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Suche Eltern deren kinder ADHS

4. Juli 2018 um 20:01

Hallo Liebe Eltern
Ich bin auf der Suche nach Eltern deren Kinder ADHS haben. Da es für mich noch sehr neu ist würde ich gerne mehr darüber erfahren welche Therapien es gibt und wie ihr zu Medikamenten steht. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat starke Konzentrationsprobleme was sich natürlich in der Schule stark zeigt. Er nimmt alles um sich herum war und schafft es dadurch nicht sich auf das Wesentliche zu fokussieren oder dem Lehrer genau zu folgen.In der 1 zu 1 Betreuung klappt es ganz gut aber in der Gruppe/Klasse hat er massive Probleme. Er spielt an stiften herum,steht auf läuft um den Stuhl,wühlt unter der Bank herum oder macht mit seinen Händen einen Bagger nach. Ich hatte jetzt mehrere Gespräche mit Lehrern die meinten das es bei meinem Kind sehr stark ausgeprägt ist und sie nicht glauben das er es ohne Medikamente schaffen wird. Er will aber steht sich selbst im Weg, wodurch er immer wieder nur Misserfolge hat und immer das Gefühl hat nichts zu können und nichts zu sein da alle anderen es können.

Ich hoffe das mir jemand helfen kann und seine Erfahrungen mit mir teilen kann, da ich wirklich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe leider keine Ansprechpartner in meinem Umfeld da mich keiner verstehen kann und diese Auswirkungen sie spielen alles herunter und sind eher der Meinung das es sowas nicht gibt.

vielen Dank
Liebe Grüße Mandy

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4. Juli 2018 um 21:25
In Antwort auf mandy1991

Hallo Liebe Eltern
Ich bin auf der Suche nach Eltern deren Kinder ADHS haben. Da es für mich noch sehr neu ist würde ich gerne mehr darüber erfahren welche Therapien es gibt und wie ihr zu Medikamenten steht. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat starke Konzentrationsprobleme was sich natürlich in der Schule stark zeigt. Er nimmt alles um sich herum war und schafft es dadurch nicht sich auf das Wesentliche zu fokussieren oder dem Lehrer genau zu folgen.In der 1 zu 1 Betreuung klappt es ganz gut aber in der Gruppe/Klasse hat er massive Probleme. Er spielt an stiften herum,steht auf läuft um den Stuhl,wühlt unter der Bank herum oder macht mit seinen Händen einen Bagger nach. Ich hatte jetzt mehrere Gespräche mit Lehrern die meinten das es bei meinem Kind sehr stark ausgeprägt ist und sie nicht glauben das er es ohne Medikamente schaffen wird. Er will aber steht sich selbst im Weg, wodurch er immer wieder nur Misserfolge hat und immer das Gefühl hat nichts zu können und nichts zu sein da alle anderen es können.

Ich hoffe das mir jemand helfen kann und seine Erfahrungen mit mir teilen kann, da ich wirklich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe leider keine Ansprechpartner in meinem Umfeld da mich keiner verstehen kann und diese Auswirkungen sie spielen alles herunter und sind eher der Meinung das es sowas nicht gibt.

vielen Dank
Liebe Grüße Mandy

Wer hat die Diagnose ADHS gestellt? Seid ihr an einem SPZ, Kinder und Jugendpsychiater? 

Wurden euch dort schon Therapien oder Medikamente vorgeschlagen? 

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4. Juli 2018 um 22:20
In Antwort auf mandy1991

Hallo Liebe Eltern
Ich bin auf der Suche nach Eltern deren Kinder ADHS haben. Da es für mich noch sehr neu ist würde ich gerne mehr darüber erfahren welche Therapien es gibt und wie ihr zu Medikamenten steht. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat starke Konzentrationsprobleme was sich natürlich in der Schule stark zeigt. Er nimmt alles um sich herum war und schafft es dadurch nicht sich auf das Wesentliche zu fokussieren oder dem Lehrer genau zu folgen.In der 1 zu 1 Betreuung klappt es ganz gut aber in der Gruppe/Klasse hat er massive Probleme. Er spielt an stiften herum,steht auf läuft um den Stuhl,wühlt unter der Bank herum oder macht mit seinen Händen einen Bagger nach. Ich hatte jetzt mehrere Gespräche mit Lehrern die meinten das es bei meinem Kind sehr stark ausgeprägt ist und sie nicht glauben das er es ohne Medikamente schaffen wird. Er will aber steht sich selbst im Weg, wodurch er immer wieder nur Misserfolge hat und immer das Gefühl hat nichts zu können und nichts zu sein da alle anderen es können.

Ich hoffe das mir jemand helfen kann und seine Erfahrungen mit mir teilen kann, da ich wirklich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe leider keine Ansprechpartner in meinem Umfeld da mich keiner verstehen kann und diese Auswirkungen sie spielen alles herunter und sind eher der Meinung das es sowas nicht gibt.

vielen Dank
Liebe Grüße Mandy

Hallo,
würde auch gerne wissen ob es eine gesicherte Diagnose von einem Facharzt gibt, der sich darauf spezialisiert hat und ob auch noch etwaige Differentialdiagnosen mit abgeklärt wurden.

In der Regel verläuft eine Diagnostik , dass die Bezugspersonen, in dem Falle ihr Eltern,Lehrer oder Erzieher Fragebögen erhalten. Diese werden sorgfältig ausgefüllt zurückgegeben. Dann beginnen Untersuchungen wo der IQ eine Einschätzung verschiedener sozialer und emotionaler Entwicklungsfähigkeiten anhand Tests stattfindet. Wichtig für eine Diagnose sind unter anderem,ob die Beschwerden schon einen gewissen Zeitraum hinweg bestehen und ob es und vorallem wo Auffälligkeiten bestehen.

Je nach Alter des Kindes, gibt man dem Kind noch ein gewisses Zeitfenster, um sich positiv zu entwickeln.

Steht eine Diagnose so wird in der Regel mit einem sozialen Kompetenztraining, Psychomotorik, Ergotherapie, Psychotherapie gestartet.
Auch ein Elterntraining, wo man viele nützliche Dinge lernen kann ist zu empfehlen, hier trifft man dann auch auf Gleichgesinnte und Leidensgenossen.

Entwickelt sich ein Kind so, dass es dabei noch nicht profitiert, kann man nach einer körperlichen Untersuchung, wie EEG, Blutabnahme um andere Erkrankungen auszuschließen mit einer medikamentösen Therapie begonnen werden.

Da gibt es heute einige Präparate. Manche auf Methylphenidatbasis, die sich aber durhc ihre Trägermittel unterscheiden, ob retadiert oder unretadiert, wann die Hauptwirkung freigesetzt wird unterscheiden, grob gesagt.
Mittlerweile gibt es aber auch noch andere Medikamente die zb dann eingesetzt werden,wenn der Patient nicht oder nicht mehr auf MPH anspricht.
Bei allen Medis gilt jedoch: Die Nebenwirkungen sollte der Hauptwirkung gegenüber nicht überwiegen.

Letzlich besteht eine Therapie aus mehreren Dingen, die alle in einander übergreifen sollten.

Leider gibt es auch Kinder bei denen es sehr schwierig ist, eine positive Entwicklung zu erreichen. Davon habe ich zwei zu Hause sitzen. Das ist aber nicht immer so. Es gibt Kinder, die brauchen noch nicht einmal Medis. Und bei anderen wäre es nicht richtig ihnen diese zu verweigern, weil es keine Drogen sind oder Beruhigungspillen, sondern eine kleine Krücke bilden um überhaupt das Kind erst mal für alles andere zugänglich zu machen.

Nicht diagnsotiziertes ADHS ist genauso schlimm wie eine Fehldiagnose.
Heute weiß man das zum Glück besser. Viele Erwachsene die unter Burnout, Süchten, Depressionen leiden und oder schon immer ein Leben mit vielen Einbrüchen hatten haben ADHS. Sie sind rast- und ruhelose Geister, die jedoch oft trotzdem Erfolg im Berufsleben haben, weil sie finden was sie brauchen.
Unsere Seele die ja nicht dumm ist, versucht eben im Laufe des Lebens dann Auswege zu finden bzw mit dem Druck der auf einem lastet klarzukommen und reagiert dann eben so.

Interessanterweise hat Nikotin eine ähnliche Wirkung auf unser Gehirn wie diese Medis. Aus dem Grund kommt die Problematik auch bei einigen dieser Erwachsenen eben erst zum Tragen wenn sie mit dem Rauchen aufhören.

Ich kann dir die Seiten ADHS Chaoten und ADHS Deutschland empfehlen. Hier findet man einiges an Info, sehr zu empfehlen.
Und leg dir ein dickes Fell zu. Leider gibt es diese Idioten die behaupten es wäre alles nur erfunden und eine Lüge. Wenns dumm kommt dann in der eigenen Familie/Schwiegerfamilie.
Viel Meinung, wenig Ahnung. Wer wirklich damit zu tun hat, der ist ganz schnell still.Trotz allem ist es sehr wichtig, dass es wirklich gut festgestellt wird, dazu braucht es Zeit und Erfahrung. Mit eben mal so ist es nicht getan.

 

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4. Juli 2018 um 22:29
In Antwort auf curro_12727774

Hallo,
würde auch gerne wissen ob es eine gesicherte Diagnose von einem Facharzt gibt, der sich darauf spezialisiert hat und ob auch noch etwaige Differentialdiagnosen mit abgeklärt wurden.

In der Regel verläuft eine Diagnostik , dass die Bezugspersonen, in dem Falle ihr Eltern,Lehrer oder Erzieher Fragebögen erhalten. Diese werden sorgfältig ausgefüllt zurückgegeben. Dann beginnen Untersuchungen wo der IQ eine Einschätzung verschiedener sozialer und emotionaler Entwicklungsfähigkeiten anhand Tests stattfindet. Wichtig für eine Diagnose sind unter anderem,ob die Beschwerden schon einen gewissen Zeitraum hinweg bestehen und ob es und vorallem wo Auffälligkeiten bestehen.

Je nach Alter des Kindes, gibt man dem Kind noch ein gewisses Zeitfenster, um sich positiv zu entwickeln.

Steht eine Diagnose so wird in der Regel mit einem sozialen Kompetenztraining, Psychomotorik, Ergotherapie, Psychotherapie gestartet.
Auch ein Elterntraining, wo man viele nützliche Dinge lernen kann ist zu empfehlen, hier trifft man dann auch auf Gleichgesinnte und Leidensgenossen.

Entwickelt sich ein Kind so, dass es dabei noch nicht profitiert, kann man nach einer körperlichen Untersuchung, wie EEG, Blutabnahme um andere Erkrankungen auszuschließen mit einer medikamentösen Therapie begonnen werden.

Da gibt es heute einige Präparate. Manche auf Methylphenidatbasis, die sich aber durhc ihre Trägermittel unterscheiden, ob retadiert oder unretadiert, wann die Hauptwirkung freigesetzt wird unterscheiden, grob gesagt.
Mittlerweile gibt es aber auch noch andere Medikamente die zb dann eingesetzt werden,wenn der Patient nicht oder nicht mehr auf MPH anspricht.
Bei allen Medis gilt jedoch: Die Nebenwirkungen sollte der Hauptwirkung gegenüber nicht überwiegen.

Letzlich besteht eine Therapie aus mehreren Dingen, die alle in einander übergreifen sollten.

Leider gibt es auch Kinder bei denen es sehr schwierig ist, eine positive Entwicklung zu erreichen. Davon habe ich zwei zu Hause sitzen. Das ist aber nicht immer so. Es gibt Kinder, die brauchen noch nicht einmal Medis. Und bei anderen wäre es nicht richtig ihnen diese zu verweigern, weil es keine Drogen sind oder Beruhigungspillen, sondern eine kleine Krücke bilden um überhaupt das Kind erst mal für alles andere zugänglich zu machen.

Nicht diagnsotiziertes ADHS ist genauso schlimm wie eine Fehldiagnose.
Heute weiß man das zum Glück besser. Viele Erwachsene die unter Burnout, Süchten, Depressionen leiden und oder schon immer ein Leben mit vielen Einbrüchen hatten haben ADHS. Sie sind rast- und ruhelose Geister, die jedoch oft trotzdem Erfolg im Berufsleben haben, weil sie finden was sie brauchen.
Unsere Seele die ja nicht dumm ist, versucht eben im Laufe des Lebens dann Auswege zu finden bzw mit dem Druck der auf einem lastet klarzukommen und reagiert dann eben so.

Interessanterweise hat Nikotin eine ähnliche Wirkung auf unser Gehirn wie diese Medis. Aus dem Grund kommt die Problematik auch bei einigen dieser Erwachsenen eben erst zum Tragen wenn sie mit dem Rauchen aufhören.

Ich kann dir die Seiten ADHS Chaoten und ADHS Deutschland empfehlen. Hier findet man einiges an Info, sehr zu empfehlen.
Und leg dir ein dickes Fell zu. Leider gibt es diese Idioten die behaupten es wäre alles nur erfunden und eine Lüge. Wenns dumm kommt dann in der eigenen Familie/Schwiegerfamilie.
Viel Meinung, wenig Ahnung. Wer wirklich damit zu tun hat, der ist ganz schnell still.Trotz allem ist es sehr wichtig, dass es wirklich gut festgestellt wird, dazu braucht es Zeit und Erfahrung. Mit eben mal so ist es nicht getan.

 

und Lehrer, Erzieher etc können keine Aussage darüber stellen ob eine medikamentöse Therapie wichtig ist oder nicht. Sie können aber natürlich ihre Erfahrungen schildern die wichtig sind.
Ebenso ist es nicht hilfreich wie oben zu erwähnen das Medikamente nichts bringen. Das trifft auf einen Teil zu, auf den anderen nicht. Alleinig helfen sie natürlich nicht.
Und so wie sie alleine nichts bringen, ist bei manchen eben alles nicht von Nutzen, weil oben im Kopf die Biochemie der Neurotransmitter die daran beteiligt sind, eine ganz andere ist.
Ich denke manchen Kindern ist es einfach auch zuviel, ganz ohne etwas zu haben. Die Klassen sind meist furchtbar groß, es ist laut, es sind viele unterschiedliche Kinder da, das ist Wahnsinn.
Einmal Medis heißt übrigens nicht immer Medis. Je nach Patient, können sie in den Ferien oder am Wochenende reduziert bzw abgesetzt werden. Muss man aber immer mit dem Arzt besprechen.
Jungs reagieren leider oft sehr impulsiv und aggressiv, da ist es ohne Medis die Hölle.
Ein Träumerle kann man aber schon mal in seiner Welt lassen.
Wie war dein Kind sonst so, hast du bei dir oder deinem Mann auch etwas in der Art feststellen können? Ist oft Vererbungssache.
Glaubst du er braucht einfach mehr Ruhe und Ausgleich?

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4. Juli 2018 um 23:10
In Antwort auf curro_12727774

und Lehrer, Erzieher etc können keine Aussage darüber stellen ob eine medikamentöse Therapie wichtig ist oder nicht. Sie können aber natürlich ihre Erfahrungen schildern die wichtig sind.
Ebenso ist es nicht hilfreich wie oben zu erwähnen das Medikamente nichts bringen. Das trifft auf einen Teil zu, auf den anderen nicht. Alleinig helfen sie natürlich nicht.
Und so wie sie alleine nichts bringen, ist bei manchen eben alles nicht von Nutzen, weil oben im Kopf die Biochemie der Neurotransmitter die daran beteiligt sind, eine ganz andere ist.
Ich denke manchen Kindern ist es einfach auch zuviel, ganz ohne etwas zu haben. Die Klassen sind meist furchtbar groß, es ist laut, es sind viele unterschiedliche Kinder da, das ist Wahnsinn.
Einmal Medis heißt übrigens nicht immer Medis. Je nach Patient, können sie in den Ferien oder am Wochenende reduziert bzw abgesetzt werden. Muss man aber immer mit dem Arzt besprechen.
Jungs reagieren leider oft sehr impulsiv und aggressiv, da ist es ohne Medis die Hölle.
Ein Träumerle kann man aber schon mal in seiner Welt lassen.
Wie war dein Kind sonst so, hast du bei dir oder deinem Mann auch etwas in der Art feststellen können? Ist oft Vererbungssache.
Glaubst du er braucht einfach mehr Ruhe und Ausgleich?

und bis du, falls du noch keine gesicherte Diganose hast,kannst du es einfach mal mit einigen Dingen versuchen die vielen Kindern gut tun. Erst mal schreib dir euren Tagesablauf auf.
Sind darunter Punkte die ihm zuviel sein könnten und die sich anders gestalten lassen.Gibt es Erziehungsansätze die ihm möglicherweise zu kompliziert erscheinen oder sogar auch sind und klarer und genauer strukturiert werden können?Welche Regeln sind auch am wichtigsten die ihn betreffen. Oft hilft weniger ist mehr aber dafür auch konsequent und klar handeln.

Konsequenzen und "Strafen" in der Regel so wählen, dass sie logisch und durchführbar sind. Nichts androhen was nicht gemacht wird.
Und leider und da sind wir Erwachsenen nicht unschuldig sondern oft die "besten" Vorbilder-unser Leben ist zu laut und zu viel Medien werden genutzt. Handy, Tablet, PC und Fernsehen, das sind für solche Kinder sehr oft Trigger. Zu viele Reize die nicht verarbeitet werden können. Auch die Kommunikation leidet erheblich darunter.
Man soll nichts verbieten und verteufeln,aber sich eben auch immer wieder fragen, muss das jetzt sein, muss der TV laufen, brauche ich das Radio?


Für die Schule kann dein Sohn mit seiner Lehrerin auch einen kleinen Plan aufstellen. Was ist sein Wochenziel? Einen Satz auswählen. Ich räume meinen Tisch erst auf, bevor ich rausgehe. Mit so Dingen wie Bagger nachahmen und mit den Händen spielen wäre ich erst mal zurückhaltender. Denn es ist sein Art mit zuviel Energie, Druck, Impuls... klarzukommen. Das sollte man ihm erst mal lassen.

Ich weiß es nervt, meine Chaoten haben beide ganz viele Tics und Zwänge. Ich könnte als davonlaufen.

Scheut euch nicht strenger zu sein, aber überlegt euch auch, ob die und die Regel,wirklich jetzt wichtig ist oder lieber etwas anderes.

 

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5. Juli 2018 um 7:05

Vielen Dank für die vielen antworten endlich Menschen die mich verstehen können und mit denen ich mich sinnvoll darüber unterhalten kann😊

also die Diagnose ADHS wurde im SPZ festgestellt auch das er eine emotionale  Entwicklungsverzögerung hat diese ich aber schon lange dachte da er mit Gefühlen nicht wirklich umgehen kann gerade mit Frust oder wenn er sich weh tut wird er sehr impulsiv und andere werden dafür verantwortlich gemacht. Er nimmt die Dinge anders wahr nicht wie sie sind sondern wie er sich empfindet. Diese Ticks mit dem baggern oder er bewegt ganz schnell die Hände und macht eine Sirene nach hat er schon bestimmt fast 4 Jahre ich beschreibe es auch manchmal so das er in seiner Welt oft lebt und ich merke das er das in Situationen macht wo er unsicher ist, sich abreagieren muss oder auch um runter zu fahren.

Seine Lehrerin ist Spitze geht viel auf ihn ein und hat fast alles versucht damit er klar kommt und vor allem mit kommt doch leider ist es auch schwer bei 20 Kindern kann sie ihn nicht immer eins zu eins betreuen und dann klappt es such nicht. Er ist abgelenkt guckt zu anderen Kindern spielt an Sachen rum bewegt sich er kann sich nicht auf eine Sache konzentrieren so ist es im schulischen sehr schwer für ihn zu folgen oder arbeiten zu schreiben. die Lehrerin hat mir empfohlen die erste Klasse noch einmal zu machen da er die zweite nicht schaffen würde, ich hab mir gestern auch eine Förderschule angesehen da gibt es eine Diagnose förderklasse wo die Kinder individuell Betreuung können, es sind kleine Klassen und sie machen den Stoff der 1 und 2 Klasse in drei Jahren. Die Kinder werden auch in der emotionalen Entwicklung unterstützt.Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ob diese förderklasse oder auf der normalen Grundschule. dennoch wird mir empfohlen in mit Medikamenten zu therapieren laut SPZ, Lehrerin und Arzt. ich war immer sehr fegen Tabletten da ich auch Angst habe da er sehr zierlich ist und schon ein sehr schlechter Esser. gibt es bei diesen Medikamenten in der Zukunft Einschränkungen oder folgen aufgrund das das Kind mal solche Tabletten genommen hat?

Mein Kind braucht schon immer einen geregelten Tagesablauf wenn es anders ist kommt er sehr schwer damit klar. Leider hat jeden Tag auch einen langen Tag da er in die Mittagsbetreuung bis 15:10 gehen muss. es ist mir leider nicht anders möglich durch meine Arbeit dies anders zu gestalten.

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5. Juli 2018 um 7:08

Achja zur Ergotherapie gehen wir ab über nächster Woche und er soll bei einer gruppentherapie mit machen im SPZ doch das kann dauern bis diese zustande kommt (emotion).

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5. Juli 2018 um 9:30

Na guck mal, ich verstehe die Sorge mit den Medikamenten. Meine beiden großen sind auch sehr zierlich, sie waren schon immer unter der 3. Perzentile,aber ich weiß,dass es auch ohne Medikamente so wäre, es ist einfach ihr Naturell.
Wenn man ein paar Dinge einhält,dann kann man der Appetitminderung so entgegnewirken, dass man das Kind zunächst einmal immer gut frühstücken lässt. In die Schultasche kann man dann wenns das Kind mag zb Mandeln, Nüsse, Trockenfrüchte und dergleichen reintun. DIe Nüsse und Mandeln haben wertvolle Öle.
Die Trockenfrüchte liefern Energie.

Zum Mittagessen schauen, dass es zumindest eine kleine Portion isst, meistens ist es abends wieder gut und die Kinder essen normal bis sehr gut.
Achtet eben auf eine ausgewogene Ernährung.
Auch das Durstgefühl kann sich etwas reduzieren, muss aber nicht.

Wie alle anderen Mediakemnte auch haben diese Haupt-und Nebenwirkungen. Und ich hatte ja geschrieben,dass die Hauptwirkung immer überwiegen sollte.
DIe medikamentöse Therapie muss überwacht werden. Wenn alles stimmt, dann ist es nicht schlimmer oder besser wie viele andere Präparate auch.

Wenn bei einem Kind der Leidensdruck so enorm ist, dann sollte man es versuchen. Diese Kinder können nichts dafür,wenn anderswo ein unsachgemäßer Missbrauch damit stattfindet. Ebensowenig wie andere etwas dafür können wenn sich manche Leute die Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten zunutze machen.

Wenn mir ein Medikament gegen Hypertonie hilft, einem anderen nicht, und der dritte schüttet es mal in sich rein, mal nicht, der nächste weiß gar nicht ob er Hypertonie hat, aber nimmt eben mal die Pillen von der Oma, weil er ab und zu sich so unruhig in der Brustgegend fühlt, dann sind das alles verschiedene Dinge,mir meine Tabletten nicht mehr zu geben oder ich lasse sie weg, weil ..... , ist doch Unfug.
 ADHS heilt zwar nicht aus, da es ja keine Krankheit als solches ist, aber die Symptome bleiben bestehen, sie verlagern sich nur. Und das kann krank machen, wenn man niemals zur Ruhe kommt,viele negativ Erfahrungen macht, keine noch so kleinen Erfolge hat und grade die sind bei Kindern wichtig.
Denn oft wollen die Kinder ja zuhören, mitmachen, Ordnung halten, nicht gleich Streit anfangen, sie schaffen es nur nicht.
Grade für sehr impulsive Kinder ist es, als würde man an einer Stromleitung hängen, unfähig loszulassen.
Der Filter im Kopf, der normalerweise dafür sorgt Reize besser zu sortieren oder ruhiger zu reagieren, ist nicht eingebaut.

Durch meine Kinder habe ich übrigens selbst erfahren, dass ich es habe. Ich nehme seit vier Jahren Medikamente und mir geht es seither in vielem besser.

Um dressierte Äffchen geht es ja nicht. Ich glaube sowieso, dass sich sehr viele Eltern mit solchen Kindern genau ihre Gedanken machen und am allerwenigsten einen nächsten Weltenboss wollen, der immer noch Erfolge hat, egal um welchen Preis.
Es geht darum mit sich ein bisschen besser klarzukommen.

Kinder mit ADS und ADHS oder auch Austismusstörungen haben übrigens sehr ganz tolle Fähigkeiten, dein Kind bestimmt auch.
Mir scheint ein bisschen so von deinem Erzählen her, als sei er eher so der verträumtere Typ?
Ist nicht nur schlecht, da gibts auch ganz viele Seiten, die wirklich toll sind.




 

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5. Juli 2018 um 13:35
In Antwort auf mandy1991

Hallo Liebe Eltern
Ich bin auf der Suche nach Eltern deren Kinder ADHS haben. Da es für mich noch sehr neu ist würde ich gerne mehr darüber erfahren welche Therapien es gibt und wie ihr zu Medikamenten steht. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat starke Konzentrationsprobleme was sich natürlich in der Schule stark zeigt. Er nimmt alles um sich herum war und schafft es dadurch nicht sich auf das Wesentliche zu fokussieren oder dem Lehrer genau zu folgen.In der 1 zu 1 Betreuung klappt es ganz gut aber in der Gruppe/Klasse hat er massive Probleme. Er spielt an stiften herum,steht auf läuft um den Stuhl,wühlt unter der Bank herum oder macht mit seinen Händen einen Bagger nach. Ich hatte jetzt mehrere Gespräche mit Lehrern die meinten das es bei meinem Kind sehr stark ausgeprägt ist und sie nicht glauben das er es ohne Medikamente schaffen wird. Er will aber steht sich selbst im Weg, wodurch er immer wieder nur Misserfolge hat und immer das Gefühl hat nichts zu können und nichts zu sein da alle anderen es können.

Ich hoffe das mir jemand helfen kann und seine Erfahrungen mit mir teilen kann, da ich wirklich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe leider keine Ansprechpartner in meinem Umfeld da mich keiner verstehen kann und diese Auswirkungen sie spielen alles herunter und sind eher der Meinung das es sowas nicht gibt.

vielen Dank
Liebe Grüße Mandy

ADS, nicht ADHS und es ist nicht mein Kind, sondern ich selbst habe es, auch wenn ich inzwischen erwachsen bin.

https://familie.gofeminin.de/forum/ads-aus-der-anderen-perspektive-fd932506

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5. Juli 2018 um 17:12

was für Ursachen er ist seit Geburt an schon eher sehr unruhig gewesen .

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5. Juli 2018 um 17:18
In Antwort auf curro_12727774

Na guck mal, ich verstehe die Sorge mit den Medikamenten. Meine beiden großen sind auch sehr zierlich, sie waren schon immer unter der 3. Perzentile,aber ich weiß,dass es auch ohne Medikamente so wäre, es ist einfach ihr Naturell.
Wenn man ein paar Dinge einhält,dann kann man der Appetitminderung so entgegnewirken, dass man das Kind zunächst einmal immer gut frühstücken lässt. In die Schultasche kann man dann wenns das Kind mag zb Mandeln, Nüsse, Trockenfrüchte und dergleichen reintun. DIe Nüsse und Mandeln haben wertvolle Öle.
Die Trockenfrüchte liefern Energie.

Zum Mittagessen schauen, dass es zumindest eine kleine Portion isst, meistens ist es abends wieder gut und die Kinder essen normal bis sehr gut.
Achtet eben auf eine ausgewogene Ernährung.
Auch das Durstgefühl kann sich etwas reduzieren, muss aber nicht.

Wie alle anderen Mediakemnte auch haben diese Haupt-und Nebenwirkungen. Und ich hatte ja geschrieben,dass die Hauptwirkung immer überwiegen sollte.
DIe medikamentöse Therapie muss überwacht werden. Wenn alles stimmt, dann ist es nicht schlimmer oder besser wie viele andere Präparate auch.

Wenn bei einem Kind der Leidensdruck so enorm ist, dann sollte man es versuchen. Diese Kinder können nichts dafür,wenn anderswo ein unsachgemäßer Missbrauch damit stattfindet. Ebensowenig wie andere etwas dafür können wenn sich manche Leute die Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten zunutze machen.

Wenn mir ein Medikament gegen Hypertonie hilft, einem anderen nicht, und der dritte schüttet es mal in sich rein, mal nicht, der nächste weiß gar nicht ob er Hypertonie hat, aber nimmt eben mal die Pillen von der Oma, weil er ab und zu sich so unruhig in der Brustgegend fühlt, dann sind das alles verschiedene Dinge,mir meine Tabletten nicht mehr zu geben oder ich lasse sie weg, weil ..... , ist doch Unfug.
 ADHS heilt zwar nicht aus, da es ja keine Krankheit als solches ist, aber die Symptome bleiben bestehen, sie verlagern sich nur. Und das kann krank machen, wenn man niemals zur Ruhe kommt,viele negativ Erfahrungen macht, keine noch so kleinen Erfolge hat und grade die sind bei Kindern wichtig.
Denn oft wollen die Kinder ja zuhören, mitmachen, Ordnung halten, nicht gleich Streit anfangen, sie schaffen es nur nicht.
Grade für sehr impulsive Kinder ist es, als würde man an einer Stromleitung hängen, unfähig loszulassen.
Der Filter im Kopf, der normalerweise dafür sorgt Reize besser zu sortieren oder ruhiger zu reagieren, ist nicht eingebaut.

Durch meine Kinder habe ich übrigens selbst erfahren, dass ich es habe. Ich nehme seit vier Jahren Medikamente und mir geht es seither in vielem besser.

Um dressierte Äffchen geht es ja nicht. Ich glaube sowieso, dass sich sehr viele Eltern mit solchen Kindern genau ihre Gedanken machen und am allerwenigsten einen nächsten Weltenboss wollen, der immer noch Erfolge hat, egal um welchen Preis.
Es geht darum mit sich ein bisschen besser klarzukommen.

Kinder mit ADS und ADHS oder auch Austismusstörungen haben übrigens sehr ganz tolle Fähigkeiten, dein Kind bestimmt auch.
Mir scheint ein bisschen so von deinem Erzählen her, als sei er eher so der verträumtere Typ?
Ist nicht nur schlecht, da gibts auch ganz viele Seiten, die wirklich toll sind.




