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Umgang mit Konflikten

24. Juli 2016 um 1:27

Ich bin mit meinem Mann seit knapp fünf Jahren zusammen. Er hat zwei Kinder aus erster Ehe, ich habe insgesamt fünf Kinder. Die Kinder meines Mannes leben bei der Mutter und drei meiner Kinder leben mit uns. Die zwei anderen sind bereits erwachsen. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben wirklich glücklich in einer Beziehung und empfinde meinen Mann als ausgesprochen liebevoll. Leider verstehen meine älteste 17 und mein Mann sich nicht besonders gut. Meine Tochter lehnt ihn und seine Art ab. Sie zieht sich zurück in ihr Zimmer, hat gemeinsame Unternehmungen abgelehnt und lange Zeit hat sie ihn ignoriert. Nach einem klärenden Gespräch vor einigen Wochen hatte sich dieser Zustand etwas entspannt. Nun kam es vor einigen Tagen zu eienr Situation in der mein Mann sehr verletzt war durch ihr Verhalten. Er ist sehr emotional und wird, wenn er wütend oder verletzt ist laut. Meine Tochter bleibt ruhig, ist aber sehr abwertent. Die ersten Konflikte zwischen den Beiden haben immer auch große Konflikt zwischem meinem Mann und mir zur Folge gehabt. Ich konnte die Disahrmonie kaum aushalten. Inzwischen versuche ich mich raus zu halten. Weiß aber gar nicht, ob das richtig ist. Meine Tochter wirft mir vor, dass ich sie nicht unterstütze und sie vor dem lauten Ton beschütze. Nun ist es so, dass ich die Verletzung meines Mannes sehr gut nachvollziehen kann. Er versucht immer wieder Kontakt zu ihr herzustellen, fährt sie, wenn sie gefahren werden möchte, berät sie, hilft ihr für die Schule...macht alles erdenkliche um eine gute Beziehung herzustellen. Unterstützt sie auch finanziell.
Tja, und ich weiß nicht wirlich wie ich mich verhalten soll. Beide sind verletzt wenn es zum Streit kommt, beide möchten mich hinter sich wissen....wie verhalte ich mich? Ist es angebracht, dass die zwei ihre Konflikte alleine lösen? Muss ich eingreifen? Meine Tochter droht jedes Mal damit auszuziehen..zu ihrem Vater, der, aus meiner Sicht und aus Sicht von Psychologen, ein Psyhophat und Narzist ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Wie verhalte ich mich am Besten?

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13. August 2016 um 21:08

Schwer
Hallo,
da steckst du in einer verfahrenen Situation.
Ich bin ein Freund von ehrlichen Worten und Gefühlen.
Mein Weg wäre:
Setzt euch zu dritt an einen Tisch.
Erkläre ohne Vorwürfe und ohne Appel, wie es dir geht.
Frag deine Tochter und deinen Mann, was sie brauchen, um einigermaßen es nebeneinander auszuhalten.

Deine Tochter steckt wahrscheinlich mitten in der Pubertät, halb erwachsen und braucht dich immer noch.
Sie benötigt dich als Freundin, nicht als jemanden, der wertet.

Biete ihr alle zwei Wochen etwas außerhalb eurer Wohnung an und komm ihr nahe.
Lass sie erzählen, wenn sie möchte, lade sie ein.
Einladungen darf man ablehnen, mach sie immer wieder erneut.

So schön es wäre, eine tiefe Bindung zwischen den beiden kannst du nicht erzwingen.
Es hört sich für mich so an, als würden die beiden den jeweil anderen nicht verstehen.
Manchmal löst sich das, manchmal nicht.

Ich empfehle dir und deinem Mann das Buch: Als Stiefeltern werden Bonuseltern...
Mir hats geholfen...

Alles Gute!

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