Home / Forum / Meine Familie / Trenning mit kleinkind. Wie oft besuchen?

Trenning mit kleinkind. Wie oft besuchen?

12. August um 9:31

Hallo,

ich habe mich gerade von meine Ex-Freundin getrennt und ihr einen drei-jährigen Sohn hinterlassen.

Mir geht es darum, die Trennung so gesund wie möglich für das Kind zu machen aber finde einfach keinen Thread, wo es um das Wohl des Kindes geht. Meistens geht es um Umgangsrecht und/oder Kindesunterhalt. Beides interessiert mich gerade nicht so wirklich.

Wir leben seit 8 Tagen getrennt. In diesen 8 Tagen habe ich Ihn jetzt mehrmals gesehen und viel Zeit mit ihm verbracht.

Ich hatte Ihn schon in der Beziehung Mittwochs und Donnerstags vom Kindergarten abgeholt und dann sehr viel Zeit mit Ihm verbracht sowie am Wochenende noch 1-2 Ausflüge mit Ihm gemacht.

Ich habe mit meiner Ex vereinbart, dass ich Ihn Mittwochs und Donnerstags vom Kindergarten abhole und dann abends ins Bett bringe. Es hieß auch, dass es flexibel sein wird und ich Ihn außerhalb der zwei Tage sehen kann.

Ich lebe seit 8 Tagen in einer WG

Was Sie will:
- Ich sehe das Kind nur noch Mittowchs und Donnerstags, versuche Ihn dann abends ins Bett zu bringen bis er schläft (klappt nicht immer)
- sobald ich eine Wohnung habe, darf er Mittwochs und Donnerstags bei mir schlafen
- es werden wohl noch mehr Besuchstage dazu kommen

Was ich will:
- ich will das Kind am Mittwoch und Donnerstag komplett bei mir haben.
- ich will mit Ihm ein Tag am Wochenende verbringen
- ich will Ihn regelmäßig besuchen dürfen

Was ist jetzt das Gesündest für Ihn?
Ich habe eine enge Bindung zu meinem Kind.
Ich liebe Ihn über alles.
Ich habe das Gefühl, er distanziert sich von mir durch den wenigen Kontakt.
Die Mutter meint es sei am besten so, weil er sonst nur noch mehr leidet.
Wenn ich Ihn habe, haben wir spass ohne Ende. Er wirkte letztens sehr zu frieden. Als ich Ihn nach Hause brachte war er zufrieden, es gab ein Küsschen und er hat tschüss gesagt.

Sie trifft Entscheidungen sehr Emotional und das Kind leidet meiner Meinung stark darunter.
Wir vereinbaren etwas und am nächsten Tag wirft sie wieder alles über den haufen. Eigentlich durfte ich Ihn diesen Samstag oder Sonntag haben. Dann hätte ich Ihn morgens geholt, währe mit Ihm schwimmen gefahren und dannach zu seiner Oma und Opa wie wir es immer am Wochenende machen. (Er liebt schwimmen und Oma & Opa).

Ich habe Ihn am Donnerstag nicht zum schlafen bekommen (bis 22:20) dann bin ich gegangen, dass hat ihr nicht gepasst und hat mir den Tag am Wochenende entzogen.


Ich bitte um eure Hilfe

PS: es mit der Mutter noch mal zu probieren, ist keine Option.

Mehr lesen

12. August um 19:04

Du hast eine enge Beziehung zu deinem Kind. Das ist sehr gut.

Und der beste für dein Kind wird sein, diese Beziehung so gut es geht aufrecht zu erhalten. So wird es am wenigsten leiden - und du auch.

Du klingst wie ein engagierter Papa. Da soll sie froh sein, wenn du dich so viel kümmern willst. Ich meine, das ist doch auch zu ihren Gunsten, mal so ganz salopp gesagt...
Am besten findet ihr eine 50-50 Vereinbarung, wie immer die aussieht.


Und klar, müssen dann beide Parteien dann in den sauen Apfel beißen und sich auch mal zusammenreißen dem Kind zu liebe.

2 LikesGefällt mir

12. August um 20:49

Viele Dank für deine Antwort!

ich gehe mal deine Antwort von oben nach unten durch.

es klappt im Moment einfach nicht an einem Strang zu ziehen. Sie will mir weiss machen, dass es überhaupt nicht gut für Ihn ist wenn ich Ihn immer nehme. Er sei total ausgewechselt sobald ich weg bin. Ich würde das ja nicht merken. Tatsache ist, er verabschiedet sich von mir und sieht sehr sehr zufrieden aus, auch wenn er weiß, dass ich verschwinde.

Ich wäre mit dem Wechselmodell einverstanden, für meine EX kommt das gar nicht in Frage. Mir wäre aber 60/40 lieber, da ich in Zukunft eine Selbständigkeit anstrebe. Das Kind steht bei mir aber vor allem, so dass ich auch darauf im Zweifel verzichte.

Um die Trennung zu verarbeitung, habe ich sofort einen Schlußstrich gezogen und bin quasi ausgezogen. 
Vernünftig reden gibt es bei uns leider nur selten.

Wenn er alleine bei mir schlafen würde, währe das kein Problem. Sobald die Mutter in der Nähe ist, wird er unruhig, wenn sie nicht auch ins Bett kommt.
Das war schon immer so.

Das mit dem Jugendamt halt eich für eine sehr gute Idee. Ich war schon letzte Woche da aber wir können uns anscheinend nicht einigen.

Ich bin in der Lage in zu mir zu nehmen, wenn es sein muss und sie ihn dann nur alle zwei Wochen hat. Sie würde mit mir bis auf Blut kämpfen, damit das nicht passiert. Muss auch nicht sein.

Sie hat eine Mutter, mit der ich mich gut verstehe aber habe mich bisher nicht getraut mit ihr darüber zu sprechen. Vielleicht mache ich das noch.

Danke für Die Antwort
 

Gefällt mir

12. August um 21:33

sie kennt meine Version ist aber nicht meiner Meinung. Die vom Jugendamt versuchen einen Termin mit beiden Elternteilen zu vereinbaren, sie lehnte bisher aber immer ab. Muss kommende Woche wohl wieder alleine hin...

Gefällt mir

12. August um 22:06

Ich bin auch der Meinung, du musst dran bleiben.
Für ein Kind in dem Alter, ist ein Tag schon lange. Eine Woche ist seeeehr lange und ein Monat ist eine Ewigkeit! Sprich, du musst in Kontakt bleiben.

Ich finde es übrigens echt fies von deiner Ex, wenn sie sich nicht an Abmachungen hält. Das blöde ist aber immer, dass ihr zusammenarbeiten müsst. Also du musst einen Weg zwischen durchsetzen und sie nicht vergraulen finden. Und das in so einer ohnehin schon schwierigen Trennungsphase...

2 LikesGefällt mir

14. August um 15:33
In Antwort auf loerzz

Hallo,

ich habe mich gerade von meine Ex-Freundin getrennt und ihr einen drei-jährigen Sohn hinterlassen.

Mir geht es darum, die Trennung so gesund wie möglich für das Kind zu machen aber finde einfach keinen Thread, wo es um das Wohl des Kindes geht. Meistens geht es um Umgangsrecht und/oder Kindesunterhalt. Beides interessiert mich gerade nicht so wirklich.

Wir leben seit 8 Tagen getrennt. In diesen 8 Tagen habe ich Ihn jetzt mehrmals gesehen und viel Zeit mit ihm verbracht.

Ich hatte Ihn schon in der Beziehung Mittwochs und Donnerstags vom Kindergarten abgeholt und dann sehr viel Zeit mit Ihm verbracht sowie am Wochenende noch 1-2 Ausflüge mit Ihm gemacht.

Ich habe mit meiner Ex vereinbart, dass ich Ihn Mittwochs und Donnerstags vom Kindergarten abhole und dann abends ins Bett bringe. Es hieß auch, dass es flexibel sein wird und ich Ihn außerhalb der zwei Tage sehen kann.

Ich lebe seit 8 Tagen in einer WG

Was Sie will:
- Ich sehe das Kind nur noch Mittowchs und Donnerstags, versuche Ihn dann abends ins Bett zu bringen bis er schläft (klappt nicht immer)
- sobald ich eine Wohnung habe, darf er Mittwochs und Donnerstags bei mir schlafen
- es werden wohl noch mehr Besuchstage dazu kommen

Was ich will:
- ich will das Kind am Mittwoch und Donnerstag komplett bei mir haben.
- ich will mit Ihm ein Tag am Wochenende verbringen
- ich will Ihn regelmäßig besuchen dürfen

Was ist jetzt das Gesündest für Ihn?
Ich habe eine enge Bindung zu meinem Kind. 
Ich liebe Ihn über alles.
Ich habe das Gefühl, er distanziert sich von mir durch den wenigen Kontakt.
Die Mutter meint es sei am besten so, weil er sonst nur noch mehr leidet.
Wenn ich Ihn habe, haben wir spass ohne Ende. Er wirkte letztens sehr zu frieden. Als ich Ihn nach Hause brachte war er zufrieden, es gab ein Küsschen und er hat tschüss gesagt.

Sie trifft Entscheidungen sehr Emotional und das Kind leidet meiner Meinung stark darunter.
Wir vereinbaren etwas und am nächsten Tag wirft sie wieder alles über den haufen. Eigentlich durfte ich Ihn diesen Samstag oder Sonntag haben. Dann hätte ich Ihn morgens geholt, währe mit Ihm schwimmen gefahren und dannach zu seiner Oma und Opa wie wir es immer am Wochenende machen. (Er liebt schwimmen und Oma & Opa).

Ich habe Ihn am Donnerstag nicht zum schlafen bekommen (bis 22:20) dann bin ich gegangen, dass hat ihr nicht gepasst und hat mir den Tag am Wochenende entzogen.


Ich bitte um eure Hilfe

PS: es mit der Mutter noch mal zu probieren, ist keine Option.

Ich lese " ich will / sie will ".
Das klingt irgendwo ein bisschen egoistisch.

Fakt ist natürlich, dass die Situation nun plötzlich ganz anders ist als vorher und so ein kleines Kind damit nur schwer umgehen kann. Auf jeden Fall ist es gut, wenn Du so viel wie möglich von früher beibehalten kannst, also das regelmäßige Abholen auch weiterhin und dass Du ihn viel sehen und mit ihm etwas machen kannst.
Wichtig ist für beide, sich an getroffene Absprachen zu halten. Da würde ich durchaus das Jugendamt mit involvieren. Du bekommst bestimmt Unterstützung, wenn Du dort vorsprichst und Dich als engagierter Vater zeigst, der Du ja bist.

Mit ihrer Mutter würde ich vielleicht auch mal das Gespräch suchen. Sie ist ja die Oma des Kindes und hat ja auch einen Platz in seinem Leben.

We sieht es genau mit dem Sorgerecht aus ?

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Suche eine Mutter - bzw. eine Frau, die es gerne werden möchte
Von: sunzoe
neu
8. August um 19:25

Beliebte Diskussionen

Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen