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Stieftochter möchte zu uns ziehen....

16. April um 12:37 Letzte Antwort: 17. April um 10:08

Hallo zusammen, ich fang dann mal an. 
ich lebe jetzt seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen und haben seit 2 1/2 Jahren einen gemeinsamen Sohn. Er hat aus einer früheren Beziehung eine Tochter 13 Jahre alt die bei ihrer Mutter lebt. Seine Tochter war und ist schon immer ein schwieriges Kind gewesen. Hat so gut wie keine Freunde und war sogar schon beim Psychologen. Dort wurde festgestellt das sie keine Empathie hat und aggressiv ist. Sie möchte aber keine Therapie weiter machen und können sie leider nicht zwingen. Therapeuten sagen sie muss es wollen. Sie ist respektlos zu Mutter und Vater wobei die Eltern auch schuld dran haben weil sie nicht konsequent genug sind. Sie streitet oft mit ihrer Mutter da sie dort regeln hat die ihr nicht so gefallen. Aufgrund dessen sie hier zu uns ziehen will da der Vater sehr locker ist und hier keine Regeln gibt was ich auch oft schon angesprochen haben und nicht richtig finde, aber rede gegen die Wand. Nach langem hin und her haben wir entschlossen das sie eine Woche bei uns lebt dann eine Woche bei ihrer Mutter usw. 
Ihr Papa geht den ganzen Tag arbeiten er ist selbstständig und kann sich daher nicht um sie kümmern. Ich habe dann die Verantwortung was ich nicht übernehmen möchte und ganz ehrlich ich brauch auch diese eine Woche Ruhe.  Ich hab nunmal auch ein Kind worum ich mich kümmern muss und seine Tochter ist echt schwierig + Pubertät. Ich weiß es ist seine Tochter und hab wie schon erwähnt zugestimmt mit dem wochenwechsel. Es beschädigt mich sehr, mir ist nur übel bin schlecht gelaunt da dieses Thema immer wieder aufkommt und ich es einfach nicht möchte. Ich könnt noch soviel schreiben aber das war der Hauptpunkt. Ist es in Ordnung wenn ich es ihr so sage das es nicht geht und sie ja im wochenwechsel schon kommt oder bin ich ein falscher Mensch?! 
ich hab keine Ahnung 😒

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16. April um 13:32

Ich finde , da das Mädel sowieso im Wochenwechsel bei Euch ist , ist  es ist absolut in Ordnung , wenn Du daran festhältst

Sie ist 13 ...dh ..oft ist das Zusammenleben mit einem Pupertier schwierig , ich weiß es genau , da macht es oft gar keinen Unterschied ob Stief oder leibliche Tochter 
Ich habe die Erfahrung gemacht , das klare Regeln das Zusammenleben einfacher machen.Am Besten , man setzt die Regeln auch zusammen auf ..Jeder darf sich einbringen 
und genug Platz über lassen zur Eigenverantwortung
Gewisse Regeln müssen eingehalten werden ..Punkt , über alles Andere kann man reden 

Sei nicht ihre Stiefmutter , sondern ihre Freundin ...


 

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16. April um 16:21

Sie ist eben 13 und vorbelastet. Für eine 13jährige ist es ganz natürlich,  dass sie dort leben will, wo sie auf den geringsten Widerstand stößt.  Da sie ohnehin noch nicht begreift, dass sie sich an Regeln zu halten hat und dass ihr diese festlegt, würde ich ihrem Wunsch nicht nachgeben. Natürlich hat sie ein Mitspracherecht, aber ihr entscheidet und habt das letzte Wort. Den Zahn würde ich ihr ziehen wollen, dass sie meint sich aussuchen zu können, wo sie wohnt   ...... womöglich ist es nächstes Jahr wieder anders, wenn irgendwas nicht nach ihrer Nase geht. Da sie eine Therapie ablehnt und auch sonst nicht zum Familienfriedrn beiträgt, darf sie auch ruhig wissen, dass du sie so nicht dauerhaft bei dir haben möchtest und nach einer Woche eine Auszeit brauchst. In dem Alter brauchen Teenis viel Liebe aber sie müssen auch begreifen, dass sie nicht nur fordern dürfen, sondern auch Verantwortung übernehmen müssen, damit harmonisches Fanilienleben stattfinden kann. Selbstverständlich kann auch dann nicht immer Friede, Freude Eierkuchen herrschen.  Aber man muss schon merken können, dass ein Teeni versuchen möchte, etwas dazu beizutragen, statt wegzulaufen, wenn Mama mal nicht so funktioniert wie vom Teeni gefordert

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17. April um 10:08

Es liegt doch auf der Hand dass die Tochter sich die bequemere Variante aussuchen will und beim Vater auf ein leichteres Leben hofft. Daran hat der Vater auch einen großen Anteil weil er es sich bislang auch selbst sehr leicht gemacht hat: Konflikte vermeiden oder an die Stiefmutter delegieren. 
Wichtig wäre zum einen dass Ihr drei (Vater, Mutter und Du) eine gemeinsame Linie findet in Sachen Regeln, Pflichten usw. Da ist vor allem der Vater gefordert sich hier erzieherisch einzubringen und sich nicht aus der Sache raus zu halten.
Auf der anderen Seite wäre es auch wichtig, nicht nur Grenzen und Pflichten der Tochter gegenüber aufzuzeigen sondern auch Zuwendung, Zeit und Förderung.
Wenn die Verhältnisse bei Mutter und Vater identisch sind, kann es sein, dass sich der Umzugswunsch sich in Luft auflöst

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