 

Mein Sohn hat von beiden etwas er kann sehr vieles sehr gut. Er hat einen Wahnsinns Wortschatz, weiß sehr vieles und schafft es viele Erwachsene die Sprache zu verschlagen mit seinem wissen und seiner Ausdrucksweise. aber er kann es im schulischen Bereich nicht ausleben auch wenn er es noch so sehr wollen tut aber er schafft es nicht sich auf eine Sache zu konzentrieren, er wird immer wieder abgelenkt und dadurch kann er seine Aufgaben nicht erledigen. Er steht sich selbst im Weg er ist sehr schlau und nutzt dieses zu seinen Gunsten auch aus in dem er kann das nicht oder es wurde ihm nicht erklärt usw. welche Medikamente gebt ihr euren Kindern wie sind eure Erfahrungen? Würfe es besser? was habt ihr verändert oder dafür getan?

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5. Juli 2018 um 17:18
In Antwort auf mandy1991

was für Ursachen er ist seit Geburt an schon eher sehr unruhig gewesen .

Hab mich auch schon gefragt, was damit gemeint sein könnte.

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5. Juli 2018 um 17:30
In Antwort auf mandy1991

Mein Sohn hat von beiden etwas er kann sehr vieles sehr gut. Er hat einen Wahnsinns Wortschatz, weiß sehr vieles und schafft es viele Erwachsene die Sprache zu verschlagen mit seinem wissen und seiner Ausdrucksweise. aber er kann es im schulischen Bereich nicht ausleben auch wenn er es noch so sehr wollen tut aber er schafft es nicht sich auf eine Sache zu konzentrieren, er wird immer wieder abgelenkt und dadurch kann er seine Aufgaben nicht erledigen. Er steht sich selbst im Weg er ist sehr schlau und nutzt dieses zu seinen Gunsten auch aus in dem er kann das nicht oder es wurde ihm nicht erklärt usw. welche Medikamente gebt ihr euren Kindern wie sind eure Erfahrungen? Würfe es besser? was habt ihr verändert oder dafür getan?

Begonnen haben wir mit beiden mit Medikinet retadiert und unretadiert.
Das retadierte gibt es gleich, das andere kurz vor aus dem Haus gehen bzw am späten Vormittag von der Lehrerin.

Ein Kind bekommt mittlerweile Concerta mit unretadiertem Medikinet
und das andere Kind Elvanse plus Attentin. Das Elvanse wird anstelle des retadierten MPH gegeben, Attentin anstelle des unretadierten MPH.
Ich selbst nehme retadiertes Medikinet.

Ja es ist besser mit Medis. Allerdings muss ich dazu sagen, dass meine Kinder unter einem  besonders ausgeprägten ADHS leiden, mit Tics und Zwängen, sowie austist. Zügen. Das vereinfacht es nicht so wie wir es gerne hätten. Jedoch ist das nicht immer so extrem und ohne die Medikamente wäre es viel schlimmer, mein Sohn wäre so nicht auszuhalten, er könnte sich wahrscheinlich selbst nicht ertragen.

Man muss halt sich irgendwie damit arrangieren. Es gibt Tage und Zeiten die sind sehr schlimm und dann wirds auch wieder besser.
Alles was meine Kinder er- und durchleben ist halt immer um Faktor X erhöhter wie bei normalen Kindern sage ich mal.


 

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5. Juli 2018 um 17:47
In Antwort auf mandy1991

Mein Sohn hat von beiden etwas er kann sehr vieles sehr gut. Er hat einen Wahnsinns Wortschatz, weiß sehr vieles und schafft es viele Erwachsene die Sprache zu verschlagen mit seinem wissen und seiner Ausdrucksweise. aber er kann es im schulischen Bereich nicht ausleben auch wenn er es noch so sehr wollen tut aber er schafft es nicht sich auf eine Sache zu konzentrieren, er wird immer wieder abgelenkt und dadurch kann er seine Aufgaben nicht erledigen. Er steht sich selbst im Weg er ist sehr schlau und nutzt dieses zu seinen Gunsten auch aus in dem er kann das nicht oder es wurde ihm nicht erklärt usw. welche Medikamente gebt ihr euren Kindern wie sind eure Erfahrungen? Würfe es besser? was habt ihr verändert oder dafür getan?

Ich nehm auch Medikinet, meist als Retard, "besser" ist die Untertreibung des Jahrhunderts.
Details hab ich in dem verlinkten Thread geschrieben.

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5. Juli 2018 um 20:21
In Antwort auf curro_12727774

Begonnen haben wir mit beiden mit Medikinet retadiert und unretadiert.
Das retadierte gibt es gleich, das andere kurz vor aus dem Haus gehen bzw am späten Vormittag von der Lehrerin.

Ein Kind bekommt mittlerweile Concerta mit unretadiertem Medikinet
und das andere Kind Elvanse plus Attentin. Das Elvanse wird anstelle des retadierten MPH gegeben, Attentin anstelle des unretadierten MPH.
Ich selbst nehme retadiertes Medikinet.

Ja es ist besser mit Medis. Allerdings muss ich dazu sagen, dass meine Kinder unter einem  besonders ausgeprägten ADHS leiden, mit Tics und Zwängen, sowie austist. Zügen. Das vereinfacht es nicht so wie wir es gerne hätten. Jedoch ist das nicht immer so extrem und ohne die Medikamente wäre es viel schlimmer, mein Sohn wäre so nicht auszuhalten, er könnte sich wahrscheinlich selbst nicht ertragen.

Man muss halt sich irgendwie damit arrangieren. Es gibt Tage und Zeiten die sind sehr schlimm und dann wirds auch wieder besser.
Alles was meine Kinder er- und durchleben ist halt immer um Faktor X erhöhter wie bei normalen Kindern sage ich mal.


 

um ehrlich zu sein ist das für mich wie spanisch mit den ganzen fach ausdrücken🙈 ich verstehe das mit den Medikamenten aber nicht die zweierlei sorry das ist für mich noch Neuland.
habt ihr auch andere Therapien gemacht? oder was kann man noch alles tun um sein Kind zu unterstützen oder ihm zu helfen? 
 

