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Stiefsohn... ich weiß nicht mehr weiter. Oder alles ganz normal?

18. September 2014 um 9:14

Guten Morgen liebe Forgengemeinde,

heute wende ich mich mal an euch, möchte Meinungen hören und evtl Erfahrungen austauschen.

Ich versuche mal die Vorgeschichte möglichst knapp zu halten.
Mein Mann und ich sind seit über 10 Jahren zusammen, seinen Sohn kenne ich seitdem er 6 Jahre als ist.
Die Beziehung zwischen meinem Mann und seiner Exfrau war schon immer schwierig. Mein Mann hatte zu funktionieren, ansonsten hat er seinen Sohn nicht gesehen. Der Junge war für seine Mutter immer der Prinz, er wurde über alle Maßen verwöhnt usw (auch von den Großeltern mütterlicherseits, sie lebten an dem gleichen Ort und waren dort so gut wie täglich zu Besuch), soweit wir wissen, hat der Junge auch wenig mit Gleichaltrigen Kontakt gehabt, nur in der Schule, Verabredungen gab es selten, ich glaube die Mutter wollte das auch nicht, weil sie den Jungen dann nicht unter Kontrolle hatte...
Die Mutter hat dann, da war der Junge ca. 8 Jahre alt einen neuen Mann kennen gelernt, wurde auch bald schwanger von diesem Mann und sie sind nach einiger Zeit zusammen gezogen da war der Junge knapp 11 Jahre alt. Der neue Ehemann der Mutter hat den Jungen quasi "rausgemobbt", das uferte dann soweit aus, das der Junge auch von diesem Mann geschlagen wurde (nicht grün und blau, aber er hatte ein Hämathom am Oberarm). Der Junge ist dann zu uns gezogen weil er es bei seiner Mutter nicht mehr ausgehalten hatte.

Mein Mann ist beruflich von MO-FR nicht zu Hause, das geht auch nicht anders, wir haben ein Haus gekauft und das muss ja auch finanziert werden, ich selber arbeite Teilzeit.
Mit den "normalen" Auswüchsen der Pubertät bin ich noch zurecht gekommen. Aber jetzt ist der Junge fast 17, momentan ist er in der Ausbildung (seit August).
Und der Junge lügt wenn er den Mund aufmacht, ich bin mittlerweile soweit das ich ihm gar nichts mehr glaube...
Und er findet das auch noch vollkommen normal... Am Anfang der Ausbildung ist der Junge immer spät nach Hause gekommen (ca. 19:45), er lernt Landwirt das fanden wir also noch normal. Dann ist aber raus gekommen das er nach Feierabend regelmäßig zu seinen Großeltern gefahren ist, an sich nichts schlimmes aber er hatte uns deswegen angelogen. Es fand natürlich ein Gespräch statt, das war ja auch nicht das erste Mal das er uns angelogen hatte.
Dazu erklären sollte ich, das der Junge von seinen Großeltern weiterhin absolut verwöhnt und verzogen wird. Für die Großeltern ist der Junge "der arme kleine der von seiner Mutter (ihrer Tochter!) im Stich gelassen wurde". Es gibt da so einige Vorfälle... Andere Eltern hätten bestimmt schon den Kontakt zu diesen Leuten abgebrochen, aber uns ist klar das die Großeltern ein wichtiger Teil im Leben des Jungen sind und es ist ja auch vollkommen in Ordnung das der Junge bei ihnen ist, aber dann auch im normalen Maße. Aufgefallen ist mir auch, das der Junge anscheinend keine Freunde hat, er gebärdet sich wohl als der "Obermacker" wenn er mit anderen Jugendlichen zusammen ist, das muss so schlimm sein das niemand etwas mit ihm zu tun haben möchte (ich habe mich mal mit einem Betreuer aus der Jugendfeuerwehr darüber unterhalten, weil ich das alles komisch fand).
Wir haben dann beim 1. Gespräch, darüber das er zu seinen Großeltern fährt ihm versucht klar zu machen das man nicht lügt (und das ist nicht das erste Mal). Wie er sich fühlen würde wenn er ständig belogen werden würde...
Und ich wollte von ihm wissen was er meint wie wir uns dabei fühlen wenn er uns immer wieder anlügt. Eine Antwort haben wir nicht erhalten. Als Konsequenz daraus, das er mit voller Absicht gelogen hat, durfte er 4 Wochen nicht bei seinen Großeltern übernachten.
Die Woche darauf hat er uns aber wieder diesbezüglich belogen. Er kommt spät nach Hause, wohl auch damit ich nicht noch auf die Idee komme das er mal die Spülmaschine ausräumen soll oder dergleichen.. und weil Oma ihn von vorne bis hinten bedient, das mache ich hier nicht.
Es fand wieder ein Gespräch statt, "Wir leben hier in einer Familie zusammen, da hat sich jeder an Regeln und Pflichten zu halten, anders funktioniert es nicht..."
Von ihm kommt nicht viel bei solchen Gesprächen, außer vielleicht mal "euch kann man sowieso nichts recht machen" "doch kann man, man muss nur ehrlich sein"
Gestern hat er mich dann wieder belogen, es war wohl so das in der Berufsschule die letzten beiden Stunden ausgefallen sind, er hat mir erzählt das Opa ihn vom Bahnhof abgeholt habe... Was aber auch gelogen war, Opa hatte ihn von der Schule abgeholt.
Darauf angesprochen, tut der Junge so, als sei es vollkommen normal das er alleine entscheidet was er macht und wo er sich aufhält. Ich habe auch immer den Eindruck das er mich nicht für voll nimmt, seinen Vater auch nicht wirklich sonst würde er das doch mal sein lassen oder nicht?

Normalerweise bin ich im Umgang mit dem Jungen recht locker, es gibt einige Regeln an die er sich zu halten hat (also wann er zu Hause sein muss, sein Handy muss er vor dem Schlafen gehen abgeben, NICHT LÜGEN)... Dann hat er hier alle Freiheiten...

Wie kann man ihm bloß noch verständlich machen was es für Auswirkungen hat wenn man Lügt... Das Verhältnis zwischen uns ist momentan ziemlich abgekühlt. Dazu sollte ich wohl noch erwähnen, das dieses Lügen für mich am schlimmsten ist. Schlimm finde ich auch noch einige andere Charakterzüge von ihm, z.B. "ich bin der wichtigste Mensch auf dieser Erde, dabei gehe ich über Leichen, Hauptsache MIR geht es gut." Ich weiß das seine Mutter genauso ist, die hat meinen Mann früher so oft belogen, auch die Oma lügt. Also im Grunde genommen bekommt der Junge es von diesen Leuten ja vorgelebt, das man so "besser" durch die Welt kommt. Ich hasse das wie die Pest.





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18. September 2014 um 10:37

Hallo Himbeereis,
es ist KEIN Problem wenn er zu den Großeltern fährt. Aber ich finde es ist ein Problem, da er das macht ohne das ganze abzusprechen, er verhält sich als wenn er tun und lassen könnte was er wolle und das geht nun einmal nicht. Er hat mir hier zu Hause vorgemacht er müsse so lange Arbeiten, das er bei seinen Großeltern gewesen ist, das hat er mir nicht gesagt und das ist für mich Lügen und das geht NICHT.

Und sein Handy muss er Abends um 22:00 Uhr abgeben, damit er nicht die ganze Nacht darauf rumtippert, die Nacht ist nämlich zum Schlafen da und dann braucht man sein Handy nicht.

Wenn er am nächsten Tag arbeiten muss, dann muss er um 21:30 Uhr zu Hause sein, er muss dann auch noch Duschen und dazu muss ich ihn zum Teil ganz schön antreiben, der Junge macht eine Ausbildung zum Landwirt, riecht also auch dementsprechend, aber lässt das Duschen auch gerne ausfalllen (das ist hier aber nicht das Thema^^).

Und ich finde nicht das es sich dabei um harte Regeln handelt, ganz und gar nicht... ich wurde anders erzogen.

Und der Junge HANDELT so und verhält sich gegenüber Gleichaltrigen so als ob er der King ist und das macht mir Sorgen.




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18. September 2014 um 11:14

Wir haben schon viel versucht....
also mein Mann redet natürlich mit seinem Sohn darüber, mal mit ihm alleine oder wir setzen uns zusammen. Mein Mann redet mit ihm, schimpft, diskutiert, erklärt... das scheint alles nicht anzukommen bei dem Jungen.
Seitdem er jetzt in der Ausbildung ist, ist es auch nochmal schlimmer geworden. Als ich ihn gestern darauf angesprochen habe, das er wieder ohne Absprache bei seinen Großeltern gewesen ist, sagte er mir "das ist doch normal"(und das obwohl schon einige zum Teil heftige Diskussionen deswegen gelaufen sind). "Es geht darum das Du nicht lügen sollst, du sollst Nachfragen ob das in Ordnung ist weil nicht Du alleine entscheidest wo Du dich aufhälst..."
Also, der Junge zeigt mit jeder Pore das ihm schei*egal ist was wir sagen. Er entscheidet alleine und das finde ich nicht in Ordnung.

Gelogen hat der Junge schon immer viel, also eigentlich immer wenn er einen Vorteil dadurch hatte, zum anderen aber auch wenn er seine Mutter oder seine Großeltern schützen wollte. Wir (meistens ich) haben ihn dann auch daran angesprochen, das er nicht zu lügen braucht, ganz im Gegenteil, wenn man von Anfang an ehrlich ist, ist es viel einfacher als wenn man hinterher rausbekommt das er wieder gelogen hat...

Ich glaube das größte Problem ist auch, das er es von seiner Mutter und von seinen Großeltern vorgelebt bekommen hat.

Wir haben keine eigenen Kinder.

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18. September 2014 um 11:57

So wie sich das hier zeigt...
... wird der Junge mit 18 noch lange nicht selbstständig Leben können und auch wollen, meiner Meinung nach.

Und das ist das eigentlich traurige, ich habe soviel Zeit und Kraft in den Jungen investiert, ich meine er hat den Realschulabschluss geschafft und nun eine Ausbildungsstelle, das hätte er ohne mich und meine Engagement sicherlich nicht erreicht. Ich will dem Jungen nichts Böses, ich möchte ein respektvolles und ehrliches Miteinander, mehr nicht

Vor einiger Zeit hat mal ein Gespräch mit den Großeltern statt gefunden, das war ganz schrecklich... Unterschwellig werfen die Großeltern mir vor, das ich zu hart zu dem Jungen sei, er habe ja schon soviel durch gemacht. Natürlich haben Sie Recht, die Erfahrungen bei seiner Mutter waren wirklich nicht schön, aber das heißt doch nicht im Umkehrschluss das der Junge nun tun und lassen kann was er will ohne Rücksicht auf Andere... Ich denke die Großeltern haben auch immense Schuldgefühle, sie haben dem Jungen damals nicht geholfen, obwohl sie genau gesehen haben was dem Jungen dort bei seiner Mutter passiert, wahrscheinlich ein Interessenkonflikt bei den Großeltern... Schlussendlich, die werden niemals mit mir/uns an einem Strang ziehen.


"Er ist kein Kind mehr und muss schon darauf vorbereitet werden, alleine zu entscheiden und die Verantwortung für sein Leben selber zu tragen."
Ja, da stimme ich Dir vollkommen zu, aber das wird sowas von in die Hose gehen...

Der Kontakt zur Mutter ist so gut wie nicht vorhanden, hätte der Junge dort nicht noch eine (Halb-) Schwester würde er wohl gar nicht mehr mit seiner Mutter sprechen. Als der Junge ca. 1 Jahr bei uns gelebt hat, äußerte er den Wunsch auch mal wieder bei seiner Mutter übernachten zu wollen, das haben wir dann (schweren Herzens und großer Sorge) zugelassen. Wirklich oft war er aber nicht dort, vielleicht innerhalb von 3 Jahren, hat er dort ca. 4 mal übernachtet, das letzte mal ist schon über 1 jahr her. Seine Mutter ist wohl auch psychisch erkrankt, ist öfters in stationärer und ambulanter Behandlung. So um Ostern rum hat sie ihm wohl auch vorgeworfen das er Schuld sei das es ihr so schlecht gehe. Seitdem hat der Junge den Kontakt fast ganz abgebrochen.





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18. September 2014 um 22:45

Du bist zu streng!
Ich kann gut verstehen, dass der Junge den Kontakt zu den Großeltern sucht. Dass er das zu Hause nicht erzählt, kann ich auch verstehen, denn es sind die Eltern seiner leiblichen Mutter, auf die Du offensichtlich nicht so gut zu sprechen bist - da befindet er sich in einem Loyalitätskonflikt!

Er macht eine Ausbildung, bei der er wie ein Erwachsener arbeitet. Warum kannst Du ihn dann nicht wie einen Erwachsenen behandeln?

Ich habe fünf Kinder (drei eigene, zwei Patchwork) im Alter von 13-17, aber die haben definitiv mehr Freiheiten als Euer Junge ... Vermutlich haben sie auch mehr Pflichten. Aber sie wissen auch, dass Freiheiten und Pflichten miteinander verbunden sind.

Solangewir wissen, wo unsere Kinder sind, reicht es uns völlig, wenn sie um 22 Uhr zu Hause sind. Allerdings sollen sie nach 20 Uhr nicht mehr allein unterwegs sein - zur Not fahren wir ihnen sogar mit dem Fahrrad entgegen oder gehen ihnen mit dem Hund entgegen.

Und das Handy einziehen?! Nein! Das gehört zur Privatspäre. Ich kann zur Not den WLAN-Knopf am Router drücken, aber das passiert wirklich nur zweimal im Jahr oder so.
Unsere Kinder müssen meist selbständig aufstehen, da ich dann schon aus dem Haus bin und mein Mann noch nicht wach ist.
Ich decke den Frühstückstisch und schmiere die Pausenbrote, wenn ich aus dem Haus gehe, aber ich erwarte im Gegenzug auch, dass alles aufgeräumt ist, wenn ich mittags nach Hause komme. Wenn die Küche nicht aufgeräumt ist vom Frühstück, kann ich leider auch kein Mittagessen kochen ... Es funktioniert aber. Die Kids sind sehr selbständig und wissen daher auch, wie wichtig Zuverlässigkeit ist. Das haben sie von klein auf lernen können. So sind sie beispielsweise für die Haustiere, die Wäsche, den Müll und das Saubermachen genauso verantwortlich wie mein Mann und ich. Wir zählen aber nie, wer was wie oft gemacht hat. Und wir ermahnen die Kids auch nicht. Sie merken es von selbst, wenn der Mülleimer im Bad müffelt oder sie sich im Spiegel nicht mehr sehen können wegen der Zahnpastaspritzer ... (mein Mann und ich haben ein separates Bad - da passiert das nicht). Man muß den Kids die Chance geben, Selbständigkeit auszuprobieren und aus den eigenen Fehlern zu lernen.

In Eurem Fall denke ich, daß Euer Junge gar nicht mehr weiß, wie er es Dir rechtmachen kann. Die Situation ist vermutlich unglaublich festgefahren. Vielleicht kann er es Dir momentan auch gar nicht rechtmachen.
Dass er keine Freunde hat, kann ich gut verstehen - wann soll er die denn auch treffen? Wenn die sich abends treffen, muß er ja schon in die Heia ...


Könnte er nicht vielleicht vorübergehend bei den Großeltern wohnen? Er scheint sich dort doch sehr wohl zu fühlen. Oder vielleicht könnte er irgendwo allein oder in einer WG wohnen? Ich glaube auch, dass es sehr wichtig ist, dass Dein Mann sich stärker involviert. Auch wenn er von Mo-Fr außer Haus ist, letztendlich ist es immer noch SEIN Sohn, nicht Deiner.

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19. September 2014 um 8:38
In Antwort auf odelia_12105953

Du bist zu streng!
Ich kann gut verstehen, dass der Junge den Kontakt zu den Großeltern sucht. Dass er das zu Hause nicht erzählt, kann ich auch verstehen, denn es sind die Eltern seiner leiblichen Mutter, auf die Du offensichtlich nicht so gut zu sprechen bist - da befindet er sich in einem Loyalitätskonflikt!

Er macht eine Ausbildung, bei der er wie ein Erwachsener arbeitet. Warum kannst Du ihn dann nicht wie einen Erwachsenen behandeln?

Ich habe fünf Kinder (drei eigene, zwei Patchwork) im Alter von 13-17, aber die haben definitiv mehr Freiheiten als Euer Junge ... Vermutlich haben sie auch mehr Pflichten. Aber sie wissen auch, dass Freiheiten und Pflichten miteinander verbunden sind.

Solangewir wissen, wo unsere Kinder sind, reicht es uns völlig, wenn sie um 22 Uhr zu Hause sind. Allerdings sollen sie nach 20 Uhr nicht mehr allein unterwegs sein - zur Not fahren wir ihnen sogar mit dem Fahrrad entgegen oder gehen ihnen mit dem Hund entgegen.

Und das Handy einziehen?! Nein! Das gehört zur Privatspäre. Ich kann zur Not den WLAN-Knopf am Router drücken, aber das passiert wirklich nur zweimal im Jahr oder so.
Unsere Kinder müssen meist selbständig aufstehen, da ich dann schon aus dem Haus bin und mein Mann noch nicht wach ist.
Ich decke den Frühstückstisch und schmiere die Pausenbrote, wenn ich aus dem Haus gehe, aber ich erwarte im Gegenzug auch, dass alles aufgeräumt ist, wenn ich mittags nach Hause komme. Wenn die Küche nicht aufgeräumt ist vom Frühstück, kann ich leider auch kein Mittagessen kochen ... Es funktioniert aber. Die Kids sind sehr selbständig und wissen daher auch, wie wichtig Zuverlässigkeit ist. Das haben sie von klein auf lernen können. So sind sie beispielsweise für die Haustiere, die Wäsche, den Müll und das Saubermachen genauso verantwortlich wie mein Mann und ich. Wir zählen aber nie, wer was wie oft gemacht hat. Und wir ermahnen die Kids auch nicht. Sie merken es von selbst, wenn der Mülleimer im Bad müffelt oder sie sich im Spiegel nicht mehr sehen können wegen der Zahnpastaspritzer ... (mein Mann und ich haben ein separates Bad - da passiert das nicht). Man muß den Kids die Chance geben, Selbständigkeit auszuprobieren und aus den eigenen Fehlern zu lernen.

In Eurem Fall denke ich, daß Euer Junge gar nicht mehr weiß, wie er es Dir rechtmachen kann. Die Situation ist vermutlich unglaublich festgefahren. Vielleicht kann er es Dir momentan auch gar nicht rechtmachen.
Dass er keine Freunde hat, kann ich gut verstehen - wann soll er die denn auch treffen? Wenn die sich abends treffen, muß er ja schon in die Heia ...


Könnte er nicht vielleicht vorübergehend bei den Großeltern wohnen? Er scheint sich dort doch sehr wohl zu fühlen. Oder vielleicht könnte er irgendwo allein oder in einer WG wohnen? Ich glaube auch, dass es sehr wichtig ist, dass Dein Mann sich stärker involviert. Auch wenn er von Mo-Fr außer Haus ist, letztendlich ist es immer noch SEIN Sohn, nicht Deiner.

Hallo ellawe,
es geht im Kernpunkt NICHT darum das er seine Großeltern besuchen fährt, es geht darum das er lügt.

und der Junge muss innerhalb der Woche um 21:00 Uhr zu Hause sein, weil er am nächsten Morgen in der Regel zwischen halb sechs und sechs Uhr aufsteht und wenn er dann nach Hause kommt muss er noch Duschen usw.(und ja dazu muss ich ihn regelrecht ermahnen, sonst macht er das nicht, der hat die letzten beiden Tage nicht geduscht, kannst Du dir vorstellen wie der müffelt?)
Am Wochenende bleibt er natürlich länger weg...
Zu dem Handy: Auch das hat eine Vorgeschichte, wenn er sein Handy nicht abgibt, tippelt er die ganze Nacht darauf rum, verschläft am nächsten Morgen. Und mal ehrlich, ich finde es nicht schlimm wenn man Nachts (wenn man schlafen soll), sein Handy nicht neben sich liegen hat.

Interessant finde ich Deinen Satz: " Aber sie wissen auch, dass Freiheiten und Pflichten miteinander verbunden sind. "

Und das weiß der Junge eben nicht, 12 Jahre lang wurde ihm alles hinterher getragen...


Grüsse



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19. September 2014 um 8:58
In Antwort auf tate_12926943

Hallo ellawe,
es geht im Kernpunkt NICHT darum das er seine Großeltern besuchen fährt, es geht darum das er lügt.

und der Junge muss innerhalb der Woche um 21:00 Uhr zu Hause sein, weil er am nächsten Morgen in der Regel zwischen halb sechs und sechs Uhr aufsteht und wenn er dann nach Hause kommt muss er noch Duschen usw.(und ja dazu muss ich ihn regelrecht ermahnen, sonst macht er das nicht, der hat die letzten beiden Tage nicht geduscht, kannst Du dir vorstellen wie der müffelt?)
Am Wochenende bleibt er natürlich länger weg...
Zu dem Handy: Auch das hat eine Vorgeschichte, wenn er sein Handy nicht abgibt, tippelt er die ganze Nacht darauf rum, verschläft am nächsten Morgen. Und mal ehrlich, ich finde es nicht schlimm wenn man Nachts (wenn man schlafen soll), sein Handy nicht neben sich liegen hat.

Interessant finde ich Deinen Satz: " Aber sie wissen auch, dass Freiheiten und Pflichten miteinander verbunden sind. "

Und das weiß der Junge eben nicht, 12 Jahre lang wurde ihm alles hinterher getragen...


Grüsse



Vielleicht solltest Du ihn auflaufen lassen ...
damit er die zwölf Jahre, in denen ihm alles hinterhergetragen wurde, aufholen kann in puncto Selbständigkeit. Laßt ihm sein Handy, laßt ihn heimkommen, wann er will. Laßt ihn unter Umständen seine Lehrstelle verlieren. Das Herumgetippe auf dem Handy erledigt sich doch irgendwann von selbst! Ebenso das späte Heimkommen! Aber er muß doch die Chance kriegen, selbst entscheiden zu dürfen, dass es nicht gut ist, die ganze Nacht durchzumachen.
Spätestens wenn Freunde/ Kollegen oder gar der Arbeitgeber ihm sagen, dass er stinkt, wird er duschen. Allerspätestens dann, wenn es ihm jemand sagt, der ihm sehr am Herzen liegt. Aber er kann ja auch keine Leute treffen, wenn er entweder zu Hause oder bei den Großeltern ist. Zu Hause scheint er sich damit abgefunden zu haben, dass er funktionieren soll. Bei den Großeltern darf er vermutlich er selbst sein, sonst würde er nicht so gern hinfahren. Und die scheinen sich ja auch über seine Gesellschaft zu freuen, selbst wenn er nach einem Arbeitstag müffelt.

Wie soll er Verantwortung lernen, wenn Du ihm sogar sagst, wann er duschen soll?! Mit 17 ... Mensch! Andere haben in dem Alter schon ein Kind und leben allein! Damit will ich nicht sagen, dass das der Idealzuständ wäre, aber die können das. Versuche es doch mal ein halbes Jahr lang, ihn laufen zu lassen. Vielleicht gefällt es Euch beiden ganz gut.

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19. September 2014 um 13:30
In Antwort auf odelia_12105953

Vielleicht solltest Du ihn auflaufen lassen ...
damit er die zwölf Jahre, in denen ihm alles hinterhergetragen wurde, aufholen kann in puncto Selbständigkeit. Laßt ihm sein Handy, laßt ihn heimkommen, wann er will. Laßt ihn unter Umständen seine Lehrstelle verlieren. Das Herumgetippe auf dem Handy erledigt sich doch irgendwann von selbst! Ebenso das späte Heimkommen! Aber er muß doch die Chance kriegen, selbst entscheiden zu dürfen, dass es nicht gut ist, die ganze Nacht durchzumachen.
Spätestens wenn Freunde/ Kollegen oder gar der Arbeitgeber ihm sagen, dass er stinkt, wird er duschen. Allerspätestens dann, wenn es ihm jemand sagt, der ihm sehr am Herzen liegt. Aber er kann ja auch keine Leute treffen, wenn er entweder zu Hause oder bei den Großeltern ist. Zu Hause scheint er sich damit abgefunden zu haben, dass er funktionieren soll. Bei den Großeltern darf er vermutlich er selbst sein, sonst würde er nicht so gern hinfahren. Und die scheinen sich ja auch über seine Gesellschaft zu freuen, selbst wenn er nach einem Arbeitstag müffelt.

Wie soll er Verantwortung lernen, wenn Du ihm sogar sagst, wann er duschen soll?! Mit 17 ... Mensch! Andere haben in dem Alter schon ein Kind und leben allein! Damit will ich nicht sagen, dass das der Idealzuständ wäre, aber die können das. Versuche es doch mal ein halbes Jahr lang, ihn laufen zu lassen. Vielleicht gefällt es Euch beiden ganz gut.

Hmmmm
ich darf aber schon noch sagen:"so wie du stinkst setzt du dich nicht mit mir an einen esstisch" oder? (gestern war er bei seiner freundin, mit fettigen haaren und keine ahnung wann der sich das letzte mal die zähne geputzt hat)

ich habe bereits vor einigen wochen damit angefangen nichts mehr zum zustand seinen zimmers zu sagen, ich gehe da einfach nicht mehr rein, aber wenn er seine zimmertür auf lässt dann stinkt es im gesamten haus bestialisch, ich möchte gar nicht wissen was da in den ecken vor sich hingammelt.

und mich stören solche sachen extrem, ich finde es einfach wiederlich wenn jemand stinkt und mein haus zustinkt...
sein vater hat ihn bereits vor ca. 14 tagen gesagt er solle mal zu sehen das es in seinem zimmer nicht immer so stinkt, gemacht hat er nichts, letztes wochenende hat sein vater ihm gesagt wenn er dort nicht aufräumt, dann macht der vater das. und auch jetzt hat er sich immer noch nicht in bewegung gesetzt. ich habe schon sperrmüll beantragt, weil mein mann und ich besprochen haben das u.a. das zugesiffte sofa aus seinem zimmer kommt.

auch habe ich noch nie etwas dazu gesagt das er sein berichtsheft für die ausbildung führen muss, das macht er auch nicht, was das bedeutet wissen wir alle...

also ich übertrage ihm schon verantwortung, aber es gibt ein paar regeln die werde ich nicht vom tisch wischen.

... und seine ausbidlungsstelle verlieren lassen? mein plan sieht eigentlich vor das er diese ausbildung macht, sich nen job sucht und dann auszieht.

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19. September 2014 um 13:50
In Antwort auf tate_12926943

Hmmmm
ich darf aber schon noch sagen:"so wie du stinkst setzt du dich nicht mit mir an einen esstisch" oder? (gestern war er bei seiner freundin, mit fettigen haaren und keine ahnung wann der sich das letzte mal die zähne geputzt hat)

ich habe bereits vor einigen wochen damit angefangen nichts mehr zum zustand seinen zimmers zu sagen, ich gehe da einfach nicht mehr rein, aber wenn er seine zimmertür auf lässt dann stinkt es im gesamten haus bestialisch, ich möchte gar nicht wissen was da in den ecken vor sich hingammelt.

und mich stören solche sachen extrem, ich finde es einfach wiederlich wenn jemand stinkt und mein haus zustinkt...
sein vater hat ihn bereits vor ca. 14 tagen gesagt er solle mal zu sehen das es in seinem zimmer nicht immer so stinkt, gemacht hat er nichts, letztes wochenende hat sein vater ihm gesagt wenn er dort nicht aufräumt, dann macht der vater das. und auch jetzt hat er sich immer noch nicht in bewegung gesetzt. ich habe schon sperrmüll beantragt, weil mein mann und ich besprochen haben das u.a. das zugesiffte sofa aus seinem zimmer kommt.

auch habe ich noch nie etwas dazu gesagt das er sein berichtsheft für die ausbildung führen muss, das macht er auch nicht, was das bedeutet wissen wir alle...

also ich übertrage ihm schon verantwortung, aber es gibt ein paar regeln die werde ich nicht vom tisch wischen.

... und seine ausbidlungsstelle verlieren lassen? mein plan sieht eigentlich vor das er diese ausbildung macht, sich nen job sucht und dann auszieht.

An einem Strang ziehen ....
Ich bin froh zu lesen, daß Dein Mann und Du an einem Strang zu ziehen scheint. Die Rolle Deines Mannes war mir bisher in Eurer Situation nicht klar. Die Sache mit dem Sperrmüll finde ich gut. So hat er ein Ultimatum, und alles, was bis dahin nicht aufgeräumt ist, kann ja gleich mit in die Müllpresse ...

Warum bietet Ihr ihm nicht an, auszuziehen, wenn er sich nicht an die Regeln des normalen Zusammenlebens hält? Sein eigenes Zimmer saubermachen und sauber halten und nur gewaschen, mit sauberen Klamotten und mit geputzten Zähnen zu den Mahlzeiten erscheinen, wären doch schon mal gute Anfangsregeln. Im Gegenzug könntest Du ja darauf verzichten, ihn in puncto Ausgehzeiten und Handy zu bevormunden. Es gibt ja gesetzliche Regelungen zu den Ausgehzeiten, die könntest Du ja beispielsweise übernehmen.

Gebt ihm sechs Wochen Zeit, sein Zimmer zu reinigen und Euch zu zeigen, daß er es auch sauber halten kann. Und sich selbst. Wenn es nicht klappt, Rauswurf. Kompromißlos. Nachbarn von mir haben das gemacht mit ihren Sohn/ Stiefsohn. Sie haben ihm das Kindergeld als Aufstockung zur Ausbildungsvergütung gezahlt und weiterhin die Monatskarte gezahlt, damit er zur Arbeit/ Berufsschule fahren konnte.
Nach 4 Monaten war er wieder zurück - zu ihren Bedingungen. Das ist gut zwei Jahre her, und läuft hervorragend.

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19. September 2014 um 14:15
In Antwort auf odelia_12105953

An einem Strang ziehen ....
Ich bin froh zu lesen, daß Dein Mann und Du an einem Strang zu ziehen scheint. Die Rolle Deines Mannes war mir bisher in Eurer Situation nicht klar. Die Sache mit dem Sperrmüll finde ich gut. So hat er ein Ultimatum, und alles, was bis dahin nicht aufgeräumt ist, kann ja gleich mit in die Müllpresse ...

Warum bietet Ihr ihm nicht an, auszuziehen, wenn er sich nicht an die Regeln des normalen Zusammenlebens hält? Sein eigenes Zimmer saubermachen und sauber halten und nur gewaschen, mit sauberen Klamotten und mit geputzten Zähnen zu den Mahlzeiten erscheinen, wären doch schon mal gute Anfangsregeln. Im Gegenzug könntest Du ja darauf verzichten, ihn in puncto Ausgehzeiten und Handy zu bevormunden. Es gibt ja gesetzliche Regelungen zu den Ausgehzeiten, die könntest Du ja beispielsweise übernehmen.

Gebt ihm sechs Wochen Zeit, sein Zimmer zu reinigen und Euch zu zeigen, daß er es auch sauber halten kann. Und sich selbst. Wenn es nicht klappt, Rauswurf. Kompromißlos. Nachbarn von mir haben das gemacht mit ihren Sohn/ Stiefsohn. Sie haben ihm das Kindergeld als Aufstockung zur Ausbildungsvergütung gezahlt und weiterhin die Monatskarte gezahlt, damit er zur Arbeit/ Berufsschule fahren konnte.
Nach 4 Monaten war er wieder zurück - zu ihren Bedingungen. Das ist gut zwei Jahre her, und läuft hervorragend.

Vielen dank ellawe...
mein mann und ich ziehen immer an einem strang

wenn ich mir jetzt deinen rat durchlese... ich glaube so könnte es funktionieren, zumindest werde wir es vom ansatz her ausprobieren. erinnert mich nen bisschen an "zuckerbrot und peitsche"

also, mein mann hat passenderweise nächste woche urlaub, das zimmer wird also so oder so ausgemistet werden. (das ist auch ein dringendes bedürfniss meinerseits)
wir werden ihm dann anbieten: "halte Dich und deine Umgebung sauber, dann können wir verhandeln wann und ob überhaupt du dein handy abgeben musst. und bei den ausgehzeiten halten wir uns (am WE) an die gesetzlichen bestimmungen, also um 24:00 Uhr zu Hause sein.

das mit dem rauswerfen ist so eine sache (prinzipiell halte ich es für eine gute idee), aber der junge würde dann wohl bei seinen großeltern landen, und das geht mal gar nicht, (sorry wenn ich jetzt schon wieder "böse" werde), diese leute haben auch seine mutter erzogen und was dabei raus kommt wenn man nur verhätschelt usw. sieht man ja, die hat ja sogar ihr eigenes kind ins offene messer laufen lassen, damit SIE es gut hat.
ich hatte diese woche auch eine diskussion mit ihm, da ging es hauptsächlich darum das er hier absprachen zu machen hat wenn er nicht nach der schule oder nach der arbeit nach hause kommt, schließlich mache ich mir auch so meine gedanken/sorgen wenn er nicht pünktlich zu hause ist. "in dieser familie gibt es regeln und auch pflichten da hat sich JEDER dran zu halten, wenn du das nicht möchtest, dann musst du ausziehen".

gestern dann, hat er mich zum einen informiert das er nach der schule noch in der stadt unterwegs ist, zum anderen habe ich ihn gefragt ob er denn nun auszieht oder hier wohnen bleibt, seine antwort:"erstmal"

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19. September 2014 um 18:29
In Antwort auf tate_12926943

Vielen dank ellawe...
mein mann und ich ziehen immer an einem strang

wenn ich mir jetzt deinen rat durchlese... ich glaube so könnte es funktionieren, zumindest werde wir es vom ansatz her ausprobieren. erinnert mich nen bisschen an "zuckerbrot und peitsche"

also, mein mann hat passenderweise nächste woche urlaub, das zimmer wird also so oder so ausgemistet werden. (das ist auch ein dringendes bedürfniss meinerseits)
wir werden ihm dann anbieten: "halte Dich und deine Umgebung sauber, dann können wir verhandeln wann und ob überhaupt du dein handy abgeben musst. und bei den ausgehzeiten halten wir uns (am WE) an die gesetzlichen bestimmungen, also um 24:00 Uhr zu Hause sein.

das mit dem rauswerfen ist so eine sache (prinzipiell halte ich es für eine gute idee), aber der junge würde dann wohl bei seinen großeltern landen, und das geht mal gar nicht, (sorry wenn ich jetzt schon wieder "böse" werde), diese leute haben auch seine mutter erzogen und was dabei raus kommt wenn man nur verhätschelt usw. sieht man ja, die hat ja sogar ihr eigenes kind ins offene messer laufen lassen, damit SIE es gut hat.
ich hatte diese woche auch eine diskussion mit ihm, da ging es hauptsächlich darum das er hier absprachen zu machen hat wenn er nicht nach der schule oder nach der arbeit nach hause kommt, schließlich mache ich mir auch so meine gedanken/sorgen wenn er nicht pünktlich zu hause ist. "in dieser familie gibt es regeln und auch pflichten da hat sich JEDER dran zu halten, wenn du das nicht möchtest, dann musst du ausziehen".

gestern dann, hat er mich zum einen informiert das er nach der schule noch in der stadt unterwegs ist, zum anderen habe ich ihn gefragt ob er denn nun auszieht oder hier wohnen bleibt, seine antwort:"erstmal"

Das klingt doch gut!
Also für mich jedenfalls.
Ich finde es auf jeden Fall beachtlich, daß er sich mit seinen 17 Jahren z.B. daran zu halten scheint, zur vorgegebenen Zeit (auch wenn viele Zwölfjährige später nach Hause kommen dürfen) zu Hause ist und daß er auch tatsächlich sein Handy abgibt. Viele würden sich strikt weigern. Unser Siebzehnjähriger zum Beispiel.

Meint Ihr, Ihr schafft das Ausmisten zu dritt? Oder laß doch die Männer das machen, das bedeutet dann auch weniger emotionalen Streß für die beiden.
Wenn es gut klappt, fahrt mit ihm zum Baumarkt und laßt ihn einen Eimer Farbe aussuchen (SEINE Wahl, nicht Eure!) und laßt ihn das Zimmer streichen. Dann sieht es auf jeden Fall superfrisch aus, und vielleicht motiviert das ja auch. Vielleicht mag seine Freundin ihm beim Streichen helfen, oder ein Freund oder so.

Wenn es gut klappt mit dem Zimmer, könnt Ihr ihm nach drei Wochen ein anderes Bonbon zustecken - vielleicht neue Bettwäsche für sein Zimmer. Oder einen Bettvorleger. Oder eine kuschelige Wolldecke seiner Wahl. Ihr kennt ihn besser. Aber dann hat er etwas, das ihn tagtäglich daran erinnert, daß Ihr sein Bemühen seht und würdigt und vielleicht auch ein bißchen stolz auf ihn seid.

Falls er es noch nicht alleine macht, erkläre ihm die Waschmaschine, mach ihm einen "Spickzettel" und bitte ihn, zukünftig seine Arbeitsklamotten zu waschen, wenn sie müffeln. Dann braucht er die stinkigen Sachen nirgends zwischenzulagern, und vielleicht ist er selbst auch ganz froh darüber.

Ein Geheimrezept kann Dir hier sicher niemand verraten, aber vielleicht hilft es Dir, Eure Familienbeziehung aus einer anderen Perspektive zu sehen und auf ihn zuzugehen. Ich drücke Euch die Daumen!

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