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Tochter 4,5 ist extrem anhänglich

18. August 2018 um 13:08

Hallo in die Runde,

ich mache mir immer wieder Gedanken wegen unserer Tochter. Sie ist 4,5 Jajre alt.
Sie ist von anfang an sehr auf mich fixiert. Ich habe sie 11 Monate gestillt und bin seit ihrer Geburt in Elternzeit, da 08.16 ihr Bruder zur Welt kam. Mit zwei Jahren kam sie in den Kinderpark, wo sie zwei Vormittage verbrachte. Der Abschied fiel ihr immer sehr schwer, aber laut Betreuer hatte sie dann immer Spaß. Mit 2 Jahren 7 Monaten kam sie in den Kindergarten. Dort hat sie ein Jahr lang morgens geweint und auch heute fällt ihr der Anschied oft schwer. Wenn sie könnte würde sie lieber zu Hause bleiben. Obwoh sie dort Freunde hat. Es gab nal eine Phasr in der sie alleine bei ihrem Freund der gegenüber wohnt geblieben ist. Oder auch mal bei einer Freundin ein paar Straßen weiter weg. Inziwschen bleibt sie nirgends mehr. All ihre freunde gehen zum Turnen, wo die Eltern obem von einer Tribüne zuschauen können. Wir waren drei Mal dort und sie wollte dass ich mit in der Turnhalle bleibe. Sie wollte nicht mehr hin als ich sagte ich schaue von oben zu. Zu Hause beschäftigt sie sich null alleine. Sie folgt mir auf schritt und Tritt im ganzen Haus. Sie ist an sich ein sehr ängstlicher Typ. Sie bleibt nicht Mal bei Oma obwolh sie sie über alles liebt. Ich frage mich woher das kommt? Machen wir etwas falsch? Was hat sie nur? Wenn ich sie frage warum sie nirgends bleiben möchte sagt sie weil halt. Sie kann es nicht begründen. Inzwischen bin ich selbst am Ende meiner Kräfte angekommen. Fairerweise muss ich dazu schreiben dass 2018 kein einfaches Jahr ist, da ihr Bruder anfang des Jahres zunächst immet wieder statuonart im KH war und ihr Opa, mein Papa im April an Leukämie gestorben ist. Allerdings war sie schon zuvor so.

Was kann ich nur machen???? Ihr kleiner Bruder soll sich langsam daran gewöhnen Mal bei Oma zu bleiben. Wir sprechen hier Mal von einem Nachmittag. Zunächst sagte sie sie will dann mit aber inzwischen wehrt sie das partout ab. Würdet ihr sie "zwingen" dort zu bleiben? Mein Mann und ich haben seit ihrer Geburt kaum Zeit für uns alleine und langsam ist sie doch in einem Alter wo sie verstehen kann, dass es ihr bei Oma auch gut geht, außerdem hätte sie ihren Bruder bei sich. Ist es wirklich eine Angst oder will sie einfach ihren Kopf durchsetzen? Aber wieso würde sie sich dann den Spaß bei ihren Freunden zu Hause oder beim Turnen wo es ihr übrigens an sich total Spaß gemacht hat nehmen???

Habt ihr einen Rat für mich???

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18. August 2018 um 21:00

Bitte... sei ganz ehrlich..... Wer geniesst diese Anhänglichkeit ? Und wer provitiert davon ?

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19. August 2018 um 9:25

Das ist viel Charaktersache. Es gibt mutige und ängstliche Menschen. Beides hat seine Vor- und Nachteile!

Was du tun kannst und sollst, ist deiner Tochter zu helfen, sich zu lösen. Das muss behutsam erfolgen.

Ich denke, die Sache mit dem Kindergarten z.B. Es ist normal, dass manche Kinder mehr Trennungsschmerz zeigen. Da musst du zuversichtlich sein, dass sie dort dennoch Spaß hat.
Und ich denke, bei der Oma wird es ähnlich sein. Vielleicht fragst du deine Tochter mal, was ihr beim Verabschieden machen könnt, dass es ihr leichter fällt.
Vielleicht will sie aber auch wirklich nicht bei der Oma sein, kann dir dies aber nicht sagen. Man darf nicht vergessen, sie ist erst 4 - Kinder in dem Alter können vieles noch nicht so benennen!

Ermutige deine Tochter, ohne sie zu überfordern!

Und nein, ich denke, Kinder wollen uns nicht dominieren. Sie haben diese Gefühle wirklich. Erinnerst du dich nicht an deine eigene Kindheit? Wann hast du da selbst wirklich gedacht: Jetzt zeige ich meinen Eltern mal, wo es lang geht? Oder hattest du wirklich oft Ängste und wurdest nicht so verstanden?

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19. August 2018 um 13:59
In Antwort auf user14131

Bitte... sei ganz ehrlich..... Wer geniesst diese Anhänglichkeit ? Und wer provitiert davon ?

Wer profitiert davon? Und wer genießt diese Anhänglichkeit? Hört sich so an, als wolltest du mir unterstellen, dass ICH es genau so will. Du kannst mir glauben dem ist nicht so. Denn die Situation macht mir schwer zu schaffen. Vielleicht kannst du es dir nicht vorstellen, wie es ist, wenn man keine Minute mehr für sich hat. Und das seit Jahren! 

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19. August 2018 um 14:06

Danke für deine Antwort. Es tut gut zu lesen, dass auch andere Kinder in dem Alter so sind.

Mit Oma verschwindet sie schon auch mal in ihrem Zimmer, aber sie muss sixj inseter Anwesenheit immer sicher sein. Und das mit dem Weinen ost hier auch so. Früher hat sie sich nur von mir trösten lassen, inzwischen aicu vom Papa wobei sie mich bevorzugt.

Genau das ist auch meine Sorge, dass die Anhänglichkeit noch mehr zunimmt, allerdings haben wir nun vereinbart, dass sie mit ihrem bruder Mal fur einen Nachmittag bei der Oma bleibt, denn es ist doch niemanden geholfen, wenn ich bald gar nicht mehr kann. Bisher bin ich ihrem Wunsch immer nachgekommen, aber irgendwann muss ich auch Mal auf mich kucken. Wir werden dann ja sehen wie es läuft.

 

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20. August 2018 um 7:45

An sich finde ich deine Idee gut, da unsere Große durchschläft. Allerdings ist unser Kleiner ein sehr schlechter Schläfer und wach mega oft auf wo er unsere Nähe sucht. Ich denke mit ihm würde es da Probleme nachts geben. Außerdem muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich ab 21 / 21:30 Uhr so durch bin, dass ich froh bin ins Bett gehen zu können. Haben zwei Frühaufsteher zu Hause. deswegen ist das eigentlich keine Option für uns. 
Immer wrnm ich meine Tochter gefragt habe, ob sie Mal zu Oma will sahte sie nein. Als ich vor Kurzem sagte dass sie beide zu Oma gehen dass Mama und Papa mal zeit für sich haben gab es null Protest. Ich will meiner Tochter einfach nicjt Schaden und zu gerne würde ich verstehen was dahinter steckt. Auch warum sie zu Hause so anhänglich ist.

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20. August 2018 um 8:06

Du musst vielleicht teilweise auch kreativer werden.

Kinder brauchen oft echt nur kleine Sicherheiten, damit sie sich etwas zutrauen. Was das ist, muss man oft erspüren oder man braucht eine "Eingebung". Das ist jetzt nicht immer leicht, aber wenn man es weiß, lernt man es mit der Zeit.

Probiere z.B. mit der Tochter auszumachen: Du gehst mit dem Bruder zur Oma und wenn du Mama ganz dringend brauchst, ruft Oma und du mich an und ich komme.
Klar musst du das dann auch durchziehen, wenn du es versprochen hast, aber die Chancen stehen gut, dass ihr nur die Sicherheit reicht, dass du jederzeit kommst. Und es wird zumindest immer besser klappen.

Oder bei der Turngeschichte: Ich sitze heute auf der Tribüne, aber wenn du mich brauchst, machst du dieses Zeichen und ich komme gleich runter und bin bei dir.

Und noch ein Tipp: Wieso fragst du, ob sie zur Oma will?
Lasse ihr da gar keine Optionen, wenn du etwas möchtest.
Du machst eine Ansage: Morgen gehst du zur Oma und machst dort *irgendwas tolles*.
Wenn du fragst, dann versteht dein Kind, dass es entscheiden darf - womit das Kind ja recht hat. Es ist falsch zu fragen und sich ein Ja zu erwarten


Und wie gesagt: Abschiedsschmerz ist bei manchen Kindern stärker. Die weinen dann eben mal. Aber das heißt nicht, dass sie nicht gern dann woanders sind.
Da brauchst du evt. dann die Sicherheit von der Oma aus, dass sie dir ehrlich sagt, wie es war. Oder sie dich verlässlich anruft. Also auch auf deiner Seite, braucht es vielleicht gewisse Sicherheiten.


Und Schnucke hat recht: Deine Tochter ist erst 4! Halte dir das immer vor Augen.
Ich habe zwar nicht dein Thema, aber in anderen Bereichen geht es mir mit meinem Vierjährigen genauso.

Erzähle übrigens auch mal, was deine Tochter gut kann. Weil ich bin sicher, es gibt gute Seiten an ihrer "Anhänglichkeit".

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20. August 2018 um 13:30
In Antwort auf kreuzunge

Du musst vielleicht teilweise auch kreativer werden.

Kinder brauchen oft echt nur kleine Sicherheiten, damit sie sich etwas zutrauen. Was das ist, muss man oft erspüren oder man braucht eine "Eingebung". Das ist jetzt nicht immer leicht, aber wenn man es weiß, lernt man es mit der Zeit.

Probiere z.B. mit der Tochter auszumachen: Du gehst mit dem Bruder zur Oma und wenn du Mama ganz dringend brauchst, ruft Oma und du mich an und ich komme.
Klar musst du das dann auch durchziehen, wenn du es versprochen hast, aber die Chancen stehen gut, dass ihr nur die Sicherheit reicht, dass du jederzeit kommst. Und es wird zumindest immer besser klappen.

Oder bei der Turngeschichte: Ich sitze heute auf der Tribüne, aber wenn du mich brauchst, machst du dieses Zeichen und ich komme gleich runter und bin bei dir.

Und noch ein Tipp: Wieso fragst du, ob sie zur Oma will?
Lasse ihr da gar keine Optionen, wenn du etwas möchtest.
Du machst eine Ansage: Morgen gehst du zur Oma und machst dort *irgendwas tolles*.
Wenn du fragst, dann versteht dein Kind, dass es entscheiden darf - womit das Kind ja recht hat. Es ist falsch zu fragen und sich ein Ja zu erwarten


Und wie gesagt: Abschiedsschmerz ist bei manchen Kindern stärker. Die weinen dann eben mal. Aber das heißt nicht, dass sie nicht gern dann woanders sind.
Da brauchst du evt. dann die Sicherheit von der Oma aus, dass sie dir ehrlich sagt, wie es war. Oder sie dich verlässlich anruft. Also auch auf deiner Seite, braucht es vielleicht gewisse Sicherheiten.


Und Schnucke hat recht: Deine Tochter ist erst 4! Halte dir das immer vor Augen.
Ich habe zwar nicht dein Thema, aber in anderen Bereichen geht es mir mit meinem Vierjährigen genauso.

Erzähle übrigens auch mal, was deine Tochter gut kann. Weil ich bin sicher, es gibt gute Seiten an ihrer "Anhänglichkeit".

Danke für deine Antwort.

Meine Tochter weis, dass ich sie jederzeit wieder hole. Wir hatten ddnz Fall auch schon. Da war sie gerade 10 Min bei der Oma als sie bitterlicbitterlich zu weinen begonnen hat. Oma hat mich direkt angerufen und ich bin sofort umgedreht

Bei der Sportsache hatte ich ihr auch gesagt, dass ich jederzeit runter kommen kann. Sie bräuchte mich nur ansehen und es mir sagen. Aber dad lässt sie nicht zu. Sie probiert es nicht Mal.

Das mit der Option kam mir vor kurzem selbst, deswegen sagte ich ihr dass das jetzt so ist weil maka und papa jetzt mal zeit für sich brauchen. Und komischweisekomischweise kam ja null Protest.

Ich hoffe es kommt nicht so rüber als hätte ich nur an meiner Tochter alles mögliche auszusetzen. Denn so ist es absolut nicht. Nur dieses Thema beschäftigt mich eben sehr.

Amelie ist z.B. eine tolle große Schwester. Sie tanzt und turnt gerne zu Hause. Sie hilft gerne beim Kochen und schreibt ihren Namen schon toll. Auserdem malt sie sehr gerne. Sie kann schon lange Fahrrad fahren. Sie ist aufgestiegen und konnte sofort ohne Stützen fahren. Außerdem ist Mädchen durch und durch und liebt Kleider und Röcke, Nagellack, schöne Frisuren etc. Und sie kann schnell und gut Kontakt zu anderen aufbauen.

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