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Sexueller Missbrauch, Alkoholsucht

17. Dezember 2007 um 19:24 Letzte Antwort: 4. Januar 2008 um 21:25

Hallo,

vor drei Jahren (Ich war 13) habe ich eine Menge über meine Familie erfahren. Mein Opa, mein großes Vorbild, war seit Jahren alkoholabhängig, und reagierte daraufhin immer sehr aggresiv. Mein Opa, der Adoptivvater meiner Mutter, schlug dann immer wild um sich. Zum Glück habe ich nie davon etwas mitbekommen und bis vor diesne besagten drei Jahren wo ich meinen Opa entdeckte, wie er Wein aus einem gewöhnlichen Glas wie Wasser trank, und daraufhin meine Mutter befragte, wusste ich von all dem auch noch nichts.

In der Zeit kam alles aufeinander. Ich erfuhr, dass mein Opa meinem Vater 6 Monate lang kein Gehalt gezahlt hatte (Familienbetrieb), somit beendeten meine Eltern die Beziehung zu meinen Großeltern. Mein Opa schlug meine Oma daraufhin zusammen. Als wir dies erfuhren, zog meine Mutter eine Notbremse. Sie ließ meinen Opa in eine Klinik einweisen,wo er von der Sucht wegkommen sollte, meine Oma, voll mit Blauen Flecken, wohnte ein paar Tage bei uns.
Dann sagte uns die Klinik, mein Opa sei ein hoffnungsloser Fall.

Wir boten meiner Oma an, dass sie bei uns wohnen kann, und den opa verlassen soll, weil der sie jahrelang geschlagen hatte. Aber anstatt, dass sie zu uns kam, ging sie zu meinem Opa und wir fühlten uns, vor allem meine Mama, sehr verarscht.

Ein paar Wochen später, meine Mama war so getroffen von dem gnazen,dass ihre eigene Mutter sie sozusagen veraten hatte,und hatte sich psychologische Hilfe gesucht, erzählte mir meine Mama eines Abends, dass der Opa sie nciht nur gehauen hat, sondern auch sexueller Missbrauch vorlag. Ich weiß nciht genau ob sie vergewaltigt wurde oder ob er sie nur schlimme Sachen hat machen alssen, aber das ist ja auch egal, es ist furchtbar.
Sie erzählte mir auch, dass der Opa, gar nicht ihr rihctiger Vater ist,sondern er sie nur adoptiert hatte,was mich etwas erleichtern ließ,da ich nicht mit so einem Arsch verwandt war.

Ich elrnte meinen neuen echten Opa kennen, der aber nicht sehr Kontakt pflegt.

Vor ein paar Wochen habe ich erfahren, dass mein Opa(adoptivvater meiner mutter) meine Patentante mit 18 zusammengeschlagen hatte,da sie schwanger war. Und durch diese Prgellei sie ihr Kind verloren hatte.

Wir haben keinen Kontakt mehr zu denen, aber ich muss sagen,was mich sehr belastet.
Heute,so kurz vor Weihnachten vermisse ich meine Oma. Eigentlich ist es nicht gut von mir sie zu vermissen. Aber sie fehlt mir einfach so.. Aber ich habe Angst es meinen Eltern zu sagen sie kriegen einen Anfall,weil sie damit ganz abgeshclossen haben..


Schöne Weihnachten euch!

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2. Januar 2008 um 1:48

WOW!!
Das ist wirklich sehr sehr sehr hart. Ich kann mir gut vorstellen, dass du auch drunter leidest. Schließlich vermisst du deine Oma. Aber groß kannst du nichts machen. Ich würde dir selber auch raten, damit abzuschließen und es zu akzeptieren. Eigentlich solltet ihr diesen Opa anzeigen wegen Körperverletzung, sexuellen Missbrauchs und und und und!!! Ich denke, dass du mit deinen Eltern auch darüber reden solltest, dass du sie vermisst. Vielleicht erleichtert dich das etwas! Darüber sollte man aber lieber 2mal nachdenken, ich mein schließlich hat sich deine Mama psychologische Hilfe geholt!
Um so schneller du es verarbeitest um so schneller kommst du davon weg. Am besten du akzeptierst es, denn so kann es dich auch nicht psychologisch treffen!!
Viel Glück!!

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4. Januar 2008 um 21:25

Was da alles passiert ist, ist wirklich sehr schlimm,
für alle Beteiligten, jeder hat auf seine Weise viel leiden müssen. Das Verhalten deiner Oma ist auf der einen Seite nicht zu verstehen, aber sie entstammt vermutlich noch einer Generation, wo man sich nicht so leicht getrennt hat und viel ausgehalten hat. Auch das Gerede der Leute war wichtig, mutmaße ich jetzt. Rede mit deinen Eltern, sag deiner Mutter, dass du sie verstehtst, aber dennoch
Sehnsucht nach deiner Oma hast. Sie ist und bleibt deine Oma, auch wenn sie Fehler gemacht hat. Vielleicht kannst du der Oma ja mal schreiben oder besteht die Möglichkeit mit ihr zu sprechen. Falls du nicht mit der Sache klar kommst, hol dir Hilfe bei einer Beratungsstelle oder du kannst jeder Zeit bei der Telefonseelsorge anrufen. Dort sind sehr
verständnisvolle Menschen.
Gruß Melike

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