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Schwiegermutter schleimt bei seiner Ex...

21. Dezember 2005 um 21:40 Letzte Antwort: 23. Dezember 2005 um 8:29

Hallo Ihr Lieben!

Ich wollte mal eure Meinung hören, es geht sich um folgendes:

Die Mutter meines Freundes ( mein Freund und ich sind jetzt 4 jahre zusammen) hat letztens eine Glückwunschkarte zur Hochzeit (im Namen der ganzen Familie) zu seiner Ex- Freundin geschickt. Diese war seine allererste Freundin . In den Jahren danach, bis mein Freund und ich uns kennenlernten, hatte er durchaus auch andere Beziehungen.

Ich habe das mit der Karte nicht von ihr, sondern von meinem Freund erfahren. Seine Mutter sagt, sie hätte durch eine Zeitungsanzeige "zufällig" von der Hochzeit erfahren.
Was haltet ihr denn davon? Ich fühle mich, als würde seine Mutter mir "total" in den Rücken fallen mit dieser Aktion. Warum schickt sie eine Karte dorthin, sie hat doch nichts mehr mit der Frau zu tun ? Den Bräutigam kennt sie doch auch nicht!
Zunächst war ich so sauer, ich wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Seine Mutter rief mich dann irgendwann an und druckste rum, sie würde das Mädel halt schon mal öfter in der Stadt sprechen und mit ihr reden, usw.

Ich habe immer irgendwie das Gefühl, dass ich der Mutter meines Freundes nicht gut genug bin. Was meint ihr? Sehe ivch das alles zu eng? Bitte um eure Antworten.

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22. Dezember 2005 um 12:47

Leicht überreagiert
Hallo,
ich finde deine Reaktion auf eine einfache Glückwunschkarte etwas übertrieben. Ich sehe darin nichts schlimmes und würde mich an der Stelle von deiner Schwiemu dafür auch nicht rechtfertigen. Wenn sie noch ein bekanntschaftliches Verhältnis zu dieser Frau hat, und sie es für üblich hält, bitte.
Ich denke, deine Reaktion ist so heftig, weil du dich von ihr nicht richtig angenommen fühlst. Dies hörte sich für mich so an.
Nimm das ganze nicht so ernst. Bei mir waren die Eltern meines Exfreundes und die Großeltern auf einmal bei meiner Trauung in der Kirche. Da hab ich auch nicht schlecht geguckt.
Schöne und entspannte Feiertage!
LG Brianna

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22. Dezember 2005 um 13:07

Das geht doch nicht gegen dich!
Bei meinem ersten Freund (wir waren noch Teenager, er lebte zu Hause) ging ich jahrelang bei seinen Eltern ein und aus.
Ich hab bei Ihnen am Mittagstisch mitgegessen, hab dort übernachtet und sie haben mich nett und freundlich aufgenommen.

Naja, irgendwann ging es mit dem Freund auseinander. Aber das ändert doch nichts daran, dass ich seine Eltern mag.
Umgekehrt wird es das gleiche sein.
Selbstverständlich bringt ein Junge mehr Mädchen mit nach Hause. Aber gerade die erste Freundin lernen die Eltern normalerweise doch noch recht gut kennen.
Und was ist denn dabei, wenn sie jemanden, der jahrelang bei ihnen gegessen und geschlafen hat, eine Hochzeitskarte schicken? Sie wünschen ihr halt alles Gute im Leben, ist doch nett.

Das ist sicher nicht gegen dich gerichtet.

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23. Dezember 2005 um 8:29

Sie gratuliert
der anderen doch quasi dazu, dass sie "nicht ihren Sohn" geheiratet hat. Ich glaube, wenn sie lieber die andere als Dich an der Seite ihres Sohnes sehen würde, würde sie diese Hochzeit sehr bedauern. Ist also eher ein Zeichen dafür, dass sie Dich in Deiner jetzigen Rolle akzeptiert.
Und mal aus ihrer sicht betrachtet, nur dass ihr Sohn diesbezüglich keinen Kontakt mehr hat, heißt doch niicht, dass sie daraus ein Kontaktverbot für sich schlussfolgern müsste.

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