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Tochter mag Partner plötzlich nicht mehr??

22. April um 20:25 Letzte Antwort: 25. April um 15:11

Liebe gofeminin-Community,

ich lese hier schon länger mit und benötige nun auch euren Rat und/oder Tipps..

Ich versuche mich kurz zu fassen.

ich bin mit meinem Partner seit 3 Jahren zusammen und wir wohnen auch etwa gleich lange mit meiner Tochter in einer gemeinsamen Wohnung.

meine Tochter wird demnächst 5. Sie hat regelmäßig Kontakt zu ihrem leiblichen Vater und mit meinem jetzigen Partner gab es nie irgendwelche Probleme. Sie haben sich immer sehr gut verstanden und für ihn ist sie wie seine eigene Tochter. Sie spielen gemeinsam und tollen herum, haben Spaß.

nun zu unserem Problem:

heute hat mir meine Tochter (zum ersten Mal in diesen 3 Jahren) erzählt, dass sie meinen Partner nicht mag und er gerne ausziehen kann. 

habe natürlich nachgefragt warum sie so denkt und ob etwas vorgefallen ist. Sie hat gesagt, sie weiß nicht warum aber sie mag ihn einfach nicht. die Frage ob er gemein zu ihr war oder etwas passiert ist verneinte sie. 

Für mich war das wie ein Schlag ins Gesicht. Mein Partner liebt sie sehr und tut wirklich alles für sie. Sie hatten nie Streit oder sonst etwas. Das weiß ich, weil ich die beiden nie alleine gelassen habe. 

ich werde meine Tochter morgen noch einmal fragen, wie wo was und versuchen herauszufinden warum sie so denkt. 
wenn es hart auf hart kommen würde, würde ich mich von meinem Partner trennen, weil mein Kind absolute Priorität hat aber es würde mir mein Herz brechen. 

ich liebe auch meinen Partner sehr und würde gerne eine Lösung finden, wenn das denn möglich ist?
Oder ist das nur eine Phase? 

ist es jemandem von euch schon einmal so ergangen und habt ihr Tipps oder Ratschläge für mich? 
Ich wäre euch sehr sehr dankbar!

liebe Grüße 🌸
 

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23. April um 13:18

Hallo Sonnenblume,

man kann deine Verzweiflung und Traurigkeit regelrecht rauslesen. Ist aber auch keine schöne Situation.

Erstmal, ich finde es toll, wie du direkt auf deine Tochter eingangen bist und sie erstmal ernst genommen hast, sie gefragt hast, ob denn etwas vorgefallen ist. Das finde ich sehr wichtig.
Ich würde allerdings erstmal von selbst nicht wieder das Gespräch zu ihr suchen, sondern das Gesagte erstmal sacken lassen und für dich erstmal wieder "aufräumen".

Ich selbst bin Mutter, geschieden vom Kindsvater und lebe auch seit 2 Jahren in einer neuen Beziehung. Meine Tochter und mein Partner verstehen sich glücklicherweise auch sehr gut. Allerdings gibt es auch die immer mal Reibungen, aber das ist doch klar, wenn man sich nahe steht! Ich könnte mir vorstellen, dass deine Tochter, jetzt da sie älter wird und vielmehr versteht als noch vor drei Jahren nun merkt, dass nicht alles immer nur toll ist mit dem neuen Partner. Und da sie in dem Alter noch nicht wirklich ihre Gefühle verstehen kann, damit umgehen kann, hat sie das vielleicht einfach so gesagt, weil es die "einfachste Lösung" für ihr Problem wäre. So nach dem Motto "der Papa ist nicht mehr hier, da kann er doch auch wieder gehen". Verstehst du was ich meine?

In meinen Augen gibt es aktuell keinen Grund deine Partnerschaft anzuweifeln, wenn es doch sonst gut läuft zwischen euch und du ihn liebst! In Ehren, dass deine Tochter deine Nummer eins ist (ich kann dich da sehr gut nachvollziehen, meine Tochter ist auch meine Nummer eins) aber es kann doch nun nicht die Lösung sein vorschnell alles in Frage zu stellen und deinen Partner vor die Tür zu setzen. Was soll deine Tochter denn daraus lernen? "Ich sage Mama in Zukunft einfach ich mag ihn nicht und dann trennt sie sich wieder"?! Sorry, aber damit gibst du der kleinen Dame zu viel Macht. Sie versteht das alles doch mit ihren 5 Jahren noch nicht wirklich. Viel wichtiger finde ich nun, dass du sie ernst nimmst, dass  du wenn sich alles gelegt hat nochmal das Gespräch zu ihr suchst und dann vielleicht auch nochmal mit deinem Partner. Dass ihr gemeinsam darüber redet, was stört und eine Lösung findet. Es allerdings nicht allzu sehr hoch puscht und aber klar vermittelt, dass wenn es mal nicht rund läuft und man "sich mal nicht mag", es keine Lösung ist, alles hinzuwerfen und die Person vor die Türe zu setzen.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas mit meinen Gedankengängen hierzu helfen.

Alles Gute für euch!

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25. April um 15:11
In Antwort auf butterfly8788

Hallo Sonnenblume,

man kann deine Verzweiflung und Traurigkeit regelrecht rauslesen. Ist aber auch keine schöne Situation.

Erstmal, ich finde es toll, wie du direkt auf deine Tochter eingangen bist und sie erstmal ernst genommen hast, sie gefragt hast, ob denn etwas vorgefallen ist. Das finde ich sehr wichtig.
Ich würde allerdings erstmal von selbst nicht wieder das Gespräch zu ihr suchen, sondern das Gesagte erstmal sacken lassen und für dich erstmal wieder "aufräumen".

Ich selbst bin Mutter, geschieden vom Kindsvater und lebe auch seit 2 Jahren in einer neuen Beziehung. Meine Tochter und mein Partner verstehen sich glücklicherweise auch sehr gut. Allerdings gibt es auch die immer mal Reibungen, aber das ist doch klar, wenn man sich nahe steht! Ich könnte mir vorstellen, dass deine Tochter, jetzt da sie älter wird und vielmehr versteht als noch vor drei Jahren nun merkt, dass nicht alles immer nur toll ist mit dem neuen Partner. Und da sie in dem Alter noch nicht wirklich ihre Gefühle verstehen kann, damit umgehen kann, hat sie das vielleicht einfach so gesagt, weil es die "einfachste Lösung" für ihr Problem wäre. So nach dem Motto "der Papa ist nicht mehr hier, da kann er doch auch wieder gehen". Verstehst du was ich meine?

In meinen Augen gibt es aktuell keinen Grund deine Partnerschaft anzuweifeln, wenn es doch sonst gut läuft zwischen euch und du ihn liebst! In Ehren, dass deine Tochter deine Nummer eins ist (ich kann dich da sehr gut nachvollziehen, meine Tochter ist auch meine Nummer eins) aber es kann doch nun nicht die Lösung sein vorschnell alles in Frage zu stellen und deinen Partner vor die Tür zu setzen. Was soll deine Tochter denn daraus lernen? "Ich sage Mama in Zukunft einfach ich mag ihn nicht und dann trennt sie sich wieder"?! Sorry, aber damit gibst du der kleinen Dame zu viel Macht. Sie versteht das alles doch mit ihren 5 Jahren noch nicht wirklich. Viel wichtiger finde ich nun, dass du sie ernst nimmst, dass  du wenn sich alles gelegt hat nochmal das Gespräch zu ihr suchst und dann vielleicht auch nochmal mit deinem Partner. Dass ihr gemeinsam darüber redet, was stört und eine Lösung findet. Es allerdings nicht allzu sehr hoch puscht und aber klar vermittelt, dass wenn es mal nicht rund läuft und man "sich mal nicht mag", es keine Lösung ist, alles hinzuwerfen und die Person vor die Türe zu setzen.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas mit meinen Gedankengängen hierzu helfen.

Alles Gute für euch!

Hallo butterfly,

vielen lieben Dank für deine Antwort! 

schön zu wissen, dass ich mit den kleinen Reibereien nicht alleine bin..

Ich habe das Thema, so wie du vorgeschlagen hast, nicht mehr angesprochen. Meine Tochter hat bis jetzt auch nichts mehr in die Richtung erwähnt und es scheint, als würde es sie auch nicht belasten.

In der Sache, dass ich ihr mit dem "Vor die Tür setzen" zu viel macht geben würde, stimme ich dir völlig zu. So hab ich das noch gar nicht betrachtet! 

Vielen Dank für deine Gedanken, du hast mir sehr geholfen einen Durchblick zu bekommen 🤗

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