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Text für Hochzeit, Formulierungshilfe

3. Juli 2018 um 23:59

Hallo ihr da 😊
Meine Schwester heiratet bald und die Eltern sollen einen Text schreiben für eine Hochzeitszeitung, welche ein Bekannter der Familie zusammenstellt.

Unsere Eltern sind getrennt und meine Mutter hat heute einen total asozialen Text vorgelegt. In 3 Abschnitten erzählt sie was mein Papa für ein schlechter Vater war und im 4. Abschnitt spielt sie sich als super Oma auf (von meiner Nichte). Und sagt so absolut gar nix liebevolles über meine Schwester.
Richtig erbärmlicher Text und eigentlich peinlich für sie, dass sie offenbar nicht drüber hinweg ist. 
Mein Papa war auch kein toller Papa, aber in den letzten Jahren hat er sich extrem gebessert! 
Erst wollte er keinen Text schreiben, weil er eigentlich nicht so der gefühlsvolle Typ ist.
Aber heute hat mein Herz geblutet und ich will nicht dass er so mies dasteht. Deswegen hab ich ihn nochmal auf einen Text angesprochen und auch von meiner Mutter erzählt. Der Arme war so krass enttäuscht aber total hilflos wegen dem Text. Wir haben dann ein bisschen über meine Schwester gesprochen und ich hab mal was zusammen gebastelt.

Aber mit dem Ende vor allem tue ich mich sehr schlecht, von wegen „ich wünsche euch..“ das sind immer so Standard Floskeln 😕
Wäre super wenn noch jemand Anreize zum Text hat, ihr würdet mir und meinem Papa sehr helfen! Danke 😊

hier der Text:
Liebe Natascha,


Als ich nachts den Anruf bekam, dass du unterwegs bist, konnte ich nicht glauben schon Vater zu werden und kam erst Stunden später ins Krankenhaus. Umso überraschter war ich, schon Vater einer kleinen wunderschönen Tochter zu sein. Und ich wusste, du wirst eine genauso schöne Braut.


So schön wie der Tag heute waren für mich damals die Momente, als wir zusammen am Raiffeisen die Ziegen gefüttert haben. Damals hast du dich schon durchgesetzt und die eine Ziege immer weggeschickt und „ab, ab, ab!“ gerufen. Bist heute hast du diese Eigenschaft beibehalten. Aber das ist auch gut so, denn ich als Papa kann leider nicht immer da sein.


Plötzlich hast du einen Freund mit nach Hause gebracht, jedoch stand ich jedem skeptisch gegenüber, fand nie jemanden gut genug für dich. So wie ein Papa halt ist. Gerne hätte ich auch etwas Negatives an Sascha gefunden, doch ich muss mir eingestehen, dass es da nichts gibt. Letztendlich bin ich sehr froh, dass meine Tochter nun einen passenden Mann gefunden hat. 


Somit hab ich auch endlich einen tollen Sohn dazu gewonnen. Für eure gemeinsame Zukunft wünsche ich euch nur das Beste.

 

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10. Juli 2018 um 7:39

Der Text vom Vater ist doch sehr schön, vllt etwas kurz...

Muss denn der Text von der Mutter so abgegeben werden?  Vllt solltest du nochmal drüber mit ihr reden? Mach ihr klar, dass es um die Tochter (braut) geht und nicht um sie und die gescheiterte Ehe zum Vater. Was negatives gehört in solche Texte auch nicht rein. Man kann da Dinge grob andeuten wenn es nicht anders geht.

Ich hab ja schon diverse Hochzeitszeitungen mitgestaltet, aber nie hat da ein Text reingefunden der jemanden absichtlich im schlechten Licht dastehen lässt. Man kann mal ein Späßchen machen oder jemanden auf die Schippe nehmen.  Wenn der Text deiner Mutter derart formuliert ist, würde ich den so nicht weiterleiten. Entweder sie macht es ordentlich oder gar nicht...

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21. Juli 2018 um 22:31

Super schön!!! Mit ein paar mehr Details, einleitenden Worten und besseren Übergängen ist er perfekt!

z.B. am Anfang... irgendwas von wegen "Jetzt heiratest du und da muss ich an den Anfang zurück denken etc.etc." 

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