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Streit ums Erbe

16. August um 13:34 Letzte Antwort: 18. August um 19:38

Hallo, 

mich belastet ein Streit mit meiner Mutter sehr. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. 

Mein Vater ist vor Jahren gestorben. Er hat uns die Hälfte des Hauses vererbt. Meine Mutter 50% von seiner Hälfte. Die anderen 25% gingen an meine zwei Geschwister und mich. Ich stehe also mit 1/12 im Grundbuch. 

Nun hat meine Mutter das Haus verkauft (natürlich mussten wir Kinder einwilligen). 1/12 des Geldes steht mir zu. Meine Mutter hat sich ein neues Haus mit ihrem neuen Mann gekauft, das Geld will da dort hineinstecken. Wir Kinder sollen ihr das Geld geben. 
Meine Geschwister sind bereit ihr das Geld dann zu schenken. Mein kleinster Bruder ist unter 18, für ihn wird das Geld angelegt... das hat das Jugendamt entschieden. Mit 18 bekommt er das Geld dann und will es meiner Mutter geben. 

Ich bin frisch mit dem Studium fertig, habe viele Schulden da ich ein Studienkredit aufnehmen musste. Ich hätte gerne das Geld verwendet um meine Schulden abzubezahlen. 

Meine Mutter ist der Meinung, dass ihr das ganze Geld zu steht. Es ist ihr Haus... 
Ich kann ja aber nichts dafür, dass sie damals mit meinem Vater kein anderes Erbrecht vereinbart hat. (Kein Berlinererbrecht!)
Hinzu kommt, dass wir wenig bis kaum Kontakt haben. Sie hat mir per E-Mail mitgeteilt, dass ich ihr das Geld überweisen soll. Es ist ja ihr Haus und somit auch ihr Geld. 

Was mache ich nun?

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16. August um 19:20

Es ist nicht ihr Haus, es war auch das Haus deines Vaters und ihr seid seine Kinder. Ich finde deine Mutter mehr als frech und das Geld per E-Mail einzufordern, ist erbärmlich.

Behalte das Geld und zahle damit den Kredit ab. Schreibe deiner Mutter einen Brief, teile ihr deinen Entscheid mit und begründe ihn auch. Es wird ja auch seine Gründe haben, dass ihr keinen Kobtakt habt.

Wenn deine Mutter nun neu verheiratet ist, soll sie die Finanzierung des neuen Hauses mit ihrem Mann klären. Evtl. gibts da Unstimmigkeiten und nun treibt sie das Geld bei Euch ein.

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16. August um 19:56

Deine Mutter versucht Euch übers Ohr zu hauen, indem sie mit Eurer angeblichen Unwissenheit spielt.
Das ist mehr als nur dreist und gehört in meinen Augen mit komplettem Kontaktabbruch bestraft. 
Behalte um Gottes Willen DEIN Geld und lass jegliche Kommunikation nur über Deinen Anwalt laufen.
Es dürfte ein Brief ausreichen, um ihr die Meinung zu geigen und die rechtliche Situation zu schildern.
Lass Dich auf keine Diskussionen ein!

Alles Gute!

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16. August um 20:34
In Antwort auf user74306

Es ist nicht ihr Haus, es war auch das Haus deines Vaters und ihr seid seine Kinder. Ich finde deine Mutter mehr als frech und das Geld per E-Mail einzufordern, ist erbärmlich.

Behalte das Geld und zahle damit den Kredit ab. Schreibe deiner Mutter einen Brief, teile ihr deinen Entscheid mit und begründe ihn auch. Es wird ja auch seine Gründe haben, dass ihr keinen Kobtakt habt.

Wenn deine Mutter nun neu verheiratet ist, soll sie die Finanzierung des neuen Hauses mit ihrem Mann klären. Evtl. gibts da Unstimmigkeiten und nun treibt sie das Geld bei Euch ein.

Das sehe ich auch so.
Wennd u Pech hast (aber ich kenne mich mit Erbrecht nicht aus) stirbt deine Mutter vor ihrem neuen Mann, dann erbt er alles und du gehst leer aus.

Bei Geld hört die Freundschaft auf. Es ist unverschämt, das Geld von euch einzufordern.
 

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16. August um 20:52

Was Du machst?
Natürlich DEIN Geld behalten!

Es ist DEIN Geld, Dein Anteil vom Erbe Deines Vaters. Ihm gehörte die Hälfte des Hauses.
Ich weiß gar nicht, wie Deine Mutter auf die Idee kommt, hier Forderungen an Dich und Dine Geschwister zu stellen. Und ich verstehe auch nicht, warum Deine Geschwister ihr das Geld auch noch schenken wollen.

Teil Deiner Mutter mit, dass Du ihr DEINEN Anteil selbstverständlich nicht überläßt. Und erklär ihr nochmals, dass es eben DEIN Anteil ist und NICHT ihr gehört.
Wäre es ihr Haus gewesen, wie sie jetzt argumentiert, hättest Du niemals als Miteigentümer im Grundstück stehen können.

Nutz das Geld, um Deine Schulden zu begleichen oder Dir etwas zu gönnen.
 

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17. August um 12:06

Auch beim Berliner Testament müsste sie sicherstellen, dass Ihr als Kinder später Euren Erbteil erhaltet.
Sie scheint sehr egoistisch zu sein dass sie nur an sich denkt und das Leben mit dem neuen Mann. Ich finde, sie will nicht nur Dich, sondern auch Eure Geschwister übers Ohr hauen.
Denn es kann ja wirklich sein, dass Euer Erbteil verloren geht (sie überschreibt es dem neuen Mann oder seinen Kindern) und Ihr am Ende leer ausgeht.
Wenn sie so aufs Geld aus ist, dann ist die Beziehung auch nicht viel wert. lass Dich da nicht beirren

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17. August um 13:40

Behalte bloß das Geld. Es ist deines und steht dir zu. Deine Mutter ist absolut unverschämt. 
Schade, dass deine Geschwister sich darauf eingelassen haben. 
Ich würde ihr auch eine Mail zurück schreiben, dass es rechtlich dein Geld ist und du dieser Forderung natürlich nicht nach kommen wirst. Eventuell könnte man noch die Geschwister mit in den Mailverteiler reinnehmen und du fügst einen Auszug aus dem Erbrecht ein... 
Gebe nur bloß nicht nach. 

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17. August um 15:00
In Antwort auf user1114553376

Hallo, 

mich belastet ein Streit mit meiner Mutter sehr. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. 

Mein Vater ist vor Jahren gestorben. Er hat uns die Hälfte des Hauses vererbt. Meine Mutter 50% von seiner Hälfte. Die anderen 25% gingen an meine zwei Geschwister und mich. Ich stehe also mit 1/12 im Grundbuch. 

Nun hat meine Mutter das Haus verkauft (natürlich mussten wir Kinder einwilligen). 1/12 des Geldes steht mir zu. Meine Mutter hat sich ein neues Haus mit ihrem neuen Mann gekauft, das Geld will da dort hineinstecken. Wir Kinder sollen ihr das Geld geben. 
Meine Geschwister sind bereit ihr das Geld dann zu schenken. Mein kleinster Bruder ist unter 18, für ihn wird das Geld angelegt... das hat das Jugendamt entschieden. Mit 18 bekommt er das Geld dann und will es meiner Mutter geben. 

Ich bin frisch mit dem Studium fertig, habe viele Schulden da ich ein Studienkredit aufnehmen musste. Ich hätte gerne das Geld verwendet um meine Schulden abzubezahlen. 

Meine Mutter ist der Meinung, dass ihr das ganze Geld zu steht. Es ist ihr Haus... 
Ich kann ja aber nichts dafür, dass sie damals mit meinem Vater kein anderes Erbrecht vereinbart hat. (Kein Berlinererbrecht!)
Hinzu kommt, dass wir wenig bis kaum Kontakt haben. Sie hat mir per E-Mail mitgeteilt, dass ich ihr das Geld überweisen soll. Es ist ja ihr Haus und somit auch ihr Geld. 

Was mache ich nun?

Rechnerich gehört deiner Mutter also 75 % vom Haus ???

Alles andere gehört den Kindern....also jeder sein Anteil ?

Deine Mutter hat das Haus verkauft und den vollständigen Erlös bekommen ?
Dann muss deine Mutter euch Kindern euren Anteil auszahlen !

Nicht ihr müsst ihr Geld geben sondern sie muss euch auszahlen,nämlich euren Anteil, oder habt ihr den schon bekommen ?

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17. August um 15:04

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

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17. August um 15:38

Die Antworten sind doch nicht krass! So ist es nunmal im ERBRECHT geklärt, weil Tote definitiv nichts mehr von Geld und Eigentum haben.
Der einzig moralisch richtige Weg??? Ähm, ist dir eigentlich klar wieviele Zehntausende an DM bzw € Eltern vom Staat an Elterngeld, Steuerfreibeträgen, Wohneigentumsförderung etc bekommen? Ohne Kinder würde man gar nichts davon bekommen. Also zu einem gewissen Grad haben auch Kinder zur Finanzierung von Wohneigentum ihren Beitrag geleistet, auch wenn Kinder natürlich auch Kosten verursachen.
Und hier musste die Mutter ja nicht das Haus verkaufen, um den Erbteil an die Kinder auszuzahlen! Das fände ich auch total daneben. Sie hat das Haus freiwillig verkauft, um sich ein neues Haus mit dem neuen Mann zu kaufen. Da kann ich doch zur Finanzierung nicht einfach Geld einplanen, dass mir gar nicht gehört! DAS ist krass, unverschämt und sagt sehr viel über den Charakter aus.
Und wenn diese Mutter jetzt schon so egoistisch ist, schaft sie es vermutlich auch, dass auch das vom Vater erarbeitete Geld komplett der neue Mann bekommt. Ist das denn moralisch richtig in deinen Augen? 

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17. August um 15:55
In Antwort auf sonnenbad2020

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

Und Kinder, die noch Eltern haben, sollten nicht deshalb Schulden haben, weil sie Ausbildung/Studium absolvierten. Es gehört zu den Pflichten von Eltern, ihren Kindern eine Ausbildung zu finanzieren.
Ebenso, wie es in erster Linie eine Bringschuld der Eltern ist, sich um ein gutes Verhältnis und einen guten Kontakt zu den Kindern zu bemühen.

Warum soll hier die /der TE moralisch handeln, wenn die Mutter es an entsprechender Moral fehlen läßt? Zumal es nicht unmoralisch ist, den gesetzlichen Erbanteil zu beanspruchen.

Außerdem kennt doch hier niemand die genauen Hintergründe; vielleicht nicht einmal die/der TE.
Die Eltern hätten hier testamentarische Verfügungen treffen können. Aber womöglich hat der Vater hier ganz bewußt darauf verzichtet, weil er wollte, dass die Kinder nach seinem Ableben an seinem Eigentum/Vermögen partizipieren.
 

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17. August um 16:06
In Antwort auf sonnenbad2020

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

Thema Moral:

Der Vater hat den Anteil an die Kinder vererbt , bewusst ? Oder ging es hier nur um den Pflichtteilanspruch ?
Falls er es bewusst testamentarisch gemacht hat, muss die Mutter selbst ihre eigene Moral hinterfragen bei dem Versuch, ihren Kindern das Erbe zu nehmen. Schließlich hat der Vater zu Lebzeiten bewusst entschieden, seine Kinder daran teilhaben zu lassen.

Die Moral würde ich hier nur hinterfragen, falls es sich um den gesetzlichen Pflichtteilsanspruch handelt.
Dennoch-bei dem Gedanken, das meine Kinder selbst verschuldet sind ...würde ich mich das trauen, ihnen den Anteil abzuringen ?

Es ist sicherlich für alle Beteiligten eine Frage des Gewissens.

Geben die Kinder ihren Anteil ab, ist das Erbe weg---> übergegangen auf den neuen Lebensinhalt der Mutter.
 

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17. August um 16:25

Wie man hier wieder sher schön sehen kann: Beim Erben hört die Freunschaft in der Familie auf. Deshalb ist es auch so wichtig, als Erblasser die Verfügungen mit den Angehörigen zu kommunizieren, damit alle das Gefühl haben, dass alles von allen so akzeptiert wird. Und schaut man dann tiefenpsychologisch hinter die Fassaden von Erbstreitigkeiten, geht es meist gar nicht ums Geld, sondern um verletzte Seelen, "empfunden" Ungerechtigkeit u.v.m.

Was ist gerecht oder was ist moralisch i.O.? Bei zwei Menschen gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zwei Ansichten zu einem Umstand. Bei 100 wahrscheinlich mehr als 90 Ansichten. 

Was bleibt ist, dass es ein Gesetzt mit gesetzlicher Ebfolge gibt und das regelt die gesetzlichen Ansprüche. Fertig! Hätten die Eltern es anders gewollt, dann hätten sie es anders regeln können. Haben sie es verpennt - und dazu gehört auch die Mutter -, dann müssen sie sich jetzt damit abfinden. So ist es nun einmal. Es sind die gesetzlichen Ansprüche der Kinder gegenüber ihren Eltern (so wie die Ehepartner auch gesetzliche Erbansprüche als Witwer oder Witwe haben) und die müssen nicht davon abgeben. Das hat nichts mit Moral oder Gerechtigkeit zu tun. 

Es gibt auch Eltern, die schenken ihren Kindern das spätere Erbe vor ihrem Ableben (z.b. mit Wohnrecht, falls es sich um eine Immobilie handelt). Warum die Eltern das so nicht getan haben? Darüber ließe sich spekulieren. 

Und wer weiß? Vielleicht seien der Frau auch noch paar schöne jahre als Witwe gegönnt. aber dafür hätte sie ja die 75 %, die die auf den Kopf hauen kann

Was auch immer dahintersteckt, dass es so ist, wie es ist. Es bleibt: Ein Erbe ist ein posthumes Geschenk. Und wiederholen ist gestohlen. 
 

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17. August um 16:40
In Antwort auf sonnenbad2020

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

Das finde ich das Richtige.

Klar, es ist sein Geld, und so weiter... 

Lieber TE, du kannst da alles machen, was dir passt.
Aber:
es geht um deine Familie.
Wieviel ist sie dir Wert? 100 k€? 750 k€? 2 Mio.?
Wieviel würdest du ansetzen, um deine Geschwister wieder sehen zu können?
Was ist dir die Anwesenheit deiner Mutter bei deiner Hochzeit Wert?

"Bei Geld hört die Freundschaft auf..." Auch die Beziehung zu Eltern?
Für mich gibt es keinen Betrag, der groß genug wäre, um gegen meiner Mutter gerichtlich vorzugehen, oder ihr "mein Geld" zu nehmen. Nein. Dafür bin ich noch zu "stark", was ich brauche, werde ich schon selbst verdienen.

Und das mit dem Kredit: ich weiß nicht, was du studiert hattest...
Mein Studien-Kredit zahle ich noch knappe 3 Jahre (100% und mit Zinsen), aber das ist nun mal so, und der Betrag ist mit 180€ p.M. fast vernachlässigbar im Gehalt... Will damit sagen, es ist kein so großes Problem, ist lösbar.

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17. August um 17:19
In Antwort auf mikesch07

Die Antworten sind doch nicht krass! So ist es nunmal im ERBRECHT geklärt, weil Tote definitiv nichts mehr von Geld und Eigentum haben.
Der einzig moralisch richtige Weg??? Ähm, ist dir eigentlich klar wieviele Zehntausende an DM bzw € Eltern vom Staat an Elterngeld, Steuerfreibeträgen, Wohneigentumsförderung etc bekommen? Ohne Kinder würde man gar nichts davon bekommen. Also zu einem gewissen Grad haben auch Kinder zur Finanzierung von Wohneigentum ihren Beitrag geleistet, auch wenn Kinder natürlich auch Kosten verursachen.
Und hier musste die Mutter ja nicht das Haus verkaufen, um den Erbteil an die Kinder auszuzahlen! Das fände ich auch total daneben. Sie hat das Haus freiwillig verkauft, um sich ein neues Haus mit dem neuen Mann zu kaufen. Da kann ich doch zur Finanzierung nicht einfach Geld einplanen, dass mir gar nicht gehört! DAS ist krass, unverschämt und sagt sehr viel über den Charakter aus.
Und wenn diese Mutter jetzt schon so egoistisch ist, schaft sie es vermutlich auch, dass auch das vom Vater erarbeitete Geld komplett der neue Mann bekommt. Ist das denn moralisch richtig in deinen Augen? 

Wau,da braucht ,an keine Feinde mehr....
Sehe  ich nicht so und handhabe ich auch nicht so.
aber jeder was ihm wichtig ist 
...

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17. August um 17:22
In Antwort auf heva38

Das finde ich das Richtige.

Klar, es ist sein Geld, und so weiter... 

Lieber TE, du kannst da alles machen, was dir passt.
Aber:
es geht um deine Familie.
Wieviel ist sie dir Wert? 100 k€? 750 k€? 2 Mio.?
Wieviel würdest du ansetzen, um deine Geschwister wieder sehen zu können?
Was ist dir die Anwesenheit deiner Mutter bei deiner Hochzeit Wert?

"Bei Geld hört die Freundschaft auf..." Auch die Beziehung zu Eltern?
Für mich gibt es keinen Betrag, der groß genug wäre, um gegen meiner Mutter gerichtlich vorzugehen, oder ihr "mein Geld" zu nehmen. Nein. Dafür bin ich noch zu "stark", was ich brauche, werde ich schon selbst verdienen.

Und das mit dem Kredit: ich weiß nicht, was du studiert hattest...
Mein Studien-Kredit zahle ich noch knappe 3 Jahre (100% und mit Zinsen), aber das ist nun mal so, und der Betrag ist mit 180€ p.M. fast vernachlässigbar im Gehalt... Will damit sagen, es ist kein so großes Problem, ist lösbar.

Danke!
wir haben meiner Mutter alles überlassen und hoffen Sie macht sich damit noch einpaar schöne Jahre.
 

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17. August um 18:15
In Antwort auf heva38

Das finde ich das Richtige.

Klar, es ist sein Geld, und so weiter... 

Lieber TE, du kannst da alles machen, was dir passt.
Aber:
es geht um deine Familie.
Wieviel ist sie dir Wert? 100 k€? 750 k€? 2 Mio.?
Wieviel würdest du ansetzen, um deine Geschwister wieder sehen zu können?
Was ist dir die Anwesenheit deiner Mutter bei deiner Hochzeit Wert?

"Bei Geld hört die Freundschaft auf..." Auch die Beziehung zu Eltern?
Für mich gibt es keinen Betrag, der groß genug wäre, um gegen meiner Mutter gerichtlich vorzugehen, oder ihr "mein Geld" zu nehmen. Nein. Dafür bin ich noch zu "stark", was ich brauche, werde ich schon selbst verdienen.

Und das mit dem Kredit: ich weiß nicht, was du studiert hattest...
Mein Studien-Kredit zahle ich noch knappe 3 Jahre (100% und mit Zinsen), aber das ist nun mal so, und der Betrag ist mit 180€ p.M. fast vernachlässigbar im Gehalt... Will damit sagen, es ist kein so großes Problem, ist lösbar.

Ich zahle deutlich mehr ab.. über 400€. 
Ich war nicht Bafögberechtigt, da meine Mutter zuviel verdient hat. Geld von ihr habe ich aber auch keins bekommen. Also musste ich einen anderen Kredit aufnehmen + Nebenjobs. Mein Studium dauerte über 7 Jahre. 

Ich möchte nicht abhängig von anderen sein. Aber gerade jetzt durch Corona hatte ich eine echt üble Zeit. Ich hatte sie um Hilfe gefragt, da hieß es nur dass jeder junhe Erwachsener da selber durch muss.
Langsam geht es nun wieder... trotzdem würde mir das Erbe jetzt natürlich helfen. 

Ich habe nie verlangt, dass sie mich ausbezahlt. Sie muss das Haus nicht verkaufen, sie will es aber. Ich bekomme direkt mein Anteil überwiesen vom neuen Käufer, die ich ihr dann geben soll. 

 

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17. August um 22:40
In Antwort auf beate44

Rechnerich gehört deiner Mutter also 75 % vom Haus ???

Alles andere gehört den Kindern....also jeder sein Anteil ?

Deine Mutter hat das Haus verkauft und den vollständigen Erlös bekommen ?
Dann muss deine Mutter euch Kindern euren Anteil auszahlen !

Nicht ihr müsst ihr Geld geben sondern sie muss euch auszahlen,nämlich euren Anteil, oder habt ihr den schon bekommen ?

Steht doch alles im Text.

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17. August um 22:44
In Antwort auf sonnenbad2020

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

Ach, der Mutter steht das Geld des verstorbenen Ex-Mannes zu, aber der Tochter nicht?

Ich denke nicht, dass du die identische Situation hattest. Oder hast du "selbstverständlich" einer Mutter, zu der du keinen Kontakt hast, dein Erbe überlassen, damit sie sich ein anderes Haus kaufen konntest?

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17. August um 22:50
In Antwort auf user1114553376

Ich zahle deutlich mehr ab.. über 400€. 
Ich war nicht Bafögberechtigt, da meine Mutter zuviel verdient hat. Geld von ihr habe ich aber auch keins bekommen. Also musste ich einen anderen Kredit aufnehmen + Nebenjobs. Mein Studium dauerte über 7 Jahre. 

Ich möchte nicht abhängig von anderen sein. Aber gerade jetzt durch Corona hatte ich eine echt üble Zeit. Ich hatte sie um Hilfe gefragt, da hieß es nur dass jeder junhe Erwachsener da selber durch muss.
Langsam geht es nun wieder... trotzdem würde mir das Erbe jetzt natürlich helfen. 

Ich habe nie verlangt, dass sie mich ausbezahlt. Sie muss das Haus nicht verkaufen, sie will es aber. Ich bekomme direkt mein Anteil überwiesen vom neuen Käufer, die ich ihr dann geben soll. 

 

Du bist die Tochter deines Vaters, es ist dein Geld. Sie hilft dir nicht in Kriesenzeiten, aber Dein Geld sollst du ihr dann geben? Mir fehlen fast etwas die Worte...

Darf ich fragen, warum deine Geschwister ihr das Geld geben? Oder haben die ein besser Verhältnis zu ihr?

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18. August um 0:18

Mal wieder typisch! Da braucht man keine Feinde mehr?!?! Geht's noch! So etwas wie die Mutter der TE würden meine Eltern auch nie abziehen! Deine Antwort bezieht sich nur auf dich und deine Situation, aber bei der TE ist die Lage doch offensichtlich ganz anders.
Du redest vom hart erarbeiteten Geld der Eltern. Ich sage nur, dass man als Eltern auch viel monetäre Unterstützung vom Staat bekommt. Was ist daran sachlich falsch? Nichts! Warum bin ich dann die Böse .
 Du hast dein Erbe verschenkt. Gut, deine Entscheidung. Stirbt deine Mutter verschenkt du dein Erbe dann immer noch, oder steckst du es dann eben einige Jahre später doch ein? Die Gesetzeslage würde es hergeben. Böses Erbrecht! Ist auch nicht auf meinen Mist gewachsen. Macht mich auch nicht zur Bösen, wenn ich darauf hinweise 
Die Mutter der TE musste das Haus nicht verkaufen, um die Erben auszuzahlen! Sie hat es gemacht, um sich ein NEUES Haus mit dem Neuen Ehemann zu kaufen! Und die Kinder sollen das von ihrem ihnen rechtlich zustehende Erbe mitfinanzieren. Einfach so, ohne vorher überhaupt gefragt worden zu sein. Normalerweise fragt man doch vorher, ob man das Geld haben könnte und fordert es nicht einfach ein. Gehört für mich zur guten Kinderstube!
Und wenn man das Geld geschenkt bekommt, dann sollte sichergestellt sein, dass das Geld der Eltern in der Familie bleibt und nicht beim neuen Ehemann landet. Denn der hat ja wohl so gar nichts dafür getan, außer gut geheiratet. Oh, wie böse und materialistisch von mir! Als Mama meine Kinder unterstützen zu wollen, im letzten Schritt eben als Erben. So weit ich weiß ist das doch der Normalfall, oder etwa nicht?
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, sicherstellen will, dass meine Kinder nicht erben, gibt es genügend legale Möglichkeiten dies so festzulegen. Das war hier ja offensichtlich nicht der Fall. Der Vater wollte es den eigenen Kindern vererben und sicher nicht dem Nachfolger ein neues Haus finanzieren! Schon mal daran gedacht! Ich würde mich da ja im Grab umdrehen, wenn dafür meine Kinder leer ausgehen würden! 
Finanzielle Unterstützung für das Studium gab es aber trotz der finanziellen Möglichkeit nicht? Noch etwas, was Eltern im Normalfall nicht so machen würden. Nennt sich schenken mit warmen Händen, damit man noch sieht, wie die Kinder ihre Ausbildung gut meistern und gute Voraussetzungen haben für einen guten Start ins Berufsleben! 

 

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18. August um 8:13
In Antwort auf sonnenbad2020

Finde die Antworten hier ziemlich krass.
auch wir hatten die gleiche Situation und wir Geschwister haben meiner Mutter selbstverständlich alles überlassen.
es ist moralisch der einzige richtige Weg.
Für Deine Schulden ist nicht das erarbeitete Geld Deiner Eltern da.
 

Moralisch gibt keinen richtigen Weg, was Erben angeht.
Es hat ja nen Grund warum der Vater das so u so wollte.

Aber sicher ist das Geld was vererbt wurde, für Schulden da.

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18. August um 8:34
In Antwort auf mikesch07

Die Antworten sind doch nicht krass! So ist es nunmal im ERBRECHT geklärt, weil Tote definitiv nichts mehr von Geld und Eigentum haben.
Der einzig moralisch richtige Weg??? Ähm, ist dir eigentlich klar wieviele Zehntausende an DM bzw € Eltern vom Staat an Elterngeld, Steuerfreibeträgen, Wohneigentumsförderung etc bekommen? Ohne Kinder würde man gar nichts davon bekommen. Also zu einem gewissen Grad haben auch Kinder zur Finanzierung von Wohneigentum ihren Beitrag geleistet, auch wenn Kinder natürlich auch Kosten verursachen.
Und hier musste die Mutter ja nicht das Haus verkaufen, um den Erbteil an die Kinder auszuzahlen! Das fände ich auch total daneben. Sie hat das Haus freiwillig verkauft, um sich ein neues Haus mit dem neuen Mann zu kaufen. Da kann ich doch zur Finanzierung nicht einfach Geld einplanen, dass mir gar nicht gehört! DAS ist krass, unverschämt und sagt sehr viel über den Charakter aus.
Und wenn diese Mutter jetzt schon so egoistisch ist, schaft sie es vermutlich auch, dass auch das vom Vater erarbeitete Geld komplett der neue Mann bekommt. Ist das denn moralisch richtig in deinen Augen? 

Man muss gar nicht Tot sein um zu vererben
Ich hab meinen Kindern , als sie Mitte bis Ende 30 waren, das was ich wollte vererbt.
In aller Liebe  u vollem Bewusstsein. Ich gönne Ihnen so sehr von meinem Geld zu leben.
Ich habe sehr viel Geld u Chancen von meinen Eltern bekommen, da wird es einfach abzugeben.
Letztes Jahr bin ich derbe beklaut worden. Ich kannte so etwas nicht. Ein Anruf bei meinen Kindern  u innerhalb von Minuten hatte ich Geld in 5 stelliger Summe auf meinem Konto.

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18. August um 10:15

Da sieht man mal, wie die Meinungen auseinandergehen.
@Iban, da jemand so viel Geld hat, das er es verteilen kann...dem sei ein Sorgenfreies Leben geschenkt. Das ist leider kein Massstab. Ist leider nicht bei jedem so und ich kenne viele Menschen, für die ein fünfstelliger Betrag schwindelerrregend hoch ist und niemals greifbar wird.
In diesen Thread geht es leider darum ,mit erhaltenem Geld Schulden abzuzahlen-es geht also er um die andere Liga. So bin ich nicht sicher,ob in Bezug auf das Thema der Kommentar angebracht ist...von wegen fünfstellig und so...
Wer die Taschen voll Geld hat, kann es auch abgeben-hier spielen aber Schulden eine Rolle.
Wenn TE selbst Geld hätte, hätte sie gewiss das hier beschriebene Problem nicht.
 

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18. August um 10:49

Hey, vielleicht kann ich dir rein rechtlich ein wenig helfen. Berufsbedingt kenne ich mich mit Erbrecht sehr gut aus.

Vorab: Da du die Tochter bist, steht dir als Erbe der ersten Ordnung immer vorrangig ein Erbteil zu (gesetzlich und wenn es private Anordnungen wie Testamente gibt, dann hättest du zumindest Anspruch auf den Pflichtteil).
Laut deines Sachverhaltes hättest du also sogar bei einem sog. Berliner Testament, in welchem sich die Ehegatten zuerst wechselseitig als Erben einsetzen und später, nach dem Tod des Letztlebenden, die Kinder eingesetzt werden, schon vorher den Pflichtteil fordern können (welcher dann aus der Hälfte des gesetzlichen Erbteils bestünde). Dies nur zur Info am Rande. Kommt aber hier auch gar nicht infrage, da du ja geschrieben hast, dass ihr alle etwas von deinem Vater vererbt bekommen habt, da es eben kein (Berliner) Testament gab und somit die gesetzliche Erbfolge eingetreten ist.

Somit steht dir rein rechtlich gesehen 1/12 des Hauserlöses zu und deine Mutter kann gar nichts dagegen machen. Sollte sie dir das Geld nicht auszahlen, kannst du den Anteil rechtmäßig einklagen.

Die Rangfolge unter Erben ist auch wunderbar ab §§ 1924 pp. BGB nachzulesen!

Moralisch gesehen ist es natürlich nicht nett, dem Elternteil ein Teil des Hauses abzuverlangen und bei gut harmonierenden Familien ist dies auch selten bis gar nicht der Fall. Aber in deinem Fall habt ihr ohnehin ein schwieriges Verhältnis und deswegen hätte ich an deiner Stelle wenig Skrupel, für mein Recht auch einzustehen.

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18. August um 10:51

@Iban: Dann ist es aber kein Vererben sondern es sind Schenkungen! Das ist ein großer Unterschied, vorallem in steuerlicher Hinsicht (Stichwort: Erb- und Schenkungsteuer!) Sind zwei versch. paar Schuhe...
Vererben kann nur, wer tot ist

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18. August um 10:54
In Antwort auf beate44

Da sieht man mal, wie die Meinungen auseinandergehen.
@Iban, da jemand so viel Geld hat, das er es verteilen kann...dem sei ein Sorgenfreies Leben geschenkt. Das ist leider kein Massstab. Ist leider nicht bei jedem so und ich kenne viele Menschen, für die ein fünfstelliger Betrag schwindelerrregend hoch ist und niemals greifbar wird.
In diesen Thread geht es leider darum ,mit erhaltenem Geld Schulden abzuzahlen-es geht also er um die andere Liga. So bin ich nicht sicher,ob in Bezug auf das Thema der Kommentar angebracht ist...von wegen fünfstellig und so...
Wer die Taschen voll Geld hat, kann es auch abgeben-hier spielen aber Schulden eine Rolle.
Wenn TE selbst Geld hätte, hätte sie gewiss das hier beschriebene Problem nicht.
 

In diesem Thread geht es nicht um....Leider

Du bist dir z zt nicht sicher, ich war es im Jan u Dez nicht.

 

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18. August um 10:56
In Antwort auf nico86

@Iban: Dann ist es aber kein Vererben sondern es sind Schenkungen! Das ist ein großer Unterschied, vorallem in steuerlicher Hinsicht (Stichwort: Erb- und Schenkungsteuer!) Sind zwei versch. paar Schuhe...
Vererben kann nur, wer tot ist

Nein, Nico 86.

