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Tochter soll bei Wechsel in Kindergartenbereich isoliert werden wg. Schüchternheit

12. September um 10:47

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal euer Schwarmwissen.
Meine Tochter (2,5) wechselt im Januar in den Regelbereich im Kindergarten. In der Krippe hat sie sich gut eingelebt, auch wenn sie nicht wirklich die Rampensau ist.
Sie hat einen besten Freund, mit dem sie immer gerne spielt, ansonsten spielt sie überwiegend alleine (was ihr allerdings nichts ausmacht, sie ist glücklich).
Von den Kindern in ihrem Alter erzählt sie auch oft. Auf dem Spielplatz oder auf Geburtstagen spielt sie auch mit denen.

Aber grundsätzlich sind ihr mehrere Kinder in der Gruppe unheimlich und sie ist dann sehr zurückhaltend, schüchtern und eher der Beobachter.

Nun haben wir erfahren, dass sie, wenn sie im Januar in den Regelbereich wechselt, mit Absicht von ihren gleichaltrigen Spielgefährten und vor allem von ihrem besten Freund getrennt werden soll, damit sie gezwungen ist, sich zu öffnen und auf andere Kinder zuzugehen.

Im ersten Moment war ich geschockt, weiß aber nicht, ob ich nicht zu sehr mit dem Mama-Herz denke.
Meint ihr, das ist wirklich der richtige Schritt? Ich habe Angst, dass sie sich dann noch mehr isoliert. Und - wenn man mal weiter denkt - auch von ihren Kameraden, die mit ihr in die Schule wechseln, abgekapselt ist.

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12. September um 13:51
In Antwort auf fallingteardrop

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal euer Schwarmwissen.
Meine Tochter (2,5) wechselt im Januar in den Regelbereich im Kindergarten. In der Krippe hat sie sich gut eingelebt, auch wenn sie nicht wirklich die Rampensau ist.
Sie hat einen besten Freund, mit dem sie immer gerne spielt, ansonsten spielt sie überwiegend alleine (was ihr allerdings nichts ausmacht, sie ist glücklich).
Von den Kindern in ihrem Alter erzählt sie auch oft. Auf dem Spielplatz oder auf Geburtstagen spielt sie auch mit denen.

Aber grundsätzlich sind ihr mehrere Kinder in der Gruppe unheimlich und sie ist dann sehr zurückhaltend, schüchtern und eher der Beobachter.

Nun haben wir erfahren, dass sie, wenn sie im Januar in den Regelbereich wechselt, mit Absicht von ihren gleichaltrigen Spielgefährten und vor allem von ihrem besten Freund getrennt werden soll, damit sie gezwungen ist, sich zu öffnen und auf andere Kinder zuzugehen.

Im ersten Moment war ich geschockt, weiß aber nicht, ob ich nicht zu sehr mit dem Mama-Herz denke.
Meint ihr, das ist wirklich der richtige Schritt? Ich habe Angst, dass sie sich dann noch mehr isoliert. Und - wenn man mal weiter denkt - auch von ihren Kameraden, die mit ihr in die Schule wechseln, abgekapselt ist.

das wirst du ja nicht zulassen oder?

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12. September um 14:22
In Antwort auf fallingteardrop

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal euer Schwarmwissen.
Meine Tochter (2,5) wechselt im Januar in den Regelbereich im Kindergarten. In der Krippe hat sie sich gut eingelebt, auch wenn sie nicht wirklich die Rampensau ist.
Sie hat einen besten Freund, mit dem sie immer gerne spielt, ansonsten spielt sie überwiegend alleine (was ihr allerdings nichts ausmacht, sie ist glücklich).
Von den Kindern in ihrem Alter erzählt sie auch oft. Auf dem Spielplatz oder auf Geburtstagen spielt sie auch mit denen.

Aber grundsätzlich sind ihr mehrere Kinder in der Gruppe unheimlich und sie ist dann sehr zurückhaltend, schüchtern und eher der Beobachter.

Nun haben wir erfahren, dass sie, wenn sie im Januar in den Regelbereich wechselt, mit Absicht von ihren gleichaltrigen Spielgefährten und vor allem von ihrem besten Freund getrennt werden soll, damit sie gezwungen ist, sich zu öffnen und auf andere Kinder zuzugehen.

Im ersten Moment war ich geschockt, weiß aber nicht, ob ich nicht zu sehr mit dem Mama-Herz denke.
Meint ihr, das ist wirklich der richtige Schritt? Ich habe Angst, dass sie sich dann noch mehr isoliert. Und - wenn man mal weiter denkt - auch von ihren Kameraden, die mit ihr in die Schule wechseln, abgekapselt ist.

Finde ich nicht richtig! Jeder hat doch Mitmenschen, die er meidet oder auf Abstand hält, warum darf ein 2 Jähriges Kind dies nicht für sich entscheiden, mit wem es was zu tun haben will und mit wem halt nicht?! 
Nee, also das würde ich definitiv nicht akzeptieren und was dagegen unternehmen!

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12. September um 15:48

Also, den Gedanken finde ich ganz schrecklich!! Ich verstehe zwar, was deren Hintergrund ist und warum sie glauben, das sei jetzt die Lösung, aber meiner Meinung nach, sollte man Unsicherheiten nicht noch vertiefen und die Kinder ins kalte Wasser schmeissen, sondern sie in den Bereichen, in denen sie sich gut fühlen bestärken und fördern!
Ich finde es grausam, das Mädchen auf einmal gezielt in die einsamkeit zu schicken, weil es dann aus sich heraus kommt! Da ist ja jeder Tierauswilderung sozialer!!

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12. September um 17:56

Habe ich das richtig verstanden, sie soll nicht nur von ihrem Kumpel, sondern von allen Kindern in ihrem Alter getrennt werden? Sie in die eine und alle anderen in eine andere Gruppe? Gibt es denn in ihrer Gruppe überhaupt Kinder in ihrem Alter?  So oder so finde ich das grausam für ein Kind und würde das als Elternteil versuchen zu verhindern. Gerade ein schüchternes Kind braucht doch irgendwas vertrautes, wenn es die Gruppe wechseln muss.

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12. September um 18:56
In Antwort auf fallingteardrop

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal euer Schwarmwissen.
Meine Tochter (2,5) wechselt im Januar in den Regelbereich im Kindergarten. In der Krippe hat sie sich gut eingelebt, auch wenn sie nicht wirklich die Rampensau ist.
Sie hat einen besten Freund, mit dem sie immer gerne spielt, ansonsten spielt sie überwiegend alleine (was ihr allerdings nichts ausmacht, sie ist glücklich).
Von den Kindern in ihrem Alter erzählt sie auch oft. Auf dem Spielplatz oder auf Geburtstagen spielt sie auch mit denen.

Aber grundsätzlich sind ihr mehrere Kinder in der Gruppe unheimlich und sie ist dann sehr zurückhaltend, schüchtern und eher der Beobachter.

Nun haben wir erfahren, dass sie, wenn sie im Januar in den Regelbereich wechselt, mit Absicht von ihren gleichaltrigen Spielgefährten und vor allem von ihrem besten Freund getrennt werden soll, damit sie gezwungen ist, sich zu öffnen und auf andere Kinder zuzugehen.

Im ersten Moment war ich geschockt, weiß aber nicht, ob ich nicht zu sehr mit dem Mama-Herz denke.
Meint ihr, das ist wirklich der richtige Schritt? Ich habe Angst, dass sie sich dann noch mehr isoliert. Und - wenn man mal weiter denkt - auch von ihren Kameraden, die mit ihr in die Schule wechseln, abgekapselt ist.

Ich finde es total falsch sie von ihrem Freund zu trennen. Ich würde das nicht zulassen. 
 

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13. September um 13:04

Danke für eure Antworten! Bestätigt mich in meinen Bauchgefühl.
Wir haben jetzt mal einen Brief aufgesetzt und unsere Meinung kundgetan. Hoffen, dass es dann zu einem Gesprächstermin kommt. Bisher werden wir immer abgewiegelt, wenn wir nach einem Gesprächstermin fragen und das mittlerweile seit 6 Wochen...

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13. September um 20:05
In Antwort auf fallingteardrop

Danke für eure Antworten! Bestätigt mich in meinen Bauchgefühl.
Wir haben jetzt mal einen Brief aufgesetzt und unsere Meinung kundgetan. Hoffen, dass es dann zu einem Gesprächstermin kommt. Bisher werden wir immer abgewiegelt, wenn wir nach einem Gesprächstermin fragen und das mittlerweile seit 6 Wochen...

Ich würde mich nicht so abwimmeln lassen. Ich würde bei denen auf der Matte stehen und sie informieren, dass du nicht damit einverstanden bist und das nicht gegen deinen Willen passieren wird. 

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