Forum / Meine Familie

Trennung ja oder nein

Letzte Nachricht: 12. Juli um 21:18
11.04.21 um 13:55

Ich brauch dringend einen neutralen Rat. Ich bin weiblich 40 Jahre alt und momentan sehr verzweifelt. Habe vor zwei Jahren ein Kind mit meinem Partner bekommen. Wir hatten immer eine Fernbeziehung und nie miteinander gewohnt. Die Fernbeziehung existierte bis zu meiner Schwangerschaft schon zehn Jahre. Für mich war es okay, da ich beruflich eingespannt war. Er wohnt in der Stadt 100 Kilometer entfernt. Ich wohne bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung, sehr ländlich und fühle mich dort auch ausgesprochen wohl. Ursprünglich kommt mein Partner aus einem Dorf in der Nähe. Am Wochenende war er dann immer bei mir oder bei seinen Eltern. Manchmal war ich auch bei ihm in der Stadt. Er kommt nur mit seiner Mutter gut aus. Mit seinem Vater überhaupt nicht. 
Aus ärztlicher Sicht hätte ich keine Kinder bekommen können. Nun wurde ich wiedererwartend schwanger und ein riesiger Schlamassel ging los. Mein Partner veränderte sich. Auf einmal wollte er am Wochenende nicht mehr kommen und bei mir übernachten, da ich ja im Haus meiner Eltern wohne, und die Wohnung zum Treppenhaus nur durch eine Glastür getrennt ist. Wochenlang lies er sich nicht mehr blicken. Bedingt durch einen Streit musste ich dann monatelang liegen,da ich vorzeitige Wehen hatte. Er war sauer, da ich nicht zum ihm in die Stadt kam und in seiner Wohnung war. Da er ja tagsüber bei der Arbeit war, wollte ich dort nicht alleine sein und war froh, dass ich meine Eltern im Haus hatte. Wieder kam es zu heftigen Streits. Ich hatte immer klar gestellt, nie in die Stadt zu ziehen. Seine Eltern fielen mir auch immer wieder in den Rücken. Ich habe hier eine sehr gute Arbeitsstelle, meine Familie und meine Freunde. Während der Schwangerschaft begleitete er mich einmal zum Arzt, was schon ein riesiger Kampf war. Auch sonst zog er sich immer mehr zurück und redete mit meinen Eltern kaum noch etwas. Nach der Geburt wurde die Situation richtig schlimm. Er zwang mich regelrecht von heute auf morgen zu ihm zu kommen. In eine kleine Pendlerwohnung mitten in der Grosstadt. Er wollte auf einmal seinen Sohn nur noch um sich haben und war ganz verrückt nach ihm. Ich wollte hier auf jeden Fall hier bleiben, da wir auch einen schönen großen Garten haben. Ich habe alles hier, Freunde, Familie, meine Schwester mit ihren Kindern in der Nähe und einen super bezahlten Job. Ich wollte auf keinen Fall weg. Er meinte aber, dass der Mann das Geld verdient und die Frau daher zu ihm ziehen muss. Dann setzte er mir das Messer auf die Brust, entweder ich ziehe zu ihm oder ich kann zum Jugendamt. Das machte ich dann auch und es begann eine richtige Schlammschlacht. Jedes Wochenende, wenn er kam, schnappte er unseren Sohn und fuhr zu seinen Eltern mit den Worten " du und deine Eltern hatten jetzt das Kind die ganze Woche ". Da ich stillte, wusste ich manchmal nicht, ob er ihn mir wieder rechtzeitig zurück brachte. Er wollte dann auch, dass ich ziemlich schnell zum stillen aufhören sollte, damit er flexibler war. Ab der Geburt übernachtete er auch nicht mehr bei mir. Er redete meine Eltern schlecht und gab ihnen die Schuld, dass ich nicht zu ihm zog. 
Seine Eltern wollten gar nichts von mir wissen und fragten auch nicht, wie es mir ging. Dann ging er her und kauft in dem Ort, in dem er aufgewachsen ist (dort wohnen auch seine Eltern) eine kleine Wohnung ohne Garten. Wenn ich schon nicht zu ihm in die Stadt kam, sollte ich doch möglichst jetzt bei meinen Eltern ausziehen. Die Wohnung ist sehr klein und man müsste noch anbauen, was aber kein Problem wäre. Die Kosten würde ich auch übernehmen. Ich soll nun in die Wohnung ziehen, er wäre aber nur, solange Corona herrscht unter der Woche da und dann wahrscheinlich an vier Tagen wieder in der Stadt. Ich würde mit unserem Sohn in der Wohnung ohne eigenen Garten wohnen. Von seinen Eltern hätte ich null Unterstützung. Inzwischen arbeite ich wieder und brauche, bedingt durch Corona häufig die Unterstützung meiner Eltern. Jetzt nun meine Frage, würdet ihr in die Wohnung ziehen oder bei den Eltern wohnen bleiben und dem Kind die Familie nehmen, die nach Corona, wahrscheinlich nur an drei oder vier Tagen in der Woche existiert? 

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11.04.21 um 17:37

Ersteinmal: Hut ab, dass du das alles bislang so gut geschafft hast und dich nicht hast unterkriegen lassen! 

Meine Einschätzung: Nein, ich würde auf keinen Fall nachgeben!
Gerade in Hinblick auf das Kind! Ich habe selbst zwei Kinder (2 und 4) und für die gibt es nichts besseres als hier den Garten! Gerade jetzt zu Coronazeiten, wo man sonst schon so wenig machen kann. 
Und dein Partner... Hm, also da würde ich wirklich umdenken. Du scheinst bislang absolut perfekt mehr oder weniger alleine klar gekommen zu sein - wieso lässt du dich von ihm noch so stressen? Du hast das doch gar nicht nötig. 
Ich habe eher das Gefühl, er will dir den Rückhalt nehmen, den du durch Job, Freunde und deine Eltern derzeit geben um dich "klein" zu kriegen. 
Nachdem was du schreibst, scheint er ziemlich dominant zu sein und kommt nicht damit klar, dass er so wenig Einfluss auf dich hat. Wenn man schon solche Aussagen liest wie "Der Mann verdient das Geld". Ehrlich, würde mein Mann mir so kommen, wäre ich weg. Du verdinest dein eigenes Geld, bist nicht auf sein Geld angewiesen, also hast du es erst recht nicht nötig dir von ihm Vorschriften machen zu lassen (und auch sonst keine Frau). 
Du bist mit 40 eine gestandene Frau, hast ein (wie es sich anhört) gesundes Umfeld, einen guten Job. Da würde ich jetzt nicht alles umkrempeln, weil "der Herr" das so möchte. 

Von außen betrachtet ist es allerdings schwierig zu einer Trennung zu raten. Ich weiß auch nicht, wie emotional das ganze zwischen euch noch läuft, ob du für eine Trennung bereit wärst. Zumal er ja auch ein Umgangsrecht hat und ich mir vorstellen kann, dass es richtig fies wird zwischen euch und er womöglich auch versuchen wird, euren Sohn gegen dich zu hetzen. 
Falls du eine Trennung in Erwägung ziehst, würde ich wirklich sofort eine Beratungsstelle aufsuchen, ggf. auch einen Anwalt für Familienrecht und das Jugendamt. Denn im Sinne des Kindes müsste das wirklich vernünfig ablaufen. Das dürfte schon schwierig werden. Ich würde auf keinen Fall eine Einigung ohne Außenstehende treffen, denn da kann er immer sagen, dass du ihm irgendwas willst - verstehst du, wie ich das meine? Was Sorge- und Umgangsrecht angeht, würde ich in diesem Fall wirklich dazu raten, das Ganze über Außenstehende klären zu lassen. Vor allem kann er dann die Wut - falls er seiner Meinung nach zu kurz kommt - gegen Jugendamt oder Familiengericht richten und nicht gegen dich. 

Aber so oder so würde ich das Kind nicht aus seiner derzeitgen guten Umgebung reißen und an deiner Stelle auch dich nicht da raus reißen lassen. Du bist jetzt allem Anschein nach glücklich mit deiner Wohnsituation und wenn alles gut ist, kann es durch eine Veränderung eigentlich nur schlechter werden. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

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12.04.21 um 13:34
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Ersteinmal: Hut ab, dass du das alles bislang so gut geschafft hast und dich nicht hast unterkriegen lassen! 

Meine Einschätzung: Nein, ich würde auf keinen Fall nachgeben!
Gerade in Hinblick auf das Kind! Ich habe selbst zwei Kinder (2 und 4) und für die gibt es nichts besseres als hier den Garten! Gerade jetzt zu Coronazeiten, wo man sonst schon so wenig machen kann. 
Und dein Partner... Hm, also da würde ich wirklich umdenken. Du scheinst bislang absolut perfekt mehr oder weniger alleine klar gekommen zu sein - wieso lässt du dich von ihm noch so stressen? Du hast das doch gar nicht nötig. 
Ich habe eher das Gefühl, er will dir den Rückhalt nehmen, den du durch Job, Freunde und deine Eltern derzeit geben um dich "klein" zu kriegen. 
Nachdem was du schreibst, scheint er ziemlich dominant zu sein und kommt nicht damit klar, dass er so wenig Einfluss auf dich hat. Wenn man schon solche Aussagen liest wie "Der Mann verdient das Geld". Ehrlich, würde mein Mann mir so kommen, wäre ich weg. Du verdinest dein eigenes Geld, bist nicht auf sein Geld angewiesen, also hast du es erst recht nicht nötig dir von ihm Vorschriften machen zu lassen (und auch sonst keine Frau). 
Du bist mit 40 eine gestandene Frau, hast ein (wie es sich anhört) gesundes Umfeld, einen guten Job. Da würde ich jetzt nicht alles umkrempeln, weil "der Herr" das so möchte. 

Von außen betrachtet ist es allerdings schwierig zu einer Trennung zu raten. Ich weiß auch nicht, wie emotional das ganze zwischen euch noch läuft, ob du für eine Trennung bereit wärst. Zumal er ja auch ein Umgangsrecht hat und ich mir vorstellen kann, dass es richtig fies wird zwischen euch und er womöglich auch versuchen wird, euren Sohn gegen dich zu hetzen. 
Falls du eine Trennung in Erwägung ziehst, würde ich wirklich sofort eine Beratungsstelle aufsuchen, ggf. auch einen Anwalt für Familienrecht und das Jugendamt. Denn im Sinne des Kindes müsste das wirklich vernünfig ablaufen. Das dürfte schon schwierig werden. Ich würde auf keinen Fall eine Einigung ohne Außenstehende treffen, denn da kann er immer sagen, dass du ihm irgendwas willst - verstehst du, wie ich das meine? Was Sorge- und Umgangsrecht angeht, würde ich in diesem Fall wirklich dazu raten, das Ganze über Außenstehende klären zu lassen. Vor allem kann er dann die Wut - falls er seiner Meinung nach zu kurz kommt - gegen Jugendamt oder Familiengericht richten und nicht gegen dich. 

Aber so oder so würde ich das Kind nicht aus seiner derzeitgen guten Umgebung reißen und an deiner Stelle auch dich nicht da raus reißen lassen. Du bist jetzt allem Anschein nach glücklich mit deiner Wohnsituation und wenn alles gut ist, kann es durch eine Veränderung eigentlich nur schlechter werden. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

Vielen Dank für deine herzliche Antwort. Im Text bei mir ist eines nicht deutlich herausgekommen, was ich noch ergänzen möchte. Die Wohnung bei meinen Eltern muesste ich durch eine bauliche Maßnahme vergrößern, was ich aber durch meine finanziellen Mittel tun würde. Bisher ist es eine zwei Zimmer Wohnung. D.h. mein Sohn hat gerade noch kein Kinderzimmer. Im Keller habe ich ein Arbeitszimmer, da ich Lehrerin bin. Habe noch spät studiert. 
Die gekaufte Wohnung ein kleines Kinderzimmer größer. 

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12.04.21 um 13:39
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Vielen Dank für deine herzliche Antwort. Im Text bei mir ist eines nicht deutlich herausgekommen, was ich noch ergänzen möchte. Die Wohnung bei meinen Eltern muesste ich durch eine bauliche Maßnahme vergrößern, was ich aber durch meine finanziellen Mittel tun würde. Bisher ist es eine zwei Zimmer Wohnung. D.h. mein Sohn hat gerade noch kein Kinderzimmer. Im Keller habe ich ein Arbeitszimmer, da ich Lehrerin bin. Habe noch spät studiert. 
Die gekaufte Wohnung ein kleines Kinderzimmer größer. 

Die gekaufte Wohnung meines Partners hat ein Zimmer mehr, das Kinderzimmer. Dafür aber kein Arbeitszimmer, was ich aber für meinen Beruf brauche. 

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12.04.21 um 14:49
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Die gekaufte Wohnung meines Partners hat ein Zimmer mehr, das Kinderzimmer. Dafür aber kein Arbeitszimmer, was ich aber für meinen Beruf brauche. 

Hallo
hm, ich denke aber dennoch, dass es für euch beide eine große Umstellung wäre. 
Wie sieht es denn ansich zwischen dir und deinem Partner aus? Also, steht ihr euch noch wirklich nahe? Denn ich denke, das ist auch entscheidend. Ich kenne weder dich noch ihn und euch zusammen schon gar nicht. Aber so wie es sich liest, ist es nicht unbedingt eine glückliche Beziehung. Da würde ich nicht noch zusammen ziehen - zumal du da dann ja auch meist alleine wärst. 
Also, ich würde es nicht machen. Alleine schon wegen dem fehlenden Garten. 
Als mein erster Sohn klein war, wohnten wir noch in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten. Als ich mit dem zweiten schwanger war, kauften wir ein Haus. Und ich muss sagen, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl! Ich würde mit Kind nie wieder auf einen Garten verzichten wollen. Wenn man es nicht kennt, mag man nichts vermissen. Aber es nimmt einem schon sehr viel, wenn man auf einmal darauf verzichten muss. Gerade im Sommer. 
Und wenn du die Wohnung entsprechend umbauen kannst, dass der Kleine irgendwann ein eigens Zimmer hat, ist es doch perfekt. Die ersten Jahre wird ein eigenes Zimmer (in meinen Augen) ohnehin überschätzt. 
Und ein Arbeitszimmer ist (meiner Meinung nach) für dich absolut notwenig. Vor allem wenn dein Sohn irgendwann älter ist. Irgendwo musst du doch deine Unterlagen vernünftig unterbringen, Pläne erstellen etc. 
Was sagt denn dein Bauchgefühl zu dem Ganzen? 

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12.04.21 um 21:12
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Hallo
hm, ich denke aber dennoch, dass es für euch beide eine große Umstellung wäre. 
Wie sieht es denn ansich zwischen dir und deinem Partner aus? Also, steht ihr euch noch wirklich nahe? Denn ich denke, das ist auch entscheidend. Ich kenne weder dich noch ihn und euch zusammen schon gar nicht. Aber so wie es sich liest, ist es nicht unbedingt eine glückliche Beziehung. Da würde ich nicht noch zusammen ziehen - zumal du da dann ja auch meist alleine wärst. 
Also, ich würde es nicht machen. Alleine schon wegen dem fehlenden Garten. 
Als mein erster Sohn klein war, wohnten wir noch in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten. Als ich mit dem zweiten schwanger war, kauften wir ein Haus. Und ich muss sagen, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl! Ich würde mit Kind nie wieder auf einen Garten verzichten wollen. Wenn man es nicht kennt, mag man nichts vermissen. Aber es nimmt einem schon sehr viel, wenn man auf einmal darauf verzichten muss. Gerade im Sommer. 
Und wenn du die Wohnung entsprechend umbauen kannst, dass der Kleine irgendwann ein eigens Zimmer hat, ist es doch perfekt. Die ersten Jahre wird ein eigenes Zimmer (in meinen Augen) ohnehin überschätzt. 
Und ein Arbeitszimmer ist (meiner Meinung nach) für dich absolut notwenig. Vor allem wenn dein Sohn irgendwann älter ist. Irgendwo musst du doch deine Unterlagen vernünftig unterbringen, Pläne erstellen etc. 
Was sagt denn dein Bauchgefühl zu dem Ganzen? 

Liebe Rongela, auch dir möchte ich herzlichen Dank für deine Antwort sagen. Durch das Verhalten meines Partners während der Schwangerschaft und danach ist bei mir vieles kaputt gegangen, in gewisser Weise habe ich mich häufig entmündigt gefühlt. Deshalb habe ich mich ein großes Stück von ihm entfernt. Er sagt, er hätte für das gemacht, damit wir eine Familie werden. Dennoch denke ich auch an manche Zeiten vor der Geburt unseres Sohnes. Aber unsere Beziehung war im Vorfeld durch die Fernbeziehung nicht sehr stabil. 
Die Situation ist halt nun so, dass ich nicht mehr mit seinen Eltern rede und das Verhältnis zu meiner Familie auch vollkommen kaputt ist. Ich bin manchmal so unendlich traurig über die ganz Situation. Ich wohne jetzt bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung auf 55 Quadratmeter und kann ebenerdig in einen sehr großen Garten gehen. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus hätte 78 Quadratmeter im ersten Stock. Ich hinein vollkommener Naturmensch. 

 

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12.04.21 um 21:14
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Liebe Rongela, auch dir möchte ich herzlichen Dank für deine Antwort sagen. Durch das Verhalten meines Partners während der Schwangerschaft und danach ist bei mir vieles kaputt gegangen, in gewisser Weise habe ich mich häufig entmündigt gefühlt. Deshalb habe ich mich ein großes Stück von ihm entfernt. Er sagt, er hätte für das gemacht, damit wir eine Familie werden. Dennoch denke ich auch an manche Zeiten vor der Geburt unseres Sohnes. Aber unsere Beziehung war im Vorfeld durch die Fernbeziehung nicht sehr stabil. 
Die Situation ist halt nun so, dass ich nicht mehr mit seinen Eltern rede und das Verhältnis zu meiner Familie auch vollkommen kaputt ist. Ich bin manchmal so unendlich traurig über die ganz Situation. Ich wohne jetzt bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung auf 55 Quadratmeter und kann ebenerdig in einen sehr großen Garten gehen. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus hätte 78 Quadratmeter im ersten Stock. Ich hinein vollkommener Naturmensch. 

 

Das Verhältnis von meinem Partner zu meiner Familie ist kaputt, meinte ich. Er hat sie nach der Geburt häufig sehr schroff angesprochen. Ich habe ein sehr enges und gutes Verhältnis zu meiner Familie. 

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16.04.21 um 15:29

Îch finde es auch bechtlich, dass du es so lange Zeit ausgehalten hast,
aber ganz ehrlich jeder kann dir jetzt hier einen Tipp geben, aber am Ende
musst du es selbst wissen.

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16.04.21 um 22:41

Hallo,

erstmal Glückwunsch zum Kind. Das ist doch eine wirklich tolle Nachricht. Die Geschichte hört sich sehr dramatisch, aber auch sehr einseitig an. Da fehlt etwas, die Ansicht des Mannes, um sich ein richtiges Bild zu machen zu können. Was mir auffällt ist, dass ich sehr oft Eltern lese. Stehen eure Eltern im Mittelpunkt oder geht es um euch 3 als Familie? Auch lese oft Haus und Garten. Vorallem das Haus deiner Eltern. Hattest du keine Elternzeit nach der Geburt? Zumindest in der Zeit muss man doch einen Weg finden zusammen zu wohnen. Da gibt es bestimmt Lösungen. 100km ist ja nicht die Welt. Da kann man in die Mitte ziehen, oder vielleicht sogar ganz zum Partner. Oder, oder. So machen es die meisten die ich kenne. Das dein Freund mit dir zusammen ziehen wollte, find ich deswegen nicht schlimm. Im Gegenteil. Nach der Geburt sind die meisten ja 2-3 Jahre daheim. Bei vielen auch die schönste Zeit des Lebens. Auch für den Vater. Der ja auch vor den Eltern stehen sollte.  Nur weil ich so oft das Wort Eltern raus lese, die nur eine Glastür von diner Privatsphäre entfernt wohnen bzw. wenn Er bei dir eingezogen wäre, von eurer Familie. Zum Thema Stadt und pendlerwohnung. Das sind auch 2 Punkte die man ändern kann. Wohnungen gibt es genügend und Dörfer gibt es auch immer in der Nähe. Warst du bereit an deinem Leben etwas zu ändern? Wie erwähnt finde ich es schwer sich eine Meinung bilden zu können, ohne alle Seiten zu kennen. Aber ein neuer Lebensabschnitt bringt Veränderungen mit sich. Warst du bereit dein Leben auch zu verändern? Meine Intension wäre es zusammen mit Kind und Vater zu wohnen, nicht mit deinen oder seinen Eltern. Die sind auch wichtig, aber kommen nach euch 3. Nach über 10 Jahren Beziehung und mit 40 Jahren, ist dies schon längst überfällig. Habe so etwas ehrlich gesagt noch nie gehört, dass man keinen Weg finden möchte. Tipp kann ich deswegen keinen geben, aber manchmal hilft es auch miteinander zu reden. Wie es deinem Partner wohl mit der Situation geht. Und die Frage nach dem warum wer wie gehandelt hat. Das mit der kleinen Wohnung die er gekauft hat ist schwer nachzuvollziehen. Eine 3 zimmerwohnung braucht man als kleine Familie schon, auch wenn er, wenn ich es richtig verstehe, auch nur am Wochenende da wäre. Das möchte ich ansonsten nicht näher erläutern....
viel Glück für die Zukunft. Auch ein gesundes Kind ist ein Glück. Lg

 

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16.04.21 um 23:56

Hm... lies dir deinen Text selbst noch einmal durch und beantworte dir deine Frage selbst. Ich finde, das klingt alles ganz furchtbar, bleib lieber bei deinen Eltern.

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29.04.21 um 22:17

Kannst du mal aufhören, deine blöde Werbung überall zu posten?

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12.07.21 um 7:33

Hallo,

ich habe einen Sohn der mittlerweile 3.5 Jahre alt ist. Ich war in einer ähnlichen Situation. Der Vater war im Außendienst tätig und hat in einem anderen Bundesland gewohnt, 250 km entfernt, ähnlich viel da wie dein Partner und ich wurde schwanger. Wohnsituation war auch ähnlich. Ich hatte im Haus meiner Eltern mein altes Kinderzimmer plus das alte Zimmer meines Bruders, der irgendwann mal ausgezogen ist. Ein zweites Bad gibt es auch, das benutzte ich. So war meine wohnsituation und ich kannte es nicht anders. Da Veränderungen mir schon immer schon schwer fielen, habe ich diese Situation beibehalten. Trotz Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes. Für meinen Partner war es nicht ok. Nach langem hin und her war ich auf einmal alleinerziehend. Ideen meines Partners wie bei dir mit der gekauften wohnung gab es nicht. Hätte ich wahrscheinlich sogar gemacht, hätte er mir dies angeboten. Aber Vorschläge/ Konzepte  kamen keine. Auch weil ich es gar nicht zuließ. Ich war schlichtweg überfordert. Dann ging der Schlamassel los. Anfangs mit Kind und der Unterstützung der Eltern ging alles noch ganz gut. Der Vater hat sich auch viel um unseren Sohn gekümmert, so oft er konnte. Aber dann nach ca. 1.5 Jahren habe ich bemerkt: ups du bist alleinerziehend. Was habe ich meinem Sohn angetan. Egal wo ich hinkomme sind Kinder mit Vater und Mutter da. Im Urlaub bin ich mit meinen Eltern und Sohn beim Frühstück. Am Nachbartisch sitzen glückliche, "normale" Familien. Sportverein sind Väter dabei, bei mir der Opa und ich. Zwischendurch hatte ich auch einen Freund. Das war fürchtbar für meinen Sohn der sowieso sehr sensibel ist, was bestimmt mit der Situation zusammen hängt. Mich hat er mit Mama angeredet und meinen Freund mit Vornamen. Zum Glück war sein Wortschatz nicht so groß, das hätte es noch schlimmer gemacht.  Mir wurde immer mehr bewusst in was für eine Situation ich mich und Vorallem meinen Sohn gebracht habe. Ich habe sehr viel geweint und ich weine immer noch sehr oft und viel, wenn mein Sohn schläft. Feiern an der Schule, Geburtstage usw. sind eine pure Belastung geworden, keine Feste was sie sein sollten. Jedes zweite Wochenende ist mein Sohn von Freitag Abend bis Sonntag Abend bei seinem vater. Auch nicht einfach für mich. Vorallem da ohne mich. Ich würde diesen Weg nie wieder gehen. Ich frage mich oft, warum ich nicht den Mut hatte mit dem Vater meines Sohnes eine richtige Familie zu leben. Warum ich nicht investiert habe. Ich hatte damals viele Freunde und Eltern die mich ermutigt haben alleinerziehend ist gar nicht schlimm  und so. Aber den Schlamassel den habe ich jetzt. Ich ganz alleine. Und Vorallem mein Sohn. Meine Eltern sind Mitte 70. die bieten mir nicht die starke Schulter an die ich mich anlehnen möchte. Ich wünsche dir ganz viel Mut und Stärke. Das waren meine Erfahrungen. Lg Eva 

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12.07.21 um 21:18

Hallo, ich habe damals genauso emotional gefühlt und gehandelt. Jetzt nach der Trennung und dem alleinerziehend sein, sehe ich das ganz anders. Bei mir und meinem Partner war die Situation ähnlich. Wir beide waren nach der Geburt sehr angespannt. Wir waren beide gleich auf hundertachtzig aufgrund dessen, dass es schien, als ob es keine Lösung gibt. Alles perfekt zu machen. Ein Riesen Druck war das für Vater und Mutter.  Aber im Nachhinein hätte es Lösungen gegeben, nur zu einem normalen Gespräch waren wir beide halt nicht fähig. Ich sehe jetzt auch, dass er gar nicht so schlimm war  mit seinen Ansichten und ich schon sehr auch nur an mich gedacht habe. Aber er ist ja auch der Vater. Ich habe mich auch von allen möglichen Menschen beeinflussen lassen. Überall Ratschläge geholt. Das war der größte Fehler. Kein Mensch kann sich in so eine Situation einfühlen und keiner kennt beide Seiten. Jemanden zu einer Trennung/ alleinerziehend zu sein  zu raten ist schon heftig, und hat meinem Kind ganz bestimmt geschadet. Und mir auch. Vorallem war keiner  von denen die mich ermutigt haben alleinerziehend. Die haben großteils Männer die viel egoistischer ihr Leben leben.  Man muss reden. Und zwar die Mutter mit dem Vater. Wenn man solange mit einem Partner zusammen ist, kann man nicht nach der Geburt eines Kindes gleich aufgeben ohne einen ernsthaften Versuch gewagt zu haben. Nicht ohne Grund ist man solange zusammen gewesen und hatte auch schöne Zeiten geteilt. So sehe ich es mit einiger Zeit Abstand. 

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