstanden bin - aber das ist ein anderer Punkt ... Außerdem denke ich mir des öfteren, dass es natürlich leicht ist, so zu denken, wenn man selbst derjenige ist, der profitiert.

Dazu kommt noch, dass ich im Grunde schon gerne auch eigene Kinder hätte und diese aufwachsen sehen möchte; in der momentanen finanziellen Situation führt dahin aber nunmal kein Weg (u.a. wäre eine größere Wohnung/Haus nötig, evtl. anderes Auto, etc. - das übliche halt...).

Wie gesagt, diese Situation belastet mich sehr; allerdings sehe ich kaum einen Ausweg: wir leben nicht in ... und Braus (o.k. - schöne Wohnung, gelegentliches Essen gehen ohne schlechtes Gewissen, Urlaub), aber überflüssige Ausgaben haben wir eigentlich nicht, daher ist mit Einschränken wohl wenig rauszuholen, von Urlauben mal abgesehen. Ich bin in der Hinsicht mittlerweile auch soweit, dass ich nicht mehr bereit bin, bspw. einen für Sommer geplanten/gewünschten Urlaub (vier Personen) alleine zu bezahlen. Auch die Vorstellung, dass sich diese Situation dank des geplanten Studiums meiner Lebensgefährtin die nächsten 5-6 Jahre weiter nicht bessern wird, macht mir Sorgen.

Wer weiß, vielleicht sind die Finanzen nur der Punkt, an dem auch eine gewisse Unzufriedenheit durch das Gefühl des Eingeschränktseins bei mir durchdringt; dennoch würde ich gern Eure Meinungen dazu hören. Ich sehe mich im Moment (sorry für das Selbstmitleid ) einfach als derjenige, der in der Beziehung hauptsächlich sich selbst zurücksteckt (finanziell; auch dadurch dass zwei sehr lebhafte Kinder nunmal an den Nerven zehren, vor allem, wenn man selbst ein Mensch ist, der mit sehr viel Ruhe erzogen wurde und das auch bei seinen Kindern so machen würde). Dazu kommt noch, dass ich dadurch auch meine eigene Zukunftsplanung immer mehr ins Unerreichbare schlittern sehe.

Und: ja, ich sehe natürlich, dass meine Lebensgefährtin viel für uns tut; angefangen beim Haushalt, den sie trotz Schule so gut es geht mit-schmeißt, bis hin zum Optimismus den sie - zumindest meistens - verbreitet. Ich habe sie auch sehr lieb; dennoch überschattet diese Situation meine "Zufriedenheit" oder mein Gefühl des "Glücklichseins" ganz extrem, so dass ich im Moment äußerst unzufrieden mit der Gesamtsituation bin, um zwei berühmte Indianer zu zitieren

Holla - wenn ich jetzt hochschaue, ist mein Beitrag ziemlich lang geworden; dennoch hab ich natürlich lang nicht alles geschrieben, was zur Situation dazugehört und was ich loswerden könnte/möchte/sollte. Wenn ihr mögt - fragt gern nach; auf jeden Fall freue ich mich auf Antworten, die mich wieder ein bisschen "erden" - egal, ob diese Antworten "Du bist zu egoistisch" oder "Du hast recht, ich verstehe Dich" lauten. Danke im Voraus!

LG,
CharmingBear

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10. Juni 2009 um 9:39

Du hast völlig Recht
Es sind nicht deine Kinder.

Es ist nicht deine Familie.

Du musst nicht den Urlaub für 4 Personen bezahlen.

Es ist nicht deine Sache. Es ist ihre. Wenn sie möchte das ihre Kinder mit in den Urlaub fahren, dann muss sie dies auch finanzieren.

Wenn sie meint sie muss studieren, dann muss sie eben auch Einschränkungen hinnehmen und nicht du.

Sie soll sich eine eigene Wohung suchen, sie selbst bezahlen und dort auch ihre Kinder verpflegen.

Sie kann gern bei dir übernachten, oder auch Zeit mit dir verbringen.

Aber auf deine Kosten, sich selbst zu verwirklichen ist zu viel verlangt.

Was passiert wenn sie mit dem Studium fertig ist, einen guten Job gefunden hat und dich verlässt??

Dann stehst du da und hast ihr alles finanziert und weg ist sie.

Was ist mit dir? Wo bleibst du??

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10. Juni 2009 um 10:20

Meine persönliche Einschätzung der Situation
Ich kann mir vorstellen dass Du sehr unzufrieden mit der Situation bist. Beim lesen des ganzen hatte ich als erstes das Gefühl dass Deine Freundin eine ganz schöne Träumerin ist. Da ist es leicht Optimismus zu verbreiten, denn für den Realismus und die Deckung der Kosten sorgt ja ein anderer.

Ich frage mich zu aller erst warum denn ihre Kinder beim Vater leben. Ich hab auch einen Sohn und meine Kinder bleiben bei mir. Ich kenne sie nicht und kann nur von Deinen Schilderungen ausgehen. Und daraus ergibt sich für mich ein Bild von ihr, dass schon recht egoistisch ist. Aber sie kann sich scheinbar sehr gut verkaufen und es sieht nicht so aus bzw. sie konnte einen gutmeinenden Mann wie Dich für sich gewinnen.
Klar gibt sie gerne. Sie hat ja auch nicht viel zu geben. Jedoch jemand der wirklich gerne gibt und großzügig ist, der sorgt auch dafür dass er viel zu vergeben hat, indem er arbeiten geht.
Ich persönlich würde in ihrer Lage arbeiten gehen und für meine Söhne aufkommen und nicht egoistisch versuchen mich selbst zu verwirklichen.
Ich finde dass sie die Chance der Selbstverwirklichung verspielt hat, indem sie sich damals früh dazu entschieden hat, ohne Abschluss Kinder zu bekommen.
Ich habe mich damals auch schwer mit diesem Entschluss getan und habe auf Kinder verzichtet obwohl ich so gerne welche gehabt hätte.
Ich habe auf der Abendschule mein Abitur nachgeholt und habe gleichzeitig vollzeit gearbeitet und mich selbst finanziert. Das geht wenn man will. Ich habe auch erst mein Studium zu Ende gebracht und die ganze Zeit auf Kinder verzichtet und erst dann ein Kind bekommen als ich meinen Abschluss hatte. Ich habe dafür auf sehr viel verzichtet, war lange Zeit alleine und hab die Zähne zusammen gebissen.

Ich habe allerdings solange ich studierte auch die Erfahrung gemacht, dass Akademiker auch Frauen wollen die zumindest selbst studiert haben und am besten auch mit Vollzeit Arbeit zum Leben beitragen. Ich bin nun potentiell in der Lage dazu, habe aber einen Mann der lieber will dass ich mich erst einmal um das Baby kümmere. Ich will es auch so. Aber wenn ich wollte könnte ich jederzeit arbeiten und wenn es eng wird erst recht.

Ich würde meine Träume und meine Selbstverwirklichung niemals auf dem Rücken eines Mannes ausleben wollen, der schon mich mit zwei Kindern akzeptiert hat. Was ja keine Selbstverständlichkeit ist.
Dass die Kinder mit in den Urlaub kommen, stellst Du als Selbstverstädnlichkeit hin. Ich sehe das nicht so. Wenn sie beim Vater leben, dann soll er mit ihnen in Urlaub fahren. Das ist das was ihnen zusteht. Dein Lebensstil muss nicht auf das der Kinder übertragen werden, da Du nicht der leibliche Vater bist.

Ich war auch erschüttert dass Du von einem eigenen Kinderwunsch absiehst, nur weil sie sich selbst verwirklichen will. Pass mal auf, dass Du am Ende nicht so dastehst, dass sie dann irgendwann ihren Abschluss hat und dann abdampft und Du ohne eigene Kinder dastehst.
Ich denke dass Du ja wohl nicht nur wegen der Finanzen darauf verzichtest, sondern auch deshalb weil ja bei ihr kein Raum für ein weiteres Kind vorhanden ist. Erstens hat sie ja schon zwei Kinder und ist sicher nicht so wild auf ein weiteres und zweitens ist da ja die Belastung mit der Schule und dann noch Studium.

Da sie ja noch nicht einmal Abitur hat und dann auch noch studieren will, ist ein Ende ja nicht absehbar.
Ich war damals 19 als ich mit der Abendschule begann "nachdem" ich bereits eine gute Ausbildung abgeschlossen hatte. Ich hatte während meiner Schulzeit und der Studienzeit immer sehr gut bezahlte Nebenjobs, mit denen ich auch in meiner damaligen Ehe für alles hälftig aufkam bzw. auf jeden Fall meine eigenen Kosten abdeckte.

Also mein persönlicher Eindruck ist der, dass Du da ziemlich zurücksteckst. Ich weiß nicht wieso es überhaupt so weit kommen konnte bei Euch. Denn es gab hier schon in anderen Foren Diskussionen von Müttern, wo die Ehemänner strikt dagegen waren, dass die Frau noch anfängt zu studieren, weil sie ja dann nicht zum Lebensunterhalt beitragen kann und der Mann für alles alleine aufkommen muss. Und das waren Ehemänner mit leiblichen Kindern! Und es ging nicht erst um Abi und dann noch Studium, sondern nur um ein Studium bzw. eine Ausbildung.

Das ist schon Luxus was sie sich da erlaubt. Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass sich da in den Abendschulden auch schon ganz schöne Traumtänzer rumtrieben. Die meisten von denen haben später auch das Studium nicht zu Ende gebracht bzw. gehörten, solange es keine Studiengebühren gab zu den ewigen Studenten.
Diejenigen die dann wirklich hinterher ein Studium durchzogen, waren die die meist schon vor der Schule eine Ausbildung hatten und während der Schule Vollzeit gearbeitet haben.
So gewöhnt man sich auch an einen gewissen Lebensstil und an gewisse Standards. Dann kann derjenige der gerne gibt auch wirklich etwas geben. Und wenn man Kinder hat, will man ihnen ja erst recht was bieten. Wenn man jedoch zulange in seinem Leben auf Sparflamme gelebt hat, nie was geleistet hat, dann kommt man in späten Jahren auch da nicht mehr wirklich rein.

Ist auch sie Frage, dass wen sie erst einmal selbst Akademikerin ist, und den sozialen Aufstieg geschafft hat, auch bei Dir bleibt und sich nicht umsieht.

Wenn ich eine Ehe in den Sand gesetzt hätte und dann mit zwei Kindern dastehen würde, dann würde ich nicht mehr so sehr an mich denken als dass ich mich selbst verwirklichen würde. Ich hätte das Gefühl dass ich meine Chance dazu verspielt habe und würde auf kleinerem Fuß was meine Bedürfnisse angeht leben. Ein Studium ist etwas höchst persönliches wo man in sich selbst hinein investiert. Es ist das was man auf jeden Fall immer mitnehmen kann für sich, egal was sonst verloren geht. Etwa bei Trennungen etc. Ist die Frage ob Du dafür auf soviel verzichten solltest. Während gemeinsame Kinder auch etwas für Dich wären.
Wir haben im Studium immer mit den Freundinnen gesagt wie wichtig es ist dass wir das durchziehen. Und wir taten es alle aus eigener Kraft. Weil wir uns sagten, dass es das ist was uns bleibt, wenn sonst alles wegbricht.

Was will sie denn studieren? Und warum leben die Kinder nicht bei Ihr?

Das ist einfach alles was mir dazu spontan einfiel. Sorry dass ich jetzt so verurteilend über Deine Freundin schrieb. Aber ich hab es selbst nicht einfach gehabt und hab auf soviel verzichtet. Ich hab auch oft erlebt wie einfach es sich viele im Leben machen und wie wenig selbstkritisch viele sind und wie viele andere für ihre Anliegen einspannen, statt hart zu sich selbst zu sein. Ich persönlich habe einfach zuviel Stolz und zu viel Unabhängigkeit um meine Träume auf Kosten eines anderen zu verwirklichen. Und wenn ich das täte, dann hätte ich ein riesen schlechtes Gewissen. Aber das finge schon damit an, wenn die Kinder beim Vater und nicht bei mir leben würden.

LG

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10. Juni 2009 um 10:28

Meeeeensch
Da hast Du ja echt auf viel verzichtet und so viel getan. Du musst Deinen Mann wirklich sehr lieben und ein sehr aufopferungsvoller Mensch sein. Und er ist wohl auch sehr gut zu Dir, hoffe ich zumindest, denn nur das hast Du verdient.
Ich bin froh dass das Kind wenigstens jetzt bei Euch lebt und es ist sehr klug und richtig so schnell wie möglich zu adoptieren, damit die Frau sich nicht es auf einmal anders überlegt und Ansprüche an das Kind stellt.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf

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10. Juni 2009 um 10:30
In Antwort auf naomh_12744558

Du hast völlig Recht
Es sind nicht deine Kinder.

Es ist nicht deine Familie.

Du musst nicht den Urlaub für 4 Personen bezahlen.

Es ist nicht deine Sache. Es ist ihre. Wenn sie möchte das ihre Kinder mit in den Urlaub fahren, dann muss sie dies auch finanzieren.

Wenn sie meint sie muss studieren, dann muss sie eben auch Einschränkungen hinnehmen und nicht du.

Sie soll sich eine eigene Wohung suchen, sie selbst bezahlen und dort auch ihre Kinder verpflegen.

Sie kann gern bei dir übernachten, oder auch Zeit mit dir verbringen.

Aber auf deine Kosten, sich selbst zu verwirklichen ist zu viel verlangt.

Was passiert wenn sie mit dem Studium fertig ist, einen guten Job gefunden hat und dich verlässt??

Dann stehst du da und hast ihr alles finanziert und weg ist sie.

Was ist mit dir? Wo bleibst du??

Ich habe nach abschicken meiner Antwort
Deinen Beitrag entdeckt und musste schmunzeln, dass wir ja dieselben Dinge geschrieben haben

Scheint wohl auch eine eindeutige Sache zu sein.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf

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10. Juni 2009 um 10:44
In Antwort auf kleinermaulwurff

Meine persönliche Einschätzung der Situation
Ich kann mir vorstellen dass Du sehr unzufrieden mit der Situation bist. Beim lesen des ganzen hatte ich als erstes das Gefühl dass Deine Freundin eine ganz schöne Träumerin ist. Da ist es leicht Optimismus zu verbreiten, denn für den Realismus und die Deckung der Kosten sorgt ja ein anderer.

Ich frage mich zu aller erst warum denn ihre Kinder beim Vater leben. Ich hab auch einen Sohn und meine Kinder bleiben bei mir. Ich kenne sie nicht und kann nur von Deinen Schilderungen ausgehen. Und daraus ergibt sich für mich ein Bild von ihr, dass schon recht egoistisch ist. Aber sie kann sich scheinbar sehr gut verkaufen und es sieht nicht so aus bzw. sie konnte einen gutmeinenden Mann wie Dich für sich gewinnen.
Klar gibt sie gerne. Sie hat ja auch nicht viel zu geben. Jedoch jemand der wirklich gerne gibt und großzügig ist, der sorgt auch dafür dass er viel zu vergeben hat, indem er arbeiten geht.
Ich persönlich würde in ihrer Lage arbeiten gehen und für meine Söhne aufkommen und nicht egoistisch versuchen mich selbst zu verwirklichen.
Ich finde dass sie die Chance der Selbstverwirklichung verspielt hat, indem sie sich damals früh dazu entschieden hat, ohne Abschluss Kinder zu bekommen.
Ich habe mich damals auch schwer mit diesem Entschluss getan und habe auf Kinder verzichtet obwohl ich so gerne welche gehabt hätte.
Ich habe auf der Abendschule mein Abitur nachgeholt und habe gleichzeitig vollzeit gearbeitet und mich selbst finanziert. Das geht wenn man will. Ich habe auch erst mein Studium zu Ende gebracht und die ganze Zeit auf Kinder verzichtet und erst dann ein Kind bekommen als ich meinen Abschluss hatte. Ich habe dafür auf sehr viel verzichtet, war lange Zeit alleine und hab die Zähne zusammen gebissen.

Ich habe allerdings solange ich studierte auch die Erfahrung gemacht, dass Akademiker auch Frauen wollen die zumindest selbst studiert haben und am besten auch mit Vollzeit Arbeit zum Leben beitragen. Ich bin nun potentiell in der Lage dazu, habe aber einen Mann der lieber will dass ich mich erst einmal um das Baby kümmere. Ich will es auch so. Aber wenn ich wollte könnte ich jederzeit arbeiten und wenn es eng wird erst recht.

Ich würde meine Träume und meine Selbstverwirklichung niemals auf dem Rücken eines Mannes ausleben wollen, der schon mich mit zwei Kindern akzeptiert hat. Was ja keine Selbstverständlichkeit ist.
Dass die Kinder mit in den Urlaub kommen, stellst Du als Selbstverstädnlichkeit hin. Ich sehe das nicht so. Wenn sie beim Vater leben, dann soll er mit ihnen in Urlaub fahren. Das ist das was ihnen zusteht. Dein Lebensstil muss nicht auf das der Kinder übertragen werden, da Du nicht der leibliche Vater bist.

Ich war auch erschüttert dass Du von einem eigenen Kinderwunsch absiehst, nur weil sie sich selbst verwirklichen will. Pass mal auf, dass Du am Ende nicht so dastehst, dass sie dann irgendwann ihren Abschluss hat und dann abdampft und Du ohne eigene Kinder dastehst.
Ich denke dass Du ja wohl nicht nur wegen der Finanzen darauf verzichtest, sondern auch deshalb weil ja bei ihr kein Raum für ein weiteres Kind vorhanden ist. Erstens hat sie ja schon zwei Kinder und ist sicher nicht so wild auf ein weiteres und zweitens ist da ja die Belastung mit der Schule und dann noch Studium.

Da sie ja noch nicht einmal Abitur hat und dann auch noch studieren will, ist ein Ende ja nicht absehbar.
Ich war damals 19 als ich mit der Abendschule begann "nachdem" ich bereits eine gute Ausbildung abgeschlossen hatte. Ich hatte während meiner Schulzeit und der Studienzeit immer sehr gut bezahlte Nebenjobs, mit denen ich auch in meiner damaligen Ehe für alles hälftig aufkam bzw. auf jeden Fall meine eigenen Kosten abdeckte.

Also mein persönlicher Eindruck ist der, dass Du da ziemlich zurücksteckst. Ich weiß nicht wieso es überhaupt so weit kommen konnte bei Euch. Denn es gab hier schon in anderen Foren Diskussionen von Müttern, wo die Ehemänner strikt dagegen waren, dass die Frau noch anfängt zu studieren, weil sie ja dann nicht zum Lebensunterhalt beitragen kann und der Mann für alles alleine aufkommen muss. Und das waren Ehemänner mit leiblichen Kindern! Und es ging nicht erst um Abi und dann noch Studium, sondern nur um ein Studium bzw. eine Ausbildung.

Das ist schon Luxus was sie sich da erlaubt. Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass sich da in den Abendschulden auch schon ganz schöne Traumtänzer rumtrieben. Die meisten von denen haben später auch das Studium nicht zu Ende gebracht bzw. gehörten, solange es keine Studiengebühren gab zu den ewigen Studenten.
Diejenigen die dann wirklich hinterher ein Studium durchzogen, waren die die meist schon vor der Schule eine Ausbildung hatten und während der Schule Vollzeit gearbeitet haben.
So gewöhnt man sich auch an einen gewissen Lebensstil und an gewisse Standards. Dann kann derjenige der gerne gibt auch wirklich etwas geben. Und wenn man Kinder hat, will man ihnen ja erst recht was bieten. Wenn man jedoch zulange in seinem Leben auf Sparflamme gelebt hat, nie was geleistet hat, dann kommt man in späten Jahren auch da nicht mehr wirklich rein.

Ist auch sie Frage, dass wen sie erst einmal selbst Akademikerin ist, und den sozialen Aufstieg geschafft hat, auch bei Dir bleibt und sich nicht umsieht.

Wenn ich eine Ehe in den Sand gesetzt hätte und dann mit zwei Kindern dastehen würde, dann würde ich nicht mehr so sehr an mich denken als dass ich mich selbst verwirklichen würde. Ich hätte das Gefühl dass ich meine Chance dazu verspielt habe und würde auf kleinerem Fuß was meine Bedürfnisse angeht leben. Ein Studium ist etwas höchst persönliches wo man in sich selbst hinein investiert. Es ist das was man auf jeden Fall immer mitnehmen kann für sich, egal was sonst verloren geht. Etwa bei Trennungen etc. Ist die Frage ob Du dafür auf soviel verzichten solltest. Während gemeinsame Kinder auch etwas für Dich wären.
Wir haben im Studium immer mit den Freundinnen gesagt wie wichtig es ist dass wir das durchziehen. Und wir taten es alle aus eigener Kraft. Weil wir uns sagten, dass es das ist was uns bleibt, wenn sonst alles wegbricht.

Was will sie denn studieren? Und warum leben die Kinder nicht bei Ihr?

Das ist einfach alles was mir dazu spontan einfiel. Sorry dass ich jetzt so verurteilend über Deine Freundin schrieb. Aber ich hab es selbst nicht einfach gehabt und hab auf soviel verzichtet. Ich hab auch oft erlebt wie einfach es sich viele im Leben machen und wie wenig selbstkritisch viele sind und wie viele andere für ihre Anliegen einspannen, statt hart zu sich selbst zu sein. Ich persönlich habe einfach zuviel Stolz und zu viel Unabhängigkeit um meine Träume auf Kosten eines anderen zu verwirklichen. Und wenn ich das täte, dann hätte ich ein riesen schlechtes Gewissen. Aber das finge schon damit an, wenn die Kinder beim Vater und nicht bei mir leben würden.

LG

Nachtrag
Es macht den Eindruck auf mich als ob Du ihr Papi bist, der alles bezahlt und sie in die Schule gehen kann und Du auch für ihre Schulbildung etc. verantwortlich bist. Und als ob ihre Kinder eher Geschwister sind und Du dann für 3 Kinder aufkommst.

Sie sollte mal lernen Verantwortung für ihr eigenes Leben und ihre Kinder zu übernehmen und nicht ihren Partner als Vaterersatz missbrauchen.

