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Sohn (8) ist noch nicht trocken!!!

2. April 2005 um 17:20

Hallo!
Mein Sohn ist 8 Jahre alt und macht immer noch in die Hose,dh nur tagsüber und nur das große Geschäft. Eine Windel trägt er seit gut 5 Jahren nicht mehr, da er zum pullern auf die Toilette geht und nachts auch aufwacht, wenn er muß. Aber mit dem großen Geschäft klappt es nicht. Wir haben es mit Strafen versucht (was ich schrecklich finde), Sachen verboten, die er gerne macht, wie Kindersendungen im TV anschauen, kein Spielenachmittag etc., dann mit einem Klaps auf den Po, nichts hilft. Es ist mittlerweile supernervig, denn er lügt uns an (es wäre nichts in der Hose), seine Freunde merken es- ein Rattenschwanz. Eine Ärztin meinte, er solle seine schmutzigen Schlüpfer selber auswaschen, tat er gerne, kein Thema. Denn er hilft gern im Haushalt. Auch Belohnungen für saubere Schlüpfer brachten nichts.
Dazu muß man sagen, Nikolai ist ein sehr aktives, lerneifriges Kind, musikalisch begabt, er sagt gerne etwas auf...- wir drängen ihn aber zu nichts, lassen viele Freiräume.
Seine Schwester Anastasia ist 6 Jahre alt und seit 3 Jahren trocken, auch nachts. Sie geht immer rechtzeitig zur Toilette. Wir halten Niko das aber nie vor und widmen beiden alle Zeit der Welt (ich bin Hausfrau und zwei Omas sind auch im Haus).
Wer kann mir helfen? Gibt es homöopathische Mittel?
Danke,

Anna

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2. April 2005 um 18:10

Hallo Anna,
Baim Lesen dachte ich, Du beschreibst meinen Großen (inzwischen auch 8 Jahre).
Schulmedizinisch kannst Du da überhaupt nichts machen. Mein Sohn machte genauso immer in die Hose, wenn er viel Stress hatte. Und Stress bedeutete bei ihm auch, wenn er Dinge aß, die er nicht vertrug. Dann reichte ein Kind, das ihn finster ansah, dass wieder was in die Hose ging.
Er tat zwar auch so, als würde es ihm nichts ausmachen, aber es nagte trotz der "Scheissegal"-Fassade sehr an ihm, dadurch war er noch weniger Stresstresistent usw. also ein richtiger Teufelskreis. Bei uns kam auch erschwerdend hinzu, dass seine 2 Jahre jüngeren Zwillingsgeschwister dieses Problem auch nicht hatten.
Er durfte dann mit Beginn des Vorschuljahres endlich Geigenunterricht haben, was er sich schon länger wünschte, es wurde auch etwas besser, aber wir waren trotzdem nicht so glücklich, da doch noch fast täglich was daneben ging.
Wir haben das Problem dann zusammen mit einem klassischen Homöopathen angepackt, der mich und Alexander erst mal "ausquetschte" , von Alexanders Empfängnis bis jetzt. Dazu wurde über das Bioresonanzverfahren ein Unverträglichkeitstest gemacht, und der arme Kerl hat auf fast alles ablehnend reagiert. Also ernährte er sich 2 Monate fast ausschließlich von Ziegenmilch, Reis, Roggenbrot (ohne Hefe! nur Sauerteig), Dinkelgebäck, Gurke und Buchweizen, weil wir alles wegliessen, auf was er reagierte.
Schon in dieser Zeit ging so gut wie nichts mehr in die Hose. Nachdem dann mit Hilfe dieses Bioresonanzverfahrens die Ablehnung des Körpers auf fast alle Lebensmittel korrigiert war, hatten wir ein zufriedenes Kind, das wieder glücklich war. Wir hielten auch eine strenge Rotationsdiärt ein, wo er dasselbe Lebensmittel nur alle 4 Tage essen durfte. Dadurch ergab sich für unsere Familie ein sehr abwechslungsreicher Speiseplan.
Er durfte also nicht jeden Tag morgens einen Kaba trinken, sondern einmal Kaba, einmal Erdbeerziegenmilch, einmal Tee und einmal Saft. dann waren die 4 Tage um, und er durfte wieder Kaba trinken. Dadurch wurde verhindert, dass sein Körper wieder streikte, wenn er jeden Tag Kuhmilch trinken würde.
Nachdem er dann in die Schule kam, geriet dieser strenge Plan etwas in vergessenheit und promt gab es einen Rückfall, da ja in der Schule auch die Stressbelastung allgemein etwas höher ist als im Kindergarten.
Er braucht auch feste Programmpunkte, also Freiräume mit festen Grenzen, an denen er sich orientieren kann.
Was schulmedizinisch gecheckt werden könnte, wäre ein eventueller Wurmbefall, und ein guter, klassischer Homöopath hilft auch eine Ecke weiter.Feste Strukturen, damit Stress vermieden wird, sind auch gute Ansätze.Aber je länger es sich jetzt noch hinzieht, desto mehr Boden verliert er bei seinen Freunden und desto mehr frisst es sich in seine kleine Seele ein, die in diesem Alter eher mit Fröhlichkeit und Dummenjungenstreichen beschäftigt sein sollte....
Falls Du noch genauere Fragen haben solltest, kannst Du mir auch gerne eine PN schicken, dann Tteile ich Dir meine eMail-Addy mit, damit wir und austauschen können.

LG

Igelbaby

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2. April 2005 um 23:27
In Antwort auf igelbaby

Hallo Anna,
Baim Lesen dachte ich, Du beschreibst meinen Großen (inzwischen auch 8 Jahre).
Schulmedizinisch kannst Du da überhaupt nichts machen. Mein Sohn machte genauso immer in die Hose, wenn er viel Stress hatte. Und Stress bedeutete bei ihm auch, wenn er Dinge aß, die er nicht vertrug. Dann reichte ein Kind, das ihn finster ansah, dass wieder was in die Hose ging.
Er tat zwar auch so, als würde es ihm nichts ausmachen, aber es nagte trotz der "Scheissegal"-Fassade sehr an ihm, dadurch war er noch weniger Stresstresistent usw. also ein richtiger Teufelskreis. Bei uns kam auch erschwerdend hinzu, dass seine 2 Jahre jüngeren Zwillingsgeschwister dieses Problem auch nicht hatten.
Er durfte dann mit Beginn des Vorschuljahres endlich Geigenunterricht haben, was er sich schon länger wünschte, es wurde auch etwas besser, aber wir waren trotzdem nicht so glücklich, da doch noch fast täglich was daneben ging.
Wir haben das Problem dann zusammen mit einem klassischen Homöopathen angepackt, der mich und Alexander erst mal "ausquetschte" , von Alexanders Empfängnis bis jetzt. Dazu wurde über das Bioresonanzverfahren ein Unverträglichkeitstest gemacht, und der arme Kerl hat auf fast alles ablehnend reagiert. Also ernährte er sich 2 Monate fast ausschließlich von Ziegenmilch, Reis, Roggenbrot (ohne Hefe! nur Sauerteig), Dinkelgebäck, Gurke und Buchweizen, weil wir alles wegliessen, auf was er reagierte.
Schon in dieser Zeit ging so gut wie nichts mehr in die Hose. Nachdem dann mit Hilfe dieses Bioresonanzverfahrens die Ablehnung des Körpers auf fast alle Lebensmittel korrigiert war, hatten wir ein zufriedenes Kind, das wieder glücklich war. Wir hielten auch eine strenge Rotationsdiärt ein, wo er dasselbe Lebensmittel nur alle 4 Tage essen durfte. Dadurch ergab sich für unsere Familie ein sehr abwechslungsreicher Speiseplan.
Er durfte also nicht jeden Tag morgens einen Kaba trinken, sondern einmal Kaba, einmal Erdbeerziegenmilch, einmal Tee und einmal Saft. dann waren die 4 Tage um, und er durfte wieder Kaba trinken. Dadurch wurde verhindert, dass sein Körper wieder streikte, wenn er jeden Tag Kuhmilch trinken würde.
Nachdem er dann in die Schule kam, geriet dieser strenge Plan etwas in vergessenheit und promt gab es einen Rückfall, da ja in der Schule auch die Stressbelastung allgemein etwas höher ist als im Kindergarten.
Er braucht auch feste Programmpunkte, also Freiräume mit festen Grenzen, an denen er sich orientieren kann.
Was schulmedizinisch gecheckt werden könnte, wäre ein eventueller Wurmbefall, und ein guter, klassischer Homöopath hilft auch eine Ecke weiter.Feste Strukturen, damit Stress vermieden wird, sind auch gute Ansätze.Aber je länger es sich jetzt noch hinzieht, desto mehr Boden verliert er bei seinen Freunden und desto mehr frisst es sich in seine kleine Seele ein, die in diesem Alter eher mit Fröhlichkeit und Dummenjungenstreichen beschäftigt sein sollte....
Falls Du noch genauere Fragen haben solltest, kannst Du mir auch gerne eine PN schicken, dann Tteile ich Dir meine eMail-Addy mit, damit wir und austauschen können.

LG

Igelbaby

Feste zeit?
hilft vielleicht eine feste zeit für das große geschäft? als eine art ritual?

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