Home / Forum / Meine Familie / Sehe ich das zu eng?

Sehe ich das zu eng?

22. Mai um 12:44

Hallo alle zusammen.
Ich lebe mit meinem Freund und meinen Eltern unabhängig voneinander in einem Haus. Das klappt eigentlich ganz gut. Meine Schwester (5 Jahre älter) hat vor einigen Jahren wenige Straßen entfernt von uns in einer Wohnung gelebt. Sie ist verheiratet und hat schon in jungen Jahren für sich festgelegt, dass sie irgendwann ein Haus besitzen will und ganz viele Kinder jung bekommen möchte. Sie hat auch recht jung geheiratet und hätte am liebsten direkt Kinder bekommen. Vor 3einhalb Jahren ist ihr erstes Kind zur Welt gekommen. Wenige Monate nach der Geburt hatten ihr Mann und sie angefangen davon zu reden, dass sie in ihrer Wohnung nicht glücklich sind und sich gerne ein Haus bauen wollen oder kaufen möchten. Meine Schwester ist aber noch mitten in ihrem Studium, das durch die Geburt komplett ins Stocken geraten ist. Generell macht sie sich nicht viel aus ihrer beruflichen Perspektive, sie hat immer alles andere vorgezogen. Da ich in der gleichen Uni studiere und auch eine ähnliche Fachrichtung habe, bittet sie mich immer in ihre Vorlesungen zu gehen, Notizen zu machen etc. Ich habe auch generell kein Problem ihr zu helfen, aber es ist jetzt schon häufig vorgekommen, dass ich ihre Vorlesungen und Seminare besucht habe und sie am Ende die Prüfungen nicht mitgeschrieben hat oder das sie die Veranstaltung abgewählt hat. Anfang letzten Jahres haben meine Schwester und ihr Mann ganz plötzlich verkündet, dass sie sich ein altes sannierungsbedürftiges Haus gekauft haben und dass sie erneut schwanger ist. Meine Eltern, die kurz vor der Rente sind, haben dann alles stehen und liegen gelassen und Tag und Nacht geholfen, sodass das Haus fast fertig sanniert und renoviert wurde. Mein Vater hat nun durch die ganzen Anstrengungen körperliche Probleme bekommen. Trotzdem ruft meine Schwester immer an und möchte, dass mein Vater vorbeikommt und bei ihnen im Haus hilft. Die beiden haben auch manchmal so unmögliche Wünsche, die sie selber niemals aus eigenen Kräften umsetzen könnten, schieben das dann aber lieber jemand anderen zu, der das dann für die beiden umsetzen darf. Und obwohl wir alle ihnen helfen so gut es irgendwie möglich ist, meckern die beiden immer regelmäßig rum, dass ihnen niemand hilft und wie schwer die beiden es haben, besonders mit den beiden kleinen Kindern. Meine Schwester beschwert sich zudem immer, dass ich ja auch ihre Hausarbeiten für die Uni schreiben könnte, ich hätte ja eh nichts besseres zu tun und keine Kinder. Das Haus ist noch immer nicht fertig und jetzt kam anfang des Jahres die nächste Überraschung. Die beiden erwarten das dritte Kind. Ich bin einfach nur geschockt. Ich finde das Verhalten von den beiden komplett egoistisch. Die haben sich früh irgendwelche Wünsche in den Kopf gesetzt und realisieren diese jetzt, ganz egal was es für die Kinder bedeutet, für die selbst aber auch für ihr Umfeld. Meine Eltern tun mir dabei besonders leid. Sie sind schon älter und möchten sich einfach nur ein entspanntes Leben machen, können das aber nicht, weil immer wieder etwas bei meiner Schwester ansteht. Das ganze Umfeld tut so dermaßen viel für die beiden und trotzdem finden die beiden immer einen Grund um zu meckern. Ich habe mich damals immer sehr gut mit meiner Schwester verstanden und habe mit ihr über alles reden können. Jetzt ruft sie nur an, wenn sie etwas von uns möchte oder wenn ich mich einmal melde, bekomme ich gleich tausend Aufgaben, die ich für sie erledigen soll. Anfangs habe ich nichts dazu gesagt, auch wenn es mich aufgeregt hat, mittlerweile sage ich ihr aber auch direkt was ich davon halte und dann tut sie so, als hätte ich ihr niemals einen Gefallen getan und das ich egoistisch sei, weil mein Leben eben nicht so chaotisch verläuft. Aber da habe ich ehrlich gesagt kein Verständnis für. Die beiden haben sich bewusst für jeden Schritt entschieden. Sie haben sich aber nicht dafür entschieden alles aus eigenen Kräften zu schaffen. Vor einigen Tagen hatte meine Schwester uns eröffnet, dass sie ihr ältestes Kind am liebsten in die Grundschule schicken möchte, die bei uns in der Nähe liegt statt der Grundschule bei denen in Ort. Sie meinte, dass ihre Kinder dann jeden Tag bei uns vorbeikommen und zu Mittag essen können, bei uns Hausaufgaben machen können und sie die dann im Laufe des Tages abholen. Damals, als sie umgezogen waren (der Ort andem sie jetzt leben ist ungefähr 20 min von hier weg) meinten sie, dass sie selbst ihre Kinder überall hinfahren werden. Mich stört total mit was für einer Selbstverständlichkeit sie ihre Kinder immer überall abladen und meinen, dass wir alle eh nichts zu tun hätten und nichts stressiger sein kann, als das was die beiden aktuell durchmachen. Meine Eltern haben sich die Tage auch endlich mal getraut etwas zu sagen, da hieß es dann seitens meiner Schwester und ihrem Mann, dass meine Eltern nichts mit ihren Enkeln unternehmen wollen. Ich weiß nicht, ob ich das alles zu eng sehe aber mich regt das alles zunehmend auf und ich hätte gerne mehr Abstand von dem Ganzen. Nur weiß ich nicht wie. Ich weiß, dass Familie wichtig ist und man sich auf Familie verlassen kann aber das ist schon echt zu viel meiner Meinung nach. Wie seht ihr das? Hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann Tipps geben, wie man sich hier richtig verhalten soll?

Liebe Grüße Rosa

Mehr lesen

22. Mai um 15:14

Das Kind ist doch schon im Brunnen, Du und Deine Eltern hätten viel früher sich abgrenzen müssen und auch mal nein sagen müssen. Dabei sind es zwei Perspektiven: Warum lässt Du Dir ein schlechtes Gewissen einreden, sie will den Eindruck erwecken, als seist Du die Schmarotzerin und nicht sie. Sie ist ein menschlicher Kuckuck, legt ihre Eier in fremde Nester und lässt dann die anderen die Arbeit machen.
Deine Eltern wiederum müssen auch lernen nein zu sagen und sich zu zugestehen, dass ein eigenes Leben haben und auch an ihre gesundheitlichen Grenzen denken.
Aktuell kommt die Schwester mit allem durch und wird darum immer unverschämter. Dazu hat sie auch noch den passenden Mann der das Spiel mitspielt.
Familie ist wichtig, aber nur eine respektvolle und liebevolle Gemeinschaft erfüllt das auch mit Leben, sonst ist es nur so ein Begriff.
Klar wird es knallen, sie wird sich aufführen, wird mit dem Entzug der Enkel drohen etc.. Das wird wie ein heisser Entzug werden, Ihr werdet die Zähne zusammen beissen müssen 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 15:54

Das Wort Nei kennt und akzeptiert deine schwetser anscheinden nicht. Da wurde meiner Meinung nach viel falsch gemacht auch von deinen Eltern. Ich würde micht schnellestens disatnzieren und auch den entzug der Kinder in kauf nehmen. Die beiden werden schon merken was sie davon haben und das sie sich vor allem mal selbst kümmern müssen. bisher wurde denen alles mundgerecht serviert! Die beiden müssen erwachsen werden und das schnell und nur Distanz kann das bringen!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 16:32

Ich danke schon mal für die Antworten. Die letzten Monate habe ich es auch geschafft mich mehr zu distanzieren. Ein Problem ist aber irgendwie, dass meine Eltern, obwohl es sie selbst total nervt, mir dann versuchen einzureden, dass ich zu egoistisch sei und auch mal mehr helfen könnte. Wenn ich dem aber widerspreche und ihnen wieder vorführe, dass sie dieses Spiel selbst nicht mehr mitmachen wollen, stimmen sie dem zu und meinen, dass man mehr Abstand gewinnen sollte. Im nächsten Moment, wenn meine Schwester wieder etwas möchte, lassen sie sich das wieder gefallen. 
Das alles nervt mich mittlerweile schon so dermaßen tierisch, dass ich schon schlechte Laune bekomme, wenn die beiden einfach mal so vorbeischauen oder auch nur anrufen. Die Beziehung zu meiner Schwester hat eh in den letzten Jahren sehr stark gelitten. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 17:04
In Antwort auf rosalap1990

Hallo alle zusammen. 
Ich lebe mit meinem Freund und meinen Eltern unabhängig voneinander in einem Haus. Das klappt eigentlich ganz gut. Meine Schwester (5 Jahre älter) hat vor einigen Jahren wenige Straßen entfernt von uns in einer Wohnung gelebt. Sie ist verheiratet und hat schon in jungen Jahren für sich festgelegt, dass sie irgendwann ein Haus besitzen will und ganz viele Kinder jung bekommen möchte. Sie hat auch recht jung geheiratet und hätte am liebsten direkt Kinder bekommen. Vor 3einhalb Jahren ist ihr erstes Kind zur Welt gekommen. Wenige Monate nach der Geburt hatten ihr Mann und sie angefangen davon zu reden, dass sie in ihrer Wohnung nicht glücklich sind und sich gerne ein Haus bauen wollen oder kaufen möchten. Meine Schwester ist aber noch mitten in ihrem Studium, das durch die Geburt komplett ins Stocken geraten ist. Generell macht sie sich nicht viel aus ihrer beruflichen Perspektive, sie hat immer alles andere vorgezogen. Da ich in der gleichen Uni studiere und auch eine ähnliche Fachrichtung habe, bittet sie mich immer in ihre Vorlesungen zu gehen, Notizen zu machen etc. Ich habe auch generell kein Problem ihr zu helfen, aber es ist jetzt schon häufig vorgekommen, dass ich ihre Vorlesungen und Seminare besucht habe und sie am Ende die Prüfungen nicht mitgeschrieben hat oder das sie die Veranstaltung abgewählt hat. Anfang letzten Jahres haben meine Schwester und ihr Mann ganz plötzlich verkündet, dass sie sich ein altes sannierungsbedürftiges Haus gekauft haben und dass sie erneut schwanger ist. Meine Eltern, die kurz vor der Rente sind, haben dann alles stehen und liegen gelassen und Tag und Nacht geholfen, sodass das Haus fast fertig sanniert und renoviert wurde. Mein Vater hat nun durch die ganzen Anstrengungen körperliche Probleme bekommen. Trotzdem ruft meine Schwester immer an und möchte, dass mein Vater vorbeikommt und bei ihnen im Haus hilft. Die beiden haben auch manchmal so unmögliche Wünsche, die sie selber niemals aus eigenen Kräften umsetzen könnten, schieben das dann aber lieber jemand anderen zu, der das dann für die beiden umsetzen darf. Und obwohl wir alle ihnen helfen so gut es irgendwie möglich ist, meckern die beiden immer regelmäßig rum, dass ihnen niemand hilft und wie schwer die beiden es haben, besonders mit den beiden kleinen Kindern. Meine Schwester beschwert sich zudem immer, dass ich ja auch ihre Hausarbeiten für die Uni schreiben könnte, ich hätte ja eh nichts besseres zu tun und keine Kinder. Das Haus ist noch immer nicht fertig und jetzt kam anfang des Jahres die nächste Überraschung. Die