Home / Forum / Meine Familie / Stich ins Herz

Stich ins Herz

1. November 2009 um 14:21

Mein Mann und ich waren vor kurzem bei Freunden auf Babybesuch. Alles war sehr schön und er hält sich auch zurück mit seinen Erfahrungen. Nur als der Neuvater zu ihm dann sagte "Das mit den schlaflosen Nächten kennst du ja", mein Mann wissend nickte und erzählte, das hat mir einen blöden Stich ins Herz gegeben. Ich bin da raus bei dem Thema und fühle mich schlecht. Mir tut es weh, dass er das schon erlebt hat und wahrscheinlich auch bei unserem (zukünftigen) Baby jeder den Vergleich mit seinem Kind suchen wird. Es ist ein irrationales, nicht unbedingt steuerbares Gefühl, das mich nervt.

Puh, das musste mal raus. Wie geht ihr mit sowas um? Ganz easy oder verdrängt es? Wie ändert sich das, wenn tatsächlich ein eigenes Baby da ist? Ich hoffe doch, zum Positiven.

lg,
apfelzimt

Mehr lesen

2. November 2009 um 14:24

Hallo liebe Apfelzimt
Wie Du weißt hab ich ja mit meinem Mann bereits ein eigenes Kind und er hat eines aus erster Ehe.
Du weißt ja auch dass ich all die Gefühle die Du hast auch hatte.
Dass man also denkt dass man nicht die erste ist und dass er alles schon mal erlebt hat etc.
Also alles ganz normal.

Du weißt ja auch vielleicht noch, dass mit der Geburt unseres Sohnes die meisten dieser Gefühle auch verflogen sind, weil alles einfach schön war und ich ein Strahlen in seinen Augen erblicken konnte, dass er nun Vater UNSERES Kindes geworden ist. Und das ist mit keinem Erlebnis dieser Welt zu vergleichen, erst recht nicht mit der anderen Geburt, da er die Frau nicht geliebt hat, sondern aus Pflichtgefühl blieb und an allem teil hatte.
Bei uns jedoch war alles aus Liebe und gewollt und dieses Strahlen ist ein anderes, das hab ich auch auf Foto und schaue es mir immer gerne an.

Mit "Stich ins Herz" hast Du das gut beschrieben. Denn das war es auch. Denn die gesamte unglückliche Szenerie ist dem frischgebackenen Papa geschuldet, der wohl aus lauter frischem überschäumenden Vaterglück jede Sensibilität über Bord geworden hat.
Denn Dein Mann lebt nicht mehr mit dem Kind zusammen und ist mit einer neuen Partnerin glücklich. Die von ihm angesprochene Erfahrung stemmt aus seiner Exbeziehung. und daher spricht man sowas in Gegenwart der neuen Frau auch nicht an.
Jeder der es tut ignoriert Dich in dem Moment und ist unsensibel.
Was gut daran ist, ist dass Dein Mann sowas nicht von sich aus anfängt, sondern durch die Unsensibilität eines anderen erst dazu kam sowas zu erzählen.

Ganz ehrlich. Als wir noch kein Kind hatten, hab ich mich erst geweigert zu einem Baby-Antrittsbesuch seines Freundes mitzukommen, weil ich mich ausgeschlossen fühlte und man sich sowas auch dann nicht geben muss, wenn man drunter leidet noch kein gemeinsames kind zu haben.

Seit aber unser kleiner da ist, kommt es auch kaum zu solchen Aussagen der anderen, da immer unser kleiner im Vordergrund steht und nichti die ollen kammellen aus der Exbeziehung.
Die Leute haben für gewöhnlich auch schon ein Gespür dafür was sie sagen können ohne einen zu verletzen und was nicht. Wer dennoch über die Strenge schlägt ist halt auch unsensibel. Denn sie erinnern auch gleichzeitig den Mann an etwas was er ja jetzt erst mal nicht mehr hat, und was aus einer Zeit ist in die er sich vielleicht nicht hineinversetzen will.

Leider ist es so, dass solches Verhalten erst dann fast gänzlich reduziert sein wird, wenn ihr ein gemeinsames kind habt fürchte ich. Gerade bei so Baby-Antrittsbesuchen, Taufen etc. Aber dann ist auch alles gut.
Man muss sich das auch nicht immer anhören. Bei der Freundin des Bruders meines Mannes z.B. kam sowas auch ständig. Irgendwann hab ich sie dann unter vier Augen dezent darauf hingewiesen.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 14:49

Liebe Reene, liebe Kleinermaulwurff,
ich danke euch sehr für eure Antworten. Es tut immer wieder gut, zu lesen, dass man ganz "normal" ist und es auch anderen so geht.

Es ist schön, zu hören, dass es anders werden kann, wenn man ein eigenes Kind mit dem Partner hat. Das tut gut. Ich hoffe, dass es dann GAR KEINE viele Vergleiche mit "seiner" ersten Schwangerschaft (ihr wisst schon) gibt, aber ich denke ja nicht, dass jemand so unsensibel sein wird. Und ich hoffe, dass dann auch in der Babyzeit etc. nicht zu oft in den Vordergrund gestellt wird, dass er das alles ja schon einmal erlebt hat. Ich habe keine Ahnung, warum mir das so gegen den Strich geht und mich das so verletzt, aber es ist eben so.

Der Neo-Papa hat das wohl nicht böse gemeint, ich denke eher, dass er meinen Mann ins Gespräch so miteinbeziehen wollte und er hat auch nicht nachgefragt oder so bzw. hat mein Mann auch nicht sehr viel dazu gesagt. Unsensibel ist es trotzdem, ja. Ich fürchte, dass das Leute, die nicht in dieser Situation sind, kaum nachvollziehen können. Und gerade frischgebackene Eltern sehen wohl alles aus der Sicht des Kindes. Vor allem einige junge Mütter. Eine Freundin meines Mannes hat Anfangs immer wieder in meiner Anwesenheit gefragt, wie es denn der Kindsmutter gehe und das arme Kind etc., dabei kannten die sich nur flüchtig. Ich denke, die können sich gar nicht vorstellen, dass das daneben ist.

Vielleicht muss ich auch ein wenig cooler auf solche Dinge reagieren. Gerade bei seiner Familie ist sein Kind halt genauso Enkelkind wie unser gemeinsames. Dennoch denke ich, kann man sich das Recht herausnehmen, zu sagen, wenn es einem zu viel ist. Ich hoffe sehr, dass es unsere Schwangerschaft und das, was folgt, nicht beinträchtigt. Vielleicht habe ich dann aber auch ganz andere Prioritäten und es ist mir ohnehin nicht mehr so wichtig, was irgendwer sagt.

Lieben Gruß,
apfelzimt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 16:31
In Antwort auf apfelzimt

Liebe Reene, liebe Kleinermaulwurff,
ich danke euch sehr für eure Antworten. Es tut immer wieder gut, zu lesen, dass man ganz "normal" ist und es auch anderen so geht.

Es ist schön, zu hören, dass es anders werden kann, wenn man ein eigenes Kind mit dem Partner hat. Das tut gut. Ich hoffe, dass es dann GAR KEINE viele Vergleiche mit "seiner" ersten Schwangerschaft (ihr wisst schon) gibt, aber ich denke ja nicht, dass jemand so unsensibel sein wird. Und ich hoffe, dass dann auch in der Babyzeit etc. nicht zu oft in den Vordergrund gestellt wird, dass er das alles ja schon einmal erlebt hat. Ich habe keine Ahnung, warum mir das so gegen den Strich geht und mich das so verletzt, aber es ist eben so.

Der Neo-Papa hat das wohl nicht böse gemeint, ich denke eher, dass er meinen Mann ins Gespräch so miteinbeziehen wollte und er hat auch nicht nachgefragt oder so bzw. hat mein Mann auch nicht sehr viel dazu gesagt. Unsensibel ist es trotzdem, ja. Ich fürchte, dass das Leute, die nicht in dieser Situation sind, kaum nachvollziehen können. Und gerade frischgebackene Eltern sehen wohl alles aus der Sicht des Kindes. Vor allem einige junge Mütter. Eine Freundin meines Mannes hat Anfangs immer wieder in meiner Anwesenheit gefragt, wie es denn der Kindsmutter gehe und das arme Kind etc., dabei kannten die sich nur flüchtig. Ich denke, die können sich gar nicht vorstellen, dass das daneben ist.

Vielleicht muss ich auch ein wenig cooler auf solche Dinge reagieren. Gerade bei seiner Familie ist sein Kind halt genauso Enkelkind wie unser gemeinsames. Dennoch denke ich, kann man sich das Recht herausnehmen, zu sagen, wenn es einem zu viel ist. Ich hoffe sehr, dass es unsere Schwangerschaft und das, was folgt, nicht beinträchtigt. Vielleicht habe ich dann aber auch ganz andere Prioritäten und es ist mir ohnehin nicht mehr so wichtig, was irgendwer sagt.

Lieben Gruß,
apfelzimt


Ja, genau so ist es.
Ich hab seit der Geburt meines Sohnes ganz andere Prioritäten. Zum einen kommen halt aufgrund dass mein Sohn im Vordergrund steht und MEINE Mutterchaft in erster Linie, nicht mehr so viele solcher Bemerkungen.
Und zum anderen empfinde ich vieles einfach ganz anders.

Ich bin so sehr in meiner Mutterschaft drin und mit dem Kind und allem drum und dran beschäftigt, dass mich sowas gar nicht mehr allzu lange beschäftigt.
Ab und zu kommen auch noch von meinem Mann hier und da Bemerkungen. Aber die stecke ich halt locker weg und sitz ja immerhin mit meinem Kleinen im Arm da. Und mein Mann hält sich da wirklich auch zurück muss man sagen.

Genau, es gibt Menschen die sehen alles aus der Kindperspektive und haben selbst nie in solch einer Situation gesteckt. Sie können kaum nachvollziehen wie man sich da fühlt und sind dann auch mal unsensibel, ohne es manchmal zu merken.

Es ist nun einmal so, dass dadurch dass nur er ein Kind hat und DU nicht, seine VATERSCHAFT im Vordergrund steht, wenn es ums Thema Kind geht.
Sobald man jedoch selbst Mutter wird, interessiert seine Vaterschaft keinen mehr und die Mutter steht im Vordergrund und das was sie emfindet und wie sie alles handhabt.

