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Stress in der Familie, Kinder die meistens Quakig sind

19. Oktober 2006 um 20:57

Wir haben 2 Kinder 2 1/2 und 5 1/2.Unser Jüngster weint fast den ganzen Tag, zu jeder Gelegenheit möchte er seine Flasche/Tuch haben. Seinen älteren Bruder ärgert er ständig. Beim Vorbeigehen haut er ihm mal eben eine, beim Toben beißt er, oder zieht an den Haaren, das macht er auch mit Fremden oder beim Kindersport. Er weint ständig.Vor ca. 3 Wochen hatte er ein Magen -Darm Problem und seitdem hat er bei jeder Gelegenheit Bauchweh. Der Große hat auch ständig etwas zu motzen, ständig muß man ihm etwas schön reden, obwohl das was man mit ihm gemeinsam machen möchte auch ihm Spaß macht ( z.B. Auf den Speilplatz gehen oder auch Fahrrad fahren, schwimmen gehen ). Er hat ständig etwas zu motzen, entweder da waren wir doch schon hundertmal, oder warum fahren wir ohne einen Freund, oder warum fahren wir schon wieder mit diesem Freund und nicht mit einem anderen, oder warum machen wir überhaupt etwas. Man kann es ihm nur schwer recht machen. Dann gibt es auch wieder einen oder zwei Tage an denen läuft alles RUND. Doch dann fängt das gemotze wieder an, warum gibt es das zu essen, das mag ich nicht, im Auto fragt er warum scheint die Sonne..............................usw.
Mein Mann und ich haben dieses ewige gequengele satt, bei uns gibt es feste Regeln, die wir auch stets einhalten zu versuchen, wir kuscheln und toben gerne mit unseren Kindern, jedoch ist jeder freie Tag an dem wir Alle zusammen sind ein horror. Es klappt eigentlich nur gut wenn wir draußen oder unterwegs sind. Wir möchten doch eigedlich auch nur mal rumlömelnd auf der Couch liegen oder im Kinderzimmer mit unseren Kindern faulenzen,spielen, vorlesen.............

Ich weiß viel gejammer aber war, traurig.

Habt ihr Tips??????????????

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23. Oktober 2006 um 11:32

In etwa kenne ich das!
Hallo ardnas,

unser Sohn knapp 2 Jahre verhält sich ähnlich wie deiner - nur noch nicht so extrem, aber das kann ja in nem halben Jahr noch kommen .

Ich kann nur sagen, dass uns folgendes sehr geholfen hat: Nuckel und Tuch müssen nach dem Schlafen im Bett bleiben und werden nur zum Schlafen (oder in Extremsituationen - bei uns OP nächste Woche) wieder in Gebrauch genommen - ist anstrengend am Anfang, aber es klappt. Wir ignorieren konsequent seine "Ausraster" und das "Gezeter" und die Verwandschaft hat begiffen, dass es nur so geht. Man merkt als Eltern natürlich, wann echte Situationen die Trost und Zuwendung bedürfen entstehen und da sollte man damit natürlich nicht sparen!!

Nach Erkrankungen habe ich immer beste Erfahrungen damit gemacht: krank sein ist ungemütlich - du bist krank - ok dann gibt es (einen Tag lang!!) nur den ungeliebten Fenchel-/Kamillen-/Kräutertee und Diät (meine Kinder essen gerne und vermissen Wurst, Fleisch und Tomatensoße - sind sie wirklich krank, essen sie freiwillig das nett hergerichtete Diät"Futter" und der Fencheltee wird mit Apfelsaft "veredelt").
Meiner Tochter biete ich bei Kopfschmerzen ein ungeliebtes Paracetamol-Zäpfchen an - sind die Schmerzen wirklich vorhanden und nicht auszuhalten willigt sie ein - sonst niiiieeeemals!

Leider fängt unser Sohn jetzt auch an, seine Schwester zu beißen und zu hauen (mit anderen Kindern macht er das zum Glück noch nicht). Der Biss war heftig und seine Schwester weinte. Ich zeigt ihm seine weinende Schwester, die Wunde am Rücken und redete auf ihn ein. Er grinste nur. Dann schickte ich ihn sofort in sein Zimmer - er kam immer wieder raus - ich brachte ihn immer wieder zurück und sagte ihm, dass er etwas böses getan hat und deshalb im Zimmer bleiben muss und schloss hinter ihm die Tür - bestimmt 20 mal. Als er dann eine kurze Zeit (mit lautem Protest) im Zimmer blieb und sein Grinsen längst verschwunden war, holte ich ihn heraus und wir sprachen wieder darüber, dass Beißen "nein" ist und die Schwester großes "aua" hat. Bisher kam es nicht mehr vor - warten wir ab!

Bei dem Problem mit der Unzufriedenheit und dem Stress zu Hause kann ich nur folgendes sagen. Auch wenn es schwer fällt, unternehmt etwas bzw. relaxt getrennt. Mein Mann und ich versuchen abwechselnd, wenigstens mal eine Stunde zu Hause mit dem jeweiligen Kind etwas zu tun oder zu entspannen - klappt gut. Meistens nutzen wir die Schlafenszeit des Kleinen dafür, um mit der Großen ins Kino zu gehen oder einfach ein altersgemäßes Video zu sehen, mit ihr zu skaten, zu lesen, sie einfach die Vorzüge des "Großseins" genießen zu lassen. Lass den Großen doch MAL entscheiden, was er machen will - motzt er rum, kann man ihm entgegnen, dass er es so wollte und sein Gemecker fehl am Platze ist. Er könne dann nächstes Mal nicht wieder der "Bestimmer" sein. Und das wollen sie ja eigentlich am liebsten und ständig!

So - jetzt habe ich schon einen Roman verfasst und mir fällt jetzt nichts mehr ein. Vielleicht ist ja ein Tipp bei, der Dir hilft.

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16. Juli 2007 um 14:45

Oh das kenne ich...!
mal ganz abgesehen davon, dass meine tochter im ganzen etwas "anders" ist, kenne ich diese nervenaufreibenden situationen zu genüge. aber ich habe eine lösung dafür gefunden.

bei meiner tochter war es so, dass sie als einzelkind mit sich selber nichts anzufangen weiß, mit vielen kindern anfangs aber auch überfordert war, zumindest dann, wenn kein festes regelment bestand. die kleine zuckermaus war einfach nicht ausgelastet. ihr mächtiges verlangen nach input konnte nicht gestillt werden und schwenkte dann halt um, auf aufmerksamkeit zu machen, bzw. stellte dann den unmöglichsten unfug an.

des rätsels lösung? sport. bewegung, toben, sich auspowern können. als sie 3 1/2 jahre war fingen wir mit mutter-kind-turnen an... jetzt mit bald 6 jahren geht sie zum kinder-karate und mit mir noch einmal in der woche schwimmen. wenn sie sich dann so richtig austoben konnte, ist sie sowas von geschmeidig und vorallem sehr schnell ins bett zu kriegen.

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