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Stiefmutter: Gefühlslage nach 6 Jahren immer noch mies

24. Juli 2009 um 21:37 Letzte Antwort: 12. September 2009 um 19:56

Hallo,

nachdem ich schon seit Jahres Patchwork Foren lese, hoffe ich von Euch Hilfe zu bekommen, da ich meine negativen Gefühle auch nach 6 Jahren nicht loswerde. Vielleicht kann mir hier eine(r) sagen, woran es bei mir scheitert. Ich denke, ich erzähle mal wie es bei mir losging und wie meine jetzige Situation ist.

Ich bin seit Anbeginn auf die Aufmerksamkeit meines Partners zu seinem Sohn neidisch!

Und ich bin fest überzeugt: Die drei magischen Wörter zwischen zwei Menschen, die ein ganzes Leben verbinden, sind: Ich bin schwanger!


Vor 7 Jahren habe ich mein Leben komplett geändert. Ich trennte mich von meinem Freund (nach 7 gemeinsamen Jahren) und suchte mir eine neue Arbeitsstelle. Mir war es egal, wo ich diese bekam, hauptsache weg von Umfeld und Ex. 400km entfernt habe ich dann ein Traum -Jobangebot bekommen und bin dahin gezogen. Ich kannte niemanden. Da ich mit meinem Exfreund keine Zukunft sah (mein Traum war immer Haus, Kinder, Hund) habe ich diesen Traum begraben und mich halt auf ein Leben mit Freunden und einer gut bezahlten Arbeit eingestellt. In einem Forum habe ich meinen heutigen Mann kennengelernt. Ich hatte mir nach 6 Monaten einen Freundeskreis aufgebaut, suchte aber immer wieder nach neuen Bekanntschaften. Über ein gemeinsames Hobby haben wir uns gesucht und gefunden. In diese Zeit ging es mir gut. Hatte zwischendurch Affären aber ohne den Wunsch nach einer festen Bindung. Hatte ich ja für mich abgehakt.
Mein jetziger Mann (in 2 Wochen haben wir unseren ersten Hochzeitstag)machte mir klar, das ich so besonders bin und ich ihm vertrauen kann, das er mit mir meinen Traum leben will. Ich fand ihn sexy und so ganz anders als meine Freunde und Exfreunde. Ich hatte mich in ihn verleibt.
Wir konnten und können wunderbar miteinander reden, planen, lachen. Wir zogen und ziehen uns sehr erotisch an.
Er war zu dem Zeitpunkt seit 3 Jahren geschieden und Vater von einem 5 jährigen Sohn. Er erzählte mir von dem guten Umgang zur Ex und deren neuen Mann. Also alles rosig.

Da ich Kinder mag und auch immer bei denen gut ankomme, war es für mich kein Problem. Ich dachte ja auch nicht an "Ich heirate eine Familie". Der Junge war aber sehr sehr stark vaterbezogen. Beispiel: Ging der Vater zur Toilette, stand Sohnemann wartend vor der Tür (das ging 1,5 Jahre noch so). Ich habe versucht den Kleinen über spielen, kitzeln und lachen zu öffnen. Er war und ist bis heute introvertiert. Keine Chance an ihn heran zu kommen. Mein Mann hatte als Kinderprogramm auch nur die Playstation, das ganze Wochenende nur die beiden und vorlesen vorm Schlafengehen im Programm.
Die Kinderwochende waren für mich schlimm. Kein herankommen an den Jungen, einen Partner der von Frischverliebt auf extrem Papa macht. Dabei hat er mit allen Mitteln versucht mich in dieser Konstellation zu halten, da mein Mann lieber zu dritt als alleine mit seinem Sohn war. Für mich war es total blöd: Ein Kind was nichts mit mir machen wollte und einen Geliebten, der nur nach dem Kind sieht.

Manchmal war es für mich nicht auszuhalten. Schaffte ich es mal Freunde zu bewegen mit mir an den Kindwochenende loszuziehen, schmollte mein Mann, das er ja auch so gerne mit mir losgezogen wäre.

Ich habe versucht uns drei in meinen neuen Freundeskreis zu integrieren. Da aber fast alle wie ich Singles und zugezogene waren und der Fokus stark von meinem Mann auf dem Kind waren, zogen sich viele und wir ebenfalls zurück.
Die Lösung sollte dann das zusammenziehen in ein Haus sein, das in einer kinderfreundlichen Gegend steht und wir so Kontakt zu anderen Familien bekommen. Da ich mehr als 40 Std die Woche arbeite, habe ich wenig Chancen Frauen mit Kindern kennenzulernen. Mein Mann hat auf meinen Wunsch hin, halbherzige Versuche gestartet, Menschen in ähnlicher Situation oder Familien in unserem Umkreis kennen zu lernen. Der Junge war bei unserem Zusammenzug 7 Jahre alt und zu schüchtern Jungs in der Straße anzusprechen. Mein Mann meinte, wenn er nicht will, dann nicht. Meine Aufforderungen, den nahen Spielplatz zu besuchen oder den Sohn beim Kennenlernen der Fußballjungs auf der Straße zu unterstützen wurde einmal umgesetzt. Kontakte sind dadurch nicht entstanden.

Ich denke mein Mann genoss und genießt die Alleinstellung bei seinem Sohn und möchte ihn am WE auch nicht teilen.

Ich war nach kurzem Zusammenwohnen schon leicht deprimiert. Nichts hatte sich an der Situation geändert. Dann kam die Einschulung und die Diskrepanz zwischen Kindmutter und meinen Mann kam hoch. Immer öfter erzählte er mir, was da alles so seit Jahren zwischen den beiden brodelt und nicht verarbeitet wurde. Mein Tipp bei einem oder mehr Kaffees sich auszusprechen wurden von der Kindmutter ignoriert. Mein Mann hatte ihr einen sehr gefühlvollen und offenen Brief geschrieben. Seinem Wunsch nach einer Aussprache und neuen Regelungen wurden von ihrem neuen Mann abgetan. Er sagte per Telefon, das es keine Kommunikation zwischen den Erwachsenen gibt, sondern alles über das 7!jährige Kind läuft. Ohne Quatsch: Der Junge regelte seine Abholzeiten mit seinem Vater per Telefon selber.

Meinem Naturell entspricht, alles auf den Tisch zu bringen und Klarheit zu schaffen. Er konnte und kann es nicht. Er sieht sich in der schwächeren Lage Er darf keine Anforderungen stellen. Die Kindmutter ist nun auch keine Konfliktbewältigerin und sagt auf 1 x im Jahr stattfindenden Aussprachen (es kommt bei Elternabenden ab und zu dazu) nur den einen Spruch: Du bist ja gegangen. Seine Frustbezeugungen höre ich mir an, gebe Ratschläge, lebe jedes zweite Wochenden isoliert mit den beiden.

Mittlerweilen lebe ich seit 5 Jahren in diese Konstellation. Es ist nicht nur die der 3er Konstellation jedes zweite Wochenende. Mein Mann hatte bei unserem Kennenlernen Wochenenddienste. D.h. 2 WE im Monat Kind, 1 WE arbeiten, 1 WE für mich. Da ich beruflich mehr als 40 Std arbeite, Dienstreisen habe, ist in der Woche wenig Zeit für uns.
Seit 3 Jahren macht mein Mann ein Weiterbildung an dem er nur am WE nach Hause kommt. D.h. ich arbeite, habe ich das Haus und alles herum zu organisieren und jedes zweite WE ist der Junge da. Mein Einkommen und der damit verbundene Lebenstandard wird gerne in Kauf genommen.
Von beiden!

Mein riesiger Frust: Ich komme zu kurz.

EInmal im Monat überkommt mich dann der Totalfrust: Ich schreie rum, haue meinem Mann all meinen Frust vor den Kopf. Es ändert sich nichts.

Zeitlich und finanziell kann mein Mann mir nicht das bieten, was ich ihm bieten kann. Seinem Sohn natürlich schon. Ich habe das Gefühl für meinen Mann immer funktionieren zu müssen, seine Ex und sein Sohn brauchen das nicht.

So oft ist seine Vergangenheit Thema bei uns. Aber ich bin nur Zuschauer. Besser Zuhörerin. Ich spreche all diese Themen mit meinem Mann an. Sage, das ich keinen Bock mehr auf den Frust zu seiner Ex habe. Ich übertrage all dies auf den Jungen.

Ich habe so oft das Gefühl, das die Ex mit neuem Mann bei uns mit am Tisch sitzen, da sie so häufig bei uns Thema sind. Mein Mann könnte es regeln. Er macht es nicht. Vor 6 Wochen habe ich erfahren, das er seinem Sohn einen Sommerurlaub versprochen hat. Mir hat er mitgeteilt, das erst im Herbst nach der Fortbildung eine Chance auf einen Urlaub mit seinem Sohn besteht. Aber es war wohl doch mehr als eine Freiwoche drin. Nun sind die beiden fröhlich an den Ort gefahren, an dem wir letztes Jahr die Flitterwochen verbracht haben. Seine Idee war, auch an unserem ersten Hochzeitstag nicht da zu sein. Nach mehrmaligen Nachfragen, ob ich alleine, zu dritt oder mit ihm den Tag feiern kann, sagte er mir zu, alleine bei mir zu sein. Auf meine Frage hin, was er sich an dem Tag vorstellt, kam als Antwort, auch mit mir für eine Nacht wegzufahren. Da er aber an dem Tag darauf, wieder zu einem Fortbildungsort fahren muß, habe ich darauf verzichtet. Ich sehe mich nämlich mit Geschichten über den
gemeinsamen Urlaub mit Sohnemann oder mit Plänen zu seiner Fortbildung konfrontiert. Nun haben wir gemeinsam Theaterkarten ausgesucht.
GAAAAAAAnz romatisch!

Jetzt habe ich voll den Roman geschrieben und das wichtigste ausgelassen. Auch ich habe einen Kinderwunsch: Leider unerfüllt. Es liegt wohl an uns beiden. Kurze Zeit war ich in der Kinderwunschklinik als Patientin. Aber mein Angst trotz aller Bemühungen kein Kind bekommen zu können, hat mich die Behandlung abbrechen lassen. Dazu kommt noch die eigentliche Unmöglichkeit in einer WE Beziehung schwanger zu werden und meiner Angst von nur einem Gehalt leben zu müssen. Ich glaube die große Last würde bei mir liegen: Nach kurzer Zeit wieder arbeiten zu müssen, da mein Mann in finanzieller Hinsicht weniger realistisch als ich bin.

Zusammengefasst: Ich habe einen ungefüllten Kinderwunsch, komme nach 6 Jahren nicht an einen Menschen heran (ist mir noch nie passiert) und bin nach einem Ehejahr bereits am Zweifeln...

Irgendwie tat es es jetzt gut, das alles mal rauszulassen (in meinem Umfeld lebt niemand so wie ich).

Freue mich über Ratschläge, Infos oder evtl ein Gruppe bei der frau sich austauschen kann.

Mehr lesen

25. Juli 2009 um 13:55

Kenn ich alles zu gut
Erst einmal tut mir alles sehr leid. Vor allem der unerfüllte Kinderwunsch. Viele Frauen stehen vor der Herausforderung solch einen Wunsch nur schwer umsetzen zu können, weil die Last bei ihnen läge bzw. auf den Mann kein Verlass ist.

Ich war 10 Jahre mit meinem Exmann zusammen und hab auch neu angefangen. Ich war auch auf Haus, 2 Kinder mit Ende 20 und Familienleben eingestellt und musste mich auf Single-Leben und Job einrichten. Hab das beste draus gemacht.

Meine Geschichte kannst Du hier lesen, also unter meinem eigenen Thread von Kleinermaulwurff:
http://forum.gofeminin.de/forum/f157/__f328_f157-Mein-Mann-und-sein -Sohn-ich-und-mein-Sohn-die-Ex -und-ihre-Tochter-FOU.html

Also das mit der Weiterbildung ist natürlich eine extreme Belastung. Im großen und ganzen muss ich feststellen, dass dieser Mann Dir leider als Partner überhaupt recht viel zumutet. Also er kann nur eine WE Beziehung führen, hat auch noch ein Kind aus 1. Ehe und ist finanziell unzuverlässig ! Schon harter Tobak, erst Recht wenn eine Frau sich ein Kind wünscht. Das solltest Du mal klarstellen bei ihm. So normal ist das alles nicht und er sollte sich bemühen Dir Deinen Kinderwunsch auch zu verwirklichen.

Vieles war bei uns ähnlich. Seit wir ein gemeinsames Kind haben, stehen nicht mehr nur die Ex und sein großer Sohn und die damit verbundenen Probleme im Vordergrund. Wir haben ein eigenes Familienleben mit eigenen Ansprüchen. Ich finde das heilt sehr viel. Daher solltest Du trotz vieler Bedenken an dem Wunsch festhalten. Wenn die Beziehung (auch ufgrund der Belastung der Erstfamilie) mal kaputt geht, hat er immer seinen Sohn und Du stehts jedoch sonst alleine da.
Dadurch dass Du Deine Karriere hast und keine eigenen Kinder, gerätst Du zu einer Person die viel geben kann und keine Ansprüche hat. Du hast Pflicht ohne Rechte. Du bist Geber sie sind Nehmer. Als Mutter dreht sich vieles um. Da gibt man alles dem Kind und wird irgendwo auch hilflos, so dass sich andere zurückstellen müssen und helfen müssen.
Solange keine eigene Familie da ist, ist da sehr viel Raum für das Kind und die Vergangenheit. Denn Zukunft ist meist er mit eigenen Kindern da.

Du solltest klarstellen dass Ihr nicht mehr die Ex zum Thema bei Euch macht. Das ist wichtig.

Es war sehr unsensibel mit dem Sohn zum Ort der Flitterwochen zu fahren. Da hättest Du jedoch auch Einspruch erheben sollen. Sowas macht man nicht. Da muss es eine klare Trennung geben. Immerhin ist das der Sohn aus 1. Ehe und da hätte er ja wohl auch an so viele andere Orte der Welt fahren können.

Ich war übrigens auch schon soweit dass ich mich nach meiner ersten Ehe zurück sehnte, weil mein Exmann nämlich kein Kind hatte. Was für ein Luxus - jedenfalls kommt einem das dann so vor, bei all den Belastungen.
Mein Exmann war sehr karriere orientiert und hatte auch alle 2 Wochenenden Dienst (Mediziner). Vieles scheiterte an den unterschiedlichen Prioritäten. Mein jetziger Mann ist familienbezogen und hat dafür jedoch auch den Sohn
Den idealen Mann gibt es wohl nicht

LG und viel Glück

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25. Juli 2009 um 14:10

Ach Mensch
Das tut mir jetzt aber auch für dich leid

Ich dachte ja das alles bei Euch gut klappt. Aber scheinbar hat sich da ganz schön Frust angesammelt. Darf ich fragen wie alt du bist?

Hast Du mit ihm denn darüber geredet dass er Dich Mama nenne kann und hat er erklärt warum er es nicht will?
Vielleicht solltest du mit ihm über seine Gefühle wegen seiner Mutter reden. Was er so fühlt bei dem Thema und warum er Dich nicht als Mama, sondern nur sie als mama ansehen kann. Vielleicht kann man dann mehr verständnis aufbringen.

Dass du wegen einer sterilisation von ihm auf kinder verzichtet hast, finde ich einen zu großen verzicht um ehrlich zu sein. Erst recht wenn du dich um sein kind kümmerst. das macht dann alles doppelt hart.

lg

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25. Juli 2009 um 17:34

WAaaaaaaaass
Na wenn Du erst 30 wirst, dann bist Du doch gar nicht zu alt. Ich bin mit 35 zum ersten mal mutter geworden. Da muss man wirklich auf sich achten. Am Ende hat man alles für den Mann gegeben und dann sind die weg und man steht alleine da. Die haben ja immer ihr Kind. Und immerhin haben die sich dann auch die ganze zeit für das kind engagiert und wir mussten dafür zurück stehen. Deshalb haben die auch ein gutes Verhältnis und eine gute Bindung. Daher sollte man sehen wo man selbst bleibt.

Ich kann Dir nur raten, dass Du Deinen Kinderwunsch nicht zurückstellen solltest. Zur Not gibt es ja künstliche Befruchtung. Da hätte ich in diesem Fall keine Hemmung. Denn immerhin hat er sich ja auch sterilisieren lassen und daher sind ungewöhnliche Eingriffe von außen ihm ja nicht fremd.
Als er sich sterilisieren ließ hat er immerhin kein deut an die Frau gedacht die irgendwann in sein Leben kommt. Das ist sehr verantwortungslos und Ichbezogen. Daher würde ich an Deiner Stelle mich darum kümmern.
Denn die Situation mit dem Stiefsohn verstärkt ja die ganze Lage und der unerfüllte Kinderwunsch und der Stiefsohn führen zu einer abwärts-spirale bzgl. Frust. Wenn er Dich liebt unterstützt er Dich darin.
Und wegen Geld würd ich mir nicht so viel gedanken machen. Irgendwie geht es immer. Und nur weil sein sohn so viel kostet, kann es nicht sein, dass Du vollzeit arbeitest und daher kein kind haben kannst.
heute gibt es ja elterngeld und später müssen halt alle ein wenig zurück stecken. Mit kind ist das ja halt so. Aber verzichte nicht darauf. Vielleicht bereust Du es wenn es wirklich nicht mehr geht.

Ich kann bei dem Thema wirklich sagen, dass man sich auch nicht dem Manne untertan machen sollte. Im Grunde bin ich keine feministin oder so. Aber hier muss man aufpassen, da die interessen des mannes drohen die der frau zu untergraben. Egal wie toll das verhältnis ist und wie liebevoll der mann ist. Es gibt interessen und wünsche, bei denen man keine kompromisse eingehen sollte. Grade als frau sollte man zusehen wo man bleibt, weil wir doch urplötzlich, trotz unseres selbstbewussteins auf einmal in einem spiel drin sind, wo wir uns verloren haben und alles nach dem manne geht.

Du solltest wirklich mit dem Jungen selbst über das Thema Stiefmutter reden. Du kannst ihm ja sagen dass es Dich verletzt wenn er Dich so nennt. Weil das Wort ja negativ behaftet ist und auch im Märchen so vorkommt: die böse Stiefmutter. Und es heißt halt, dass es nicht die richtige Mutter ist.

Was ja im Grunde auch stimmt. Ich denke dass Dich das ganze so frustriert, weil Du so ein harmonie bedürfnis hattest, in dem Du dachtest dass Du ihn wie Dein eigenes Kind behandelst und deshalb auch auf ein eigenes Kind verzichten kannst. Jetzt merkst Du vielleicht jedoch, dass es nie so sein kann. Und egal wieviel Du hinein gibst, ist er nicht Dein eigenes kind, weil ER Dich nicht so behandelt wie seine eigene Mutter. Das ist frustrierend, wenn man auf ein eigenes kind verzichtet um dieses kindes willen.

Weiß er denn dass es Dich verletzt? Ich denke so: Egal wie schlimm seine Mutter war, sie ist dennoch seine Mama. Nämlich die Frau die ihn geboren hat und die Frau in die er seine Erwartungen als Kind, die ein kind an eine mama stellt, gestellt hat. Auch wenn sie nicht erfüllt wurden, hat ein kind diese erwarten gegenüber der mutter. Wenn sie nicht erfüllt werden ist das kind enttäuscht. Aber es bleibt dennoch die mama. Die mama die enttäuscht hat. aber dennoch die mama. Damit ist viel trauer verbundenn.Wenn die mama weg ist, dann wird er eine sehnsucht haben. nämlich nach der mama die er gerne in ihr gehabt hätte, die sie hätte sein sollen. die gab es nicht und die ist auch noch komplett weg. Das ist sehr traurig und hart für ein kind. Wenn er sie nicht mama nennen würde, würde er vielleicht deshalb ein schlechtes Gewissen haben.
Immerhin hat sie ihn wohl in der Loverlosen zeit liebevoll behandelt. Das prägt.
Mein Vater war auch meist hart gegen mich. Aber weil er manchmal lieb war, war ich ihm immer ergeben. Damit habe ich heute noch zu kämpfen. Weil ich aufpassen muss dass ich zu menschen die nicht gut zu mir bin, hart bleiben muss, auch wenn sie dann mal nett sind. Man darf nicht korrupt werden. also emotional korrupt.
Ich denke daher, dass er seine mama nicht ablegen kann und sie ihm vielleicht auch irgendwo leid tut, wenn sie so ein leben führt. Da solltest Du wirklich mal über seine gedanken und sein gefühl gegenüber der frau reden um ihn zu verstehen.
Aber den unerfüllter kinderwunsch frustriert dich natürlich bei dem thema besonders, und Du kannst nicht wirklich objektiv sein.
Leider kann man ein Mutter-Kind-Verhältnis nicht erzwingen, egal wie sehr man sich einsetzt. Es ist sehr undankbar das ganze. Meist einseitig.
Daher solltest Du auch daraus die Lehre ziehen, zuzusehen wo Du hier bleibst. Sehr wichtig.

Du solltest jedoch das Wort Mama nicht so sehr überbewerten. Denn erstens können wir, und die meisten der Menschen Gott sei Dank, nicht nachvollziehen was dieser Junge durchmacht, wenn seine Mama so ist und einfach weg ist. Das ist sehr schlimm. Wir können alle dankbar sein, dass wir eine Mama hatten, die Mama war. Daher wäre es gut hierbei großzügiger zu sein, da er selbst mit dem Thema in Konflikt steht und vielleicht erst im Erwachsenenalter weiß was ablief.
Zweitens ist er schon zu alt gewesen als Du seine Mama geworden bist. wenn er bereits im Kleinkindalter zu Dir gekommen wäre, dann wäre es was anderes. Aber erst recht bei einem Jungen ist das halt schwieriger in dem alter denke ich.
Du solltest Dir bewusst machen, dass er NICHT Dein Kind ist. Auch wenn Du ihn adoptierst und alles für ihn tust, bist Du nicht seine Mutter, sondern leider nur die Stiefmutter. Ausgesprochen hört es sich natürlich hart an. Egal was Du tust, er wird Dir nie Dein eigenes Kind ersetzen können. Du kannst nur geben ohne etwas zu erwarten. Sonst wirst Du nur enttäuscht werden.
Du bist eine ganz tolle. Und es macht mich traurig wenn Du verzweifelst. Aber eine gesunde Distanz zu dem ganzen ist manchmal ganz gut.
Du hast Dich wohl in der Vergangenheit ziemlich aufgeopfert. Das ist nicht gesund. In erster Linie ist er das Kind Deines Partners und nicht Deines. Hier sind die Rollen aber verdreht.
Du solltest daher mehr sehen wo Du bleibst. Wenn man sich nicht so aufopfert, dann hat man auch nicht so große Erwartungen. Letzten Endes hat der Junge Dich auch nie darum gebeten und Du hast es freiwillig getan. Er hat sich auch nicht ausgesucht ohne Mutter zu sein und mit Stiefmutter zu leben. Wenn sich jemand etwas nicht ausgesucht hat, dann ist er oft auch nicht so dankbar dafür.

Bitte schau mehr darauf wo Du bleibst und setz dich auch mal für Deine Interessen ein. Überleg Dir auch warum Du so sehr hilfst. Vielleicht ist da auch was bei Dir in der Vergangenheit war im argen, wo man ein Helfersyndrom entwickelt. Ich hab sowas ja auch.
Und vielleicht bist Du so eine Übermutter, der man wirklich am besten mehrere Kinder hinsetzen muss (also leibliche), so dass sie voll aufblüht. Und weil Du das nicht hast, arbeitest Du das an dem Jungen ab, was natürlich frustrierend ist, weil da so wenig zurück kommt.
Das ist so gemein dass er sich sterilisieren ließ. Das ist echt der Kopf des übels. Damit würd ich mich nicht abfinden. Sieh zu wo Du bleibst.

Sorry für die teilweise harten aber ehrlichen Worte. Ich hoffe es kam nicht blöd rüber. Wollt aber auch nicht drumrum reden.

lg

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25. Juli 2009 um 19:56

Ja, da hast Du wohl Recht
Das Leben stellt und Aufgaben an denen wir entweder wachsen oder verzweifeln können. Ich bin auch ziemlich zielstrebig und gleichzeitig harmoniebedürftig - bin halt auch Waage Hab mich immer für den harten steinigen Weg entschieden und es meist nicht bereut.

Einen Brief zu schreiben ist denke ich eine gute Idee.
Da wollte ich Dir noch was auf den Weg mitgeben. Wichtig ist es keinen Druck zu erzeugen und bei sich zu bleiben. Wichtig ist es ihm seine Mutter zu lassen und sich nicht in Konkurrenz zu ihr zu setzen. Alles was Du tust, sollte nicht von dem Gedanken beseelt sein sie zu ersetzen, sondern seinen Verlust auszugleichen. Sie ist seine Mutter und wird es immer bleiben. Selbst wenn auch nur am Ende zu dem Zweck, dass er sauer auf SEINE MUTTER und auf seine enttäuschten Erwartungen sein darf. Keiner kann sie ersetzen. Man kann ihm den Verlust nur erleichtern indem man ihm etwas gibt was ihm fehlt.

Es freut mich dass ich Dich aufmuntern konnte

Ja, Du hast wohl gerade ein Tief. Hab ich zur Zeit auch. Aber das hält ein wenig länger an, weil gerade ein Prozess nach dem anderen läuft. Anfang August ist der nächste Termin. Das zieht einen schon runter. Aber ich freue mich dass es Dir im großen und ganzen gut geht.

Ich will nicht nerven. Du solltest dennoch an Deinem Kinderwunsch arbeiten. Mir fällt dazu halt noch was ein. Wenn Du eine Frau warst die schon immer Kinder wollte, dann finde ich das sehr hart. Wenn Du erst mal über 40 bist und der Junge aus dem Haus ist, dann - sorry für den Ausdruck - kommst Du mir vor wie eine amputierte Frau. Da fehlt einfach etwas. Und der Junge ist ja auch so ein Fall. Der ist eh schon amputiert. Nämlich die Mutter ist weg. Die ganze Konstellation führt dann zu lauter amputierten Menschen. Daher solltest Du an Dich denken und den gesunden Weg einschlagen.
4jährige Kinder sind was anderes. Hab auch welche betreut. Wenn man ein Baby hat, dann wächst man da rein. Ich glaub dass Du so ausgelastet bist mit allem, dass es fast keinen Raum mehr hat für ein eigenes Kind. Da würd ich was zur Seite räumen und Distanz schaffen, damit Raum für dich entsteht. Eigene Kinder können einem soooo viel geben. Es ist gar kein Vergleich und ein Kampf gegen Windmühlen auch nur ansatzweise etwas in die Richtung von einem Stiefkind zu erkämpfen. Es ist so ein schönes Gefühl wenn mein Kleiner mit seinen 12 Monaten mich umarmt und anlächelt und sich an mich schmiegt und dabei einschläft. Das kann ich stundenlang genießen und lege ihn manchmal nicht ins Bett und lass ihn lange so auf meinem Arm schlafen um es zu genießen. Dieses Vertrauen und diese Bindung und das ich so einzigartig für den Kleinen bin, nicht einfach austauschbar.

Du schreibst dass Du meine Gesichte hart findest. Es wäre schön wenn Du mir mitteilen könntest (kann auch ganz knapp sein), was Du genau hart gefunden hast. Vielleicht hilft mir Deine Sichtweise bei der Verarbeitung des ganzen.

lg

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26. Juli 2009 um 8:15

Kann dich gut verstehen, aber....
Hallo reenemaeuschen!

Ich kann gut verstehen, dass du dir wünscht, dass der Junge zu die Mama oder was ähliches zu dir sagt, aber in Kind in diesem Alter verbindet oft gaz andere Gefühle und Dinge mit dem Wort als du.
Seine Mutter wird immer seine Mama bleiben - egal was sie macht oder gemacht hat und sogar, wenn er selbst sie ablehnt.
Vielmehr solltest du ihm vermitteln, dass dich das Wort Stiefmutter kränkt. Das weiß er vielleicht gar nicht! Gemeinsam kann man dann ja auch nach einem anderen Wort suchen (z.B. Mom).

Meine Kinder haben auch ähnlich reagiert und ich selbst als Mutter kann die Beweggründe nicht so ganz nachvollziehen. Aber ich muss es wohl akzeptieren: Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte waren meine Kinder total begeistert, dass er auch Eltern hat, da sie ohnehin nur Kontakt zu meinen Eltern habe.
Beide verstehen sich sehr gut mit ihren "Großeltern", doch als diese ihnen angeboten haben Oma und Opa zu sagen, lehnten es beid ab! (ich hätte das NIE gedacht!!) Beide meinten, dass das nicht geht, weil sie eben nicht Oma uns Opa sind. seit dem sagen sie immer noch die Vornamen, was die Beiden doch ein wenig verletzt.
ich habe mal nachgefragt, warum sie das eigentlch nicht wollen, denn sie sind doch wie Oma und Opa zu ihnen - die Antwort war: Sie sind aber keine "echten" Oma und Opa. Beide haben mir aber gesagt, dass sie diese "Großeltern" sehr gerne haben und auch gern was mit ihnen unternehmen. In der Schule sagen sie schon mal "Großmutter", wenn sie über sie reden.
Auch zu meinem Partner würden sie nie im Leben Papa sagen. Auch wenn sie selbst schon betont haben, dass sie ihn fast mehr mögen als den eigenen Vater (der hatte sich nie viel gekümmert). Meine Tochter nennt ihn öfter "stiefväterchen", was sie aber sehr liebevoll meint. Papa bleibt eben Papa und er wird es auch immer bleiben. Ich denke auch, dass da ein wenig Selbstschutz auch dahinter steckt. Vielleicht ändert sich Papa ja mal und ich will Papa ncht kränken und zu jemand anderm so sagen.
Bei deinem Jungen könnte es ähnlich sein: Er hat keine guten Erfahrungen mit seiner Mutter gemacht, aber manchmal auch gute. Der Mensch erinnert lieber an das Gute und er hat auch im Kopf, dass vielleicht wieder eine Phase komen könnte in der Mama wieder mehr ihm zugewandt ist - da muss er ihr doch einen "Platz" im Leben frei halten, oder?
Auch wenn es für dich schwer zu akzeptieren ist - diesen Platz im Leben wird er ihr immer frei halten. Wer gibt schon gern die Hoffnung auf (überhaupt wenn man immer wieder die Erfahrung gemacht hat dass Liebhaben und Verlassensein in wechselnden Phasen auftritt)
Du bist sicher eine wichtige Person in seinem Leben und er mag dich sicher sehr! Aber Mama ist eben schon eine da, deshalb würde ich mit ihm darüber reden und eben dieses "Stief" aus der Welt schaffen und eine andere Bezeichnung wählen, die beide ok finden.
Kinder halten nun mal an ihren Eltern fest, auch wenn diese nicht so zu ihnen waren, wie sie siche es gewünscht hätten. Mich kränkt es manchmal auch sehr, wenn mein Sohn immer wieder in den besten Tönen über seine Vater spricht und immer wieder zu ihm fährt (um sich die nächste Enttäuschung zu holen ) Doch es ist und bleibt sein Vater und er wünscht sich nun mal nichts mehr, als dass er ein guter Vater gewesen wäre. Trotzdem liebt er seine Stiefvater sehr und genießt die Zeit mit ihm.
Außerdem haben beid eKinder schon verbalisiert, dass mein Mann toll ist und sie ihn gern als Vater gehabt hätten. Ja, sie haben ihn bei sich, sie lieben ihn, doch Vater ist ein anderer.
Deshalb kränk dichnicht zu sehr, wenn dein Sohn dich Stiefmutter nennt - er weiß ganz sicher, was er an dir hat, und wie gut es ihm mit dir geht. Er liebt dich sicher, doch er muss auch der Vergangenheit eine Paltz im Leben einräumen und das tut er eben auf diese Art.

Ich wünsch dir ein gutes Gespräch mit deinem Sohn und hoffe für dich, dass er bald mal Mom zu dir sagt...
Marie

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26. Juli 2009 um 8:17
In Antwort auf ronda_12555622

Kann dich gut verstehen, aber....
Hallo reenemaeuschen!

Ich kann gut verstehen, dass du dir wünscht, dass der Junge zu die Mama oder was ähliches zu dir sagt, aber in Kind in diesem Alter verbindet oft gaz andere Gefühle und Dinge mit dem Wort als du.
Seine Mutter wird immer seine Mama bleiben - egal was sie macht oder gemacht hat und sogar, wenn er selbst sie ablehnt.
Vielmehr solltest du ihm vermitteln, dass dich das Wort Stiefmutter kränkt. Das weiß er vielleicht gar nicht! Gemeinsam kann man dann ja auch nach einem anderen Wort suchen (z.B. Mom).

Meine Kinder haben auch ähnlich reagiert und ich selbst als Mutter kann die Beweggründe nicht so ganz nachvollziehen. Aber ich muss es wohl akzeptieren: Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte waren meine Kinder total begeistert, dass er auch Eltern hat, da sie ohnehin nur Kontakt zu meinen Eltern habe.
Beide verstehen sich sehr gut mit ihren "Großeltern", doch als diese ihnen angeboten haben Oma und Opa zu sagen, lehnten es beid ab! (ich hätte das NIE gedacht!!) Beide meinten, dass das nicht geht, weil sie eben nicht Oma uns Opa sind. seit dem sagen sie immer noch die Vornamen, was die Beiden doch ein wenig verletzt.
ich habe mal nachgefragt, warum sie das eigentlch nicht wollen, denn sie sind doch wie Oma und Opa zu ihnen - die Antwort war: Sie sind aber keine "echten" Oma und Opa. Beide haben mir aber gesagt, dass sie diese "Großeltern" sehr gerne haben und auch gern was mit ihnen unternehmen. In der Schule sagen sie schon mal "Großmutter", wenn sie über sie reden.
Auch zu meinem Partner würden sie nie im Leben Papa sagen. Auch wenn sie selbst schon betont haben, dass sie ihn fast mehr mögen als den eigenen Vater (der hatte sich nie viel gekümmert). Meine Tochter nennt ihn öfter "stiefväterchen", was sie aber sehr liebevoll meint. Papa bleibt eben Papa und er wird es auch immer bleiben. Ich denke auch, dass da ein wenig Selbstschutz auch dahinter steckt. Vielleicht ändert sich Papa ja mal und ich will Papa ncht kränken und zu jemand anderm so sagen.
Bei deinem Jungen könnte es ähnlich sein: Er hat keine guten Erfahrungen mit seiner Mutter gemacht, aber manchmal auch gute. Der Mensch erinnert lieber an das Gute und er hat auch im Kopf, dass vielleicht wieder eine Phase komen könnte in der Mama wieder mehr ihm zugewandt ist - da muss er ihr doch einen "Platz" im Leben frei halten, oder?
Auch wenn es für dich schwer zu akzeptieren ist - diesen Platz im Leben wird er ihr immer frei halten. Wer gibt schon gern die Hoffnung auf (überhaupt wenn man immer wieder die Erfahrung gemacht hat dass Liebhaben und Verlassensein in wechselnden Phasen auftritt)
Du bist sicher eine wichtige Person in seinem Leben und er mag dich sicher sehr! Aber Mama ist eben schon eine da, deshalb würde ich mit ihm darüber reden und eben dieses "Stief" aus der Welt schaffen und eine andere Bezeichnung wählen, die beide ok finden.
Kinder halten nun mal an ihren Eltern fest, auch wenn diese nicht so zu ihnen waren, wie sie siche es gewünscht hätten. Mich kränkt es manchmal auch sehr, wenn mein Sohn immer wieder in den besten Tönen über seine Vater spricht und immer wieder zu ihm fährt (um sich die nächste Enttäuschung zu holen ) Doch es ist und bleibt sein Vater und er wünscht sich nun mal nichts mehr, als dass er ein guter Vater gewesen wäre. Trotzdem liebt er seine Stiefvater sehr und genießt die Zeit mit ihm.
Außerdem haben beid eKinder schon verbalisiert, dass mein Mann toll ist und sie ihn gern als Vater gehabt hätten. Ja, sie haben ihn bei sich, sie lieben ihn, doch Vater ist ein anderer.
Deshalb kränk dichnicht zu sehr, wenn dein Sohn dich Stiefmutter nennt - er weiß ganz sicher, was er an dir hat, und wie gut es ihm mit dir geht. Er liebt dich sicher, doch er muss auch der Vergangenheit eine Paltz im Leben einräumen und das tut er eben auf diese Art.

Ich wünsch dir ein gutes Gespräch mit deinem Sohn und hoffe für dich, dass er bald mal Mom zu dir sagt...
Marie

Ups - falscher Name!
Hallo alle!
Meinte natürlich

Hallo Julchen!!!

Hab leider nicht auf den ersten Beitrag geschaut....

sorry!

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2. August 2009 um 0:18

Ach das freut mich aber dass das kleine Tief überwunden ist
Und Ihr habt auch noch was für die Zukunft einfach klar gestellt, was auch zum beiderseitigen Umgang nützlich ist bzw. dafür dass Ihr Euch wohl fühlen könnt miteinander.

Manchmal helfen klärende Gespräche und die Formulierung der eigenen Gefühle weiter Schön dass es so gut lief.

LG

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25. August 2009 um 12:45

WAS?
ICh würde es nie im leben weiter so mit mir machen lassen. Du machst Karriere und könntest ein super leben für DIch und Dein eigenes Kind bieten . Dafür fährt Dein Partner mit eigenem Sohn ins Urlaub........................ ...für Dein GELD !!!!!!! Dafür darfst Du deinen Partner einmal im MOnat für sich haben ! Respekt dass Du die beiden noch ernährst! ICh hätte den schon längst Koffer gepackt und adios gesagt!

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12. September 2009 um 19:56
In Antwort auf jihe_12557381

WAS?
ICh würde es nie im leben weiter so mit mir machen lassen. Du machst Karriere und könntest ein super leben für DIch und Dein eigenes Kind bieten . Dafür fährt Dein Partner mit eigenem Sohn ins Urlaub........................ ...für Dein GELD !!!!!!! Dafür darfst Du deinen Partner einmal im MOnat für sich haben ! Respekt dass Du die beiden noch ernährst! ICh hätte den schon längst Koffer gepackt und adios gesagt!

Julchen1968 mit news
Moin Mädels,
da hier einige Damen mein Thema für ihre Geschichten verwendet haben, freue ich mich bei jetziger Story auf Aufmerksamkeit für mich !

Nun habe ich meinen ersten Hochzeitstag hinter mir und mein Mann erklärt mir nach miesen Auseinandersetzungen das wir nun zu Viert (ein Sohn, eine Ehefrau (ich) und eine Geliebte) sind. Er ist mit seiner Fortbildung ducrh und wir wohnen nun wieder täglich zusammen. Ich bin am Ende. Er hat mir vor eine Wôche gesagt, dass er zwei Frauen hat. Nachdem ich ihm erklärt habe, er kann sich entscheiden, zu ihr zu fahren und es regeln für oder gegen mich, hat er sich indem er zu ihr fährt. Er hat sich für mich entschieden. Mir gesagt, dass er ihre Nummer und überhaupt den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. Da er aber in der letzten Woche trotzdem sehr abweisend war, mir nix erzählt hat auf mein Nachfragen, habe ich heute in seinen SMS (ja das macht man nicht), erfahren, dass sie fröhlich einen doppelt negativen Schwangerschaftstes hatte. Ich bin wie gelähmt. Mein Herz pochert. Und es ist wieder Kinderwochenende. Sein Sohn ist da. Ich will nicht vor ihm unser Drama ausbreiten. Obwohl ich das am liebsten machen würde. Was ratet ihr mir?

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