Home / Forum / Meine Familie / Schwierige Treffen mit Kindern von Freunden

Schwierige Treffen mit Kindern von Freunden

8. Juli 2014 um 18:47

Hallo erstmal!
Es kommt vor, dass ich mit anderen Müttern ausmache zum Spielplatz zu gehen. Bis vor Kurzem habe ich mich darüber immer sehr gefreut, aber nun wird es immer öfter eine Last.
Ich versuche meine Tochter so gut es geht mit verständlichen Regeln und Werten zu erziehen. Und ich lege sehr viel Wert drauf, dass unsere Regeln überall gelten.
Ich bemerke aber immer öfter, dass viele Eltern/Mütter die Erziehung mehr dem Zufall überlassen, ihre Kinder also je nach Laune oder Befinden ermahnen oder ein Auge zu drücken. Ihre Kinder werden dann oft zu echten Tyrannen und bis ihren Willen nicht bekommen, wird rumgeschrieen und /oder etwas zerstört.
Meine Tochter ist von diesem Verhalten richtig fasziniert und versucht es dann prompt auch so zu machen. Ich muss sie dann öfters ermahnen und manchmal muss ich auch schimpfen. Sie hört dann meistens recht schnell wieder auf, aber sie kann sich auf kein Spiel mehr einlassen. Es geht dann nur mehr zu sehen wie lange die anderen Kinder dieses Verhalten bei den Eltern durchziehen können und ob sie denn dann das bekommen was sie wollen. Erst wann wir wieder alleine sind kann sie sich aufs Spielen konzentrieren und beruhigt sich wieder und ich kann mich dann auch wieder entspannen.
Kennt ihr das auch? Und wenn ja wie geht ihr damit um?

Mehr lesen

9. Juli 2014 um 11:19

Na ja
so lange schreien und etwas mit Absicht zerstören, bis man seinen Kopf durchgesetzt hat, müsste als Besispiel für "tyrannisches" Verhalten doch ausreichen oder nicht?
Findest du es in Ordnung ein solches Verhalten zu unterstützen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 11:24

Sicher
ist toleranz wichtig, aber wenn es nicht mehr möglich ist zu spielen, weil es nur noch darum geht wer mehr schreit oder wer sich bei den eltern besser durchsetzen kann...
ich möchte mich ja weiterhin mit diesen Müttern treffen, mit einigen verstehe ich mich auch sehr gut...ich weiß nur nicht, wie ich damit umgehen soll...ich kann doch nicht jedesmal mit Kopfschmerzen nach hausekommen, wenn wir mit ihnen am Spielplatz waren...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 12:35

Du hast
Recht, ich habe ein wichtiges Detail vergessen zu erwähnen...meine Tochter ist 7 und die Kinder von denen ich geschieben habe sind zwischen 6 und 7 Jahren....es sind auch Jüngere dabei, aber bei denen ist es, wie du richtig schreibst normal, da sie sich noch in der Trotzphase befinden und eben austesten wollen und auch müssen, damit sie sich weiterentwickeln können. Und eben ist es genau in dieser Phase so wichtig den Kindern wichtige Grenzen aufzustellen, damit sie sich orientieren können und in ihrer Entwicklung voran kommen können. Und sich nicht mit 6 - 7 Jahren nocht mit austesten beschäftigen müssen, oder nicht so intensiv.
Es stimmt, dass ich den Müttern etwas sagen sollte, aber ich weiß eben nicht wie. Ich möchte sie nicht verletzen oder kritisieren, aber eben nichts sagen merke ich immer mehr, dass das auf Dauer auch nicht geht.
Zum Beispiel waren wir erst kürzlich zusammen was essen und die Kinder stiegen dabei ständig auf die Stühle, aßen nicht am Tisch und liefen die ganze Zeit zwischen den Tischen umher. Da hab ich versucht, indem ich meine Tochter anhielt am Tisch sitzen zu bleiben und zu essen und erst danach auf den Spielplatz vom Gasthof zu gehen, es auch den anderen Kindern vorzuschlagen. Ich bekam nur die Antwort der Mutter, dass ihre Kinder das so auch von zu Hause gewohnt seien und es eben nun mal so ist und so lange sich niemand beschwert es schon in Ordnung ist.
Ich habe dann nichts mehr gesagt, denn ich befürchtete, dass wir dann vor den Kindern eine Diskussion angefangen hätten und das wollte ich vermeiden.
Meine Tochter aß trotzdem am Tisch, war aber ein bisschen enttäuscht, denn sie verstand halt nicht warum sie sitzen musste und die anderen tun durften was sie wollten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 14:28
In Antwort auf neomammi79

Du hast
Recht, ich habe ein wichtiges Detail vergessen zu erwähnen...meine Tochter ist 7 und die Kinder von denen ich geschieben habe sind zwischen 6 und 7 Jahren....es sind auch Jüngere dabei, aber bei denen ist es, wie du richtig schreibst normal, da sie sich noch in der Trotzphase befinden und eben austesten wollen und auch müssen, damit sie sich weiterentwickeln können. Und eben ist es genau in dieser Phase so wichtig den Kindern wichtige Grenzen aufzustellen, damit sie sich orientieren können und in ihrer Entwicklung voran kommen können. Und sich nicht mit 6 - 7 Jahren nocht mit austesten beschäftigen müssen, oder nicht so intensiv.
Es stimmt, dass ich den Müttern etwas sagen sollte, aber ich weiß eben nicht wie. Ich möchte sie nicht verletzen oder kritisieren, aber eben nichts sagen merke ich immer mehr, dass das auf Dauer auch nicht geht.
Zum Beispiel waren wir erst kürzlich zusammen was essen und die Kinder stiegen dabei ständig auf die Stühle, aßen nicht am Tisch und liefen die ganze Zeit zwischen den Tischen umher. Da hab ich versucht, indem ich meine Tochter anhielt am Tisch sitzen zu bleiben und zu essen und erst danach auf den Spielplatz vom Gasthof zu gehen, es auch den anderen Kindern vorzuschlagen. Ich bekam nur die Antwort der Mutter, dass ihre Kinder das so auch von zu Hause gewohnt seien und es eben nun mal so ist und so lange sich niemand beschwert es schon in Ordnung ist.
Ich habe dann nichts mehr gesagt, denn ich befürchtete, dass wir dann vor den Kindern eine Diskussion angefangen hätten und das wollte ich vermeiden.
Meine Tochter aß trotzdem am Tisch, war aber ein bisschen enttäuscht, denn sie verstand halt nicht warum sie sitzen musste und die anderen tun durften was sie wollten.

Also bei so renitenten Müttern
erkläre ich meinem Kind deutlich hörbar für alle (und wenn ich eine Regel aufstelle, dann zu 100% mit einem trifftigem Grund).
"Bähhhh der *Klaus* stellt sich jetzt mit seinem Schuhen, mit denen er vorhin evtl. in einen Hundehaufen getreten ist, auf die Bank und seine Mutter oder eine andere setzen sich nachher dahinein. Bähhhh, das wird aber stinken."
Dann frötzeln wir noch ein wenig, was noch alles bei der Mutter am Arsch kleben könnte
Was meinst Du, wie peinlich der Alten oder evtl. dem *Klaus* das ist. Und wenn nicht, (ja manche sind echt blöd), dann weiss Dein kind jetzt wenigstens wie doof *Klaus* und seine Mutter sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 15:39

Genau
das mache ich auch. Ich versuche unsere Regeln immer gelten zu lassen denn Regeln geben nun mal halt und Ordnung.
Und eine NEIN muss meiner Meinung ein Kind auch mal zu akzeptieren lernen.
Danke für deine Antworten "matomasi"

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Juli 2014 um 15:41
In Antwort auf flyingkat

Also bei so renitenten Müttern
erkläre ich meinem Kind deutlich hörbar für alle (und wenn ich eine Regel aufstelle, dann zu 100% mit einem trifftigem Grund).
"Bähhhh der *Klaus* stellt sich jetzt mit seinem Schuhen, mit denen er vorhin evtl. in einen Hundehaufen getreten ist, auf die Bank und seine Mutter oder eine andere setzen sich nachher dahinein. Bähhhh, das wird aber stinken."
Dann frötzeln wir noch ein wenig, was noch alles bei der Mutter am Arsch kleben könnte
Was meinst Du, wie peinlich der Alten oder evtl. dem *Klaus* das ist. Und wenn nicht, (ja manche sind echt blöd), dann weiss Dein kind jetzt wenigstens wie doof *Klaus* und seine Mutter sind.

@ flyingkat
das klingt total lustig, aber ich glaube ich würde so etwas nicht schaffen zu sagen!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen