Forum / Meine Familie

Trennung ja oder nein

Letzte Nachricht: 29. April um 22:17
11.04.21 um 13:55

Ich brauch dringend einen neutralen Rat. Ich bin weiblich 40 Jahre alt und momentan sehr verzweifelt. Habe vor zwei Jahren ein Kind mit meinem Partner bekommen. Wir hatten immer eine Fernbeziehung und nie miteinander gewohnt. Die Fernbeziehung existierte bis zu meiner Schwangerschaft schon zehn Jahre. Für mich war es okay, da ich beruflich eingespannt war. Er wohnt in der Stadt 100 Kilometer entfernt. Ich wohne bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung, sehr ländlich und fühle mich dort auch ausgesprochen wohl. Ursprünglich kommt mein Partner aus einem Dorf in der Nähe. Am Wochenende war er dann immer bei mir oder bei seinen Eltern. Manchmal war ich auch bei ihm in der Stadt. Er kommt nur mit seiner Mutter gut aus. Mit seinem Vater überhaupt nicht. 
Aus ärztlicher Sicht hätte ich keine Kinder bekommen können. Nun wurde ich wiedererwartend schwanger und ein riesiger Schlamassel ging los. Mein Partner veränderte sich. Auf einmal wollte er am Wochenende nicht mehr kommen und bei mir übernachten, da ich ja im Haus meiner Eltern wohne, und die Wohnung zum Treppenhaus nur durch eine Glastür getrennt ist. Wochenlang lies er sich nicht mehr blicken. Bedingt durch einen Streit musste ich dann monatelang liegen,da ich vorzeitige Wehen hatte. Er war sauer, da ich nicht zum ihm in die Stadt kam und in seiner Wohnung war. Da er ja tagsüber bei der Arbeit war, wollte ich dort nicht alleine sein und war froh, dass ich meine Eltern im Haus hatte. Wieder kam es zu heftigen Streits. Ich hatte immer klar gestellt, nie in die Stadt zu ziehen. Seine Eltern fielen mir auch immer wieder in den Rücken. Ich habe hier eine sehr gute Arbeitsstelle, meine Familie und meine Freunde. Während der Schwangerschaft begleitete er mich einmal zum Arzt, was schon ein riesiger Kampf war. Auch sonst zog er sich immer mehr zurück und redete mit meinen Eltern kaum noch etwas. Nach der Geburt wurde die Situation richtig schlimm. Er zwang mich regelrecht von heute auf morgen zu ihm zu kommen. In eine kleine Pendlerwohnung mitten in der Grosstadt. Er wollte auf einmal seinen Sohn nur noch um sich haben und war ganz verrückt nach ihm. Ich wollte hier auf jeden Fall hier bleiben, da wir auch einen schönen großen Garten haben. Ich habe alles hier, Freunde, Familie, meine Schwester mit ihren Kindern in der Nähe und einen super bezahlten Job. Ich wollte auf keinen Fall weg. Er meinte aber, dass der Mann das Geld verdient und die Frau daher zu ihm ziehen muss. Dann setzte er mir das Messer auf die Brust, entweder ich ziehe zu ihm oder ich kann zum Jugendamt. Das machte ich dann auch und es begann eine richtige Schlammschlacht. Jedes Wochenende, wenn er kam, schnappte er unseren Sohn und fuhr zu seinen Eltern mit den Worten " du und deine Eltern hatten jetzt das Kind die ganze Woche ". Da ich stillte, wusste ich manchmal nicht, ob er ihn mir wieder rechtzeitig zurück brachte. Er wollte dann auch, dass ich ziemlich schnell zum stillen aufhören sollte, damit er flexibler war. Ab der Geburt übernachtete er auch nicht mehr bei mir. Er redete meine Eltern schlecht und gab ihnen die Schuld, dass ich nicht zu ihm zog. 
Seine Eltern wollten gar nichts von mir wissen und fragten auch nicht, wie es mir ging. Dann ging er her und kauft in dem Ort, in dem er aufgewachsen ist (dort wohnen auch seine Eltern) eine kleine Wohnung ohne Garten. Wenn ich schon nicht zu ihm in die Stadt kam, sollte ich doch möglichst jetzt bei meinen Eltern ausziehen. Die Wohnung ist sehr klein und man müsste noch anbauen, was aber kein Problem wäre. Die Kosten würde ich auch übernehmen. Ich soll nun in die Wohnung ziehen, er wäre aber nur, solange Corona herrscht unter der Woche da und dann wahrscheinlich an vier Tagen wieder in der Stadt. Ich würde mit unserem Sohn in der Wohnung ohne eigenen Garten wohnen. Von seinen Eltern hätte ich null Unterstützung. Inzwischen arbeite ich wieder und brauche, bedingt durch Corona häufig die Unterstützung meiner Eltern. Jetzt nun meine Frage, würdet ihr in die Wohnung ziehen oder bei den Eltern wohnen bleiben und dem Kind die Familie nehmen, die nach Corona, wahrscheinlich nur an drei oder vier Tagen in der Woche existiert? 

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11.04.21 um 17:37

Ersteinmal: Hut ab, dass du das alles bislang so gut geschafft hast und dich nicht hast unterkriegen lassen! 

Meine Einschätzung: Nein, ich würde auf keinen Fall nachgeben!
Gerade in Hinblick auf das Kind! Ich habe selbst zwei Kinder (2 und 4) und für die gibt es nichts besseres als hier den Garten! Gerade jetzt zu Coronazeiten, wo man sonst schon so wenig machen kann. 
Und dein Partner... Hm, also da würde ich wirklich umdenken. Du scheinst bislang absolut perfekt mehr oder weniger alleine klar gekommen zu sein - wieso lässt du dich von ihm noch so stressen? Du hast das doch gar nicht nötig. 
Ich habe eher das Gefühl, er will dir den Rückhalt nehmen, den du durch Job, Freunde und deine Eltern derzeit geben um dich "klein" zu kriegen. 
Nachdem was du schreibst, scheint er ziemlich dominant zu sein und kommt nicht damit klar, dass er so wenig Einfluss auf dich hat. Wenn man schon solche Aussagen liest wie "Der Mann verdient das Geld". Ehrlich, würde mein Mann mir so kommen, wäre ich weg. Du verdinest dein eigenes Geld, bist nicht auf sein Geld angewiesen, also hast du es erst recht nicht nötig dir von ihm Vorschriften machen zu lassen (und auch sonst keine Frau). 
Du bist mit 40 eine gestandene Frau, hast ein (wie es sich anhört) gesundes Umfeld, einen guten Job. Da würde ich jetzt nicht alles umkrempeln, weil "der Herr" das so möchte. 

Von außen betrachtet ist es allerdings schwierig zu einer Trennung zu raten. Ich weiß auch nicht, wie emotional das ganze zwischen euch noch läuft, ob du für eine Trennung bereit wärst. Zumal er ja auch ein Umgangsrecht hat und ich mir vorstellen kann, dass es richtig fies wird zwischen euch und er womöglich auch versuchen wird, euren Sohn gegen dich zu hetzen. 
Falls du eine Trennung in Erwägung ziehst, würde ich wirklich sofort eine Beratungsstelle aufsuchen, ggf. auch einen Anwalt für Familienrecht und das Jugendamt. Denn im Sinne des Kindes müsste das wirklich vernünfig ablaufen. Das dürfte schon schwierig werden. Ich würde auf keinen Fall eine Einigung ohne Außenstehende treffen, denn da kann er immer sagen, dass du ihm irgendwas willst - verstehst du, wie ich das meine? Was Sorge- und Umgangsrecht angeht, würde ich in diesem Fall wirklich dazu raten, das Ganze über Außenstehende klären zu lassen. Vor allem kann er dann die Wut - falls er seiner Meinung nach zu kurz kommt - gegen Jugendamt oder Familiengericht richten und nicht gegen dich. 

Aber so oder so würde ich das Kind nicht aus seiner derzeitgen guten Umgebung reißen und an deiner Stelle auch dich nicht da raus reißen lassen. Du bist jetzt allem Anschein nach glücklich mit deiner Wohnsituation und wenn alles gut ist, kann es durch eine Veränderung eigentlich nur schlechter werden. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

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12.04.21 um 13:34
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Ersteinmal: Hut ab, dass du das alles bislang so gut geschafft hast und dich nicht hast unterkriegen lassen! 

Meine Einschätzung: Nein, ich würde auf keinen Fall nachgeben!
Gerade in Hinblick auf das Kind! Ich habe selbst zwei Kinder (2 und 4) und für die gibt es nichts besseres als hier den Garten! Gerade jetzt zu Coronazeiten, wo man sonst schon so wenig machen kann. 
Und dein Partner... Hm, also da würde ich wirklich umdenken. Du scheinst bislang absolut perfekt mehr oder weniger alleine klar gekommen zu sein - wieso lässt du dich von ihm noch so stressen? Du hast das doch gar nicht nötig. 
Ich habe eher das Gefühl, er will dir den Rückhalt nehmen, den du durch Job, Freunde und deine Eltern derzeit geben um dich "klein" zu kriegen. 
Nachdem was du schreibst, scheint er ziemlich dominant zu sein und kommt nicht damit klar, dass er so wenig Einfluss auf dich hat. Wenn man schon solche Aussagen liest wie "Der Mann verdient das Geld". Ehrlich, würde mein Mann mir so kommen, wäre ich weg. Du verdinest dein eigenes Geld, bist nicht auf sein Geld angewiesen, also hast du es erst recht nicht nötig dir von ihm Vorschriften machen zu lassen (und auch sonst keine Frau). 
Du bist mit 40 eine gestandene Frau, hast ein (wie es sich anhört) gesundes Umfeld, einen guten Job. Da würde ich jetzt nicht alles umkrempeln, weil "der Herr" das so möchte. 

Von außen betrachtet ist es allerdings schwierig zu einer Trennung zu raten. Ich weiß auch nicht, wie emotional das ganze zwischen euch noch läuft, ob du für eine Trennung bereit wärst. Zumal er ja auch ein Umgangsrecht hat und ich mir vorstellen kann, dass es richtig fies wird zwischen euch und er womöglich auch versuchen wird, euren Sohn gegen dich zu hetzen. 
Falls du eine Trennung in Erwägung ziehst, würde ich wirklich sofort eine Beratungsstelle aufsuchen, ggf. auch einen Anwalt für Familienrecht und das Jugendamt. Denn im Sinne des Kindes müsste das wirklich vernünfig ablaufen. Das dürfte schon schwierig werden. Ich würde auf keinen Fall eine Einigung ohne Außenstehende treffen, denn da kann er immer sagen, dass du ihm irgendwas willst - verstehst du, wie ich das meine? Was Sorge- und Umgangsrecht angeht, würde ich in diesem Fall wirklich dazu raten, das Ganze über Außenstehende klären zu lassen. Vor allem kann er dann die Wut - falls er seiner Meinung nach zu kurz kommt - gegen Jugendamt oder Familiengericht richten und nicht gegen dich. 

Aber so oder so würde ich das Kind nicht aus seiner derzeitgen guten Umgebung reißen und an deiner Stelle auch dich nicht da raus reißen lassen. Du bist jetzt allem Anschein nach glücklich mit deiner Wohnsituation und wenn alles gut ist, kann es durch eine Veränderung eigentlich nur schlechter werden. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

Vielen Dank für deine herzliche Antwort. Im Text bei mir ist eines nicht deutlich herausgekommen, was ich noch ergänzen möchte. Die Wohnung bei meinen Eltern muesste ich durch eine bauliche Maßnahme vergrößern, was ich aber durch meine finanziellen Mittel tun würde. Bisher ist es eine zwei Zimmer Wohnung. D.h. mein Sohn hat gerade noch kein Kinderzimmer. Im Keller habe ich ein Arbeitszimmer, da ich Lehrerin bin. Habe noch spät studiert. 
Die gekaufte Wohnung ein kleines Kinderzimmer größer. 

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12.04.21 um 13:39
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Vielen Dank für deine herzliche Antwort. Im Text bei mir ist eines nicht deutlich herausgekommen, was ich noch ergänzen möchte. Die Wohnung bei meinen Eltern muesste ich durch eine bauliche Maßnahme vergrößern, was ich aber durch meine finanziellen Mittel tun würde. Bisher ist es eine zwei Zimmer Wohnung. D.h. mein Sohn hat gerade noch kein Kinderzimmer. Im Keller habe ich ein Arbeitszimmer, da ich Lehrerin bin. Habe noch spät studiert. 
Die gekaufte Wohnung ein kleines Kinderzimmer größer. 

Die gekaufte Wohnung meines Partners hat ein Zimmer mehr, das Kinderzimmer. Dafür aber kein Arbeitszimmer, was ich aber für meinen Beruf brauche. 

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12.04.21 um 14:49
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Die gekaufte Wohnung meines Partners hat ein Zimmer mehr, das Kinderzimmer. Dafür aber kein Arbeitszimmer, was ich aber für meinen Beruf brauche. 

Hallo
hm, ich denke aber dennoch, dass es für euch beide eine große Umstellung wäre. 
Wie sieht es denn ansich zwischen dir und deinem Partner aus? Also, steht ihr euch noch wirklich nahe? Denn ich denke, das ist auch entscheidend. Ich kenne weder dich noch ihn und euch zusammen schon gar nicht. Aber so wie es sich liest, ist es nicht unbedingt eine glückliche Beziehung. Da würde ich nicht noch zusammen ziehen - zumal du da dann ja auch meist alleine wärst. 
Also, ich würde es nicht machen. Alleine schon wegen dem fehlenden Garten. 
Als mein erster Sohn klein war, wohnten wir noch in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten. Als ich mit dem zweiten schwanger war, kauften wir ein Haus. Und ich muss sagen, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl! Ich würde mit Kind nie wieder auf einen Garten verzichten wollen. Wenn man es nicht kennt, mag man nichts vermissen. Aber es nimmt einem schon sehr viel, wenn man auf einmal darauf verzichten muss. Gerade im Sommer. 
Und wenn du die Wohnung entsprechend umbauen kannst, dass der Kleine irgendwann ein eigens Zimmer hat, ist es doch perfekt. Die ersten Jahre wird ein eigenes Zimmer (in meinen Augen) ohnehin überschätzt. 
Und ein Arbeitszimmer ist (meiner Meinung nach) für dich absolut notwenig. Vor allem wenn dein Sohn irgendwann älter ist. Irgendwo musst du doch deine Unterlagen vernünftig unterbringen, Pläne erstellen etc. 
Was sagt denn dein Bauchgefühl zu dem Ganzen? 

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12.04.21 um 21:12
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Hallo
hm, ich denke aber dennoch, dass es für euch beide eine große Umstellung wäre. 
Wie sieht es denn ansich zwischen dir und deinem Partner aus? Also, steht ihr euch noch wirklich nahe? Denn ich denke, das ist auch entscheidend. Ich kenne weder dich noch ihn und euch zusammen schon gar nicht. Aber so wie es sich liest, ist es nicht unbedingt eine glückliche Beziehung. Da würde ich nicht noch zusammen ziehen - zumal du da dann ja auch meist alleine wärst. 
Also, ich würde es nicht machen. Alleine schon wegen dem fehlenden Garten. 
Als mein erster Sohn klein war, wohnten wir noch in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten. Als ich mit dem zweiten schwanger war, kauften wir ein Haus. Und ich muss sagen, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl! Ich würde mit Kind nie wieder auf einen Garten verzichten wollen. Wenn man es nicht kennt, mag man nichts vermissen. Aber es nimmt einem schon sehr viel, wenn man auf einmal darauf verzichten muss. Gerade im Sommer. 
Und wenn du die Wohnung entsprechend umbauen kannst, dass der Kleine irgendwann ein eigens Zimmer hat, ist es doch perfekt. Die ersten Jahre wird ein eigenes Zimmer (in meinen Augen) ohnehin überschätzt. 
Und ein Arbeitszimmer ist (meiner Meinung nach) für dich absolut notwenig. Vor allem wenn dein Sohn irgendwann älter ist. Irgendwo musst du doch deine Unterlagen vernünftig unterbringen, Pläne erstellen etc. 
Was sagt denn dein Bauchgefühl zu dem Ganzen? 

Liebe Rongela, auch dir möchte ich herzlichen Dank für deine Antwort sagen. Durch das Verhalten meines Partners während der Schwangerschaft und danach ist bei mir vieles kaputt gegangen, in gewisser Weise habe ich mich häufig entmündigt gefühlt. Deshalb habe ich mich ein großes Stück von ihm entfernt. Er sagt, er hätte für das gemacht, damit wir eine Familie werden. Dennoch denke ich auch an manche Zeiten vor der Geburt unseres Sohnes. Aber unsere Beziehung war im Vorfeld durch die Fernbeziehung nicht sehr stabil. 
Die Situation ist halt nun so, dass ich nicht mehr mit seinen Eltern rede und das Verhältnis zu meiner Familie auch vollkommen kaputt ist. Ich bin manchmal so unendlich traurig über die ganz Situation. Ich wohne jetzt bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung auf 55 Quadratmeter und kann ebenerdig in einen sehr großen Garten gehen. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus hätte 78 Quadratmeter im ersten Stock. Ich hinein vollkommener Naturmensch. 

 

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12.04.21 um 21:14
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Liebe Rongela, auch dir möchte ich herzlichen Dank für deine Antwort sagen. Durch das Verhalten meines Partners während der Schwangerschaft und danach ist bei mir vieles kaputt gegangen, in gewisser Weise habe ich mich häufig entmündigt gefühlt. Deshalb habe ich mich ein großes Stück von ihm entfernt. Er sagt, er hätte für das gemacht, damit wir eine Familie werden. Dennoch denke ich auch an manche Zeiten vor der Geburt unseres Sohnes. Aber unsere Beziehung war im Vorfeld durch die Fernbeziehung nicht sehr stabil. 
Die Situation ist halt nun so, dass ich nicht mehr mit seinen Eltern rede und das Verhältnis zu meiner Familie auch vollkommen kaputt ist. Ich bin manchmal so unendlich traurig über die ganz Situation. Ich wohne jetzt bei meinen Eltern in der Einliegerwohnung auf 55 Quadratmeter und kann ebenerdig in einen sehr großen Garten gehen. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus hätte 78 Quadratmeter im ersten Stock. Ich hinein vollkommener Naturmensch. 

 

Das Verhältnis von meinem Partner zu meiner Familie ist kaputt, meinte ich. Er hat sie nach der Geburt häufig sehr schroff angesprochen. Ich habe ein sehr enges und gutes Verhältnis zu meiner Familie. 

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16.04.21 um 15:29

Îch finde es auch bechtlich, dass du es so lange Zeit ausgehalten hast,
aber ganz ehrlich jeder kann dir jetzt hier einen Tipp geben, aber am Ende
musst du es selbst wissen.

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16.04.21 um 22:41

Hallo,

erstmal Glückwunsch zum Kind. Das ist doch eine wirklich tolle Nachricht. Die Geschichte hört sich sehr dramatisch, aber auch sehr einseitig an. Da fehlt etwas, die Ansicht des Mannes, um sich ein richtiges Bild zu machen zu können. Was mir auffällt ist, dass ich sehr oft Eltern lese. Stehen eure Eltern im Mittelpunkt oder geht es um euch 3 als Familie? Auch lese oft Haus und Garten. Vorallem das Haus deiner Eltern. Hattest du keine Elternzeit nach der Geburt? Zumindest in der Zeit muss man doch einen Weg finden zusammen zu wohnen. Da gibt es bestimmt Lösungen. 100km ist ja nicht die Welt. Da kann man in die Mitte ziehen, oder vielleicht sogar ganz zum Partner. Oder, oder. So machen es die meisten die ich kenne. Das dein Freund mit dir zusammen ziehen wollte, find ich deswegen nicht schlimm. Im Gegenteil. Nach der Geburt sind die meisten ja 2-3 Jahre daheim. Bei vielen auch die schönste Zeit des Lebens. Auch für den Vater. Der ja auch vor den Eltern stehen sollte.  Nur weil ich so oft das Wort Eltern raus lese, die nur eine Glastür von diner Privatsphäre entfernt wohnen bzw. wenn Er bei dir eingezogen wäre, von eurer Familie. Zum Thema Stadt und pendlerwohnung. Das sind auch 2 Punkte die man ändern kann. Wohnungen gibt es genügend und Dörfer gibt es auch immer in der Nähe. Warst du bereit an deinem Leben etwas zu ändern? Wie erwähnt finde ich es schwer sich eine Meinung bilden zu können, ohne alle Seiten zu kennen. Aber ein neuer Lebensabschnitt bringt Veränderungen mit sich. Warst du bereit dein Leben auch zu verändern? Meine Intension wäre es zusammen mit Kind und Vater zu wohnen, nicht mit deinen oder seinen Eltern. Die sind auch wichtig, aber kommen nach euch 3. Nach über 10 Jahren Beziehung und mit 40 Jahren, ist dies schon längst überfällig. Habe so etwas ehrlich gesagt noch nie gehört, dass man keinen Weg finden möchte. Tipp kann ich deswegen keinen geben, aber manchmal hilft es auch miteinander zu reden. Wie es deinem Partner wohl mit der Situation geht. Und die Frage nach dem warum wer wie gehandelt hat. Das mit der kleinen Wohnung die er gekauft hat ist schwer nachzuvollziehen. Eine 3 zimmerwohnung braucht man als kleine Familie schon, auch wenn er, wenn ich es richtig verstehe, auch nur am Wochenende da wäre. Das möchte ich ansonsten nicht näher erläutern....
viel Glück für die Zukunft. Auch ein gesundes Kind ist ein Glück. Lg

 

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16.04.21 um 23:56

Hm... lies dir deinen Text selbst noch einmal durch und beantworte dir deine Frage selbst. Ich finde, das klingt alles ganz furchtbar, bleib lieber bei deinen Eltern.

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29.04.21 um 22:17

Kannst du mal aufhören, deine blöde Werbung überall zu posten?

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