Daher würde mich auch Euer Altersunterschied interessieren, der nicht notwenig groß sein muss. Es reicht schon wenn sie von der Persönlichkeit her ein ewiges Kind ist. Scheinbar ist das ja schon mit dem Ex auch so gewesen, weil der ja auch derjenige ist der die Verantwortung für die Kinder trägt, da sie bei ihm leben.

Ich habe solche Frauen schon oft beruflich kennen gelernt. Z.B. eine die dann mit mitte 40 vor Gericht saß, weil sie meinte unbedingt ein Fitness-Studio eröffnen zu müssen, obwohl sie keinerlei kaufmännische Fähigkeit besaß und dabei ihre Eltern ihr einziges Haus verloren, weil sie die rumgekriegt hatte, dass sie darauf eine Hypothek aufnahmen. Sie hatte eine sonnengegerbte Haut von den vielen Ibiza-Reisen seit der 80er Jahre, keine Kinder und keinen Partner mehr, weil auch der hoch verschuldet war für ihren Lebensstil.
Dann wollte sie den noch verklagen, weil er noch ein Haus geerbt hatte und sie auch darauf Ansprüche stellte. Die Eltern hatten sich auch von ihr abgewendet. Auch wenn sie keine Kinder hatte, erinnert Deine Freundin mich sehr an sie.
Eben Menschen die über ihre Verhältnisse leben auf Kosten anderer und andere für sich einspannen mit ihrer anbiedernden Art, ewige kinder bleiben und keine Verantwortung tragen.
Auf dem ersten Blick machte sie einen super netten sympathischen Eindruck. Als sie dann jedoch nach dem Prozess ein paar Wote von sich gab, weil sie so erregt war, konnte ich ihr wahres Gesicht sehen. Oftmals haben solche Menschen nämlich zwei Gesichter und man weiß nie was wirklich in ihnen vorgeht. Denn hinter der vorgeblichen Freundlichkeit und Leichtigkeit steckt oft auch viel Berechnung, Dreistigkeit was ja auch schon in eine gewisse Bösartigkeit umschlagen kann, die jedoch nicht offen greifbar ist, jedoch in der Handlung abzulesen ist.

LG

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10. Juni 2009 um 11:23
In Antwort auf kleinermaulwurff

Nachtrag
Es macht den Eindruck auf mich als ob Du ihr Papi bist, der alles bezahlt und sie in die Schule gehen kann und Du auch für ihre Schulbildung etc. verantwortlich bist. Und als ob ihre Kinder eher Geschwister sind und Du dann für 3 Kinder aufkommst.

Sie sollte mal lernen Verantwortung für ihr eigenes Leben und ihre Kinder zu übernehmen und nicht ihren Partner als Vaterersatz missbrauchen.

Daher würde mich auch Euer Altersunterschied interessieren, der nicht notwenig groß sein muss. Es reicht schon wenn sie von der Persönlichkeit her ein ewiges Kind ist. Scheinbar ist das ja schon mit dem Ex auch so gewesen, weil der ja auch derjenige ist der die Verantwortung für die Kinder trägt, da sie bei ihm leben.

Ich habe solche Frauen schon oft beruflich kennen gelernt. Z.B. eine die dann mit mitte 40 vor Gericht saß, weil sie meinte unbedingt ein Fitness-Studio eröffnen zu müssen, obwohl sie keinerlei kaufmännische Fähigkeit besaß und dabei ihre Eltern ihr einziges Haus verloren, weil sie die rumgekriegt hatte, dass sie darauf eine Hypothek aufnahmen. Sie hatte eine sonnengegerbte Haut von den vielen Ibiza-Reisen seit der 80er Jahre, keine Kinder und keinen Partner mehr, weil auch der hoch verschuldet war für ihren Lebensstil.
Dann wollte sie den noch verklagen, weil er noch ein Haus geerbt hatte und sie auch darauf Ansprüche stellte. Die Eltern hatten sich auch von ihr abgewendet. Auch wenn sie keine Kinder hatte, erinnert Deine Freundin mich sehr an sie.
Eben Menschen die über ihre Verhältnisse leben auf Kosten anderer und andere für sich einspannen mit ihrer anbiedernden Art, ewige kinder bleiben und keine Verantwortung tragen.
Auf dem ersten Blick machte sie einen super netten sympathischen Eindruck. Als sie dann jedoch nach dem Prozess ein paar Wote von sich gab, weil sie so erregt war, konnte ich ihr wahres Gesicht sehen. Oftmals haben solche Menschen nämlich zwei Gesichter und man weiß nie was wirklich in ihnen vorgeht. Denn hinter der vorgeblichen Freundlichkeit und Leichtigkeit steckt oft auch viel Berechnung, Dreistigkeit was ja auch schon in eine gewisse Bösartigkeit umschlagen kann, die jedoch nicht offen greifbar ist, jedoch in der Handlung abzulesen ist.

LG

Nachtrag2
Jetzt ist mir nochmal einiges durch den Kopf gegangen. Dein Beitrag beschäftigt mich sehr, da ich mich vielleicht persönlich betroffen fühle, da ich ja auch auf dem zweiten Bildungsweg studiert habe.

In einem ist es ja nun oftmals so, dass man nur die eine Seite subjektiv geschildert bekommt und die andere gar nicht zu Wort kommt.

Mir fielen daher noch ein paar Fragen ein. Hatte sie schon ihren Studienwunsch als Ihr Euch kennen gelernt habt bzw. wie weit war sie damals schon mit ihrer Schule? Wie und wo hat sie gelebt als Ihr zusammen gekommen seid? Bist Du auch daran interessiert dass Ihre Kinder beim Vater leben, oder kannst Du es Dir auch mit ihnen in einem Haushalt vorstellen? Wie denkt sie über weitere Kinder mit Dir? Wie hat sie sich vorher finanziert?
Du wusstest ja vorher dass sie finanziell und von der Ausbildung her nicht gut dasteht. Warst Du Dir der Verantwortung bewusst als Du mit ihr zusammen gekommen bist oder ist es Dir erst im nachhinein bewusst geworden?
Wer wollte hauptsächlich zusammen ziehen?

Ich meine mit so einer Frau handelt man sich schon einen ziemlichen Problemfall ein. Kein Geld und dann noch 2 Kinder. Da schrecken viele Männer zurück. Kann es sein, dass sie besonders attraktiv, begehrenswert oder charmant ist? Da werden ja viele Männer dennoch schwach. Aber irgendwann wachen sie dann in der Realität auf und die Rosa Brille ist weg.

Daher würden mich die Antworten hierauf interessieren.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf


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10. Juni 2009 um 12:49
In Antwort auf kleinermaulwurff

Nachtrag
Es macht den Eindruck auf mich als ob Du ihr Papi bist, der alles bezahlt und sie in die Schule gehen kann und Du auch für ihre Schulbildung etc. verantwortlich bist. Und als ob ihre Kinder eher Geschwister sind und Du dann für 3 Kinder aufkommst.

Sie sollte mal lernen Verantwortung für ihr eigenes Leben und ihre Kinder zu übernehmen und nicht ihren Partner als Vaterersatz missbrauchen.

Daher würde mich auch Euer Altersunterschied interessieren, der nicht notwenig groß sein muss. Es reicht schon wenn sie von der Persönlichkeit her ein ewiges Kind ist. Scheinbar ist das ja schon mit dem Ex auch so gewesen, weil der ja auch derjenige ist der die Verantwortung für die Kinder trägt, da sie bei ihm leben.

Ich habe solche Frauen schon oft beruflich kennen gelernt. Z.B. eine die dann mit mitte 40 vor Gericht saß, weil sie meinte unbedingt ein Fitness-Studio eröffnen zu müssen, obwohl sie keinerlei kaufmännische Fähigkeit besaß und dabei ihre Eltern ihr einziges Haus verloren, weil sie die rumgekriegt hatte, dass sie darauf eine Hypothek aufnahmen. Sie hatte eine sonnengegerbte Haut von den vielen Ibiza-Reisen seit der 80er Jahre, keine Kinder und keinen Partner mehr, weil auch der hoch verschuldet war für ihren Lebensstil.
Dann wollte sie den noch verklagen, weil er noch ein Haus geerbt hatte und sie auch darauf Ansprüche stellte. Die Eltern hatten sich auch von ihr abgewendet. Auch wenn sie keine Kinder hatte, erinnert Deine Freundin mich sehr an sie.
Eben Menschen die über ihre Verhältnisse leben auf Kosten anderer und andere für sich einspannen mit ihrer anbiedernden Art, ewige kinder bleiben und keine Verantwortung tragen.
Auf dem ersten Blick machte sie einen super netten sympathischen Eindruck. Als sie dann jedoch nach dem Prozess ein paar Wote von sich gab, weil sie so erregt war, konnte ich ihr wahres Gesicht sehen. Oftmals haben solche Menschen nämlich zwei Gesichter und man weiß nie was wirklich in ihnen vorgeht. Denn hinter der vorgeblichen Freundlichkeit und Leichtigkeit steckt oft auch viel Berechnung, Dreistigkeit was ja auch schon in eine gewisse Bösartigkeit umschlagen kann, die jedoch nicht offen greifbar ist, jedoch in der Handlung abzulesen ist.

LG

Ganz kurz nur ...
Hallo - erstmal mangels Zeit nur ganz kurz:

1. Danke für die zahlreichen schnellen Antworten - damit hätte ich jetzt nicht gerechnet
2. Sicherlich ist meine Schilderung subjektiv, und ich habe daher ein bisschen den Eindruck, als käme bei Euch ein falsches Bild meiner Freundin auf. Was ich auf jeden Fall hier klarstellen möchte: es war NICHT ihr Wunsch, die Kinder beim Vater leben zu lassen, sondern sie hat sich im Gegenteil äußerst vehement dafür eingesetzt, sie zu uns zu holen. Hier wurde von der "Gegenseite" massivst dagegengearbeitet, so dass im Sinne des vermeintlichen Kindswohls entschieden wurde, sie sollten beim Vater bleiben (meines Erachtens eine glatte Fehlentscheidung). Das tut aber - finde ich - im Detail hier nichts zur Sache, deshalb möchte ich das auch nicht weiter ausbreiten.

Später mehr, falls ich heute abend Zeit finde

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10. Juni 2009 um 14:04
In Antwort auf kleinermaulwurff

Ich habe nach abschicken meiner Antwort
Deinen Beitrag entdeckt und musste schmunzeln, dass wir ja dieselben Dinge geschrieben haben

Scheint wohl auch eine eindeutige Sache zu sein.

Lieben Gruß

Kleinermaulwurf


Sehe ich auch so, sie hat einen Dummen gefunden, der alles finanziert, damit sie sich selbstverwirklichen kann.

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10. Juni 2009 um 15:34

Hi
Ihr habt Fakten geschaffen, die dich schlechter dastehen lassen als sie. Das sehe ich auch so.

Allerdings sehe ich die "Schuld" nicht nur bei ihr. Du hast der finanziellen Aufteilung zugestimmt, weil du du dich als Mann wahrscheinlich in der Rolle des Ernährers siehst. Ihren Ausbildungsplänen (auch auf deine Kosten) warst du ja auch nicht abgeneigt. Das verstehe ich, man möchte eine intellektuell gleichrangige Basis in der Beziehung. Jetzt merkst du: Du hast dich übernommen, weil du dir Dinge, die dir wichtig sind (wie das Anlegen) nicht leisten kannst. Sind es die eigenen Kinder, kann das schon problematisch sein. Bei "fremden", die offiziell nicht mal im Haushalt leben, aber vom Vater wohl trotzdem gern die halb Woche und am anstrengenderen Wochenende zu euch abgeschoben werden - ist das eine enorme Belastung. Das erfordert schon viel Selbstaufgabe, was nicht jeder kann und kann die Beziehung belasten.

Du kommst, wie du ja erkannt hast, für eine Familie auf, diey- anders als im anderen geschilderten Fall - nicht deine ist, da du keine Rechte hast, nur Pflichten.

Du bist in in einem Alter angelangt, wo du selbst gerne Kinder hättest. Nicht jeder kann das, sich nur um die Kinder des Partners zu kümmern und auf eigene zu verzichten. Das ist verdammt schwer. Zumal du an ihren keinerlei Rechte hast. Im Fall einer Trennung nicht msl Besuchsrecht. Deine Steuerklasse spricht ja eine eindeutige Sprache.

Ich verstehe deine Zeifel. Du hast es dir so ausgesucht, ja. Das heisst nicht, dass du deshalb nicht das Recht hast, dran was zu ändern. Die Lasten gleicher aufzuteilen und zwar so, dass der Vater für jene Kosten aufkommt, die deine Freundin für ihrevKinder nicht tragen kann. Urlaub auch map zu zweit, die Kinder sind dann eben mal beim Vater, der ja offenvar so viel wert darauf legt.

Dann bleibt auch wieder Freiraum für deine Bedürfnisse.

Für deine Freundin heisst das allerdings, auf manch komfortable Sache wie ein Vollzeitstudium (mit 30!) zu verzichten. Wie viele Studenten arbeiten nebenbei. Sie macht es sich hingegen bequem - du zahlst ja. Praktisch. Warum fallen Männer immer wieder auf so was rein?

Ihr müsst wohl reden. Alles Gute!

Lieben Gruss

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