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Servicebüro, Jugendamt

8. Mai 2009 um 12:31 Letzte Antwort: 9. Mai 2009 um 11:25

da es in unserer stadt nicht genügend kinderkrippen- und kindergartenplätze gibt, haben wir uns an das Familien- und Kinderservicebüro gewandt.
ich habe der frau mitgeteilt, dass ich bedenken habe und ich meinen sohn lieber im kindergarten hätte, da dort mehrere erzieher-innen sind. meine bedenken wurden mit" im kindergarten kann die erzieherin ihr kind auch mal kneifen oder hauen. wenn die mit ihrem kind zum wickeln geht, ist da auch kein anderer dabei" kommentiert.

dann wurde uns eine tagesmutter zugeteilt. anfänglich war ich relativ zufrieden. bis ihr ein weiters kind zugeteilt wurde.
ihr kommentar am ersten tag, als ich ihr sagte, der ist aber süß: den kannste gleich mitnehmen!
dann folgten untragbare dinge, die dazu geführt haben, dass ich die tagesmutter beim servicebüro melden musste.
der kommentar unserer zuständigen "sachberabeiterin": och nee,das kann die aber nicht machen. da gibts aber jetzt was auf die finger

das verhaltem dem anderen jungen gegenüber wurde immer schlimmer.letzter vorfall: der junge wird schlafend alleine in der wohnung gelassen. am darauffolgenden tag sitz der junge schreiend im wohnzimmer, tür zu, sie telefoniert. dort liegen schere und tabletten auf dem tisch

ich habe sofort beim servicebüro angerufen. es kam wieder kaum reaktion. es könne da jetzt nichts gemacht werden, ich muss warten bis die zuständige frau aus dem urlaub zurück ist.
am darauffolgenden tag bin ich direkt zum servicebüro. natürlich habe ich mich über diese vorgehensweise beim vorgesetzten beschwert. dann saßen mir drei damen gegenüber. eine dümmer und ignoranter als die andere. wie die drei affen. nichts hören, nichts sagen, nichts sehen.
es bestand ihrer meinung nach kein handlungsbedarf. es würde nur bei gefahr im verzug gehandelt werden. wenn das verhalten der tagesmutter schon an seelische mishandlung grenzt und eine mutter mitteilt, dass der junge schreiend eingesperrt wird, muss meiner meinung nach gehandelt werden.
dann kam es nocheinmal zu einem gespräch. die tagesmutter wurde besucht. es konnte nichts festgestellt werden. weiterhin werden kinder an diese frau vermittelt.
schließlich konnte die tagesmutter einleuchtende begründungen für ihr verhalten liefern.die tagesmutter wird in schutz genommen. sie sei qualifiziert und wurde geprüft. bisher habe sich noch nie jemand über sie beschwert. wir wurden als unfähig hingestellt.
die mutter des jungen wurde nicht informiert.

da fällt einem doch nichts mehr zu ein! und dann heißt es wieder, wenn etwas passiert: wir wussten von nichts, uns ist nichts aufgefallen!

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8. Mai 2009 um 22:18

Aber es geht doch
nicht darum, ob es jetzt um eine Tagesmutter geht oder um eine ganz andere Sache !! Was ist denn mit den Kindern?? Warum hört denn da nie jemand hin, wenn eine Beschwerde kommt.. Wenn bei IKEA ein Nagel fehlt ruft man ja auch an das wird behoben aber wenn es um Kinder geht.. Na dann.. Den kann man es ja zumuten !!!
Ich habe auch schonmal beim Jugendamt angerufen weil meine Nachbarin besoffen in der Wohnung hockt man sagte mir aber, solange ich dafür keine Beweise habe und sie ihren Kindern nix tun würde, gäbe es keinen Grund zum Handeln.. ..
Aber was soll man da noch tun?? Selbst eingreifen? Ist Kindesentführung und sonst was.. Nichts tun? Ist feige und unverantwortlich!! Warum werden Kinder denn so vernachlässigt in der Gesellschaft warum passiert,wenn es um Menschen geht, nichts?? Ich finde es so traurig ein Steuerbetrüger bekommt teilweise längere Haftstrafen wie ein Kinderschänder .. Weiß nicht mehr, was man da noch machen soll.. Und genau dieses "wir wussten von nichts" ist das schlimme sie tun erst DANACH etwas und behaupten dann sie wären ja total ahnungslos.. Genau wie bei anderen Fällen z.B bei der Mutter die ihre Kinder umgebracht hat, die hat sich öfter ans Jugendamt gewendet, sie war auch in Betreuung aber hat jemand gehandelt? Nein.. Finde es gut, dass du das erzählst..

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9. Mai 2009 um 11:25

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die ganze sache lässt mich überhaupt nich los. kann schon seit tagen nicht schlafen.
jetzt habe ich versucht mit der mutter zu telefonieren. die versteht mich aber nicht. die eltern sind asiaten und sprechen kaum deutsch.
nochmal beim jugendamt vorsprechen wird auch nichts bringen. die vorgesetzte mit der ich gesprochen habe, ist die stellvertrende leiterin. die war bei dem ersten gespräch dabei. und die hat auch so ignorant reagiert. saß mir die ganze zeit mit einem ganz dümmlichen gesichtsausdruck gegenüber und hat die beiden frauen des servicebüros in schutz genommen.
und dann wird man auch noch behandelt wie der letzte dreck.
ich kann sowas einfach nicht verstehen!
da heißt es immer man soll die augen nicht verschließen. aber eigentlich ist es wohl doch besser, wenn man es macht und sich selbst der nächste ist!

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