beiden erwarten das dritte Kind. Ich bin einfach nur geschockt. Ich finde das Verhalten von den beiden komplett egoistisch. Die haben sich früh irgendwelche Wünsche in den Kopf gesetzt und realisieren diese jetzt, ganz egal was es für die Kinder bedeutet, für die selbst aber auch für ihr Umfeld. Meine Eltern tun mir dabei besonders leid. Sie sind schon älter und möchten sich einfach nur ein entspanntes Leben machen, können das aber nicht, weil immer wieder etwas bei meiner Schwester ansteht. Das ganze Umfeld tut so dermaßen viel für die beiden und trotzdem finden die beiden immer einen Grund um zu meckern. Ich habe mich damals immer sehr gut mit meiner Schwester verstanden und habe mit ihr über alles reden können. Jetzt ruft sie nur an, wenn sie etwas von uns möchte oder wenn ich mich einmal melde, bekomme ich gleich tausend Aufgaben, die ich für sie erledigen soll. Anfangs habe ich nichts dazu gesagt, auch wenn es mich aufgeregt hat, mittlerweile sage ich ihr aber auch direkt was ich davon halte und dann tut sie so, als hätte ich ihr niemals einen Gefallen getan und das ich egoistisch sei, weil mein Leben eben nicht so chaotisch verläuft. Aber da habe ich ehrlich gesagt kein Verständnis für. Die beiden haben sich bewusst für jeden Schritt entschieden. Sie haben sich aber nicht dafür entschieden alles aus eigenen Kräften zu schaffen. Vor einigen Tagen hatte meine Schwester uns eröffnet, dass sie ihr ältestes Kind am liebsten in die Grundschule schicken möchte, die bei uns in der Nähe liegt statt der Grundschule bei denen in Ort. Sie meinte, dass ihre Kinder dann jeden Tag bei uns vorbeikommen und zu Mittag essen können, bei uns Hausaufgaben machen können und sie die dann im Laufe des Tages abholen. Damals, als sie umgezogen waren (der Ort andem sie jetzt leben ist ungefähr 20 min von hier weg) meinten sie, dass sie selbst ihre Kinder überall hinfahren werden. Mich stört total mit was für einer Selbstverständlichkeit sie ihre Kinder immer überall abladen und meinen, dass wir alle eh nichts zu tun hätten und nichts stressiger sein kann, als das was die beiden aktuell durchmachen. Meine Eltern haben sich die Tage auch endlich mal getraut etwas zu sagen, da hieß es dann seitens meiner Schwester und ihrem Mann, dass meine Eltern nichts mit ihren Enkeln unternehmen wollen. Ich weiß nicht, ob ich das alles zu eng sehe aber mich regt das alles zunehmend auf und ich hätte gerne mehr Abstand von dem Ganzen. Nur weiß ich nicht wie. Ich weiß, dass Familie wichtig ist und man sich auf Familie verlassen kann aber das ist schon echt zu viel meiner Meinung nach. Wie seht ihr das? Hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann Tipps geben, wie man sich hier richtig verhalten soll? 

Liebe Grüße Rosa 

Liebe Rosa
das ist alles viel zu viel für euch
sagt klipp und klar,dass es nicht eure kinder seid,ihr auch noch ein leben habt.
ich bin selber omi,noch relativ jung mit 51.enkel ist 7,aber das würde ich alles nie sooo wollen.zieht grenzen.jetzt.
kinder machen und dann abschieben.tolle einstellung

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 17:41

Eure Eltern sind leider konfliktscheu und nicht durchsetzungsfähig. Bist Du eigentlich die einfache Tochter? Denn an Dir üben sie (unberechtigte) Kritik?
Es ist halt schwierig da Du mit Deinen Eltern auf einem Grundstück wohnst.
Ist Dein Freund aussen vor oder betrifft es ihn auch direkt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 17:58
In Antwort auf rosalap1990

