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Tochter möchte zum Vater ziehen

24. Oktober 2006 um 7:46 Letzte Antwort: 31. August 2010 um 14:29

Hallo, ich weiß nicht ob mir hier jemand einen Rat geben kann. Zu meiner Geschichte, ich bin seit 7Jahren geschieden und habe 2 Töchter aus dieser Ehe, die beide nach der Scheidung bei mir leben. (12 und fast 14Jahre) Der Vater der Kinder kümmert sich eigentlich schon regelmäßig um sie, d.h. sie können ihn besuchen wann immer sie wollen und er Zeit hat.
Ich bin seit ca. 3Jahren wieder in einer festen Beziehung und wir wohnen nun seit fast 2Jahren zusammen. Das Problem ist das mein jetziger Freund vor mir noch nie mit einer Frau zusammen gelebt hat und er hat auch keine Kinder. Schwierigkeiten waren da schon vorprogrammiert. Eigentlich habe ich das auch nur gemacht um aus meiner alten Sozialwohnung rauszukommen damit die Mädchen jede ein eigenes Zimmer bekommt. Nun ist es so das die Schwierigkeiten die ich mit meinem Freund habe sich nicht lösen lassen. Zum Beispiel kümmert er sich um gar nichts, das heißt das ich mich um die Kids kümmere und um ihn. Er lebt weiterhin sein Leben. Ich hab schon sehr oft gesagt das er mich unterstützen muss indem er auch ab und zu mal "den Rauch reinläßt". Das macht er aber nicht. Er kann zum Beispiel auf dem Sofa sitzen und Fern sehen während die Kids sich anschreien. Ich bin schon länger am überlegen ob ich nicht wieder alleine ne Wohnung nehmen soll, das wäre für mich viel weniger Streß.
Nun ist es so das meine große Tochter schon länger darüber nachdenkt zu ihrem Vater zu ziehen. Dazu müsste sie die Schule wechseln, aber sie sagt das ihr das egal sei. Ich weiß nicht was ich machen soll...ich möchte doch meine Tochter nicht schon mit knapp 14 "verlieren".
Und bitte keine blöden Kommentare, die bekomm ich schon zu hauf aus meinem Umfeld.
Vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation und kann mir einen Rat geben.

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24. Oktober 2006 um 8:01

Laß sie ruhig...
hallo serabie,

das hört sich fast nach meiner Situation an.
Mein Sohn ist auch 14 und will zu seinem Vater ziehen. Ich habe allerdings kein Problem damit. Im Gegenteil der Vorschlag kam sogar vor längerer Zeit mal von mir.
Mein Ex zieht mit seiner neuer Freundin in unser altes Haus. Wir verstehen uns alle miteinander sehr gut. Ich finde die Gelegenheit wunderbar für meinen Sohn. Er kann seinen Vater nebst Frau nun auch mal im Alltag kennenlernen. Er denkt ja noch das das Leben für ihn in jeder Hinsicht leichter wird...
Ich finde es toll und freue mich das ich mal nicht immer nur die doofe Mama sein werde die alles verbietet etc
Denn eines ist klar, auch da wird er Pflichten und Aufgaben haben, auch da wird er sich abmelden müssen und fragen etc
Auch Papa wird mal kein Geld haben für etwas was erwill...

Ich habe nicht ein Stück Angst das ich meinen Sohn verlieren könnte...wieso auch...er ist mein Kind und ich liebe ihn und ich weiß das ich als Mutter auch für ihn von immenser Bedeutung bin.
Ich gebe ihm die Möglichkeit Erfahrungen zu machen die für ihn meiner Meinung nach wichtig sind.

Ich bin total gespannt wie es laufen wird, Anfang des Jahres ist es soweit...
Ich bin zudem auch dafür das ein ein halbes Jahr Minimum ist...vorher gibt es kein zurück. Bei jedem Konflikt gleich zu Mama ist das nicht...auch sie müssen dann genau wie wir ,sich mit den Problemen die auftauchen auseinander setzen.

Laß sie ruhig los und habe keine Angst....
sie ist und bleibt deine Tochter...)

Viele Grüße
Minti

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24. Oktober 2006 um 8:17
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Laß sie ruhig...
hallo serabie,

das hört sich fast nach meiner Situation an.
Mein Sohn ist auch 14 und will zu seinem Vater ziehen. Ich habe allerdings kein Problem damit. Im Gegenteil der Vorschlag kam sogar vor längerer Zeit mal von mir.
Mein Ex zieht mit seiner neuer Freundin in unser altes Haus. Wir verstehen uns alle miteinander sehr gut. Ich finde die Gelegenheit wunderbar für meinen Sohn. Er kann seinen Vater nebst Frau nun auch mal im Alltag kennenlernen. Er denkt ja noch das das Leben für ihn in jeder Hinsicht leichter wird...
Ich finde es toll und freue mich das ich mal nicht immer nur die doofe Mama sein werde die alles verbietet etc
Denn eines ist klar, auch da wird er Pflichten und Aufgaben haben, auch da wird er sich abmelden müssen und fragen etc
Auch Papa wird mal kein Geld haben für etwas was erwill...

Ich habe nicht ein Stück Angst das ich meinen Sohn verlieren könnte...wieso auch...er ist mein Kind und ich liebe ihn und ich weiß das ich als Mutter auch für ihn von immenser Bedeutung bin.
Ich gebe ihm die Möglichkeit Erfahrungen zu machen die für ihn meiner Meinung nach wichtig sind.

Ich bin total gespannt wie es laufen wird, Anfang des Jahres ist es soweit...
Ich bin zudem auch dafür das ein ein halbes Jahr Minimum ist...vorher gibt es kein zurück. Bei jedem Konflikt gleich zu Mama ist das nicht...auch sie müssen dann genau wie wir ,sich mit den Problemen die auftauchen auseinander setzen.

Laß sie ruhig los und habe keine Angst....
sie ist und bleibt deine Tochter...)

Viele Grüße
Minti

Danke
ich dachte mir schon das ich nicht die einzigste in so einer Situation bin und mir ist schon klar das ich meine Tochter nicht verliere, trotzdem tut es mir weh. Das Problem bei der Sache ist das ich mich eigentlich von meinem Freund trennen möchte und daher ne andere Wohnung suchen muss, das wiederum muss ich abhängig machen wo meine Tochter leben möchte.(damit meine ich natürlich die größe der Wohnung muss ich davon abhängig machen.) Außerdem stellt sie sich das ganze so einfach vor. Es fängt schon damit an das ihr Vater fast 100km entfernt arbeitet und somit abends sehr spät nach Hause kommt. Sie wäre also bis abends alleine daheim. Und dann sagte sie falls sie nen Kieferorthopäden Termin hat kann ich sie ja fahren. Das wiederrum seh ich aber nicht ein, er fährt sie doch auch nicht zum Arzt wenn was ist. Manchmal frag ich mich warum alles immer so kompliziert sein muss.

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24. Oktober 2006 um 8:22
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Danke
ich dachte mir schon das ich nicht die einzigste in so einer Situation bin und mir ist schon klar das ich meine Tochter nicht verliere, trotzdem tut es mir weh. Das Problem bei der Sache ist das ich mich eigentlich von meinem Freund trennen möchte und daher ne andere Wohnung suchen muss, das wiederum muss ich abhängig machen wo meine Tochter leben möchte.(damit meine ich natürlich die größe der Wohnung muss ich davon abhängig machen.) Außerdem stellt sie sich das ganze so einfach vor. Es fängt schon damit an das ihr Vater fast 100km entfernt arbeitet und somit abends sehr spät nach Hause kommt. Sie wäre also bis abends alleine daheim. Und dann sagte sie falls sie nen Kieferorthopäden Termin hat kann ich sie ja fahren. Das wiederrum seh ich aber nicht ein, er fährt sie doch auch nicht zum Arzt wenn was ist. Manchmal frag ich mich warum alles immer so kompliziert sein muss.

Kann ich mir vorstellen
hallo,

das sind natürlich alles Dinge die vorher geklärt werden müssen. Da solltest Du dich auch bei dem was Du willst unbedingt mit einbringen denn es geht hier ja nicht nur um deine Tochter. Stelle ruhig auch deine Bedingungen da es ja auch dich betrifft, dass müssen die Kids auch lernen. Jede Entscheidung die wir ( sie ) treffen hat Folgen...

Lieben Gruß

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31. August 2010 um 14:27
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Laß sie ruhig...
hallo serabie,

das hört sich fast nach meiner Situation an.
Mein Sohn ist auch 14 und will zu seinem Vater ziehen. Ich habe allerdings kein Problem damit. Im Gegenteil der Vorschlag kam sogar vor längerer Zeit mal von mir.
Mein Ex zieht mit seiner neuer Freundin in unser altes Haus. Wir verstehen uns alle miteinander sehr gut. Ich finde die Gelegenheit wunderbar für meinen Sohn. Er kann seinen Vater nebst Frau nun auch mal im Alltag kennenlernen. Er denkt ja noch das das Leben für ihn in jeder Hinsicht leichter wird...
Ich finde es toll und freue mich das ich mal nicht immer nur die doofe Mama sein werde die alles verbietet etc
Denn eines ist klar, auch da wird er Pflichten und Aufgaben haben, auch da wird er sich abmelden müssen und fragen etc
Auch Papa wird mal kein Geld haben für etwas was erwill...

Ich habe nicht ein Stück Angst das ich meinen Sohn verlieren könnte...wieso auch...er ist mein Kind und ich liebe ihn und ich weiß das ich als Mutter auch für ihn von immenser Bedeutung bin.
Ich gebe ihm die Möglichkeit Erfahrungen zu machen die für ihn meiner Meinung nach wichtig sind.

Ich bin total gespannt wie es laufen wird, Anfang des Jahres ist es soweit...
Ich bin zudem auch dafür das ein ein halbes Jahr Minimum ist...vorher gibt es kein zurück. Bei jedem Konflikt gleich zu Mama ist das nicht...auch sie müssen dann genau wie wir ,sich mit den Problemen die auftauchen auseinander setzen.

Laß sie ruhig los und habe keine Angst....
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Viele Grüße
Minti

Tochter zum Vater
Hallo Minti,

habe gerade deinen Beitrag gelesen. Ist leider schon von 2006, d.h. dein Sohn müsste ja jetzt schon erwachsen sein. Aber vielleicht kannst du mir ja trotzdem einen Rat geben. Ich lebe mit meiner 12-jährigen Tochter seit Ende 2006 allein, d.h. seitdem von ihrem Vater getrennt. Sie hängt sehr an ihrem Vater, sie ist alle zwei Wochenenden bei ihm und mittwochs nach der Schule mit Übernachtung. Wir wohnen in einem Ort, daher kein Problem. Sie würde gern wochenweise bei ihm wohnen, halt mehr Zeit mit ihm verbringen, womit ich als solches auch kein Problem hätte, da ich eine 40-Stunden Woche jobmässig habe und dadurch auch Entlastung hätte. Ihr Vater sträubt sich allerdings, da er ja dann gebunden wäre, heisst, nicht mehr

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31. August 2010 um 14:29
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Laß sie ruhig...
hallo serabie,

das hört sich fast nach meiner Situation an.
Mein Sohn ist auch 14 und will zu seinem Vater ziehen. Ich habe allerdings kein Problem damit. Im Gegenteil der Vorschlag kam sogar vor längerer Zeit mal von mir.
Mein Ex zieht mit seiner neuer Freundin in unser altes Haus. Wir verstehen uns alle miteinander sehr gut. Ich finde die Gelegenheit wunderbar für meinen Sohn. Er kann seinen Vater nebst Frau nun auch mal im Alltag kennenlernen. Er denkt ja noch das das Leben für ihn in jeder Hinsicht leichter wird...
Ich finde es toll und freue mich das ich mal nicht immer nur die doofe Mama sein werde die alles verbietet etc
Denn eines ist klar, auch da wird er Pflichten und Aufgaben haben, auch da wird er sich abmelden müssen und fragen etc
Auch Papa wird mal kein Geld haben für etwas was erwill...

Ich habe nicht ein Stück Angst das ich meinen Sohn verlieren könnte...wieso auch...er ist mein Kind und ich liebe ihn und ich weiß das ich als Mutter auch für ihn von immenser Bedeutung bin.
Ich gebe ihm die Möglichkeit Erfahrungen zu machen die für ihn meiner Meinung nach wichtig sind.

Ich bin total gespannt wie es laufen wird, Anfang des Jahres ist es soweit...
Ich bin zudem auch dafür das ein ein halbes Jahr Minimum ist...vorher gibt es kein zurück. Bei jedem Konflikt gleich zu Mama ist das nicht...auch sie müssen dann genau wie wir ,sich mit den Problemen die auftauchen auseinander setzen.

Laß sie ruhig los und habe keine Angst....
sie ist und bleibt deine Tochter...)

Viele Grüße
Minti

PS / Nachtrag
PS : Er schreibtihr ständig " glühende Briefe, wie froh er ist, das er sie als Tochter hat, etc. , meine Tochter fährt natürlich total drauf ab und ich bin ständig die, die immer nur meckert. Ich habe da auch zur Zeit nicht mehr die Nerven für. Ach ja, wir haben übrigens das gemeinsame Sorgerecht...

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