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Schwierige Situation mit den betagten Eltern

5. Januar um 15:09

Hallo allerseits

Bin momentan echt verzweifelt und weiss nciht mehr weiter. Situation ist folgendermassen:
Meine Eltern beide 70jährig und von Krankheiten und Gebrechen geplagt sind mit Ihrem Alltag/Haushalt überfordert.
Meine Mutter hat nebst anderen Leiden (ua. Diabetes) auch Parkinson und hört auch fast gar nicht mehr (trotz Hörgerät). Mein Vater hat ein "kaputtes" Herz und somit deshalb eine nicht mehr allzu hohe Lebenserwartung.
Ich gehe einmal in der Woche einen Tag lang zu Ihnen um Ihnen im Haushalt zur Hand zu gehen.
Leider hat sich die Situation nun aber zugespitzt in dem Sinne, dass mein VAter meine Mutter manchmal schlägt. Dies wohl aus der Überforderung heraus, sie kommen einfach nicht mehr klar mit dem Alltag udn den Krankheiten udn auch untereinander nicht - ist ja auch sehr schwierig, sie können zum Beispiel fast gar nicht "normal" kommunizieren, da meine Mutter fast taub ist.
Diese Überforderung/Verzweiflung hat nun wohl dazu geführt, dass mein Vater teilweise diese Aggressionen entwickelt hat.
Ich kann/will das nicht mit ansehen udn möchte meinen Eltenr helfen, dass sie beide wieder besser klar kommen udn auch präventiv Massnahmen ergreifen, dass es zukünftig nicht mehr zu Gewalt kommt.
Leider sind meine Eltern absolut nicht bereit mit mir über diese Situation zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen.
Was kann ich also tun ohne grad zur Polizei rennen zu müssen?!
Ich selber leide auch sehr unter dieser Situation.

Danke im Voraus wenn mir jemand mit Tipps und Ratschlägen, Ideen und ähnlichem weiterhelfen kann!
LG Zoe

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5. Januar um 18:24

Ruf auf der Gemeinde an.Frage nach Hilfe da
kann bei deinem Papa Anzeichen für beginnende Demenz sein.Leider werden oft Demente aggressiv,da sie zb Dinge verlegen,zb Geldbeutel ins Gefrierfach,beschuldigrn dann die Angehörigen den Geldbeutel geklaut,versteckt zu haben.
Oder er ist nur dehydriert,Ältere  vergessen oft das Trinken von Wasser.

ES IST ZEIT HILFE ANZUFORDERN 
viel Kraft Dir 

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5. Januar um 18:27

Meine Tochter heisst auch Zoe....
Ohren spühlen lassen beim Hausarzt,oder google HopiOhrkerzen.Die benütze ich bei unserem 102 jährigen Opi.Hilft grandios.ABER NUR BEI INTAKTEM TROMMELFELL VERWENDEN.
Oftmals verstopft Ohrenschmalz den Gehörgang.Grad bei Hörapperatträgern

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5. Januar um 20:04

Ich würde über eine ambulante Pflege und Pflegehelfer nachdenken.
Es gibt auch Ehrenamtliche, die mit deinen Eltern einkaufen gehen können uä.

Aber so geht das nicht. Vielleicht kannst du dich auch an eine Familienberatunsstelle wenden. Und möglicherweise gibt es die Möglichkeit für ein tauglicheres Hörgerät.

Wäre es eine Option, mit den Eltern zusammenzuziehen?
In seperate Wohnungen in einem Haus oä?
Gibt es Geschwister, die sich an der Problemlösung beteiligen können?

Ich hoffe, dass ihr da eine gute Lösung findet.

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8. Januar um 16:32

Danke Euch allen für die Antworten und HIlfestellungen. Leider ist die Situation aber so, dass meine Eltern nicht mir mir über das alles sprechen wollen, (trotz mehrmaliger diesbezüglicher Bitte udn Versuche meinerseits) und sie wollen auch keine externe HIlfe, sie kehren diese Probleme (und auch die Gewalt) einfach unter den Tisch. Da ich ein Einzelkind bin habe ich auch keine Geschwister die mich diesbezüglich unterstützen könnten.
Zugucken kann ich dem Treiben aber doch auch nicht. immerhin sind ja auch Schläge im Spiel. Fühle mich also moralisch und emotional verpflichtet um meinen Eltenr und mir selber willens irgendwie etwas zu tun um die Situation zu verbessern.
Externe Pflege wäre ein gute Idee und würde die Situation im Alltag meiner Elern entspannen und entlasten, nur kann ich das ja schlecht über "ihren Kopf hinweg" einfach organisieren, wenn sie das gar nicht wollen...
Und genau das ist auch mein Problem, ich sehe dass sie beide unter der Situation leiden, hilflos sind und deshalb mein VAter auch manchmal aggressiv (er ist nicht einfach ein böser Mensch, er schlägt zu weil er nicht mit der Situation klarkommt und selber überfordert und am Limit ist). Ich selbe leide auch, wenn das sind meine Eltern udn ich liebe sie beide, ausserdem gehe ich regelmässig bereits jetzt im Haushalt helfen bei ihnen und bekomme so immer alles hautnah mit (jedesmal gehe ich "aufgelöst und mehr oder weniger weindend aufgrund der Umstände wieder heim). Weiss halt nicht was ich machen kann/darf/soll, denn etwas muss/will ich machen (aber nicht zur Polizei). Wie gesagt ist das Problem halt eben auch dass sie nicht darüber reden und gemeinsam Lösungen suchen wollen und einfach immer nur ablehnend reagieren wenn ich irgendwas vorschlage was helfen könnte
Die fast gänzliche Taubheit meiner Mutter macht alles auch sehr schwierig (Hörgerät hat sie nutzt aber fast nichts, da die Hörimpulse im Hirn nicht mehr richtig verarbeitet werden). Somit nutzen leider HOpi Ohrkerzen und dergleichen auch nichts.
Jemand noch irgendwie eine Idee was ich machen könnte, damit es meinen Eltern aber eben auch mir (leder schon sehr darunter (schlaflose Nächte etc...)) besser geht?!

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8. Januar um 16:34

Nachtrag: mit meinen Eltenr zusammenziehen geht bei aller Liebe meinerseits nicht - das würde ich schlichtweg nicht aushalten (habe schon jetzt mühe das alles zu verarbeiten und sehe sie "nur" 2x Woche

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8. Januar um 16:36

Nachtrag nummer 2 - sorry^^ Entschuldigt die Schreibfehler bin aktuell emotional während ich den Text schreibe ziemlich aufgewühlt. (kann man die Beiträge nicht editieren?)

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8. Januar um 17:34

Das mein Vater dement ist glaube ich nicht, er ist im Hirn noch "gut" Beisammen, jedenfalls soweitich das Beurteilen kann. und klar ist schlagen böse und ich kann das auch nciht gutheissen udn will ja auch nicht zuletzt u.a. deswegen etwas unternehmen, aber er ist eigentlich kein aggressiver mensch all die Jahre lang, das kam erst jetzt in der letzten Zeit als sich das alles gesundheitsmässig mit meiner Mutter so verschlechtert hat udn ich denke deshalb, dass er aus Hilflosigkeit udn Überforderung heraus so reagiert.

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12. Januar um 12:58

Habe nun eine Beratungsstelle in meiner Nähe gefunden die mir (hoffentlich) wird weiterhelfen können. Habe da nächste Woche einen Termin und blicke nun deswegen etwas optimistischer wieder in die Zukunft. Bin zuversichtlich, dass ich dann anschliessend (nach diesem Beratungstermin) ein bisschen besser weiss was zu tun ist.
Danke euch allen für die Input, Ideen und Antworten.
LG

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13. Januar um 16:43
In Antwort auf zoe81

Danke Euch allen für die Antworten und HIlfestellungen. Leider ist die Situation aber so, dass meine Eltern nicht mir mir über das alles sprechen wollen, (trotz mehrmaliger diesbezüglicher Bitte udn Versuche meinerseits) und sie wollen auch keine externe HIlfe, sie kehren diese Probleme (und auch die Gewalt) einfach unter den Tisch. Da ich ein Einzelkind bin habe ich auch keine Geschwister die mich diesbezüglich unterstützen könnten.
Zugucken kann ich dem Treiben aber doch auch nicht. immerhin sind ja auch Schläge im Spiel. Fühle mich also moralisch und emotional verpflichtet um meinen Eltenr und mir selber willens irgendwie etwas zu tun um die Situation zu verbessern.
Externe Pflege wäre ein gute Idee und würde die Situation im Alltag meiner Elern entspannen und entlasten, nur kann ich das ja schlecht über "ihren Kopf hinweg" einfach organisieren, wenn sie das gar nicht wollen...
Und genau das ist auch mein Problem, ich sehe dass sie beide unter der Situation leiden, hilflos sind und deshalb mein VAter auch manchmal aggressiv (er ist nicht einfach ein böser Mensch, er schlägt zu weil er nicht mit der Situation klarkommt und selber überfordert und am Limit ist). Ich selbe leide auch, wenn das sind meine Eltern udn ich liebe sie beide, ausserdem gehe ich regelmässig bereits jetzt im Haushalt helfen bei ihnen und bekomme so immer alles hautnah mit (jedesmal gehe ich "aufgelöst und mehr oder weniger weindend aufgrund der Umstände wieder heim). Weiss halt nicht was ich machen kann/darf/soll, denn etwas muss/will ich machen (aber nicht zur Polizei). Wie gesagt ist das Problem halt eben auch dass sie nicht darüber reden und gemeinsam Lösungen suchen wollen und einfach immer nur ablehnend reagieren wenn ich irgendwas vorschlage was helfen könnte
Die fast gänzliche Taubheit meiner Mutter macht alles auch sehr schwierig (Hörgerät hat sie nutzt aber fast nichts, da die Hörimpulse im Hirn nicht mehr richtig verarbeitet werden). Somit nutzen leider HOpi Ohrkerzen und dergleichen auch nichts.
Jemand noch irgendwie eine Idee was ich machen könnte, damit es meinen Eltern aber eben auch mir (leder schon sehr darunter (schlaflose Nächte etc...)) besser geht?!


Hattest du schon ein ausführliches  Gespräch mit dem Hausarzt deiner Eltern? Bei meinen Eltern lief es ziemlich gleich! 

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15. Januar um 11:57
In Antwort auf micky790


Hattest du schon ein ausführliches  Gespräch mit dem Hausarzt deiner Eltern? Bei meinen Eltern lief es ziemlich gleich! 

Nein, noch nicht, das ist zwar prinzipiell eine gute Idee, danke dafür micky790, allerdings bin ich etwas skeptisch, ich habe schon länger das Gefühl, dass dieser Hauarzt ausser Rechnungen schreiben sonst nicht mehr viel macht, leider. Wollte meine Eltern deshalb auch schon - leider erfolglos - davon überzeugen den Arzt zu wechseln. Vielleicht tue ich ihm auch unrecht, gab aber halt ein, zwei Dinge die ich unseriös fand.. Aber danke für eine Idee, könnte ev. wirklich weiterhelfen.

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20. Januar um 20:50

Danke auch Dir. lunaviolett99 für den konstruktiven Input

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