Hallo alle zusammen. 
Ich lebe mit meinem Freund und meinen Eltern unabhängig voneinander in einem Haus. Das klappt eigentlich ganz gut. Meine Schwester (5 Jahre älter) hat vor einigen Jahren wenige Straßen entfernt von uns in einer Wohnung gelebt. Sie ist verheiratet und hat schon in jungen Jahren für sich festgelegt, dass sie irgendwann ein Haus besitzen will und ganz viele Kinder jung bekommen möchte. Sie hat auch recht jung geheiratet und hätte am liebsten direkt Kinder bekommen. Vor 3einhalb Jahren ist ihr erstes Kind zur Welt gekommen. Wenige Monate nach der Geburt hatten ihr Mann und sie angefangen davon zu reden, dass sie in ihrer Wohnung nicht glücklich sind und sich gerne ein Haus bauen wollen oder kaufen möchten. Meine Schwester ist aber noch mitten in ihrem Studium, das durch die Geburt komplett ins Stocken geraten ist. Generell macht sie sich nicht viel aus ihrer beruflichen Perspektive, sie hat immer alles andere vorgezogen. Da ich in der gleichen Uni studiere und auch eine ähnliche Fachrichtung habe, bittet sie mich immer in ihre Vorlesungen zu gehen, Notizen zu machen etc. Ich habe auch generell kein Problem ihr zu helfen, aber es ist jetzt schon häufig vorgekommen, dass ich ihre Vorlesungen und Seminare besucht habe und sie am Ende die Prüfungen nicht mitgeschrieben hat oder das sie die Veranstaltung abgewählt hat. Anfang letzten Jahres haben meine Schwester und ihr Mann ganz plötzlich verkündet, dass sie sich ein altes sannierungsbedürftiges Haus gekauft haben und dass sie erneut schwanger ist. Meine Eltern, die kurz vor der Rente sind, haben dann alles stehen und liegen gelassen und Tag und Nacht geholfen, sodass das Haus fast fertig sanniert und renoviert wurde. Mein Vater hat nun durch die ganzen Anstrengungen körperliche Probleme bekommen. Trotzdem ruft meine Schwester immer an und möchte, dass mein Vater vorbeikommt und bei ihnen im Haus hilft. Die beiden haben auch manchmal so unmögliche Wünsche, die sie selber niemals aus eigenen Kräften umsetzen könnten, schieben das dann aber lieber jemand anderen zu, der das dann für die beiden umsetzen darf. Und obwohl wir alle ihnen helfen so gut es irgendwie möglich ist, meckern die beiden immer regelmäßig rum, dass ihnen niemand hilft und wie schwer die beiden es haben, besonders mit den beiden kleinen Kindern. Meine Schwester beschwert sich zudem immer, dass ich ja auch ihre Hausarbeiten für die Uni schreiben könnte, ich hätte ja eh nichts besseres zu tun und keine Kinder. Das Haus ist noch immer nicht fertig und jetzt kam anfang des Jahres die nächste Überraschung. Die beiden erwarten das dritte Kind. Ich bin einfach nur geschockt. Ich finde das Verhalten von den beiden komplett egoistisch. Die haben sich früh irgendwelche Wünsche in den Kopf gesetzt und realisieren diese jetzt, ganz egal was es für die Kinder bedeutet, für die selbst aber auch für ihr Umfeld. Meine Eltern tun mir dabei besonders leid. Sie sind schon älter und möchten sich einfach nur ein entspanntes Leben machen, können das aber nicht, weil immer wieder etwas bei meiner Schwester ansteht. Das ganze Umfeld tut so dermaßen viel für die beiden und trotzdem finden die beiden immer einen Grund um zu meckern. Ich habe mich damals immer sehr gut mit meiner Schwester verstanden und habe mit ihr über alles reden können. Jetzt ruft sie nur an, wenn sie etwas von uns möchte oder wenn ich mich einmal melde, bekomme ich gleich tausend Aufgaben, die ich für sie erledigen soll. Anfangs habe ich nichts dazu gesagt, auch wenn es mich aufgeregt hat, mittlerweile sage ich ihr aber auch direkt was ich davon halte und dann tut sie so, als hätte ich ihr niemals einen Gefallen getan und das ich egoistisch sei, weil mein Leben eben nicht so chaotisch verläuft. Aber da habe ich ehrlich gesagt kein Verständnis für. Die beiden haben sich bewusst für jeden Schritt entschieden. Sie haben sich aber nicht dafür entschieden alles aus eigenen Kräften zu schaffen. Vor einigen Tagen hatte meine Schwester uns eröffnet, dass sie ihr ältestes Kind am liebsten in die Grundschule schicken möchte, die bei uns in der Nähe liegt statt der Grundschule bei denen in Ort. Sie meinte, dass ihre Kinder dann jeden Tag bei uns vorbeikommen und zu Mittag essen können, bei uns Hausaufgaben machen können und sie die dann im Laufe des Tages abholen. Damals, als sie umgezogen waren (der Ort andem sie jetzt leben ist ungefähr 20 min von hier weg) meinten sie, dass sie selbst ihre Kinder überall hinfahren werden. Mich stört total mit was für einer Selbstverständlichkeit sie ihre Kinder immer überall abladen und meinen, dass wir alle eh nichts zu tun hätten und nichts stressiger sein kann, als das was die beiden aktuell durchmachen. Meine Eltern haben sich die Tage auch endlich mal getraut etwas zu sagen, da hieß es dann seitens meiner Schwester und ihrem Mann, dass meine Eltern nichts mit ihren Enkeln unternehmen wollen. Ich weiß nicht, ob ich das alles zu eng sehe aber mich regt das alles zunehmend auf und ich hätte gerne mehr Abstand von dem Ganzen. Nur weiß ich nicht wie. Ich weiß, dass Familie wichtig ist und man sich auf Familie verlassen kann aber das ist schon echt zu viel meiner Meinung nach. Wie seht ihr das? Hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann Tipps geben, wie man sich hier richtig verhalten soll? 

Liebe Grüße Rosa 

ist doch schön für sie

sie tanzt euch auf der Nase herum und kein Mensch von euch sagt irgendwas

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 18:10
In Antwort auf sophos75

Eure Eltern sind leider konfliktscheu und nicht durchsetzungsfähig. Bist Du eigentlich die einfache Tochter? Denn an Dir üben sie (unberechtigte) Kritik?
Es ist halt schwierig da Du mit Deinen Eltern auf einem Grundstück wohnst.
Ist Dein Freund aussen vor oder betrifft es ihn auch direkt?

Ja, meine Eltern waren schon immer so. Sie sagen ungern was sie wirklich denken. Ich lasse mir oft zu viel gefallen, das habe ich aber mittlerweile über Bord geworfen und sage auch gerne meine Meinung. Meinen Eltern sage ich eigentlich auch direkt, wenn mir etwas nicht passt. Auch wenn sie irgendwie meine Meinung teilen, sind sie doch eher der Meinung, dass man sich gegenseitig unterstützen soll, weil man das eben tut und weil man selber auch irgendwann hilfe braucht. Ich sehe das anders und bin der Meinung, dass man so gut es geht auf eigenen Beinen stehen sollte und nicht von anderen erwarten darf, dass man immer unterstützt wird. Wenn ich mich bewusst für etwas entscheide, muss ich auch mit den Konsequenzen leben und umgehen, egal ob positiv oder negativ. Ja und daran wird Kritik geübt. Das führt auch oft zu Spannungen mit meinen Eltern, aber dann ist das halt nun mal so. Mein Freund hält sich lieber aus dieser Diskussion raus. Kan
Es ist einfach nervig. Ich würde gerne komplett auf Abstand gehen, da wir aber in einem Haus wohnen ist es oft unvermeidbar. Da meine Eltern auch nie eindeutig zu einer Meinung stehen und sie wie ein "Fähnchen im Wind" ändern, ändert sich auch an der Situation nichts. 
Ich habe schon häufiger darüber nachgedacht, ob nicht ein Umzug die beste Entscheidung wäre um einfach Ruhe zu bekommen. Meine Eltern kann ich ja nicht dazu zwingen ihren Standpunkt klar zu machen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Mai um 18:35

Das sind gute Gedanken. Solange Deine  Schwester nicht nachhaltig gegen Dich introviert (Erbe etc ) ist es nicht Dein Problem. Mach Dein Ding

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Mai um 18:43
In Antwort auf rosalap1990

Ja, meine Eltern waren schon immer so. Sie sagen ungern was sie wirklich denken. Ich lasse mir oft zu viel gefallen, das habe ich aber mittlerweile über Bord geworfen und sage auch gerne meine Meinung. Meinen Eltern sage ich eigentlich auch direkt, wenn mir etwas nicht passt. Auch wenn sie irgendwie meine Meinung teilen, sind sie doch eher der Meinung, dass man sich gegenseitig unterstützen soll, weil man das eben tut und weil man selber auch irgendwann hilfe braucht. Ich sehe das anders und bin der Meinung, dass man so gut es geht auf eigenen Beinen stehen sollte und nicht von anderen erwarten darf, dass man immer unterstützt wird. Wenn ich mich bewusst für etwas entscheide, muss ich auch mit den Konsequenzen leben und umgehen, egal ob positiv oder negativ. Ja und daran wird Kritik geübt. Das führt auch oft zu Spannungen mit meinen Eltern, aber dann ist das halt nun mal so. Mein Freund hält sich lieber aus dieser Diskussion raus. Kan
Es ist einfach nervig. Ich würde gerne komplett auf Abstand gehen, da wir aber in einem Haus wohnen ist es oft unvermeidbar. Da meine Eltern auch nie eindeutig zu einer Meinung stehen und sie wie ein "Fähnchen im Wind" ändern, ändert sich auch an der Situation nichts. 
Ich habe schon häufiger darüber nachgedacht, ob nicht ein Umzug die beste Entscheidung wäre um einfach Ruhe zu bekommen. Meine Eltern kann ich ja nicht dazu zwingen ihren Standpunkt klar zu machen. 

solange du ihr immer wieder hilfst bist du ja selbst schuld

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Mai um 21:18

Also, dass die Kinder nach der Schule zu euch kommen zum Mittagessen usw geht mal gar nicht!! Dann muss sie halt nen Grundschulplatz mit Übermittagbetreuung nehmen, machen andere auch. Dass man die Kinder mal nimmt ok, aber doch nicht jeden Tag und sie holt sie nur zum Abendessen oder wie? Nööööö. 
Auf gar keinen Fall sollten deine Eltern die Kinder jeden Tag ihr ab mittags abnehmen!!! Sie hat die Kinder gewollt, also soll sie sich drum kümmern. Was würde sie machen, wenn sie keine Eltern mehr hätte? Oder diese würden krank. Was dann?
Ich finde das total unverschämt Kinder zu bekommen und davon auszugehen, dass die Großeltern soviel Betreuung übernehmen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Mai um 1:42

"Die haben sich früh irgendwelche Wünsche in den Kopf gesetzt und realisieren diese jetzt, ganz egal was es für die Kinder bedeutet, für die selbst aber auch für ihr Umfeld"

Damit hast du es doch schon auf den Punkt gebracht. Und alle Vorredner haben schon alles nötige gesagt. Du kannst auch nur fuer dich handeln, Grenzen ziehen, etc. Nicht fuer deine Eltern. Das muessen sie schon selber machen. Wahrscheinlich werden sie weiter hin und hergerissen sein, bis sie mal wirklich nicht mehr können - dann werden sie es merken.

Alles Gute

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper