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Tochter braucht 24h aufmerksamkeit/ ist schnell abgelenkt und immer weinerlich

25. Januar 2010 um 17:03

hallo,
ich weiß bei der fast 4-jährigen tochter meines partners nicht mehr weiter.

Sie ist einfach extremst aufmerksamkeitsbedürftig. das äußert sich darin, dass sie sich keine sekunde mit sich allein beschäftigen kann. ständig muss jemand um sie herum sein, sobald man sich entfernt wird gejault und gebockt.
wenn sie aus dem kindergarten kommt, geht sie in ihr zimmer und kramt die spielsachen heraus, kommt aber jedoch sofort wieder angerannt und befielt (ja sie befielt es richtig!) dass man sofort mitkommen soll und mit ihr spielen soll. dabei ist es aber so, dass sie einen nicht mitspielen lässt, denn wenn man sich ins spiel einbringen will, fährt sie einen sofort an, dass man die sachen loslassen soll, oder dass man "falsch" spielt - eben nicht so wie sie das will. kurz: eigentlich soll man nur die ganze zeit daneben sitzen und ihr wortlos beim spielen zugucken - nebenbei was anderes machen, z.b. wäsche erledigen, ist völlig ausgeschlossen, da dann sofort wieder losgeschrien wird.
wir versuchen ihr dann zu erklären, dass wir auch aufgaben zu erledigen haben und wir uns danach um sie kümmern werden, jedoch akzeptiert sie das nicht und zieht man sich einfach gegen ihren willen zurück, hängt sie sich ans bein und klammert sich fest und fängt tierisch an zu heulen und hört auch nicht mehr auf bzw. fängt an zu hauen und zu treten.

weiter kann sie sich überhaupt nicht lange mit einer sache beschäftigen. überhaupt nicht. nach ein paar minuten ist ihre aufmerksamkeit total weg, und sie will was anderes machen. geht man schlitten fahren, will sie nach einer "abfahrt" wieder heim, spielt sie mit einer sache, sieht sie aufeinmal was anderes und lässt das alte liegen... slebst wenn sie sich 10 sekunden vorher noch total dafür begeistert hat.
auch wenn sie redet, bricht sie mitten im satz ab und fängt an was anderes zu erzählen.
mein partner hat aufgrund dieses extremen verhaltens schon einmal den verdacht auf ads bei seiner ex-partnerin geäußert, woraufhin er aus der wohnung geschmissen wurde mit den worten "mein kind hat sowas nicht!".

darüber hinaus ist sie immer extrem weinerlich. sie kann einfach nicht normal reden, habe ich das gefühl. obwohl man von kindern in ihrem alter eigentlich erwarten sollte, dass sie ihre wünsche und bedürfnisse einigermaßen ausdrücken können. sie verfällt aber immer in einen weinerlichen ton und verzieht ihr gesicht, als wäre sie sehr gequält. selbst, wenn sie einfach nur was möchte, wie dass sie noch etwas zu trinken haben möchte oder auf toilette muss - immer in diesem weinerlichen jaulenden ton.
das macht meinen partner und mich wahnsinnig und wir fragen sie dann immer, warum sie das nicht normal fragen kann und was daran so schlimm sei, nach etwas zu trinken zu fragen.

ich glaube kaum, dass das nur an uns liegt, weil auch beide großeltern von den selben dingen berichten.
mein freund sagt, sie wird von ihrer leiblichen mutter sehr verwöhnt und extrem bemuttert, was wahrscheinlich auch ein auslöser für dieses verhalten sein kann. dass es mit der trennung der leiblichen eltern vor 2 1/2 jahren zusammenhängt glaube ich auch eher weniger, da sie vorher auch schon so gewesen sein soll. aber was kann man denn da tun? es ist wirklich anstrengend. wir geben quasi unser leben und den haushalt für dieses kind auf, da es sonst ein riesen terz gibt...

wer kennt das noch und weiß rat? ist das nunmal einfach der charakter des kindes und daran lässt sich nix drehen? ich bin ja der meinung, dass kinder grenzen brauchen und im grunde auch wollen. aber hier bin ich wirklich überfordert.

danke für's zuhören,
trude

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27. Januar 2010 um 10:47

Hallo und danke für die antwort....
...das ist es ja auch, ich denke auch, dass das kind irgendwie unglücklich sein muss, aber genau das kann ich bei bestem willen nicht erkennen. ihr verhalten wirkt auf mich und auch alle anderen total gespielt. den unterschied zwischen echtem heulen, welches wirklich aus einem leid entspringt und diesem vorgetäuschten ist deutlich zu erkennen.
im grunde bleibt sie immer ganz normal vom gesichtsausdruck her, zieht lediglich die mundwinkel nach unten und setzt diesen total weinerlichen tonfall auf - meist wenn sie etwas haben will.
sonst passiert aber nichts - keine tränen und man sieht das irgendwie auch ihren augen an, dass es ihr nicht wirklich dabei schlecht geht.
auffällig dabei ist ja auch, dass diese "anfälle" aus heiterem himmel kommen. sie ist total gut drauf, dann will sie was - weinerlichkeit kommt wie auf knopfdruck - bekommt sie ihren willen dann, lacht sie wieder, als wär überhaupt nichts gewesen.

ein beispiel:
wir sitzen alle ganz normal beim essen. meist erzählt sie dabei immer ganz aufgeweckt und begeistert von ihrem tag. und auf einmal, wie aus heiterem himmel. verzieht sie ihr gesicht und weint: "giiib miiir maal den käääätchup!" einfach so. was sollte ihr grund dabei sein, dabei so rumzuheulen? gibt man ihr dann den ketchup, kehrt sie wieder zum fröhlichen erzählen zurück. als hätte jemand einen schalter umgelegt. und so ist das IMMER, wenn sie etwas will.
wir fragen sie dann immer, was daran so schlimm ist und warum sie uns nicht normal sagen kann, dass sie gerne etwas ketchup hätte.
ich denke nicht, dass das was damit zu tun hat, dass sie unglücklich ist, sondern dass sie versucht uns so an der nase herum zu führen. sie ist ne schauspielerin - aber keine besonders gute.
was kann man denn tun, um ihr das abzugewöhnen. mit ihr drüber sprechen klappt einfach nicht, aber wir wollen auch nicht immer nachgeben.
ich bin ja dann eher die, die hart bleibt und einfach nicht mehr drauf reagiert, wenn sie diese show abzieht. das hab ich ihr auch erklärt - mit dem märchen von hans guck in die luft - und hab ihr erzählt, dass ihr irgendwann auch keiner mehr glaubt, wenn's ihr mal wirklich schlecht geht, weil sie ja immer weint.
sie scheint das auch verstanden zu haben in dem moment aber beim nächsten mal war's natürlich gleich wieder vergessen....


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27. Januar 2010 um 14:46

Wie bitte?
ich bin also eine rabenmutter, wie ich das so zwischen den zeilen herauslese.
denken sie wirklich ich bin ein soldat, der alles an dem kind durchsetzen will? keine angst, wir gehen schon genug kompromisse ein... aber man kann doch nicht NUR kompromisse machen.
wir lieben die kleine und tun alles für sie - binden sie so weit es geht in den haushalt ein, papa bleibt abends bei ihr bis sie eingeschlafen ist, aber irgendwo ist auch mal schluss. mann kann dem kind doch nicht 100% alles recht machen. nur weil sie mal keine lust auf fischstäbchen hat, koch ich doch nicht noch extra nudeln, damit madame zufrieden ist.
ich denke ein vierjähriges kind sollte auch lernen, dass es nicht 24 stunden am tag im mittelpunkt stehen kann und nicht alles nach ihrer nase läuft - da kommt denn am ende ein verzogenes gör raus, das gar nicht mehr hört...

und was soll das mit dem, mann kann nicht 24 stunden zeigen dass man unglücklich ist? aber sie kann 24 stunden vorspielen, dass sie glücklich ist, oder? wie gesagt, das weinerliche ist kein dauerzustand, es sind nur gaaanz kurze momente, immer wenn ihr was nicht passt. sonst ist sie das wohl quirligste etwas, das ich kenne, und ich glaube kaum, dass sie uns das die ganze zeit nur vorspielt.

und es geht auch nicht darum, dass hier irgendwer seine bedürfnisse durchsetzen will, sondern es geht um grundlegende sachen. der haushalt erledigt sich nicht von allein und wenn man auf klo muss, dann muss man auf klo, auch wenn es andere vielleicht nicht wollen...nur als beispiele, mir fällt grad nix besseres ein.

sie tun ja grad so als wäre mir das kind ein klotz am bein und ich würde mit ihm umgehen ala:"kind halt die schnauze, ich muss jetzt fernsehen" oder so....

vielleicht haben wir aber auch einfach nur aneinander vorbei geredet. in diesem falle entschuldige ich meinen gefühlsausbruch....




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27. Januar 2010 um 22:53

Ich habe auch eine Sehr weinerliche Tochter.
ich kann Dir das Buch "Geheimniss Glücklicher Kinder" von Steve und Shaaron Biddulph empfehlen.
In einem Kapitel werden die kindlichen Gefühle Wut, Angst, Traurigkeit erläutert. Alles sehr wichtige Gefühle die aber auch gelernt werden müssen richtig zum Ausdruck gebracht zu werden.
Ansonsten gibt es nähmlich die Fehlgeleitete Wut = Koller, Fehlgeleitete Angst = Schüchternheit, Fehlgeleitete Trauer = Jammern.
Jammernde Kinder werden zu Jammernden Erwachsenen. Solche Menschen sind unausstehlich.
Also wenn sie das nächste mal jammert sie will Ketchup - besteh drauf, dass sie es im NORMALEN TON sagt - erst dann bekommt sie Ketchup.
Wenn sie mal wieder ganz dramatisch Säufzt und tooootal traurig ist. Ein Stückchen Elend (und ihre Rolle oskarverdächtig ist) - einfach nur sagen, dass wenn sie was hat, sie jederzeit zu Dir kommen kann und Dir das sagen kann und Du ihr jederzeit gerne helfen würdest und für sie da bist. Und dann das Drama nicht weiter beachten. Am besten aus dem Raum gehen. Das Schauspiel macht nähmlich keinen Spaß wenn keine Zuschauer da sind.

Die "Klöters Briefe" die in dieser Diskussion auch erwähnt werden, find ich sehr gut. Sehr viele sehr gute (schon fast revolutionäre) Ideen. Da richtet sich die Erziehung nach dem Seelischem Zustand des Kindes. Aber auch da muss man sehr viel Feingefühl haben wann man was einsetzt.
Ich denk du kannst da besser entscheiden ob dein Stiefkind Glücklich ist oder nicht.
Das Verhalten eines unglücklichen Kindes nach "Klöters" wäre wenn das Kind nie hören würde oder Dinge absichtlich beschädigen würde oder jedes mal Wutanfall wenn es was nicht bekommt usw.
Hier geht es anscheinend um ein fröhliches Mädchen, welches sich im laufe der Jahre ein paar nervige Eigenschaften eingeeignet hat, nähmlich zu jammern um etwas zu bekommen.

Die andere sache: das Kommandieren und Bestimmen.
Mit 14 Jahren hab ich auf ein Kind aufgepasst was genaus so war. Und sätze wie "Kom sofort her" oder "Ich hab gesagt du sollst es aufheben" aus dem Munde einer 4-Jährigen sind sehr entwürdigend. Auch das "Vorgefertigte Drehbuch" wie man etwas spielen soll ist auch sehr ätzend.
Das Problem da ist folgendes: Sie sieht euch nicht als Eltern, oder Autoritäre Personen an. Nein sie stellt sich auf die gleiche Stufe mit Euch oder sogar dadrüber. Und das wird sich auch nicht ändern - solange Ihr schön brav mitmacht.
An Euch liegt es, sie von Ihrem Podest wieder runter zu holen. Ihr entscheidet und Bestimmt - nicht sie.
Das Buch "Warum unsere Kinder Thyranen werden" spricht genau dieses Thema an.

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27. Januar 2010 um 23:13
In Antwort auf nalani_12377149

Ich habe auch eine Sehr weinerliche Tochter.
ich kann Dir das Buch "Geheimniss Glücklicher Kinder" von Steve und Shaaron Biddulph empfehlen.
In einem Kapitel werden die kindlichen Gefühle Wut, Angst, Traurigkeit erläutert. Alles sehr wichtige Gefühle die aber auch gelernt werden müssen richtig zum Ausdruck gebracht zu werden.
Ansonsten gibt es nähmlich die Fehlgeleitete Wut = Koller, Fehlgeleitete Angst = Schüchternheit, Fehlgeleitete Trauer = Jammern.
Jammernde Kinder werden zu Jammernden Erwachsenen. Solche Menschen sind unausstehlich.
Also wenn sie das nächste mal jammert sie will Ketchup - besteh drauf, dass sie es im NORMALEN TON sagt - erst dann bekommt sie Ketchup.
Wenn sie mal wieder ganz dramatisch Säufzt und tooootal traurig ist. Ein Stückchen Elend (und ihre Rolle oskarverdächtig ist) - einfach nur sagen, dass wenn sie was hat, sie jederzeit zu Dir kommen kann und Dir das sagen kann und Du ihr jederzeit gerne helfen würdest und für sie da bist. Und dann das Drama nicht weiter beachten. Am besten aus dem Raum gehen. Das Schauspiel macht nähmlich keinen Spaß wenn keine Zuschauer da sind.

Die "Klöters Briefe" die in dieser Diskussion auch erwähnt werden, find ich sehr gut. Sehr viele sehr gute (schon fast revolutionäre) Ideen. Da richtet sich die Erziehung nach dem Seelischem Zustand des Kindes. Aber auch da muss man sehr viel Feingefühl haben wann man was einsetzt.
Ich denk du kannst da besser entscheiden ob dein Stiefkind Glücklich ist oder nicht.
Das Verhalten eines unglücklichen Kindes nach "Klöters" wäre wenn das Kind nie hören würde oder Dinge absichtlich beschädigen würde oder jedes mal Wutanfall wenn es was nicht bekommt usw.
Hier geht es anscheinend um ein fröhliches Mädchen, welches sich im laufe der Jahre ein paar nervige Eigenschaften eingeeignet hat, nähmlich zu jammern um etwas zu bekommen.

Die andere sache: das Kommandieren und Bestimmen.
Mit 14 Jahren hab ich auf ein Kind aufgepasst was genaus so war. Und sätze wie "Kom sofort her" oder "Ich hab gesagt du sollst es aufheben" aus dem Munde einer 4-Jährigen sind sehr entwürdigend. Auch das "Vorgefertigte Drehbuch" wie man etwas spielen soll ist auch sehr ätzend.
Das Problem da ist folgendes: Sie sieht euch nicht als Eltern, oder Autoritäre Personen an. Nein sie stellt sich auf die gleiche Stufe mit Euch oder sogar dadrüber. Und das wird sich auch nicht ändern - solange Ihr schön brav mitmacht.
An Euch liegt es, sie von Ihrem Podest wieder runter zu holen. Ihr entscheidet und Bestimmt - nicht sie.
Das Buch "Warum unsere Kinder Thyranen werden" spricht genau dieses Thema an.

.....(hmm Gofeminin spinnt) hier Fortsetzung
das Mädchen auf das ich mit 14 aufgepasst habe hatte kaum Freunde - denn andere Kinder sind nicht so kontrolierbar wie die Erwachsenen und lassen nicht über sich bestimmen, sie spielen wie sie wollen. Sie versuchen auch nicht alles recht zu machen nur weil sie Jammert. Auch andere Erwachsene mochten dieses Kind nicht und haben es zum spielen eingeladen nur weil sie sich mit den Eltern gut verstanden.
Es wurd zu einem Kind was nur eine Mutter lieben und ertragen kann.

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28. Januar 2010 um 0:28
In Antwort auf nalani_12377149

.....(hmm Gofeminin spinnt) hier Fortsetzung
das Mädchen auf das ich mit 14 aufgepasst habe hatte kaum Freunde - denn andere Kinder sind nicht so kontrolierbar wie die Erwachsenen und lassen nicht über sich bestimmen, sie spielen wie sie wollen. Sie versuchen auch nicht alles recht zu machen nur weil sie Jammert. Auch andere Erwachsene mochten dieses Kind nicht und haben es zum spielen eingeladen nur weil sie sich mit den Eltern gut verstanden.
Es wurd zu einem Kind was nur eine Mutter lieben und ertragen kann.

....fortsetzung
ansonsten schließe ich mich zum Teil dem Beitrag von "schildmaid" an.
Grenzen und Verbote so viele wie nötig, so wenig wie möglich.
Immer leise und freundlich aber bestimmt bleiben.
Ab und zu nachgeben ist auch nicht verboten. Aber auch dies solltet Ihr entscheiden und nicht sie.
Z.B. wenn eine Situation naht in der Sie Bockt / Weint / Klammert und Ihr da in dem Moment absolut keine Lust / Zeit dafür habt (ihr seid ja auch nur Menschen) dann von vornerein nachgeben!
(Denn da habt ihr das dann so entschieden).
Nicht erst warten bis dass alles eintrit und dann nachgeben - denn da hat sie euch wieder mit ihrem Verhalten manipuliert.
Nie soll sie das bekommen, wass sie mit solchen linken Metoden versucht zu erreichen.
Ab und zu Verwöhnen ist auch ok. Aber ihr entscheidet wann!

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28. Januar 2010 um 9:49

Das stimmt...
nein, natürlich weiß ich dass die kleine unter der trennung der eltern leidet. das ist klar, dieses leid ist bei ihr aber schon sehr gut von ihren gespielten wehwehchen zu trennen. es ist einfach ehrlicher. ich bin ihr eine ersatzmutti so gut es geht und ich freu mich auch, dass sie sehr meine nähe sucht und wir beide uns sehr mögen und gut verstehen - bis auf eben diese ausnahmezustände.sie hat sogar mal gesagt "mama und papa haben sich immer dolle geschimpft - ich will nicht dass ihr beide euch schimpft!" als mein freund und ich mal eine kleine meinungsverschiedenheit hatten. das zeigt mir, dass sie unsere beziehung akzeptiert und sich bei uns wohlfühlt...

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28. Januar 2010 um 10:05
In Antwort auf nalani_12377149

....fortsetzung
ansonsten schließe ich mich zum Teil dem Beitrag von "schildmaid" an.
Grenzen und Verbote so viele wie nötig, so wenig wie möglich.
Immer leise und freundlich aber bestimmt bleiben.
Ab und zu nachgeben ist auch nicht verboten. Aber auch dies solltet Ihr entscheiden und nicht sie.
Z.B. wenn eine Situation naht in der Sie Bockt / Weint / Klammert und Ihr da in dem Moment absolut keine Lust / Zeit dafür habt (ihr seid ja auch nur Menschen) dann von vornerein nachgeben!
(Denn da habt ihr das dann so entschieden).
Nicht erst warten bis dass alles eintrit und dann nachgeben - denn da hat sie euch wieder mit ihrem Verhalten manipuliert.
Nie soll sie das bekommen, wass sie mit solchen linken Metoden versucht zu erreichen.
Ab und zu Verwöhnen ist auch ok. Aber ihr entscheidet wann!

Plumps!
hui, da ist mir mal ein großer stein vom herzen gefallen, dass es auch andere gibt, die das kennen.
ich sag ihr schon immer, dass sie normal mit uns reden kann, und es klappt ja auch immer besser. dann aber immer wieder diese rückfälle. das schlaucht ganz schön und fühlt sich wie eine sisyphos-arbeit an....
hab das problem auch mal mit meiner mutter besprochen und die meinte, ich sei auch oft eine leicht nervige heulsuse gewesen und dass sich das irgendwann gegeben hat, weil sie mich irgendwann einfach ignoriert hat oder gesagt hat, dass sie mich einfach so nicht verstehen kann, wenn ich nicht normal reden wollte. irgendwann kommen sie wohl von selber drauf, dass es nichts bringt.
das problem ist ja auch, dass die kleine von allen seiten andere erziehung erfährt. jeder handhabt gewisse sachen anders. kein wunder dass sie da wahrscheinlich etwas verwirrt ist, denn bei ihrer oma und der mutter kommt sie mit dem geheule meist durch, die lassen sehr viel durchgehen. nur einen gemeinsamen weg und regeln zu finden ist bei getrennten paaren ja schier unmöglich. eigentlich schade.

auf jeden fall vielen dank für die liebe antwort, jetzt fühl ich mich nicht mehr ganz so wie die böse stiefmutter.
klötersbriefe werd ich mir mal anschauen. hab schon mal gegoogelt und es klingt echt sehr interessant und umsetzenswert....

viele grüße
trudchen & pia

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