Home / Forum / Meine Familie / Sie sieht es als ihr "MutterRECHT", ich ertrag es nicht mehr

Sie sieht es als ihr "MutterRECHT", ich ertrag es nicht mehr

5. Juni 2013 um 14:23

Hallo liebe User,

seit 2 Wochen denke ich nach und komm nicht so ganz auf einen nenner.
Hier die Problematik.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und habe natürlich wie jeder Mensch, Höhen und Tiefen in jeglichen Beziehungen in meinem Leben.

Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube ich bin nun an einer Problematik angelangt von der ich glaube, dass es wichtig ist diese richtig zu kanalisieren.

Dieses Forum hat mir oft geholfen und ich bitte alle die Interesse und Lust haben mir zu helfen durch Ihre Erfahrungen.

Es geht um meine Mutter mich.

Meine Mutter und ich haben ein "gutes" verhältnis gehabt.
Es hat sehr lange gedauert aber irgendwie hat es sich eingerenkt.
Ich habe als Kind (wie viele andere sicherlich auch) unter vielen Dingen gelitten die sich in mein Leben als Erwachsene durchzogen. Ich bin ein Sandwichkind. Also das 2te von 3. Ich weiss selbst das trägt seine Problematik schon etwas in sich, aber meine Geschwister wohnen nun weiter weg, die große sogar im Ausland. Ich bin die einzige in Ihrer Nähe.

Früher (als abhängiges Kind/Jugendliche ) bekam ich viel Gewalt ab, hauptsächlich von meiner Mutter.
Dies war in verbaler und körperlicher Form.
Die damalige Ehe meiner Eltern beruhte sehr auf Abhängigkeit, Verlustangst und Manipulation (diese ging von meinem vater aus. Kurz: Es war keine Liebe.

Meine Mutter war sehr unzufrieden neben finanziellen Problemen gab es auch viele Psychische.
Auch sie bekam viel Gewalt ab. Auch Sie litt viel in Ihrer Vergangenheit.

Ich war und bin so könnte man sagen Hochsensibel.
Ich denke aber nicht das es eine Begabung ist sondern der natürliche Überlebensinstinkt der sich so entwickelt wenn man sich oft in Gefahr fühlte. Mit Hochsensibel meine ich nicht das ich direkt alles persönlich nehme oder losweine, nein.

Ich meine damit, dass ich sehr schnell kleine subtile veränderungen wahrnehme und fühle. Gefühle von anderen Menschen, veränderungen in der Umgebung, Geräusche etc. Dies musste ich schnell lernen, da es mich jederzeit erwischen konnte wenn eine Laune schief hing. Es ging sogar soweit das ich unterscheiden konnte anhand von Schritten (z.B wie meine Mutter durch die Wohnung lief) ob sie aggressiv waren oder normal.
dies konnte sich jederzeit verändern. Denn es hatte enormen Einfluss auf. Ich spüre es sehr schnell wenn jemand negativ geladen ist denn ich bin offen dafür.
Früher unterlag ich der Wucht der starken harten Emotionen heute dank tehrapie lernte ich mich abzugrenzen und zu unterscheiden falls das Abgrenzen mal fehl schlug ob es meine Wut Trauer oder Agression auch wirklich meine ist und nicht übernommen.

Sorry schweife grad etwas aus aber vllt hilft es mich zu verstehen.


Ich bekam viel Schläge und meine Wut darüber wurde wieder mit Schläge beantwortet.

Ich fühle auch jetzt beim schreiben das diese Tatsache noch immer trotz Therapie noch eine Wunde ist.

Ich möchte loslassen. Vergeben verzeihen aber tief in mir ist etwas noch nicht dazu bereit.

Meine Mutter spürt noch immer die konsequenzen von dem was sie damals mit mir tat. Unbewusst scheinbar habe ich mich so verändert, das sie spürt , dass sie mir gegenüber vorsichtig sein muss.

Manchmal haben wir richtig tolle Tage miteinander, manchmal ist es einfach schön.
Dadurch das ich irgendwann selbst spürte das ich in mir Dinge trage die niemand ausser mir verarbeiten kann, und Vorwürfe und Schuldzuweisungen nix mehr bringen entschied ich mich zu einer Therapie.

Denn all die gestaute Wut von 11 Jahren bis 22 Jahre machte mich depressiv. Ich begann mich selbst zu verletzen hatte also Autoaggressionen weil ich Wut nie ausleben durfte und es auch kein Ventil in mir dafür gab richtete sich die Gewalt irgendwann gegen mich selbst.

Auch mein Umkreis spiegelte mir das wieder was in mir geschah. Ich gab mich mit Menschen ab die mich ebenso wie meine Mutter immer wieder erniedrigten einmal sogar schlugen. Ich konnte keine Konsequenzen daraus ziehen weil ich mich im innern selbst Schuld fühlte. Und lieber war ich mit Menschen (auch wenn sie schlecht für mich waren) als allein.

Ich holte mir in meiner Aussenwelt was mein Inneres gewohnt war.

Meine Mutter und ich zofften heftigst, ich bin kein Unschuldslamm, das vorweg

Wenn sie mich körperlich verletze fing ich irgendwann verbal an.

oder ich fing verbal an und sie wehrte sich mit Gewalt.

Wie ihr seht ist dies wohl die berühmte Gewaltspirale.


Durch meine Therapie lösten sich viele alte Muster.
Viel Schmerz viel Leid löste sich um in Mitgefühl.
Dennoch habe ich noch immer ein Leck in mir, denn trotz viele Gespräche und viel Aufarbeitung mit meiner Mutter eskaliert es.

Es eskaliert in viel größeren Abständen, d.h wohl das es noch tief sitzendere Dinge sind.

Ich versuche mich an fakten zu halten. Denn ich will nicht in Selbstmitleid verfallen.

Aber ich sage euch jetzt einfach wie ich mich fühle ohne darüber nachzudenken ob es egoistisch infantil oder einseitig ist.


Ich fühle mich von meiner Mutter nicht respektiert. Weder als Kind /Tochter/ Mensch.

Wenn sie Probleme in Ihrem Leben hat dann, bekomm ich es ab. Sie sieht es als ihr Recht, mich anscheissen zu können ohne das ich Konsequenzen ziehe.
Sie sagt selbst das es ihr recht als Mutter ist, mit mir manchmal so umgehen zu können wie sie möchte ohne das ich daraus ein Theater mache.

Manchmal wenn sie Ihren Willen durchsetzen möchte dann mit allen Mitteln, bewusstes verletzen ist völlig normal.

Wenn ich ihr in bestimmten Dingen meine Gefühle versuche zu äussern, werden diese verpöhnt.

Sie demonstriert mir immer wieder ihre Macht indem sie mir zeigt das sie mich am besten kennt. und genau weiss was mich verletzt.

Wenn ich verletzt bin, wird sie nöch wütender. Sie verlangt das ich dann so tue als sei nix gewesen. Sie verletzt mich dann noch mehr in dem sie sagt ich solle mich nicht so anstellen. es ensteht ein Mix aus vorwürfen darüber warum ich so sensibel bin und bagatellisierungen über die Dinge di e sie tat.


Sie will manchmal nicht nur das ich die Dinge tue die sie verlagt sondern auch selbst möchte.

Sie sagt ich sei ein sehr schwerer Mensch und das es sehr schwer sei mit mir zu sein, weil ich so kompliziert sei und zu viel ernst nehme.( Ist vllt was dran, aber ich tu niemanden was böses damit und verlange nur das man mich so nimmt wie ich bin )


ich fühle mich noch heute unterdrückt von ihr.
Ich habe manchmal das gefühl als würde sie mich sozusagen " immer wieder auf den teppich holen" wenn ich abheben mich abnabeln will.

Ich bin bisher die einzige in der Familie der Abitur macht (2ter Bildungsweg , bin auch fast fertig) selbst Arbeit nebenbei und einen eigene Wohnung finaziert.
All diese Dinge gönnt sie mir und manchmal schlägt es so extrem in Missgunst um das ich fast glaube sie ist neidisch weil sie Sätze zu mir sagt wie : Denkst du bist besser als ICH & MEINE FAMILE?!" Diese Sachen wo sie mir unterstellt ich würde mich selbst feiern und besser als sie finden, zwingt mich unterbewusst in eine unterwürfige Haltung. Ich darf nicht besser sein und wenn ich es wäre dürfte ich es nie zeigen Geschweige denn sagen.


bei solchen Sätzen grenzt sie mich aus meiner eigenen Familie aus und das meine ich mit sie weiss natürlich wo meine Schwachpunkte liegen.

sie gibt mir das Gefühl von : Vergiss nicht wo du her kommst !" Alles was du bis heute geschafft hast nur weil ich da war!"

Ich bin nicht überheblich wegen meinem Abi, ich mache es für mich und hat mir viel bei meiner geistigen Bildung geholfen. doch spüre ich wie sehr ich mich immer mehr entferne von dem Lebensstil meiner Familie, ich werde in eine andere Richtung gehen.


Sie warf mich aus Ihrer Wohnung raus, ich ging ohne zu zögern.
Suchte was eigenes.
ich hielt es nicht für nötig es ihr vorzuhalten, wozu auch...?
ich lebte allein in ihrer Wohnung, sie bei Ihrem Lebensgefährten, als sie mit ihm schluss hatte hiess es : es ist deine schuld das ich mich nie in meine Wohnung einnisten konnte. Du hast mir alles weggenommen.

Und der wahre GRUND warum ich in ihre Wohnung einzog war, das ich in einer Wg lebte und die sich auflöste, sie selbst sagte zieh in meine die steht doch leer, dann sparst du etc.

ich war skeptisch, heute weiss ich wieso, aber zog ein 1 1/2 jahre war ich drin, dann kam nach einem streit eine sms ich solle mir innerhalb 2 Wochen eine Wohnung suchen. Tat ich.

Ich glaube das reicht an kleinen beispielen die harten sachen möchte ich nicht ausweiten weil es mich selbst runterziehen würde.

Nach unserem letzen Streit, eskalierte es sehr.
Ich hatte ein Problem bei dem sie mir unaufgefordert (fand ich sehr lieb) Helfen wollte.

Ich rutschte plötzlich in eine position in der ich lange nicht war, nach dem Motto: Ich muss jetzt jeder zeit springen wenn sie hopp sagt.

Aber das war mir egaldenn immerhin hat sie helfen wollen dachte ich.

Nachdem ich dachte das sich die Sache geklärt hatte, war ich 1 stunde wegen eines telefonates nicht erreichbar.

Danach rief sie mich an und machte mich zur Schnecke. Aber wirklich so sehr das ich nicht mehr klar kam.
Irgedwas war passiert eine Art Flashback oder so.
Sie schrie mich so extrem an dann ich das telefon ständig weghielt , und still blieb , denn ich dachte ok sie hat recht immerhin ging es um meine Angelegenheit. Aber das war maßlos übertrieben.
Ich hielt still es war als hätte sie mich mit einem Maschienengewehr befeuert so fühlte ich mich. Plötzlich kam ein Reflex und ich schrie so ich konnte : SO NICHT! Sei endlich ruhig etc.
Sie legte auf. ichwar schockiert über sie über mich meine Stimme diese Wut alles.
Ich war wieder 13, wehrlos ausgeliefert.
Ich habe 2 tage nur geheult und lag im bett fühlte mich so klein so schwach, mein Körper war so eine Hülle die mir überhaupt keinen Schutz bot .


Ich brach den kotakt zu ihr ab. seit dem bomabdiert sie mich mit schizophrenen sms.
Erst ich soll es nicht in die länge ziehen, dann das sie mich liebt, dann fragt sie was sie überhaupt gemacht hat, dann wiederum das sie mich vermisst und mich von der schule abholen will, dann plötzlich das ich mir selbst schade in dem ich ihr den kontakt verwehre.
dann das es ihr recht mit mir auch mal SO umzugehen.

ich weiss es war ne lange story. Deswegen danke ich schon mal denjenigen herzlichst die es überhaupt bis hier hin gelesen haben.

ich habe ihr nur eine sms geantwortet nämlich das ich nicht bereit bin mit ihr darüber zu sprechen und sie das bitte respektieren soll.

sie sagte es muss nix besprochen werden , wir sollten es einfach vergessen.

ich will es vergessen ja aber nicht in dem ich es verdränge sondern auflöse. früher wäre ich direkt auf die einforderungen eingegangen ich solle nicht so zickenund so tun als ob das alles schlimm gewesen wäre für mich.

ich nahm mich selbst nicht ernst weil sie es nicht tat. jetzt ist es anders. ich liebe sie natürlich nur werde ich auf diese weise nicht mehr mitspielen.

ich will diese emotionale Bindung zur (die kranke) abbrechen.


weiss aber trotzdem nicht was ich genau machen soll










Mehr lesen

24. Juni 2013 um 0:35

Hi
Danke vorweg für deine Antwort. Wie du siehst warst du die einzige die mir geantwortet hat. Aber bei meinem Roman war mir das klar

Du hast vollkommen recht, unzufrieden ist sie ohnehin. Ich habe 2 Wochen gewartet und mich dann mit ihr getroffen u geredet.

Ich hatte vorher ein paar Regel für unser Gespräch aufgestellt , damit wir beiden in einem gesunden Rahmen alles aussprechen können. Es hatte geklappt

Naja die letzte Woche war sehr stressig meine Schwester heiratete u meine Mutter war ziemlich unter Druck. Da die Hochzeit im Ausland war , glaub mir es war unglaublich stressig doch für sie umso mehr denke ich.

Um es kurz zu fassen: in der Nacht vor der Hochzeit bekam sie durch Auseinandersetzungen mit meiner Schwester Tante usw. Einem heftigen Nervenzusammenbruch. Es war wirklich zerreißend seine Mutter so zu sehen, aber irgendwie hatte ich es schon im Blut das es darauf hinaus laufen würde. Schon der Streit vor einigen Wochen, weshalb ich hier im Forum schrieb gab mir das Gefühl das sie langsam durchdreht. Sie versuchte sich zu verletzen, das leben zu nehmen. Ich musste ihr heftigst eine Scheuern so außer Rand und Band war sie. Sie weinte wie ein kleines Mädchen. Es tat mir so unglaublich leid.
Nur zu 4 konnten wir sie grad mal überwältigen und irgendwie "beruhigen".

Jetzt bin ich wieder in Deutschland . Heute angekommen. Nach dem Zusammenbruch war sie wie betäubt wie ein Lamm.
Ich weiß nicht was genau es auf mich bewirkt hat jedenfalls möchte ich ihr helfen.

Ich weiß nicht in ich sie direkt drauf ansprechen soll. Sie muss zum Arzt zur Therapie irgendwohin wo diese psychischen Schäden behoben werden können.

Ich selbst weiß das es klappen kann wenn man es selbst möchte.
Ich nehme sie nicht mehr persönlich.
Auch wenn mich ihr Zustand persönlich sehr traurig macht.

Keine Ahnung , es ist komisch zu sehen das die eigene Mutter so krass an ihrem Limit angekommen ist, sodass man selbst gezwungen ist wieder ein Stück mehr erwachsen sein zu müssen.

Ich dachte daran das sie evtl ne Kur machen muss oder einweisen keine Ahnung.
Aber ich vermute ihr Ego würde es nicht zulassen einzusehen das es wirklich notwendig ist.

Werde gucken müssen was das beste ist

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Juni 2013 um 3:51

Ja natürlich
Ich will für sie da sein.
Ich glaube aber auch das mich der Zwischenfall ziemlich mitgenommen hat auf eine komische Art und weise.

Ich fühle mich plötzlich allein und hilflos. In mir ist ein komischer Schmerz. Habe am Mittwoch mit Freunden gefeiert weil ich am Donnerstag frei hatte und habe wie schon lange nicht mehr extrem viel getrunken das ich kaum noch Erinnerung habe. Mir ging es sehr schlecht danach. Ich habe vor langer zeit als ich noch viele Sorgen hatte so ein trinkverhalten gehabt. Immer bis zum geht nicht mehr. Das hatte vor einiger zeit aufgehört. 3 Tage nach dem ganzen Kram hab ich wieder so getrunken. Obwohl ich gut drauf war , dachte ich. Aber ich kenne mich mittlerweile. Ich denke es hat was bei mir hinterlassen.
Sie tut mir leid.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper