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Forum / Meine Familie

Terror in Familie

Letzte Nachricht: 4. November 2021 um 0:08
B
badandgood
06.10.21 um 19:27

Hallo,
zuerst einmal zu meiner Person. Ich bin 20 Jahre alt, wohne derzeit bei meinen Eltern und meinem kleinen Bruder. Arbeite seit 2 Jahren bei meinen Eltern.

Ich habe Depressionen, angstattacken, Panikattacken, paranoide Züge und bin manchmal sehr impulsiv.

ich möchte mich hier nicht als das Opfer darstellen jedoch weiß ich nicht mehr weiter und fühle mich wie Opfer und Täter zu gleich. Meine Eltern machen mich fertig, meinen jedoch es nicht zu tun. Ich habe mit 15 deppresionen bekommen und es ihnen gesagt und sie haben daraufhin mich belächelt und meinten es wären ausreden. Jahr für Jahr teilte ich es ihnen mit es kam nix. Ich wurde sehr oft erpresst, natürlich ist es normal bei manchen Sachen aber es ging so weit... als irgendwas cooles in meinem Leben Anstand haben sie es gegen mich verwendet. Ich wollte mit Freunden mal nach xyz, und 2 Wochen bevor es überhaupt anfangen sollte musste ich alles und wirklich alles machen was man von mir verlangt hatte oder ich durfte nicht hin. Es ging auch so weit das es jeden Tag eine andere Meinung gab, also ich machte alles aber dann ging's trotzdem nicht.

Irgendwann bin ich zu den Drogen gekommen um mir alles auch mal erträglicher zu machen. Nun ja als ich meinen Eltern sagte ich habe Probleme damit haben sie mich erstmal fertig gemacht und meinten danach mir zu helfen. Daraufhin versuchte ich aufzuhören doch in der Zeit wurden sie richtig böse, sie haben mich beleidigt und runter gemacht. Ich sei ein drecks junky oder nicht ihr Sohn usw.. daraufhin bin ich wieder dazu gekommen zu konsumieren. Bis ich mich nun endlich zur drogensuchtberstung gemeldet habe und nun freiwillig in eine Reha gehen möchte um davon los zu kommen weil es zuhause nicht geht. Naja daraufhin beleidigen sie mich wieder als sie es mitbekommen haben, was ich da soll und das ich ja zu keinem Arzt gehe der die kennt weil es Ihnen peinlich ist. 

Als ich dann einige Stunden im Wohnzimmer war wurde ich direkt dumm angemacht das es immer nur mehr Probleme wegen mir geben würde. Und als ich diese "Probleme" angefangen hab mir anzuschauen und sah das die meisten davon nicht mal meine Probleme sind wurde es unkonstruktiv also logische Erklärungen oder argumaente bringen nix. Da wird sich einfach mit dem Rücken umgedreht wenn ich dann was rede oder ignoriert. 

Irgendwann haben sie angefangen zu sagen ich sei ein Messi weil ich wegen meinen Depressionen keine Kraft habe. Ich kam die letzten Tage nicht ausm Bett nicht in die Dusche habe nix aufgeräumt. Und dafür haben sie mich fertig gemacht. Sie sagen mich will niemand haben desswegen habe ich keine Freunde. Und das sie mich auch nicht haben wollen ich soll verrenken und mein Leben verkaken.

daraufhin habe ich angefangen Sachen zu schmeißen, kaputt zu machen,... ich sage immer bitte hört auf. Doch sie machen es net sie sagen nur die "Wahrheit" und machen mich in dauerschleife fertig dafür wer ich bin. Und nur wenn ich so ausraste hören sie auf. Und dann gehts weiter. Ich sei ein böser Mensch sowas zu machen weil ich einen Bruder zuhause habe. Und ich würde ihn nicht lieben und so viele andere schrecklichen Dinge. Sie treiben mich dazu ein Psychopath zu werden um dann wieder zu sagen wie Jake ich bin 


ich möchte nicht noch mehr und mehr schreiben... fragt mich einfach was man noch wissen oder was ich schreiben sollte.. es ist einfach eine endlose Geschichte was da alles ist 

ich weiß nicht mehr weiter 

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G
gelbeslicht
07.10.21 um 13:23

Was hält dich noch zuhause? Offensichtlich steckst du in einer destruktiven Familie.
Zieh aus und suche dir natürlich auch eine andere Arbeit. 

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D
dickunddoof
07.10.21 um 17:45

Ich schließe mich dem Vorredner an - raus aus dieser Familie!
Was willst du denn noch da?
Du bist doch wirklich mehr wert, als dass du es nötig hättest, dich so behandeln zu lassen.

Such dir bitte umgehend Hilfe!
Wende dich an die Suchtberatung, ob man dir dort helfen kann kurzfristig irgendwo unterzukommen. Zumindest sollte die Suchtberatung in der Lage sein, dir Adressen zu nennen, wohin du dich wegen einer Unterkunft wenden kannst.
Geh zum Hausarzt, lass dich krankschreiben; du musst unbedingt auch aus der Arbeit bei deinen Eltern raus.
Frag auch den Hausarzt, ob er dir irgendwie weiter helfen kann, bspw mit Adressen von Psychotherapeuten. Oder auch wegen einer stationären Drogentherapie.
Für eine längerdauernde Rehe benötigst du die Zustimmung der Krankenkasse; setzt dich bitte sofort mit dieser in Verbindung.

Hast du irgendwelche Freunde/Bekannten, wo du vorübergehend unterkommen könntest?
Weg von deinen Eltern, wäre jetzt wirklich vordringlich!

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I
ichunverbesserlich2
07.10.21 um 22:29

Es ist an der Zeit, dass Du Dein Leben selber in die Hand nimmst! Du gestaltest Dein Leben selber und auch nur Du kannst Dich aus dem ganzen rausziehen. Es wird niemand kommen und Dich aus dieser Situation retten und befreien.

Werde Deine Abhängigkeiten los: löse Dich von den Eltern, such Dir einen anderen Job, werde unabhängig und gestalte Dein Leben!

Sind denn diese Sachen bei Dir final durch einen Arzt diagnostiziert: Depressionen, angstattacken, Panikattacken, paranoide Züge und bin manchmal sehr impulsiv? Liegen Dir medizinisch gesicherte Diagnosen entsprechend vor?
 

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H
halis_21934042
07.10.21 um 23:55

Hi, eventuell hängen deine Eltern in alten Mustern, die schon deren Vorfahren geschadet haben. Leider erkennen viele das nicht, sie ahmen einfach unreflektiert nach, auch das Kontraproduktive. Ich könnte solchen Leute stundenlang predigen, aber dann wird es auch lästig...

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happilyworking
happilyworking
04.11.21 um 0:07

Lieber badandgood,

Hut ab dafür, dass du so offen über deine Probleme sprichst und damit so reflektiert umgehst. Das spricht dafür, dass du bereit für den Neuanfang bist!

Du hast gerade so viele Baustellen, dass es bestimmt schwer zu sortieren ist wo du anfangen sollst. Ich würde dir folgendes empfehlen:

1) Geh zu deinem Hausarzt, sprich mit ihm über die Situation bei dir zu Hause und bitte um Unterstützung. Lass dir eine Krankschreibung für die nächsten zwei Wochen geben.

2) Recherchiere online die nächsten Kliniken für einen Entzug in deiner Nähe. Ruf jede Klinik an und vereinbare einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Lass dich bei allen auf die Warteliste setzen.

Bevor du die Depressionen und die Beziehung zu deinen Eltern therapieren kannst musst du erstmal von den Drogen loskommen.

Nach dem Entzug:
3) Ruf deine Krankenkasse an und bitte um eine Liste von Psychotherapeuten in der Nähe. Lass dich bei allen Psychotherapeuten auf die Warteliste setzen. Bitte deinen Hausarzt um Hilfe beim Antrag auf Reha oder eine Überweisung für eine Tagesklinik. Lass dich bei allen Tageskliniken auf die Warteliste setzen.

3) Besorg dir einen Wohnberechtigungsschein und lass dich bei allen Sozialwohnungen oder großen Wohnungsbaugesellschaften in der Umgebung auf die Warteliste setzen.

4) Melde dich arbeitssuchend. Falls deine Eltern dich kündigen kannst du Arbeitslosengeld beantragen.

5) Such dir eine oder mehrere Selbsthilfegruppen.

Du merkst, dass deine Eltern dir nicht gut tun, also such dir Unterstützer, die dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Die Depression ist fies, weil sie dir vorgaukelt, du wärst alleine und dein Leben sei nicht lebenswert. Vermutlich haben deine Eltern dieses Gefühl noch verstärkt.
Die Wahrheit ist aber, dass du noch viele gute Jahre (manche würden sagen die besten) noch vor dir hast. Du stehst erst am Anfang deines Erwachsenenlebens und kannst noch lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und gesunde Beziehungen zu führen. Eine Therapie wird vielleicht 3 Jahre dauern, aber danach hast du mindestens 60 Jahre vor dir, in denen du dein Leben so gestalten kannst, wie du dir das wünschst!

Du kannst das schaffen. Plan einfach einen Schritt nach dem anderen und fang damit an, mit deinem Hausarzt zu reden. Viel Erfolg!

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happilyworking
happilyworking
04.11.21 um 0:08

Lieber badandgood,Hut ab dafür, dass du so offen über deine Probleme sprichst und damit so reflektiert umgehst. Das spricht dafür, dass du bereit für den Neuanfang bist!Du hast gerade so viele Baustellen, dass es bestimmt schwer zu sortieren ist wo du anfangen sollst. Ich würde dir folgendes empfehlen:1) Geh zu deinem Hausarzt, sprich mit ihm über die Situation bei dir zu Hause und bitte um Unterstützung. Lass dir eine Krankschreibung für die nächsten zwei Wochen geben.2) Recherchiere online die nächsten Kliniken für einen Entzug in deiner Nähe. Ruf jede Klinik an und vereinbare einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Lass dich bei allen auf die Warteliste setzen.Bevor du die Depressionen und die Beziehung zu deinen Eltern therapieren kannst musst du erstmal von den Drogen loskommen.Nach dem Entzug:3) Ruf deine Krankenkasse an und bitte um eine Liste von Psychotherapeuten in der Nähe. Lass dich bei allen Psychotherapeuten auf die Warteliste setzen. Bitte deinen Hausarzt um Hilfe beim Antrag auf Reha oder eine Überweisung für eine Tagesklinik. Lass dich bei allen Tageskliniken auf die Warteliste setzen.3) Besorg dir einen Wohnberechtigungsschein und lass dich bei allen Sozialwohnungen oder großen Wohnungsbaugesellschaften in der Umgebung auf die Warteliste setzen.4) Melde dich arbeitssuchend. Falls deine Eltern dich kündigen kannst du Arbeitslosengeld beantragen.5) Such dir eine oder mehrere Selbsthilfegruppen.Du merkst, dass deine Eltern dir nicht gut tun, also such dir Unterstützer, die dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.Die Depression ist fies, weil sie dir vorgaukelt, du wärst alleine und dein Leben sei nicht lebenswert. Vermutlich haben deine Eltern dieses Gefühl noch verstärkt.Die Wahrheit ist aber, dass du noch viele gute Jahre (manche würden sagen die besten) noch vor dir hast. Du stehst erst am Anfang deines Erwachsenenlebens und kannst noch lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und gesunde Beziehungen zu führen. Eine Therapie wird vielleicht 3 Jahre dauern, aber danach hast du mindestens 60 Jahre vor dir, in denen du dein Leben so gestalten kannst, wie du dir das wünschst!Du kannst das schaffen. Plan einfach einen Schritt nach dem anderen und fang damit an, mit deinem Hausarzt zu reden. Viel Erfolg!

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