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Schwiegermutter redet nicht

22. September um 14:08 Letzte Antwort: 26. September um 11:26

Unser süßes Baby ist auf der Welt. Leider ist Schwiegermutter genau in der Woche angereist in der mein Mann wieder zur Arbeit muss. Jetzt Hock ich hier mit ihr jeden Nachmittag und sie spricht nicht. Sie sitzt auf der Couch und redet nicht und hilft nicht im Haushalt. Sie schleppt zwar das Baby rum und streichelt ab und zu den Hund, aber unterhält sich kein Wort mit mir. Wenn sie doch Mal etwas sagt dann nuschelt sie unglaublich und inzwischen ist es mir auch zu blöd 3x nachzufragen. Außerdem versucht sie dem Baby immer einen nuckel in den Mund zustecken, obwohl sie ihn immer wieder ausspuckt. Ist es unhöflich sie darauf hinzuweisen daß das hier kein All inklusive Hotel ist? Und sie doch bitte aufräumen kann in der Zeit wo ich mit stillen beschäftigt bin?

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22. September um 22:10

Warum ist sie denn da, wollte sie kommen oder habt ihr sie eingeladen? Und was sagt dein Mann dazu? Wie ist euer Verhältnis sonst?

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23. September um 2:12
In Antwort auf user1682965328

Unser süßes Baby ist auf der Welt. Leider ist Schwiegermutter genau in der Woche angereist in der mein Mann wieder zur Arbeit muss. Jetzt Hock ich hier mit ihr jeden Nachmittag und sie spricht nicht. Sie sitzt auf der Couch und redet nicht und hilft nicht im Haushalt. Sie schleppt zwar das Baby rum und streichelt ab und zu den Hund, aber unterhält sich kein Wort mit mir. Wenn sie doch Mal etwas sagt dann nuschelt sie unglaublich und inzwischen ist es mir auch zu blöd 3x nachzufragen. Außerdem versucht sie dem Baby immer einen nuckel in den Mund zustecken, obwohl sie ihn immer wieder ausspuckt. Ist es unhöflich sie darauf hinzuweisen daß das hier kein All inklusive Hotel ist? Und sie doch bitte aufräumen kann in der Zeit wo ich mit stillen beschäftigt bin?

Hallo? Warum soll sie aufräumen? Es ist dein Zuhause, nicht ihres! Sie ist Dein Gast! Was heisst auch all inklusive? Sie ist Euer Gast und eine ältere Dame. Warum soll sie für Dich putzen! 

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23. September um 9:27
In Antwort auf user1682965328

Unser süßes Baby ist auf der Welt. Leider ist Schwiegermutter genau in der Woche angereist in der mein Mann wieder zur Arbeit muss. Jetzt Hock ich hier mit ihr jeden Nachmittag und sie spricht nicht. Sie sitzt auf der Couch und redet nicht und hilft nicht im Haushalt. Sie schleppt zwar das Baby rum und streichelt ab und zu den Hund, aber unterhält sich kein Wort mit mir. Wenn sie doch Mal etwas sagt dann nuschelt sie unglaublich und inzwischen ist es mir auch zu blöd 3x nachzufragen. Außerdem versucht sie dem Baby immer einen nuckel in den Mund zustecken, obwohl sie ihn immer wieder ausspuckt. Ist es unhöflich sie darauf hinzuweisen daß das hier kein All inklusive Hotel ist? Und sie doch bitte aufräumen kann in der Zeit wo ich mit stillen beschäftigt bin?

sie ist Gast. Aber natürlich ist das "all inclusive"!

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23. September um 10:19
In Antwort auf user1682965328

Unser süßes Baby ist auf der Welt. Leider ist Schwiegermutter genau in der Woche angereist in der mein Mann wieder zur Arbeit muss. Jetzt Hock ich hier mit ihr jeden Nachmittag und sie spricht nicht. Sie sitzt auf der Couch und redet nicht und hilft nicht im Haushalt. Sie schleppt zwar das Baby rum und streichelt ab und zu den Hund, aber unterhält sich kein Wort mit mir. Wenn sie doch Mal etwas sagt dann nuschelt sie unglaublich und inzwischen ist es mir auch zu blöd 3x nachzufragen. Außerdem versucht sie dem Baby immer einen nuckel in den Mund zustecken, obwohl sie ihn immer wieder ausspuckt. Ist es unhöflich sie darauf hinzuweisen daß das hier kein All inklusive Hotel ist? Und sie doch bitte aufräumen kann in der Zeit wo ich mit stillen beschäftigt bin?

Nein, grundsätzlich ist es nicht unhöflich, da mal Klartext zu reden. Deine Wohnung - deine Regeln. Auch als Gast, wobei ich hier nicht ersehen kann, ob sie tatsächlich Gast ist, verhält man sich nicht so.

