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Umzug mit einem Schulkind in ein anderes Bundesland

7. Oktober 2008 um 18:58 Letzte Antwort: 9. Oktober 2008 um 21:56

Hallo!

Ich bin alleinerziehend und seit 5 Jahren von meinem Ex-Mann getrennt/geschieden. Meine Tochter wird 8 und besucht die 2. Klasse in Bayern. Seit 5 Monaten habe ich einen Freund aus Baden Würtenberg/Bodensee. Ein zusammenziehen liegt noch in weiter Ferne doch trotzdem mach ich mir so meine Gedanken darüber. In der momentanen Situation müsste ich nämlich zu ihm ziehen da er er einen sehr guten Job in der Schweiz hat und ich hier nur einen Teilzeitjob. Da wir gerne eine Familie gründen wollen und er dann ja zumindestens die erste Zeit der Alleinverdiener ist, währe es andersrum wohl nicht so sinnvoll. Außerdem arbeitet er im Industriezweig Kunststoff und da gibt es hier bei uns in Bayern nicht so viele Firmen. Nun habe ich ja eine Tochter und kann mir gar nicht vorstellen sie hier aus allem rauszureißen. Neue Schule, neue Freunde, neue Umgebung, weit weg von Oma und Opa und natürlich auch von ihrem Vater zu dem sie ein sehr gutes Verhältnis hat, Aber ich kann ja jetzt auch nicht komplett auf mein Glück verzichten bis sie 18 ist oder sehe ich das zu egoistisch. Bis zum Ende der 3. Klasse bleibt alles noch so wie es ist, doch länger kann und will ich mir eine Fernbeziehung nicht vorstellen.

Gibt es hier Frauen die so etwas ähnliches vieleicht schon erlebt haben? Würde mich riesig über Antworten freuen!

Liebe Grüße!

Elunera

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7. Oktober 2008 um 22:55

Ich denke, du kannst deine Tochter vorbereiten,
indem du sie immer wieder mit an den neuen Wohnort nimmst, dass sie auch dort bereits Kontakte knüpfen kann. Natürlich ist es eine Entfernung , aber dennoch hat sie Möglichkeiten den Vater und die Großeltern zu besuchen. Du mußt nicht auf dein Glück
verzichten. Auch deine Tochter wird mal aus dem Haus gehen und kann dabei keine Rücksicht nehmen, was dich glücklich macht und was nicht. Ich denke es ist wichtig,
dass du mit deiner Tochter über den Umzug sprichst und ihr Möglichkeiten aufzeigst
wie es sein kann. Kennt deine Tochter deinen neuen Lebenspartner? Konnte sie zu
ihm schon eine Beziehung aufbauen?
Gruß Melike

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8. Oktober 2008 um 16:12
In Antwort auf melike13

Ich denke, du kannst deine Tochter vorbereiten,
indem du sie immer wieder mit an den neuen Wohnort nimmst, dass sie auch dort bereits Kontakte knüpfen kann. Natürlich ist es eine Entfernung , aber dennoch hat sie Möglichkeiten den Vater und die Großeltern zu besuchen. Du mußt nicht auf dein Glück
verzichten. Auch deine Tochter wird mal aus dem Haus gehen und kann dabei keine Rücksicht nehmen, was dich glücklich macht und was nicht. Ich denke es ist wichtig,
dass du mit deiner Tochter über den Umzug sprichst und ihr Möglichkeiten aufzeigst
wie es sein kann. Kennt deine Tochter deinen neuen Lebenspartner? Konnte sie zu
ihm schon eine Beziehung aufbauen?
Gruß Melike

Danke für deine Worte!
Hallo Melike,

ja sie kennt meinen Freund und mag ihn sehr gerne. Wir waren in den Sommerferien auch schon bei ihm und sie hat sich gleich sehr gut mit seiner Familie verstanden. Ich werde sie nun Stück für Stück an die Veränderung heran führen und wir haben ja genügend Zeit dafür.

Liebe Grüße!

Elunera

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8. Oktober 2008 um 16:22

Kenn ich
Ich kenn das. Meine Tochter ist auch 8 Jahre alt. Sie und ich sind von Meck-Pom nach Nds gezogen. Wir haben alles durchgemacht, neue Freunde, neue Umgebung...
Auch ihr Vater und Großeltern wohnen noch in Meck-Pom, nur eine ihrer Tanten wohnt auch hier. Zu ihrem Vater hatte sie auch ein gutes Verhältnis. Jetzt ist sie für ihn "aus den Augen, aus dem Sinn". Leider, aber das liegt an ihrem Vater und nicht an die Entfernung. Also das muss bei euch nicht auch so sein.
Ich würde sogar noch früher umziehen. Nicht, weil du mehr an dich denken sollst, sondern, weil es einfacher für deine Tochter ist, wenn sie zb ab der 3. Klasse in eine andere Schule geht als nach der 3.Klasse. Denn nach der 3. Kl. würde sie in der 4. und 5. Klasse neue Mitschüler bekommen. Da ist es für einige Kinder einfacher, wenn dies im Abstand von 2 Jahren geschieht.

Sie wird schnell neue Freunde finden und sich dort einleben. Du wirst das, denke ich, nicht jedes Jahr vor haben. Und der Vater sowie die Großeltern sind ja nicht aus der Welt. Sie kann sie ja trotzdem regelmäßig besuchen in den Ferien oder mal am Wochenende.

Mach dir da nicht zu große Gedanken. Das hat nicht umbedingt was mit Egoismus zu tun. Deine Tochter gewinnt daduch auch noch eine neue Bezugsperson.

LG Mari

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9. Oktober 2008 um 21:56

Vielen lieben Dank!
Ihr habt mir wirklich mit Euren Antworten sehr geholfen und mir auch ein Stück Angst genommen. Ich weiß daß meine Tochter das schaffen wird, ich zweifel wohl eher an mir selber. Zum Beispiel habe ich große Angst vor der Reaktion meines Vaters. Wir leben seit der Trennung von meinem Ex-Mann bei ihm und er liebt meine Tochter abgöttisch. Wenn wir gehen ist er alleine da er keine Partnerin hat. Ich weiß das daß sein Problem ist, doch ich habe große Angst daß er das meiner Tochter gegenüber zeigen wird wie falsch er das findet und es ihr damit noch schwerer macht. Mit ihm reden hat keinen Sinn, seine Meinung zählt und das schon immer. Aber naja, wir werden das schaffen. Und der Tipp mit nach der 2. Klasse ist wirklich eine Überlegung wert. Mein Freund würde sich sicher riesig darüber freuen, er würde uns am liebsten sofort zu sich holen .

Also nochmals vielen lieben Dank!

Liebe Grüße!

Elunera

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