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Sorge wegen Kindergartenstartes (Sohn wird im Sommer 3)

18. Februar 2007 um 11:08

Hallo zusammen,

mein Sohn wird im August 3 Jahre alt und soll im September in den Kindergarten gehen. Dort gibt es keine "Schnuppertage", es geht gleich mit 4 Stunden los, an denen die Eltern dann auch nicht dabei sind.

Mein Sohn ist mittlerweile nicht mehr so sehr auf mich fixiert, d.h. er geht auch mal mit Oma und Opa alleine einen Nachmittag lang los, vermißt mich dann nicht und hat seinen Spaß.

Aber er ist absolut scheu, was andere Kinder angeht. Er legt auch ein anderes Spielverhalten an den Tag als die Kinder in seinem Alter, die ich kenne... Beispiele:

- beim Kinderturnen sind wir die, die abseits am Hallenrand hocken und für uns alleine spielen; Interesse am Turnen hat er sowieso nicht, aber er mag auch nicht in die Nähe der anderen Kinder. Wenn wir in deren Nähe sind, guckt er nur und klammert sich an mir fest (nicht immer, aber meistens)

- zu Hause kann/will/darf er stundenlang mit mir das gleiche spielen. Er hat eine enorme Ausdauer, wenn er ein Spiel gefunden hat, das ihm Freude macht. Dabei spielt er dann aber nicht mit Spielzeug, sondern wir spielen Fantasiespiele, in denen wir z.B. Tiere sind

- Bekommen wir Besuch von einem anderen Kind, legt mein Sohn ein eher (Wortwahlsuche altkluges Verhalten an den Tag. Mein Sohn belehrt, lobt, spornt das andere Kind an. Er kümmert sich irgendwie rührend und ich erkenne in seinen Worten, die er an das Kind richtet, meine eigenen wieder. Allerdings gucken die jeweiligen Mütter dann immer ziemlich sparsam.

Sein Wortschatz ist schon recht beeindrucken, genau wie seine Logik, sein Erinnerungsvermögen und sein Humor. Ich bin schon mächtig stolz auf das kleine Kerlchen, wünsche mir aber manchmal - ehrlich gesagt - genauso ein draufgängerisches Kleinkind, wie ich sie beispielsweise massenhaft beim Turnen erlebe. Ein Kind, das auf andere zustürmt, mit anderen herumrennt und dabei glücklich ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mache mir Sorgen, daß er im Kindergarten "untergeht". Die Gruppengröße beträgt dort 25 Kinder bei zwei Betreuerinnen. Er ist eher der Eigenbrödler und ich kann einfach nicht vorstellen, daß er sich dort gut integrieren kann.

Mein Mann sagt, es ist noch ein halbes Jahr hin, ich soll mir jetzt noch keinen Kopf machen. Aber den mache ich mir, und zwar jeden Tag.

Was glaubt Ihr? Wird er dort zurechtkommen?

Daß ICH vor allem damit zurechtkommen muß, weiß ich selber. Ich weiß auch, daß ich vielleicht (unter)bewußt nach Gründen suche, ihn noch zu Hause zu "behalten"... Aber ich weiß auch, daß ich diesen Gedanken abgelegen möchte. Denn ich denke, es wird ihm - und mir - schon gut tun, wenn er in den Kindergarten geht. Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, ob bzw. wie lange er sich dort eingewöhnen kann bzw. muß.

Ach Mensch, ich weiß auch nicht... Ich brauch einfach nur ein paar aufbauende Zeilen...

verwirrten Gruß

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18. Februar 2007 um 13:17

Ob ich dich...
mit meiner Antwort aufbauen kann, weiß ich nicht, aber jedenfalls habe ich eine Meinung dazu - die allerdings vielleicht nicht so ganz auf der Linie liegt.

Ich habe auch ein Kind (von dreien), dass mit Kindern seiner Altersklasse noch nie viel anfangen konnte. Immerhin ist meine Tochter inzwischen neuneinhalb Jahre alt, aber es hat sich nicht wirklich geändert. Bei ihr speziell liegt es wohl an einer ganz besonderen Art von Intelligenz - nicht einfach nur ein hoher IQ, sondern offenbar grundlegend andere Denkmuster. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist der Humor - sie hat einen ganz ausgeprägten Sinn für Ironie und Wortspiele (schon immer gehabt), aber sie lacht eben über Dinge, die ihre Altersgenossen nicht lustig finden und umgekehrt. Und das gemeinsame Lachen ist ein nicht zu unterschätzender Kommunikations"treffpunkt". Wenn du noch dazu schreibst, dass dich auch seine Logik und sein Erinnerungsvermögen beeindrucken, dann liegt für mich der Verdacht nahe, dass er ein ähnlicher Fall sein könnte. (Meine Tochter ging nicht nur mit Altersgenossen eher "elternhaft" um, sondern auch mit Erwachsenen, die sie in "Kleinkindsprache" anredeten - wahrscheinlich hat sie die in dieselbe Schublade wie Kleinkinder einsortiert und fühlte sich dann für sie verantwortlich. Das hat sie schon mit 3 Jahren gemacht, also ohne Berechnung, völlig aus sich heraus. Kannst dir denken, wie wir manchmal angeschaut wurden...)

Darüber kann ich dir mittlerweile natürlich ellenlange Vorträge halten (kannst gern darauf zurückkommen, wenn du noch mehr Fragen hast), aber ich will mich nun erstmal auf die Antwort auf deine Frage beschränken. Ich habe meine Tochter (auch ein Sommerkind) damals mit 3 in den Kindergarten gegeben, weil ich dachte, sie könnte "LERNEN", mit den anderen klarzukommen. Jetzt weiß ich, dass das TOTAL FALSCH war. Ich hätte sie nicht in eine Gemeinschaft mit Kindern zwingen sollen, mit denen sie nichts anfangen konnte. Ich hätte sie länger zuhause behalten sollen. Sie wäre glücklicher (!!) gewesen, und sie hätte nichts verpasst.

Leider wird häufig "gutes Sozialverhalten" mit "Herdenverhalten" gleichgesetzt. Man (z.B. Kindergärtnerinnen, Lehrer, andere Eltern) verlangt, dass einzelgängerische Kinder "üben" sollen, mit anderen umzugehen. Es mag Fälle geben, in denen das durchaus richtig ist, aber ich weiß, es ist nicht immer so! Meine Tochter hat ein so ausgezeichnetes soziales Empfindungsvermögen, dass sie sich in Gemeinschaften äußerlich einfügen kann, ohne das zu üben. In der Schule ist sie nicht die Beliebteste, aber sie kommt überall gut klar (und wirkt oft vermittelnd, wenn andere sich streiten, oder tröstet Mitschüler, die Kummer haben). Das wirkliche, "innerliche" Dazugehören ist etwas, was sie wohl niemals erfahren wird. Meine größte Hoffnung ist, dass sie irgendwann einen Menschen findet, der so ist wie sie. Wer weiß...

Fazit: An deiner Stelle würde ich nochmal in mich gehen. Muss er unbedingt dieses Jahr in den Kindergarten (z.B. weil du arbeiten willst o.Ä.)? Ja? Dann werdet ihr es überleben, und du solltest dir keine Sorgen auf Vorrat machen. Nein? Dann behalt ihn zuhause und schaff dir ein dickes Fell für die Kommentare an, die dann von allen Seiten kommen werden. UND noch ganz wichtig: Nimm ihn dir mal in einer ruhigen Minute beiseite und frag ihn, ob ER in den Kindergarten möchte und warum (oder nicht). Vielleicht bist du überrascht, inwiefern er sich schon artikulieren kann.

Schreib mir bei Bedarf gern wieder.

Tiny

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18. Februar 2007 um 19:26
In Antwort auf tiny025

Ob ich dich...
mit meiner Antwort aufbauen kann, weiß ich nicht, aber jedenfalls habe ich eine Meinung dazu - die allerdings vielleicht nicht so ganz auf der Linie liegt.

Ich habe auch ein Kind (von dreien), dass mit Kindern seiner Altersklasse noch nie viel anfangen konnte. Immerhin ist meine Tochter inzwischen neuneinhalb Jahre alt, aber es hat sich nicht wirklich geändert. Bei ihr speziell liegt es wohl an einer ganz besonderen Art von Intelligenz - nicht einfach nur ein hoher IQ, sondern offenbar grundlegend andere Denkmuster. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist der Humor - sie hat einen ganz ausgeprägten Sinn für Ironie und Wortspiele (schon immer gehabt), aber sie lacht eben über Dinge, die ihre Altersgenossen nicht lustig finden und umgekehrt. Und das gemeinsame Lachen ist ein nicht zu unterschätzender Kommunikations"treffpunkt". Wenn du noch dazu schreibst, dass dich auch seine Logik und sein Erinnerungsvermögen beeindrucken, dann liegt für mich der Verdacht nahe, dass er ein ähnlicher Fall sein könnte. (Meine Tochter ging nicht nur mit Altersgenossen eher "elternhaft" um, sondern auch mit Erwachsenen, die sie in "Kleinkindsprache" anredeten - wahrscheinlich hat sie die in dieselbe Schublade wie Kleinkinder einsortiert und fühlte sich dann für sie verantwortlich. Das hat sie schon mit 3 Jahren gemacht, also ohne Berechnung, völlig aus sich heraus. Kannst dir denken, wie wir manchmal angeschaut wurden...)

Darüber kann ich dir mittlerweile natürlich ellenlange Vorträge halten (kannst gern darauf zurückkommen, wenn du noch mehr Fragen hast), aber ich will mich nun erstmal auf die Antwort auf deine Frage beschränken. Ich habe meine Tochter (auch ein Sommerkind) damals mit 3 in den Kindergarten gegeben, weil ich dachte, sie könnte "LERNEN", mit den anderen klarzukommen. Jetzt weiß ich, dass das TOTAL FALSCH war. Ich hätte sie nicht in eine Gemeinschaft mit Kindern zwingen sollen, mit denen sie nichts anfangen konnte. Ich hätte sie länger zuhause behalten sollen. Sie wäre glücklicher (!!) gewesen, und sie hätte nichts verpasst.

Leider wird häufig "gutes Sozialverhalten" mit "Herdenverhalten" gleichgesetzt. Man (z.B. Kindergärtnerinnen, Lehrer, andere Eltern) verlangt, dass einzelgängerische Kinder "üben" sollen, mit anderen umzugehen. Es mag Fälle geben, in denen das durchaus richtig ist, aber ich weiß, es ist nicht immer so! Meine Tochter hat ein so ausgezeichnetes soziales Empfindungsvermögen, dass sie sich in Gemeinschaften äußerlich einfügen kann, ohne das zu üben. In der Schule ist sie nicht die Beliebteste, aber sie kommt überall gut klar (und wirkt oft vermittelnd, wenn andere sich streiten, oder tröstet Mitschüler, die Kummer haben). Das wirkliche, "innerliche" Dazugehören ist etwas, was sie wohl niemals erfahren wird. Meine größte Hoffnung ist, dass sie irgendwann einen Menschen findet, der so ist wie sie. Wer weiß...

Fazit: An deiner Stelle würde ich nochmal in mich gehen. Muss er unbedingt dieses Jahr in den Kindergarten (z.B. weil du arbeiten willst o.Ä.)? Ja? Dann werdet ihr es überleben, und du solltest dir keine Sorgen auf Vorrat machen. Nein? Dann behalt ihn zuhause und schaff dir ein dickes Fell für die Kommentare an, die dann von allen Seiten kommen werden. UND noch ganz wichtig: Nimm ihn dir mal in einer ruhigen Minute beiseite und frag ihn, ob ER in den Kindergarten möchte und warum (oder nicht). Vielleicht bist du überrascht, inwiefern er sich schon artikulieren kann.

Schreib mir bei Bedarf gern wieder.

Tiny

Doch, Tiny, kannst Du...
Hallo Tiny,

ich danke Dir ganz herzlich für Deine Antwort, die ich mir im Stillen wohl in der Art gewünscht habe

Doch wenn ich in mich heinhorche, dann höre ich zweierlei Stimmen. Die eine sagt: Nein, der Kleine ist noch nicht so weit. Ich lasse ihn noch ein halbes oder ein volles Jahr zu Hause. Arbeiten gehen will ich eh noch nicht. Außerdem "planen" wir gerade ein zweites Kind und wenn es denn bald mal klappen sollte, wäre es eventuell von Vorteil, den dann Großen nicht mehr oder weniger zeitgleich in den Kindergarten zu schicken.

Die zweite Stimme sagt: Ja. Vielleicht sollten wir es probieren. Vielleicht sorge ich mich in der Hinsicht unnötig und er wird im Kindergarten klarkommen... Bei diesem Gedanken bleibt das Thema 2. Kind jetzt mal außen vor.

Ich weiß nicht, wie er sich in dem nächsten halben Jahr noch entwickeln wird. Vielleicht kann ich ihn dabei unterstützen, seine Scheu anderen Kindern gegenüber zu minimieren.

Was Du von Deiner Tochter erzählst, interessiert mich übrigens sehr. Vor allem das Gefühl, sich z.B. vor anderen Müttern rechtfertigen zu wollen, wenn das eigene Kind "anders" daher kommt als die anderen Kinder.

Ich bin immer offen, für "ellenlange Vorträge" und würde mich freuen, mal ein paar Erfahrungsberichte von Dir zu hören. Denn gerade Deine Anmerkungen über die bei Deiner Tochter früh vorhandene Ironie und Wortspiele haben mich aufhorchen lassen. Bei meinem Sohn ist es ganz genauso. Immer wieder bin ich erstaunt über viele seiner Bemerkungen, die mich manchmal ihm gegenüber richtig doof dastehen lassen, wenn Du verstehst, was ich meine?

Übrigens habe ich mir Deinen Tip mit der direkten Nachfrage bei meinem Sohn betreffend den Kindergartenbesuch zu Herzen genommen und ihn darauf angesprochen. Ich habe ihm gesagt, daß wir (seine Eltern) ihn dort angemeldet haben und er im Sommer dort ja hingehen soll. "Wie findest Du das?" fragte ich ihn und er antwortete "schön". Ich fragte ihn, was er glaubt, was er dort macht und er sagte "Der Fratz ißt dort alle auf". (Bemerkung: Er spielt schon seit Wochen - oder sind es schon Monate? - eine Art Rollenspiel, in dem er ein kleiner wilder Bär namens Fratz ist. Ich könnte über dieses Rollenspiel noch mehr erzählen und was es ihm wohl bedeutet....). Nach dieser Antwort habe ich angenommen, meine Fragerei überfordert ihn; also hab ich mit dem Thema wieder aufgehört.

Er fing dann aber selbst wieder davon an und fragte mich, was ich in der Zeit mache, in der er im Kindergarten ist. Ich habe ihm dann gesagt, daß ich zu Hause aufräumen und kochen werde und ihn danach wieder abhole. Auf die Frage, ob er sich das vorstellen kann, im Kindergarten mit den anderen Kindern und ohne mich zu spielen, antwortete er "Ja".

Was hältst Du davon? Ich denke, vielleicht ist die Sache doch einen Versuch wert.

Danke, daß Du Dir die Zeit genommen hast, dies alles zu lesen und ich freue mich über eine eventuelle Antwort (auch Deine Tochter betreffend).

LG, Kopfmacher(in)

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19. Februar 2007 um 12:45
In Antwort auf kopfmacher

Doch, Tiny, kannst Du...
Hallo Tiny,

ich danke Dir ganz herzlich für Deine Antwort, die ich mir im Stillen wohl in der Art gewünscht habe

Doch wenn ich in mich heinhorche, dann höre ich zweierlei Stimmen. Die eine sagt: Nein, der Kleine ist noch nicht so weit. Ich lasse ihn noch ein halbes oder ein volles Jahr zu Hause. Arbeiten gehen will ich eh noch nicht. Außerdem "planen" wir gerade ein zweites Kind und wenn es denn bald mal klappen sollte, wäre es eventuell von Vorteil, den dann Großen nicht mehr oder weniger zeitgleich in den Kindergarten zu schicken.

Die zweite Stimme sagt: Ja. Vielleicht sollten wir es probieren. Vielleicht sorge ich mich in der Hinsicht unnötig und er wird im Kindergarten klarkommen... Bei diesem Gedanken bleibt das Thema 2. Kind jetzt mal außen vor.

Ich weiß nicht, wie er sich in dem nächsten halben Jahr noch entwickeln wird. Vielleicht kann ich ihn dabei unterstützen, seine Scheu anderen Kindern gegenüber zu minimieren.

Was Du von Deiner Tochter erzählst, interessiert mich übrigens sehr. Vor allem das Gefühl, sich z.B. vor anderen Müttern rechtfertigen zu wollen, wenn das eigene Kind "anders" daher kommt als die anderen Kinder.

Ich bin immer offen, für "ellenlange Vorträge" und würde mich freuen, mal ein paar Erfahrungsberichte von Dir zu hören. Denn gerade Deine Anmerkungen über die bei Deiner Tochter früh vorhandene Ironie und Wortspiele haben mich aufhorchen lassen. Bei meinem Sohn ist es ganz genauso. Immer wieder bin ich erstaunt über viele seiner Bemerkungen, die mich manchmal ihm gegenüber richtig doof dastehen lassen, wenn Du verstehst, was ich meine?

Übrigens habe ich mir Deinen Tip mit der direkten Nachfrage bei meinem Sohn betreffend den Kindergartenbesuch zu Herzen genommen und ihn darauf angesprochen. Ich habe ihm gesagt, daß wir (seine Eltern) ihn dort angemeldet haben und er im Sommer dort ja hingehen soll. "Wie findest Du das?" fragte ich ihn und er antwortete "schön". Ich fragte ihn, was er glaubt, was er dort macht und er sagte "Der Fratz ißt dort alle auf". (Bemerkung: Er spielt schon seit Wochen - oder sind es schon Monate? - eine Art Rollenspiel, in dem er ein kleiner wilder Bär namens Fratz ist. Ich könnte über dieses Rollenspiel noch mehr erzählen und was es ihm wohl bedeutet....). Nach dieser Antwort habe ich angenommen, meine Fragerei überfordert ihn; also hab ich mit dem Thema wieder aufgehört.

Er fing dann aber selbst wieder davon an und fragte mich, was ich in der Zeit mache, in der er im Kindergarten ist. Ich habe ihm dann gesagt, daß ich zu Hause aufräumen und kochen werde und ihn danach wieder abhole. Auf die Frage, ob er sich das vorstellen kann, im Kindergarten mit den anderen Kindern und ohne mich zu spielen, antwortete er "Ja".

Was hältst Du davon? Ich denke, vielleicht ist die Sache doch einen Versuch wert.

Danke, daß Du Dir die Zeit genommen hast, dies alles zu lesen und ich freue mich über eine eventuelle Antwort (auch Deine Tochter betreffend).

LG, Kopfmacher(in)

Hallo zurück,
hmm, ich glaube irgendwie, so recht hast du noch nicht verstanden, was ich oben gemeint habe...

Du schreibst so Sätze wie "der Kleine ist noch nicht so weit" und "...unterstützen, seine Scheu gegenüber anderen Kindern zu minimieren". Möglicherweise ist es eben gerade UMGEDREHT: Er ist ZU WEIT für Kindergärten aller Art (d.h. für seine Altersklasse) und er hat deshalb Probleme mit anderen Kindern, weil er sich (in diesem Alter eher intuitiv) als nicht dazugehörig empfindet.

Wenn es denn so ist, wird das IMMER SO BLEIBEN - ganz egal, ob er ein Jahr älter ist oder dauern in Gruppen geht, um zu "üben". Das heißt nicht, dass du ihn nicht in den Kindergarten schicken sollst, wenn er es (offenbar) selbst möchte - du sollst aber alle Antennen aufstellen und bereit sein, ihn möglicherweise wieder aus dieser Situation zu "befreien" (und nicht zu erwarten, dass er sich mit der Zeit an etwas "gewöhnt" - ich hoffe, ich drücke mich einigermaßen verständlich aus).

Ferndiagnosen aller Art sind natürlich gefährlich (leider konnte ich nicht rausfinden, wo ihr herkommt - sonst könnten wir mal zusammen Tee trinken...), und ich will dir auch nichts einreden, was dann vielleicht nicht stimmt - aber ich habe in dieser Hinsicht einen jahrelangen Lernprozess durchgemacht (durchmachen müssen) und bin möglicherweise von dem Wunsch "beseelt" (*grins*), anderen das abzukürzen MIR jedenfalls hätte es was gebracht, wenn ich, als mein Kind drei Jahre alt war, mit jemandem hätte darüber reden können - also besabbel ich jetzt dich.

Was meine Tochter betrifft: Sie ist wohl das, was auch als "Indigokind" bezeichnet wird (ich halte nichts von Esoterik und benutze diesen Begriff nicht, aber wenn du mal googelst, kriegst du 'ne Menge Treffer). Ich denke eher, sie hat (neben einem hohen IQ) ein so genannte "erweiterte Wahrnehmung" (das ist nichts Esoterisches!) - das bedeutet, sie reagiert anders (empfindlicher) als "Normalbegabte" auf äußere Reize. Einige wenige Stichworte: sehr geringes Schlafbedürfnis, ausgeprägte Vorlieben und Abneigungen (Gerüche, Geschmack, "schöne" Objekte, Schreibstile und Wörter - meine Tochter etwa liebt schon jahrelang Bitteres wie Kaffee, lehnt dagegen Obst schon seit den Babytagen vollständig ab - in jeder Form), intellektuelle Fähigkeiten ("philosophische" Ader - Denken über das Denken), seltsamer Humor (bizarre Ironie bis Zynismus - ihre Lehrer sind immer mal wieder völlig erschossen) und emotionale Überempfindlichkeit (Mitfühlen und Mitleiden mit anderen, Gefühle von Schuld, Unverstandensein, Unsicherheit, Unterlegenheit). Man kann einem Menschen (seinem Kind) alle diese Eigenschaften nicht abgewöhnen - und vor allem muss man seinem Kind beibringen, sich TROTZ aller dieser Eigenschaften zu mögen und zu akzeptieren. Das ist sehr schwer, und es funktioniert nur, wenn man sich selbst auf all das einlässt (also es als gegeben hinnimmt und nicht dauernd "kurieren" will). Das dazu - frag gern weiter (je konkreter, desto besser).

So, und nun interessiert mich aber doch noch euer Rollenspiel, wenn du schon so viel andeutest

Also dann mal los, jetzt bist du wieder dran

Tiny

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19. Februar 2007 um 19:39
In Antwort auf tiny025

Hallo zurück,
hmm, ich glaube irgendwie, so recht hast du noch nicht verstanden, was ich oben gemeint habe...

Du schreibst so Sätze wie "der Kleine ist noch nicht so weit" und "...unterstützen, seine Scheu gegenüber anderen Kindern zu minimieren". Möglicherweise ist es eben gerade UMGEDREHT: Er ist ZU WEIT für Kindergärten aller Art (d.h. für seine Altersklasse) und er hat deshalb Probleme mit anderen Kindern, weil er sich (in diesem Alter eher intuitiv) als nicht dazugehörig empfindet.

Wenn es denn so ist, wird das IMMER SO BLEIBEN - ganz egal, ob er ein Jahr älter ist oder dauern in Gruppen geht, um zu "üben". Das heißt nicht, dass du ihn nicht in den Kindergarten schicken sollst, wenn er es (offenbar) selbst möchte - du sollst aber alle Antennen aufstellen und bereit sein, ihn möglicherweise wieder aus dieser Situation zu "befreien" (und nicht zu erwarten, dass er sich mit der Zeit an etwas "gewöhnt" - ich hoffe, ich drücke mich einigermaßen verständlich aus).

Ferndiagnosen aller Art sind natürlich gefährlich (leider konnte ich nicht rausfinden, wo ihr herkommt - sonst könnten wir mal zusammen Tee trinken...), und ich will dir auch nichts einreden, was dann vielleicht nicht stimmt - aber ich habe in dieser Hinsicht einen jahrelangen Lernprozess durchgemacht (durchmachen müssen) und bin möglicherweise von dem Wunsch "beseelt" (*grins*), anderen das abzukürzen MIR jedenfalls hätte es was gebracht, wenn ich, als mein Kind drei Jahre alt war, mit jemandem hätte darüber reden können - also besabbel ich jetzt dich.

Was meine Tochter betrifft: Sie ist wohl das, was auch als "Indigokind" bezeichnet wird (ich halte nichts von Esoterik und benutze diesen Begriff nicht, aber wenn du mal googelst, kriegst du 'ne Menge Treffer). Ich denke eher, sie hat (neben einem hohen IQ) ein so genannte "erweiterte Wahrnehmung" (das ist nichts Esoterisches!) - das bedeutet, sie reagiert anders (empfindlicher) als "Normalbegabte" auf äußere Reize. Einige wenige Stichworte: sehr geringes Schlafbedürfnis, ausgeprägte Vorlieben und Abneigungen (Gerüche, Geschmack, "schöne" Objekte, Schreibstile und Wörter - meine Tochter etwa liebt schon jahrelang Bitteres wie Kaffee, lehnt dagegen Obst schon seit den Babytagen vollständig ab - in jeder Form), intellektuelle Fähigkeiten ("philosophische" Ader - Denken über das Denken), seltsamer Humor (bizarre Ironie bis Zynismus - ihre Lehrer sind immer mal wieder völlig erschossen) und emotionale Überempfindlichkeit (Mitfühlen und Mitleiden mit anderen, Gefühle von Schuld, Unverstandensein, Unsicherheit, Unterlegenheit). Man kann einem Menschen (seinem Kind) alle diese Eigenschaften nicht abgewöhnen - und vor allem muss man seinem Kind beibringen, sich TROTZ aller dieser Eigenschaften zu mögen und zu akzeptieren. Das ist sehr schwer, und es funktioniert nur, wenn man sich selbst auf all das einlässt (also es als gegeben hinnimmt und nicht dauernd "kurieren" will). Das dazu - frag gern weiter (je konkreter, desto besser).

So, und nun interessiert mich aber doch noch euer Rollenspiel, wenn du schon so viel andeutest

Also dann mal los, jetzt bist du wieder dran

Tiny

Ach ja...
... mag sein, ich hab Dich nicht richtig verstanden, verstehen wollen oder wie auch immer. Ich möchte meinen Sohn auch nicht als hochbegabt oder hochintelligent einstufen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das im Alter von 2,5 Jahren überhaupt schon erkennbar ist. Es gibt immer Kinder, die sprachlich etc. weiter sind als andere... Klar ertappe ich mich ab und an bei dem Gedanken, daß er vielleicht doch um einiges cleverer ist. Aber noch versuche ich, da ganz relaxt zu bleiben.

Das über die Indigo-Kinder habe ich im Netz überflogen. Ich hab mich da jetzt nicht großartig eingelesen, stehe aber momentan der "Sache" eher skeptisch entgegen. Aber immer wieder interessant, was es so gibt oder geben soll auf der Welt.

Meine Sorgen sind aber eher weltlicher Natur und ich denke, ich bin auch nicht die einzige Mama, die sich um ihr erstes Kind solche Sorgen macht. Und momentan denke ich, ich werde die Kindergarten-Sache einfach mal wagen. Was soll passieren, außer daß ich eventuell nach kurzer Zeit beschließe, das ganze um ein paar Monate zu verschieben? Ich danke Dir trotzdem für den einen oder anderen Denkanstoß Kann ich immer wieder gut gebrauchen.

Dich interessiert das Rollenspiel? Also: Wie gesagt, spielt mein Sohn schon seit geraumer Zeit einen kleinen, wilden Bären namens "Fratz". Den kennt er von einer Zeichentrickfigur. (Womit ich mich gleich oute, daß ich mit meinem Sohn gemeinsam DVD schaue) Er findet den Bären toll. Er ist frech, stark und mutig. Schon morgens im Bett, wenn ich meinen Sohn begrüße, gibt er mir vor, was ich zu ihm sagen soll: "Na, wer ist das denn hier?". Ich spiel das Spiel mit und errate, daß er der wilde Bär ist. Ich bin dann meist der "Kleine Bär", der Freund des wilden Bären.

Ich denke - und ich habe das auch schon bei meinem Sohn erfragt -, daß es ihm gefällt, auch mal nicht er selbst zu sein. Fratz knurrt fremde Menschen auf der Straße an und macht dabei ein gefährliches Gesicht. Das würde mein Sohn nie machen. Letztens hat er sich einer Gruppe von ca. 10 Männern in den Weg gestellt und sich so gezeigt und war dabei kein bißchen schüchtern.

Wenn er der wilde Bär ist, spricht mein Sohn von sich selbst dann in der 3. Person. "Was macht der Fratz denn jetzt?" etc. Ich denke, dieses Spiel ist einfach wichtig für ihn, aus seiner Schüchternheit mal entkommen zu können. Gleichzeitig hat er aber auch noch sich und die Figur voneinander abgrenzen.

Ich spreche in zwischendurch immer mal wieder an, ob er nicht auch mal wieder er sein möchte und was er glaubt, ob und was der wilde Bär besser kann oder auch nicht so gut kann wie er selbst. "Der Fratz traut sich viel" antwortet mein Sohn dann immer. Ich sage ihm dann, daß ich der Meinung bin, daß sich mein Sohn auch viel traut und alles mindestens so gut beherrscht wie der Fratz.

Naja, ich habe natürlich auch noch meinen richtigen Sohn. Vor allem, wenn er müde ist oder mal weint (was sehr selten vorkommt - also das Weinen), dann kommt er zu mir, sagt seinen Namen und "jetzt bin ich wieder ich".

Ist vielleicht für Dich keine große Sache dieses Spiel. Ist auch nicht so einfach, die Gefühlsregungen hier wiederzugeben. Aber ich weiß, daß es ihm wichtig ist. Und dann ist das auch gut so.

So, Tiny. Das wars also

Gruß, Kopfmacher

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20. Februar 2007 um 14:50

Hallöchen...
... ich glaube du machst dir wahrhaftig wirklich viel zu sehr einen Kopf. Mein Zwerg ist mit 11 Monate in die Einrichtung gegangen ohne zu "schnuppern" Habe ihn morgens 8h hingebracht - bin so ca. ne halbe Stunde da geblieben und habe ihn 14:30h nach dem Mittagsschlaf wieder abgeholt. Und was soll ich dir sagen. Es hat alles bestens geklappt, weil die Erzieherin gut ausgebildete Fachkräfte sind!

Ich habe den Eindruck, dass dein Sohn sehr wohl noch sehr auf dich fixiert ist, auch wenn er mal bei Oma und Opa ist, aber die Sozialisation mit anderen Kindern ist irgendwie auf der Strecke geblieben schade eigentlich, denn gerade das ist das A und O.

Es kann schon möglich sein, das er anfangs einige Probleme in der Gruppe haben wird, aber diesen Problemen muss er sich stellen, nicht DU! DU kannst ihn nicht vor allem bewahren.Teile deine Sorgen den Erzieherinnin mit und bleibe mit diesen in guten Kontakt. Lasse deinen Sohn merken, dass du ein offenes Ohr für seine Probleme hast und lass ihn merken, dass du ihn unterstützt im neuen Lebensabschnitt klar zu kommen.

Viel Glück...
LG Jule

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20. Februar 2007 um 18:59
In Antwort auf jule0815

Hallöchen...
... ich glaube du machst dir wahrhaftig wirklich viel zu sehr einen Kopf. Mein Zwerg ist mit 11 Monate in die Einrichtung gegangen ohne zu "schnuppern" Habe ihn morgens 8h hingebracht - bin so ca. ne halbe Stunde da geblieben und habe ihn 14:30h nach dem Mittagsschlaf wieder abgeholt. Und was soll ich dir sagen. Es hat alles bestens geklappt, weil die Erzieherin gut ausgebildete Fachkräfte sind!

Ich habe den Eindruck, dass dein Sohn sehr wohl noch sehr auf dich fixiert ist, auch wenn er mal bei Oma und Opa ist, aber die Sozialisation mit anderen Kindern ist irgendwie auf der Strecke geblieben schade eigentlich, denn gerade das ist das A und O.

Es kann schon möglich sein, das er anfangs einige Probleme in der Gruppe haben wird, aber diesen Problemen muss er sich stellen, nicht DU! DU kannst ihn nicht vor allem bewahren.Teile deine Sorgen den Erzieherinnin mit und bleibe mit diesen in guten Kontakt. Lasse deinen Sohn merken, dass du ein offenes Ohr für seine Probleme hast und lass ihn merken, dass du ihn unterstützt im neuen Lebensabschnitt klar zu kommen.

Viel Glück...
LG Jule

Hi Jule
.. ich danke Dir für Deine Antwort. Sicher ist mein Sohn noch sehr auf mich fixiert, dessen bin ich mir bewußt. Aber alleine die Tatsache, daß er nun auch mal ohne mich mit den Großeltern etwas unternimmt ist für beide Seiten ein großer Fortschritt

Allerdings frage ich mich, wie bei einem 2,5-jähriges Kind noch vor Eintritt in den Kindergarten die Sozialisation mit anderen Kindern auf der Strecke geblieben sein soll... Das leuchtet mir nicht ein.

Daß sich mein Sohn den anfänglichen Schwierigkeiten allein stellen muß, sehe ich auch so. Und gerade deshalb mache ich mir Gedanken. Es fällt mir schwer, in gleich ins kalte Wasser zu schubsen. Ich denke auch, daß ich ihm da schon eine Hilfe sein sollte.

Womit ich den Erzieherinnen in keinem Fall Fähigkeiten absprechen möchte, zumal ich sie noch gar nicht kenne.

LG, Kopfmacher (<-- und stolz darauf )

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20. Februar 2007 um 22:51
In Antwort auf kopfmacher

Hi Jule
.. ich danke Dir für Deine Antwort. Sicher ist mein Sohn noch sehr auf mich fixiert, dessen bin ich mir bewußt. Aber alleine die Tatsache, daß er nun auch mal ohne mich mit den Großeltern etwas unternimmt ist für beide Seiten ein großer Fortschritt

Allerdings frage ich mich, wie bei einem 2,5-jähriges Kind noch vor Eintritt in den Kindergarten die Sozialisation mit anderen Kindern auf der Strecke geblieben sein soll... Das leuchtet mir nicht ein.

Daß sich mein Sohn den anfänglichen Schwierigkeiten allein stellen muß, sehe ich auch so. Und gerade deshalb mache ich mir Gedanken. Es fällt mir schwer, in gleich ins kalte Wasser zu schubsen. Ich denke auch, daß ich ihm da schon eine Hilfe sein sollte.

Womit ich den Erzieherinnen in keinem Fall Fähigkeiten absprechen möchte, zumal ich sie noch gar nicht kenne.

LG, Kopfmacher (<-- und stolz darauf )

Hi Kopfmacher
... ich muss dir Recht geben, wenn du sagst, dass es wohl ein großer Schritt ist, wenn dein Zwerg auch mal was mit den Großeltern unternimmt, wenn er sich bis dato immer nur an dich geklammert hat.

Ich kann ja leider nur urteilen, nach dem was du schreibst und leider mißversteht man auch mal etwas - also schon vorneweg ein SORRY wenn es so sein sollte.

Wenn ich in deinen Text lese, dass er z.B. in der Turngruppe lieber weit weg von den anderen turnt, kennt er es nicht sich eine Gruppe zu einzufügen und ist dann doch immer noch lieber mit dir allein! Warst du mit ihm bei einer Krabbelgruppe oder habt ihr euch öfter einfach mal mit anderen Mama getroffen? Dann schreibst du, du erkennt oft deine eigenen Verhaltensweisen in ihm wieder. Das zeigt mir, dass er wirklich ausschließlich mit dir bzw. nur Erwachsenen zu tun hat. Aus meiner Sicht , ein Kind, was anfängt neunmalklug daherzureden und nicht genau weiß was es erzählt. Irgendwann ist das Kind groß und war vielleicht nie wirklich Kind? Hast du dir darüber auch schon mal Gedanken gemacht? Gedanken darüber, dass dein Zwerg vielleicht doch viel viel lieber mit Gleichaltrigen spielen möchte auf dem Niveau eines Kindes und nicht auf dem Niveau eines Erwachsenen?

Warum muss er eigentlich turnen, wenn du weißt er mag das nicht *grübel*?

Sozialisation mit anderen Kindern fängt schon vom ersten Tag an und hat nichts mit dem Eintritt in den Kiga zu tun (meine Ansicht)

Hey.. mal nicht so ängstlich, machmal ist ein Schubs ins kalte Wasser besser, als jegliche probiererei. Wobei das aber jede Mutter für sich selber entscheiden muss, denn jedes Kind fühlt, denkt und reagiert anders (sind ja kleine Menschen) und da kann die Mutter selber immer noch am besten entscheiden. Meine Erfahrungen haben mich aber gelehrt, dass eigentlich alles viel einfacher ist, wenn ich mir nicht vorher so sehr den Kopf zerbreche Ich war auch eine Mama die das Für und Wider abgewogen hat. Aber es hat sich immer wieder der Spruch bewehrt: "1. kommt es anders und 2. als man denkt!"

Auch vor uns steht ein großer Schritt bevor - die EINSCHULUNG und glaub mal nicht, dass ich mir keine Gedanken machen! Aber irgendwie hat der Zwerg schon sooo viel gepackt in seinem Leben, dass ich ganz optimistisch bin und sage "das packt er auch" und... in der Schule gibt es auch keine Schnuppertage.Hier heißt es für alle Kiddies "ab ins kalte Wasser"

LG Jule

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21. Februar 2007 um 21:30
In Antwort auf kopfmacher

Ach ja...
... mag sein, ich hab Dich nicht richtig verstanden, verstehen wollen oder wie auch immer. Ich möchte meinen Sohn auch nicht als hochbegabt oder hochintelligent einstufen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das im Alter von 2,5 Jahren überhaupt schon erkennbar ist. Es gibt immer Kinder, die sprachlich etc. weiter sind als andere... Klar ertappe ich mich ab und an bei dem Gedanken, daß er vielleicht doch um einiges cleverer ist. Aber noch versuche ich, da ganz relaxt zu bleiben.

Das über die Indigo-Kinder habe ich im Netz überflogen. Ich hab mich da jetzt nicht großartig eingelesen, stehe aber momentan der "Sache" eher skeptisch entgegen. Aber immer wieder interessant, was es so gibt oder geben soll auf der Welt.

Meine Sorgen sind aber eher weltlicher Natur und ich denke, ich bin auch nicht die einzige Mama, die sich um ihr erstes Kind solche Sorgen macht. Und momentan denke ich, ich werde die Kindergarten-Sache einfach mal wagen. Was soll passieren, außer daß ich eventuell nach kurzer Zeit beschließe, das ganze um ein paar Monate zu verschieben? Ich danke Dir trotzdem für den einen oder anderen Denkanstoß Kann ich immer wieder gut gebrauchen.

Dich interessiert das Rollenspiel? Also: Wie gesagt, spielt mein Sohn schon seit geraumer Zeit einen kleinen, wilden Bären namens "Fratz". Den kennt er von einer Zeichentrickfigur. (Womit ich mich gleich oute, daß ich mit meinem Sohn gemeinsam DVD schaue) Er findet den Bären toll. Er ist frech, stark und mutig. Schon morgens im Bett, wenn ich meinen Sohn begrüße, gibt er mir vor, was ich zu ihm sagen soll: "Na, wer ist das denn hier?". Ich spiel das Spiel mit und errate, daß er der wilde Bär ist. Ich bin dann meist der "Kleine Bär", der Freund des wilden Bären.

Ich denke - und ich habe das auch schon bei meinem Sohn erfragt -, daß es ihm gefällt, auch mal nicht er selbst zu sein. Fratz knurrt fremde Menschen auf der Straße an und macht dabei ein gefährliches Gesicht. Das würde mein Sohn nie machen. Letztens hat er sich einer Gruppe von ca. 10 Männern in den Weg gestellt und sich so gezeigt und war dabei kein bißchen schüchtern.

Wenn er der wilde Bär ist, spricht mein Sohn von sich selbst dann in der 3. Person. "Was macht der Fratz denn jetzt?" etc. Ich denke, dieses Spiel ist einfach wichtig für ihn, aus seiner Schüchternheit mal entkommen zu können. Gleichzeitig hat er aber auch noch sich und die Figur voneinander abgrenzen.

Ich spreche in zwischendurch immer mal wieder an, ob er nicht auch mal wieder er sein möchte und was er glaubt, ob und was der wilde Bär besser kann oder auch nicht so gut kann wie er selbst. "Der Fratz traut sich viel" antwortet mein Sohn dann immer. Ich sage ihm dann, daß ich der Meinung bin, daß sich mein Sohn auch viel traut und alles mindestens so gut beherrscht wie der Fratz.

Naja, ich habe natürlich auch noch meinen richtigen Sohn. Vor allem, wenn er müde ist oder mal weint (was sehr selten vorkommt - also das Weinen), dann kommt er zu mir, sagt seinen Namen und "jetzt bin ich wieder ich".

Ist vielleicht für Dich keine große Sache dieses Spiel. Ist auch nicht so einfach, die Gefühlsregungen hier wiederzugeben. Aber ich weiß, daß es ihm wichtig ist. Und dann ist das auch gut so.

So, Tiny. Das wars also

Gruß, Kopfmacher

Damals...
Hallo

ich kann die Gedanken, die man sich macht beim 1. Kind vollständig nachvollziehen, obwohl ich sie mir bei meinen Kinjavaocument.quest.submit();
javaocument.quest.submit();dern nicht gemacht habe. Die sind beide mit reichlich 1 jahr in die Krippe gegangen und haben das total gut vertragen. Mir kommt da eher mein eigener fehlgeschlagener Kindergartenbesuch in den Sinn... ist zwar extrem lange her, aber das Gefühl dort fehl am Platz gewesen zu sein, das habe ich mir 39 Jahre lang durchaus gemerkt ) und! es hat sich komplett durch mein Leben gezogen. Ich bin 42. Das Ganze kam so:
Nach meiner Geburt war meine Mutter noch 6 Wochen bei mir und mußte dann ,selbst erst 19 Jahre alt, ihre Ausbildung beenden. Sie wohnte mit meinem Vater, beide verheiratet und auch er erst 19 Jahre alt, 80km von mir entfernt. Zu den damaligen Zeiten und ohne Auto war da mehr als Wochenendbesuche nicht zu machen. Ich war bei Oma und Opa. Die beiden zogen mich 3 Jahre als 6.Kind in einem Haus mit riesigem wilden Garten auf. Mein Großvater war Pfarrer und zu Hause, die Oma sowieso. Das Haus war auch riesengroß. Und es war eigentlich das Paradies. Ich hatte eine total enge Bindung an meine Großeltern, der Opa hat sich viel mehr mit mir beschäftigt als je mit seinen eigenen Kindern, ich konnte in der Ich-Form sprechen eh ich laufen konnte. *lächel die körperlicher Form spielte den beiden nicht so die Rolle. Aber ich hab ununterbrochen Input von den beiden bekommen, war nie zuviel und mußte zwar gehorchen nach damaligem Standard aber das war kein Problem. So wuchs ich geistig extrem stimuliert auf in Kontakt nur mit Erwachsenen. Mein jüngster Onkel war damal 16 und schon im Internat fürs Abi... gabs damals bei uns auf dem Land nicht anders. Natürlich wurde ich unter diesen Bedingungen auch sehr anders... ich hab daran auch noch Erinnerungen. Ich weiß Sachen aus der Zeit wo ich noch nicht laufen konnte. Wir hatten einen Hund, den liebte ich abgöttisch. Ja und dann kam der Tag da holten mich meine Eltern ab, am nächsten Montag gings in den Kindergarten und der Grusel nam seinen Lauf ;o) ich weiß es noch wie heute. Die waren laut. Keiner konnte die Geschichten, Keiner hatte imaginäre Freunde. Hatte ich nämlich, Ela und Bela,,, ein großes Rollenspiel, die haben sogar gesprochen und Blödsinn gemacht,den ich nie gemacht hätte,,, Im Kindergarten konnten sie Lieder singen, die ich nicht singen wollte, singen war nie unser Ding zu Hause gewesen. Und überhaupt... Kinder. ums Verrecken wollte ich nach Hause und nicht zu diesen Monstern! Das ging die vollen 3 Jahre so und noch in der 1. Klasse! Das war alles echter Mist. Ich hatte Angst vorm Schlittenfahren und Essen, ich wollte nicht Schaukeln wenn auf der Nachbarschaukel einer war usw... und wenn ich was gesagt habe oder Bilder gemalt, hats keiner kapiert. ich war wie vom Mond. In der Schule wurde es dann besser, ich hatte dann sogar eine kopfgesteuerte überangepasste Phase. Meine Zensuren waren immer bei den besten 5 der Klasse. Sogar in einer Pferdesportgruppe war ich. Das ging gut. Wenig Menschen, viele Tiere... Naja, im Prinzip bin ich ein vollständig glücklicher Mensch, habs auch gelernt nicht sonderbar zu sein. Aber es war schwierig, ich bin ironisch und zynisch, ein absoluter Bücherwurm und Einzelgänger, aber ich gehe sehr gut enge Bindungen zu einzelnen Menschen ein. zB. meinem Mann ;o) aber ich feier nicht gern und bin ungesellig, alles das fällt mir schwer. Man kann sagen, ich genüge den Anforderungen. ich bin einfach nicht auf Gruppen und Menschen sozialisiert worden. Ganz einfach. Ein Beispiel was dazu auch noch passt ist, dass ich seit 23 Jahren den selben Job mache, bin da irgendwie unflexibel, hasse sogar Dienstreisen in die schönsten Hotels... ich mag meinen Garten, meinen Hund und die Katzen und meine Söhne. Tja und da hab ich dann gedacht,,,bei meinen eigenen Kindern,,, Kinderkrippe... sonst wird das gar nichts... ich finde Krabbelgruppen fürchterlich ;o)
und alles ging gut. Man kann damit leben. Und man muß es üben und ständig dran bleiben. Aber es geht nicht! wenn man nicht muß...

...ich würde ihn in den Kindergarten schicken, aber nur halbe Tage.

liebe Grüße

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22. Februar 2007 um 10:48
In Antwort auf rho65

Damals...
Hallo

ich kann die Gedanken, die man sich macht beim 1. Kind vollständig nachvollziehen, obwohl ich sie mir bei meinen Kinjavaocument.quest.submit();
javaocument.quest.submit();dern nicht gemacht habe. Die sind beide mit reichlich 1 jahr in die Krippe gegangen und haben das total gut vertragen. Mir kommt da eher mein eigener fehlgeschlagener Kindergartenbesuch in den Sinn... ist zwar extrem lange her, aber das Gefühl dort fehl am Platz gewesen zu sein, das habe ich mir 39 Jahre lang durchaus gemerkt ) und! es hat sich komplett durch mein Leben gezogen. Ich bin 42. Das Ganze kam so:
Nach meiner Geburt war meine Mutter noch 6 Wochen bei mir und mußte dann ,selbst erst 19 Jahre alt, ihre Ausbildung beenden. Sie wohnte mit meinem Vater, beide verheiratet und auch er erst 19 Jahre alt, 80km von mir entfernt. Zu den damaligen Zeiten und ohne Auto war da mehr als Wochenendbesuche nicht zu machen. Ich war bei Oma und Opa. Die beiden zogen mich 3 Jahre als 6.Kind in einem Haus mit riesigem wilden Garten auf. Mein Großvater war Pfarrer und zu Hause, die Oma sowieso. Das Haus war auch riesengroß. Und es war eigentlich das Paradies. Ich hatte eine total enge Bindung an meine Großeltern, der Opa hat sich viel mehr mit mir beschäftigt als je mit seinen eigenen Kindern, ich konnte in der Ich-Form sprechen eh ich laufen konnte. *lächel die körperlicher Form spielte den beiden nicht so die Rolle. Aber ich hab ununterbrochen Input von den beiden bekommen, war nie zuviel und mußte zwar gehorchen nach damaligem Standard aber das war kein Problem. So wuchs ich geistig extrem stimuliert auf in Kontakt nur mit Erwachsenen. Mein jüngster Onkel war damal 16 und schon im Internat fürs Abi... gabs damals bei uns auf dem Land nicht anders. Natürlich wurde ich unter diesen Bedingungen auch sehr anders... ich hab daran auch noch Erinnerungen. Ich weiß Sachen aus der Zeit wo ich noch nicht laufen konnte. Wir hatten einen Hund, den liebte ich abgöttisch. Ja und dann kam der Tag da holten mich meine Eltern ab, am nächsten Montag gings in den Kindergarten und der Grusel nam seinen Lauf ;o) ich weiß es noch wie heute. Die waren laut. Keiner konnte die Geschichten, Keiner hatte imaginäre Freunde. Hatte ich nämlich, Ela und Bela,,, ein großes Rollenspiel, die haben sogar gesprochen und Blödsinn gemacht,den ich nie gemacht hätte,,, Im Kindergarten konnten sie Lieder singen, die ich nicht singen wollte, singen war nie unser Ding zu Hause gewesen. Und überhaupt... Kinder. ums Verrecken wollte ich nach Hause und nicht zu diesen Monstern! Das ging die vollen 3 Jahre so und noch in der 1. Klasse! Das war alles echter Mist. Ich hatte Angst vorm Schlittenfahren und Essen, ich wollte nicht Schaukeln wenn auf der Nachbarschaukel einer war usw... und wenn ich was gesagt habe oder Bilder gemalt, hats keiner kapiert. ich war wie vom Mond. In der Schule wurde es dann besser, ich hatte dann sogar eine kopfgesteuerte überangepasste Phase. Meine Zensuren waren immer bei den besten 5 der Klasse. Sogar in einer Pferdesportgruppe war ich. Das ging gut. Wenig Menschen, viele Tiere... Naja, im Prinzip bin ich ein vollständig glücklicher Mensch, habs auch gelernt nicht sonderbar zu sein. Aber es war schwierig, ich bin ironisch und zynisch, ein absoluter Bücherwurm und Einzelgänger, aber ich gehe sehr gut enge Bindungen zu einzelnen Menschen ein. zB. meinem Mann ;o) aber ich feier nicht gern und bin ungesellig, alles das fällt mir schwer. Man kann sagen, ich genüge den Anforderungen. ich bin einfach nicht auf Gruppen und Menschen sozialisiert worden. Ganz einfach. Ein Beispiel was dazu auch noch passt ist, dass ich seit 23 Jahren den selben Job mache, bin da irgendwie unflexibel, hasse sogar Dienstreisen in die schönsten Hotels... ich mag meinen Garten, meinen Hund und die Katzen und meine Söhne. Tja und da hab ich dann gedacht,,,bei meinen eigenen Kindern,,, Kinderkrippe... sonst wird das gar nichts... ich finde Krabbelgruppen fürchterlich ;o)
und alles ging gut. Man kann damit leben. Und man muß es üben und ständig dran bleiben. Aber es geht nicht! wenn man nicht muß...

...ich würde ihn in den Kindergarten schicken, aber nur halbe Tage.

liebe Grüße

*wow*
.. ich bin total platt von deiner Lebensgeschichte!!!

Aber ein sehr schönes "lebendes" Beispiel, wie wichtig doch Sozialisation ist!

Bist du zufrieden mit deinem jetzigen Leben (unflexiblität und all die anderen angesprochenen Dinge)oder würdest du gern etwas ändern?

LG
Jule

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22. Februar 2007 um 12:22
In Antwort auf rho65

Damals...
Hallo

ich kann die Gedanken, die man sich macht beim 1. Kind vollständig nachvollziehen, obwohl ich sie mir bei meinen Kinjavaocument.quest.submit();
javaocument.quest.submit();dern nicht gemacht habe. Die sind beide mit reichlich 1 jahr in die Krippe gegangen und haben das total gut vertragen. Mir kommt da eher mein eigener fehlgeschlagener Kindergartenbesuch in den Sinn... ist zwar extrem lange her, aber das Gefühl dort fehl am Platz gewesen zu sein, das habe ich mir 39 Jahre lang durchaus gemerkt ) und! es hat sich komplett durch mein Leben gezogen. Ich bin 42. Das Ganze kam so:
Nach meiner Geburt war meine Mutter noch 6 Wochen bei mir und mußte dann ,selbst erst 19 Jahre alt, ihre Ausbildung beenden. Sie wohnte mit meinem Vater, beide verheiratet und auch er erst 19 Jahre alt, 80km von mir entfernt. Zu den damaligen Zeiten und ohne Auto war da mehr als Wochenendbesuche nicht zu machen. Ich war bei Oma und Opa. Die beiden zogen mich 3 Jahre als 6.Kind in einem Haus mit riesigem wilden Garten auf. Mein Großvater war Pfarrer und zu Hause, die Oma sowieso. Das Haus war auch riesengroß. Und es war eigentlich das Paradies. Ich hatte eine total enge Bindung an meine Großeltern, der Opa hat sich viel mehr mit mir beschäftigt als je mit seinen eigenen Kindern, ich konnte in der Ich-Form sprechen eh ich laufen konnte. *lächel die körperlicher Form spielte den beiden nicht so die Rolle. Aber ich hab ununterbrochen Input von den beiden bekommen, war nie zuviel und mußte zwar gehorchen nach damaligem Standard aber das war kein Problem. So wuchs ich geistig extrem stimuliert auf in Kontakt nur mit Erwachsenen. Mein jüngster Onkel war damal 16 und schon im Internat fürs Abi... gabs damals bei uns auf dem Land nicht anders. Natürlich wurde ich unter diesen Bedingungen auch sehr anders... ich hab daran auch noch Erinnerungen. Ich weiß Sachen aus der Zeit wo ich noch nicht laufen konnte. Wir hatten einen Hund, den liebte ich abgöttisch. Ja und dann kam der Tag da holten mich meine Eltern ab, am nächsten Montag gings in den Kindergarten und der Grusel nam seinen Lauf ;o) ich weiß es noch wie heute. Die waren laut. Keiner konnte die Geschichten, Keiner hatte imaginäre Freunde. Hatte ich nämlich, Ela und Bela,,, ein großes Rollenspiel, die haben sogar gesprochen und Blödsinn gemacht,den ich nie gemacht hätte,,, Im Kindergarten konnten sie Lieder singen, die ich nicht singen wollte, singen war nie unser Ding zu Hause gewesen. Und überhaupt... Kinder. ums Verrecken wollte ich nach Hause und nicht zu diesen Monstern! Das ging die vollen 3 Jahre so und noch in der 1. Klasse! Das war alles echter Mist. Ich hatte Angst vorm Schlittenfahren und Essen, ich wollte nicht Schaukeln wenn auf der Nachbarschaukel einer war usw... und wenn ich was gesagt habe oder Bilder gemalt, hats keiner kapiert. ich war wie vom Mond. In der Schule wurde es dann besser, ich hatte dann sogar eine kopfgesteuerte überangepasste Phase. Meine Zensuren waren immer bei den besten 5 der Klasse. Sogar in einer Pferdesportgruppe war ich. Das ging gut. Wenig Menschen, viele Tiere... Naja, im Prinzip bin ich ein vollständig glücklicher Mensch, habs auch gelernt nicht sonderbar zu sein. Aber es war schwierig, ich bin ironisch und zynisch, ein absoluter Bücherwurm und Einzelgänger, aber ich gehe sehr gut enge Bindungen zu einzelnen Menschen ein. zB. meinem Mann ;o) aber ich feier nicht gern und bin ungesellig, alles das fällt mir schwer. Man kann sagen, ich genüge den Anforderungen. ich bin einfach nicht auf Gruppen und Menschen sozialisiert worden. Ganz einfach. Ein Beispiel was dazu auch noch passt ist, dass ich seit 23 Jahren den selben Job mache, bin da irgendwie unflexibel, hasse sogar Dienstreisen in die schönsten Hotels... ich mag meinen Garten, meinen Hund und die Katzen und meine Söhne. Tja und da hab ich dann gedacht,,,bei meinen eigenen Kindern,,, Kinderkrippe... sonst wird das gar nichts... ich finde Krabbelgruppen fürchterlich ;o)
und alles ging gut. Man kann damit leben. Und man muß es üben und ständig dran bleiben. Aber es geht nicht! wenn man nicht muß...

...ich würde ihn in den Kindergarten schicken, aber nur halbe Tage.

liebe Grüße

Hallo rho,
bist du tatsächlich der Meinung, du hättest dich anders entwickelt (wärst sozusagen ein anderer Mensch geworden), wenn du in den ersten Jahren anders aufgewachsen wärst? Warum hat dich der Kindergartenbesuch nicht zu einem geselligeren Menschen gemacht? Du hast - so, wie du dich anhörst - dir bestimmt Gedanken darüber gemacht. Würde mich sehr interessieren, grundsätzlich und auch im Hinblick auf meine Tochter (siehe oben) - die übrigens ihre ersten Jahre nicht nur unter Erwachsenen verbracht hat und sogar in einer Krabbelgruppe war (obwohl ich das auch fürchterlich fand).

Gruß, Tiny

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