Es war bei uns auch so, dass die Großeltern die Einstellung hatten, dass auch das ältere Kind meines Mannes ebenso gleichgestelltes Enkelkind sei wie alle anderen.
Aber die Realität sieht halt nun einmal anders aus.
Bei uns kam ja hier hinzu dass er das Kind seit Dezember nicht mehr sehen darf, dadurch ist ja schon vieles eh ganz anders.
Aber auch wenn es nicht so wäre, ist es doch so dass das Kind aus einer Exbeziehung einen anderen Stand hat.
Da kann man noch so nach Gleichstellung ringen.
Allein Geschwisterkinder haben doch noch nicht mal den gleichen Stand und man kann sie nie absolut gleich behandeln, weil etwa anderes Geschlecht Alter etc. vorhanden sind.
Wie sollte man das erst recht mit Enkeln aus verschiedenen Beziehungen tun können.

Bei uns ist es so dass mein Mann unser Kind jederzeit einfach zu den Großeltern mitnehmen kann. Unser Sohn ist bei allen Familietreffen dabei, er ist flexibel. Unser Sohn ist immer mit seiner Mutter anwesend und wenn man dann mit den anderen Frauen oder der Oma über Mutterschaft und Frauensachen redet die das Kind betreffen, dann bin ich anwesend und kann mitreden und die Ex nicht. Das Kind der Ex hat immer eine Sonderstellung. Die Mutter kann nicht erzählen wie es gegenwärtig so läuft mit dem Kind und wie was gehandhabt wird. Vieles mit diesem Kind wird einfach im dunkeln bleiben.
Die Menschen um Euch und selbst der Partner werden nur beschränkte Einsicht in das Leben eines Kindes haben das aus einer Exbeziehung stammt.
Aus Erfahrung kann man nur aus der Zeit vor der Trennung sprechen. Danach fängt eine Ära an, zu der kaum einer Zugang hat, außer der Ex selbst. Und die ist nicht da um davon zu berichten.

Mein Mann war bei seinem großen Sohn bis das Kind 1,5 Jahre alt war. Ich weiß also jetzt schon dass ca. in einem halben Jahr eine Zeit beginnen wird, die auch für ihn sehr neu sein wird und alle Erfahrung die er dann macht auch für ihn die erste sein wird. Das kann er anhand von Besuchen gar nicht am Großen erleben, sondern nur an unserem Kind.
Das ist zwar traurig aber nun einmal unabwendbare Realität. Und das gilt auch für die Großeltern.
Daher kann man hier gar nicht gleich behandeln, man kann sich nur bemühen, das Kind aus der Ex Beziehung nicht noch zusätzlich zu benachteiligen.

Alles was man hier tun kann ist es den KONTAKT aufrecht zu halten und dem Kind zu vermitteln dass man an ihm interessiert ist, es liebt, für es da ist wenn es einen braucht und ihm eine nette Zeit bescheren. Mehr geht nicht, auch wenn man es wollte.
Sonst hätte man eben dem Kind zuliebe beim Expartner bleiben müssen.
Aber der Partner hat sich nun einmal dagegen entschieden und nun ist alles so wie es ist.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 18:45
In Antwort auf kleinermaulwurff


Ja, genau so ist es.
Ich hab seit der Geburt meines Sohnes ganz andere Prioritäten. Zum einen kommen halt aufgrund dass mein Sohn im Vordergrund steht und MEINE Mutterchaft in erster Linie, nicht mehr so viele solcher Bemerkungen.
Und zum anderen empfinde ich vieles einfach ganz anders.

Ich bin so sehr in meiner Mutterschaft drin und mit dem Kind und allem drum und dran beschäftigt, dass mich sowas gar nicht mehr allzu lange beschäftigt.
Ab und zu kommen auch noch von meinem Mann hier und da Bemerkungen. Aber die stecke ich halt locker weg und sitz ja immerhin mit meinem Kleinen im Arm da. Und mein Mann hält sich da wirklich auch zurück muss man sagen.

Genau, es gibt Menschen die sehen alles aus der Kindperspektive und haben selbst nie in solch einer Situation gesteckt. Sie können kaum nachvollziehen wie man sich da fühlt und sind dann auch mal unsensibel, ohne es manchmal zu merken.

Es ist nun einmal so, dass dadurch dass nur er ein Kind hat und DU nicht, seine VATERSCHAFT im Vordergrund steht, wenn es ums Thema Kind geht.
Sobald man jedoch selbst Mutter wird, interessiert seine Vaterschaft keinen mehr und die Mutter steht im Vordergrund und das was sie emfindet und wie sie alles handhabt.

Es war bei uns auch so, dass die Großeltern die Einstellung hatten, dass auch das ältere Kind meines Mannes ebenso gleichgestelltes Enkelkind sei wie alle anderen.
Aber die Realität sieht halt nun einmal anders aus.
Bei uns kam ja hier hinzu dass er das Kind seit Dezember nicht mehr sehen darf, dadurch ist ja schon vieles eh ganz anders.
Aber auch wenn es nicht so wäre, ist es doch so dass das Kind aus einer Exbeziehung einen anderen Stand hat.
Da kann man noch so nach Gleichstellung ringen.
Allein Geschwisterkinder haben doch noch nicht mal den gleichen Stand und man kann sie nie absolut gleich behandeln, weil etwa anderes Geschlecht Alter etc. vorhanden sind.
Wie sollte man das erst recht mit Enkeln aus verschiedenen Beziehungen tun können.

Bei uns ist es so dass mein Mann unser Kind jederzeit einfach zu den Großeltern mitnehmen kann. Unser Sohn ist bei allen Familietreffen dabei, er ist flexibel. Unser Sohn ist immer mit seiner Mutter anwesend und wenn man dann mit den anderen Frauen oder der Oma über Mutterschaft und Frauensachen redet die das Kind betreffen, dann bin ich anwesend und kann mitreden und die Ex nicht. Das Kind der Ex hat immer eine Sonderstellung. Die Mutter kann nicht erzählen wie es gegenwärtig so läuft mit dem Kind und wie was gehandhabt wird. Vieles mit diesem Kind wird einfach im dunkeln bleiben.
Die Menschen um Euch und selbst der Partner werden nur beschränkte Einsicht in das Leben eines Kindes haben das aus einer Exbeziehung stammt.
Aus Erfahrung kann man nur aus der Zeit vor der Trennung sprechen. Danach fängt eine Ära an, zu der kaum einer Zugang hat, außer der Ex selbst. Und die ist nicht da um davon zu berichten.

Mein Mann war bei seinem großen Sohn bis das Kind 1,5 Jahre alt war. Ich weiß also jetzt schon dass ca. in einem halben Jahr eine Zeit beginnen wird, die auch für ihn sehr neu sein wird und alle Erfahrung die er dann macht auch für ihn die erste sein wird. Das kann er anhand von Besuchen gar nicht am Großen erleben, sondern nur an unserem Kind.
Das ist zwar traurig aber nun einmal unabwendbare Realität. Und das gilt auch für die Großeltern.
Daher kann man hier gar nicht gleich behandeln, man kann sich nur bemühen, das Kind aus der Ex Beziehung nicht noch zusätzlich zu benachteiligen.

Alles was man hier tun kann ist es den KONTAKT aufrecht zu halten und dem Kind zu vermitteln dass man an ihm interessiert ist, es liebt, für es da ist wenn es einen braucht und ihm eine nette Zeit bescheren. Mehr geht nicht, auch wenn man es wollte.
Sonst hätte man eben dem Kind zuliebe beim Expartner bleiben müssen.
Aber der Partner hat sich nun einmal dagegen entschieden und nun ist alles so wie es ist.

LG


Ich mache aber auch die Erfahrung, dass gerade bei dem Trennungskind von den Eltern meines Mannes viel versucht wird, um etwas zu kompensieren. Sprich, sie übertreiben es manchmal völlig. Nur als Beispiel: Sie haben eine Weile immer, wenn wir bei ihnen waren, einen Stuhl zwischen uns gequetscht (wirklich mit "Gewalt"), um das Kind (damals 7) zwischen uns zu platzieren. Ich empfand das wirklich als unangenehm, wie ein aufgezwungenes Statement. Sogar eigene Kinder möchte ich nicht zwischen uns haben, sondern links und rechts von uns. Das hat aufgehört, mein Mann (er hatte das gar nicht gemerkt, bis ich ihn drauf aufmerksam machte) hat das dann einfach unterbunden.

Ich denke schon, dass bei uns ein guter Kontakt zwischen dem Mädchen und den Großeltern bestehen bleibt, sie sehen sich auch regelmäßig (aber ohne die Mutter), da sie alle mit der Mutter normal auskommen. Das stört mich auch überhaupt nicht, ich finde es sogar gut, es hat im Grunde auch nichts mit mir zu tun. Unsere gemeinsamen Kinder werden sie wegen der Entfernung vielleicht sogar weniger sehen. Seine Eltern sind mir da aber auch gar nicht so wichtig, sondern meine. Und da stehen die echten Enkel natürlich ganz vorne.

Nur diese Vergleiche - die prallen nicht an mir ab. Ich habe ein wenig überlegt: Ich denke, es hat erstens den Grund, dass meine (für mich ja einzigartige) Rolle mit der einer anderen verglichen wird bzw. ich (oder mein Kind) an ihr gemessen wird und ich nichts dagegen tun kann, weil es ja Tatsache ist, dass da schon mal was war. Zweitens denke ich, geht es darum, dass ich mich um diese Exklusivität betrogen fühle, weil sie in unserer Gesellschaft als Norm betrachtet wird. Daher reagiere ich wohl so bei Vergleichen und auch dann, wenn jemand von seiner Vergangenheit mit Kind spricht.

Aber es stimmt sicher: Es wird nie das gleiche sein wie ein Kind, das immer bei seinem Vater (und seiner Mutter) ist. Man kriegt einfach nicht so viel mit wie in einer intakten Familie. Und durch den Altersunterschied (nach grober Planung dann 10 Jahre) ist vieles vom ersten Kind als Baby sowieso Schnee von gestern.

Da ich noch nicht ganz bereit für ein Baby bin, muss ich das wohl noch ein wenig mit mir rumschleppen. Andererseits kann man das meist super verdrängen, denn wir kommen nur eher selten in solche Situationen. Nur manchmal steigere ich mich ein wenig rein und da hilft es sehr, mit Leuten zu schreiben, die das nachvollziehen können.

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 18:51

Liebe Reene,
es ist schade, dass du nun in deiner Beziehung kein Baby bekommen kannst. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ich wünsche dir, dass du mit dieser Lebensentscheidung klarkommst und glücklich wirst. Leicht stelle ich mir das nicht vor.

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 19:48
In Antwort auf apfelzimt


Ich mache aber auch die Erfahrung, dass gerade bei dem Trennungskind von den Eltern meines Mannes viel versucht wird, um etwas zu kompensieren. Sprich, sie übertreiben es manchmal völlig. Nur als Beispiel: Sie haben eine Weile immer, wenn wir bei ihnen waren, einen Stuhl zwischen uns gequetscht (wirklich mit "Gewalt"), um das Kind (damals 7) zwischen uns zu platzieren. Ich empfand das wirklich als unangenehm, wie ein aufgezwungenes Statement. Sogar eigene Kinder möchte ich nicht zwischen uns haben, sondern links und rechts von uns. Das hat aufgehört, mein Mann (er hatte das gar nicht gemerkt, bis ich ihn drauf aufmerksam machte) hat das dann einfach unterbunden.

Ich denke schon, dass bei uns ein guter Kontakt zwischen dem Mädchen und den Großeltern bestehen bleibt, sie sehen sich auch regelmäßig (aber ohne die Mutter), da sie alle mit der Mutter normal auskommen. Das stört mich auch überhaupt nicht, ich finde es sogar gut, es hat im Grunde auch nichts mit mir zu tun. Unsere gemeinsamen Kinder werden sie wegen der Entfernung vielleicht sogar weniger sehen. Seine Eltern sind mir da aber auch gar nicht so wichtig, sondern meine. Und da stehen die echten Enkel natürlich ganz vorne.

Nur diese Vergleiche - die prallen nicht an mir ab. Ich habe ein wenig überlegt: Ich denke, es hat erstens den Grund, dass meine (für mich ja einzigartige) Rolle mit der einer anderen verglichen wird bzw. ich (oder mein Kind) an ihr gemessen wird und ich nichts dagegen tun kann, weil es ja Tatsache ist, dass da schon mal was war. Zweitens denke ich, geht es darum, dass ich mich um diese Exklusivität betrogen fühle, weil sie in unserer Gesellschaft als Norm betrachtet wird. Daher reagiere ich wohl so bei Vergleichen und auch dann, wenn jemand von seiner Vergangenheit mit Kind spricht.

Aber es stimmt sicher: Es wird nie das gleiche sein wie ein Kind, das immer bei seinem Vater (und seiner Mutter) ist. Man kriegt einfach nicht so viel mit wie in einer intakten Familie. Und durch den Altersunterschied (nach grober Planung dann 10 Jahre) ist vieles vom ersten Kind als Baby sowieso Schnee von gestern.

Da ich noch nicht ganz bereit für ein Baby bin, muss ich das wohl noch ein wenig mit mir rumschleppen. Andererseits kann man das meist super verdrängen, denn wir kommen nur eher selten in solche Situationen. Nur manchmal steigere ich mich ein wenig rein und da hilft es sehr, mit Leuten zu schreiben, die das nachvollziehen können.

Lieben Gruß


Ja, das mit dem Kompensieren der Großeltern kenne ich.
Da wird dann ein extra riesen Trara gemacht.
Aber als mein Baby auf der Welt war hat das auch plötzlich aufgehört, weil die so entzückt vom Baby waren, dass die sich automatisch auch um das Baby gekümmert haben.

Vorher haben die vieles gemacht, was gerade viele Väter in solchen Fällen falsch machen.
Also alles durchgehen lassen und das Kind auf ein Podes stellen etc.
Mit der Zeit sind die auf Normal gekommen.
Ich mein mittlerweile habe ich das Gefühl dass die solange so ein tratra gemacht haben, wie die dachten dass es von ihrem sohn auch nur diesen einen Enkel geben wird und die das deshalb besonders behutsam behandeln müssen.
Und natürlich auch deshalb weil es das Kind ja so hart hat.

Als dann aber mein Baby auf der Welt war haben die sich auf einmal total verändert und ich hatte das Gefühl dass die sich jetzt sogar an dem Jungen rächen. Der war natürlich durch diese Sonderstellung total verzogen und hat die auch gehauen ohne dass die sich wehrten oder beleidigt, schlimmen Unfug angstellt und die haben es nicht unterbunden etc.
Als dann mein kleiner auf der welt war und er schon als kleines baby so ein schatz war und ruhig und lieb, haben die ihm dann ständig mein baby vorgehalten wie lieb es doch sei etc. Weil der Große ja schon als Baby so unruhig war und das blieb auch später so.

Ich hatte das Gefühl dass die sich nun in der Sicherheit wägen, dass es nicht das einzige Kind auf ewig von ihrem geliebten sohn sein wird und die deshalb auch lockerer wurden.
Aber es war auch eine Gewohnheit da, die dadurch entstand, dass wir auf vielen besuchen mit meinem Baby waren, wo der Große nicht anwesend sein konnte, weil er ja nicht da war, sondern nur zu festen Zeiten.
Da war dann viel besuch und so da und wir waren als familie dann immer zu dritt präsent. Was sich auch wohl so ins gedächtnis brannte. Der Umgang zu diesen Zeiten war ja dann mit meinem Baby normal, also die Großeltern führten keinen Affentanz mehr auf.
Wenn dann der Große auch noch dazu kam, wenn er besuchstag hatte, dann hat sich dieses normale Verhalten auch fortgesetzt weil es sich eingebürgert hatte und komisch gewesen wäre, wenn sie auf einmal bei ihm alles durchgehen lassen und einen affentanz aufführen, den sie bei meinem ja nicht aufführten.
Also normalisiert ein gemeinsames Kind ja auch.

Im März erwarte ich ja mein zweites Baby und da wird dann die Aufmerksamkeit auf diesem Baby liegen und mein älteres Kind wird dann auch teilen müssen. So ist ja die Natur der Dinge, die dann auch für Kinder aus Exbeziehungen stammen.

Ja, das kenne ich. Also sowas wie mit dem Stuhl ist echt nervig. Ich hab damals auch immer gedacht dass ich Dinge durchgehen lassen muss, die ich nicht mal bei meinen eigenen Kindern so machen würde.
Das konnte ich natürlich nicht belegen und man hätte sagen können, bekomm erst mal kinder und dann sieht es anders aus.
Heute weiß ich dass es so ist.
Ich bin viel strenger zu meinem Sohn als ich es zum Sohn meines Mannes sein konnte. Da war ich einfach machtlos.
Ich habe ein gutes Beispiel hier schon einmal nieder geschrieben.
Der große hämmerte mit seinen Füßen ganz schlimm aufs Armaturenbrett meines Autos und ich konnte nix dagegen tun.
Jetzt hat mein Sohn auch damit angefangen und ich hab erst mal mit Neinsagen versucht und wurde dann auch echt wütend.
Zur Not setz ich den nach Hinten und dann ist ruh damit. Auf jeden Fall bin ich hier nicht machtlos. Aber bei dem Kind des Mannes ist man das leider oftmals schon.

Ja, und am Ende hat man ja eigene Eltern, bei denen die eigenen Kinder auch wichtig sind.

Also bei mir ist es nicht der Vergleich mit der Ex der mich störte, weil ich da immer tausendmal besser abschnitt, da die so katastrophal war.
Aber wenn das bei Euch nicht der Fall war hat man vielleicht auch daran auch noch zu knabbern.

Sorry liebe Reneemäuschen, wollte Dich unten nicht wegdrängen. Ich antworte nur direkt auf ihre Antwort drunter, weil ich gleichzeitig lese und schreibe Deshalb ist die Antwort hier drunter

Lieben Gruß an Euch beide

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 20:18
In Antwort auf kleinermaulwurff


Ja, das mit dem Kompensieren der Großeltern kenne ich.
Da wird dann ein extra riesen Trara gemacht.
Aber als mein Baby auf der Welt war hat das auch plötzlich aufgehört, weil die so entzückt vom Baby waren, dass die sich automatisch auch um das Baby gekümmert haben.

Vorher haben die vieles gemacht, was gerade viele Väter in solchen Fällen falsch machen.
Also alles durchgehen lassen und das Kind auf ein Podes stellen etc.
Mit der Zeit sind die auf Normal gekommen.
Ich mein mittlerweile habe ich das Gefühl dass die solange so ein tratra gemacht haben, wie die dachten dass es von ihrem sohn auch nur diesen einen Enkel geben wird und die das deshalb besonders behutsam behandeln müssen.
Und natürlich auch deshalb weil es das Kind ja so hart hat.

Als dann aber mein Baby auf der Welt war haben die sich auf einmal total verändert und ich hatte das Gefühl dass die sich jetzt sogar an dem Jungen rächen. Der war natürlich durch diese Sonderstellung total verzogen und hat die auch gehauen ohne dass die sich wehrten oder beleidigt, schlimmen Unfug angstellt und die haben es nicht unterbunden etc.
Als dann mein kleiner auf der welt war und er schon als kleines baby so ein schatz war und ruhig und lieb, haben die ihm dann ständig mein baby vorgehalten wie lieb es doch sei etc. Weil der Große ja schon als Baby so unruhig war und das blieb auch später so.

Ich hatte das Gefühl dass die sich nun in der Sicherheit wägen, dass es nicht das einzige Kind auf ewig von ihrem geliebten sohn sein wird und die deshalb auch lockerer wurden.
Aber es war auch eine Gewohnheit da, die dadurch entstand, dass wir auf vielen besuchen mit meinem Baby waren, wo der Große nicht anwesend sein konnte, weil er ja nicht da war, sondern nur zu festen Zeiten.
Da war dann viel besuch und so da und wir waren als familie dann immer zu dritt präsent. Was sich auch wohl so ins gedächtnis brannte. Der Umgang zu diesen Zeiten war ja dann mit meinem Baby normal, also die Großeltern führten keinen Affentanz mehr auf.
Wenn dann der Große auch noch dazu kam, wenn er besuchstag hatte, dann hat sich dieses normale Verhalten auch fortgesetzt weil es sich eingebürgert hatte und komisch gewesen wäre, wenn sie auf einmal bei ihm alles durchgehen lassen und einen affentanz aufführen, den sie bei meinem ja nicht aufführten.
Also normalisiert ein gemeinsames Kind ja auch.

Im März erwarte ich ja mein zweites Baby und da wird dann die Aufmerksamkeit auf diesem Baby liegen und mein älteres Kind wird dann auch teilen müssen. So ist ja die Natur der Dinge, die dann auch für Kinder aus Exbeziehungen stammen.

Ja, das kenne ich. Also sowas wie mit dem Stuhl ist echt nervig. Ich hab damals auch immer gedacht dass ich Dinge durchgehen lassen muss, die ich nicht mal bei meinen eigenen Kindern so machen würde.
Das konnte ich natürlich nicht belegen und man hätte sagen können, bekomm erst mal kinder und dann sieht es anders aus.
Heute weiß ich dass es so ist.
Ich bin viel strenger zu meinem Sohn als ich es zum Sohn meines Mannes sein konnte. Da war ich einfach machtlos.
Ich habe ein gutes Beispiel hier schon einmal nieder geschrieben.
Der große hämmerte mit seinen Füßen ganz schlimm aufs Armaturenbrett meines Autos und ich konnte nix dagegen tun.
Jetzt hat mein Sohn auch damit angefangen und ich hab erst mal mit Neinsagen versucht und wurde dann auch echt wütend.
Zur Not setz ich den nach Hinten und dann ist ruh damit. Auf jeden Fall bin ich hier nicht machtlos. Aber bei dem Kind des Mannes ist man das leider oftmals schon.

Ja, und am Ende hat man ja eigene Eltern, bei denen die eigenen Kinder auch wichtig sind.

Also bei mir ist es nicht der Vergleich mit der Ex der mich störte, weil ich da immer tausendmal besser abschnitt, da die so katastrophal war.
Aber wenn das bei Euch nicht der Fall war hat man vielleicht auch daran auch noch zu knabbern.

Sorry liebe Reneemäuschen, wollte Dich unten nicht wegdrängen. Ich antworte nur direkt auf ihre Antwort drunter, weil ich gleichzeitig lese und schreibe Deshalb ist die Antwort hier drunter

Lieben Gruß an Euch beide


*lach* Nein, also von der Ex und ihrer Erziehung wird in der Familie, wenn überhaupt, meist negativ gesprochen, so dass ich das schon wieder fast daneben finde, weil mich das genauso wenig interessiert wie etwas Positives.

Die Mutter meines Mannes hätte wohl sogar am liebsten, dass das Mädchen zu uns zieht, weil sie die Erziehungsmethoden nicht gut findet. Das finde ich eigentlich fahrlässig, da eine Mutter-Tocher-Beziehung was ganz wichtiges ist und zwischen den beiden auch gut funktioniert. Das sollte man nicht torpedieren, da sag ich aber auch ganz klar meine Meinung. Und - solange alles im Rahmen bleibt - erzieht jeder so, wie er es für richtig hält, das wird ja auch für mich gelten, da gefällt ihnen sicher auch manches nicht.

Mein Mann blieb halt wegen dem Kind erstmal noch bei ihr, jetzt findet er aber auch viel mehr Negatives als Positives (auch hier interessiert mich weder noch, sie ist auch fast nie Gesprächsthema). Sie haben auch keinen Kontakt, außer wegen dem Abholen.

Es ist also nicht der Vergleich mit der Ex als Person, sondern mit ihrer Rolle - als Mutter seines Kindes. Und mit dieser Situation. Ich habe ja auch einen Ex und kann über ihn nicht viel Negatives sagen. Doch wäre da ein Kind... puh, ich weiß nicht, ob das für meinen Mann so leicht wäre. Vielleicht stört mich der Vergleich aber auch deshalb, weil die Frau halt nicht wegzubeamen ist wie ein "normaler" Expartner. Irgendwie bleibt sie immer da, wenn auch nicht in unserem normalen Alltag.

Schön, dass dieses Missverhältnis beim Verwöhnen etc. durch die Großeltern mit eurem Baby ein Ende gefunden hat.

Ich denke da eigentlich normalerweise nicht drüber nach, aber momentan beschäftigt es mich doch.

Kommt dein Mann noch immer damit klar, dass er den Sohn nicht sehen kann?

Lieben Gruß



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2009 um 20:19

Schön,
dass das für dich doch so passt und klappt. Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2009 um 13:30


Mann, bin ich momentan empfindlich. Ich empfinde es als unsensibel, wenn in meiner Gegenwart gefragt wird, wo die KM wohnt etc. und nicht damit aufgehört wird, bis mein Mann das Thema wechselt...

Aber - ich war dann einfach fies und habe begonnen, etwas über meinen langjährigen Exfreund zu erzählen *g* Lustig, da hat dann keiner nachgefragt, außer meinem Mann, der mich kennt und sehr cool gekontert hat. Das Kind fand das alles sehr spannend und fragte nach. Bis die Bekannte das Thema schnell wechselte. Na sowas aber auch

Ausgleichende Gerechtigkeit mit Schock-Effekt, wenn auch etwas kindisch. Mache ich ab jetzt öfter.

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. November 2009 um 14:03
In Antwort auf apfelzimt


Mann, bin ich momentan empfindlich. Ich empfinde es als unsensibel, wenn in meiner Gegenwart gefragt wird, wo die KM wohnt etc. und nicht damit aufgehört wird, bis mein Mann das Thema wechselt...

Aber - ich war dann einfach fies und habe begonnen, etwas über meinen langjährigen Exfreund zu erzählen *g* Lustig, da hat dann keiner nachgefragt, außer meinem Mann, der mich kennt und sehr cool gekontert hat. Das Kind fand das alles sehr spannend und fragte nach. Bis die Bekannte das Thema schnell wechselte. Na sowas aber auch

Ausgleichende Gerechtigkeit mit Schock-Effekt, wenn auch etwas kindisch. Mache ich ab jetzt öfter.

Lieben Gruß


Manchmal tut es gut etwas kindisch zu sein

Auf jeden Fall ist es gut dass Du in der Situation einen Weg gefunden hast um nicht immer wieder tatenlos alles runter zu schlucken und außenstehende Dritte zu sein.

Meine Güte, wen interessiert denn wo die Frau wohnt. Die haben doch echt einen Knall
Ich sag ja, wenn der Tag lang wird oder kein Gesprächsstoff mehr da ist, bietet sich das "Skandal-Bildzeitung-Thema" Ex und Kind immer gut an für so Doofis, um wieder etwas dramatischen Zündstoff in die Ruhe zu streuen. Dann isses nicht mehr so langweilig Egal auf wessen kosten...

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. November 2009 um 16:56
In Antwort auf kleinermaulwurff


Manchmal tut es gut etwas kindisch zu sein

Auf jeden Fall ist es gut dass Du in der Situation einen Weg gefunden hast um nicht immer wieder tatenlos alles runter zu schlucken und außenstehende Dritte zu sein.

Meine Güte, wen interessiert denn wo die Frau wohnt. Die haben doch echt einen Knall
Ich sag ja, wenn der Tag lang wird oder kein Gesprächsstoff mehr da ist, bietet sich das "Skandal-Bildzeitung-Thema" Ex und Kind immer gut an für so Doofis, um wieder etwas dramatischen Zündstoff in die Ruhe zu streuen. Dann isses nicht mehr so langweilig Egal auf wessen kosten...

LG

Ja,
man kann dann auch immer schön betroffen ob des armen Trennungskindes sein und Mitleid haben

In dem Fall war es der Klassiker schlechthin: Junge Mutter, deren Beziehung mit dem Vater des Kindes gerade sehr kriselt. Psychologisch braucht man da gar nicht bewandert zu sein, um solche Aussagen dann zu deuten.

Warum sind eigentlich meine Freunde alle normal und manche seiner so sonderbar Naja, jedenfalls tut es gut, sich hier auszukotzen

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2009 um 16:46

..zu "Stich ins Herz"
Hallo ihr Lieben!

Hab das hier mal gelesen und atme auf...

Ich bin nicht alleine... ....

Ich bin mit einem Mann zusammen, der 3 Kinder hat. 2 aus 1. Ehe.
Er ist nicht abgeneigt noch Kinder zu bekommen und ich könnte es mir mit ihm sehr gut vorstellen (könnt ihr nachlesen in meinem Thread..)
Doch der liebe Vergleich....es tut mir oft sehr weh, wenn wir alle am Tisch sitzen und die Kinder fangen ganz unbekümmert an von früher zu reden..so nach dem Motto "weißt du Papa, als wir da gewohnt haben, da war doch das und das" oder die alt bekannten Babygeschichten, die aufkommen, bei Bildern oder Bekannten. Dann fühle ich mich so ätzend. Er hatte das alles schon. Er hat so eine große Vergangenheit und ich stehe vor einem Anfang. Ich kann nicht mitfühlen, ich weiß nciht wie das ist und dann das die Andere das alles schon mit ihm hatte. Ganz ehrlich, wenn ich nur an so ein Bild denke, wird mir schlecht...

Aber es gibt auch eine gute Neuigkeit...denn es ist tatsächlich so, das es etwas vollkommen anderes ist, wenn ein Kind von einer anderen Frau auf die Welt kommt.
Zwar war die 2. Ehe nicht von Dauer, aber die Tatsache, wie er war, als die kleine auf die Welt kam ( das habe ich im laufe der Zeit gemerkt, wie unterschiedlich das alles ist, obwohl seine Kinder ja eine "Einehit" sind) und wie er dann damit umgegangen ist, zeigt mir, das, wenn ich von ihm schwanger werde, es zwar sein 4. Kind ist, aber er mit so einer Art Euphorie und "Neuanfang" an den Lebensabschnitt geht, lässt mich hoffen

Letztens war eine verzwickte Situation mit der Kleinen und obwohl er schon 2 Töchter hat, purzelte aus ihm raus: "das hab ich noch nicht erlebt..." fazit: Jedes Kind ist anders.
Okay, 1000 Dinge werden ihm bekannt vorkommen, aber man darf sich nicht von diesem Gefühl ( der hat das mit der anderen gehabt..zu sehr reinziehen lassen)
Allein die Tatsache das es dann von der 3. Frau (oh gott, das hört sich richtig schrecklich an oder?) WEnn ich das so bei meinen Freunden und Familie erzähle, welche Wünsche ich habe, spüre ich richtig, wie das Klischee ihre Augen rollen lässt...)
Ich denke mir so: Anstatt zu denken: Er hat das alles schon erlebt, denken: Eigentlich kann ich doch froh sein, einen Partner zu haben, der in gewissen Situtionen cool reagieren kann, weil er einfach manche Dinge schon kennt.

In vielen Fällen schaffe ich das, aber natürlich kommen bei mir diese gewissen Gefühle immer wieder hoch. Es gibt immer zwei Seiten. Der Partner, der entweder sensibel darauf reagiert und versucht auf Dich einzugehen oder eben nciht und man selbst, wie man zu den Dingen steht und bereit ist, sich selbst zu sagen: Dies und das ist Vergangenheit und das was präsent ist (wie die Ex als Mutter und nciht als Partnerin und eben das Kind) als Glas zu betrachten, das halb voll oder halb leer ist.
..... Ich hoffe, das wir es alle zum größten Teil schaffen werden, das Positive aus allem ziehen zu können!

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2009 um 19:55
In Antwort auf katina_11986284

..zu "Stich ins Herz"
Hallo ihr Lieben!

Hab das hier mal gelesen und atme auf...

Ich bin nicht alleine... ....

Ich bin mit einem Mann zusammen, der 3 Kinder hat. 2 aus 1. Ehe.
Er ist nicht abgeneigt noch Kinder zu bekommen und ich könnte es mir mit ihm sehr gut vorstellen (könnt ihr nachlesen in meinem Thread..)
Doch der liebe Vergleich....es tut mir oft sehr weh, wenn wir alle am Tisch sitzen und die Kinder fangen ganz unbekümmert an von früher zu reden..so nach dem Motto "weißt du Papa, als wir da gewohnt haben, da war doch das und das" oder die alt bekannten Babygeschichten, die aufkommen, bei Bildern oder Bekannten. Dann fühle ich mich so ätzend. Er hatte das alles schon. Er hat so eine große Vergangenheit und ich stehe vor einem Anfang. Ich kann nicht mitfühlen, ich weiß nciht wie das ist und dann das die Andere das alles schon mit ihm hatte. Ganz ehrlich, wenn ich nur an so ein Bild denke, wird mir schlecht...

Aber es gibt auch eine gute Neuigkeit...denn es ist tatsächlich so, das es etwas vollkommen anderes ist, wenn ein Kind von einer anderen Frau auf die Welt kommt.
Zwar war die 2. Ehe nicht von Dauer, aber die Tatsache, wie er war, als die kleine auf die Welt kam ( das habe ich im laufe der Zeit gemerkt, wie unterschiedlich das alles ist, obwohl seine Kinder ja eine "Einehit" sind) und wie er dann damit umgegangen ist, zeigt mir, das, wenn ich von ihm schwanger werde, es zwar sein 4. Kind ist, aber er mit so einer Art Euphorie und "Neuanfang" an den Lebensabschnitt geht, lässt mich hoffen

Letztens war eine verzwickte Situation mit der Kleinen und obwohl er schon 2 Töchter hat, purzelte aus ihm raus: "das hab ich noch nicht erlebt..." fazit: Jedes Kind ist anders.
Okay, 1000 Dinge werden ihm bekannt vorkommen, aber man darf sich nicht von diesem Gefühl ( der hat das mit der anderen gehabt..zu sehr reinziehen lassen)
Allein die Tatsache das es dann von der 3. Frau (oh gott, das hört sich richtig schrecklich an oder?) WEnn ich das so bei meinen Freunden und Familie erzähle, welche Wünsche ich habe, spüre ich richtig, wie das Klischee ihre Augen rollen lässt...)
Ich denke mir so: Anstatt zu denken: Er hat das alles schon erlebt, denken: Eigentlich kann ich doch froh sein, einen Partner zu haben, der in gewissen Situtionen cool reagieren kann, weil er einfach manche Dinge schon kennt.

In vielen Fällen schaffe ich das, aber natürlich kommen bei mir diese gewissen Gefühle immer wieder hoch. Es gibt immer zwei Seiten. Der Partner, der entweder sensibel darauf reagiert und versucht auf Dich einzugehen oder eben nciht und man selbst, wie man zu den Dingen steht und bereit ist, sich selbst zu sagen: Dies und das ist Vergangenheit und das was präsent ist (wie die Ex als Mutter und nciht als Partnerin und eben das Kind) als Glas zu betrachten, das halb voll oder halb leer ist.
..... Ich hoffe, das wir es alle zum größten Teil schaffen werden, das Positive aus allem ziehen zu können!

LG

Wie gesagt
Diese Gefühle und Gedanken kenne ich schon sehr gut.
Sie waren vor der Geburt meines Kindes genauso da.
Es ist irgendwie desillusionierend.
Denn man weiß dass man nie den geliebten Mann zum Vater wird machen können, denn er ist es schon.
Man hört ja immer so viele Storys, wie sich Männer fühlen wenn sie zum ersten mal Vater werden etc.
All das werde ich meinem Mann nie geben können war mein Gedanken.

Aber wie ich schon woanders schrieb verflog der sobald mein Sohn geboren wurde, weil mir klar wurde dass das ganze auch seine Vorteile hat. Denn dadurch stand ich und meine Mutterschaft umso mehr im Vordergrund. Es ging nämlich darum dass ICH zum ersten mal Mutter werde und das hatte ER mir gegeben.
Gleichzeitig ist es so, dass die Geburt so ein einmaliges Erlebnis war, dass es unverwechselbar ist.
Wenn ich die Fotos ansehe auf denen er zum ersten mal das Baby im Arm hält, sehe ich ein Strahlen und eine Begeisterung in seinen Augen, die mich schon so befriedigt, dass es mittlerweile egal ist, ob er das zum ersten mal erlebt oder nicht. Mit mir hat er es zumindest zum ersten mal erlebt

Aber ich kann auch alle anderen Gefühle nachvollziehen.
Ach was meinst Du was ich alles für irrationale Gefühle hatte.
Die sind nicht steuerbar und kommen einfach, selbst wenn man sie weg haben will, da sie eigentlich dumm wirken.
Er hat ja einen Sohn. Also wollte ich unbedingt auch einen Sohn haben, weil mein Mann seinen Sohn so sehr liebte und ich Angst hatte, dass er ein Mädchen vielleicht nicht so lieben wird bzw. nicht so viel damit anfangen kann wie mit seinem ersten Sohn. Und es wurde ja auch ein Junge.
Ich habe mich riesig gefreut, obwohl ich lieber immer ein Mädchen wollte So kanns gehen.

Dann hatte ich immer im Hinterkopf so eine Art Wettbewerb mit der Kindsmutter, da ich nicht viel über sie wusste und auch nicht fragen wollte. Also ging ich davon aus dass bei ihr alles in der Hinsicht perfekt war.
Ich wollte also stillen, eine natürliche Geburt und dass mein Sohn auch eine ordentliche Größe hat wenn er auf die Welt kommt.
Wie kam es: Ich hatte einen Kaiserschnitt, konnte nicht stillen und mein Sohn ist sogar erheblich größer auf die Welt gekommen. Total kindisch ich weiß, aber ich hab mich zumindest über letzteres sehr gefreut und war stolz drauf.
Im nachhinein erfuhr ich dass sie nicht gestillt hatte, weil sie Raucherin ist
Wenn ich hätte stillen können, hätte ich es auf jeden Fall getan. Also auch unabhängig von dem unterschwelligen Wettbewerb. Ich hatte Angst dass meiner einen Nachteil haben könnte, indem ich nicht stille, weil ich Angst hatte dass ein Flaschenkind kleiner wird und anfälliger für Krankheiten etc. Ich hatte einfach Angst davor, dass beide Brüder erwachsen sind und meiner von zarter kleiner Statur sein würde, während der andere stark und groß wäre. Bei meinem Mann ist es so mit seinem Bruder, der Bruder ist viel kleiner und zarter.

Aber all diese Gedanken sind echt wie weggeflogen, weil einfach nach der Geburt eine Natürlichkeit eingekehrt ist und ich einfach ganz andere Sorgen habe. Man ist halt auch beschäftigt und das Kind steht völlig im Vordergrund und schiebt so sinnlose Gedanken ganz weit weg.

Ich glaube solange man noch keine Mutter ist und nicht mal schwanger ist, dann gehen einem solche Gedanken automatisch durch den Kopf. Erst recht wenn man den Mann so sehr liebt und sich so nah auf ihn eingelassen hat.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember 2009 um 21:17
In Antwort auf katina_11986284

..zu "Stich ins Herz"
Hallo ihr Lieben!

Hab das hier mal gelesen und atme auf...

Ich bin nicht alleine... ....

Ich bin mit einem Mann zusammen, der 3 Kinder hat. 2 aus 1. Ehe.
Er ist nicht abgeneigt noch Kinder zu bekommen und ich könnte es mir mit ihm sehr gut vorstellen (könnt ihr nachlesen in meinem Thread..)
Doch der liebe Vergleich....es tut mir oft sehr weh, wenn wir alle am Tisch sitzen und die Kinder fangen ganz unbekümmert an von früher zu reden..so nach dem Motto "weißt du Papa, als wir da gewohnt haben, da war doch das und das" oder die alt bekannten Babygeschichten, die aufkommen, bei Bildern oder Bekannten. Dann fühle ich mich so ätzend. Er hatte das alles schon. Er hat so eine große Vergangenheit und ich stehe vor einem Anfang. Ich kann nicht mitfühlen, ich weiß nciht wie das ist und dann das die Andere das alles schon mit ihm hatte. Ganz ehrlich, wenn ich nur an so ein Bild denke, wird mir schlecht...

Aber es gibt auch eine gute Neuigkeit...denn es ist tatsächlich so, das es etwas vollkommen anderes ist, wenn ein Kind von einer anderen Frau auf die Welt kommt.
Zwar war die 2. Ehe nicht von Dauer, aber die Tatsache, wie er war, als die kleine auf die Welt kam ( das habe ich im laufe der Zeit gemerkt, wie unterschiedlich das alles ist, obwohl seine Kinder ja eine "Einehit" sind) und wie er dann damit umgegangen ist, zeigt mir, das, wenn ich von ihm schwanger werde, es zwar sein 4. Kind ist, aber er mit so einer Art Euphorie und "Neuanfang" an den Lebensabschnitt geht, lässt mich hoffen

Letztens war eine verzwickte Situation mit der Kleinen und obwohl er schon 2 Töchter hat, purzelte aus ihm raus: "das hab ich noch nicht erlebt..." fazit: Jedes Kind ist anders.
Okay, 1000 Dinge werden ihm bekannt vorkommen, aber man darf sich nicht von diesem Gefühl ( der hat das mit der anderen gehabt..zu sehr reinziehen lassen)
Allein die Tatsache das es dann von der 3. Frau (oh gott, das hört sich richtig schrecklich an oder?) WEnn ich das so bei meinen Freunden und Familie erzähle, welche Wünsche ich habe, spüre ich richtig, wie das Klischee ihre Augen rollen lässt...)
Ich denke mir so: Anstatt zu denken: Er hat das alles schon erlebt, denken: Eigentlich kann ich doch froh sein, einen Partner zu haben, der in gewissen Situtionen cool reagieren kann, weil er einfach manche Dinge schon kennt.

In vielen Fällen schaffe ich das, aber natürlich kommen bei mir diese gewissen Gefühle immer wieder hoch. Es gibt immer zwei Seiten. Der Partner, der entweder sensibel darauf reagiert und versucht auf Dich einzugehen oder eben nciht und man selbst, wie man zu den Dingen steht und bereit ist, sich selbst zu sagen: Dies und das ist Vergangenheit und das was präsent ist (wie die Ex als Mutter und nciht als Partnerin und eben das Kind) als Glas zu betrachten, das halb voll oder halb leer ist.
..... Ich hoffe, das wir es alle zum größten Teil schaffen werden, das Positive aus allem ziehen zu können!

LG

Hi
Ja, man ist nicht alleine Schon dafür ist der Austausch hier gut. Nunja, diese Gedanken, dass er gewisse Dinge schon "kann" kenne ich, erstmal klingt es ja schon positiv, aber mir helfen sie nicht. Es macht mich eher ein wenig traurig. Eher hilft mir sxhon, dass gewisse Fehler dann bei uns wohl nicht mehr so vorkommen werden, weil sie ja schon mal gemacht wurden. Und wirklich erleichtert stimmt mich, was kleinermaulwurff schreibt, dass es bei einem eigenen Kind nicht mehr so wichtig ist, weil man dann ganz andere Prioritäten hat und die eigene kleine neue Familie an erster Stelle steht. Ich glaube auch, dass die Ex dann sehr in den Hintergrund rückt für alle und sein Kind, wenn es kommt, eher als Teil der eigenen Familie von allen gesehen wird.

Deine Empfindungen kenne ich alle und den "Kloß" auch. Das gehört wohl alles dazu, leider. Aber es macht uns auch stärker
(hoffe ich).

Alles Liebe für dich und ich schau auch noch in deinen Threat.

Apfelzimt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Januar 2010 um 17:17

Das kenne ich auch
Huhu Apfelzimt, ohja das Ganze kommt mir sehr bekannt vor.... Das Theater kann wirklich nervig und verletzent sein! Mir ist es auch oft so ergangen und am schlimmsten empfand ich es, als meine beste Freundin schwanger war und meinen Verlobten (wollen dieses Jahr heiraten) zu seinem Sohn (5 1/2 Jahre), welcher bei uns lebt, über diesen als Baby geredet haben.... ich selbst habe den Kleinen erst kennen gelernt, als die Beiden (Vater und Sohn) 1 Jahr allein zusammen gelebt haben und die Scheidung der EX bereits eingereicht war....Der Kleine war da 3... Ich kam mir auch wie das 3. Rad am Wagen vor und als wir sie dann im Krankenhaus besucht haben, als ihre Tochter gerade geboren war, hat er mich unbewußt total kritisiert. Ich habe der Kleinen über die Stirn gestreichelt und er rief sofort

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Februar 2010 um 10:13

Hallo Apfelzimt
ich glaub das ändert sich nicht.
Ich hab mit meinem Freund vor 3 Monaten eine gemeinsame Tochter bekommen. Und trotzdem gibt es mir einen Stich ins Herz, wenn andere andeuten, dass er das ja alles schon mal erlebt hat. Sie denken alle, dass er schon ein Kind hat. Er war aber nur mit einer Frau zusammen, die eine Tochter hatte, es war nicht sein Kind und sie waren nicht verheiratet. Er sieht die Kleine natürlich wie ein leibliches Kind an, weil er 4 Jahre mit ihr zusammengelebt hat und sie noch ein Baby war.
Nun haben wir ein Baby und ich möchte natürlich, dass es etwas besonderes ist und reagiere genervt auf Vergleiche Bekannter usw. Ich denke es ist so eine Art Eifersucht, die vielleicht normal ist. Solange Du Verständnis dafür hast, dass er nun mal Vater "ist", ist es sicher okay.Da er mit Dir und Eurem Baby zusammenleben wird und ihr Euch ( sicher ) liebt, was ja mit Seiner Ex nicht so sein wird, denn sie haben sich getrennt, werden seine Gefühle für "Euch" sicher die intensiveren sein. "DU HAST IHN IN DEINEM LEBEN; ALS PARTNER UND VATER EURES KINDES" das sollte Dich beruhigen. Laß Dir die Gegenwart von der Vergangenheit nicht vermiesen. Genieß das was Ihr habt. Laß da nix ran....
Für Euer Kind ist wichtig, dass IHR die Familie seid.
Liebe Grüßle Lucky

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Februar 2010 um 10:57
In Antwort auf laryn_12938654

Hallo Apfelzimt
ich glaub das ändert sich nicht.
Ich hab mit meinem Freund vor 3 Monaten eine gemeinsame Tochter bekommen. Und trotzdem gibt es mir einen Stich ins Herz, wenn andere andeuten, dass er das ja alles schon mal erlebt hat. Sie denken alle, dass er schon ein Kind hat. Er war aber nur mit einer Frau zusammen, die eine Tochter hatte, es war nicht sein Kind und sie waren nicht verheiratet. Er sieht die Kleine natürlich wie ein leibliches Kind an, weil er 4 Jahre mit ihr zusammengelebt hat und sie noch ein Baby war.
Nun haben wir ein Baby und ich möchte natürlich, dass es etwas besonderes ist und reagiere genervt auf Vergleiche Bekannter usw. Ich denke es ist so eine Art Eifersucht, die vielleicht normal ist. Solange Du Verständnis dafür hast, dass er nun mal Vater "ist", ist es sicher okay.Da er mit Dir und Eurem Baby zusammenleben wird und ihr Euch ( sicher ) liebt, was ja mit Seiner Ex nicht so sein wird, denn sie haben sich getrennt, werden seine Gefühle für "Euch" sicher die intensiveren sein. "DU HAST IHN IN DEINEM LEBEN; ALS PARTNER UND VATER EURES KINDES" das sollte Dich beruhigen. Laß Dir die Gegenwart von der Vergangenheit nicht vermiesen. Genieß das was Ihr habt. Laß da nix ran....
Für Euer Kind ist wichtig, dass IHR die Familie seid.
Liebe Grüßle Lucky

Hallo Lucky
Ich finde das von den Personen die so etwas in Deiner Gegenwart sagen extrem unsensibel.
Zumal es ja nicht sein leibliches Kind war.
Das was Du nun mit Deinem Partner hast ist einfach etwas ganz anderes. Er ist nun wirklich zum ersten mal Vater geworden und das kann euch auch keiner nehmen.

Weißte was, diese Stimmen werden auch mit der Zeit verstummen. Da bin ich mir sicher.
Bei uns war es auch so, dass zu Anfang auch hier und da mal eine Bemerkung kam, weil sich die Menschen erst einmal daran gewöhnen mussten, dass er jetzt nun mal eine neue Familie hat und Kind mit einer anderen Frau.

Wir sind als Familie so eine feste Einheit geworden und haben uns in alles so sehr hinein gelebt, dass es keiner mehr wagen würde, da solche Bemerkungen von sich zu geben.

Mein Sohn ist nun bald 18 Monate. Das ist schon eine Schwelle für mich die wir betreten. Mein Mann hat nur die ersten 1,5 Jahre mit dem Sohn aus erster Ehe in einer Familie gelebt. Danach hat er ihn nur noch am Wochenende gesehen.
Das bedeutet. dass nun alles was er mit unserer Familie leben wird, erfahren wird, einfach doch neu sein wird.
Es ist ein Unterschied ob man miteinander lebt oder sich nur an den Wochenenden ohne das andere Elternteil erlebt.

Es hört sich vielleicht eh für Außenstehende doof an was ich hier schreibe. Denn wer das alles nicht kennt, denkt sicher, über was für einen Quatsch man sich da doch Gedanken macht und dass es doch eigentlich nicht fair gegenüber dem anderen Kind ist so konkurrenzmäßig zu denken.
Es geht jedoch um Gefühle die man hat.
Ich würde es weniger als Eifersucht bezeichnen. Ich würde es eher als ein Gefühl der Unzulänglichkeit bezeichnen. Wir Frauen wollen wenn wir ein Kind kriegen doch so gerne dem Mann das Gefühl vermitteln dass er nun Vater geworden ist. Das ist etwas wundervolles und eine Erfahrung die sehr schön ist. Vor allem wenn man andere Männer so schwärmen hört, wie unbeschreiblich einzigartig das Gefühl des Vaterwerdens war und wie schön und interessant gerade die erste Zeit mit den Babys war.
Daher ist es einfach betrübend, das Gefühl zu haben, dass man das nie einem Mann geben kann und er schon alles kennt.
Man selbst hingegen erlebt alles so, nämlich zum ersten mal. Also der Mann kann einem dieses Gefühl wiederum vermitteln, da man zum ersten mal Mutter wird. Aber als Elternpaar das gerade ein Kind bekommt, unterscheidet sich einfach der Erfahrungshorizont. Und das kann auch traurig machen.

Vielleicht sollte man solche Bemerkungen auch einfach nicht an sich rankommen lassen. Denn immerhin ist es so, dass man mit dem Partner doch etwas einmaliges erlebt, das er so nicht kannte.
Nämlich eine intaktes friedliches Familienleben, in dem der Mann sein Vatersein genießen kann und das Kind nicht nur um des Kindes willen liebt, sondern weil er in dem Kind auch so viel erblicken kann, das er von der rührt die er so sehr liebt.

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Februar 2010 um 19:18
In Antwort auf laryn_12938654

Hallo Apfelzimt
ich glaub das ändert sich nicht.
Ich hab mit meinem Freund vor 3 Monaten eine gemeinsame Tochter bekommen. Und trotzdem gibt es mir einen Stich ins Herz, wenn andere andeuten, dass er das ja alles schon mal erlebt hat. Sie denken alle, dass er schon ein Kind hat. Er war aber nur mit einer Frau zusammen, die eine Tochter hatte, es war nicht sein Kind und sie waren nicht verheiratet. Er sieht die Kleine natürlich wie ein leibliches Kind an, weil er 4 Jahre mit ihr zusammengelebt hat und sie noch ein Baby war.
Nun haben wir ein Baby und ich möchte natürlich, dass es etwas besonderes ist und reagiere genervt auf Vergleiche Bekannter usw. Ich denke es ist so eine Art Eifersucht, die vielleicht normal ist. Solange Du Verständnis dafür hast, dass er nun mal Vater "ist", ist es sicher okay.Da er mit Dir und Eurem Baby zusammenleben wird und ihr Euch ( sicher ) liebt, was ja mit Seiner Ex nicht so sein wird, denn sie haben sich getrennt, werden seine Gefühle für "Euch" sicher die intensiveren sein. "DU HAST IHN IN DEINEM LEBEN; ALS PARTNER UND VATER EURES KINDES" das sollte Dich beruhigen. Laß Dir die Gegenwart von der Vergangenheit nicht vermiesen. Genieß das was Ihr habt. Laß da nix ran....
Für Euer Kind ist wichtig, dass IHR die Familie seid.
Liebe Grüßle Lucky

Hallo Lucky,
danke für deinen Beitrag. Ich denke auch, dass sich manches einfach nicht vermeiden lässt. Da war ja schließlich schon mal was und das wissen die Leute auch.

Du hast auch völlig Recht mit dem, was du schreibst. Man sollte sich auf die Gegenwart und Zukunft konzentrieren, es ist schließlich mein Leben. Ich hoffe mal, ich krieg das dann auch so hin. Allerdings ist bei dem Altersunterschied dann wirklich vieles aus seiner Vergangenheit wohl schon weit weg, auch für die anderen.

Was kleinermaulwurff geschrieben hat, habe ich mir ein paar Mal durchgelesen. Ein interessanter Gedanke, dass meine Mutterschaft dann umso mehr im Vordergrund steht, weil das für mich ja völlig neu ist.

Und sollte jemand auf die Idee kommen, Schlafenszeiten, Schreien, Aussehen etc. unseres Babys mit seinem damals zu vergleichen und meines schneidet schlechter ab... da wird derjenige sicher ganz schnell merken, dass das daneben war

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Februar 2010 um 14:59
In Antwort auf kleinermaulwurff

Hallo Lucky
Ich finde das von den Personen die so etwas in Deiner Gegenwart sagen extrem unsensibel.
Zumal es ja nicht sein leibliches Kind war.
Das was Du nun mit Deinem Partner hast ist einfach etwas ganz anderes. Er ist nun wirklich zum ersten mal Vater geworden und das kann euch auch keiner nehmen.

Weißte was, diese Stimmen werden auch mit der Zeit verstummen. Da bin ich mir sicher.
Bei uns war es auch so, dass zu Anfang auch hier und da mal eine Bemerkung kam, weil sich die Menschen erst einmal daran gewöhnen mussten, dass er jetzt nun mal eine neue Familie hat und Kind mit einer anderen Frau.

Wir sind als Familie so eine feste Einheit geworden und haben uns in alles so sehr hinein gelebt, dass es keiner mehr wagen würde, da solche Bemerkungen von sich zu geben.

Mein Sohn ist nun bald 18 Monate. Das ist schon eine Schwelle für mich die wir betreten. Mein Mann hat nur die ersten 1,5 Jahre mit dem Sohn aus erster Ehe in einer Familie gelebt. Danach hat er ihn nur noch am Wochenende gesehen.
Das bedeutet. dass nun alles was er mit unserer Familie leben wird, erfahren wird, einfach doch neu sein wird.
Es ist ein Unterschied ob man miteinander lebt oder sich nur an den Wochenenden ohne das andere Elternteil erlebt.

Es hört sich vielleicht eh für Außenstehende doof an was ich hier schreibe. Denn wer das alles nicht kennt, denkt sicher, über was für einen Quatsch man sich da doch Gedanken macht und dass es doch eigentlich nicht fair gegenüber dem anderen Kind ist so konkurrenzmäßig zu denken.
Es geht jedoch um Gefühle die man hat.
Ich würde es weniger als Eifersucht bezeichnen. Ich würde es eher als ein Gefühl der Unzulänglichkeit bezeichnen. Wir Frauen wollen wenn wir ein Kind kriegen doch so gerne dem Mann das Gefühl vermitteln dass er nun Vater geworden ist. Das ist etwas wundervolles und eine Erfahrung die sehr schön ist. Vor allem wenn man andere Männer so schwärmen hört, wie unbeschreiblich einzigartig das Gefühl des Vaterwerdens war und wie schön und interessant gerade die erste Zeit mit den Babys war.
Daher ist es einfach betrübend, das Gefühl zu haben, dass man das nie einem Mann geben kann und er schon alles kennt.
Man selbst hingegen erlebt alles so, nämlich zum ersten mal. Also der Mann kann einem dieses Gefühl wiederum vermitteln, da man zum ersten mal Mutter wird. Aber als Elternpaar das gerade ein Kind bekommt, unterscheidet sich einfach der Erfahrungshorizont. Und das kann auch traurig machen.

Vielleicht sollte man solche Bemerkungen auch einfach nicht an sich rankommen lassen. Denn immerhin ist es so, dass man mit dem Partner doch etwas einmaliges erlebt, das er so nicht kannte.
Nämlich eine intaktes friedliches Familienleben, in dem der Mann sein Vatersein genießen kann und das Kind nicht nur um des Kindes willen liebt, sondern weil er in dem Kind auch so viel erblicken kann, das er von der rührt die er so sehr liebt.

Lg

Hallo kleiner Maulwurf
ja das tröstet mich auch, dass mein Partner in unserer Beziehung der Vater sein kann, der er dort ja niemals war.
Es gibt aber einen kleinen Wehmutstropfen: Du schreibst davon, dass es für die Vater ja wunderschön und beglückend ist, wenn das Kind erst mal auf der Welt ist. Bei mir ging die Geburt ziemlich schnell, nur 3 Std, nur 3 Presswehen. Mein Freund dachte : "jetzt gehts richtig los", da war schon das Kind da. Wir hatten ein Familienzimmer im Krankenhaus, weil ich es mir so schön vorstellte, die erste Zeit gemeinsam mit unserem Kind. Aber irgendwie war es komosch. Als er am nächten morgen der Tochter der EX mitteilte, dass unser Kind auf der Welt ist, da hat sie irgendwie suggeriert, dass sie nun denkt, dass er SIE nicht mehr lieb hat. Die nächsten Tage waren davon überschattet. Er machte sich solche Sorgen, wegen seinem Verhältnis zu diesem Mädchen, dass er in meinen Augen UNSER KIND/ SEIN KIND gar nicht mehr richtig wahrgenommen hat. Ich muß dazu sagen, dass solche " Verlustängste" des Mädchens aus der früheren Beziehung von der EX geschürt werden, die es nicht verkraftet, dass er jetzt eine "richtige" Familie gründet. obwohl sie selbst seit Jahren in ner festen Beziehung lebt und ihr Partner die Kleine sogar adoptieren wollte.
Nun ist unser Kind 3,5 Monate alt und es wird langsam besser. Wie wachsen als Familie zusammen und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er Vergleiche anstellt. Der Stich ins Herz bleibt, wenn Bekannte unsensibel sind, so wie hier beschrieben. Im Grunde ist es doof, denn man kann viele Kinder lieben, ohne einem davon etwas wegzunehmen, so ist es nun mal mit Geschwistern... Liebe Grüßle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Februar 2010 um 15:09
In Antwort auf laryn_12938654

Hallo kleiner Maulwurf
ja das tröstet mich auch, dass mein Partner in unserer Beziehung der Vater sein kann, der er dort ja niemals war.
Es gibt aber einen kleinen Wehmutstropfen: Du schreibst davon, dass es für die Vater ja wunderschön und beglückend ist, wenn das Kind erst mal auf der Welt ist. Bei mir ging die Geburt ziemlich schnell, nur 3 Std, nur 3 Presswehen. Mein Freund dachte : "jetzt gehts richtig los", da war schon das Kind da. Wir hatten ein Familienzimmer im Krankenhaus, weil ich es mir so schön vorstellte, die erste Zeit gemeinsam mit unserem Kind. Aber irgendwie war es komosch. Als er am nächten morgen der Tochter der EX mitteilte, dass unser Kind auf der Welt ist, da hat sie irgendwie suggeriert, dass sie nun denkt, dass er SIE nicht mehr lieb hat. Die nächsten Tage waren davon überschattet. Er machte sich solche Sorgen, wegen seinem Verhältnis zu diesem Mädchen, dass er in meinen Augen UNSER KIND/ SEIN KIND gar nicht mehr richtig wahrgenommen hat. Ich muß dazu sagen, dass solche " Verlustängste" des Mädchens aus der früheren Beziehung von der EX geschürt werden, die es nicht verkraftet, dass er jetzt eine "richtige" Familie gründet. obwohl sie selbst seit Jahren in ner festen Beziehung lebt und ihr Partner die Kleine sogar adoptieren wollte.
Nun ist unser Kind 3,5 Monate alt und es wird langsam besser. Wie wachsen als Familie zusammen und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er Vergleiche anstellt. Der Stich ins Herz bleibt, wenn Bekannte unsensibel sind, so wie hier beschrieben. Im Grunde ist es doof, denn man kann viele Kinder lieben, ohne einem davon etwas wegzunehmen, so ist es nun mal mit Geschwistern... Liebe Grüßle

Nachtrag:
....Ich denke es ist vielleicht auch was genetisches---bei aller Vernunft-----:
vielleicht ist es in uns, dass wir den "eigenen Nachwuchs" einfach vom Vater besonders beachtet, geliebt und gesichert wissen möchten.... Dass wir auch als Frau " die Eine" sein wollen. Der Gedanke daran, dass man die " Nummer Zwei" sein könnte, und es ja auch irgendwie ist, denn die Familie ( wenn auch unglücklich ) hat er nun mal schon mit einer anderen Frau gelebt, tut einem weh.
Aber ich denke unsere Männer beweisen uns immer wieder, dass sie uns lieben und dass es allein deshalb schöner, intensiver und erfüllender sein muß, als das Vatersein in der gescheiterten Beziehung.
Darauf müssen wir vertrauen!!! Und es genießen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2010 um 10:16
In Antwort auf laryn_12938654

Nachtrag:
....Ich denke es ist vielleicht auch was genetisches---bei aller Vernunft-----:
vielleicht ist es in uns, dass wir den "eigenen Nachwuchs" einfach vom Vater besonders beachtet, geliebt und gesichert wissen möchten.... Dass wir auch als Frau " die Eine" sein wollen. Der Gedanke daran, dass man die " Nummer Zwei" sein könnte, und es ja auch irgendwie ist, denn die Familie ( wenn auch unglücklich ) hat er nun mal schon mit einer anderen Frau gelebt, tut einem weh.
Aber ich denke unsere Männer beweisen uns immer wieder, dass sie uns lieben und dass es allein deshalb schöner, intensiver und erfüllender sein muß, als das Vatersein in der gescheiterten Beziehung.
Darauf müssen wir vertrauen!!! Und es genießen.

Ich verstehe Deine Gefühle sehr gut
Es tut mir sehr leid dass gerade die ersten Tage so überschattet waren.

Übrigens hatte ich einen unbeplanten Kaiserschnitt und mein Mann hat sich große Sorgen um mich gemacht. Daher unterschied sich schon allein die Geburt von der ersten Geburt.
Und ein Unterschied der vom ersten Anblick bis heute da ist und den ich spüre ist, dass mein Mann, wenn er unseren Sohn anblickt, auch die Frau in ihm sieht die er so sehr liebt.
Da ich auch ihn in unserem Sohn sehe, weiß ich wie groß dieses Gefühl ist. Bei der Ex war es nur pflichtgefühl und Liebe gegenüber einem Kinde.
Hinzu kommt mit der Zeit auch dass die Erziehung der Frau Früchte trägt und sich die Behandlung des Kindes in seinem Charakter nieder schlägt. Auch das findet er ganz toll und ist entzückt.
Bei der Ex war es so dass er immer ihre Eigenschaften im gemeinsamen Kind erblickte, die ihm so verhasst waren. Das machte ihn sehr traurig.

Ja, es kann durchaus sein, dass es auch genetisch bedingt ist, dass man Einzigartigkeit haben möchte.

Als die Ex erfuhr dass er noch einmal Vater geworden ist, hat sie total überreagiert und ihn noch einmal mit mehren Klagen und Anzeigen überzogen. Daher kenne ich das sehr gut mit der Eifersucht der Ex.
Erst da erfuhren wir auch dass sie einen Freund hat, den sie dann auch sehr offensiv bei jeder Gelegenheit vorführte.

Es war leider bei uns auch so, dass der Große Bruder zu Anfang alles erstickte. Also die erste Zeit war für mich auch sehr schwierig. Was vor allem daran lag, dass das Kind ja jedes Wochenende da war und die Situation mit der Konfrontation mit der Ex bei meinem Mann sehr viel Aggressionen in ihm hervorrief. Daher konnte ich die erste Zeit auch nicht genießen und machte mir große Sorgen.
Außerdem war der Junge schon immer sehr anstrengend und forderte seinen Vater extrem, da er die Vernachlässigung der Mutter am Wochenende bei Papa ausgleichen wollte denke ich.
So konnte sich mein Mann gar nicht auf unser Baby einlassen und war viel mehr mit dem Großen beschäftigt.
Ich hatte Angst davor dass er gar keine richtige Bindung zu unserem Sohn aufbauen kann und es nie werden wird wie mit dem anderen Sohn, bei dem er immerhin ungestört eine enge Bindung aufbauen konnte. Das tat mir auch weh.

Seit Dezember 2009 kann er ja den Großen nicht mehr sehen. Seitdem ist vieles völlig anders und mein Mann vergöttert unseren Sohn.
So traurig es ist, konnte er erst dann sich auf unseren Sohn richtig einlassen. Ich wüsste nicht was wäre wenn es so weiter gegangen wäre. Das hätte mich auch fertig gemacht, weil eben alles so schlecht lief, weil da ein unheimlicher Druck und negative Energien von der Ex über den Sohn bei uns ankamen.

Daher kann ich Dich gut verstehen.
Jetzt bekommen wir ja in gut 2 Wochen auch noch einen weiteren Sohn. Das ist sehr schön, da es nämlich auch etwas ganz anderes ist.
Auch die Schwangerschaft habe ich schon so empfunden.
Seine Ex hatte nie zwei Kinder mit geringem Abstand mit ihm und war auch nie schwanger mit Kleinkind.
Wenn ich im Krankenhaus bin muss sich mein Mann um unseren ersten Sohn kümmern und wir werden Geschwister im Haus haben. Also etwas ganz anderes einfach.
Und irgendwie gibt mir das ein sehr gutes Gefühl - auch der Einzigartigkeit

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2010 um 11:42
In Antwort auf kleinermaulwurff

Ich verstehe Deine Gefühle sehr gut
Es tut mir sehr leid dass gerade die ersten Tage so überschattet waren.

Übrigens hatte ich einen unbeplanten Kaiserschnitt und mein Mann hat sich große Sorgen um mich gemacht. Daher unterschied sich schon allein die Geburt von der ersten Geburt.
Und ein Unterschied der vom ersten Anblick bis heute da ist und den ich spüre ist, dass mein Mann, wenn er unseren Sohn anblickt, auch die Frau in ihm sieht die er so sehr liebt.
Da ich auch ihn in unserem Sohn sehe, weiß ich wie groß dieses Gefühl ist. Bei der Ex war es nur pflichtgefühl und Liebe gegenüber einem Kinde.
Hinzu kommt mit der Zeit auch dass die Erziehung der Frau Früchte trägt und sich die Behandlung des Kindes in seinem Charakter nieder schlägt. Auch das findet er ganz toll und ist entzückt.
Bei der Ex war es so dass er immer ihre Eigenschaften im gemeinsamen Kind erblickte, die ihm so verhasst waren. Das machte ihn sehr traurig.

Ja, es kann durchaus sein, dass es auch genetisch bedingt ist, dass man Einzigartigkeit haben möchte.

Als die Ex erfuhr dass er noch einmal Vater geworden ist, hat sie total überreagiert und ihn noch einmal mit mehren Klagen und Anzeigen überzogen. Daher kenne ich das sehr gut mit der Eifersucht der Ex.
Erst da erfuhren wir auch dass sie einen Freund hat, den sie dann auch sehr offensiv bei jeder Gelegenheit vorführte.

Es war leider bei uns auch so, dass der Große Bruder zu Anfang alles erstickte. Also die erste Zeit war für mich auch sehr schwierig. Was vor allem daran lag, dass das Kind ja jedes Wochenende da war und die Situation mit der Konfrontation mit der Ex bei meinem Mann sehr viel Aggressionen in ihm hervorrief. Daher konnte ich die erste Zeit auch nicht genießen und machte mir große Sorgen.
Außerdem war der Junge schon immer sehr anstrengend und forderte seinen Vater extrem, da er die Vernachlässigung der Mutter am Wochenende bei Papa ausgleichen wollte denke ich.
So konnte sich mein Mann gar nicht auf unser Baby einlassen und war viel mehr mit dem Großen beschäftigt.
Ich hatte Angst davor dass er gar keine richtige Bindung zu unserem Sohn aufbauen kann und es nie werden wird wie mit dem anderen Sohn, bei dem er immerhin ungestört eine enge Bindung aufbauen konnte. Das tat mir auch weh.

Seit Dezember 2009 kann er ja den Großen nicht mehr sehen. Seitdem ist vieles völlig anders und mein Mann vergöttert unseren Sohn.
So traurig es ist, konnte er erst dann sich auf unseren Sohn richtig einlassen. Ich wüsste nicht was wäre wenn es so weiter gegangen wäre. Das hätte mich auch fertig gemacht, weil eben alles so schlecht lief, weil da ein unheimlicher Druck und negative Energien von der Ex über den Sohn bei uns ankamen.

Daher kann ich Dich gut verstehen.
Jetzt bekommen wir ja in gut 2 Wochen auch noch einen weiteren Sohn. Das ist sehr schön, da es nämlich auch etwas ganz anderes ist.
Auch die Schwangerschaft habe ich schon so empfunden.
Seine Ex hatte nie zwei Kinder mit geringem Abstand mit ihm und war auch nie schwanger mit Kleinkind.
Wenn ich im Krankenhaus bin muss sich mein Mann um unseren ersten Sohn kümmern und wir werden Geschwister im Haus haben. Also etwas ganz anderes einfach.
Und irgendwie gibt mir das ein sehr gutes Gefühl - auch der Einzigartigkeit

LG

Hallo Kleiner Maulwurff
unsere Geschichte ähnelt sich sehr. Ich gratuliere Dir zur 2. Schwangerschaft und wünsch Euch alles Gute. Vor allem eine "tolle" Geburt, dass alles gut geht.
In den Phasen von "Kindsentzug" mit denen die Ex meines Freundes ihn regelmäßig "bestraft" und "gefügig macht" wenn er nicht so tut wie sie möchte, erlebe ich auch immer wieder, wie viel mehr er sich auf mich und nun auf "UNS" einlassen kann. Ohne die ganzen nervigen Probleme, die von der "anderen Seite" immer in unsere Familie getragen werden. Ich verstehe die Liebe meines Freundes zu diesem Mädchen, aber es hat auch leider etwas überzogenes, krankhaftes, da keine richtige Normalität eintritt. Leider gibt es so eine endgültige Lösung wie in Deinem Fall nicht. Obwohl sie sicher für alle Beteiligten am besten wäre, besser als dieses Hin und Her , das die Ex inszeniert und die dem Kind auch schadet. Tja Ihr habt Euer Happy end, und bei uns wird es auch immer besser, harmonischer und inniger.
Ich wünsch Die alles Gute !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2010 um 18:12
In Antwort auf laryn_12938654

Hallo Kleiner Maulwurff
unsere Geschichte ähnelt sich sehr. Ich gratuliere Dir zur 2. Schwangerschaft und wünsch Euch alles Gute. Vor allem eine "tolle" Geburt, dass alles gut geht.
In den Phasen von "Kindsentzug" mit denen die Ex meines Freundes ihn regelmäßig "bestraft" und "gefügig macht" wenn er nicht so tut wie sie möchte, erlebe ich auch immer wieder, wie viel mehr er sich auf mich und nun auf "UNS" einlassen kann. Ohne die ganzen nervigen Probleme, die von der "anderen Seite" immer in unsere Familie getragen werden. Ich verstehe die Liebe meines Freundes zu diesem Mädchen, aber es hat auch leider etwas überzogenes, krankhaftes, da keine richtige Normalität eintritt. Leider gibt es so eine endgültige Lösung wie in Deinem Fall nicht. Obwohl sie sicher für alle Beteiligten am besten wäre, besser als dieses Hin und Her , das die Ex inszeniert und die dem Kind auch schadet. Tja Ihr habt Euer Happy end, und bei uns wird es auch immer besser, harmonischer und inniger.
Ich wünsch Die alles Gute !

Ja, es ähnelt sich wirklich sehr
Ohje, dann habt ihr also dieses hin und her und dass der Kindesentzug über einem droht. Das ist sehr sehr schlimm und bringt nur Unfrieden und Unruhe in die Familie hinein.
Da ist ein engültiger Zustand natürlich viel besser.

Aber sag das nicht. Bei uns ist es fraglich ob es endgültig ist.
Er kann ja momentan das Kind nicht sehen. Die Ex wäre grundsätzlich schon bereit dazu - aber zu ihren Bedingungen. Sie will dass er wieder in die Rolle verfällt, den dummen abzugeben, der für seinen Sohn alles mit sich machen lässt.
Und bisher ist er standhaft geblieben, weil die Frau sich einfach zuviel geleistet hat.
Wir haben und hatten es mit mehreren Anzeigen und Klagen zu tun und die Scheidung ist auch noch nicht durch wegen ihr.
Über mir schwebt jedoch die ganze Zeit die Angst, dass das ganze doch irgendwie wieder von vorne beginnt und ich nur hilflos zusehen kann.

Ich weiß genau was Du meinst wenn Du von dieser krankhaften überzogenen und auch zur Schau gestellten Liebe sprichst. Da hab ich auch die Krise gekriegt, weil es einfach auch mehr eine Mischung aus schlechtem Gewissen, Angst vor dem Kindesentzug und anormale Situation war.

Aber schön dass es bei Euch auch mit der Zeit harmonischer und inniger wird. So ein Kind heilt doch auch sehr viel.

Lieben Dank für Deine Wünsche.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Warum es nicht...
Von: apfelzimt
neu
11. Juni 2012 um 19:36
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen