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Seid ich selbst Mama bin ist meine Mutter anders. Eure auch?

22. November 2016 um 13:14

Mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und wir planen ein Weiteres. Auf meiner SEITE der Familie das erste Enkelkind. Meine Mutter war immer eine sehr liebevolle und aufopferungsvolle Mutter aber auch immer sehr unsicher. Ich bin ganz anders. Ich weiß ich habe eine Menge Macken und bin nicht immer leicht zu händeln aber ich bin sehr ehrlich; zuverlässig; selbstbewusst und stark. Als meine Mutter erfuhr das sie Oma wird, ust sie statt uns zu gratulieren erstmal zu meinem Vater gerannt mit den Worten Endlich werde ich auch Oma. Da habe ich mir nichts bei gedacht weil ich weiß sie hat es sich lange gewünscht. Ich war 33 Jahre alt bei der Geburt unseres Sohnes. Meine Mutter war bei mir 10 Jahre jünger. In der Schwangerschaft musste ich versprechen sie immer sofort zu informieren wenn es was neues gibt dafür erhielt ich das Versprechen sie fragt nicht jeden Tag wie es mir geht. Das funktioniert ja auch super. Sie versprach uns sich auch immer an unsere Erziehungs-Vorgaben zu halten immerhin sind wir die Eltern. Als der kleine Wurm dann auf die Welt kam wollte sie dann plötzlich einen festen Tag in der Woche für sich als Oma. Irgendwie hat es sich dann auch so eingependelt und es funktionierte eigentlich immer ganz gut. Doch jetzt fängt sie an Sicherheit Oma bisschen wichtig zu nehmen. Will als Oma doch das und das und das und das und das und das haben wir dann auch zu tun. Sie möchte dass wir den kleinen Mann zu ihr bringen (30 Minuten hin und dann wieder zurück mit dem auto) weil sie ihr Enkelchen ja auch mal bei sich alleine haben möchte. Zudem hat sie immer eine Süßigkeit zu Hause die sie ihm sofort gibt obwohl wir das nicht wollen worauf sie nur antwortet ich bin die Oma ich darf das was hast du denn jetzt schon wieder stell dich mal nicht so an. Zudem vergreift sie sich mir gegenüber extrem im Ton und dreht im Nachhinein die Gespräche so dass sie nichts schlimmes gesagt oder getan hätte und glaubt tatsächlich an die neue Wahrheit. Ich weiß momentan echt nicht was ich tun soll. Ich finde es wichtig dass unser Sohn Zeit mit seinen Großeltern verbringt daher würde ich den Kontakt nie unterbrechen oder untersagen aber wir können uns doch nicht so behandeln lassen immerhin sind wir die Eltern und ich bin ihre Tochter. Zudem ist sie extrem dünnhäutig geworden und fühlt sich bei den u sinnigsten Dingen direkt angegriffen und zuletzt gerade heute bei einer Klärung eines Streitgesprächs springt sie auf packt ihre Tasche und geht. Kennt ihr das auch?

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23. November 2016 um 12:09

Hallo,
viele Mütter sind begeistert, wenn sie Großeltern werden und möchten mit einbezogen werden. Das ist schön und kann für die Eltern auch eine echte Erleichterung sein, da sie so auch mal Zeit für sich haben. Deine Mutter hat allerdings kein "Recht" auf einen festen Tag oder darf bestimmen, was dein Kind zu essen bekommt. Solche Dinge sollten nocheinmal klar und vor allem ruhig, ohne Vorwürfe, besprochen werden. Zeige ihr, dass du auch dankbar bist, dass sie dein Kind so annimmt und gerne mit ihm Zeit verbingt. Ich finde es allerdings etwas anmaßend zu verlangen, dass ihr das Kind jedesmal zu ihr bringen müsst. Hat sie kein Auto? Eventuell hilft es, von dem festen Wochentag abzurücken damit sie bemerkt, dass sie kein "Recht" auf deinen Sohn hat.

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