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SOS!!!!!!Sohn 11 raucht und überschreitet jede Grenze

23. April 2012 um 7:28

Hallo Ihr Lieben,

ich habe einige Minuten habe ich vor dem Bildschirm gesessen und überlegt, ob ich mit dieser Problematik an die Öffentlichkeit gehe.

Lange schlaflose Nächte liegen hinter mir.
Ich bin starr und fühle mich wie wie in einer Blase gefangen, es ist schwer meine Gefühle derzeit überhaupt zu beschreiben.

Ich möchte es Euch trotz alledem gern erzählen;

Ich habe wie oben bereits erwähnt einen 11jährigen Buben.Er ist ein wirklicher Wildfang und hat mein Leben in den letzten Jahren wirklich mehr als nur verändert.

Bereits im Kleinkindalter war er sehr aktiv. Es gab kaum ruhige Phasen.
Ich lernte damit umzugehen.
Mit jedem neuen Lebensabschnitt wurde es schlimmer.
Es folgte die Trennung (mit 3 1/2 Jahren) von seinem Vater zurück in meine Heimat.
Der Vaterkontakt war eine Katastrophe!
Ich bemühte mich, das Verhältnis immer aufrecht zu erhalten und führ mehrmals im Jahr mit meinem Sohn zu ihm.

Der Vater brach irgendwann den Kontakt einfach ab und meldete sich gegebenfalls per Telefon bei uns.
Besonders wenn er persönliche Probleme mit seinen neuen Frauen hatte.

Ich hatte danach noch 2 feste Partnerschaftenm, die jedoch in die Brüche gingen.

Heute:

Leben seit 4 Jahren glücklich mit einem Mann zusammen.
Wir haben inzwischen ein Häuschen und fühlen uns wohl.

Naja fast wohl!
Wie kann ich mich zu 100 % gut fühlen, wenn mein Kind
entgleitet!?

Es fing vor ca 2 1/2 Jahren an.
Wut, Aggression, kein Interesse an Familie.......

Bis heute...und noch viel schlimmer.

Er macht was er will.
Er raucht, er lügt, er stiehlt, er trinkt heimlich..(letzteres habe ich gestern erfahren), er verlässt ohne Bescheid zu geben das Haus und beleidigt uns aufs heftigste.

Ich kann mit ihm nicht mehr kommunizieren, er hat keine Lust mehr etwas für die Schule zutun udn provoziert uns wo er nur kann.

Ich liebe ihn so sehr, doch stoss ich jetzt an meine Grenzen.
Ich kann nicht mehr!!!!!!
Ich kann die derzeitige Situation einfach nicht mehr ertragen.

Mein Körper schmerzt vor Verzweiflung!!!!!!

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23. April 2012 um 23:50

Mh
das hört sich schlimm an. für euch beide

ich komme selbst aus einem haushalt in dem sich eltern getrennt haben und keine festen bezugspersonen vorhanden sind.

so wie du es beschreibst hört es sich sehr nach frustration und bindungsangst an was dein sohn grade macht.

Sich selber in den vordergrund stellen,sich schaden,gleichgültigkeit gegenüber der Familie..

Geh mit ihm zum Arzt und lass dir einen guten psychiologen geben der auf sowas spezialisiert ist, oft sind solche "problemkids" einfach nur Traurig und wissen nciht wie sie das zum Ausdruck bringen sollen, und das grade mit 11..vielleicht weiß er nichtmal das er traurig ist oder was mit ihm nicht stimmt..weil er es nicht ausdrücken kann..

Ich kenne das selber,man weiß das etwas nciht stimmt,fühlt sich unwohl und schlecht..aber die ursache weiß man nicht.

Es hört sich vielleicht schlimm an aber der gang zum psichiologen ist auf jeden fall der einzig richtige.

und falls es dich ermuntert es zu tun, ich habe große vortschritte gemacht und kann es nur empfehlen!


Viel Glück

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24. April 2012 um 8:08

Ich habe uns Hilfe gesucht
Ich möchte Dir erst einmal "danke" sagen.
Ich fühle mich ein wenig erleichtert, denn ich habe es mir von der Seele geschrieben.


Dieser innere Konflikt, diese unerträgliche Situation und diese tiefe Liebe die ich für meinen Sohn empfinde ruft eine große Leere herbei.

Ich habe nicht erwähnt, das ich mit ihm bereits beim Kinderpsychologen bin. Wir befinden uns immer noch in der Testung (Diagnostik). Es läuft alles bestens. Er macht wirklich gut mit und die Therapeuten sind begeistert.

Zuhause läufts allerdings anders.

Ich bin mir sehr bewusst, das der Vater eine genauso großen Stellenwert hat.
Leider konnte ich ihm dies nicht ermöglichen.
Ich habe den Kontakt immer aufrecht erhalten, dafür Sorge getragen,das er unser Kind aufwachsen sieht und bin die 500 Kilomter die uns trennen gefahren um den Kontakt nicht abreißen zu lassen.
Erfolglos!
Er hat sein Leben und da passt das Kind nicht rein!

Sehr bitter!

Ich habe in den letzten Wochen sehr bewusst reflektiert und erkenne auch eingefahrene Muster meinerseits.

Ich habe ihm sehr viel abgenommen. Habe jahrelang den Vaterverlust kompensiert und alles für ihn getan.
Er hatte wenig, bis gar keine Pflichten.

Ein großer Fehler, das weiß ich heute.

Das größte Problem ist jedoch, das er uns nicht mehr wahrnimmt.
Er geht aus dem Haus und dreht sich nicht einnmal mehr um. Soll heißen, dass er einfach abhaut.

Wir können ihn nicht mehr halten.
Das ist die größte Verzweiflung!

Wie können wir ihn wieder auf den richtigen Weg bringen?
Er findet sich einfach nicht mehr!

Gestern:

Ich habe den Kinderarzt konsultiert.
Wir redeten lang, sehr lang miteinander (ohne dem Kind).

Einweisung in eine Fachklinik für Kinder und Jugendpsychatrie!

Er steht nun auf dieser Warteliste.

Das klingt sehr befremdlich doch es ist für ihn (vielleicht) der richtige Weg.


Er muss wieder zu sich finden sonst gleitet er uns davon ( gerade sehr traurig bin).

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