Home / Forum / Meine Familie / Tochter droht ständig damit auszuziehen

Tochter droht ständig damit auszuziehen

22. November 2010 um 13:50

Hallo,

kurz zu meiner Situation: Ich lebe mit meiner volljährigen Tochter alleine. Seit Monaten ist unsere Beziehung alles andere als einfach. Sie ist fast nur zum Essen, Schlafen und Fernsehen zu Hause. An den Wochenenden geht sie meistens mit Freunden bis in die frühen Morgenstunden weg, so dass sie das übrige Wochenende mehr oder weniger verschläft. Unter der Woche ist sie beim Arbeiten, da sie eine Ausbildung macht. Ich würde mir wünschen, dass wir wenigstens ab und zu gemeinsam kochen, gemeinsam essen und sie sich ein bisschen an den häuslichen Aufgaben beteiligt, z.B. Bügeln oder Geschirr abtrocknen oder mal die Spülmaschine ausräumen oder ihre Sachen aufräumen, die überall rumliegen. Ich verlange bestimmt nicht zu viel von ihr, aber ich bin der Meinung, sie lebt hier nicht im Hotel, sondern wir sind eine Familie, in der sich jeder ein bisschen einbrigen muss. Ohne meist mehrfache Aufforderung passiert leider gar nichts.Dann erledigt sie die Arbeiten meist widerwillig oder sie droht mir damit, auszuziehen. Das Problem ist, dass sie sich das im Moment nicht leisten kann und ich habe eigentlich nicht vor, ihr Geld für eine eigene Wohnung zu geben, nur damit sie tun und lassen kann, was sie will und auf niemanden mehr hören muss. Ich habe oft versucht, das mit ihr in einem ruhigen Gespräch zu besprechen, wo jede von uns ihre Sichtweise vorbringen kann, aber sie hört mir gar nicht erst zu , sondern läuft sofort weg, schreit, schimpft und droht mit Auszug. Ich komme einfach nicht an sie ran. Was schlagt ihr mir denn vor, was ich noch tun kann? Mir liegt wirklich viel an einer guten Mutter-Tochter-Beziehung.

Mehr lesen

23. November 2010 um 2:57

Ich war auch so eine Tochter
Als ich zwischen 18 und 20 während der Woche den ganzen Tag in der schule bzw. im Praktikum war, abends musste ich lernen und am Wochenende bin ich auch weggegangen. Ich bin zum Schlafen allerdings gar nicht mehr heekommen. Sondern war gleich von Freitag Abend bis Sonntag Abend durchgehend weg. Meine Mutter machte Streß, also bin ich gar nicht mehr heekommen und habe lieber bei Freunden geschlafen, weil ich den Streß zu Hause nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin dann ganz ausgezogen, weil es nur noch Ärger und Streit gab und bin sogar freiwillig ins Interna gezogen und habe mir dieses noch selber bezahlt, nur damit ich endlich Ruhe hatte. Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und selbst Mutter einer 1,5 Jahre alten Tochter. Und ich sehe es nicht anders als damals.

Weißt du ich kann dich schon gut verstehen, das du ein Familienleben mit ihr gemeinsam haben möchtest und du deine Tochter ja liebst und gerne Zeit mit ihr verbringen möchtest. Das dir das nicht gefällt, wenn sie im Haushalt nicht hilft. Aber ehrlich gesagt, was macht sie denn schlimmes? Sie ist volljährig und hat nun mal ihr eigenes Leben. Sie macht brav eine Ausbildung. Es ist also nicht so das sie erst 15 wäre und nächtelang um die Häuser zieht. Sie ist volljährig und hat es am Wochenende verdient zu feiern wenn sie die ganze Woche brav arbeitet. Sie ist nicht arbeitslos sondern geht brav arbeiten. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte mit ihr kein Problem. Du musst vielleicht einfach mal ein bisschen loslassen, sie ist erwachsen und will ihren Freiraum haben und das ist ganz normal so. Das mit dem Haushalt ist eh das alte ding wo es immer Streit gibt, egal ob Frau mit Mann oder Kindern zusammen lebt, die anderen helfen meist gar nicht oder zu wenig. Aber ich muss dir aus meiner Erfahrung mit meiner Mutter einfach sagen, sie sieht das anders, sie denkt, sie ist eh kaum zu Hause und den Haushalt sollen die machen, die auch zu Hause sind. Hier würde ich zb (falls es noch nicht so ist) einfach ihr Wäsche nicht mehr waschen oder bügeln. Das nimmt dir viel Arbeit ab und so lernt sie selbständig zu sein, was sie auch möchte. Und das versteht sie auch, das das ihre Wäsche ist und sie erwachsen ist und die selber machen soll. Wenn du jetzt sagt, sie soll mal das geschirr wegräumen, so denkt sie, ich hab ja eh kaum etwas benutzt usw. aber bei der Wäsche weiss sie, ja das ist meine Wäsche. Sieh das nicht ganz so eng mit dem Haushalt. Solange sie ihr Zimmer halbwegs sauber hält (Unordnung darf ruhig herrschen das ist in dem Alter ganz normal und geht dich eigentlich auch nichts an, weil es ihr Zimmer ist) und dann ihre Wäsche selbst macht.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung nur sagen, je mehr du sie dazu drängen möchtest, das sie mehr im Haushalt macht oder mit dir kochen soll usw. desto mehr wird sie sich distanzieren. Sie will einfach ihren Freiraum haben und du musst auch lernen zu akzeptieren, das sie als volljährige Frau lieber Party macht statt mit mutti zu kochen. wenn du wirklich mal etwas mit ihr gemeinsam machen möchtest, so schlag ihr mal was cooleres vor, zb gemeinsam ins Kino gehen oder einen Nachmittag in einer Therme oder gemeinsam Essen gehen. Aber selbst wenn sie das nicht möchte, nicht böse sein, sondern akzeptieren. Sie ist jetzt einfach erwachsen und meienr Meinung nach gehören erwachsene Kinder einfach in eine eigene Wohnung. Das funktioniert meistens einfach nicht mehr, weil Eltern einfach Eltern sind und Vorschriften machen und das aber keine Kinder sondern erwachsene sind und für sich selbst entscheiden wollen. Mein Mutter hat mit ihren Erpressungsversuchen immer nur distanz geschaffen und ich bin den mühsamen diskussionen auch immer aus dem Weg gegangen und geflüchtet, weil es einfach nur extrem nervend ist, man weiss eh was die Mutter gerne hätte und will das nicht ein 100tes Mal hören, man weiss es, nur möchte man selbst eben etwas anderes was auch in Ordnung ist und man akzeptieren muss. Sie ist eben kein kleines Kind mehr. Wenn du dich weiter so verhältst wird sie wirklcih ausziehen, weil sie nur so ihre Ruhe haben kannst, also lass sie mal einfach in Ruhe, auch wenn dir das schwer fällt. Sonst zieht sie noch zu einem Freund oder einer Freundin. Bei wem ich allem gewohnt habe, nur weil ich nicht nach Hause wollte Sie wird sich nur von dir distanzieren und das ist doch eigentlich das letzte das du möchtest. Gegen eine eigene Wohnung spricht auch nichts (also wenn sie sich diese mal leisten kann, eh klar), denn es ist ganz normal, das erwachsene Kinder in ihre eigene Wohnung ziehen und ihr eigenes Leben leben, auch wenn dir das vielleicht weh tut. Ich bin auch alleinerziehend und meine Tochter ist meine ganze Familie, natürlich werde ich auch traurig sein, wenn sie mal auszieht, doch ich würde es verstehen und nicht gegen mich sehen.

Sie hat nichts gegen dich. Aber lass sie mal in Ruhe, sonst hat sie bald was gegen dich. Sie will nur erwachsen sein und nicht immer alles von Mutti vorgeschrieben bekommen. Wenn du ihr genug Freiraum lässt, so wird sie vielleicht noch einige Jahre bei dir wohnen und dich gerne haben. später mal ausziehen und ihr werdet euch gut verstehen, sie wird gerne zu dir kommen und dich lieb haben. Wenn du sie ständig kritisierst und ihr obwohl sie erwachsen ist keinen Freiraum lässt und ständig mit ihr am diskutieren bist, so wird sie auf Distanz gehen, sie wird im Streit ausziehen und wenn du sie mal anrufst nur genervt sein und nicht mehr gerne zu dir kommen.

Bei meiner Mutter ist es so, das sie mir selbst jetzt wo ich meine eigene Wohung habe und selber Mutter bin immer noch so viele Vorschriften machen wollte, alles was ich mit der Kleinen gemacht habe, kritisiert hat und wenn ich trotzdem nicht auf sie hörte, begann zu schreien, so das meine Kleine zu weinen begann. Sie kam unangemeldet vorbei und nervte nur. Ich habe den Kontakt zu ihr abgebrochen und lasse sie nicht mehr in meine Wohnung weil es mir einfach reicht. Ich bin erwachsen, habe eine eigene Familie und eine eigene Wohnung und immer noch möchte sie über mein Leben bestimmen. Sie akzeptiert es nicht das ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben möchte und terrorisiert uns regelrecht, indem sie stundenlang an meiner Wohnung klopft und läutet und mir auf der strasse schreiend hinterher läuft. Ich hasse sie mittlerweile und sie wird mich nie in Ruhe mein Leben leben lassen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. November 2010 um 19:57
In Antwort auf lily_12323553

Ich war auch so eine Tochter
Als ich zwischen 18 und 20 während der Woche den ganzen Tag in der schule bzw. im Praktikum war, abends musste ich lernen und am Wochenende bin ich auch weggegangen. Ich bin zum Schlafen allerdings gar nicht mehr heekommen. Sondern war gleich von Freitag Abend bis Sonntag Abend durchgehend weg. Meine Mutter machte Streß, also bin ich gar nicht mehr heekommen und habe lieber bei Freunden geschlafen, weil ich den Streß zu Hause nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin dann ganz ausgezogen, weil es nur noch Ärger und Streit gab und bin sogar freiwillig ins Interna gezogen und habe mir dieses noch selber bezahlt, nur damit ich endlich Ruhe hatte. Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und selbst Mutter einer 1,5 Jahre alten Tochter. Und ich sehe es nicht anders als damals.

Weißt du ich kann dich schon gut verstehen, das du ein Familienleben mit ihr gemeinsam haben möchtest und du deine Tochter ja liebst und gerne Zeit mit ihr verbringen möchtest. Das dir das nicht gefällt, wenn sie im Haushalt nicht hilft. Aber ehrlich gesagt, was macht sie denn schlimmes? Sie ist volljährig und hat nun mal ihr eigenes Leben. Sie macht brav eine Ausbildung. Es ist also nicht so das sie erst 15 wäre und nächtelang um die Häuser zieht. Sie ist volljährig und hat es am Wochenende verdient zu feiern wenn sie die ganze Woche brav arbeitet. Sie ist nicht arbeitslos sondern geht brav arbeiten. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte mit ihr kein Problem. Du musst vielleicht einfach mal ein bisschen loslassen, sie ist erwachsen und will ihren Freiraum haben und das ist ganz normal so. Das mit dem Haushalt ist eh das alte ding wo es immer Streit gibt, egal ob Frau mit Mann oder Kindern zusammen lebt, die anderen helfen meist gar nicht oder zu wenig. Aber ich muss dir aus meiner Erfahrung mit meiner Mutter einfach sagen, sie sieht das anders, sie denkt, sie ist eh kaum zu Hause und den Haushalt sollen die machen, die auch zu Hause sind. Hier würde ich zb (falls es noch nicht so ist) einfach ihr Wäsche nicht mehr waschen oder bügeln. Das nimmt dir viel Arbeit ab und so lernt sie selbständig zu sein, was sie auch möchte. Und das versteht sie auch, das das ihre Wäsche ist und sie erwachsen ist und die selber machen soll. Wenn du jetzt sagt, sie soll mal das geschirr wegräumen, so denkt sie, ich hab ja eh kaum etwas benutzt usw. aber bei der Wäsche weiss sie, ja das ist meine Wäsche. Sieh das nicht ganz so eng mit dem Haushalt. Solange sie ihr Zimmer halbwegs sauber hält (Unordnung darf ruhig herrschen das ist in dem Alter ganz normal und geht dich eigentlich auch nichts an, weil es ihr Zimmer ist) und dann ihre Wäsche selbst macht.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung nur sagen, je mehr du sie dazu drängen möchtest, das sie mehr im Haushalt macht oder mit dir kochen soll usw. desto mehr wird sie sich distanzieren. Sie will einfach ihren Freiraum haben und du musst auch lernen zu akzeptieren, das sie als volljährige Frau lieber Party macht statt mit mutti zu kochen. wenn du wirklich mal etwas mit ihr gemeinsam machen möchtest, so schlag ihr mal was cooleres vor, zb gemeinsam ins Kino gehen oder einen Nachmittag in einer Therme oder gemeinsam Essen gehen. Aber selbst wenn sie das nicht möchte, nicht böse sein, sondern akzeptieren. Sie ist jetzt einfach erwachsen und meienr Meinung nach gehören erwachsene Kinder einfach in eine eigene Wohnung. Das funktioniert meistens einfach nicht mehr, weil Eltern einfach Eltern sind und Vorschriften machen und das aber keine Kinder sondern erwachsene sind und für sich selbst entscheiden wollen. Mein Mutter hat mit ihren Erpressungsversuchen immer nur distanz geschaffen und ich bin den mühsamen diskussionen auch immer aus dem Weg gegangen und geflüchtet, weil es einfach nur extrem nervend ist, man weiss eh was die Mutter gerne hätte und will das nicht ein 100tes Mal hören, man weiss es, nur möchte man selbst eben etwas anderes was auch in Ordnung ist und man akzeptieren muss. Sie ist eben kein kleines Kind mehr. Wenn du dich weiter so verhältst wird sie wirklcih ausziehen, weil sie nur so ihre Ruhe haben kannst, also lass sie mal einfach in Ruhe, auch wenn dir das schwer fällt. Sonst zieht sie noch zu einem Freund oder einer Freundin. Bei wem ich allem gewohnt habe, nur weil ich nicht nach Hause wollte Sie wird sich nur von dir distanzieren und das ist doch eigentlich das letzte das du möchtest. Gegen eine eigene Wohnung spricht auch nichts (also wenn sie sich diese mal leisten kann, eh klar), denn es ist ganz normal, das erwachsene Kinder in ihre eigene Wohnung ziehen und ihr eigenes Leben leben, auch wenn dir das vielleicht weh tut. Ich bin auch alleinerziehend und meine Tochter ist meine ganze Familie, natürlich werde ich auch traurig sein, wenn sie mal auszieht, doch ich würde es verstehen und nicht gegen mich sehen.

Sie hat nichts gegen dich. Aber lass sie mal in Ruhe, sonst hat sie bald was gegen dich. Sie will nur erwachsen sein und nicht immer alles von Mutti vorgeschrieben bekommen. Wenn du ihr genug Freiraum lässt, so wird sie vielleicht noch einige Jahre bei dir wohnen und dich gerne haben. später mal ausziehen und ihr werdet euch gut verstehen, sie wird gerne zu dir kommen und dich lieb haben. Wenn du sie ständig kritisierst und ihr obwohl sie erwachsen ist keinen Freiraum lässt und ständig mit ihr am diskutieren bist, so wird sie auf Distanz gehen, sie wird im Streit ausziehen und wenn du sie mal anrufst nur genervt sein und nicht mehr gerne zu dir kommen.

Bei meiner Mutter ist es so, das sie mir selbst jetzt wo ich meine eigene Wohung habe und selber Mutter bin immer noch so viele Vorschriften machen wollte, alles was ich mit der Kleinen gemacht habe, kritisiert hat und wenn ich trotzdem nicht auf sie hörte, begann zu schreien, so das meine Kleine zu weinen begann. Sie kam unangemeldet vorbei und nervte nur. Ich habe den Kontakt zu ihr abgebrochen und lasse sie nicht mehr in meine Wohnung weil es mir einfach reicht. Ich bin erwachsen, habe eine eigene Familie und eine eigene Wohnung und immer noch möchte sie über mein Leben bestimmen. Sie akzeptiert es nicht das ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben möchte und terrorisiert uns regelrecht, indem sie stundenlang an meiner Wohnung klopft und läutet und mir auf der strasse schreiend hinterher läuft. Ich hasse sie mittlerweile und sie wird mich nie in Ruhe mein Leben leben lassen.

Dreh doch den spieß um !

hallo,

also ich kann mich im großen und ganzen der vorrednerin nur anschließen.

zum einen solltest du froh sein, dass sich deine tochter um ihre ausbildung kümmert, und zum andere ist ihr verhalten doch ganz normal.

Ja und man muss auch als mutter lernen, das erwachsene kind loszulassen. Gerade wenn man alleinstehend ist, ist es umso schwieriger, sich an das alleinsein wieder zu gewöhnen. Kinder sind kein partnerersatz.

ich kenne alles genauso wie die vorrednerin, eine mutter die nicht loslässt, die vorschriften macht und selbst dann, wenn man erwachsen ist und eigene kinder hat sich immer noch einmischen will. ich habe auch diesen schwierigen konflikt mit meiner mutter und bin auch mit 18 zu hause ausgezogen, vor allem, weil mich meine mutter tierisch genervt hat.

nun bin ich 38, auch alleinstehend und meine tochter ist auch grad 18 geworden.

Was hausarbeiten etc. betrifft hab ich keine probleme mit meiner tochter, ich hab ihr aber schon seit langem klargemacht, dass ich zwar die mutter bin, aber nicht ihr diener.

Seit sie 14 ist, ist sie genauso groß und kräftig wie ich und auch in der lage sämtliche hausarbeiten zu machen. Ich hab also keinen grund, sie zu bedienen, da ich auch vollzeit arbeiten gehe und sie mehr freizeit hat. Größtenteils wrid die arbeit geteilt, was sie auch einsieht.

Wenn ich koche, räumt sie den geschirrspüler ein, wenn ich wäsche wasche, hängt sie die auf, etc. Was nicht in der wäschetonne ist, wird nicht gewaschen. Wenn sie für mich mitbügelt, bügele ich auch ihr zeug.

Was ihr zimmer angeht, ist mir egal, wie es da aussieht, ich geb ihr zwar mal gelegentlich einen hinweis, dass sie mal wieder aufräumen KÖNNTE, aber ich schreib es ihr nicht vor.

zu diesem thema hat mich meine mutter zu tode genervt früher...

Und ich habe ihr gesagt, wenn ihr das alles nicht passt und sie ausziehen möchte, dann soll sie das gern tun und schauen, ob sie jemanden findet, der sie bedienen möchte oder ob sie alles allein machen und finanzieren will und statt zur schule zu gehen, lieber jobben gehen will.

Ich hab klar gesagt, dass ich kein interesse habe, mich rumzuärgern oder ihr den kram hinterherzuräumen, da wohn ich lieber alleine.

Das klingt zwar vielleicht hart, aber es funktioniert. Meine tochter hat eher angst, dass ich sie rausschmeiße als dass sie mir mit auszug droht.

Von daher... probiers einfach mal umgekehrt. Du sitzt am längeren hebel. denn sie hat das größere problem, wenn du sie rausschmeist, als du, wenn sie auszieht.

Alles eine frage des blickwinkels....

lg !

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. November 2010 um 23:44

Rufe doch mal bei MILLIVERSUM an !
Also ich habe so ein ähnliches Problem.
Habe eine Lebensberaterin bei Milliversum angrufen, die hat für mich in die Karten geschaut und vieles erkannt was ich falsch mache, und mir auch sehr gute Tipps gegeben.
Versuche es doch mal.

Desweiteren würde ich dir vorschlagen, ihr Grenzen zu setzen.
Ziehe dich komplett zurück, ignoriere sie und wenn sie wieder sagt ich ziehe aus, dann läufst du zur Haustüre und öffnest sie und bittest sie zu gehen.
Sage ihr einfach REISENDE SOLL MAN NICHT AUFHALTEN.
Du musst ihr zeigen, dass es dir egal ist. Und mache ihr klar, dass wenn sie ausziehen möchte, dann für sich selber verantwortlich ist. Sie muss schauen wie sie zurecht kommt.
Und wenn sie sich eine Mietwohnung oder anderen Luxus wie zuhause leisten kann, dann bitte.

Du wirst sehen, wenn du ihr zeigst, dass es dir egal ist, egal wie sehr du darunter leidest, und sie dazu bewegst freiwillig zu gehen, wird sie es sich überlegen.
Und sollte sie gehen, dann wirst du sehen, kommt sie bald, aber sehr bald wieder zu dir zurück.
Lass dir nicht drohen. Sei stark zeige ihr keine Angst.

Weisst du die Kinder die wir zur Welt gebracht haben, sind Gottes Kinder, wir dürfen sie lieben aber wir müssen sie LOSLASSEN. Alles was wir loslassen kehrt zu uns zurück.

Ich wünsche dir viel Glück !!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2010 um 0:42
In Antwort auf stierchen573

Dreh doch den spieß um !

hallo,

also ich kann mich im großen und ganzen der vorrednerin nur anschließen.

zum einen solltest du froh sein, dass sich deine tochter um ihre ausbildung kümmert, und zum andere ist ihr verhalten doch ganz normal.

Ja und man muss auch als mutter lernen, das erwachsene kind loszulassen. Gerade wenn man alleinstehend ist, ist es umso schwieriger, sich an das alleinsein wieder zu gewöhnen. Kinder sind kein partnerersatz.

ich kenne alles genauso wie die vorrednerin, eine mutter die nicht loslässt, die vorschriften macht und selbst dann, wenn man erwachsen ist und eigene kinder hat sich immer noch einmischen will. ich habe auch diesen schwierigen konflikt mit meiner mutter und bin auch mit 18 zu hause ausgezogen, vor allem, weil mich meine mutter tierisch genervt hat.

nun bin ich 38, auch alleinstehend und meine tochter ist auch grad 18 geworden.

Was hausarbeiten etc. betrifft hab ich keine probleme mit meiner tochter, ich hab ihr aber schon seit langem klargemacht, dass ich zwar die mutter bin, aber nicht ihr diener.

Seit sie 14 ist, ist sie genauso groß und kräftig wie ich und auch in der lage sämtliche hausarbeiten zu machen. Ich hab also keinen grund, sie zu bedienen, da ich auch vollzeit arbeiten gehe und sie mehr freizeit hat. Größtenteils wrid die arbeit geteilt, was sie auch einsieht.

Wenn ich koche, räumt sie den geschirrspüler ein, wenn ich wäsche wasche, hängt sie die auf, etc. Was nicht in der wäschetonne ist, wird nicht gewaschen. Wenn sie für mich mitbügelt, bügele ich auch ihr zeug.

Was ihr zimmer angeht, ist mir egal, wie es da aussieht, ich geb ihr zwar mal gelegentlich einen hinweis, dass sie mal wieder aufräumen KÖNNTE, aber ich schreib es ihr nicht vor.

zu diesem thema hat mich meine mutter zu tode genervt früher...

Und ich habe ihr gesagt, wenn ihr das alles nicht passt und sie ausziehen möchte, dann soll sie das gern tun und schauen, ob sie jemanden findet, der sie bedienen möchte oder ob sie alles allein machen und finanzieren will und statt zur schule zu gehen, lieber jobben gehen will.

Ich hab klar gesagt, dass ich kein interesse habe, mich rumzuärgern oder ihr den kram hinterherzuräumen, da wohn ich lieber alleine.

Das klingt zwar vielleicht hart, aber es funktioniert. Meine tochter hat eher angst, dass ich sie rausschmeiße als dass sie mir mit auszug droht.

Von daher... probiers einfach mal umgekehrt. Du sitzt am längeren hebel. denn sie hat das größere problem, wenn du sie rausschmeist, als du, wenn sie auszieht.

Alles eine frage des blickwinkels....

lg !

Das klappt ja echt toll mit dem Haushalt bei euch
Bei meiner Mutter war es immer so, das sie so terrorisiert hat. Sie wollte, das man etwas macht, zb. wäsche aufhängen, stand dann aber die ganze Zeit neben mir und hat alles was ich aufgehängt habe, kritisiert, teilweise wieder abgenommen und anders hingehängt und geschimpft, das ich nicht mal die Wäsche richtig aufhängen kann. Das aber jedesmal. Bei allem eigentlich. Fenster putzen, was auch immer. Und da machte mich immer sehr wütend, weil ich dachte, dann mach es doch gleich selbst, wenn du eh die ganze Zeit daneben stehst und alles kritisierst und dir nichts gut genug ist. Und wenn mein Zimmer zu unordentlich war, dann hat sie die ganzen Sachen von den Regalen einfach genommen und auf den Boden geworfen, so das ich alles neu (und ihrer meinung nach dann ordentlicher) einräumen konnte. Das fand ich immer sehr schlimm. Es war mein Zimmer und ja es war nicht immer alles super aufgeräumt, aber es war jetzt nicht soo tragisch. Das ist dann einfach schon Terror und ich finde das sich Mütter aus dem Zimmer der Kinder besser raushalten sollten, es ist ihr Rückzugsgebiet und das ist auch wichtig so. Sie lief auch immer rein ohne anklopfen, das geht auch gar nicht. Es war für mich einfach unerträglich dort geworden. Und wenn ich heute die Wäsche aufhänge, so brauche ich dazu eine Ewigkeit und frage mich immer ob eh alles schön hängt und hänge dann immer noch Sachen um, damit ja alles perfekt und ordentlich hängt! Einfach bescheuert ist das! Da müssen sogar die Socken paarweise aufgehängt werden! Hab da jetzt leider wegen ihr so einen blöden Tick entwickelt bzw. hänge ich es halt weiter so auf, wie ich es bei ihr immer machen musste, was total bescheuert ist und sie es ja eh nicht mehr kontrolliert. Aber wenn ich die Wäsche nicht perfekt hinhäge, hab ich irgendwie ein schlechtes gewissen. Kein Ahnung. Mein Ex sah mir mal zu und meinte, bis ich alles aufgehängt habe, ist die Wäsche schon trocken Ich fand dieses ewige bestimmen was ich wie machen sollte und hinterher kontrollieren und dann schreien richtig schlimm. Ich hatte das Gefühl das eh alles was ich mach schlecht ist und ich für nichts gut bin. Habe leider ein sehr schlechtes Selbstbewusstsein deshalb. Bei meiner Kleine sehe ich das anders. Wenn sie Unsinn macht, dann lache ich einfach drüber, wenn ich schreie oder schimpfe wird es auch nicht anders und ich finde man muss viele Dinge einfach mal lockerer sehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2010 um 20:41
In Antwort auf lily_12323553

Das klappt ja echt toll mit dem Haushalt bei euch
Bei meiner Mutter war es immer so, das sie so terrorisiert hat. Sie wollte, das man etwas macht, zb. wäsche aufhängen, stand dann aber die ganze Zeit neben mir und hat alles was ich aufgehängt habe, kritisiert, teilweise wieder abgenommen und anders hingehängt und geschimpft, das ich nicht mal die Wäsche richtig aufhängen kann. Das aber jedesmal. Bei allem eigentlich. Fenster putzen, was auch immer. Und da machte mich immer sehr wütend, weil ich dachte, dann mach es doch gleich selbst, wenn du eh die ganze Zeit daneben stehst und alles kritisierst und dir nichts gut genug ist. Und wenn mein Zimmer zu unordentlich war, dann hat sie die ganzen Sachen von den Regalen einfach genommen und auf den Boden geworfen, so das ich alles neu (und ihrer meinung nach dann ordentlicher) einräumen konnte. Das fand ich immer sehr schlimm. Es war mein Zimmer und ja es war nicht immer alles super aufgeräumt, aber es war jetzt nicht soo tragisch. Das ist dann einfach schon Terror und ich finde das sich Mütter aus dem Zimmer der Kinder besser raushalten sollten, es ist ihr Rückzugsgebiet und das ist auch wichtig so. Sie lief auch immer rein ohne anklopfen, das geht auch gar nicht. Es war für mich einfach unerträglich dort geworden. Und wenn ich heute die Wäsche aufhänge, so brauche ich dazu eine Ewigkeit und frage mich immer ob eh alles schön hängt und hänge dann immer noch Sachen um, damit ja alles perfekt und ordentlich hängt! Einfach bescheuert ist das! Da müssen sogar die Socken paarweise aufgehängt werden! Hab da jetzt leider wegen ihr so einen blöden Tick entwickelt bzw. hänge ich es halt weiter so auf, wie ich es bei ihr immer machen musste, was total bescheuert ist und sie es ja eh nicht mehr kontrolliert. Aber wenn ich die Wäsche nicht perfekt hinhäge, hab ich irgendwie ein schlechtes gewissen. Kein Ahnung. Mein Ex sah mir mal zu und meinte, bis ich alles aufgehängt habe, ist die Wäsche schon trocken Ich fand dieses ewige bestimmen was ich wie machen sollte und hinterher kontrollieren und dann schreien richtig schlimm. Ich hatte das Gefühl das eh alles was ich mach schlecht ist und ich für nichts gut bin. Habe leider ein sehr schlechtes Selbstbewusstsein deshalb. Bei meiner Kleine sehe ich das anders. Wenn sie Unsinn macht, dann lache ich einfach drüber, wenn ich schreie oder schimpfe wird es auch nicht anders und ich finde man muss viele Dinge einfach mal lockerer sehen.

ganz genau

zuviel kritik ist schädlich für das selbstwertgefühl.

ich bin selbst nicht sonderlich ordentlich, es darf bei mir auch mal unordentlich sein oder was rumliegen, daher bin ich da auch bei meiner tochter nicht so kleinlich.

wenn meine tochter z.b. beim wäscheaufhängen etwas knitterig aufhängt, sage ich es ihr einfach ruhig, dass sie das vorher glattziehen muss, damit es nicht knittert und man nicht extra bügeln muss... wenn man es einfach ruhig erklärt, wird es auch verstanden. Lob ist auch sehr wichtig dabei.

letztens hat sie völlig selbständig eine maschine gewaschen und aufgehangen (lag wohl daran, dass bei der letzten wäsche ihre socken mangels anwesenheit im wäschekorb nicht dabeiwaren und sie keine sauberen mehr hatte ) aber ich hab nichts weiter gesagt und sie nur gelobt, weil sie fleißig war

ja im großen und ganzen kann ich nur sagen, dass man mit erklären, verständnis und wenig druck weiterkommt. es ist nicht wichtig, wie das kinderzimmer aussieht, denn sie muss sich da wohlfühlen. Mir ist wichtiger, dass das verhältnis zu meiner tochter angenehm ist.

@maryjoanna

ich hab deine geschichte gelesen... es ist ja auch echt krass, was deine mutter da abzieht. ich finde, dass du alles richtig machst, so schwer es ist. ich hab meiner mutter zu wenig grenzen gesetzt und sie hat mir ständig reingeredet, vor allem was das thema schule anging. und nur das läuft bei meiner tochter nicht so doll...

Wenn du die grenzen jetzt nicht setzt, wirst du die nächsten 20 jahre in einer zwickmühle zwischen deinen entscheidungen, deinen ängsten (dass deine entscheidungen falsch sind), deinem kind und deiner mutter stehen. du wirst am ende für alle die blöde sein, bei der sich alle beschweren.

Es ist dein kind, dein leben und deine entscheidung, wie du es erziehen willst.

lg !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2010 um 19:14

Das kenne ich nur zu gut^^
Hallo zusammen =)

Die Situation, die du hier beschreibst kenne auch ich als 20-jährige Tochter sehr gut.

Ich wohne eigentlich allein mit meiner Mama in einer 2-Zimmer-Wohnung (eigentlich heißt, dass ich seit einigen Wochen gar nicht mehr zuhause bin). Seit ich angefangen habe auch unter der Woche mal bei meinem Freund zu schlafen und das Wochenende weg zu bleiben, ist meine Mutter so komisch geworden.
Vor allem der Haushalt war auch bei uns ein Thema, dabei war ich nie die unordentlichste. Als 14-Jährige war ich sicher fleißiger, aber dann als ich öfter zu tun hatte, also nachmittags für die schule gelernt habe, mit freunden unterwegs war, meinen Freund getroffen habe, und am Wochenende oft feiern war (was ich auch jetzt noch tue und vollkommen normal in einem jungen Leben ist), habe ich das Aufräumen oftmals verschoben. ABER ich hab die wichtigsten Arbeiten fast immer erledigt, wie Geschirr spülen oder meine Klamotten in den Schrank zu räumen.
Meiner Mama war das nie genug, da sie immer eine saubere Wohnung vorfinden wollte, wenn sie von der Arbeit heimkam. DABEI WAR DAS DIE ZEIT; ZU DER ICH ÜBERHAUPT ERST AUFRÄUMEN KONNTE. Ich hab also erst mit dem Putzen angefangen, wenn sie bereits zuhause war. Na und? Ich habs schließlich trotzdem gemacht^^
Und dann begann der Teufelskreis: sie hat sich beschwert, ich hab mich weiter bemüht, ihren Ansprüchen gerecht zu werden, sie hat weiter gemotzt, ich hab aus Trotz nichts gemacht, weil ich keine Lust mehr auf ihre Befehle hatte und sie hat wieder und wieder gemeckert.
Dabei hätte sie nur mal darum bitten müssen, dass ich den Müll rausbringe oder mich freundlich daran erinnern, denn oft vergisst man sowas einfach!

Also finde ich, du solltest nicht verlangen, dass sie dir im Haushalt hilft, sondern darum bitten. Wahrscheinlich klingt es komisch, aber ich denke du solltest genug Vertrauen in deine Tochter haben, dass auch sie ein Gefühl für eine gewisse Ordnung hat.
Meine Mama hat sich z.B. immer beschwert, dass meine Kleidung auf dem Bett liegt. Irgendwann habe ich dann angefangen, sie einfach in den Schrank reinzuschmeißen, wenn ich keine Zeit hatte sie ordentlich aufzuräumen (Mädels wühlen nämlich gern ewig drin rum, bis sie was passendes gefunden haben, und kaum, dass sie sich versehen, müssen sie schon wieder los zu irgendeiner Verabredung^^)
Meine Mama hat sich dann wieder beschwert, dabei schaut ja keiner in den Kleiderschrank und man kann ihn ja in einem ruhigen Moment mal wieder gründlich aufräumen.
Mach deiner Tochter den Vorschlag, bitte sie darum, dass sie auf wenigstens eine sache achtet, die dir wirklich wichtig ist (z.B. Dass nichts auf dem Bett liegt).
das restliche Chaos solltest du akzeptieren, wer viel beschäftigt ist hat nun mal nicht viel zeit zum aufräumen, es ist ihr Reich....ich bin sicher, wenn das chaos zu schlimm wird, fängt sie schon von selbst mal an aufzuräumen
Vielleicht übersiehst du auch, dass sie an einem Tag eine Aufgabe schon erfüllt hat, die aber nicht so offensichtlich ist (z.B. wenn sie ein Regal abgestaubt hat, aber am Boden ihre Bücher rumliegen, könnte man das im Bücher-Chaos übersehen, aber sie hat damit etwas getan!)
Du kannst froh sein, dass deine Tochter fleißig ihrer Ausbildung nachgeht...ist die Arbeitszeit vorüber, interessieren natürlich zuerst alle Dinge die entspannen, wie Freunde und Zeit für sich. Bedränge sie nicht, akzeptiere, dass sie erwachsen geworden ist und ihre Zeit lieber mit Freunden und Feiern verbringt. Sie ist jung und will das genießen =)

Geschirr, das sie nicht verursacht hat, lasse nicht sie spülen.
Nur bei Dingen, die auch sie was angehen, wie ihre Wäsche.
TIPPS VON MIR:

1.Bitte sie in einem stets freundlichen Ton, anstatt ihr zu befehlen
2. Sag ihr doch einfach mal, am besten wenn sie grad nach Hause kommt und dich begrüßt: Hallo Schatz, du ich vermiss dich und würde mich freuen, wenn wir mal wieder Zeit für uns hätten? Was hältst du davon, wenn wir am Wochenende zusammen ins Kino, oder in dein Lieblingsrestaurant gehen?
3. wenn du weißt, dass du beispielsweise an dem und dem Tag gestresst bist, wegen deines Berufs etc. dann bitte sie doch bereits ein paar tage zuvor, dass sie falls sie kann, an dem Tag die Zeit findet, ein wenig aufzuräumen
4. nutze die Gelegenheit des gemeinsamen Treffens ihr zu sagen, dass sie dir wichtig ist und ihren Chaos-Bereich akzeptierst und nur bittest, dass sie ihre Sachen wegräumt, die vielleicht sonst noch in anderen Zimmern rumliegen
5 Reagiere nicht gleich über, falls sie nicht sofort etwas wegräumt, lass ihr die Zeit (wenn es nach 5 Tagen immernoch rumliegt, kannst du sie immernoch daran erinnern^^)
5. Offensichtlich willst du nicht, dass sie schon auszieht oder?
sag ihr das ruhig!!

Ich finde es toll, dass du dich bemühst und etwas tun möchtest!!!! Bei meiner Mutter und mir war immer ich diejenige, die ruhig mit ihr reden wollte und SIE hat nicht zugehört =) Ich hab es so oft versucht, aber sie wollte prompt nichts von meiner Situation wissen. Und so wohne ich zurzeit quasi bei meinem Freund, zu dem ich geflüchtet bin, das ist das, was auch deine Tochter tut oder eben verstärkt tut, wenn du sie unter Druck setzt
Sie geht jetzt ihren eigenen Weg!
liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2013 um 21:14

Eine gute Mutter lässt ihr Kind ausziehen.
Deine Tochter droht zu Recht, weil sie eine volljährige Person ist und nicht daheim festgehalten werden darf. Ich würde dich anzeigen, wegen Sklaverei und Freiheitsberaubung, wenn ich deine Tochter wäre! Damit du gleich weisst, wie rum es im Leben läuft - nämlich nicht nach dir!
Deine Tochter kann kommen und gehen wie sie will.

Eine gute Mutter-Tochter-Beziehung funktioniert, wenn man einsicht, loslassen zu müssen! Sie gehört mit 18 längst in ein eigenes Leben, wo sie lernt selbstständig zu werden. Je früher desto besser. Du "wünscht" dir... bist du verrückt, du redest mit deiner erwachsenen Tochter wie ein kleines Kind. Schmeiß sie ENDLICH raus, das ist das Beste, was du ihr zukommen lassen kannst, dort kann sie ihre Teller eine Woche lang stapeln, WIE SIE WILL, denn das gute Recht hat sie! Das ist wichtig in dieser Phase des Lebens. Hier schädigst du dein Kind massiv, wenn du es zu einem anhänglichen Mutterkindchen erziehst und belehrst, bis sie Angst hat, bald gar nichts mehr eigenständiges zu dürfen.

Lass sie ihren Haushalt selber schmeißen, Teller stampeln, bis es schimmelt und sie niemand ausschimpft. Das gehört zur Entwicklung dazu. Wenn es sie selbst nervt, oder wenn ihre Freunde sie darauf ansprechen, DANN WIRD SIE LERNEN, es zu ändern. Ihr lebt doch nicht als Paar, sondern seid Mutter und erwachsene Tochter! In meinen Augen solltest du dringlichst einen Psychologen aufsuchen, wenn du Interesse an deiner Tochter hast.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen