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Schwierige "Beziehung" zum Vater

19. Juni 2016 um 12:07

Hallo ihr lieben
Ich hab mich hier neu angemeldet und weiß zurzeit nicht wirklich weiter...Dieses Thema gibt es bestimmt zu genüge, aber verachtet mich nicht, wenn ich einen neuen thread eröffnet habe.
Nun zu meinem Problem: Seit einiger Zeit hasse ich meinen Paps einfach nur abgöttisch. Ich bin w und 25 jahre jung. Als kind/teenie und junge erwachsene (bis ca. 20) hatte ich ein wirklich sehr gutes verhältnis zu meinem paps gehabt. Ich hab damals meine Ausbildung abgeschlossen und bin dann nach ulm gezogen - ab diesem zeitpunkt fing dann eig. alles an. Ich hab meinen damaligen ex freund kennen gelernt und durch ihn bin ich blöderweise und naiverweise in schulden geraten...(ca. 4000 Eur, wenn nicht mehr) ich hatte aber einen sehr guten job mit sehr gutem gehalt gehabt...als mein vater das erfahren hatte ist er so richtig enttäuscht von mir gewesen. Dann hab ich angefangen zu studieren (nach 2 semester abgebrochen). Ich musste nach 3 1/2 Jahren wieder zu meinen eltern nach hause ziehen. Als ich dann wieder zu hause bei meinen eltern war, durfte ich mir anhören, was ich denn für eine niete sei, ich wär bescheuert so viel geld ausm fenster zu schmeißen (für klamotten und sonstigen scheiß). es hat sehr lange gedauert bis ich meine fehler eingesehen hab. Ich hab mich wieder jobmäßig beworben und hab meine ganzen schulden beglichen - war ein sehr steiniger und auch schwieriger weg gewesen...seit ca. einem halben jahr bin ich wieder auf dem richtigen pfad gelangt.
Naja jedenfalls darf ich mir immer noch anhören wie scheiße und blöd ich bin und letztes jahr im august bekam ich die diagnose multiple sklerose -schock...Aufgrund dessen hab ich so sehr gehofft das wir wieder eine normale familie sein würden mit Zusammenhalt und etc. aber denkste. ich konnte mir anhören dass das alles nur eine kopfsache sei und ich mich nicht so anstellen müsste. ich hab mit hilfe meiner mom den alltag und die diagnose überwunden, mir gehts auch derzeit sehr gut - körperlich gesehen. Nach weiteren monaten, anfang dieses jahr, bekam mein vater die diagnose eines hirntumors. wieder großer schock, ich hab ihn schon im sarg vor meinem geistigen auge gesehen. Er wurde operiert und nun ist die bestrahlung abgeschlossen. Auch da war ich für ihn da gewesen, ich hab meinen eltern sogar finanzielle hilfe angeboten - selbstverständlicherweise. Am anfang hatte ich das gefühl gehabt, es wäre wieder so wie früher, aber jetzt kommt seine verbitterte art hervor. Er ist so böse zu uns allen, aber in der öffentlichkeit tut er so als ob er der beste papa sei. ich wohn ja gott sei dank nicht mehr zu hause und bin auch gott froh drum, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll. Ich bin ihm schon auf gut deutsch gesagt in den arsch gekrochen um iwie ansatzweise als normaler mensch behandelt zu werden und wenn ich dann mal zu meinen eltern übers we fahre, dann bereue ich es meistens wenn ich die haustüre aufmache vorallem finde ich die tatsache schlimm, wenn er wie ausgewechselt ist. Dann kann er mal richtig nett und auch fürsorglich sein, aber das ist ziemlich selten, leider.
Vielleicht habt ihr ja ein paar tipps für mich und es tut mir leid das dieser text ziemlich lang geworden ist, aber ich musste mich einfach mal auskotzen xD lg franzi aus dem schönen sachsen

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