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Überfordert, gereizt, ausgelaugt...Aggressiv gegenüber meinem Kind

26. Januar 2010 um 1:43

Hallo,
ich habe lange überlegt, mein Problem "öffentlich" zu schildern, aber ich weiß momentan keinen anderen Ausweg und hoffe, dass mir jemand ein paar Tipps geben kann.
Angefangen hat alles während meiner 2. Schwangerschaft im letzten Jahr. Mein Mann und ich wünschten uns für unsere Tochter (mittlerweile 3 Jahre und 3 Monate) noch ein Geschwisterchen und planten deshalb ein 2. Baby. Es hat auch gleich geklappt und ich bin dann Ende 2008 erneut schwanger geworden. Im Verlauf meiner Schwangerschaft, wurde ich zunehmend gereizter. Ich merkte, dass ich auf Kleinigkeiten ziemlich heftig reagierte, z. B. wenn meine Tochter ihr Getränk verschüttete, nicht richtig gegessen hat, usw. - Kleinigkeiten eben.
Auch mein Umfeld hat zunehmend mitbekommen, dass ich mich verändert habe. Mir wurde dann auch des Öfteren gesagt, z. B. von meiner Schwester, dass man froh sei, wenn das Kind endlich da ist, damit die Zickereien endlich ein Ende haben. Den meisten "Frust" (ich nenne es einfach mal so) habe ich aber an meiner Tochter ausgelassen, obwohl sie ein wirklich liebes Kind ist. Ich ertappte mich dabei, dass meine Zickereien schon alltäglich wurden. Es wurde immer schlimmer... Ich habe dann gemerkt, dass ich meine Tochter immer mehr beschimpfte, wenn sie etwas "falsch" gemacht hat, sprich wenn sie z. B. etwas verschüttete. Ich sagte dann u.a. Sachen wie: "Oh man, wieso habe ich nur so eine dumme Tochter, die nichts kann, die sich wie ein Baby benimmt,...." Ich war in diesen Momenten einfach so aggressiv, dass ich mich einfach nicht unter Kontrolle hatte. Diese "Wutanfälle" dauerten aber immer nur eine zeitlang an. Und jedesmal danach habe ich zu weinen angefangen, weil ich nicht verstanden habe, wieso ich meiner Tochter verbal so weh tun musste. Ich nahm sie anschließend in den Arm, entschuldigte mich für mein Verhalten und versprach ihr irgendwas, um sie zu trösten. Es wurde aber nicht besser - im Gegenteil. Ich fing an, wenn Sie nicht gehört hat, sie grob anzufassen, habe sie dann meistens fest angepackt und in ihr Zimmer getragen, beschimpft habe ich sie zusätzlich noch. Es war immer dasselbe. Sie machte was, was mir nicht passte, ich beschimpfte sie, war oft grob (sie hat auch ein paar mal eine Backpfeife von mir bekommen, die es in sich hatte) und hinterher habe ich bitterlich geweint, sie in den Arm genommen und mich einfach nur für mein Verhalten geschämt. Jedes Mal stehe ich erneut vor ihr, sie weint, ich weine und es kommt mir vor, als wäre es ein Teufelskreis, der nicht aufhört.
Mein Sohn wurde mittlerweile geboren, im September 2009. Ich dachte, mit Ende der Schwangerschaft wird es dann auch wieder besser, wenn meine Hormone nicht mehr verrückt spielen, doch leider ist rein gar nichts passiert.
Ich bin nur noch müde, schlapp, überfordert (hinzu kommt, dass mein Sohn eine Cholik hat, die nun schon über 4 Monate andauert, mich nicht schlafen lässt und damit auch nicht wirklich zu meiner Besserung beiträgt. Ich vermute manchmal, dass es der Schlafentzug ist, der mich so aus der Haut fahren lässt. bzw., dass ich nicht mehr durchschlafen kann. (Ich habe mich als Teenager manchmal fitter gefühlt, wenn ich nur 3 bis 4 Stunden (aber am Stück geschlafen habe). Aufgrund der Cholik meines Sohnes ist es aber so, dass ich immer nur 2 bis 3 Stunden schlafe, dann wieder 1 bis 2 Stunden mit ihm beschäftigt bin und dann schlafe ich weiter. Wenn ich das erste mal aufwache in der Nacht, bin ich komischerweise auch nicht gereizt. Erst beim zweiten oder dritten Mal, deshalb vermute ich, dass es u. a. auch damit zutun haben könnte. Ich bin einfach komplett ausgelaugt, obwohl ich auch dazu sagen muss, dass mein Mann mir eine Menge Arbeit abnimmt. Trotz Vollzeit-Job, packt er kräftig mit im Haushalt an, da ich einfach nicht alles alleine schaffe.
Ich möchte aber auch betonen, dass diese "Anfälle" nicht unseren Alltag bestimmen, dieser läuft meist harmonisch ab. Das klingt jetzt komisch, so wie ich gerade alles geschildert habe, aber ich liebe meine Tochter über alles und das weiß sie auch. Wir spielen jeden Tag zusammen, wir kochen jeden Tag zusammen, wir gehen jeden Tag zusammen raus... Niemand würde denken, dass ich ab und zu solche Anfälle habe. Wie gesagt, mir fällt es immer wieder auf, wenn ich diesen Schlafentzug habe.
Trotzdem kann es einfach nicht so weitergehen. Ich möchte meine Tochter nicht mehr (non-)verbal attackieren.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann, mir Tipps geben kann, damit ich weiß, wie ich dieses Problem am besten bewältige. Vielen Dank schonmal im Voraus.

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Top 3 Antworten

26. Januar 2012 um 14:19

Richtig lesen hilft
Mir ist bewusst, dass dieser Artikel jetzt schon etwas älter ist, aber ich muss jetzt mal meinen Senf dazu geben, einfach nur für Mütter die das Gleiche googeln wie ich und diesen Artikel finden. Zuerst einmal an die Superhelden Muttis hier: Lest bitte richtig bevor ihr andere und vorallem so ehrliche Muttis wie Sportsfreundin0711 als Rabenmütter darstellt. Sie hat nirgendwo, niemals geschrieben dass sie ihre Tochter schlägt!!! Immer diese Scheinheiligen Mütter die dann andere Mütter, die ehrlich zugeben, dass sie hier und da Probleme mit ihren Kindern haben und nicht weiter wissen, fertig machen müssen finde ich einfach nur scheiße. Sportsfreundin hat sich auch hierher gewandt weil sie ihr derzeitiges Verhalten ändern möchte und nicht um von den Supermamis zu hören was für eine schlechte Mutter sie doch sei! Das ist keine Hilfe! Ihr solltet euch schämen mit den Finger auf solche Leute zu zeigen. Ihr geht bestimmt auch ins Fitnessstudio und lacht dort die dicken Menschen aus!

Ich finde es gut von ihr, dass sie so mutig war und hier ihr Problem hier geschildert hat, weil damit ist sie bestimmt nicht alleine! Wenn mein Kleiner blärrt und ich noch so hundemüde bin würde ich ihn auch manchmal am liebsten....was auch immer. Medikamente die einen ruhig stellen sind da übrigens auch keine Lösung. Was ich allen aggressiven Müttern raten kann: Staut euch Aggressionen nicht, sonst explodiert ihr irgendwann richtig und verliert womöglich noch ganz die Kontrolle! Das soll jetzt NICHT heißen, dass ihr eure Kinder ruhig mal vermöbelnt sollt -NEIN NEIN! Also ich verprügel zum Beispiel immer mein Kopfkissen und schrei es an das hört sich vll dämlich an, aber danach gehts mir wieder viel besser und kann mich wieder besser um den kleinen kümmern.

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14. Februar 2012 um 13:31

Mir gehts ähnlich
Hallo, ich habe ganz ähnliche gravierende Probleme mit meiner 3,5 jährigen Tochter und meinem nunmehr 10 Monate alten Sohn. Auch bei mir fing die Aggressivität in der zweiten Schwangerschaft an - gleichzeitig mit dem Beginn des Zickenalters meiner Tochter - und ab da schlagen zwei Extreme aufeinander. Jetzt muss leider auch mein Sohn unter meinen Schreiatakken leiden. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Kinder, aber ich glaube ich mache mit meinem Verhalten viel, sehr viel kaputt bei den kleinen Seelchen der zwei. Ich suche daher den Austausch mit Müttern denen es ähnlich geht, denn ich glaube, dass ist etwas, das mir helfen könnte - zumindest ein kleines Stück. Wer ernstaften Austausch mit mir sucht, schreibt mir bitte ein PN. Dankeschön.

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31. März 2010 um 13:51

Antwort
Hallo,
erstmal, ganz toll, dass Du das geschrieben hast. Das ist mutig und bereits ein Schritt in Richtung Veränderung.
Habe bitte, bitte kein schlechtes Gewissen, das setzt Dich noch mehr unter Druck, aber das Bewußtsein, dass Du und Deine Kinder Hilfe brauchen. Ich kann das von hier nicht beurteilen, vermute aber, dass Du ein Schwangerschaftsdepression hast. Kann auch viel mit Deinem Hormonspiegel zu tun haben. Unabhängig davon, wenn man erstmal eine oder mehrere Grenzüberscheitung (en) hatte, sitzt die Hand beim nächsten Stress locker. Dieser Kontrollverlust wird von einer 3 1/2 halbjährigen nicht verstanden. Auch das Hin und Her zwischen trösten, entschuldigen, wieder ruppig sein versteht sie nicht und dies führt zu Unsicherheiten und sie denkt wirklich sie ist schuld. Also ich würde Dir dringend raten:
1. zum Arzt zu gehen wegen Depressionen.
2. zu einer Psychotherapeutin zu gehen, die geht der Sache auf den Grund. Kann hier sein, dass Deine Anforderungen an Dich selbst zu hoch sind oder irgendetwas was Du aus Deiner Urspungsfamilie mitgebracht hast. (Ängste)
3. Geht mit Deiner TOCHTER in eine Mutter /Kind Gruppe, und mache einmal in der Woche (fester Tag) nur etwas mit Deiner Tochter. Die muss wieder vertrauen bekommen.Lass Deinen Sohn außen vor.
Sei nicht enttäuscht, wenn nicht alles auf einmal klappt.
Rede mit Deinem Mann darüber. Er muss Dich unterstützen und darf Dir keine Vorwürfe machen. Wenn möglich, Dir einmal in der Woche die Kinder abnehmen und dann gehst Du zum Sport (nicht umsonst heiß Du Sportsfreundin) und anschließend ohne Hast nach Haus, ggf, mit Kumpelinen noch zusammensitzen. Du brauchst ein Belohnungsprinzip, bedeutet, bei Stress musst Du einen positive Orientierung haben (z.B. scheiße jetzt, aber übermorgen habe ich erstmal wieder einige Zeit nur für mich). Das für`s Ersten.
Liebe Grüße
Dagmar aus Berlin

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27. Januar 2010 um 20:23

Überfordert
ich war auch in so einer situation das beste iswas du machen kannst raus gehen aber allein wen du jemand für die kinder hast mann ist nicht überfordert sondern es ist die umstellung man hat noch weniger zeit für sich noch weniger zeit für das andere kind auf gut deutsch man kommt zu nichts aber nur nicht die hoffnung und geduld verlieren den das spielt sich alles ein in der zeit

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28. Januar 2010 um 2:26


Sorry, aber das was du schreibst, weiß ich selbst.
Habe mich an dieses Forum gewandt, um mich mit Leuten auszutauschen, die evtl. ähnliches erlebt haben und mir helfen können. Und bei Dir ist es so: Du kannst Deiner 14-jährigen Tochter noch nicht einmal die einfachsten Manieren beibringen, also gib mir bitte keine Erziehungstipps.

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31. März 2010 um 13:51

Antwort
Hallo,
erstmal, ganz toll, dass Du das geschrieben hast. Das ist mutig und bereits ein Schritt in Richtung Veränderung.
Habe bitte, bitte kein schlechtes Gewissen, das setzt Dich noch mehr unter Druck, aber das Bewußtsein, dass Du und Deine Kinder Hilfe brauchen. Ich kann das von hier nicht beurteilen, vermute aber, dass Du ein Schwangerschaftsdepression hast. Kann auch viel mit Deinem Hormonspiegel zu tun haben. Unabhängig davon, wenn man erstmal eine oder mehrere Grenzüberscheitung (en) hatte, sitzt die Hand beim nächsten Stress locker. Dieser Kontrollverlust wird von einer 3 1/2 halbjährigen nicht verstanden. Auch das Hin und Her zwischen trösten, entschuldigen, wieder ruppig sein versteht sie nicht und dies führt zu Unsicherheiten und sie denkt wirklich sie ist schuld. Also ich würde Dir dringend raten:
1. zum Arzt zu gehen wegen Depressionen.
2. zu einer Psychotherapeutin zu gehen, die geht der Sache auf den Grund. Kann hier sein, dass Deine Anforderungen an Dich selbst zu hoch sind oder irgendetwas was Du aus Deiner Urspungsfamilie mitgebracht hast. (Ängste)
3. Geht mit Deiner TOCHTER in eine Mutter /Kind Gruppe, und mache einmal in der Woche (fester Tag) nur etwas mit Deiner Tochter. Die muss wieder vertrauen bekommen.Lass Deinen Sohn außen vor.
Sei nicht enttäuscht, wenn nicht alles auf einmal klappt.
Rede mit Deinem Mann darüber. Er muss Dich unterstützen und darf Dir keine Vorwürfe machen. Wenn möglich, Dir einmal in der Woche die Kinder abnehmen und dann gehst Du zum Sport (nicht umsonst heiß Du Sportsfreundin) und anschließend ohne Hast nach Haus, ggf, mit Kumpelinen noch zusammensitzen. Du brauchst ein Belohnungsprinzip, bedeutet, bei Stress musst Du einen positive Orientierung haben (z.B. scheiße jetzt, aber übermorgen habe ich erstmal wieder einige Zeit nur für mich). Das für`s Ersten.
Liebe Grüße
Dagmar aus Berlin

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27. September 2011 um 16:46

Leideskollegin...
Hallo Du! Wollt zuerst mal fragen ob es dir noch immer so kacke geht?
Auch ich bin jetzt schwanger und auch ich zuck meinem Sohn (31Monate) gegenüber immer öfter aus. Ebenso wie du liebe ich ihn und versuche ihn recht alternativ (Montessori usw) konsequent aber verständnisvoll zu erziehen, aber es passiert immer häufiger, dass ich einfach nicht mehr kann und wegen Kleinigkeiten aggressiv werde. Ich denk nicht, dass bei mir ein direkter Zusammenhang mit der schwangerschaft besteht, es war auch vorher oft schon dicke Luft, aber das schwanger sein macht die Situation und sein Trotzalter auch nicht gerade einfacher.
Auch ich beschimpf ihn und nenn ihn Volltrottel oä und im schlimmsten Fall hau ich ihn auch... Und im nächsten Moment brich ich zusammen und heul nur mehr...
Vielleicht magst mir ja mailen, so auf die Art - geteiltes Leid ist halbes Leid.
Was bei mir noch dazu kommt ist, dass ich unter der Woche allein mit ihm bin, da der Papa im Ausland arbeitet und auch am Woe bleibt mein Sohn und die Hausarbeit großteils bei mir hängen, da mein Partner dann unser Haus renoviert (leben seit 3 Jahren in einer Baustelle...). Außerdem versuch ich noch mein Studium "nebenbei" auf die Reihe zu kriegen.
Alles in allem bin ich ziemlich überfordert, weiß aber keine wirkliche Lösung.
Bin für alle Tipps, Aufmunterungen dankbar...

LG an Alle!

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29. September 2011 um 13:07

Überfordert
als ehemalige alleinerziehende mutter nenn ich das die totale überforderung.
Ich selbst hätte auch hilfe gebraucht habe aber vor lauter stress nichtmal das gerafft.
Ich war kontrollsüchtig, habe meine tochter beäugt bei allem was sie tat und habe ihr dann auch zb vorgeschrieben wie sie zu essen hat.
heute weiss ich, ich hätte nicht so viel allein machen sollen
und wenn auch keiner freiwillig geholfen hätte (leider war das so) hätte ich beim Amt oder Kinderarzt die Sache ansprechen sollen.
Schade nun ist für mich zu spät und meine Tochter verhält sich mir gegenüber sehr Herzlos was ich wohl zu verantworten habe .

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26. Januar 2012 um 14:19

Richtig lesen hilft
Mir ist bewusst, dass dieser Artikel jetzt schon etwas älter ist, aber ich muss jetzt mal meinen Senf dazu geben, einfach nur für Mütter die das Gleiche googeln wie ich und diesen Artikel finden. Zuerst einmal an die Superhelden Muttis hier: Lest bitte richtig bevor ihr andere und vorallem so ehrliche Muttis wie Sportsfreundin0711 als Rabenmütter darstellt. Sie hat nirgendwo, niemals geschrieben dass sie ihre Tochter schlägt!!! Immer diese Scheinheiligen Mütter die dann andere Mütter, die ehrlich zugeben, dass sie hier und da Probleme mit ihren Kindern haben und nicht weiter wissen, fertig machen müssen finde ich einfach nur scheiße. Sportsfreundin hat sich auch hierher gewandt weil sie ihr derzeitiges Verhalten ändern möchte und nicht um von den Supermamis zu hören was für eine schlechte Mutter sie doch sei! Das ist keine Hilfe! Ihr solltet euch schämen mit den Finger auf solche Leute zu zeigen. Ihr geht bestimmt auch ins Fitnessstudio und lacht dort die dicken Menschen aus!

Ich finde es gut von ihr, dass sie so mutig war und hier ihr Problem hier geschildert hat, weil damit ist sie bestimmt nicht alleine! Wenn mein Kleiner blärrt und ich noch so hundemüde bin würde ich ihn auch manchmal am liebsten....was auch immer. Medikamente die einen ruhig stellen sind da übrigens auch keine Lösung. Was ich allen aggressiven Müttern raten kann: Staut euch Aggressionen nicht, sonst explodiert ihr irgendwann richtig und verliert womöglich noch ganz die Kontrolle! Das soll jetzt NICHT heißen, dass ihr eure Kinder ruhig mal vermöbelnt sollt -NEIN NEIN! Also ich verprügel zum Beispiel immer mein Kopfkissen und schrei es an das hört sich vll dämlich an, aber danach gehts mir wieder viel besser und kann mich wieder besser um den kleinen kümmern.

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14. Februar 2012 um 13:31

Mir gehts ähnlich
Hallo, ich habe ganz ähnliche gravierende Probleme mit meiner 3,5 jährigen Tochter und meinem nunmehr 10 Monate alten Sohn. Auch bei mir fing die Aggressivität in der zweiten Schwangerschaft an - gleichzeitig mit dem Beginn des Zickenalters meiner Tochter - und ab da schlagen zwei Extreme aufeinander. Jetzt muss leider auch mein Sohn unter meinen Schreiatakken leiden. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Kinder, aber ich glaube ich mache mit meinem Verhalten viel, sehr viel kaputt bei den kleinen Seelchen der zwei. Ich suche daher den Austausch mit Müttern denen es ähnlich geht, denn ich glaube, dass ist etwas, das mir helfen könnte - zumindest ein kleines Stück. Wer ernstaften Austausch mit mir sucht, schreibt mir bitte ein PN. Dankeschön.

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29. Februar 2012 um 22:22
In Antwort auf unicorn79

Mir gehts ähnlich
Hallo, ich habe ganz ähnliche gravierende Probleme mit meiner 3,5 jährigen Tochter und meinem nunmehr 10 Monate alten Sohn. Auch bei mir fing die Aggressivität in der zweiten Schwangerschaft an - gleichzeitig mit dem Beginn des Zickenalters meiner Tochter - und ab da schlagen zwei Extreme aufeinander. Jetzt muss leider auch mein Sohn unter meinen Schreiatakken leiden. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Kinder, aber ich glaube ich mache mit meinem Verhalten viel, sehr viel kaputt bei den kleinen Seelchen der zwei. Ich suche daher den Austausch mit Müttern denen es ähnlich geht, denn ich glaube, dass ist etwas, das mir helfen könnte - zumindest ein kleines Stück. Wer ernstaften Austausch mit mir sucht, schreibt mir bitte ein PN. Dankeschön.

Hätte nicht gedacht, dass es so vielen Müttern so geht...
Hallo, ich wäre sehr an einem Austausch zu diesem Thema interessiert... Ich google jetzt schon seit Tagen nach entsprechenden Themen und bin nun sehr froh, dass ich hier scheinbar echt Leute gefunden habe, denen es ähnlich geht wie mir. Meine Tochter ist nun 2,5 Jahre und mein Sohn 8 Monate alt. Ich stosse hier gerade auch täglich an meine Grenzen. Bisher konnte ich immer sehr gut mit stressigen Situationen umgehen. Ich hatte vor meinen Kindern auch immer einen sehr stressigen Job... Aber mit der derzeitigen Situation ist irgendwie nichts vergleichbar. Ich war nun erstmal bei meinem Hausarzt, um evtl. Probleme mit der Schilddrüse ausschliessen zu können. Ich hoffe, dass man so das Problem evtl. schon aus der Welt schaffen oder zumindest lindern kann. Ich kann mir meinen derzeitigen Zustand nämlich nur über die Hormonschwankungen erklären... Nach der Entbindung meiner Tochter hatte ich ähnliche Probleme. Aber das hat sich nicht über einen so langen Zeitraum hinausgezogen. Ich bin jedenfalls im Moment ziemlich verzweifelt und mir graut es vor jedem neuen Tag...

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19. Juni 2012 um 13:30

Und? Wie hast du die Probleme gelöst?
Oder erledigen sie sich von selbst? Wenn der zweite etwas größer ist?
Das was du vor 2 Jahren beschrieben hast, spiegelt meine Situation ziemlich genau wieder....

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3. Juli 2012 um 8:35

Wenige mütter sind so entspannt wie sie tun
Hallo zusammen, ich habe diese probleme nun schon wieder und weiss nun für mich ganz klar, es hängt mit der ss zusammen und dauert lange bis man bez. Frau sich wieder im griff hat. Ich erwarte mein drittes kind 25ssw. Die hormone machen einem sehr sensibel und anfälig für stress. War in der 2. Ss auch nicht sicher ob das agressive verhalten tatsächlich nur von der ss kommt. Meine kids sind zweieinhalb und viereinhalb und brutal eifersüchtig aufeinander und der kleine im trotzalter und der grosse ständig über oder unterfordert mit seinem kleinen bruder. Eigentlich lieben sich alle, und ich streichel sie auch und küsse sie und sage ihnen wie sehr ich sie liebe. Ich bin bei jedem wetter draussen das sie sich austoben können. Wir sind extra umgezogen in ein riesiges haus mit ganz viel wiese , trampolin im garten auch zum austoben. Und trotzdem ...... Meine mutter meinte schon ob ich anfangen sollte mit lichtarbeit , meditation und durch ein medium mal das höhere selbst meines 4 jährigen sohnes zu befragen was im helfen kann mit seinem bruder. Mir ist bald jedes mittel recht. Hauen bringt leider auh gar nichts. Macht alles nur schlimmer. Inzwischen lauf ich davon wenn ich merke ich bin kurz vorm nervenzusammenbruch. Ja so ss und ich trinke und rauche ja nicht. Habe sehr viel mühe wieder runter zu kommen, es dauert in der ss einfach länger wieder runterzukommen. Ich versuche die beiden so viel wies geht zu trennen. Tja was sonst? Habe mich auch immer angefangen auszukotzen bei mami und meinem mann. Sage auch das ich nicht mehr kann und trotzdem gehts wieder weiter. Habe auch schon mit gott geschumpfen und ihn gefragt was er da eigentlich für ungezogene seelen im himmel hat? Und das ich angst habe mehr kaputt zu machen als etwas anderes. Was ich aber gelernt habe ist mehr bei mir zu bleiben wenn es persöndlich gegen mich geht. Zb. Du blöde kuh oder dumme mama oder lass mich in ruhe, halte die klappe . Und das alles in einem ton der echt gemein ist. Aber ich sagte mir dann ihrgend wann mal das ich da drüber stehen muss weil es sicher nicht weniger wird und ich ja manchmal auch mit solchen wörtern ummich werfe.aber das enschtärft leider noch lange nicht die eifersuchtszenen. Die echt schlimm sind. Und da weiss ich nicht was machen.

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3. September 2012 um 3:52

Also schlafentzug macht aggressiv!
Mich macht schlafentzug sehr gereitzt und mürisch. Das sagen aber alle. Glaube das ist noch schlimmer als schwangerschaftsstimmungsschwa nkungen.

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5. November 2012 um 19:55

Vielleicht ein kleiner Lichtblick
Liebe Leute, vielleicht fuer manch einen etwas zu spaet doch vielleicht kann ich etwas helfen mit Rat.
Ich selber bin Mama eines 15 Monate alten Jungen.
Ich kenne die Situation die ihr beschrieben habt und hatte< Gott sei Dank. ein gutes Buch zur Geburt erhalten. Warum Babys weinen. Von einer Anthroprologin. Um es kurz zu erlaeutern. Kinder bauen mit Weinen Energien ab. Vor allem negative energien. ebenso reagieren sie sehr sensibel auf schwankungen von den Eltern. d.h. sie spueren es wenn es dir nicht gut geht. doch sie haben leider keine besseren mechanismen kennengelernt als das natuerliche weinen.
Weinen ist auch gut, solange man das Kind mit mitgefuehl weinen laesst und es dabei unterstuetzt. Somit kann es sich gesund entwickeln und wird spaeter nichts in sich reinfressen und sicherlich auch vor der Psychater Couch geschuetzt sein. Wobei selbst dies einen helfen kann, wenn man sich helfen lassen will.
2. Wusstet ihr das der Mensch eher sterben wuerde an schlafenzug als an kein Essen und trinken?
ihr koennt darueber auch googeln.
Also hier liegt es auf der Hand, das wenn man ueber ein Jahr keinen ordentlichen Schlaf mehr hatte, das nervensystem kaput geht und die Batterien leer sind. Deshalb ist es ganz ganz ganz wichtig fuer eine jede Mama, das ihr euch 1. Tag in der Woche fuer euch nimmt. Oder mindestens ein paar Stunden. Das muesst ihr euch mit euren Partnern festlegen. Keiner hat was davon, wenn du nicht Kraft fuer dich selber tanken kannst. Du leidest, das Kind leidet, der Mann leidet innerlich und dein Umfeld ist genervt vielleicht auch.
Es ist eine Verantwortung die man sich selbst gegenueber schaffen muss. Und wenn das dein Partner nicht versteht, dann musst du dir getrost in diesem Moment ausserhalb bei freunden oder Familie unterstuetzung suchen. Doch solltest du auch darueber denken, warum dich dein Partner nicht unterstuetzen mag. Vielleicht hat er selber angst davor. Bei meinem war es am Anfang an so gewesen, dann habe ich dennoch 2 Stunden pro Woche am Anfang durchgesetzt. Und es war wunderbar. Nun kann ich die wirklich auch mal einen Abend oder einen Vormittag alleine lassen. Maenner suchen immer den einfachsten Weg. Nicht alle, doch die meisten. Und wenn wir es ihnen stets abnehmen, dann verpassen sie eine wunderbare Kind Vaterbeziehung. Also.

1. Freiraum dir selber schaffen und vielleicht am Anfang den Schlaf nachholen oder das was deiner Seele gut tut.

2. Wenn dein Kind schreit, dann lieber mal aus den Raum gehen und tief ein und ausatmen und dann wieder kommen als zu schlagen oder grob anpacken oder verbal sie zu attackieren.
Kinderseelen sind so schnell verletzt und es braucht Jahre bis man es wieder korrigiert hat

3. Versuch am Abend dein Kind den Ruecken und den Kopf mit deiner Hand entland zu streicheln. DAs baut energien ab und relaxed.


Ich wurde selber in meiner Kindheit geschlagen und seelisch missbraucht von meinen Eltern. Es hat viele Jahre heilung gebraucht um zu verstehen, das ich kein schlechter Mensch bin, sondern meine Eltern einfach nur ueberfordert waren. Also, denkt an solche Situationen. Die Narben trage ich zum Teil heute noch mit mir rum. Wenn ihr das beste fuer euer Kind wollt, dann lasst es seelisch gesund entwickeln. Lieber einen Schritt zurueck machen und langsam. Und nicht vergessen. Freiraum fuer euch schaffen und euch etwas gutes tun. Was , das weis jeder am besten.

Gute Literatur die mir geholfen haben:

Warum Babys weinen

http://www.amazon.de/Warum-Babys-weinen-Gef%C3%BChle-Kleinkindern/dp/3423361921

Wenn Frauen zu sehr lieben

http://www.amazon.de/Wenn-Frauen-sehr-lieben-heimliche/dp/3499191008/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1352141679&sr=1-1


Medidations CD

jeden Morgen 20 Minuten Yoga.

Euch allen viel Kraft, viel Liebe, viel Schlaf und viel Geduld.

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5. November 2012 um 20:02
In Antwort auf avital2012

Vielleicht ein kleiner Lichtblick
Liebe Leute, vielleicht fuer manch einen etwas zu spaet doch vielleicht kann ich etwas helfen mit Rat.
Ich selber bin Mama eines 15 Monate alten Jungen.
Ich kenne die Situation die ihr beschrieben habt und hatte< Gott sei Dank. ein gutes Buch zur Geburt erhalten. Warum Babys weinen. Von einer Anthroprologin. Um es kurz zu erlaeutern. Kinder bauen mit Weinen Energien ab. Vor allem negative energien. ebenso reagieren sie sehr sensibel auf schwankungen von den Eltern. d.h. sie spueren es wenn es dir nicht gut geht. doch sie haben leider keine besseren mechanismen kennengelernt als das natuerliche weinen.
Weinen ist auch gut, solange man das Kind mit mitgefuehl weinen laesst und es dabei unterstuetzt. Somit kann es sich gesund entwickeln und wird spaeter nichts in sich reinfressen und sicherlich auch vor der Psychater Couch geschuetzt sein. Wobei selbst dies einen helfen kann, wenn man sich helfen lassen will.
2. Wusstet ihr das der Mensch eher sterben wuerde an schlafenzug als an kein Essen und trinken?
ihr koennt darueber auch googeln.
Also hier liegt es auf der Hand, das wenn man ueber ein Jahr keinen ordentlichen Schlaf mehr hatte, das nervensystem kaput geht und die Batterien leer sind. Deshalb ist es ganz ganz ganz wichtig fuer eine jede Mama, das ihr euch 1. Tag in der Woche fuer euch nimmt. Oder mindestens ein paar Stunden. Das muesst ihr euch mit euren Partnern festlegen. Keiner hat was davon, wenn du nicht Kraft fuer dich selber tanken kannst. Du leidest, das Kind leidet, der Mann leidet innerlich und dein Umfeld ist genervt vielleicht auch.
Es ist eine Verantwortung die man sich selbst gegenueber schaffen muss. Und wenn das dein Partner nicht versteht, dann musst du dir getrost in diesem Moment ausserhalb bei freunden oder Familie unterstuetzung suchen. Doch solltest du auch darueber denken, warum dich dein Partner nicht unterstuetzen mag. Vielleicht hat er selber angst davor. Bei meinem war es am Anfang an so gewesen, dann habe ich dennoch 2 Stunden pro Woche am Anfang durchgesetzt. Und es war wunderbar. Nun kann ich die wirklich auch mal einen Abend oder einen Vormittag alleine lassen. Maenner suchen immer den einfachsten Weg. Nicht alle, doch die meisten. Und wenn wir es ihnen stets abnehmen, dann verpassen sie eine wunderbare Kind Vaterbeziehung. Also.

1. Freiraum dir selber schaffen und vielleicht am Anfang den Schlaf nachholen oder das was deiner Seele gut tut.

2. Wenn dein Kind schreit, dann lieber mal aus den Raum gehen und tief ein und ausatmen und dann wieder kommen als zu schlagen oder grob anpacken oder verbal sie zu attackieren.
Kinderseelen sind so schnell verletzt und es braucht Jahre bis man es wieder korrigiert hat

3. Versuch am Abend dein Kind den Ruecken und den Kopf mit deiner Hand entland zu streicheln. DAs baut energien ab und relaxed.


Ich wurde selber in meiner Kindheit geschlagen und seelisch missbraucht von meinen Eltern. Es hat viele Jahre heilung gebraucht um zu verstehen, das ich kein schlechter Mensch bin, sondern meine Eltern einfach nur ueberfordert waren. Also, denkt an solche Situationen. Die Narben trage ich zum Teil heute noch mit mir rum. Wenn ihr das beste fuer euer Kind wollt, dann lasst es seelisch gesund entwickeln. Lieber einen Schritt zurueck machen und langsam. Und nicht vergessen. Freiraum fuer euch schaffen und euch etwas gutes tun. Was , das weis jeder am besten.

Gute Literatur die mir geholfen haben:

Warum Babys weinen

http://www.amazon.de/Warum-Babys-weinen-Gef%C3%BChle-Kleinkindern/dp/3423361921

Wenn Frauen zu sehr lieben

http://www.amazon.de/Wenn-Frauen-sehr-lieben-heimliche/dp/3499191008/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1352141679&sr=1-1


Medidations CD

jeden Morgen 20 Minuten Yoga.

Euch allen viel Kraft, viel Liebe, viel Schlaf und viel Geduld.

Noch was vergessen
Und achtet auf eure Ernaehrung. Wir sind in solchen Situationen sehr geneigt suesses zu essen. Zucker ist eine legale Volksdroge, die jedoch deinen Koerper noch mehr Energie raubt. Also wenn Suess, dann Fruechte oder Schokolade 85 Prozentige. Lest einfach was darueber.
Ansonsten viel Essen was dir Energie bringt.

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19. November 2012 um 14:56

Mir geht es auch so!
Hallo Sportfreundin0
Ich kann dich gut verstehen und weiß genau wie du dich fühlst!
Ich selber bin 3 fache Mama imalter zwischen 16 und fast 3 Jahre
ich habe meine 2 großen Kinder fast alleine erzohgen und kam damit auch super zurecht
nun habe ich einen Neuen Parter mit demich ein Kind bekommen habe ,
er trägt mich wirklich auf Händen und hilft mir auch bei dem Haushaltund allemanderen.
Doch trotzdem bin ich überfordert
Eigentlich wollte ich nach meinen 2 großen und den 2 gescheiterten Beziehungen keinen Mann mehr an meiner Seite haben.....
Naja das Leben wollte es anders mein jetziger Freund ist der wunderfollste mann den ich je kennengelernt habe .
Kinder wollte ich auch keine mehr.... aber es kam anders
ich habe nach 11 Jahren nochmal ein Kind bekommen...
erst glaubte ich nicht das ich schwanger bin bis es auf die Welt kam!
Die ersten 2 Jahre waren eigentlich ganz OK bis auf die eine oder andere Nacht!
Nun ist es aber so, das ich seit der entbindung Körperlich eingeschränkt bin und einen BSV habe... der es mir nicht einfach macht
unser Kind fast 3 hat nachts ab und an einen Nachtschreck d.h. das er Nachts wach wird und schreit was das Zeug hält,
man kann ihn dann auch leider nicht beruhigen es dauert meist 1-2 Stunden ....!
Dann willer abends nicht ins Bett gehen er soll zwischen 19-20 uhr ins Bett was selten funktioniert denn er kommt immer wieder raus schmeißt sich auf den Boden und schreit wie am Spieß meine Nerven liegen dann auch immer flach und ich reagiere dann wie du .... allerdings bekommt mein kleines KEINE Backpfeife ins Gesicht sondern mal eine oder 2 auf den Pampers Po oder ich nehme ihn am Arm und bringe ihn wieder ins Bett! Weil es mein Rücken nicht zu läßt ihn hoch zu heben...
Ich versuche es mit Buch vorlesen ,eine Milch Flasche die er abends braucht,ein Nachtlicht ,sein Kuscheltier, mal die Puppe zu decken lass ihn mit dem Papa telefonieren und und und.... aber es klappt leider nichts.

Manchmal ist es soweit das ich sage : hätte ich ihn nur nicht bekommen , wäre ich nur nicht schwanger geworden ,ich kann nicht mehr ,ich will nicht mehr, ich gehe und lass das Kind bei meinem Freund......

Es tut mir hinterher auch immer total leid
denn ich liebe meine Kinder über alles !!!
Tags über ist alles ganz anders harmonisch liebevoll einfach nur schön!!!
Woran kann es bei mir liegen??
An der Situation das ich Körperlich am Ende bin
tag täglich nur schmerzen habe??
LG ichliebemeinekinder1

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30. Januar 2013 um 12:13

Aggression
Hallo Sportfreundin,
mir geht es leider genauso wie Dir. In meinem Fall ist mein Großer 12 Jähriger das Opfer meiner Ausbrüche. Ich rege mich jedes mal mächtg auf, wenn er schlechte Noten mit nach Hause bringt oder Einträge wegen Schwatzen im Unterricht. Auch wenn er nicht gleich macht, was ich von ihm verlange oder es immerwieder Streit wegen den selben Dingen gibt. Meistens Ordnungs-Sachen. Da drehe ich gleich so durch, dass mir auch schon die Hand ausgerutscht ist. Und hinterher tut es mir total leid und ich heule und entschuldige mich bei ihm.Er ist aber ein ganz lieber Jungede, der dann für meinen Ausbruch auch noch Verständnis zeigt.
Es liegt bei mir aber nicht an Schlafmangel oder so. Ich weiß nicht woran das liegt.Ich weiß auch nicht genau wann es los ging, es war aber vor der zweiten Schwangerschaft. Ich glaube es war nach meiner Konisation.Zumindest Zeitnah.
Zeitnah hatte ich aber auch noch eine Fehlgeburt. das liegt alles schon 9 Jahre etwa zurück.es war ja nicht gleich von Anfang an so extrem, sondern es hat sich im Laufe der Zeit erst hochgeputscht.
Meine Kleine ist 5 Jahre und bei ihr bin ich noch etwas entspannter, obwohl sie das anstrengendere Kind ist.
Ich weiß, das dein Beitrag schon länger zurück liegt, aber ich hoffe Du hast eine Lösung gefunden und kannst mir vielleicht einen guten Rat geben. Mir ist klar, das der Psychiater die beste Lösung wäre, aber ich wollte gern erst andere Dinge ausprobieren, für die ich hier ein offenes Ohr habe.
LG Meckerzigge

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8. Februar 2013 um 14:17
In Antwort auf meowin

Richtig lesen hilft
Mir ist bewusst, dass dieser Artikel jetzt schon etwas älter ist, aber ich muss jetzt mal meinen Senf dazu geben, einfach nur für Mütter die das Gleiche googeln wie ich und diesen Artikel finden. Zuerst einmal an die Superhelden Muttis hier: Lest bitte richtig bevor ihr andere und vorallem so ehrliche Muttis wie Sportsfreundin0711 als Rabenmütter darstellt. Sie hat nirgendwo, niemals geschrieben dass sie ihre Tochter schlägt!!! Immer diese Scheinheiligen Mütter die dann andere Mütter, die ehrlich zugeben, dass sie hier und da Probleme mit ihren Kindern haben und nicht weiter wissen, fertig machen müssen finde ich einfach nur scheiße. Sportsfreundin hat sich auch hierher gewandt weil sie ihr derzeitiges Verhalten ändern möchte und nicht um von den Supermamis zu hören was für eine schlechte Mutter sie doch sei! Das ist keine Hilfe! Ihr solltet euch schämen mit den Finger auf solche Leute zu zeigen. Ihr geht bestimmt auch ins Fitnessstudio und lacht dort die dicken Menschen aus!

Ich finde es gut von ihr, dass sie so mutig war und hier ihr Problem hier geschildert hat, weil damit ist sie bestimmt nicht alleine! Wenn mein Kleiner blärrt und ich noch so hundemüde bin würde ich ihn auch manchmal am liebsten....was auch immer. Medikamente die einen ruhig stellen sind da übrigens auch keine Lösung. Was ich allen aggressiven Müttern raten kann: Staut euch Aggressionen nicht, sonst explodiert ihr irgendwann richtig und verliert womöglich noch ganz die Kontrolle! Das soll jetzt NICHT heißen, dass ihr eure Kinder ruhig mal vermöbelnt sollt -NEIN NEIN! Also ich verprügel zum Beispiel immer mein Kopfkissen und schrei es an das hört sich vll dämlich an, aber danach gehts mir wieder viel besser und kann mich wieder besser um den kleinen kümmern.

Ich weis
schon älter aber sehr sehr gut geschrieben

Finde es auch gut das Mütter das zugeben und nicht heucheln , vielen geht es so aber die meisten geben es nicht zu . Ich bin auch total überfordert zur zeit, alles geht mir auf den keks . Darum Daumen hoch das ist ehrlich und absolut okay !!!!

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20. Februar 2013 um 21:42

Ich habs auch
hay mädels ich erwarte im Mai mein erstes baby
ich und mein freund sind seit genau 2 jahren zusammen,und haben sehr viel durch gemacht unteranderem leider auch 2 fehlgeburten! . seit dieser schwangerschaft (heute 28 ssw) streiten ich und mein freund leider sehr oft mit sehr oft meine ich wirklich seeeehhhrr offt es vergeht kaum eine woche wo wir kein streit hatten. es war sogar schon zum auszug bez. rauswurf (meiner seite) gekommen wir haben uns immer wieder versöhnt.
naja ! wenn wir streiten werde ich sehr schnell laut und agressiv ich gehe ihn NICHT körperlich an sondern ich schreie rum zerstöre z.b. bilder mit glass rahmen. ich habe mich dan nicht mehr unter kontrolle als wäre ich ein anderer mensch darauf hin muss ich einfach weg irgentwohin wo er nicht ist und dan weine ich, bekannte sagen ich gebe ihn keine freiheiten mehr ich enge ihn ein ... vor mir streitet er das ab! ich hatte sogar ca. in der 25ssw frühwehnen bekommen weil wir uns so dermaßen gestritten hatten. manchmal habe ich glaube ich verlusst ängste oder so ich weis einfach nicht was mit mir los ist seit der schwangerschaft manchmal habe ich angst vor mir selbst! mädels hilft mir bitte ich will mein mann nicht verlieren.

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2. März 2013 um 21:04

MIr gehts genau so
Hallo,
ich habe zwar nur ein Kind und bin alleinerziehend aber ich habe dieses problem auch. Seit ca einem Jahr bin ich richtig aggresiv meiner kleinen gegenüber. Ich liebe sie wirklich aber ich kann es ihr nicht zeigen. Wenn sie etwas macht was ich nicht möchte oder sie nicht aufs erste mal folgt schrei ich sie an und beschimpfe sie und vor ca einem Monat war es so schlimm das ich sie gewürgt habe, habe sie sofort wieder losgelassen und in ihr Zimmer geschickt und zu ihr gesagt das sie gehen soll sonst tu ich ihr noch weh. Ich weiß inzwischen nicht mehr was ich noch tun soll.. Ich liebe sie wirklich aber ich wenn sie ansehe, sehe ich ihren Vater
und werde verdammt wütend auf meine kleine obwohl sie nichts dafür kann. Auch meine Arbeit habe ich verloren, wofür ich meiner kleinen die schuld gab da sie relativ oft krank war und ich zeitlich unflexiebel bin.

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5. März 2013 um 3:35

Aggressiv gegenüber meinem Sohn (11)
Hallo liebe Leute,
aufgrund eines Ausrasters gestern habe ich gegoogelt und diese Seite hier gefunden. Ich hatte Angst mit mir stimmt irgendetwas nicht und ich muß mir professionelle Hilfe suchen (was ich trotz des Fundes dieser Seite machen werde). Leider ist es bei mir gestern so grass gewesen, daß ich mir bereits Hilfe beim Jugendamt gesucht habe und mein Kind freiwillig in eine Pflegefamilie gegeben habe, was hoffentlich nur für kurze Zeit sein wird. Doch ich möchte meine Geschichte von Anfang an erzählen in der Hoffnung daß mir das Erzählen schon ein Stück weiterhilft und Eltern die in einer ähnlichen Situation sind.
Ich bin in einer Familie aufgewachsen in der der Vater zwar berufstätig aber alkoholkrank war und ist, die Mutter kaufsüchtig und in keinster Weise eine Hausfrau. Bereits mit 12 Jahren habe ich versucht einen Haushalt zu schmeißen in dem 5 Kinder und 13 Katzen lebten. Aggressivität des Vaters war an der Tagesordnung in denen es auch Schläge gab. Ich habe nie gelernt wie man einen Haushalt richtig führt oder wie man ein Kind richtig behandelt und erzieht. Den Haushalt zu führen habe ich mir im Laufe der Jahre selbst beigebracht wobei ich in vielen Dingen auch sehr penibel geworden bin, doch bei der Kindererziehung hängt es offenbar ganz massiv.
Die Entstehung meines Sohnes ist leider nicht auf freiwilliger Basis passiert (Vergewaltigung), dennoch habe ich mich für das Kind entschieden. Mit dem Mann war ich damals ca. 1 Jahr liiert und er hat sehr viel Mist gebaut und die Vergewaltigung war dann die Krönung. Ich habe ihn auf Anraten einer Psychologin angezeigt und aus meiner Wohnung geworfen mit der Hilfe meiner ganzen Familie. In der Zeit meiner Schwangerschaft habe ich erfahren, daß der Mann auf meinen Namen viele Leute um sehr viel Geld betrogen hat, diese Schulden zahle ich heute noch ab. Im Laufe der Jahre ist viel passiert, der Mann hat Umgangsrecht eingeklagt, obwohl er im Gefängnis saß und es bekommen, dennoch kümmert er sich in keinster Weise um ihn weder aktiv noch finanziell.
Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert was das Leben auch nicht viel einfacher macht. Desweiteren stiehlt mein Sohn was nicht niet-und nagelfest ist. Trotz Medikamente hört er in keinster Weise mehr auf das was ich sage. Die Medikamente helfen ihm zwar sich besser zu konzentrieren doch Aufgaben die ihm gestellt werden, ignoriert er mit wachsender Begeisterung vor allem hier zu Hause. Er beleidigt mich und meinen derzeitigen Lebensgefährten aufs übelste und Fragen werden generell nur noch mit Beschimpfungen beantwortet. Gestern abend dann ist mir die Hutschnur geplatzt und ich habe ihm eine Ohrfeige verpasst. Diese war allerdings so stark daß man den Abdruck heute Morgen noch immer sah. In der Nacht habe ich mir mein Verhalten durch den Kopf gehen lassen und habe festgestellt, daß ich in den letzten Jahren des öfteren ziemlich aggressiv gegenüber meinem Sohn war, nicht geschlagen, doch sehr häufig angebrüllt wegen Kleinigkeiten. Wenn er ein Glas umgeworfen hat, habe ich ihn angeschrien, schlechte Noten aus der Schule schneebepackte Schuhe in der Wohnung, kaputte oder fehlende Schulsachen immer gab es eine Schreiattacke von mir.
Als ich meinen Sohn heute morgen dann gesehen habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen daß es so nicht weitergehen kann und habe die schwere Entscheidung getroffen, meinen Sohn vorerst abzugeben. So können wir beide etwas abschalten, ich kann die Probleme, die in letzter Zeit aufgetaucht sind, klären und mir Hilfe in Form eines Psychologen suchen. Es werden jetzt wahrscheinlich viele sagen, man dürfe mir das Kind nie wieder geben und ich sei eine ganz wiederliche Mutter, und ich möchte mein Verhalten in keinster Weise gut heißen, ganz im Gegenteil. Ich würd mich am liebsten einsperren wenn es möglich wäre, doch damit ist weder mir noch meinem Sohn geholfen. Ich liebe meinen Sohn über alles und werde auch alles nötige tun um ihn wieder zu mir holen zu können.
Ich hoffe meine Geschichte hilft auch einigen Müttern, die extreme Angst vorm Jugendamt haben. Diese Leute dort können überforderten Eltern helfen, ich habe dessen Hilfe nicht zum ersten Mal in Anspruch genommen. Sie haben meinem Sohn einen Platz in einer Tagesgruppe beschafft, so daß ich nun die Möglichkeit habe Arbeit zu suchen und 8h täglich berufstätig zu sein. Sie haben mir vor ein paar Jahren eine Familienhilfe zur Verfügung gestellt, die mir beigebracht hat wie ich meinen Haushalt führen und Amts-und Arztwege schnell und einfach bewältigen kann.
Jede Mutter hier, die beschreibt wie problematisch ihr Tagesablauf ist, kann ich verstehen und ich möchte ein großes Lob an sie aussprechen daß sie so offen und ehrlich hier ihren Beitrag gepostet haben. Ihr habt mir den Mut gegeben, meine Geschichte zu erzählen und wünsche euch allen und euren Kindern von ganzem Herzen viel viel Glück und Gesundheit und auch viel Kraft.
Jeder Mutter kann ich nur raten, laßt es nicht soweit kommen wie bei mir. Gebt die Kinder lieber für kurze Zeit in die Hände einer vertrauten Person (Oma,Opa,Onkel,Tante usw) wenn nötig auch ein paar Tage und nehmt euch die Zeit um Kraft zu sammeln, ich hatte die Möglichkeit nicht und seht wie weit es gekommen ist. Selbstverständlich werde ich nun alles tun um mein Kind wieder zu mir holen zu können.
Über Ratschläge und Tips würde mich natürlich sehr freuen, vor allem wie ich mein Verhalten gegenüber meinem Sohn verbessern kann. An der Vergewaltigung kann es nicht liegen, denn die habe ich bereits erfolgreich therapieren lassen. Leider ist diese Psychologin in der Zwischenzeit in Rente gegangen und ich muß mir einen Neuen suchen dem ich das Vertrauen entgegenbringen kann um ihm alles zu erzählen.
Ich danke ganz herzlich für die Geduld den ellenlangen Text zu lesen und nochmal alles Liebe und Gute euch und euren Familien

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