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Suche neue mutter / familie

1. Januar um 23:13

Klingt jetzt echt seltsam ich weiß, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. 
Ich suche eine Familie. Etwas was eigentlich selbstverständlich ist. Etwas was jeder haben müsste. Was ich leider nie hatte. 
Ich bin 22 Jahre alt und komme aus NRW.
In meinem ganzen Leben habe ich eigentlich noch nie ein Gefühl von Geborgenheit gespürt. Irgendwann wenn du größer wirst realisierst du das du nicht das hast was andere Kinder in deinem Alter haben. Du wirst nicht von der Schule abgeholt. Du hast keinen Kakao in der Mittagspause weil dafür das Geld zu schade war. Du musstest deine Hausaufgaben immer selber machen, alleine spielen. 
Ich habe lange nicht verstanden wieso es mich getroffen hat und ich nicht das "recht" hatte so geliebt zu werden. Meine Eltern hatten nie wirklich Interesse an mir. Mein Vater war sehr launisch und agressiv und meine Mutter hat eigentlich das gemacht was er ihr sagte. Liebe habe ich nie gespürt. Ich glaube es ist noch schlimmer ignoriert zu werden als gehasst zu werden von den Menschen mit denen du aufwächst. 
Ich habe mir schon immer gewünscht eine Mutter zu haben die sich freut wenn ich mach Hause komme und mich praktisch austrägt und mich mit jeder Faser liebt . Ich habe es sonst nur bei Freunden gesehen. Ach wie die Mütter von ihren Kindern sprachen, ein Traum. Den ich nicht aufgeben will! Natürlich kann trotzdem niemand eine leibliche Mutter für mich sein. Aber ich bin jetzt einfach mal mutig und würde mir so gerne eine Mutter wünschen die sich vielleicht auch eine Art Tochter wünscht auch wenn ich schon etwas älter(22) bin. 
Ich habe mein fachabitur beendet und werde bald eine Lehre als Krankenschwester beginnen. Ich habe versucht mir mein Leben selbst zu organisieren und habe es auch irgendwie geschafft. 
Aber es bleibt immernoch die kleine Hoffnung eines Tages mit jemandem zu backen , plaudern in guten und in schlechten Zeiten füreinander da zu sein. 

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3. Januar um 20:02

Andere haben mit 22 einen Mann und eigene Kinder. Denk mal darüber nach.

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6. Januar um 16:17

Kinder kriegen um das Bedürfnis, geliebt zu werden zu stillen? Das kann doch nur schiefgehen!

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6. Januar um 16:40

Also ich finde es mutig von dir, hier genau nach dem zu fragen, was du eigentlich suchst, statt mit diesen unguten Gefühlen eine eigene Familie zu gründen mit kleinen Menschen, die selber geliebt werden wollen und nicht für das Befriedigen des Gefühlslebens der Erwachsenen verantwortlich sind.

Es tut mir sehr leid, dass du dich scheinbar schon seit langem so ungeliebt fühlst. Hast du denn schon mal das Gespräch mit deiner Mutter gesucht?
Vielleicht hatte sie für ihre Handlungsweisen ja auch andere Gründe, die du als Kind einfach nicht überblickt hast?
Schulkakao gab es bei uns zum Beispiel auch nicht, weil er so viel Zucker enthielt. Fand meine Tochter auch ziemlich gemein damals. Alleine von der Schule zum Hort musste sie leider auch, weil ich zu der Zeit noch auf der Arbeit war...
Und die Hausaufgaben...die Mutter meiner Stieftochter hätte ihr z.B. ab dem 3. Schuljahr schon nicht mehr helfen können.

Meine Große hat sich auch lange Zeit nicht genug geliebt gefühlt, da konnte ich mich auf den Kopf stellen. 
Vielleicht gab es andere Dinge, durch die deine Eltern dir ihre Liebe zeigen wollten?

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6. Januar um 18:45
In Antwort auf lori1223

Andere haben mit 22 einen Mann und eigene Kinder. Denk mal darüber nach.

Was ist das für eine dumme Antwort/Kommentar zu dem tread.

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6. Januar um 22:03
In Antwort auf aeltermitniveau

Was ist das für eine dumme Antwort/Kommentar zu dem tread.

Ja aber deiner ist wahnsinnig intelligent oder?

Man kann sich als erwachsene Frau nicht einfach in eine "fremde" Runde setzen und sich wie in einer Familie aufgehoben fühlen. So etwas kann "zufällig" passieren, wenn man die richtigen Menschen kennenlernt. Aber gewollt/geplant eher nicht.

Ich verstehe, dass ihr Liebe fehlt und sie sicherlich auch viel zu geben hat. Und das wird mit einem Partner und eigenen Kindern gelingen. Denn zu diesen Menschen empfindet man eine Liebe, wie sie sein sollte. Eine Liebe, die sie als Kind leider nicht erfahren hat, es aber selber besser mache kann.

 

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7. Januar um 8:23
In Antwort auf lori1223

Ja aber deiner ist wahnsinnig intelligent oder?

Man kann sich als erwachsene Frau nicht einfach in eine "fremde" Runde setzen und sich wie in einer Familie aufgehoben fühlen. So etwas kann "zufällig" passieren, wenn man die richtigen Menschen kennenlernt. Aber gewollt/geplant eher nicht.

Ich verstehe, dass ihr Liebe fehlt und sie sicherlich auch viel zu geben hat. Und das wird mit einem Partner und eigenen Kindern gelingen. Denn zu diesen Menschen empfindet man eine Liebe, wie sie sein sollte. Eine Liebe, die sie als Kind leider nicht erfahren hat, es aber selber besser mache kann.

 

Sie kann ihren Kindern nicht ohne weiteres die Liebe geben , die sie als Kind nicht empfangen hat.
Dafür müsste sie ihre Vergangenheit aufarbeiten. Vielleicht stellt sich dann heraus, dass sie geliebt wurde und diese nicht wahrgenommen oder angenommen hat. Aber auch das hätte ja einen Grund und sollte geklärt sein, bevor eigene Kinder als Therapie geplant werden  . Das geht nach hinten los.

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7. Januar um 15:07
In Antwort auf lori1223

Ja aber deiner ist wahnsinnig intelligent oder?

Man kann sich als erwachsene Frau nicht einfach in eine "fremde" Runde setzen und sich wie in einer Familie aufgehoben fühlen. So etwas kann "zufällig" passieren, wenn man die richtigen Menschen kennenlernt. Aber gewollt/geplant eher nicht.

Ich verstehe, dass ihr Liebe fehlt und sie sicherlich auch viel zu geben hat. Und das wird mit einem Partner und eigenen Kindern gelingen. Denn zu diesen Menschen empfindet man eine Liebe, wie sie sein sollte. Eine Liebe, die sie als Kind leider nicht erfahren hat, es aber selber besser mache kann.

 

Da hast du sicher recht. wer redet denn auch von einfach setzen. Dies würde Zeit dauern und ob es dann auch klappt ist ungewiss.Aber es gibt Familien und Menschen die offen sind und evtl auch nach einiger Zeit dies zulassen können/würden.
Sicher ist es etwas anderes als wenn man von Anfnag an so ein Mutter/Kind Verhältnis hat. Aber viele Pflegekinder; auch schon fast erwachsense Pflegekinder erleben dies immer wieder in Familien.......und ja....es wird dann ihre Familie; nicht mehr die leiblichen Eltern. 

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7. Januar um 18:52
In Antwort auf user14131

Sie kann ihren Kindern nicht ohne weiteres die Liebe geben , die sie als Kind nicht empfangen hat.
Dafür müsste sie ihre Vergangenheit aufarbeiten. Vielleicht stellt sich dann heraus, dass sie geliebt wurde und diese nicht wahrgenommen oder angenommen hat. Aber auch das hätte ja einen Grund und sollte geklärt sein, bevor eigene Kinder als Therapie geplant werden  . Das geht nach hinten los.

Ich kenne mehr als eine Mutter, die ihr Elternhaus nicht gerade als liebevoll empfand und ganz tolle Mütter sind. Sie geben ihren Kinder die Liebe, die sie selber nicht bekommen haben.

Deswegen hat man noch keinen psychischen Knacks und da dürften sehr sehr viele Frauen keine Kinder haben und so viele Therapieplätze gäbe es wohl auch nicht. Man kann wirklich alles übertreiben, die TE wurde nicht missbraucht o.ä.

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8. Januar um 0:08
In Antwort auf user2115

Klingt jetzt echt seltsam ich weiß, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. 
Ich suche eine Familie. Etwas was eigentlich selbstverständlich ist. Etwas was jeder haben müsste. Was ich leider nie hatte. 
Ich bin 22 Jahre alt und komme aus NRW.
In meinem ganzen Leben habe ich eigentlich noch nie ein Gefühl von Geborgenheit gespürt. Irgendwann wenn du größer wirst realisierst du das du nicht das hast was andere Kinder in deinem Alter haben. Du wirst nicht von der Schule abgeholt. Du hast keinen Kakao in der Mittagspause weil dafür das Geld zu schade war. Du musstest deine Hausaufgaben immer selber machen, alleine spielen. 
Ich habe lange nicht verstanden wieso es mich getroffen hat und ich nicht das "recht" hatte so geliebt zu werden. Meine Eltern hatten nie wirklich Interesse an mir. Mein Vater war sehr launisch und agressiv und meine Mutter hat eigentlich das gemacht was er ihr sagte. Liebe habe ich nie gespürt. Ich glaube es ist noch schlimmer ignoriert zu werden als gehasst zu werden von den Menschen mit denen du aufwächst. 
Ich habe mir schon immer gewünscht eine Mutter zu haben die sich freut wenn ich mach Hause komme und mich praktisch austrägt und mich mit jeder Faser liebt . Ich habe es sonst nur bei Freunden gesehen. Ach wie die Mütter von ihren Kindern sprachen, ein Traum. Den ich nicht aufgeben will! Natürlich kann trotzdem niemand eine leibliche Mutter für mich sein. Aber ich bin jetzt einfach mal mutig und würde mir so gerne eine Mutter wünschen die sich vielleicht auch eine Art Tochter wünscht auch wenn ich schon etwas älter(22) bin. 
Ich habe mein fachabitur beendet und werde bald eine Lehre als Krankenschwester beginnen. Ich habe versucht mir mein Leben selbst zu organisieren und habe es auch irgendwie geschafft. 
Aber es bleibt immernoch die kleine Hoffnung eines Tages mit jemandem zu backen , plaudern in guten und in schlechten Zeiten füreinander da zu sein. 


  Hallo!

  Ich finde es auch mutig von dir, dich hier mitzuteilen. Vielleicht würde dir eine
  Therapie wirklich helfen. Keiner könnte wirklich deine Eltern ersetzen, aber ich
  glaube ich verstehe was du meinst. Nun ja, backen das kann ich zwar nicht,
  aber wenn du dich mal austauschen möchtest, zuhören kann ich ganz gut

  LG

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8. Januar um 14:01
In Antwort auf lori1223

Ich kenne mehr als eine Mutter, die ihr Elternhaus nicht gerade als liebevoll empfand und ganz tolle Mütter sind. Sie geben ihren Kinder die Liebe, die sie selber nicht bekommen haben.

Deswegen hat man noch keinen psychischen Knacks und da dürften sehr sehr viele Frauen keine Kinder haben und so viele Therapieplätze gäbe es wohl auch nicht. Man kann wirklich alles übertreiben, die TE wurde nicht missbraucht o.ä.

Meinst du, nur missbrauchte Menschen müssen ihre Vergangenheit aufarbeiten ?
Nein, sicher benötigen nicht alle Menschen eine Beratung oder Therapie, wenn sie eine unschöne Kindheit hatten. Aber wenn sie so unglücklich sind, dass sie sich allein und ungeliebt fühlen..... und nach Geborgenheit im Internet suchen..... ist die Verletzung tief. Da kann man dann kein Kind wie ein Pflaster drüber kleben. Kinder sollten ihrer selbst Willen geliebt werden und nicht verantwortlich dafür sein.... irgendwelche Lücken zu schliessen. Das muss so eine kleine Seele überfordern.

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11. Januar um 13:55

Hallo,

ich verstehe genau was du da sagst. Mir geht es auch so und ich habe mir das auch immer gewünscht. Vielleicht suchst du ja auch eine große Schwester?

Ich feiere Weihnachten meist alleine, weil ich auch ein sehr schwieriges Verhältnis und so gut wie keinen Kontakt zu meiner Familie habe. Wenn du magst, können wir uns austauschen. Ich glaube, wer das selbst nicht durchgemacht hat, kann sich schwer in deine Lage hinein versetzen.

Ich bin auch ab und an in NRW aber zur Zeit mehr in RLP.

Viele Grüße

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12. Februar um 15:59
In Antwort auf happilyworking

Hallo,

ich verstehe genau was du da sagst. Mir geht es auch so und ich habe mir das auch immer gewünscht. Vielleicht suchst du ja auch eine große Schwester?

Ich feiere Weihnachten meist alleine, weil ich auch ein sehr schwieriges Verhältnis und so gut wie keinen Kontakt zu meiner Familie habe. Wenn du magst, können wir uns austauschen. Ich glaube, wer das selbst nicht durchgemacht hat, kann sich schwer in deine Lage hinein versetzen.

Ich bin auch ab und an in NRW aber zur Zeit mehr in RLP.

Viele Grüße

Hallo ! Wow das hört sich total super an. Ich habe immer gedacht das es nur mir so geht. Du kannst mir gerne privat schreiben ich würde mich wirklich sehr darüber freuen !!! 
Liebe Grüße 

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