Home / Forum / Meine Familie / Trennung mit Schmerzen

Trennung mit Schmerzen

10. Februar 2008 um 22:15 Letzte Antwort: 11. Februar 2008 um 18:10

Hallo zusammen,
ich bin seit april 2006 von meiner lebengefährtin getrennt. Wir haben einen 5 jährigen sohn, den ich über alles liebe. Insgesamt waren wir 13ahre ein paar. Nach dem 7.jahr haben wir uns getrennt. Ein halbes jahr später wieder zusammengekommen; 32 monate später war sie dann ungewollt schwanger.
Ab dem zeitpunkt wo sie von der schwangerschaft erfuhr wollte sie heiraten; und das unbedingt. Ich wollte noch nicht, da wir erst wieder 2 monate zusammenwaren. Ich habe schon gemerkt das ihr das sehr wehtat, aber ich bin der meinung das man niemandem zuliebe solch ein versprechen geben sollte. Mir war es einfach zufrüh.
Die schwangerschaft und die geburt verlief alles sehr gut. Wir haben uns beide sehr auf unseren sohn gefreut und als er dann dawar war ich der stolzeste vater den es gibt. Mein sohn war neben meiner arbeit meine hauptbeschäftigung. Laut meine lebensgefährtin war der schmerz, den sie durch mein nichtheiratenwollen erfuhr so schlimm, dass sie mich ab da hasste und mir das auch offen sagte.
Vor 2 jahren hatte sie einen bandscheibenvorfall. Laut ihrer aussage psychosomatisch (also meinen schuld). 6 monate später mußte sie mit starken depressionen in die psychatrie (auch meinen schuld). Auch in dieser zeit bin ich ihr jeden tag zur seite gestanden und habe sie so gut ich konnte aufgebaut.

Nun meine frage. Ist es nachvollziehbar, dass eine frau einen mann wegen eines abgelehnten heiratsantrages so hassen kann?
Ich kann nachvollziehen das dies ein großer schmerz sein kann, aber kann man einen menschen deshalb 6 jahre hassen ?

Mehr lesen

11. Februar 2008 um 14:31

Sie sieht wohl in einer Heirat etwas,
das du und ich anders sehen. Letztendlich sind es die Taten die entscheiden. Sie hat es aber auch völlig nicht nachvollziehbaren Gründen sehr persönlich genommen als Ablehnung als ein "Sie nicht Habenwollen" Menschen verbinden mit Dingen
ganz verschiedene Ansichten und Gefühle. War sie
nie in Behandlung oder in Therapie,hattet ihr
einmal Paargespräche. Offensichtlich ist diese
Heirat, Nichtheirat zu einem Machtkampf zwischen
euch geworden. Hast du es dir mal von Fachmann/
Fachfrau erklären lassen.
Gruß Melike

Gefällt mir
11. Februar 2008 um 18:10
In Antwort auf melike13

Sie sieht wohl in einer Heirat etwas,
das du und ich anders sehen. Letztendlich sind es die Taten die entscheiden. Sie hat es aber auch völlig nicht nachvollziehbaren Gründen sehr persönlich genommen als Ablehnung als ein "Sie nicht Habenwollen" Menschen verbinden mit Dingen
ganz verschiedene Ansichten und Gefühle. War sie
nie in Behandlung oder in Therapie,hattet ihr
einmal Paargespräche. Offensichtlich ist diese
Heirat, Nichtheirat zu einem Machtkampf zwischen
euch geworden. Hast du es dir mal von Fachmann/
Fachfrau erklären lassen.
Gruß Melike

Danke für die antwort
sorry habe ein paar fehler entdeckt. Wir sind seit april 2007 getrennt und nach 3 monaten ist sie schwanger geworden.

Für mich zählen ebenfalls die taten. Ich war ihr mit sicherheit ein verlässlicher partner. Habe meine persönlichen belange meist hinten an gestellt und habe mich immer um unseren sohn gekümmert. Was ist da schon ein eifaches ja - wort.
Im frühjahr 2006 hatte sie ihren hass gegen mich auf einmal abgelegt. Wir waren überglücklich, hatten wieder sex und konnten unser glück kaum fassen. Wir dachten das es jetzt der zeitpunkt wäre endlich zu heiraten. Die planung machte meine freindin, da sie nur 50 % gearbeitet hat.
Schon in dieser zeit hatte sie depressionen, die immer schlimmer wurden. Dann 2 wochen vor dem termin war es so schlimm das sie eingewiesen werden mußte. Für mich die chance ihr zu zeigen das ich ihr auch in schlechten zeiten zur seite stehe. Nach 8 wochen kam sie wieder aus der klinik in einigermaßen stabilem zustand (medikamente). Als ursache sah sie mich mit dem abgelehnten heiratsantrag.
Im november 2006 wollte sie mich dann um jeden preis loswerden. Da sie keionen respekt vor mir hatte lief das dementsprechend ab.
Schlußendlich getrennt haben wir uns im april.
Ich hätte sie nie verlassen. Ich liebe sie und meinen sohn immernoch. Bin deshalb total blockiert und nehme inzwischen psychologische hilfe in anspruch. Vorallem vermisse ich meinen sohn und das familienleben; aber auch sie.
Bei einer paartherapie waren wir ebenfalls schon.

Ich verstehe nicht wie man wegen eines einfachen ja- wortes eine familie kaputt macht. Wir waren so ein tolles paar. Unsere umstaände hätten nicht besser sein können und ich wäre mit ihr durch dick und dünn gegangen.

Obwohl sie für mich die letzten 5 jahre so gut wie kein nettes wort übrig hatte, bereue ich keine sekunde. Meine familie war mein großtes glück, dass ich je erfahren durfte. Das kann mir keiner mehr nehmen.

Gefällt mir