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Stieftochter psychisch krank?

14. November 2017 um 10:51

Hallo zusammen 

Ich bin neu hier und erbitte mir Hilfe.
Ich/ wir stehen vor folgendem Problem:

Mein Partner und ich führen eine sehr innige Beziehung. Wir haben uns vor ca 3 Jahren kennengelernt und nach gescheiterten Beziehungen, aus denen bei bd. Kinder hervorgegangen sind, wissen wir wie das Leben laufen kann und sind deshalb sehr dankbar uns gefunden zu haben. Auch über die Tatsache, dass die Kinder sich gut verstehen. 
Meine Kinder leben bei mir, seine Tochter besucht ihn + Oma regelmässig. - bisher lebte sie ca. 100km entfernt.
Bis vor 3 Monaten hatte jeder von uns seine eigene Wohnung. Meine Jungs sind 17 u 5, seine Tochter 14. 
Seine Tochter hat sehr häufigen Kontakt, Ferien, Wochenende usw. und wir haben die Zeit oft gemeinsam verbracht + Urlaub usw...alles gut und toll, mein Partner war Happy das wir uns so gut verstehen und ich habe sie auch sehr lieb gewonnen.
Nach einiger Zeit wurden von ihr Anmerkungen immer lauter, das es zu Hause nicht schön wäre, ihre Halbschwester immer im Mittelpunkt stehe und sie ständig alles verboten bekäme. Zimmerarrest, Handyverbot, Freundeverbot, Haustürschlüssel abgenommen bekommen usw. So Was hört man natürlich nicht so gerne. Auf Nachfrage warum das so ist hatte sie lapidare Antworten wid HA nicht gemacht, bisschen zu spät heimgekommen...Meine Mutter erzählte mir dann irgendwann, dass sie erzählt habe, sie wird zu Hause oft grundlos geohrfeigt von der Mutter und vom Stiefvater gezwungen Papa zu sagen.
Das gab ich natürlich an meinen Partner weiter, der darüber besorgt war und das Gespräch mit ihr gesucht hat. 
Das Ergebnis war, das die zu ihrem Papa ziehen möchte, weil ohte Mutter sif oft schikaniere. Anfangs nahmen er/ wir das nicht ganz so ernst doch bei jedem weiteren Besuch wurde der Wunsch lauter und ihre Vorwürfe gegen die Mutter heftiger. Schlussendlich vereinbarten wir( wir hatten uns zwischenzeitlich gemeinsam mit den Kindern dazu entschieden zusammenzuziehen) mit der Mutter und dem Stiefvater ein Gespräch in dem es um den Wunsch der Tochter ging.
Während des Treffens heulte sie unentwegt und äusserte lediglich, das sie das so nicht mehr will und zum Papa will. 
Die Mutter gab zu sie geohrfeigt zu haben, weil sie sich nicht mehr zu helfen wusste, weil sie dauerhaft lügen würde. Ihr Partner gab an, dass wir uns noch wundern würden...Ich habe mich sehr geärgert über diese selbstgefälligen Worte, die bd. gaben jedoch ihr Einverständnis mit der Aussage, das die Tochter nicht nach drei Wochen wieder zurück kann, weil sie merkt, dass es bei uns auch nicht anders werden wird.
Die Kleine war Happy, ihr Papa natürlich auch und wir schickten uns an, ein Haus zu suchen. Ging glücklicherweise ziemlich schnell und nun wohnen wir als 5 köpfige Familie unter einem Dach. Am Anfang alles super, in der neuen Schule alles gut geklappt, beim Streichen mit geholfen, Möbel ausgesucht, viel mit meiner Nichte unternommen, die sie ja nun auch schon ne Weile kennt.. also alles gut. 
Bis der erste Anruf aus der Schule kam, sie wäre heute nicht zum Unterricht erschienen, wurde aber von einer Lehrkraft gesehen. 
Darauf angesprochen, wies sie das als Unwahrheit zurück. Erst nachdem mein Partner mit Nachdruck mehrere Male gefragt hat, gab sie es dann zu uns ging sofort das Heulen an. 
Grund: ich hätte gesagt sie hat zur Schule zu gehen, obwohl sie mir gesagt hat, das sie Bauchweh hat. Ich war etwas verblüfft. Meine Antwort war: wenn es nicht besser wird, dann kommst du bitte heim( sie hat alle drei Wochen Bauchweh, meist wenn  Sport ist..)
In der Schule erfuhr mein Partner, dass es nicht das erste Mal war, das sie nicht erschienen ist. Ebenso teilte der mit, das eine Mitschülerin sie beim Stehlen im Supermarkt beobachtet hat. Sie wies das alles heulend und aggressiv von sich, gab es später aber zu.
Eine Woche später Anruf von meinen Partner, er holt die Tochter von der Polizeiwache ab, da sie beim Stehlen erwischt wurde. Sachen im Wert von 140euro, verteilt am ganzen Körper. 
Wir waren ratlos.
14 Tage später durfte sie mit ihrer Oma "nach Hause" fahren, da ihr Onkel, welcher dort wohnt, Geburtstag hatte und sie die Gelegenheit nutzen wollte ihren Freund zu besuchen. Abends holte die Oma sie heulend ab, sie will wieder nach hause. Übernachten sollte sie mit Oma beim Onkel bis zum Sonntag. 
Mitten in der Nacht war sie plötzlich aus dem Haus verschwunden und niemand wusste, wohin. Mein Partner + ich waren 100 km entfernt und sind nachts um 01.00uhr losgefahren um sie mit zu suchen. Meine Eltern haben sich derweil um meine Kinder gekümmert. 
Schlussendlich wurde sie mit einem Riesen Polizeiaugebot gesucht und beim Freund ( der wohnt 20 km entfernt vom Haus des Onkels, keine Ahnung wie sie mitten in der Nacht dorthin gekommen ist) gefunden. Dieser beschimpfte mich per Whatsapp das sie nicht mehr zu uns kommen will weil wir so scheisse sind usw.  Wir dachten, wir sind im falschen Film.
Ihr Vater sprach am nächsten Morgen mit der Mutter des Freundes. Dabei stellte sich heraus, dass sie allen Ernstes behauptet hat ihr Vater will sie ins Heim stecken und wir beide hätten sie gezwungen zu uns zu ziehen. Ich schreie sie nur an...Ich war platt. Uns hatte Sie zuvor erzählt ihr Freund erpresst sie und sie soll sich ein neues Handy kaufen sonst macht er Schluss. Tags darauf war das Handy meiner Nichte verschwunden( sie hat dort geschlafen) 
Wir haben natürlich Kontakt zur Mutter aufgenommen, sie sagte lediglich, ich hab's euch ja gesagt...also DAS hat sie uns nicht gesagt, das diese Kind derart berechnend ist...
Bei uns zu Hause fehlt ebenso Bargeld in dreistelliger Höhe. Das Portemonnaie meines Kleinen ist leer, er hat bittere Tränen vergossen.
Sie war's natürlich nicht, hat mich angeschrien sie hat unser scheiss Geld nicht, da wurde ich dann auch laut, weil mir die Geduld gerissen ist.  Mein Mann ebenso...und hat wiederholt, das sie überhaupt nicht hier sein will, wir haben sie gezwungen....
Am Abend hat sie ihr Handy abgegeben und( ich weiss das macht man nicht!!!!)und wir konnten es uns nicht verkneifen, reinzuschauen. Dachte mich trifft der Schlag, aber sie bietet sich per Whatsapp mehreren Jungs zum Sex an. 
Ich habe meinen Partner noch nie so aufgelöst und ratlos gesehen...wir haben uns beide so gefreut, dass sie kommt und immer wieder betont, das sie jederzeit zu ihrer Mama kann an den Wochenenden oder den Grund besuchen kann o. Er kommen. Sie wird überall mit einbezogen, wie das eben ist als Familienmitglied, sie hat hier auch Anschluss gefunden, nur in welcher Form Frage ich mich nun. Sie weisst alles von sich und dreht alles Gesagte um zu ihrem Gunsten bei jeder Diskussion. Und grinst mir hämisch ins Gesicht. Sie lügt und ist frech. Mit ist vor zwei Tagen dann echt der Geduldsfaden gerissen und ich habe unbedacht gesagt das sie ein raffiniertes !@#*! ist. Ich schliesse im Haus inzwischen alle Türen ab, denn es ist auch mein Haus und ich trage die Entscheidungen meines Partners mit. Meine Jungs bekommen das natürlich auch mit und vor Allem der Kleine fragt was los ist. Ich bin echt entsetzt darüber, wie man in dem Alter so berechnend sein kann.  Ich möchte Sie nicht mehr hier haben. Ich habe diesem Mädchen im Leben nichts getan, genauso wenig ihr Vater. Im Gegenteil- wir haben ihren "Sorgen" Gehlr geschenkt und sie zu uns " geholt".Sogar den Schulpsychologen(zu dem muss sie seit der Sache mit dem Diebstahl) führt sie vor.
Das Ganze hat sich innerhalb von 10 Wochen abgespielt...sie spricht inzwischen nicht mehr mit Mir,  hat mich sogar als Kontakt blockiert, weil ich ihr mal ordentlich die Meinung gegeigt habe. Schliesst ihr Zimmer ab, nutzt meine Kosmetik und macht sie absichtlich leer oder nimmt sie mit in ihr Zimmer und sagt sie hat nichts genommen...Ich glaube ihre Mutter ist froh, das sie nicht mehr da ist..sie sagte ganz konsequent das sie das Schuljahr erst durchziehen Soll, dann mal sehen ob sie würde kommt. Inzwischen glaube ich auch, das die Geschichten über ihre Mutter und deren Partner ausgedacht sind...
Was noch dazu kommt Ist, dass, sollte sie wirklich wieder zu ihrer Mutter gehen, wir hier wieder ausziehen müssen, da wir uns das Haus nicht mehr leisten können. Dann haben wir unser Erspartes was wir für den Umzug aufgebraucht haben in den Sand gesetzt.

verzweifelte Grüsse
 

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14. November 2017 um 13:25

Das ist keine Krankheit in dem eigentlichen Sinne.
Das Mädchen nutzt alles und alle aus, um seine Wünsche zu erfüllen. Diese sind nicht normal für 14-jährige und sollen (ganz klar) nicht gleich gewährt werden.

Leider weiß ich auch nicht, was ihr machen könnt. Denn mit hiesigen Gesetzen (sprich Jugendschutz) ist es schwierig, das Kind "zu heilen"; und das braucht sie.

Ich hoffe aber, dass gerade das Jugendamt kann da Unterstützung geben, zumindest bei der Suche der Lösung. Schließlich seid ihr schon 4 Erwachsene, die dasselbe aussagen, gegen die Geschichten eines pubertierenden Kindes...

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14. November 2017 um 14:58

Wie bitte???  

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14. November 2017 um 15:40

Ich würde den Kontakt zur Erziehungsberatungsstelle suchen und ganz klar dazu die leibliche Mutter und deren Lebensgefährten ins Boot holen. Alle müssen an einem Strang ziehen und ihr ganz klar ihre Grenzen aufzeigen! Sie manipuliert ihre Umwelt, um das zu bekommen was sie gerade will... und es scheint als hätte das bisher funktioniert. Vielleicht ist es auch ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Ich würde ihr auch ganz klare Grenzen und Konsequenzen setzen zu Hause setzen. Vielleicht wäre auch ein Kinder- und Jugendpsychologe Psychologe hilfreich. Es klingt so als wäre sie der Meinung dass sie erwachsen sei und ihr niemand was zu sagen hätte! Und so manipulativ wie sie derzeit wäre ich sehr vorsichtig und würde mir an eurer Stelle sofort Hilfe holen, damit sie euch nicht in Teufels Küche bringen kann!!! 

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14. November 2017 um 15:41
In Antwort auf miezekatzerl

Ich würde den Kontakt zur Erziehungsberatungsstelle suchen und ganz klar dazu die leibliche Mutter und deren Lebensgefährten ins Boot holen. Alle müssen an einem Strang ziehen und ihr ganz klar ihre Grenzen aufzeigen! Sie manipuliert ihre Umwelt, um das zu bekommen was sie gerade will... und es scheint als hätte das bisher funktioniert. Vielleicht ist es auch ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Ich würde ihr auch ganz klare Grenzen und Konsequenzen setzen zu Hause setzen. Vielleicht wäre auch ein Kinder- und Jugendpsychologe Psychologe hilfreich. Es klingt so als wäre sie der Meinung dass sie erwachsen sei und ihr niemand was zu sagen hätte! Und so manipulativ wie sie derzeit wäre ich sehr vorsichtig und würde mir an eurer Stelle sofort Hilfe holen, damit sie euch nicht in Teufels Küche bringen kann!!! 

Himmel  Sorry für die doppelten Worte... mein Handy spinnt 

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14. November 2017 um 16:16

Dankeschön für die Info...ich hab schon an meinem Verstand gezweifelt...mein Gedanke war auch der Familientherapeut.
Ich werde mich um einen Termin kümmern und mich dann melden.

Viele Grüsse

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14. November 2017 um 17:55
In Antwort auf igelsono

Dankeschön für die Info...ich hab schon an meinem Verstand gezweifelt...mein Gedanke war auch der Familientherapeut.
Ich werde mich um einen Termin kümmern und mich dann melden.

Viele Grüsse

Unbedingt! Ich bin gespannt, wie es für euch weitergeht! Alles gute dafür! 

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15. November 2017 um 9:51
In Antwort auf miezekatzerl

Unbedingt! Ich bin gespannt, wie es für euch weitergeht! Alles gute dafür! 

Hallo @ miezekszerl

Habe mit der Beratungsstelle Tel.
Die Psychologin hat mich umgehend zurückgerufen und mir geraten das Jugendamt ins Boot zu holen, mit dem Hinweis einen Antrag auf außerfamiliäre Erziehung zu stellen. Sie sagt das ist ganz klar Tyrannei und wird sich verschlimmern.
Unabhängig davon gibt es einen Beratungstermin Ende des Monats.
Mein Partner hat morgen einen beim Jugendamt. 
Ich melde mich wieder.
VVG
 

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15. November 2017 um 11:20
In Antwort auf igelsono

Hallo @ miezekszerl

Habe mit der Beratungsstelle Tel.
Die Psychologin hat mich umgehend zurückgerufen und mir geraten das Jugendamt ins Boot zu holen, mit dem Hinweis einen Antrag auf außerfamiliäre Erziehung zu stellen. Sie sagt das ist ganz klar Tyrannei und wird sich verschlimmern.
Unabhängig davon gibt es einen Beratungstermin Ende des Monats.
Mein Partner hat morgen einen beim Jugendamt. 
Ich melde mich wieder.
VVG
 

Sehr schön!!! Macht das und ich hoffe sehr dass die leibliche Mutter und deren Partner mitziehen werden! 

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16. November 2017 um 9:14

Habt ihr auch schon einmal geschaut, inwieweit der Freund eurer Tochter eine Rolle spielen könnte? Mädchen lassen sich in dem Alter auch leicht von ihren "Verehrern" manipulieren z.B. so genannte "Lovereboys"...war sie schon immer so ein anstrengendes Kind, seit wann ist das so ausgeartet?

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16. November 2017 um 9:53
In Antwort auf madeamistake

Habt ihr auch schon einmal geschaut, inwieweit der Freund eurer Tochter eine Rolle spielen könnte? Mädchen lassen sich in dem Alter auch leicht von ihren "Verehrern" manipulieren z.B. so genannte "Lovereboys"...war sie schon immer so ein anstrengendes Kind, seit wann ist das so ausgeartet?

der smiley sollte da eigentlich nicht sein...

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16. November 2017 um 9:56

Aber wenn, dann ein gutes...es gibt so viele Heime, in denen es die Vorgesetzten nur nich schlimmer machen, weil sie überfordert sind und dann unprofessionelle Erzeihungsmethoden und Strafen anwenden. Ich habe da keine guten Erfahrungen mit machen können.
Leider weiß man meistens erst im Nachhinein, wo die Betreuer wirklich gut sind. Machmal hilft auch der Rat eines Psychotherapeuten, der durch viele verschiedene Gespräche mit Betroffenen eine Empfehlung geben kann, welches eventuell gut ist und in welches man sein Kind besser nicht stecken sollte.

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6. Dezember 2017 um 12:37

der Antworten-Button auf die einzelnen Beiträge fehlt bei mir gerade, deswegen kann ich nicht direkt auf @yacko antworten:

Nein, das was bei einer KRANKHEIT, auch bei einer psychischen hilft, ist bestimmt keine "starke Hand", die kann es im Gegenteil ganz leicht schlimmer machen. Und ob es eine ist, kann und muss ein Arzt beurteilen, kein Laie.

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11. Dezember 2017 um 13:18

nein, kein Irrglaube, sondern Erfahrung - und nicht nur meine Erfahrung.

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12. Dezember 2017 um 16:26

und immer wieder zu beobachten, dass Menschen es schaffen, Krankheiten nicht ernst zu nehmen, wenn es keine körperlichen Krankheiten sind, die sie geruhen verstehen zu wollen.

Nach Deiner Theorie müsste es ja in meiner Generation alles Wölkchen gewesen sein - da gab es so einige der "bescheuerten Fach-Diagnosen" noch gar nicht - leider aber gab es da nur die Diagnose noch nicht, die Krankheiten hingegen sehr wohl.
Das Ende vom Lied? Ich treffe in meiner Generation immer wieder auf Menschen, die auch 20 Jahre später noch mit den Folgen dessen zu kämpfen haben, was man ihnen mit einer "starken Hand" versucht hat, die "verzogenen Gören" auszutreiben.

Geht mir selbst auch so. Damals gab es kein ADS. Ein Kind, welches sagt, dass es sich nicht konzentrieren kann, ist FAUL und so wird es auch behandelt. Punkt. Es gab keine Angststörung. Ein Kind, welches Angst hat, wird eben GEZWUNGEN, zu seinem besten natürlich. Es gab auch kein Borderline. Und gegen Selbstverletzung, die in den meisten Fällen ein Krankheitssymptom ist wie jeder Ausschlag oder Husten auch, gabe es auch eine STARKE HAND. Gegen alle anderen Borderline - Symptome auch. Hat es samt und sonders natürlich massiv verschlimmert, aber egal.

Hat super geholfen, da stimme ich Dir absolut zu. Ich habe 9 Monate am Stück im Krankenhaus, über 20 Jahre davor und weitere 7 Jahre danach, inkl. weiterer Krankenhausaufenthalte gebraucht, um irgendwie lebensfähig zu sein. Nur gut, dass Eltern das zu meiner Zeit so gesehen haben wie Du. Ich meine, wo wäre ich denn hingekommen, wenn man das hätte als Kind diagnostizieren und gleich behandeln können, da wäre mir am Ende noch ein großer Teil davon erspart geblieben, grauenvoller Gedanke.

Ehrlich, wenn ich solchen Mist lese, könnt ich nur noch

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13. Dezember 2017 um 8:06

nur dass es nicht nur falsche Diagnosen gibt.
Falsche Diagnosen gibt es in allen Bereichen. Richtige aber auch.

Nur weil mal bei jemandem fälschlicher Weise Krebs diagnostiziert wurde (und soweit ich das beurteilen kann, gibt es in dem Bereich so einige "false positives", sich hinzustellen und zu sagen, Krebsdiagnosen und Behandlungen sind der letzte Mist, einfach alle ins Bootcamp stecken, damit sie schön Sport machen und es gibt auf der Welt keinen Krebs und keine Probleme damit mehr, wäre genauso armseelig. Aber sowas macht ihr ja nicht, ne? Wäre nicht so schön polemisch, weil körperliche Krankheiten im Unterschied zu den seelischen auch noch der letzte Depp kapiert und die Betroffenen können sich am Ende gar noch besser wehren. Die Krebshilfe hat auch noch so schön prominente Unterstützer, aber man kann ja dafür sorgen, dass die sich für pschische Krankheiten am besten gar nicht erst finden, indem man das Bild in der Gesellschaft immer schön in den Dreck stampft.

Ich bin 42 und ich hab zu viel erlebt, um mir von solchen Spinnern wie Dir noch was vormachen zu lassen. Deine Medizin habe ich schon reichlich gekostet, danke, ich weiß schon, dass es nur Gift ist und nicht heilt. Aber nachdem ich mit über 40 meine eigene Entgiftung davon endlich langsam geschafft habe, muss ich nicht appaudieren, wenn Du weiter Gift verteilen willst.

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