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Tochter 10 hat große Probleme in der Schule....

14. November 2006 um 12:18

meine Tochter geht seit September in die 4. Klasse der Grundschule. Ständig gibt es irgendwelche Probleme. Erst heute hatte ich wieder ein Gespräch mit der Lehrerin. Die Hausaufgaben werden nur teilweise erledigt. Hausaufgaben die nachgeholt werden müssen, macht sie nur wiederwillig. Dafür die neue Hausaufgabe nicht. Möchte ich ihr Hausaufgabenheft sehen, sagt sie, sie hätte es in der Schule vergessen.Bei einem Eintrag im Hausaufgabenheft hat sie sogar die Unterschrift gefälscht. Sie ist total unkonzentriert und ihre Noten werden immer schlechter.
Kann mir jemand Tipps oder hilfestellungen geben. Ich wäre so sehr dankbar.

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15. November 2006 um 6:32

Hi
habe ihr stress zu hause? sowas überträgt sich schnell auf die kinder.
hab ihr keinen schulpsychologen? zum dem würde ich mal gehen, schaden kann es sicher nicht. oft hilft es schon, wenn sich eine person einschaltet, die unbeteiligt an der sache ist.

ansonsten:
hat deine tochter eine feste hausaufgaben-zeit? wenn nein, dann sollte es die geben. vielleicht nach dem mittagessen oder so. diese muss dann aber auch konsequent durchgesetzt werden.

lg,
maria

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15. November 2006 um 11:44
In Antwort auf vinh_11944985

Hi
habe ihr stress zu hause? sowas überträgt sich schnell auf die kinder.
hab ihr keinen schulpsychologen? zum dem würde ich mal gehen, schaden kann es sicher nicht. oft hilft es schon, wenn sich eine person einschaltet, die unbeteiligt an der sache ist.

ansonsten:
hat deine tochter eine feste hausaufgaben-zeit? wenn nein, dann sollte es die geben. vielleicht nach dem mittagessen oder so. diese muss dann aber auch konsequent durchgesetzt werden.

lg,
maria

Hi, maria
Einen Schulpsychologen gibt es bei uns an der Schule leider nicht.
Hausaufgabenzeit,die ist bei uns seit der 1. Klasse immer gleich. Nach der Schule gibt es Mittagessen und danach noch eine halbe Stunde Zeit zum Erzählen. Danach wird die Hausaufgabe zusammen mit mir besprochen. Wenn sie Fragen hat kann sie jederzeit kommen, dass weis sie auch. Wenn ihre Aufgaben gamacht sind, sehe ich mir mit ihr gemeinsam nochmals alles durch. Danach hat sie Freizeit. Um 17.00 Uhr wird dann für den nächsten Tag gelernt bis um 18.00 Uhr. Und das ist jeden Tag gleich.
Stress gibt es bei uns natürlich auch. Normalen Stress wie überall mal anfällt. Keine Familiären Probleme.
Die Lehrerin sagt, sie sei ständig so müde in der Schule, dabei geht sie schon um halb acht ins Bett.
Ich hab sie auch schon auf ADS testen lassen. Das viel guterweise negativ aus. Der Test ergab sogar, dass sie einen hohen IQ habe.
Ich weis nicht mehr weiter.

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15. November 2006 um 12:43

Ein schlaues Kind, das keine Lust hat...
Hi Bonny,

obwohl sich "Ferndiagnosen" immer schwer stellen lassen, kommt mir zu eurem Problem folgender Gedanke:

So, wie du weiter unten euren Nachmittagsablauf beschreibst, wirkt doch alles sehr vorgegeben und ritualisiert. Ich will nicht sagen, dass das generell schlecht ist, aber ein intelligentes Kind kann davon voll genervt sein. Ich hatte diese Situation bei meinem Mittleren (3. Klasse). Was habe ich mit dem über Hausaufgaben diskutiert! Vor einigen Wochen hatte ich die Nase voll und habe beschlossen, mich in seine Hausaufgaben nicht mehr einzumischen. Mir egal, ob, wie und wann er sie macht; die Kontrollfunktion habe ich an die Schule abgetreten. (Bei dreimal vergessenen Aufgaben muss man bei uns nachsitzen.) Ich verlange auch nicht mehr, dass er sich zu bestimmten Zeiten hinsetzt oder mir die Hefte vorzeigt. Meinetwegen kann er nachts um vier einen Aufsatz schreiben, wenn er das braucht. Und siehe da, seitdem klappt alles viel besser! Nachsitzen musste er noch nicht, und er nimmt sich jetzt ganz von selbst seinen Kram vor, mal nach dem Mittagessen, manchmal aber auch erst nach dem Abendbrot. Vielleicht wäre das auch ne Variante für euch?

Wenn dein Mädchen sehr intelligent ist, müsstest du auch mal drüber nachdenken, ob ihr der ganze Schulstoff nicht generell zu langweilig ist und sie die Leistung aus Unterforderung verweigert. (Habe zwei Kinder mit hohem IQ und spreche aus Erfahrung.)

Wenn sie ständig müde ist, obwohl sie zeitig ins bett geht, könnte es auch daran liegen, dass sie nicht einschlafen kann und sich im Bett rumwälzt - wie meine Älteste, 9 Jahre. Der wiederum lasse ich total freie Hand mit der Bettgehzeit, sie muss nur nach dem Abendbrot in ihr Zimmer abzischen. Ob sie dort noch bis Mitternacht liest, Gedichte schreibt oder sonstwas, ist mir (nach langen, leidvollen Diskussionen) egal. In der Schule macht sie niemals einen müden Eindruck. - Offenbar nutzt es gerade bei intelligenten Kindern ne Menge, ihnen viel Verantwortung für sich selbst zu übertragen.

Hoffe, ich konnte wenigstens paar Anregungen geben!

Grüße, Tiny

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15. November 2006 um 15:52
In Antwort auf birgit_11892245

Ein schlaues Kind, das keine Lust hat...
Hi Bonny,

obwohl sich "Ferndiagnosen" immer schwer stellen lassen, kommt mir zu eurem Problem folgender Gedanke:

So, wie du weiter unten euren Nachmittagsablauf beschreibst, wirkt doch alles sehr vorgegeben und ritualisiert. Ich will nicht sagen, dass das generell schlecht ist, aber ein intelligentes Kind kann davon voll genervt sein. Ich hatte diese Situation bei meinem Mittleren (3. Klasse). Was habe ich mit dem über Hausaufgaben diskutiert! Vor einigen Wochen hatte ich die Nase voll und habe beschlossen, mich in seine Hausaufgaben nicht mehr einzumischen. Mir egal, ob, wie und wann er sie macht; die Kontrollfunktion habe ich an die Schule abgetreten. (Bei dreimal vergessenen Aufgaben muss man bei uns nachsitzen.) Ich verlange auch nicht mehr, dass er sich zu bestimmten Zeiten hinsetzt oder mir die Hefte vorzeigt. Meinetwegen kann er nachts um vier einen Aufsatz schreiben, wenn er das braucht. Und siehe da, seitdem klappt alles viel besser! Nachsitzen musste er noch nicht, und er nimmt sich jetzt ganz von selbst seinen Kram vor, mal nach dem Mittagessen, manchmal aber auch erst nach dem Abendbrot. Vielleicht wäre das auch ne Variante für euch?

Wenn dein Mädchen sehr intelligent ist, müsstest du auch mal drüber nachdenken, ob ihr der ganze Schulstoff nicht generell zu langweilig ist und sie die Leistung aus Unterforderung verweigert. (Habe zwei Kinder mit hohem IQ und spreche aus Erfahrung.)

Wenn sie ständig müde ist, obwohl sie zeitig ins bett geht, könnte es auch daran liegen, dass sie nicht einschlafen kann und sich im Bett rumwälzt - wie meine Älteste, 9 Jahre. Der wiederum lasse ich total freie Hand mit der Bettgehzeit, sie muss nur nach dem Abendbrot in ihr Zimmer abzischen. Ob sie dort noch bis Mitternacht liest, Gedichte schreibt oder sonstwas, ist mir (nach langen, leidvollen Diskussionen) egal. In der Schule macht sie niemals einen müden Eindruck. - Offenbar nutzt es gerade bei intelligenten Kindern ne Menge, ihnen viel Verantwortung für sich selbst zu übertragen.

Hoffe, ich konnte wenigstens paar Anregungen geben!

Grüße, Tiny

Hi,Tiny
Schön, Antwort zu bekommen.
Es ist ein wenig ungewohnt für mich, was du da schreibst. Ich dachte immer,Kindern einen geregelten Ablauf vorzuleben sei genau das Richtige. Du hast ja nicht geschrieben, dass Du es falsch findest, aber ich mache mir über alles was so geschrieben wird meine Gedanken. Ich möchte nur das Beste für meine Kinder. Möglicherweise ist ihr auch vielleicht der Alltagsstress mit Ihren 2 Geschwistern zu hoch. Kann sich dadurch nicht konzentrieren. Einschlafen kann sie schlecht, das stimmt.
Aber wenn sie doch einen hohen IQ hat, warum schreibt sie lauter vierer?
Den Übertritt in die Realschule wird sie so noch nichtmal schaffen. Die Schule interessiert sich doch nur für den Notendurchschnitt und nicht für den IQ.
Vielleicht bin ich zu verklampft und zu streng mit all meinen Regeln.
Aber bis jetzt war es so, dass wenn ich die Hausaufgaben nicht kontrolliert habe, hat sie keine oder nur teilweise ihre Hausaufgaben erledigt.
Einmal hat ihre Lehrerin einen Eintrag ins Hausaufgabengeft geschrieben, das Heft hat sie tagelang vor mir versteckt. Bis ich eine Woche später gesehen habe, dass sie meine Unterschrift gefälscht hat.
Soll ich wirklich locker lassen????
Und wenn sie dann total absackt. Und sich ihre Zukunft verbaut. Ich weiß nicht ob man heutzutage mit der Hauptschule weit kommt.
Vielen Dank Nicole

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15. November 2006 um 18:57
In Antwort auf leila_12507360

Hi, maria
Einen Schulpsychologen gibt es bei uns an der Schule leider nicht.
Hausaufgabenzeit,die ist bei uns seit der 1. Klasse immer gleich. Nach der Schule gibt es Mittagessen und danach noch eine halbe Stunde Zeit zum Erzählen. Danach wird die Hausaufgabe zusammen mit mir besprochen. Wenn sie Fragen hat kann sie jederzeit kommen, dass weis sie auch. Wenn ihre Aufgaben gamacht sind, sehe ich mir mit ihr gemeinsam nochmals alles durch. Danach hat sie Freizeit. Um 17.00 Uhr wird dann für den nächsten Tag gelernt bis um 18.00 Uhr. Und das ist jeden Tag gleich.
Stress gibt es bei uns natürlich auch. Normalen Stress wie überall mal anfällt. Keine Familiären Probleme.
Die Lehrerin sagt, sie sei ständig so müde in der Schule, dabei geht sie schon um halb acht ins Bett.
Ich hab sie auch schon auf ADS testen lassen. Das viel guterweise negativ aus. Der Test ergab sogar, dass sie einen hohen IQ habe.
Ich weis nicht mehr weiter.

Hi
ein geregelter tagesablauf ist an sich eine gute sache. du kannst ja aber deine tochter mal fragen, ob sie zeiten ändern möchte, aber es scheint ja ok zu sein.

soweit ich weiß, kann eine schule einen psychologen anfordern! wenn nicht, dann kannst du das ja auch "privat" machen.

wurde deine tochter auf allergien getestet? manche menschen haben eine milben-allergie und schlafen viel, sind aber nie ausgeruht und immer müde. nach dem matratzenwechsel und bettzeug etc geht es denen wieder besser.

lg,
maria

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15. November 2006 um 20:11
In Antwort auf leila_12507360

Hi,Tiny
Schön, Antwort zu bekommen.
Es ist ein wenig ungewohnt für mich, was du da schreibst. Ich dachte immer,Kindern einen geregelten Ablauf vorzuleben sei genau das Richtige. Du hast ja nicht geschrieben, dass Du es falsch findest, aber ich mache mir über alles was so geschrieben wird meine Gedanken. Ich möchte nur das Beste für meine Kinder. Möglicherweise ist ihr auch vielleicht der Alltagsstress mit Ihren 2 Geschwistern zu hoch. Kann sich dadurch nicht konzentrieren. Einschlafen kann sie schlecht, das stimmt.
Aber wenn sie doch einen hohen IQ hat, warum schreibt sie lauter vierer?
Den Übertritt in die Realschule wird sie so noch nichtmal schaffen. Die Schule interessiert sich doch nur für den Notendurchschnitt und nicht für den IQ.
Vielleicht bin ich zu verklampft und zu streng mit all meinen Regeln.
Aber bis jetzt war es so, dass wenn ich die Hausaufgaben nicht kontrolliert habe, hat sie keine oder nur teilweise ihre Hausaufgaben erledigt.
Einmal hat ihre Lehrerin einen Eintrag ins Hausaufgabengeft geschrieben, das Heft hat sie tagelang vor mir versteckt. Bis ich eine Woche später gesehen habe, dass sie meine Unterschrift gefälscht hat.
Soll ich wirklich locker lassen????
Und wenn sie dann total absackt. Und sich ihre Zukunft verbaut. Ich weiß nicht ob man heutzutage mit der Hauptschule weit kommt.
Vielen Dank Nicole

Hallo Bonny!
Es ist ein _großer_ Trugschluss zu glauben, sehr intelligente Kinder würden problemlos mit guten Noten durch die Schule kommen!! Ich habe, wie gesagt, zwei solche "Fälle" zu Hause und sie machen beide zwar unterschiedliche Probleme, aber viele Probleme... Dadurch kenne ich recht viele "betroffene" Eltern und kann dir versichern, dass die so genannten "underachiever" (das ist der Fachbegriff für Leute, die ihren hohen IQ nicht in "Leistung" umsetzen können oder wollen) absolut nicht selten sind! Natürlich kann ich aus der Ferne nicht einschätzen, ob euer Problem wirklich da liegt, aber es wäre eine Überlegung wert. Vielleicht weiß sie einfach gar nicht, was mit ihr los ist, kommt mit ihrer Situation selbst nicht zurecht. Würde mich jedenfalls in dem Alter nicht wundern.

Wenn du Lust hast, schreib doch mal ein bisschen mehr - was sie so kann und womit sie sich beschäftigt und wie sie ihre Situation selbst einschätzt (!!) -, vielleicht per PN. Dann können wir zusammen versuchen rauszufinden, ob ich dir noch paar Ratschläge geben kann.

Es gibt für (fast) alles eine Lösung. Und ein Kind, das es nicht gleich auf die Realschule schafft, ist noch kein Hartz-4-Empfänger... Ich habe im Bekanntenkreis schon viele Beispiele erlebt, in denen geholfen werden konnte, also nur Mut.

Tiny

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15. November 2006 um 21:42
In Antwort auf vinh_11944985

Hi
ein geregelter tagesablauf ist an sich eine gute sache. du kannst ja aber deine tochter mal fragen, ob sie zeiten ändern möchte, aber es scheint ja ok zu sein.

soweit ich weiß, kann eine schule einen psychologen anfordern! wenn nicht, dann kannst du das ja auch "privat" machen.

wurde deine tochter auf allergien getestet? manche menschen haben eine milben-allergie und schlafen viel, sind aber nie ausgeruht und immer müde. nach dem matratzenwechsel und bettzeug etc geht es denen wieder besser.

lg,
maria

Hi, maria; Hi Tiny
Schön, dass Ihr Euch für mein Problem interessiert.
Nein. auf Allergien wurde noch nicht getestet. Das wäre eine gute Idee. Da wir vor einem halben Jahr umgezogen sind, hat sie ein komplett neues Bett mit Matratze und Bettzeug bekommen. Ich glaube das können wir ausschließen. Am Montag haben wir mit Bachblüten-Tropfen angefangen. Für Konzentration und gegen Müdigkeit und mehr Ausdauer. Mal sehen ob das etwas Wirkung zeigt. Ich war mit Ihr schon mal bei einem
"normalen" Psychologen, der konnte aber eigentlich nichts feststellen. Sie sagt immer, es sei alles in Ordnung. Das mit der Hauptschule sehe ich jetzt nicht so sehr dramatisch. Ich habe nur ein wenig Bedenken. Es gibt ja die Möglichkeit nach der 5. Klasse aus noch zu Wechseln, oder eben nach der Hauptschule die Schule einfach weiter zu machen. Das habe ich so gemacht.
Vielleicht sollte ich nur einfach ein wenig lockerer werden. Und mal eine vier eine vier sein lassen. Vielleicht mache ich Ihr dadurch zuviel Druck. Es kann aber auch sein, daß ich zuviel selbständigkeit von ihr verlange, da sie die ältere ist. Unsere
mittlere ist Autist und benötigt unwahrscheinlich viel Aufmerksamkeit. Das könnte auch ein Problem sein.Denn manchmal bin ich auch total überfordert und das merkt sie bestimmt auch.

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16. November 2006 um 3:12

Ich kenne
das!
hi erstmal!
als ich deinen beitrag gelesen habe, musste ich sehr an mich selber denken, da ich als mädchen ähnliche "probleme" hatte.
intwischen weiss ich, dass ich hochbegabt bin und ein sog. underachiever war.
ich kann mich meinen vorrednerinnen nur anschliessen,- intelligenz bedeutet noch lange keine guten noten.
bei mir war das problem, dass ich, ohne viel zu tun, sehr lange mit sehr mäßigen noten durch die schule gekommen bin, bis ich mit 16 sitzen blieb.
ich habe kein abitur gemacht, heute bin ich 24 und studiere schlagzeug/musik.
erst vor ca 2 jahren, als ich gemerkt habe, wieviel stress und überwindung mich das üben kostet und alle meine versuche, mehr disziplin usw. zu entwickeln, scheiterten, bin ich selber losgezogen und habe nach der ursache gesucht, weil mir klar wurde, dass ich eine art lern-problem habe. da dachte ich erstmal nicht an meinen iq.
im nachhinein war es so, dass ich durch das irgendwie-durchkommen nie gelernt habe, mir geduldig etwas anzueignen, trotzdem hohe anforderungen an mich selber stellte und ihnen nicht gerecht werden konnte, da die umsetzung einfach nicht geübt und der schulstoff zu langweilig war.
das brachte mich allerings zum nächsten problem: irgendwann habe ich den langweiligen schulstoff wirklich nicht mehr gut verstanden, da ich z.b. keine grundlagen in mathe hatte (habe ich mal hausaufgaben gemacht??HAHA ).
spätestens da kam ich mir nicht mehr intelligent, sondern nur noch unpassend vor, da ich es weder geschafft habe, zu lernen, noch zu begreifen, trotzdem auf ein gymnasium ging und einfach dachte, mit mir stimmmt was nicht, ich bin nur faul und ungeschickt und die anderen sind toller und fleissiger.
meine eltern haben versucht, mir arbeitsdisziplin beizubringen und mir auch viel zugetraut, was das drama nicht kleiner machte, da sie einfach dachten, irgendwie müsse man mich ja zum lernen kriegen könnnen, ich müsste mich nur überwinden.
doch es war eine sackgasse.
ich kann eltern solcher kinder jetzt nur empfehlen, verständnis zu haben, wachsam zu sein und zu versuchen, dem kind klarzumachen, dass ein minimum aufwand nötig ist, um die schule zu bestehen, und es evtl. auch dabei zu unterstützen durch zuhören und vorschläge("in einer halben h gibt es mittagessen, bis dahin könntest du kurz mathe machen, was glaubst du, wie schnell die vorbei ist?" oder "ich muss die nächste stunde am schreibtisch sitzen, komm, arbeiten wir gemeinsam, jeder an seinem schreibtisch!").
ohne gute noten von ihnen zu erwarten. wichtig ist die offenheit, um viel von dem kind zu erfahren, und die entsteht nicht mit strenge oder unterschwelligem druck.
selbstvertrauen zu entwickeln ist für solche kinder machnmal schwerer und sollte unbedingt geschult werden. auch durch das herantasten von disziplin und wie man daraus was positives machen kann. dadurch, dass sie selber oft nicht wissen, was mit ihnen los ist, sich teilweise sowieso "anders" fühlen als ihre altergenossen, werden sie leicht verunsichert.
v.a. ab einem gewissen alter ist es die angelegenheit vom kind, was es aus der schule macht und mir hat eigenverantwortung, die mir meine eltern leider nicht oder nur kaum übertragen haben, immer wahnsinnig gut getan, auch wenn sie mich manchmal direkt mit dem problem konfrontiert hat. diese ist aber wichtig, um zu lernen, mit sich und seinen anlagen umzugehen,- je jünger, desto besser!
ich meine damit ausdrücklich nicht, dass den eltern egal sein soll, was mit dem kind passiert, gar nicht. das miteinander OHNE erwartungen ist meiner meinung nach der schlüssel. dann fällt auch schon mal der stress und das dauernde schlechte gewissen den eltern gegenüber ab, was einen zusätzlich unter druck setzen kann (den man sich, obwohl es keiner merkt, eh evtl macht..)und vom lernen bzw. nachholen abhält.
tätigkeiten wie musik etc. neben der schule können auch sehr gut sein, um zu lernen, mit seinem kopf klarzukommen,- hauptsache, irgendwo wird das erlernt und gefördert. motivation durch erfolgserlebnisse in dingen bzw. fächern, die einem wichtig sind, hat einen unbeschreiblichen wert.
das ist, was ich aus meiner erfahrung erzählen kann. ich mache meinen eltern jetzt keine vorwürfe deswegen, denn sie haben einfach ihr bestes versucht. allerdings ist es kein leichter weg, irgendwann im studium zu stehen und festzustellen, dass man nicht lernen bzw. üben kann. aber selbst heute ist das erlernen dieser dinge zum glück noch möglich.
so, das war jetzt ein langer text. ich hoffe, er ist nicht zu lange zum lesen! auf jeden fall wünsche ich euch sehr viel glück!
viele grüße,

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16. November 2006 um 3:16
In Antwort auf monaluca

Ich kenne
das!
hi erstmal!
als ich deinen beitrag gelesen habe, musste ich sehr an mich selber denken, da ich als mädchen ähnliche "probleme" hatte.
intwischen weiss ich, dass ich hochbegabt bin und ein sog. underachiever war.
ich kann mich meinen vorrednerinnen nur anschliessen,- intelligenz bedeutet noch lange keine guten noten.
bei mir war das problem, dass ich, ohne viel zu tun, sehr lange mit sehr mäßigen noten durch die schule gekommen bin, bis ich mit 16 sitzen blieb.
ich habe kein abitur gemacht, heute bin ich 24 und studiere schlagzeug/musik.
erst vor ca 2 jahren, als ich gemerkt habe, wieviel stress und überwindung mich das üben kostet und alle meine versuche, mehr disziplin usw. zu entwickeln, scheiterten, bin ich selber losgezogen und habe nach der ursache gesucht, weil mir klar wurde, dass ich eine art lern-problem habe. da dachte ich erstmal nicht an meinen iq.
im nachhinein war es so, dass ich durch das irgendwie-durchkommen nie gelernt habe, mir geduldig etwas anzueignen, trotzdem hohe anforderungen an mich selber stellte und ihnen nicht gerecht werden konnte, da die umsetzung einfach nicht geübt und der schulstoff zu langweilig war.
das brachte mich allerings zum nächsten problem: irgendwann habe ich den langweiligen schulstoff wirklich nicht mehr gut verstanden, da ich z.b. keine grundlagen in mathe hatte (habe ich mal hausaufgaben gemacht??HAHA ).
spätestens da kam ich mir nicht mehr intelligent, sondern nur noch unpassend vor, da ich es weder geschafft habe, zu lernen, noch zu begreifen, trotzdem auf ein gymnasium ging und einfach dachte, mit mir stimmmt was nicht, ich bin nur faul und ungeschickt und die anderen sind toller und fleissiger.
meine eltern haben versucht, mir arbeitsdisziplin beizubringen und mir auch viel zugetraut, was das drama nicht kleiner machte, da sie einfach dachten, irgendwie müsse man mich ja zum lernen kriegen könnnen, ich müsste mich nur überwinden.
doch es war eine sackgasse.
ich kann eltern solcher kinder jetzt nur empfehlen, verständnis zu haben, wachsam zu sein und zu versuchen, dem kind klarzumachen, dass ein minimum aufwand nötig ist, um die schule zu bestehen, und es evtl. auch dabei zu unterstützen durch zuhören und vorschläge("in einer halben h gibt es mittagessen, bis dahin könntest du kurz mathe machen, was glaubst du, wie schnell die vorbei ist?" oder "ich muss die nächste stunde am schreibtisch sitzen, komm, arbeiten wir gemeinsam, jeder an seinem schreibtisch!").
ohne gute noten von ihnen zu erwarten. wichtig ist die offenheit, um viel von dem kind zu erfahren, und die entsteht nicht mit strenge oder unterschwelligem druck.
selbstvertrauen zu entwickeln ist für solche kinder machnmal schwerer und sollte unbedingt geschult werden. auch durch das herantasten von disziplin und wie man daraus was positives machen kann. dadurch, dass sie selber oft nicht wissen, was mit ihnen los ist, sich teilweise sowieso "anders" fühlen als ihre altergenossen, werden sie leicht verunsichert.
v.a. ab einem gewissen alter ist es die angelegenheit vom kind, was es aus der schule macht und mir hat eigenverantwortung, die mir meine eltern leider nicht oder nur kaum übertragen haben, immer wahnsinnig gut getan, auch wenn sie mich manchmal direkt mit dem problem konfrontiert hat. diese ist aber wichtig, um zu lernen, mit sich und seinen anlagen umzugehen,- je jünger, desto besser!
ich meine damit ausdrücklich nicht, dass den eltern egal sein soll, was mit dem kind passiert, gar nicht. das miteinander OHNE erwartungen ist meiner meinung nach der schlüssel. dann fällt auch schon mal der stress und das dauernde schlechte gewissen den eltern gegenüber ab, was einen zusätzlich unter druck setzen kann (den man sich, obwohl es keiner merkt, eh evtl macht..)und vom lernen bzw. nachholen abhält.
tätigkeiten wie musik etc. neben der schule können auch sehr gut sein, um zu lernen, mit seinem kopf klarzukommen,- hauptsache, irgendwo wird das erlernt und gefördert. motivation durch erfolgserlebnisse in dingen bzw. fächern, die einem wichtig sind, hat einen unbeschreiblichen wert.
das ist, was ich aus meiner erfahrung erzählen kann. ich mache meinen eltern jetzt keine vorwürfe deswegen, denn sie haben einfach ihr bestes versucht. allerdings ist es kein leichter weg, irgendwann im studium zu stehen und festzustellen, dass man nicht lernen bzw. üben kann. aber selbst heute ist das erlernen dieser dinge zum glück noch möglich.
so, das war jetzt ein langer text. ich hoffe, er ist nicht zu lange zum lesen! auf jeden fall wünsche ich euch sehr viel glück!
viele grüße,

Viele
grüße, luca

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16. November 2006 um 9:03
In Antwort auf leila_12507360

Hi, maria; Hi Tiny
Schön, dass Ihr Euch für mein Problem interessiert.
Nein. auf Allergien wurde noch nicht getestet. Das wäre eine gute Idee. Da wir vor einem halben Jahr umgezogen sind, hat sie ein komplett neues Bett mit Matratze und Bettzeug bekommen. Ich glaube das können wir ausschließen. Am Montag haben wir mit Bachblüten-Tropfen angefangen. Für Konzentration und gegen Müdigkeit und mehr Ausdauer. Mal sehen ob das etwas Wirkung zeigt. Ich war mit Ihr schon mal bei einem
"normalen" Psychologen, der konnte aber eigentlich nichts feststellen. Sie sagt immer, es sei alles in Ordnung. Das mit der Hauptschule sehe ich jetzt nicht so sehr dramatisch. Ich habe nur ein wenig Bedenken. Es gibt ja die Möglichkeit nach der 5. Klasse aus noch zu Wechseln, oder eben nach der Hauptschule die Schule einfach weiter zu machen. Das habe ich so gemacht.
Vielleicht sollte ich nur einfach ein wenig lockerer werden. Und mal eine vier eine vier sein lassen. Vielleicht mache ich Ihr dadurch zuviel Druck. Es kann aber auch sein, daß ich zuviel selbständigkeit von ihr verlange, da sie die ältere ist. Unsere
mittlere ist Autist und benötigt unwahrscheinlich viel Aufmerksamkeit. Das könnte auch ein Problem sein.Denn manchmal bin ich auch total überfordert und das merkt sie bestimmt auch.

Hi
neues bett heißt nicht, dass es keine milben hat. wenn man allergisch ist, dann reicht schon fast eine milbe .

hm, wenn der psychologe sagt, dass alles ok ist, dann geht die suche weiter. zur not muss man auch mal den arzt wechseln...nicht jeder hat den titel "dr" verdient.

generell sollte man sich nicht über eine 4 aufregen. klar, das kind fühlt sich dabei eh meist nicht gut und man muss das dann nicht auch noch fördern.

viel,
erfolg

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16. November 2006 um 21:05
In Antwort auf monaluca

Viele
grüße, luca

Hallo Monaluca,
hat mir gut getan, deinen Beitrag zu lesen - stützt mich in der Überzeugung, jetzt auf dem richtigen "Dampfer" zu sein, indem ich meinen beiden Großen viel freie Hand mit sich selbst lasse.

Was du übers Unter-Druck-Setzen schreibst, ist genau meine Erfahrung: Meine Kinder haben Mühe, mit sich selbst klarzukommen, und neigen dazu, viel zu viel von sich zu verlangen. Sie sind einfach nicht geduldig mit sich selbst, vor allem meine Tochter nicht. Deshalb muss ich ständig aufpassen, den Dampf rauszunehmen. Ich bin froh, dass mir das beizeiten klar geworden ist.

Alles Liebe für dich und viel Erfolg beim Schlagzeugschlagen!

Tiny

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17. November 2006 um 2:21
In Antwort auf birgit_11892245

Hallo Monaluca,
hat mir gut getan, deinen Beitrag zu lesen - stützt mich in der Überzeugung, jetzt auf dem richtigen "Dampfer" zu sein, indem ich meinen beiden Großen viel freie Hand mit sich selbst lasse.

Was du übers Unter-Druck-Setzen schreibst, ist genau meine Erfahrung: Meine Kinder haben Mühe, mit sich selbst klarzukommen, und neigen dazu, viel zu viel von sich zu verlangen. Sie sind einfach nicht geduldig mit sich selbst, vor allem meine Tochter nicht. Deshalb muss ich ständig aufpassen, den Dampf rauszunehmen. Ich bin froh, dass mir das beizeiten klar geworden ist.

Alles Liebe für dich und viel Erfolg beim Schlagzeugschlagen!

Tiny

Hi
tiny,
das finde ich total lieb, wie du dich mit deinen kindern beschäftigst! ich kann mir vorstellen, dass es kein leichter weg ist als eltern(teil),- dieses dabei-zugucken ohne zu sehr einzugreifen - und finde es bewundernswert, wenn jemand das schafft.
und es freut mich auch, wenn dieser mega lange text dir ein bischen mut machen konnte, denn wirklich, ich glaube, wenn man genug selbstvertrauen und selbstliebe vermittelt bekommt, dann hat man tolle vorraussetzungen, mit sich selbst gut umzugehen und sein potenzial zu gebrauchen (wobei ich denke, das gilt für ALLE)!
in der aktuellen "geo wissen" habe ich einen interessanten artikel über eine schule gelesen, in der sich hochbegabte so wie nicht hochbegabte kinder wohl fühlen. auch wenn man sein kind nicht auf eine solche schule schicken kann (geld, ausserdem nur in berlin, leibzig etc.) finde ich es sehr anregend, darüber zu lesen, da eine völlig neue herangehensweise an begabung, lernen etc. angesprochen und dort praktiziert wird.
falls es dich interessiert: ://www.mehlhornschulen.de/
ich wünsche dir natürlich weiter ganz viel glück und spass mit deinen kindern und eine gute zeit!
viele grüße, luca

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13. Dezember 2006 um 15:19
In Antwort auf birgit_11892245

Ein schlaues Kind, das keine Lust hat...
Hi Bonny,

obwohl sich "Ferndiagnosen" immer schwer stellen lassen, kommt mir zu eurem Problem folgender Gedanke:

So, wie du weiter unten euren Nachmittagsablauf beschreibst, wirkt doch alles sehr vorgegeben und ritualisiert. Ich will nicht sagen, dass das generell schlecht ist, aber ein intelligentes Kind kann davon voll genervt sein. Ich hatte diese Situation bei meinem Mittleren (3. Klasse). Was habe ich mit dem über Hausaufgaben diskutiert! Vor einigen Wochen hatte ich die Nase voll und habe beschlossen, mich in seine Hausaufgaben nicht mehr einzumischen. Mir egal, ob, wie und wann er sie macht; die Kontrollfunktion habe ich an die Schule abgetreten. (Bei dreimal vergessenen Aufgaben muss man bei uns nachsitzen.) Ich verlange auch nicht mehr, dass er sich zu bestimmten Zeiten hinsetzt oder mir die Hefte vorzeigt. Meinetwegen kann er nachts um vier einen Aufsatz schreiben, wenn er das braucht. Und siehe da, seitdem klappt alles viel besser! Nachsitzen musste er noch nicht, und er nimmt sich jetzt ganz von selbst seinen Kram vor, mal nach dem Mittagessen, manchmal aber auch erst nach dem Abendbrot. Vielleicht wäre das auch ne Variante für euch?

Wenn dein Mädchen sehr intelligent ist, müsstest du auch mal drüber nachdenken, ob ihr der ganze Schulstoff nicht generell zu langweilig ist und sie die Leistung aus Unterforderung verweigert. (Habe zwei Kinder mit hohem IQ und spreche aus Erfahrung.)

Wenn sie ständig müde ist, obwohl sie zeitig ins bett geht, könnte es auch daran liegen, dass sie nicht einschlafen kann und sich im Bett rumwälzt - wie meine Älteste, 9 Jahre. Der wiederum lasse ich total freie Hand mit der Bettgehzeit, sie muss nur nach dem Abendbrot in ihr Zimmer abzischen. Ob sie dort noch bis Mitternacht liest, Gedichte schreibt oder sonstwas, ist mir (nach langen, leidvollen Diskussionen) egal. In der Schule macht sie niemals einen müden Eindruck. - Offenbar nutzt es gerade bei intelligenten Kindern ne Menge, ihnen viel Verantwortung für sich selbst zu übertragen.

Hoffe, ich konnte wenigstens paar Anregungen geben!

Grüße, Tiny

Hallo Tiny
ich habe mit meinem Sohn zurzeit auch ziemliche Problem wegen der Schule, 8.Klasse Realschule. Er lernt nicht "richtig", vergisst seine Hausaufgaben. Ich habe früher auch schon festgestellt, wenn man bei ihm locker lässt, regelt sich das wieder. Nur ist da auch der ständige Druck von den Lehrern. Seine Deutschlehrerin ist der Meinung, wenn die Kinder regelmäßig z.B. von 14-17 Uhr ihre Hausaufgaben machen müssen, dann würde Hausaufgaben vergessen nicht vorkommen. Dass das bei meinem Sohn nichts nutzt, wenn ich ihm Zeitvorgaben mache, im Gegenteil er dann ganz blockiert, und er wenn es sein muss 2 Stunden an den Tisch sitzt und nichts macht, geht nicht in ihren Kopf. Jetzt lese ich von dir, dass du das genauso machst, wie ich es auch schon gemacht habe, sich nicht mehr einmischen. Allerdings kommt bei ihm noch dazu, dass er schlechte Noten schreibt, weil er nicht lernt. Also alles vom Verständnis her ist kein Thema, aber auswendiglernen, dass macht er nur widerwillig. Ich habe ihm schon oft erklärt, dass es nichts nützt, am Abend vor einer Arbeit zu lernen, sondern dass es sinnvoller ist, früher damit anzufangen. Und seine Rechtschreibung, er schreibt, wie er Lust und Laune hat. Er kann es eigentlich, weiß wann Wörter groß und kleingeschrieben werden und wie sie buchstabiert werden, aber in einem Diktat gibt es so gut wie kein Satz, ohne Fehler.
Ich weiß, auf der einen Seite nützt es nichts Druck auf ihn auszuüben, sie es mit Zeiteinteilung, Extraaufgaben, du darfst nicht ... bevor ... Aber auf der anderen Seite bin ich mit nicht immer sicher, ob ich mich richtig verhalte: gibt sich diese Phase von selbst, oder verpasse ich etwas wichtiges und verbaue ihm somit seine Zukunft. Und vor allem, wie bringe ich Lehrern bei, dass es das Beste ist ihn einfach in Ruhe zu lassen (damit meine ich die Erwartungen, die sie an ihn haben, nicht etwa schlechtes Verhalten). Er muss von selber wollen, alles andere hat kein Zweck.
Bei meiner Tochter, jetzt 17, habe ich mich ganz rausgehalten, nachdem wir nur noch Streit hatten. Auch sie hatte eine miserable Rechtschreibung. Heute schreibt sie "normal".

Jetzt sind Gott sei Dank bald Weihnachtsferien, und erst mal Schulpause!

Grüße Sabine

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23. Januar 2007 um 21:16

Hey
ich würde jetzt mal sagen, dass sie in der schule kognitiv entweder über- oder unterfordert ist.
vielleicht fühlt sie sich aber auch einfach nur unwohl in der klasse? was sagt denn ihre lehrerin zu den vorfällen?

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13. April 2007 um 13:11

Mögliche Problemlösung
Hallo,
leider kann ich Ihnen nicht direkt helfwn da ich nur eine Studentin an der Fh München bin.Doch ich hätte eine Idee wie man zukunftig solche Probleme lösen könnte.
Ein paar Studentinnen und ich kamen auf die Idee eine Platform im Internet zu erstellen auf der Lehrer alle Informationen ihres Schulkindes eintragen.Sie können dann mittels Passwort diese Daten abrufen.(noten Anwesenheit etc..)
Nun meine Fragen an Sie:
Was halten sie von dieser Idee?

Wüssten Sie gern mehr über das aktuelle Schulleben ihres Kindes?

Was speziell wüssten sie gern?

Grüsse

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31. März 2014 um 11:42

Motivationshilfe
Hallo liebe Eltern,

wegen einiger Probleme in der Schule habe ich ein Lernprogramm für meine Tochter gekauft, was sich sehr vielversprechend angehört hat - TimeOut von der Firma Denksoft.

Ich wollte einfach mal schauen, wie meine Tochter darauf reagiert Zuhause zu lernen - am PC.

Meine Tochter musste nach meinen Einstellungen alle 6 Minuten eine Frage beantworten, die sich vollkommen automatisch auf dem Bildschirm geöffnet hat. Bevor sie die Frage nicht beantwortet hat, konnte sie ihr Spiel nicht weiterspielen.

Sie hat nach 3-4 Fragen erst gemeckert - ohne Erfolg

Nun ist TimeOut ihr "Spiel". Sie macht das inzwischen so gerne und liest die Fragen so konzentriert, dass sie uns immer ein "pscht" zu wirft, damit sie in Ruhe lesen kann ..

Und in der Schule ist sie viel konzentriert und interessierter.
Auch die Hausaufgaben werden viel sorgfältiger und spaßiger gestaltet von ihr.

Ich bin soooooo begeistert. Sie prahlt förmlich damit, was sie schon alles gelernt hat etc.

Sehr empfehlenswert!

LG Lisa

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4. Mai 2014 um 3:51

Dankbar.
Sie ist total unkonzentriert und ihre Noten werden immer schlechter. [url=http://www.ihremode.com/t%C3%A4glich-neu/]Täglich Neu[/url]

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