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Taschengeld 200 pro monat...alles abgedeckt ?

18. August 2005 um 1:34

hallo,

bisher hat mein sohn (15jahre immer 30 monatlich Taschengeld bekommen. Mit dem Geld konnte er dann machen was er wollte...
bei kino,schwimmbad usw... musste ich ihm aber immer wieder geld geben, da es sonst NIE reichen würde.
Nun habe ich die Idee meinem Sohn 200 monatlich zu geben.
Mit dem Geld müsste er sich dann aber alles selbst kaufen unter anderem auch klamotten,schuhe usw...ich muss dazu sagen er ist sehr auf marken fixiert was ich nicht so gut finde aber heutzutage sind ja die meisten so...
Auch schulsachen, wie z.b. hefte, ausflüge usw... müsste er sich davon selbst bezahlen.
Wie findet ihr die Idee ?
Ich denke, dass er lernen soll sich das Geld richtig einzuteilen und selbstständig zu werden.

Ich bin auf eure hoffentlich zahlreichen Meinungen gespannt...

viele grüße

jutta

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18. August 2005 um 13:53

Hmmmmmmm
Hallo Jutta

also ich glaube nicht,das dein Sohn mit dem Geld auskommen wird.Allein die Schulausstattung,das sehe ich bei meinem Sohn 3.Schuljahr ist ja super teuer,3 Bücher 50 euro etc.und wie du sagst,fährt dein Sohn auf Marken Klamotten ab,das ist sein Problem,aber ich denke auch,so wird er sehen,wie teuer das Leben ist
Er könnte ja auch,wenn es ihm nicht reicht sich selbst was dazuverdienen,z.B. Zettelaustragen oder so???
Mach ihm doch mal den Vorschlag.
Boah,wenn ich überlege,ich hätte von meinen Eltern damals 400,-DM Taschengeld bekommen,ich wäre zur Decke gehüpft
Versuchs einfach.
Bei meinem Sohn mache ich es so,Marvin (8) bekommt jeden Do 3Euro die Woche.d.h. aber er muss damit die ganze Woche auskommen,geht er ins Freibad und möchte ein Eis,muss er es von seinem Geld bezahlen.
Er macht es auch noch,nur wie lange noch???

Ich hoffe das meine Meinung zählt???

LG Sandra

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18. August 2005 um 14:36
In Antwort auf liesl_12740033

Hmmmmmmm
Hallo Jutta

also ich glaube nicht,das dein Sohn mit dem Geld auskommen wird.Allein die Schulausstattung,das sehe ich bei meinem Sohn 3.Schuljahr ist ja super teuer,3 Bücher 50 euro etc.und wie du sagst,fährt dein Sohn auf Marken Klamotten ab,das ist sein Problem,aber ich denke auch,so wird er sehen,wie teuer das Leben ist
Er könnte ja auch,wenn es ihm nicht reicht sich selbst was dazuverdienen,z.B. Zettelaustragen oder so???
Mach ihm doch mal den Vorschlag.
Boah,wenn ich überlege,ich hätte von meinen Eltern damals 400,-DM Taschengeld bekommen,ich wäre zur Decke gehüpft
Versuchs einfach.
Bei meinem Sohn mache ich es so,Marvin (8) bekommt jeden Do 3Euro die Woche.d.h. aber er muss damit die ganze Woche auskommen,geht er ins Freibad und möchte ein Eis,muss er es von seinem Geld bezahlen.
Er macht es auch noch,nur wie lange noch???

Ich hoffe das meine Meinung zählt???

LG Sandra

Hui, ...
dann ist es aber bei Euch günstig oder Dein Kind sehr genügsam. Bei uns kostst das Freibad 1,50Euro (ermäßigt), heißt zweimal in der Woche ins Freibad und er kann sich nichts anderes mehr leisten. Aber das prinzip war bei mir früher das gleiche.

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18. August 2005 um 20:07
In Antwort auf flyingkat

Hui, ...
dann ist es aber bei Euch günstig oder Dein Kind sehr genügsam. Bei uns kostst das Freibad 1,50Euro (ermäßigt), heißt zweimal in der Woche ins Freibad und er kann sich nichts anderes mehr leisten. Aber das prinzip war bei mir früher das gleiche.

@flyingcat
Marvin hat eine Freibadkarte,deshalb handhabe ich das auch so
Sonst würde es nicht klappen

LG Sandra

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19. August 2005 um 9:55

Wie wäre diese Idee?
Mein Sohn wird jetzt ebenfalls 15 und bekommt 20 Euro Taschengeld und viele andere Sachen bezahl ich ihm nebenbei...ich wollte sein Taschengeld demnächst auf 25 Euro erhöhen, soviel zum Taschengeld.
Und dann werde ich beginnen jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Konto zu überweisen, dachte dabei an 50 Euro, wovon bestimmte Sachen bestritten werden sollen. Ich dachte mir, mit ihm zusammen eine Liste anzulegen wo die Summen festgelegt werden, die ich immer so für seine Anziehsachen ausgebe.Z.B.eine Hose für Ihn sollte mit 29 Euro bei New Yorker abedeckt sein, ein t.shirt sollte 15 Euro nicht überschreiten, eine Winterjacke darf 50 Euro Kosten u.s.w, möchte er dann etwas anderes haben, was mehr kostet, muß er den fehlden Betrag von dem Konto eben ausgleichen, oder er muß mit dem zufrieden sein, was wir für die einzelnen Beträge bekommen.
Sollte am Ende eines Jahres auf diesem Konto noch Geld vorhanden sein, darf er dieses Geld dann für sich nach eigenem Gutdünken ausgeben. Ich denke mir dabei, das er so ein gutes Gefühl für Geld bekommt und dieser Markenwahsinn eingedämmt wird.
Von den 50 Euro werden 10 Euro jedoch auch als Zuschüss für bestimmte Pflegeprodukte gerechnet, wenn er z.b. ein teures Duschgel haben möchte und ich denke eine günstigere Marke tut es auch, soll er von dem Konto den überfälligen Betrag beisteuern.Wenn er ein teures Parfum haben möchte, wo ich denke er braucht das noch gar nicht, soll er drauf sparen mit diesem Geld.
Ich erhoffe mir mit dieser Methode ihn nach und nach in die Eigenverantwortlichkeit für Geld zu bringen, wenn er dann älter wird,so 16-17 würde ich ihm dann auch einen großen Betrag geben von dem er dann alles bestreiten muß. Aber ich denke das geht nicht von einem Tag auf den nächsten sondern pö a pö.

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21. August 2005 um 11:19

Hallo Jutta
Bei mir war das früher so: Meine Eltern hatten die Nase voll davon, wegen jeder Kleinigkeit Geld zuzuschießen und ich bekam ab der 11. Klasse 300 DM im Monat...
Das musste dann für alles reichen (nein, stimmt nicht - ich bekam zum Winter hin noch Klamottenzuschuss, für eine Winterjacke und dicke Schuhe und ähnliche Anschaffungen) - Mittagessen in der Schule, Zugfahrten in die Stadt, Kleidung... also ungefähr das, was dir vorschwebt.

Am Anfang war das spitze. Ich hatte genug Geld um mir sogar noch ab und zu eine CD zu leisten und habe es als sehr entspannend empfunden, nicht immer wegen jedem Blödsinn fragen zu müssen. Komisch war es nur, dass ich auch Kleidung selbst zahlen musste.
Mit der Zeit wurde es dann aber - wie könnte es anders sein - knapper. Denn teure Klamotten waren nicht drin, ich wollte aber unbedingt welche Kino, Konzerte, Bücher - was man halt mit 18-19 gerne will und was meine Freunde bezahlt kriegten, musste ich selbst kaufen.

Ích glaube, unterm Strich hatten meine Freunde, die ihr Geld Stück für Stück von den Eltern kriegten, genauso viel Geld wie ich zur Verfügung - sei es von der Oma oder eben für lauter Extra-Anschaffungen.
Aber ich musste nicht immer fragen - und das hat sich auf Dauer bewährt und mir viel Eigenständigkeit gegeben.

Liebe Grüße von Ernest

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21. August 2005 um 13:18

Die Idee ist gut,
du kannst ja deinen Sohn fragen, was er davon hält, dann kann er später nicht kommen und sagen, ich hätte es aber doch gerne anders gewollt. Stelle die Regeln klar auf, was er nun alles selbst bezahlen muss. Er kann ja auch eine Art Haushaltsbuch über seine Ausgaben führen und nach 3 Monaten schaut ihr mal, ob es sich bewährt hat.

Ich finde es viel Geld, und ich finde, wenn er sich dem "Gruppenzwang" und dem Markenkonsum ergeben möchte, muss er auch Grenzen kennenlernen. Mit 200 kann er selbst bestimmen, ob er nur ein teures Kleidungsstück kauft oder mehrere von anderen Herstellern. Oder vielleicht kauft er zukünftig Markenkleidung über ebay ein, die ist dann doch günstiger, aber hat das Label darauf.

Meiner Meinung nach sind die Jugendlichen heute sehr fordernd, aber nicht bereit, auch zu geben oder z.B. einen Teil des (scheinbar) benötigten Geldes selbst zu erarbeiten. Schaden täte es auf keinen Fall. Denn du weißt ja: Was nichts kostet, ist nichts wert...

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23. August 2005 um 22:02

Hä?
bisher hat mein sohn (15jahre immer 30 monatlich Taschengeld bekommen. Mit dem Geld konnte er dann machen was er wollte...
bei kino,schwimmbad usw... musste ich ihm aber immer wieder geld geben, da es sonst NIE reichen würde.


wofür hat er denn das geld ausgegeben ????
taschengeld ist geld, womit die kinder machen können, was sie wollen. andere anschaffungen, wie klamotten, schulzeug oder ähnliches ist dann elternsache.
so, und wenn das taschengeld der kinder, in dem fall die 30 im monat alle sind, sind sie eben ALLE, auch wenn da erst der 5. des monats ist als beispiel.
das ist doch der sinn des taschengeldes, das sie den umgang damit lernen. wenn UNSER arbeitslohn alle ist, können wir doch auch nicht irgendwohin gehen und uns wieder welches holen !!!
die kinder müssen sich das geld eben einteilen, DAS es reicht. wenns alle ist, ist es alle. am nächsten 1. gibt es wieder welches ! das müssen sie lernen, sonst werden sie maßlos.
und ich sage dir, auch bei den 200 im monat wird dein sohn zu dir kommen, weil es ihm nicht reicht, denn er weiß, wenn das geld alle ist, gibts ja immernoch mama.

mal was ganz anderes....200 taschengeld im monat...wieviel verdienst du denn ? auch wenn er klamotten usw davon bezahlen soll...die kauft man doch nicht jeden monat ?!

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6. September 2005 um 12:12

Also bei mir war das so...
Ich bekam von meinen Eltern im Alter von
12 Jahren - 10 Mark pro Woche
13 Jahren - 15 Mark
14 Jahren - 20 Mark
15 Jahren - 25 Mark
16 Jahren - 40 Mark
Bin mit meinem Geld gut ausgekommen, da ich von dem Geld keinerlei Anschaffungen zu leisten hatte. Da ich aber schon in meinen jungen Jahren einen "Hang zu mehr Geld" hatte, begann ich mit 12 Jahren am Wochenende zu Arbeiten. Das waren pro Wochenende rund 90-95 Mark, welche ich mir hinzuverdient habe. Somit hatte ich am Ende des Monats rund 500 Mark zur verfügung (mehr oder weniger, da meine Eltern mir erst mit 14 gestatteten frei über das hinzuverdiente Geld zu verfügen). Da ich weder damals noch heute wirklich gut mit Geld umgehen kann, ist es bestimmt nicht schlecht für deinen Sohn, seine Bedürfnisse mit einem festgesteckten Budget selbst decken zu müssen. Mir wurde dies immer abgenommen, was mich in gewisser weise auch unselbstständig gemacht hat.
Und zum Thema "nochmal was zuschiessen wenn das Taschengeld alle ist", nur eines: lass es... Ich bekamm auch immer Geld von meinen Eltern wenn mein Geld alle war und bin (entschuldige die ausdrucksweise) arg auf die Fresse gefallen, als ich von zu Hause auszog und auf einmal keiner mehr da war den ich mit meinen finanziellen Unzulänglichkeiten belasten konnte. Von daher, mach es dir und deinem Sohn einfacher, vereinbart ein festes Budget, wenn dieses erschöpft ist, ist finito - der nächste 1. kommt bestimmt.

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8. September 2005 um 15:11

Hallo Zusammen!
Also, ich so als Nichtmutter... Ich bin arg erstaunt, was man heute so an Taschengeld bekommt!

Ich habe früher eine Mark pro "KLasse" bekommen. Eintrittsgeld fürs Schwimmmbad haben mir meine Eltern gegeben, aber Eis musste ich selber zahlen. Ab der 5./6. Klasse habe ich dann noch zusätzlich 30 Mark von meinen Großeltern bekommen - ab dem zeitpunkt musste ich aber auch Sachen wie Schwimmbad und Kino komplett selber bezahlen.

Als ich 16 wurde, wurde das Taschengeld dann erhöht, so dass ich insgesamt im Monat ca. 100 Mark hatte. Und davon musste ich dann auch Klamotten, ausgehen, etc. bezahlen. Meine Eltern haben mir nie was dazugegeben - und das ging (ist übrigens noch nicht ewig her, ich bin gerade 27.). ich habe dann eben angefangen nebenbei zu jobben - und konnte mir mit gutem Gewissen Dinge kaufen, die meine Eltern nicht finanzieren wollten.

prinzipiell finde ich es gut, dass du deinen Sohn zur Selbstständigkeit erziehen möchtest - ich denke nur, du solltest die Summe noch mal überdenken.

LG, Nindscha

PS: Markenklamotten habe ich damals vom Weihnachts- und Geburtstagsgeld bezahlen müssen...

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8. September 2005 um 17:25

TASCHENGELD = KINDERGELD
Also, ich denke 200 Euro sind zuviel.
Ich würde sagen bis zur Höhe des Kindergeldes ist es ok.
Schulsachen, neue klamotten, schuhe, kino, disco etc. sollten
davon bezahlt werden. Ich denke, solange man in der schule
ist, ist es ok und auch viel geld. das sind fast 40 euro in der
woche, von 40 euro in der woche muss ich essen kaufen für mich,
meinen sohn und freund.
Ausserdem lernen kinder dann so mit dem geld umzugehen.
Was aber noch mehr interessiert, raucht das kind ????
Falls ja, würde ich sogar sagen, das man eventuell
dem kind schmackhaft machen sollte aufzuhören. Man macht das angebot,
jeden monat kommt 50 euro gespart und das bekommt er, wenn er
18 ist und bis dahin keine einzige zigarette mehr raucht.
Man sollte dann auch vertrauen schenken und es durchziehen.
So spart das Kind bei den zigaretten und hat, wenn es 18 ist,
ein kleines startkapital für den führerschein oder sogar das
auto !!!!!!!!!!!!
Also kurzum:
150 Euro Taschengeld !!!
50 Euro Sparen für`s nichtrauchen !!!!!!!!!!!!
Das sind dann auch 200 euro, aber in anbetracht der zigarettenpreise
spart ein kind durchschnittlich 120 euro im Monat wenn es eine
schachtel am tag raucht.
Nur ein Vorschlag

LG Janine2211

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12. September 2005 um 23:53

Ja
Hallo Jutta, habe ich mit meinen Sohn auch so gemacht. Die "Marken" wurden dann billiger, bzw. ich habe gelernt damit zu leben, daß auch 4 Shirts reichen und angezogen werden. Mein Sohn war stolz, und mir kam es auch noch billiger. Allerdings bekam er "nur" das Kindergeld.
Mit seinem Geld ist er geizig. Probiere es einige Zeit aus.
Wenn es klappt, schön. Wenn nicht, probiere es später noch einmal.
Viele Grüße
Hith

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3. Mai 2007 um 19:12

Gute Idee
Ich find das eine gute idee aber das mit den schulausflügen finde ich nicht gut. wass wäre wenn er zu wenig Geld hätte dann dürfte er nicht mitfahren und das wöhre auch gut.
ich würde ihm nur 100 im Monat geben dafür braucht er die schulausflüge nich bezahlen

LG

Lena

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