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5. Juli 2018 um 22:09

also Retadierte Medikamente sind an eine Trägersubstanz gekoppelt die eine verzögerte Freigabe des Hauptwirkstoffs bewirken, dir sagt bestimmt Langzeitinsulin etwas oder Rapid, Schnelles Insulin etwas.
Da geht es ja darum einem  Diabetiker bei sehr hohem Blutzucker schnell zu helfen, bzw ihn mit einem Langzeitinsulin auf einem bestimmten Level zu halten.
Ähnlich funktionieren auch diese Medikamente.

Bei Methylphenidatpräparaten gibt es einen sehr oft den sogenannten Rebound Effekt (hat Elvanse zb nicht in der Art). Das ist der Zeitpunkt an dem die Medikamente nicht mehr wirken und das Kind wieder ist wie sonst auch. Mit Hilfe von retadierten Präparaten verschiebt sich dieser nach hinten, ist oft sanfter im Übergang und man braucht nicht unbedingt über den Tag noch eine weitere Tablette nachnehmen.
Jedes dieser Präparate hat seinen Peak, also der Zeitpunkt wo es am besten wirkt ein bisschen anders am Tag. Um aber den Vorgang etwas anzuschubsen bzw einen Übergang zu bilden gibt es eben schnell wirksamere Mediakamente, die ihren Wirkstoff quasi auf einmal freigeben,aber auch schneller aufhören zu wirken.
Sie werden meist in der geringeren Dosis, das retadierte in der höhren Dosis verabreicht.

Ja natürlich haben wir auch Therapien gemacht. Im Rahmen der Diagnostik, die ich oben genannt habe,dann noch Psychotherapie anschließend.
Meine Tochter hat sehr von Heilpädagogik profitiert, ich finde das ein ganz tolles Gebiet, bei meinem Sohn sind wir dran,dass er es auch bekommt.
Da gibt es jedoch ein großes leider- Heilpäd. wird nur dann bewilligt wenn das ADHS als seelische Behinderung gilt, das ist dann der Fall wenn es eben in einer besonderen Ausprägung vorhanden ist und eine Therapie insgesamt sehr schwierig ist.

Ob es aber Krankenkassen gibt, die das zahlen oder zuzahlen, oder ob das Bundeslandabhängig ist, kann ich dir nicht sagen.

Auch therapeutisches Reiten oder überhaupt die Unterstützung von Tieren ist sehr gut für diese Kinder.

Psychotherapie zu bekommen ist im Normalfall kein Problem,meist sind das eben Stunden für das Kind und Gespräche mit den Eltern alleine sind auch dabei.

 

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5. Juli 2018 um 23:12
In Antwort auf curro_12727774

also Retadierte Medikamente sind an eine Trägersubstanz gekoppelt die eine verzögerte Freigabe des Hauptwirkstoffs bewirken, dir sagt bestimmt Langzeitinsulin etwas oder Rapid, Schnelles Insulin etwas.
Da geht es ja darum einem  Diabetiker bei sehr hohem Blutzucker schnell zu helfen, bzw ihn mit einem Langzeitinsulin auf einem bestimmten Level zu halten.
Ähnlich funktionieren auch diese Medikamente.

Bei Methylphenidatpräparaten gibt es einen sehr oft den sogenannten Rebound Effekt (hat Elvanse zb nicht in der Art). Das ist der Zeitpunkt an dem die Medikamente nicht mehr wirken und das Kind wieder ist wie sonst auch. Mit Hilfe von retadierten Präparaten verschiebt sich dieser nach hinten, ist oft sanfter im Übergang und man braucht nicht unbedingt über den Tag noch eine weitere Tablette nachnehmen.
Jedes dieser Präparate hat seinen Peak, also der Zeitpunkt wo es am besten wirkt ein bisschen anders am Tag. Um aber den Vorgang etwas anzuschubsen bzw einen Übergang zu bilden gibt es eben schnell wirksamere Mediakamente, die ihren Wirkstoff quasi auf einmal freigeben,aber auch schneller aufhören zu wirken.
Sie werden meist in der geringeren Dosis, das retadierte in der höhren Dosis verabreicht.

Ja natürlich haben wir auch Therapien gemacht. Im Rahmen der Diagnostik, die ich oben genannt habe,dann noch Psychotherapie anschließend.
Meine Tochter hat sehr von Heilpädagogik profitiert, ich finde das ein ganz tolles Gebiet, bei meinem Sohn sind wir dran,dass er es auch bekommt.
Da gibt es jedoch ein großes leider- Heilpäd. wird nur dann bewilligt wenn das ADHS als seelische Behinderung gilt, das ist dann der Fall wenn es eben in einer besonderen Ausprägung vorhanden ist und eine Therapie insgesamt sehr schwierig ist.

Ob es aber Krankenkassen gibt, die das zahlen oder zuzahlen, oder ob das Bundeslandabhängig ist, kann ich dir nicht sagen.

Auch therapeutisches Reiten oder überhaupt die Unterstützung von Tieren ist sehr gut für diese Kinder.

Psychotherapie zu bekommen ist im Normalfall kein Problem,meist sind das eben Stunden für das Kind und Gespräche mit den Eltern alleine sind auch dabei.

 

weiterhin zu empfehlen und gut machbar:
- Einsatz von Gehörschutz wenn Lautstärke ein Problem für das Kind ist und es darauf mit vermehrter reagiert,vorallem im Unterricht (auch für Eltern, wenn sich der Nachwuchs mal wieder lautstark die Köppe einschlägt )
-Entspannungsübungen, Meditations CD's
-Besuche in Salzgrotten
- viel Aufenthalt in der Natur
- Sport, allerdings würde ich manche Sportarten nicht  mehr Abends machen, weil sie dann eher aufwühlend

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5. Juli 2018 um 23:17

vermehrter Unruhe, soll da noch stehen. So gute Nacht....

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6. Juli 2018 um 8:06
In Antwort auf curro_12727774

weiterhin zu empfehlen und gut machbar:
- Einsatz von Gehörschutz wenn Lautstärke ein Problem für das Kind ist und es darauf mit vermehrter reagiert,vorallem im Unterricht (auch für Eltern, wenn sich der Nachwuchs mal wieder lautstark die Köppe einschlägt )
-Entspannungsübungen, Meditations CD's
-Besuche in Salzgrotten
- viel Aufenthalt in der Natur
- Sport, allerdings würde ich manche Sportarten nicht  mehr Abends machen, weil sie dann eher aufwühlend

darf ich Dich mal fragen, ob es bei Dir selbst auch AHDS ist oder ADS?

Beschränkt Ihr den Schutz vor Reizüberflutung nur auf das Gehör?

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6. Juli 2018 um 23:03
In Antwort auf avarrassterne1

darf ich Dich mal fragen, ob es bei Dir selbst auch AHDS ist oder ADS?

Beschränkt Ihr den Schutz vor Reizüberflutung nur auf das Gehör?

Hallo, also bei mir ist es eher ein Mischtyp, wobei ich als Kind eher die Verträumtere war und heute eindeutig hyperaktiv. Allerdings nicht so extrem wie meine Kinder.
Da wir aber auch stark vermuten,dass mein Mann es auch hat, muss sich das bei den Kindern wohl verdoppelt haben.
Vielleicht lässt er sich ja doch noch testen.

Meine Kinder, vorallem mein Sohn, meine Tochter weniger reagiert extrem auf Reize.
Auch auf visuelle, aber mehr auf akustische. TV und PC gibt es bei uns nur sehr sparsam.
Konsolen und dergleichen besitzen wir nicht einmal.
Ein eigenes Handy haben sie nicht, wobei meine Tochter mit 12 demnächst eins bekommen soll, ich hoffe nur sie gibt wirklich gut drauf acht, chaotisch wie sie ist.


Am besten fährt man wenn man ihn möglichst kurz hält. Das klingt zwar fies, aber er kann einfach nicht damit umgehen, bzw die Reize verarbeiten. Seine Unruhe wird dann noch extremer und damit die Tics, Provokationen etc.
Er kann aber auch nicht normal damit umgehen. Alles muss laut sein. Musik, TV, wenn er mal am PC was spielen darf. Ich bin jemand der mittlerweile selbst ein sehr dünnes Nervenkostüm hat, mich macht Lärm unruhig.
Mit Medis ist es einfacher. Aber ich habe mir neulich auch mal einen Gehörschutz gekauft-Balsam für die Ohren.
Trotzdem müssen sie ja den Umgang mit einem PC erlernen, wenn was für die Schule zu tun ist, ist es auch kein Problem sie dran zu lassen.
 

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7. Juli 2018 um 19:32
In Antwort auf curro_12727774

Hallo, also bei mir ist es eher ein Mischtyp, wobei ich als Kind eher die Verträumtere war und heute eindeutig hyperaktiv. Allerdings nicht so extrem wie meine Kinder.
Da wir aber auch stark vermuten,dass mein Mann es auch hat, muss sich das bei den Kindern wohl verdoppelt haben.
Vielleicht lässt er sich ja doch noch testen.

Meine Kinder, vorallem mein Sohn, meine Tochter weniger reagiert extrem auf Reize.
Auch auf visuelle, aber mehr auf akustische. TV und PC gibt es bei uns nur sehr sparsam.
Konsolen und dergleichen besitzen wir nicht einmal.
Ein eigenes Handy haben sie nicht, wobei meine Tochter mit 12 demnächst eins bekommen soll, ich hoffe nur sie gibt wirklich gut drauf acht, chaotisch wie sie ist.


Am besten fährt man wenn man ihn möglichst kurz hält. Das klingt zwar fies, aber er kann einfach nicht damit umgehen, bzw die Reize verarbeiten. Seine Unruhe wird dann noch extremer und damit die Tics, Provokationen etc.
Er kann aber auch nicht normal damit umgehen. Alles muss laut sein. Musik, TV, wenn er mal am PC was spielen darf. Ich bin jemand der mittlerweile selbst ein sehr dünnes Nervenkostüm hat, mich macht Lärm unruhig.
Mit Medis ist es einfacher. Aber ich habe mir neulich auch mal einen Gehörschutz gekauft-Balsam für die Ohren.
Trotzdem müssen sie ja den Umgang mit einem PC erlernen, wenn was für die Schule zu tun ist, ist es auch kein Problem sie dran zu lassen.
 

hm, da hatte / habe ich ziemlich gegenläufige Konzepte. Ich hab schon als - naja gerade Jugendliche (also schon lange her ) immer Musik (und nicht gerade leise) zum Lernen / Hausarbeiten machen etc angemacht. Nun da wußte ich noch nicht, dass es mir hilft, weil es die Unzahl möglicher Ablenkungen auf eine einzige kontrollierbare und klar definierte ersetzt. Da wußte ich noch nicht mal, warum ich sowas braucht, bin erst mit 30 diagnostiziert wurden. Was wohl einige häßliche Konsequenzen hatte.
Mache ich heute noch auf Arbeit, wenn zu viel "Gewusel" in der Firma ist. Oder wenn ich über den Münchner Hauptbahnhof muss (was jeden Tag der Fall ist) der Zug zu voll ist o.ä.

Und ich bin Gamer aus tiefster Seele. Unter anderem ein ähnlicher Hintergund. Eine künstliche Welt halt sehr definierte und viel leichter kontrollierbare Reize als die "echte". Man kann sich ausschließlich über die Tastatur unterhalten, (geht auch anders mit Headset und so - mach ich aber selten, dann wird es wieder zu anstrengend statt erholsam), ich kann den Ton abschalten - und es ist VÖLLIG EGAL, ob ich mal wieder zu verpeilt bin und deswegen irgendwas schief geht. Es hat einfach nie irgendwelche "echten" Konsequenzen, weil nichts "echt" ist. Traumhaft.

Generell hilft es mir viel, alle Kommunikation wenn möglich zu tippen statt zu schnattern. Wenn ich mitten im Satz aussteige, brauch ich nicht 5x nachfragen, ich kann einfach hochscrollen. Es ist generell wesentlich weniger konzentrationsintensiv, sowohl beim "Sprechen" als beim "Zuhören" weil der non-verbale Teil in fein klaren Häppchen erfolgt (ich habe auch riesen Probleme, Mimik zu lesen).
Von daher: ich danke allen Göttern, die ich kenne - und zur Sicherheit noch einigen mehr - für laute Musik, die man überall hin mitnehmen kann, Computer, Gamzes und Internet

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