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Tischmanieren von Kindern einer Freundin

12. Juli 2018 um 14:36

Zur Zeit ist meine Schulfrendin mit ihren beiden jugendlichen Kindern bei mir zu besuch. Und mir fallen die TischManieren auf. Zum einen ist es das Benutzen ode Nichtbenutzen von Besteck, die Schwierigkeiten, Dinge zu schneiden, seltsame Haltung der Hände und Finger, wenn denn mal Messer und Gabel benutzt werden, das einfach mal über den Tisch langen und vom Teller der Schwester oder Mutter Sachen mit der Hand zu nehmen.... es sind zweieiige Zwillinge, Mädchen... 14 Jahre alt.

meine Schulfreundin hat eine seltsame Gabel Haltung und wechselt immer die Hände zwischen schneiden und essen , es ist nicht die amerikanische besteck Haltung, sondern einfach nie gelernt. Nun have ich gestern im Restaurant dem einen Mädchen gezeigt, wie man Salat ganz einfach mit Besteck essen kann. Meine Freundin dagegen hast nur kritisiert, dass die Mädchen mit der Hand gegessen haben und meint dann immer im selben Atemzug, sie müssten selber wissen, was sie täten.

Ich will nun meine Freundin nicht kritisieren, denn es sind ihre Kinder, doch die beiden Mädchen waren ganz begeistert von ihren neuen Kunststücken mit Messer und Gabel am SalatBlatt ... und meine Freundin hat dann noch mehr vor sich gemeckert, dass die Kinder dies ja nie zuhause machten und dass essen mit Besteck wichtig in eleganten Restaurants wäre....


Frage an das Forum , sollte ich das Zeigen von TischManieren sein lassen oder das einfach so spielerisch weiter machen? Ich persönlich finde es nämlich negativ auf fällig wenn jemand nicht gut essen kann.... es könnte ja eine Möglichkeit für die Mädchen sein ... oder?

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12. Juli 2018 um 15:09
In Antwort auf soyyo

Zur Zeit ist meine Schulfrendin mit ihren beiden jugendlichen Kindern bei mir zu besuch. Und mir fallen die TischManieren auf. Zum einen ist es das Benutzen ode Nichtbenutzen von Besteck, die Schwierigkeiten, Dinge zu schneiden, seltsame Haltung der Hände und Finger, wenn denn mal Messer und Gabel benutzt werden, das einfach mal über den Tisch langen und vom Teller der Schwester oder Mutter Sachen mit der Hand zu nehmen.... es sind zweieiige Zwillinge, Mädchen... 14 Jahre alt.

 meine Schulfreundin hat eine seltsame Gabel Haltung und wechselt immer die Hände zwischen schneiden und essen , es ist nicht die amerikanische besteck Haltung, sondern einfach nie gelernt. Nun have ich gestern im Restaurant dem einen Mädchen gezeigt, wie man Salat ganz einfach mit Besteck essen kann. Meine Freundin dagegen hast nur kritisiert, dass die Mädchen mit der Hand gegessen haben und meint dann immer im selben Atemzug, sie müssten selber wissen, was sie täten.

Ich will nun meine Freundin nicht kritisieren, denn es sind ihre Kinder, doch die beiden Mädchen waren ganz begeistert  von ihren neuen Kunststücken mit Messer und Gabel am SalatBlatt ... und meine Freundin hat dann noch mehr vor sich gemeckert, dass die Kinder dies ja nie zuhause machten und dass essen mit Besteck wichtig in eleganten Restaurants wäre.... 


Frage an das Forum , sollte ich das Zeigen von TischManieren sein lassen oder das einfach so spielerisch weiter machen? Ich persönlich finde es nämlich negativ auf fällig wenn jemand nicht gut essen kann.... es könnte ja eine Möglichkeit für die Mädchen sein ... oder? 

Ich bin ganz deiner Meinung und würde das weiter so handhaben wie du es grad machst. 

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12. Juli 2018 um 18:55

danke ... ich fühle mich jetzt viel besser. Ja, es ist seltsam. Ich habe heute mit meiner Schwester darüber gesprochen, die Zwillinge im selben Alter hat. Und habe sie auch gefragt, wie ich mich verhalten soll. Mir sind die Kinder meiner Freundin ja nun mal nicht egal und meine Freundin auch nicht. Ich will weder sie kränken noch besserwisserisch die bessere in Erziehungsfragen sein. Das steht mir als Nichteltern ungefragt so gar nicht zu.

Meine Schwester sagt das auch so wie ihr, dass spielerisch und unaufdringlich man doch so einiges an Beispiel sein kann. Eine Möglichkeit von vielen für die Kinder, etwas zu lernen ohne mit erhobenem Zeigefinger herumzufuchteln.

wie ihr seht, es ist wirklich schwierig, dieses Thema und es beschäftigt mich sehr. Schon seit die beiden geboren sind, habe ich eine vollkommen verschiedene Haltung meiner Freundin und von mir im Umgang mit Babies, Kleinkindern, Kindern und nun Jugendlichen festgestellt. Teilweise hat es mich so mitgenommen, dass ich mich danach bei meinem Vater (Lehrer, also Berufspädagoge, mit total guter Einstellung Kindern und der Psychologie von Kindern gegenüber) ausgeweint, und er hatte mich immer beruhigt und gesagt, solange die Kinder geliebt werden , ist doch alles gut. Alles andere müsste ich als Erwachsene eben aushalten und vielleicht dezent als Vorbild fungieren... Jeder habe ja das Recht, seine Kinder so grosszuziehen, wie er/sie es für richtig halte und man hat halt manchmal andere Einstellung zur Entwicklung, zur Familie, zur Verantwortung .... tja. Ach, es tut so gut, hier darüber zu schreiben.


P.s. sorry wg der Rechtschreibfehler im Eingangspost - habe den auf dem Handy noch in der U-Bahn geschrieben und das war irgendwie kompliziert.

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14. Juli 2018 um 22:29

Also "spielerisch" - ich meine die Mädel sind 14. Mit denen redet man am besten schon wie mit Erwachsenen mehr oder weniger. Ich weiß jetzt nur nicht, was du da jetzt genau meinst.

Zeigen sollte man es ihnen auf alle Fälle. Das ist einfach wichtig. Es ist zwar einerseits absurd, dass es in unserer Gesellschaft so einen hohen Stellenwert einnimmt, dass es schon fast als Charaktersache gesehen wird, wie man sein Besteck hält, aber naja... es ist nunmal so.


Am Rande: Beim Salat essen muss man aufpassen. Da gibt's auch einiges, was man falsch machen kann... Da habe ich auch schon gesehen wie da "Schnipp-Schnapp" mit Messer reingegangen wurde. Also nach den höheren Weihen der Tischmanieren sollte man da aufpassen. Aber wir reden hier ja von LowLevel, was ich so verstehe.

Wenn du schon dabei bist: Mein Sohn Ende 4 hat auch noch seine Probleme mit Messer und Gabel und es gibt dauernd Diskussionen bei uns...

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15. Juli 2018 um 20:59
In Antwort auf soyyo

Zur Zeit ist meine Schulfrendin mit ihren beiden jugendlichen Kindern bei mir zu besuch. Und mir fallen die TischManieren auf. Zum einen ist es das Benutzen ode Nichtbenutzen von Besteck, die Schwierigkeiten, Dinge zu schneiden, seltsame Haltung der Hände und Finger, wenn denn mal Messer und Gabel benutzt werden, das einfach mal über den Tisch langen und vom Teller der Schwester oder Mutter Sachen mit der Hand zu nehmen.... es sind zweieiige Zwillinge, Mädchen... 14 Jahre alt.

 meine Schulfreundin hat eine seltsame Gabel Haltung und wechselt immer die Hände zwischen schneiden und essen , es ist nicht die amerikanische besteck Haltung, sondern einfach nie gelernt. Nun have ich gestern im Restaurant dem einen Mädchen gezeigt, wie man Salat ganz einfach mit Besteck essen kann. Meine Freundin dagegen hast nur kritisiert, dass die Mädchen mit der Hand gegessen haben und meint dann immer im selben Atemzug, sie müssten selber wissen, was sie täten.

Ich will nun meine Freundin nicht kritisieren, denn es sind ihre Kinder, doch die beiden Mädchen waren ganz begeistert  von ihren neuen Kunststücken mit Messer und Gabel am SalatBlatt ... und meine Freundin hat dann noch mehr vor sich gemeckert, dass die Kinder dies ja nie zuhause machten und dass essen mit Besteck wichtig in eleganten Restaurants wäre.... 


Frage an das Forum , sollte ich das Zeigen von TischManieren sein lassen oder das einfach so spielerisch weiter machen? Ich persönlich finde es nämlich negativ auf fällig wenn jemand nicht gut essen kann.... es könnte ja eine Möglichkeit für die Mädchen sein ... oder? 

Na egal womit man isst, Besteck oder den Fingern,  appetiltlich und sauber sollte es sein. Manieren sind schon wichtig.
Das Essbesteck in den Händen abwechseln mache ich aber auch. Bei mir hieß es ganz früh von der Kinderärtzin an meine Mutter, dass ich wohl beides sei, Rechts- und Linkshänder.
Ich mache heute vieles mit der rechten Hand, aber manche Dinge lieber mit der linken und dann komme ich mir manchmal wie beim Essen sogar selbst in die Quere. 
Trotzem kann man natürlich anständig essen und es auch seinen KIndern beibringen.

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16. Juli 2018 um 7:21

Das mit Rechts- und Linkshänder beim Besteck verstehe ich ja nie so recht.

Ich kann gleich gut essen, egal wie rum ich das Besteck halte. Es ist die Besteckhaltung noch nicht mal so Rechtshänderfreundlich. Die meisten Rechtshänder-Kinder würden imo lieber das Messer links halten...
Insoferner wüsste ich echt gerne, warum da Linkshänder anscheinend ein Problem haben?

Ich habe nur Probleme beim essen von Piccata milanese, weil ich links nicht Spgahetti wickeln kann: 1:0 für Linkshänder würde ich da wieder sagen.

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17. Juli 2018 um 10:07

An deiner Stelle würde ich auch versuchen ein Vorbild zu sein, aber wenn die nur zu Besuch sind, werden die ja nicht lange bleiben. Die kennen das ja anscheinend nicht anders. Ich würde aber in so einer Situation vermeiden zu belehrend zu sein wie ein Lehrer. 

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18. Juli 2018 um 0:37
In Antwort auf kreuzunge

Also "spielerisch" - ich meine die Mädel sind 14. Mit denen redet man am besten schon wie mit Erwachsenen mehr oder weniger. Ich weiß jetzt nur nicht, was du da jetzt genau meinst.

Zeigen sollte man es ihnen auf alle Fälle. Das ist einfach wichtig. Es ist zwar einerseits absurd, dass es in unserer Gesellschaft so einen hohen Stellenwert einnimmt, dass es schon fast als Charaktersache gesehen wird, wie man sein Besteck hält, aber naja... es ist nunmal so.


Am Rande: Beim Salat essen muss man aufpassen. Da gibt's auch einiges, was man falsch machen kann... Da habe ich auch schon gesehen wie da "Schnipp-Schnapp" mit Messer reingegangen wurde. Also nach den höheren Weihen der Tischmanieren sollte man da aufpassen. Aber wir reden hier ja von LowLevel, was ich so verstehe.

Wenn du schon dabei bist: Mein Sohn Ende 4 hat auch noch seine Probleme mit Messer und Gabel und es gibt dauernd Diskussionen bei uns...

Mit Ende 4 hat doch jeder so seine Probleme mit Besteck, aber doch nicht mit 14 oder?

Was ich mit leicht und spielerisch meine, ist dass ich beim Salat essen sie gefragt habe, ob sie einen Trick für das Essen von Blattsalat sehen wollen. Und als dann ein freudiges Ja kam, habe ich mir ein Blatt auf meinen Teller geben lassen und gezeigt, wie man es ohne mit der Hand anzufassen oder zu zerschneiden zu einem kleinen Paket falten kann und dass es praktischer ist, wenn die Gabel so statt so gehalten wird. Ich erkläre lieber in dem ich angebe was praktisch ist, wie man seine Kräfte am besten einsetzt und so als dass ich sage "in einem eleganten Restaurant muss man das so machen können". Ich denke, die Kinder sind schon intelligent genugt, das aufzunehmen, was man logisch erklärt (physikalische Kráfte beim Aufspiessen im gegensatz zum lose auf der Gabel balanzieren, Haltung der Gabel in der Hand etc....) als dass ich Kindern im jugendlichen Alter sage, so und so muss das gemacht werden und was sollen die Leute bloss denken. Man kann ja an der Verstand bei so grossen Kindern appellieren und es nutzen, dass sie gerne lernen und mitmachen und positive Dynamiken und alles mit einem liebevollen Lachen erklärte, gerne aufnehmen.

Es hat ja geklappt und sie fanden das gut. Schon als sie klein waren, habe ich ihnen beigebracht, lautlos zu schreien. Die hatten damals einfach immer geschrieen und gebrüllt, als sie so drei oder vier waren. An das lautlose Schreien erinnern sie sich immer noch ... und ich nehme es als grosses Kompliment.

Die Woche des Besuches ist heute übrigens vorbei. Ich bin k.o. und endlich wieder besuchslos und meine Freundin und die Mädchen waren gerne hier.

Zu den Tischmanieren denke ich immer noch - man sollte alles gut können, dann fühlt es sich auch bequem beim Essen an. Sich von diesem Habitus entfernen kann man ja sich ja immer noch. Aber andersrum, es nie gelernt haben und dann anwenden müssen, ist schon schwierig bis unmöglich.

Nochmal eine andere Frage in die Runde hier - an die Mütter unter uns gewandt. Ich habe ja immer so meine Probleme, wie meine Freundin ihre Aufgabe und Rolle als Mutter sieht - wir haben halt ein etwas unterschiedliches Verständnis vom Umgang mit Kindern und der Rolle der Eltern. Und gestern abend hatte ich wieder so einen Schreckmoment... und zwar hat die eine Tochter sich irgendwann zur Mutter gewandt und ihr gesagt, sie hätte Hunger - es war abends und es kam raus, dass sie nur ein spätes Frühstück mit Rúhrei gegessen hatte an diesem Tag. Die Mutter meinte dann, was die Kinder erwarten, dass sie doch auch selber Verantwortung übernehmen könnten und nicht immer alles an ihr (der Mutter) hängen bleiben könnte .... so ähnlich spricht sie auch bei anderen Dingen. Ich habe leider ein ganz anderes Verständnis von der Rolle der Mutter und bin Anhängerin von relativ festen Essenzeiten udn erinnere mich eh selber noch an dieses Alter in dem man doch eigentlich ständig Hunger hat. Nunja, ich bin in die Küche gegangen und habe etwas sattmachendes und anhaltendes und gesundes gekocht. Beide Kinder sind übrigens sehr dünn und eben mit 14 voll im Wachstum.
Meine Frage ist nun, inwieweit hat ein jugendliches Kind Verantwortung in diesem Zusammehang? Sie sind zu besuch mit ihrer Mutter bei einer Freundin der Mutter. Da ist es doch eigentlich logisch, dass die Kinder sich dann an die Mutter wenden, wenn sie Hunger haben und es keine festen Essenszeiten gibt. oder sehe ich das falsch?
 

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21. Juli 2018 um 20:00

Meine Meinung: Es sollten immer die Eltern über die Erziehung ihrer Kinder entscheiden.

Ein gut gemeinter Tipp: Mische dich nicht zu viel ein. Wenn du selber mal Kinder hast, wirst du wissen, was ich meine.

Sobald man schwanger ist, wird man nämlich entmündigt und echt jeder - auch Fremde auf der Straße! - wissen besser, wie die Kinder zu erziehen sind, als man selbst. Das nervt teilweise echt ziemlich. Wenn es von kinderlosen kommt, ist es meistens auch peinlich... also ich sage dir, was ich früher von mir gegeben habe. Im nachinein ist mir das sooo peinlich! Ja, ich hatte die perfekten Kinder - in der Theorie. In der Praxis habe ich 2 unerzogene Monster.
Vergiss auch nie, dass sich Eltern und Kinder anders verhalten, wenn andere dabei sind. Da wirkt manche Mutter z.B. inkonsequent, dabei will sie nur eine Brüllattacke vermeiden, weil gerade jemand mit Argusaugen fast schon drauf wartet und sie keine Lust hat sich das anzutun, samt Belehrungen etc.


Mit 14 hat deine Freundin schon recht, dass die selbstständig sein sollten. Das sind Teenager und keine kleinen Kinder mehr.


Ja mit 4 geht manches noch. Aber du solltest mal die Gabelhaltung meines Sprosses sehen. Das gibt hier dauernd Stress, weil es mich schon ziemlich nervt.
Naja, ich habe kleine Teilerfolge und hoffe, das wird noch...

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22. Juli 2018 um 1:45
In Antwort auf kreuzunge

Meine Meinung: Es sollten immer die Eltern über die Erziehung ihrer Kinder entscheiden.

Ein gut gemeinter Tipp: Mische dich nicht zu viel ein. Wenn du selber mal Kinder hast, wirst du wissen, was ich meine.

Sobald man schwanger ist, wird man nämlich entmündigt und echt jeder - auch Fremde auf der Straße! - wissen besser, wie die Kinder zu erziehen sind, als man selbst. Das nervt teilweise echt ziemlich. Wenn es von kinderlosen kommt, ist es meistens auch peinlich... also ich sage dir, was ich früher von mir gegeben habe. Im nachinein ist mir das sooo peinlich! Ja, ich hatte die perfekten Kinder - in der Theorie. In der Praxis habe ich 2 unerzogene Monster.
Vergiss auch nie, dass sich Eltern und Kinder anders verhalten, wenn andere dabei sind. Da wirkt manche Mutter z.B. inkonsequent, dabei will sie nur eine Brüllattacke vermeiden, weil gerade jemand mit Argusaugen fast schon drauf wartet und sie keine Lust hat sich das anzutun, samt Belehrungen etc.


Mit 14 hat deine Freundin schon recht, dass die selbstständig sein sollten. Das sind Teenager und keine kleinen Kinder mehr.


Ja mit 4 geht manches noch. Aber du solltest mal die Gabelhaltung meines Sprosses sehen. Das gibt hier dauernd Stress, weil es mich schon ziemlich nervt.
Naja, ich habe kleine Teilerfolge und hoffe, das wird noch...

Da verstehst du mich falsch, ich mische mich nicht in die Erziehung ein. Nie. Jedoch sehe ich Dinge, die mir immer grossen Kummer bereiten. Ich werde ja auch von allen Eltern im Freundeskreis gelobt, dass ich einfach nur zuhöre und eben keine schlauen Erziehungskommentare gebe. Da liest du meine Beschreibung der Situation wohl zu sehr durch deine eigene persönliche Perspektive.

Als die Kinder noch kleiner waren, hat es mich wirklich immer sehr betrübt zu sehen, dass meine Freundin so ganz anders mit den Kindern umgeht und bei den Zwillingen immer eine der beiden bevorzugt. Aber ich beisse mir lieber die Zunge ab, als mit ihr darüber zu sprechen, denn misshandeln tut sie die Kinder ja nicht, sie hat nur einen anderen Erziehungsstil.

Wenn die Kinder mit 14 zu Besuch bei der Freundin der Mutter sind, denke ich können die Kinder nicht einfach so in die Küche gehen und was kochen. Ich finde den Weg richtig, sich an einen Erwachsenen zu wenden, wenn sie Hunger haben. Meine Freundin hat sich übrigens sehr gefreut, dass ich gekocht habe. Sie sagt selber, dass sie nie Ideen hat, was man denn kochen könnte und dass sie wenig Appetit hat. Die eine der beiden Töchter wiegt übrigens 40kg und der Arzt hat schon ein ernstes Wort mit der Mutter gesprochen, dass das Kind bald ins ärztliche Behandlung wegen des massiven Untergewichts kommen müsse. Vor diesem Hintergrund muss man doch als Mutter besser auf die Ernährung der Kinder, Essenszeiten, Essensrituale und was gegessen wird achten. Denke ich mal so als aussenstehende. Übrigens ist sie mit den Kindern schon seit Kindergartenalter in speziellen Thearpien, weil beide Kinder so wenig Selbstbewussein haben. Ich finde da dieses Quasi-Ausschimpfen, wenn das Kind solche Bedürfnisse wie Hunger erwáhnt, da sehr fehl am Platz. Übrigens haben die Kinder vor einem halben Jahr ihren Vater verloren. Da sind sie doch noch mal um einiges mehr empfindlicher und brauchen die schützende Mutter. Oder sehe ich das falsch?

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22. Juli 2018 um 1:49

....übrigens kenne ich viele Leute mit Kindern im selben Alter und bei keinem habe ich solche Gefühle, wie wenn ich meine Freundin als Mutter sehe. Und zwar seit die Kinder auf der Welt sind. Hm. Es ist halt manchmal schwierig auszuhalten, so als aussenstehende Beobachterin. Aber gut, dass es dieses Forum gibt

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