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18. August um 12:03

@Iban = Was du gemacht hast, nennt man vorweggenommene Erbfolge durch vorzeitige Schenkung an deine Erben von Vermögen, welches sie ohnehin nach deinem Tode vererbt bekommen hätten.
Trotzdem handelt es sich hierbei um eine Schenkung. Rein von der Definition her gesehen ist ein Erbe nunmal etwas, was man nur von einem Verstorbenen erhalten kann. Aber ist ja auch egal, ich weiß trotzdem, was du meinst und der Gesetzgeber macht mit dieser sog. vorweggenommenen Erbfolge hier ja auch diesbzgl. eine Ausnahme. In der Praxis spricht man dann aber trotzdem von einer Schenkung, welche auch bei der Schenkungsteuerstelle angezeigt werden muss.

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18. August um 13:50

Da kochen aber die Emotionen hoch....
Wenn die Mutter Dich in Deinem Studium nicht unterstützt hat obwohl es möglich gewesen wäre ist das schon mal ein wirklich negativer Punkt
Wenn ihr egal ist, wie es Dir in der Coronazeit ergeht finde ich das ebenfalls negativ.
Sie musste das Haus nicht verkaufen zur Auszahlung, sondern sie wollte es.
Sie könnte aus bestimmten Gründen heraus die Tochter um das Geld bitten, weil sie es dringend bräuchte. Tut sie aber nicht sondern fordert es wie selbstverständlich ein
Die Geschwister werden sich noch umschauen sich der Mutter so gefügt zu haben.
Ich würde so eine Mutter auch nicht bei meiner Hochzeit haben wollen bzw. einen regelmäßigen Kontakt

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18. August um 15:46
In Antwort auf nico86

@Iban = Was du gemacht hast, nennt man vorweggenommene Erbfolge durch vorzeitige Schenkung an deine Erben von Vermögen, welches sie ohnehin nach deinem Tode vererbt bekommen hätten.
Trotzdem handelt es sich hierbei um eine Schenkung. Rein von der Definition her gesehen ist ein Erbe nunmal etwas, was man nur von einem Verstorbenen erhalten kann. Aber ist ja auch egal, ich weiß trotzdem, was du meinst und der Gesetzgeber macht mit dieser sog. vorweggenommenen Erbfolge hier ja auch diesbzgl. eine Ausnahme. In der Praxis spricht man dann aber trotzdem von einer Schenkung, welche auch bei der Schenkungsteuerstelle angezeigt werden muss.

@ nico86 = Du hast Recht.

Ich war gedanklich bei dem Vererben , das man tot sein muss, oder so,..

ich habe geschrieben was ich mit meinen Kindern gemacht habe, aber im Kopf hatte ich, was mein Papa mir letztes Jahr bezüglich u endlich seines Erbes mitgeteilt hat, (u auch noch mal gefragt hat  ).
Sein Erbe ist in Stein gemeisselt u so Gott will, wird er wieder geweckt.( das ist ein Lied )
Jetzt ein Jahr später sehe ich es anders u nicht als mein Wunsch " endlich".
 

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18. August um 15:56
In Antwort auf user1114553376

Hallo, 

mich belastet ein Streit mit meiner Mutter sehr. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. 

Mein Vater ist vor Jahren gestorben. Er hat uns die Hälfte des Hauses vererbt. Meine Mutter 50% von seiner Hälfte. Die anderen 25% gingen an meine zwei Geschwister und mich. Ich stehe also mit 1/12 im Grundbuch. 

Nun hat meine Mutter das Haus verkauft (natürlich mussten wir Kinder einwilligen). 1/12 des Geldes steht mir zu. Meine Mutter hat sich ein neues Haus mit ihrem neuen Mann gekauft, das Geld will da dort hineinstecken. Wir Kinder sollen ihr das Geld geben. 
Meine Geschwister sind bereit ihr das Geld dann zu schenken. Mein kleinster Bruder ist unter 18, für ihn wird das Geld angelegt... das hat das Jugendamt entschieden. Mit 18 bekommt er das Geld dann und will es meiner Mutter geben. 

Ich bin frisch mit dem Studium fertig, habe viele Schulden da ich ein Studienkredit aufnehmen musste. Ich hätte gerne das Geld verwendet um meine Schulden abzubezahlen. 

Meine Mutter ist der Meinung, dass ihr das ganze Geld zu steht. Es ist ihr Haus... 
Ich kann ja aber nichts dafür, dass sie damals mit meinem Vater kein anderes Erbrecht vereinbart hat. (Kein Berlinererbrecht!)
Hinzu kommt, dass wir wenig bis kaum Kontakt haben. Sie hat mir per E-Mail mitgeteilt, dass ich ihr das Geld überweisen soll. Es ist ja ihr Haus und somit auch ihr Geld. 

Was mache ich nun?

DEIN Geld in DEINE Schulden investieren.

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18. August um 16:18
In Antwort auf mikesch07

Mal wieder typisch! Da braucht man keine Feinde mehr?!?! Geht's noch! So etwas wie die Mutter der TE würden meine Eltern auch nie abziehen! Deine Antwort bezieht sich nur auf dich und deine Situation, aber bei der TE ist die Lage doch offensichtlich ganz anders.
Du redest vom hart erarbeiteten Geld der Eltern. Ich sage nur, dass man als Eltern auch viel monetäre Unterstützung vom Staat bekommt. Was ist daran sachlich falsch? Nichts! Warum bin ich dann die Böse .
 Du hast dein Erbe verschenkt. Gut, deine Entscheidung. Stirbt deine Mutter verschenkt du dein Erbe dann immer noch, oder steckst du es dann eben einige Jahre später doch ein? Die Gesetzeslage würde es hergeben. Böses Erbrecht! Ist auch nicht auf meinen Mist gewachsen. Macht mich auch nicht zur Bösen, wenn ich darauf hinweise 
Die Mutter der TE musste das Haus nicht verkaufen, um die Erben auszuzahlen! Sie hat es gemacht, um sich ein NEUES Haus mit dem Neuen Ehemann zu kaufen! Und die Kinder sollen das von ihrem ihnen rechtlich zustehende Erbe mitfinanzieren. Einfach so, ohne vorher überhaupt gefragt worden zu sein. Normalerweise fragt man doch vorher, ob man das Geld haben könnte und fordert es nicht einfach ein. Gehört für mich zur guten Kinderstube!
Und wenn man das Geld geschenkt bekommt, dann sollte sichergestellt sein, dass das Geld der Eltern in der Familie bleibt und nicht beim neuen Ehemann landet. Denn der hat ja wohl so gar nichts dafür getan, außer gut geheiratet. Oh, wie böse und materialistisch von mir! Als Mama meine Kinder unterstützen zu wollen, im letzten Schritt eben als Erben. So weit ich weiß ist das doch der Normalfall, oder etwa nicht?
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, sicherstellen will, dass meine Kinder nicht erben, gibt es genügend legale Möglichkeiten dies so festzulegen. Das war hier ja offensichtlich nicht der Fall. Der Vater wollte es den eigenen Kindern vererben und sicher nicht dem Nachfolger ein neues Haus finanzieren! Schon mal daran gedacht! Ich würde mich da ja im Grab umdrehen, wenn dafür meine Kinder leer ausgehen würden! 
Finanzielle Unterstützung für das Studium gab es aber trotz der finanziellen Möglichkeit nicht? Noch etwas, was Eltern im Normalfall nicht so machen würden. Nennt sich schenken mit warmen Händen, damit man noch sieht, wie die Kinder ihre Ausbildung gut meistern und gute Voraussetzungen haben für einen guten Start ins Berufsleben! 

 

Die "gefällt mir" funktion geht bei mir nicht, deswegen muss ich das hier mal so anmerken!

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Die Mutter scheint ein Geizknochen und ein Raffzahn zu sein.
Und das gegenüber der eigenen Kinder. Kann ich als Mutter Null verstehen. Ich würd mich an ihrer Stelle schämen.

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18. August um 18:42
In Antwort auf iban

Man muss gar nicht Tot sein um zu vererben
Ich hab meinen Kindern , als sie Mitte bis Ende 30 waren, das was ich wollte vererbt.
In aller Liebe  u vollem Bewusstsein. Ich gönne Ihnen so sehr von meinem Geld zu leben.
Ich habe sehr viel Geld u Chancen von meinen Eltern bekommen, da wird es einfach abzugeben.
Letztes Jahr bin ich derbe beklaut worden. Ich kannte so etwas nicht. Ein Anruf bei meinen Kindern  u innerhalb von Minuten hatte ich Geld in 5 stelliger Summe auf meinem Konto.

Ja siehst du, deine Grosszügigkeit wurde belohnt.

Aber glaubst du, hättest du deine Kinder um ihr Erbe gebracht und sie in Kriesenzeiten nicht unterstützt, hätten sie dir auch nur einen Euro gegeben?

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18. August um 18:45
In Antwort auf beate44

Da sieht man mal, wie die Meinungen auseinandergehen.
@Iban, da jemand so viel Geld hat, das er es verteilen kann...dem sei ein Sorgenfreies Leben geschenkt. Das ist leider kein Massstab. Ist leider nicht bei jedem so und ich kenne viele Menschen, für die ein fünfstelliger Betrag schwindelerrregend hoch ist und niemals greifbar wird.
In diesen Thread geht es leider darum ,mit erhaltenem Geld Schulden abzuzahlen-es geht also er um die andere Liga. So bin ich nicht sicher,ob in Bezug auf das Thema der Kommentar angebracht ist...von wegen fünfstellig und so...
Wer die Taschen voll Geld hat, kann es auch abgeben-hier spielen aber Schulden eine Rolle.
Wenn TE selbst Geld hätte, hätte sie gewiss das hier beschriebene Problem nicht.
 

Schulden? Sie hat jahrelang studiert und sich nicht eine teures Auto auf Kredit geleistet oder Ferien auf Pump. Also bitte

Und auch wenn sie diese "Schulden" nicht hätte, wäre es trotzdem ihr Erbe und nicht das ihrer Mutter, die sich nie für sie interessiert hat.

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18. August um 19:38
In Antwort auf user74306

Ja siehst du, deine Grosszügigkeit wurde belohnt.

Aber glaubst du, hättest du deine Kinder um ihr Erbe gebracht und sie in Kriesenzeiten nicht unterstützt, hätten sie dir auch nur einen Euro gegeben?

Ne, ich seh das nicht als Belohnung. Ich bin ne tolle Frau.

Keine Ahnung, ich bin nicht so die Tante die jemanden umbringt
Ich habs nicht so mit Geld, wenn ich einen Euro brauche  und mir jemand den gibt, bedanke ich mich.

 

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