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Umgang mit dem Vater - Problematisch

14. Februar 2017 um 21:45

Hallo,

ich hoffe sehr auf Hilfe! Ein außenstehender Rat wäre wirklich super! Ich probiere das ganze so sachlich wie möglich zu schreiben. - Natürlich schaffe ich das nicht 100%ig, davon kann ich mich nicht frei sprechen.

Unzwar gibt es ein Problem mit dem leiblichen Vater des Sohnes meiner Freundin.
Vorab - Ich habe jegliche Rolle für den kleinen Max übernommen und werde mein Lebenlang für Ihn da sein! Ich liebe ihn wie mein eigen Fleisch und Blut und "kenne" ihn bereits seit der schwangerschaft. Er kennt mich sein ganzes leben und wird bald 4 Jahre alt.
Das vorab um auch meine Emotionen mal darzustellen.

Der Erzeuger hatte erst von dem kleinen erfahren als er schon auf der Welt war. Sie hat es bewusst nicht gesagt, da es absolut eskaliert wäre. Jedoch hat der Vater meiner Freundin nach der Geburt den leiblichen Vater kontaktiert damit dieser zahlt. Dies wollten wir eigentlich nicht!!

Wie dem auch sei hat er mit einem Test die Vaterschaft anerkannt und sich anfangs (2 Wochen) Urlaub genommen und ist gekommen um mit dem kleinen Zeit zu verbringen. Meiner Freundin war seit diesem Zeitpunkt klar, dass sie Max nicht seinen Vater vorenthalten möchte und hat mir dies auch erklärt. Natürlich war ich nicht begeistert aber ich konnte es verstehen.

Nach diesen zwei Wochen hat er sich nur noch sporadisch gemeldet. Gleichzeitig hat er gezockt... Er sagte selbst er sei nicht bereit für ein Kind und möchte das auch eigentlich nur haben mit einer Frau an seiner Seite. Somit ist da auch immer ein Kampf gewesen, dass er sie zurück wollte. - Auch hier ist es noch immer verständlich für mich. HART aber verständlich. Ich weiß nicht wie ich da reagieren würde.

Dazu sollte ich noch erwähnen, dass er beruflich in der Niederlande arbeitet und ca 480km von uns entfernt lebt. Dies als gering Verdiener.

Nachdem er sich 1/2 nicht mehr gemeldet hat kam plötzlich ein Anruf.. Er müsse ja Unterhalt zahlen, dass will er nicht! Da er nicht viel verdient lief es eh auf "Unterhaltsvorschuss" hinaus.
Seit dem Max 1/2 Jahr alt ist ruft er alle 3-4 Monate an um sich über Geld zu beschweren und außerdem müsse ja die Mutter den Fahrtweg bezahlen.

Im ersten Jahr war er insgesammt 4x da. 2 Wochen / 2 Tage / 1 Stunde / 2 Stunden.
Man merkt Max an, dass er diese Person erkennt - mehr aber nicht. Fremdelnt stellt er sich hinter mich und beobachtet seinen Erzeuger. Dieser lockt ihn mit Schokolade zu sich und (in meinen Augen) erkauft sich seine "Zuneigung".

Mit ca 1 1/2 Jahren hat er dann beschlossen, dass der kleine mal zu ihm kommen soll und dort übernachten müsse. Da meine Freundin ihn nicht vorenthalten will, sind wir über ein Wochenende in die Niederlande (Grenze) und haben dort "Urlaub" gemacht und Max ( nach kurzer eingewöhnung ) für den Tag bei ihm gelassen. Bei einem anruf hörte man ihn im Hintergrund weinen - er wollte nicht ins Bett war die Aussage - Nachdem er sich merklich am telefon beruhigt hatte haben wir aufgelegt und Ihn dort schlafen lassen.

Direkt am nächsten Morgen haben wir Ihn abgeholt. Er war die nächsten Tage wie ausgewechselt. Er hat gehauen, an den Haaren gerissen, wollte keine Zähneputzen oder in den Arm genommen werden... Es war nicht so, als wäre er Bockig, er hat ohne zu meckern oder irgendwelche Anzeichen zu geben meiner Freundin ins Gesicht gehauen: Ohne lachen, ohne bösen Blick... einfach ohne Vorwarnung.

Nein, wir glauben nicht das der Vater gewalttätig wurde / ist. Er deutet zwar immer böses an, aber ich glaube nur weil er sich nicht anders zu Verteidigen weiß. Er ist von Angesicht zu Angesicht ganz normal und etwas zurückhaltent (wäre ich wohl auch).

Zumindest hat sich herausgestellt, dass er nur Süßigkeiten gegessen hat und ihm auch nicht die Zähne geputzt wurden ( Ok, ein Tag ist das evtl. nicht schlimm - dennoch sind wir der Ansicht das er es hätte machen müssen )

Danach war erstmal bis zum zweiten Geburtstag stillstand. Er hat sich nicht gemeldet. Auf unsere Aussage, dass er jeden zweite Woche kommen soll - Damit das kind überhaupt weiß wer er ist, hat er nicht wirklich reagiert. Er hätte kein Geld und will auch mal sein Wochenende für sich haben... ( ist ja nicht so, dass er jedes Wochenende kommen muss )

Am zweiten Geburtstag ist er dann aber doch wieder erschienen, war sichtlich angepisst und hatte seine Freundin mitgenommen. Diese scheint jedoch sehr lieb und nett zu sein. Mit ihm haben wir nicht auch nur 1 Wort gewechselt. Zur Begrüßung die Hand geben war zu viel.

Bis zum 3 Geburtsag war er noch 2x da, jeweils für 1 Stunde und hat einfach nur Fotos mit ihm gemacht und diese dann in Facebook gestellt ( Wir haben es ihm verboten: Wir wollen keine Fotos im Internet ) - Entschuldigt, dass ich immer "Wir" schreibe. Jedoch habe ich mich natürlich in die Erziehung eingemischt.

In 2 Wochen steht der 4te Geburtstag an - Seit dem 3 war er nicht mehr da. Hatte keine Zeit, kein Geld oder hat sich einfach gar nicht gemeldet. Wir dachten er würde jetzt den ganzen Kontakt abbrechen. Max kennt ihn eh nicht und weiß auch nicht viel mit ihm anzufangen. Dazu muss ich gestehen, dass er seit dem Kindergarten ( Da habe ich ihn immer abgeholt) alle Kinder gefragt haben ob ich sein Papa sei. Da sagte er Ja! Davor hat er mich immer mit meinem Namen angesprochen oder einfach "DU" gesagt. Ich habe mich zuerst ganz schön erschrocken, später aber ganz doll gefreut. Seit diesem Moment nennt er mich Papa.

Wie dem auch sei hat er sich erneut 1 Jahr nicht gemeldet. Jetzt würde er aber gerne zum Geburtstag kommen. Weiß aber nicht, dass Max mich mittlerweile Papa nennt.

Am Telefon habe ihm erklärt, dass wir es überhaupt nicht gut finden wenn er jetzt wieder kommt - Jedesmal ist Max danach "unausstehlich". Er braucht ca 30 min (außer Schokolade ist im spiel) bis er auf ihn zugeht. Freut sich dann auch - man sieht ihm einfach an, dass er denkt:" Irgendwoher kenne ich den,..." und plötzlich ist er wieder weg...

Wir haben ihm erklärt, dass er doch bitte regelmäßig kommen soll. Er soll sich das ganze mal zu Herzen nehmen und verstehen, dass es so nicht weiter geht. Max verletzt das. Auch wenn er es nicht durch Tränen zeigt.

- Mittlerweile sind wir bei dem Entschluss, den Kontakt im besten Fall ganz zu verweigern. Er sagt immer ich sei sein Papa, kein anderer.

Ich komme jetzt aber in den Gewissenskonflikt, ob ich dadurch nicht die Entwicklung von meinem kleinen störe. Als nicht leiblicher Vater trage ich zwar auch dazu bei, jedoch wäre ja der leibliche die bessere Wahl.


Mein Vorschlag wäre: Wenn du Kontakt willst ab jetzt regelmäßig. Alle zwei Wochen für ein paar Stunden bei uns bis sich Max komplett an ihn gewöhnt hat. Dann darf er auch mal mit ihm alleine weg. Wäre es okay wenn wir so handeln? Und dann wenn er sich nicht dran hält den Kontakt verbieten? Oder gibt das rechtliche Konsequenzen. Und besonders wichtig.... Was ist das BESTE für das Kind? Sind solche Verhältnisse zumutbar? Hat jemand da Erfahrungen?


Nocheinmal möchte ich betonen, dass natürlich emotionen in diesem Text stecken. Ich kann mich nicht frei sprechen, dass manche Situationen evtl. einseitig beschrieben wurden. Jedoch habe ich so gut es geht probiert sachlich zu schreiben.



ENTSCHULDIGT die netten Rechtschreibfehler! Hoffe auf schnelle Antwort:


LG

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14. Februar 2017 um 21:52
In Antwort auf switch92

Hallo,

ich hoffe sehr auf Hilfe! Ein außenstehender Rat wäre wirklich super! Ich probiere das ganze so sachlich wie möglich zu schreiben. - Natürlich schaffe ich das nicht 100%ig, davon kann ich mich nicht frei sprechen.

Unzwar gibt es ein Problem mit dem leiblichen Vater des Sohnes meiner Freundin.
Vorab - Ich habe jegliche Rolle für den kleinen Max übernommen und werde mein Lebenlang für Ihn da sein! Ich liebe ihn wie mein eigen Fleisch und Blut und "kenne" ihn bereits seit der schwangerschaft. Er kennt mich sein ganzes leben und wird bald 4 Jahre alt.
Das vorab um auch meine Emotionen mal darzustellen. 

Der Erzeuger hatte erst von dem kleinen erfahren als er schon auf der Welt war. Sie hat es bewusst nicht gesagt, da es absolut eskaliert wäre. Jedoch hat der Vater meiner Freundin nach der Geburt den leiblichen Vater kontaktiert damit dieser zahlt. Dies wollten wir eigentlich nicht!! 

Wie dem auch sei hat er mit einem Test die Vaterschaft anerkannt und sich anfangs (2 Wochen) Urlaub genommen und ist gekommen um mit dem kleinen Zeit zu verbringen. Meiner Freundin war seit diesem Zeitpunkt klar, dass sie Max nicht seinen Vater vorenthalten möchte und hat mir dies auch erklärt. Natürlich war ich nicht begeistert aber ich konnte es verstehen.

Nach diesen zwei Wochen hat er sich nur noch sporadisch gemeldet. Gleichzeitig hat er gezockt... Er sagte selbst er sei nicht bereit für ein Kind und möchte das auch eigentlich nur haben mit einer Frau an seiner Seite. Somit ist da auch immer ein Kampf gewesen, dass er sie zurück wollte. - Auch hier ist es noch immer verständlich für mich. HART aber verständlich. Ich weiß nicht wie ich da reagieren würde.

Dazu sollte ich noch erwähnen, dass er beruflich in der Niederlande arbeitet und ca 480km von uns entfernt lebt. Dies als gering Verdiener.

Nachdem er sich 1/2 nicht mehr gemeldet hat kam plötzlich ein Anruf.. Er müsse ja Unterhalt zahlen, dass will er nicht! Da er nicht viel verdient lief es eh auf "Unterhaltsvorschuss" hinaus. 
Seit dem Max 1/2 Jahr alt ist ruft er alle 3-4 Monate an um sich über Geld zu beschweren und außerdem müsse ja die Mutter den Fahrtweg bezahlen.

Im ersten Jahr war er insgesammt 4x da. 2 Wochen / 2 Tage / 1 Stunde / 2 Stunden.
Man merkt Max an, dass er diese Person erkennt - mehr aber nicht. Fremdelnt stellt er sich hinter mich und beobachtet seinen Erzeuger. Dieser lockt ihn mit Schokolade zu sich und (in meinen Augen) erkauft sich seine "Zuneigung".

Mit ca 1 1/2 Jahren hat er dann beschlossen, dass der kleine mal zu ihm kommen soll und dort übernachten müsse. Da meine Freundin ihn nicht vorenthalten will, sind wir über ein Wochenende in die Niederlande (Grenze) und haben dort "Urlaub" gemacht und Max ( nach kurzer eingewöhnung ) für den Tag bei ihm gelassen. Bei einem anruf hörte man ihn im Hintergrund weinen - er wollte nicht ins Bett war die Aussage - Nachdem er sich merklich am telefon beruhigt hatte haben wir aufgelegt und Ihn dort schlafen lassen. 

Direkt am nächsten Morgen haben wir Ihn abgeholt. Er war die nächsten Tage wie ausgewechselt. Er hat gehauen, an den Haaren gerissen, wollte keine Zähneputzen oder in den Arm genommen werden... Es war nicht so, als wäre er Bockig, er hat ohne zu meckern oder irgendwelche Anzeichen zu geben meiner Freundin ins Gesicht gehauen: Ohne lachen, ohne bösen Blick... einfach ohne Vorwarnung. 

Nein, wir glauben nicht das der Vater gewalttätig wurde / ist. Er deutet zwar immer böses an, aber ich glaube nur weil er sich nicht anders zu Verteidigen weiß. Er ist von Angesicht zu Angesicht ganz normal und etwas zurückhaltent (wäre ich wohl auch).

Zumindest hat sich herausgestellt, dass er nur Süßigkeiten gegessen hat und ihm auch nicht die Zähne geputzt wurden ( Ok, ein Tag ist das evtl. nicht schlimm - dennoch sind wir der Ansicht das er es hätte machen müssen )

Danach war erstmal bis zum zweiten Geburtstag stillstand. Er hat sich nicht gemeldet. Auf unsere Aussage, dass er jeden zweite Woche kommen soll - Damit das kind überhaupt weiß wer er ist, hat er nicht wirklich reagiert. Er hätte kein Geld und will auch mal sein Wochenende für sich haben... ( ist ja nicht so, dass er jedes Wochenende kommen muss )

Am zweiten Geburtstag ist er dann aber doch wieder erschienen, war sichtlich angepisst und hatte seine Freundin mitgenommen. Diese scheint jedoch sehr lieb und nett zu sein. Mit ihm haben wir nicht auch nur 1 Wort gewechselt. Zur Begrüßung die Hand geben war zu viel.

Bis zum 3 Geburtsag war er noch 2x da, jeweils für 1 Stunde und hat einfach nur Fotos mit ihm gemacht und diese dann in Facebook gestellt ( Wir haben es ihm verboten: Wir wollen keine Fotos im Internet ) - Entschuldigt, dass ich immer "Wir" schreibe. Jedoch habe ich mich natürlich in die Erziehung eingemischt. 

In 2 Wochen steht der 4te Geburtstag an - Seit dem 3 war er nicht mehr da. Hatte keine Zeit, kein Geld oder hat sich einfach gar nicht gemeldet. Wir dachten er würde jetzt den ganzen Kontakt abbrechen. Max kennt ihn eh nicht und weiß auch nicht viel mit ihm anzufangen. Dazu muss ich gestehen, dass er seit dem Kindergarten ( Da habe ich ihn immer abgeholt) alle Kinder gefragt haben ob ich sein Papa sei. Da sagte er Ja! Davor hat er mich immer mit meinem Namen angesprochen oder einfach "DU" gesagt. Ich habe mich zuerst ganz schön erschrocken, später aber ganz doll gefreut. Seit diesem Moment nennt er mich Papa.

Wie dem auch sei hat er sich erneut 1 Jahr nicht gemeldet. Jetzt würde er aber gerne zum Geburtstag kommen. Weiß aber nicht, dass Max mich mittlerweile Papa nennt. 

Am Telefon habe ihm erklärt, dass wir es überhaupt nicht gut finden wenn er jetzt wieder kommt - Jedesmal ist Max danach "unausstehlich". Er braucht ca 30 min (außer Schokolade ist im spiel) bis er auf ihn zugeht. Freut sich dann auch - man sieht ihm einfach an, dass er denkt:" Irgendwoher kenne ich den,..." und plötzlich ist er wieder weg... 

Wir haben ihm erklärt, dass er doch bitte regelmäßig kommen soll. Er soll sich das ganze mal zu Herzen nehmen und verstehen, dass es so nicht weiter geht. Max verletzt das. Auch wenn er es nicht durch Tränen zeigt. 

- Mittlerweile sind wir bei dem Entschluss, den Kontakt im besten Fall ganz zu verweigern. Er sagt immer ich sei sein Papa, kein anderer. 

Ich komme jetzt aber in den Gewissenskonflikt, ob ich dadurch nicht die Entwicklung von meinem kleinen störe. Als nicht leiblicher Vater trage ich zwar auch dazu bei, jedoch wäre ja der leibliche die bessere Wahl. 


Mein Vorschlag wäre: Wenn du Kontakt willst ab jetzt regelmäßig. Alle zwei Wochen für ein paar Stunden bei uns bis sich Max komplett an ihn gewöhnt hat. Dann darf er auch mal mit ihm alleine weg. Wäre es okay wenn wir so handeln? Und dann wenn er sich nicht dran hält den Kontakt verbieten? Oder gibt das rechtliche Konsequenzen. Und besonders wichtig.... Was ist das BESTE für das Kind? Sind solche Verhältnisse zumutbar? Hat jemand da Erfahrungen? 


Nocheinmal möchte ich betonen, dass natürlich emotionen in diesem Text stecken. Ich kann mich nicht frei sprechen, dass manche Situationen evtl. einseitig beschrieben wurden. Jedoch habe ich so gut es geht probiert sachlich zu schreiben.



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LG

Da ich den bearbeiten Button einfach nicht finde schreibe ich noch einen Zusatz.

Wir reden vor Max NICHT über den leiblichen Vater. Wir machen IHN nicht schlecht oder sonstiges. Wenn er da ist ist er da, wenn nicht, dann nicht! Max fragt auch nie nach ihm. 
Sagt nach dem Abschied immer nur "Wer ist das?" ( fragt er aber auch bei jeder Person - ist manchmal sehr witzig beim Einkaufen....) und wir haben geantwortet:" Dein Vater!" - "Achso" ist dann die Antwort und geht weg.

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15. Februar 2017 um 18:19

Danke für die Antwort. Es klingt erstmal gut, dass Verständnis für unsere Situation vorhanden ist.
Du würdest also dazu raten, dass wir ihm nochmal klar darstellen was er dem Kind antut mit so einem Verhalten - Und wir dann die Konsequenz ziehen ihm den Umgang erstmal vorzuenthalten bis er sich einsetzt und sein Kind sehen möchte? Ich habe mich da etwas verrückt gegoogelt und gelesen, dass er ein Umgangsrecht sowie eine Umgangspflicht hat. Ist es dann nicht so, dass wenn er Umgang haben möchte - er auch seine Pflicht erfüllen muss? Und diese wäre regelmäßiger Kontakt? 

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15. Februar 2017 um 22:29

Danke nochmal für die Hilfe! 
Ich hätte da noch eine Frage...
Es gab mal eine Zeit, in der er (er gibt es selbst zu - er ist sehr schnell gereizt...Nett ausgedrück 
wohlbemerkt VOR dem Kind geschrien hat, die Mutter und mich beleidigt hat. In dieser Stunde die er da war hat er 45min meine Freundin angeschrien (Habe mich nicht eingemischt. War im Nebenraum und habe aufgepasst - dass ich im Notfall eingreifen kann) und den Rest der Zeit Bilder vom Kind gemacht und diese dann (obwohl es ausdrücklich verboten wurde) in gewisse Medien hochgeladen hat. Uns ist bewusst, dass er nicht das "Bildrecht" hat. Er lässt sie trotzdem online (ist nur ein kleiner Zusatz) Nachdem er dann 2-3 Wochen sich nicht mehr gemeldet hat...Kamen ich nenne es mal "böse" Nachrichten. In diesen wurde über das sterben gesprochen. Es hätte alles anders laufen müssen. Jemand soll doch vor den Zug springen und .... Naja ich denke das muss ich nicht weiter ausschreiben. Meine Freundin hat seit diesem Tag kein Handy mehr. Er könnte sich aber über die Haustelefonnummer melden. 

Jetzt meine Frage: Ich glaube nicht, dass er schlagen würde... Dennoch besteht aus Seiten meiner Freundin ein gewisser negativer Respekt...
Zudem hat sich eindeutig herausgestellt, dass er sich selbst verletzt. Beginnt mit einer blutigen Faust und hört mit kleinen Narben am Arm auf. Kann man hier von psychischen Problemen sprechen? Laut Eindruck der Erzieherinnen im Kindergarten ( die den Vater auch einmal gesehen haben, als er einfach Max abholen wollte ohne sich anzukündigen - gleicher Tag wie der einstündige Besuch mit 45 min schreien) würden sie den Vater (ein Ratschlag an meine Freundin) nicht mit dem Kind alleine lassen, geschweige denn mitgeben. So wie er sich vor Ort verhalten hat wäre das nicht tragbar. Dennoch sagten auch die, wenn er zu Besuch kommen möchte, sollen wir es zulassen.

Gestern war ein Moment, indem mir einfach bewusst wurde, welche Rolle ich mittlerweile für Max spiele - Oma ( meine Mutter ) sagte zu Max, na freust du dich? Du siehst deinen Papa an deinem Geburtstag... Seine Antwort war:" Häää? Papa ist doch hier " und zeigt auf mich. 

Ich weiß nicht mehr wie ich mich / wir uns verhalten sollen. Ich möchte gerne Papa genannt werden und will und werde auch immer für ihn da sein, jedoch habe ich Angst, dass wenn es hart auf hart kommt das Jugendamt sagen wird: Das hätten wir bewusst beeinflusst! 

Mache ich mir zu unrecht Sorgen?
 

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15. Februar 2017 um 22:35

Dem stimme ich zu. Für das Kind isr das unzumutbar. Plötzlich bei einem Fremden übernachten zu müssen. Der Mensch trägt leider in Sachen Bindung, Sicherheit, Vertrauen etc überhauptnichts bei und den Namen "Vater" verdient er nicht

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Von: switch92
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5. Juli 2016 um 20:49
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