Würde sich jemand  in meiner Wohnung so aufführen, bedient werden wollen, auf Ansprache und Kommunikationsversuche aber nicht oder nur ausgesprochen widerwillig reagieren, bekäme der eine Ansage, und im Zweifel die Koffer vor die Tür gestellt.
Gerade in der Anfangszeit mit einem Baby ist man als Mutter doch eh enorm gefordert, da braucht man eigentlich keine weitere Person, für die man kochen und putzen soll. Da braucht man eher Entlastung.

Insofern würde mich auch interessieren, ob die Schwiegermutter als Gast bei euch ist.
Wenn sie angeboten hat, sie käme vorbei, klar weil sie das Enkelchen sehen möchte, aber eben auch mit der Aussage, sie könnte ja helfen, ein bisschen mit dem Kind, aber auch Kleinigkeiten im Haushalt, dann würde ich sie nicht als "all inclusive"-Gast betrachten. Wer Hilfe anbietet sollte die auch leisten und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

Wozu du dich auf jeden Fall positionieren solltest, ist die Sache mit dem Nuckel. Wenn dir das missfällt, dann sag ihr das, und zwar umgehend. Es ist doch dein Kind.

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23. September um 11:16
In Antwort auf oskar-paul

Nein, grundsätzlich ist es nicht unhöflich, da mal Klartext zu reden. Deine Wohnung - deine Regeln. Auch als Gast, wobei ich hier nicht ersehen kann, ob sie tatsächlich Gast ist, verhält man sich nicht so.

Würde sich jemand  in meiner Wohnung so aufführen, bedient werden wollen, auf Ansprache und Kommunikationsversuche aber nicht oder nur ausgesprochen widerwillig reagieren, bekäme der eine Ansage, und im Zweifel die Koffer vor die Tür gestellt.
Gerade in der Anfangszeit mit einem Baby ist man als Mutter doch eh enorm gefordert, da braucht man eigentlich keine weitere Person, für die man kochen und putzen soll. Da braucht man eher Entlastung.

Insofern würde mich auch interessieren, ob die Schwiegermutter als Gast bei euch ist.
Wenn sie angeboten hat, sie käme vorbei, klar weil sie das Enkelchen sehen möchte, aber eben auch mit der Aussage, sie könnte ja helfen, ein bisschen mit dem Kind, aber auch Kleinigkeiten im Haushalt, dann würde ich sie nicht als "all inclusive"-Gast betrachten. Wer Hilfe anbietet sollte die auch leisten und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

Wozu du dich auf jeden Fall positionieren solltest, ist die Sache mit dem Nuckel. Wenn dir das missfällt, dann sag ihr das, und zwar umgehend. Es ist doch dein Kind.

schon, aber das sollte die Schwiegermutter dann auch vorher wissen.

Wenn sie bei der Familie wohnt, hat sie offensichtlich eine längere Anreise.
Sie erst antreten zu lassen und ihr dann im Nachinein zu erklären, dass es da Erwartungen und Bedingungenen gibt, finde ich ziemlich daneben,

Klar, meine Wohnung, meine Regeln. Aber jemandem erst über vermutlich mehr als 100km anreisen zu lassen und dann vor die Tür zu setzen, weil er / sie irgendwelche nachträglich gestellten Bedingungen nicht erfüllt... Wie NETT!

Wenn man nichts vereinbart wird (und ich glaube nicht dass es da ein "ich helfe Dir" im Vorfeld gab), gilt "das übliche" - und üblich ist, dass ein Gast GAST ist. Hat man andere Regeln, Wünsche, Erwartungen, Bedingungen gilt: Vorher die Klappe aufmachen, nicht nachher.

Bei mir würde jeder zur Tür rausfliegen, der in meinem Haushalt anfängt herumzuräumen und zu putzen. Oder irgendwelchen Smalltalk halten will.
Würde ich auch vorher sagen, wenn ich denjenigen nicht kenne, bzw. einem Besuch von jemandem, den ich nicht gutt genug kenne, gar nicht erst zustimmen. Aber "nachverhandeln", wenn ich schon zugestimmt habe, ist daneben. Da muss ich dann halt durch und sag beim nächsten Mal nein.

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23. September um 12:05
In Antwort auf avarrassterne3

schon, aber das sollte die Schwiegermutter dann auch vorher wissen.

Wenn sie bei der Familie wohnt, hat sie offensichtlich eine längere Anreise.
Sie erst antreten zu lassen und ihr dann im Nachinein zu erklären, dass es da Erwartungen und Bedingungenen gibt, finde ich ziemlich daneben,

Klar, meine Wohnung, meine Regeln. Aber jemandem erst über vermutlich mehr als 100km anreisen zu lassen und dann vor die Tür zu setzen, weil er / sie irgendwelche nachträglich gestellten Bedingungen nicht erfüllt... Wie NETT!

Wenn man nichts vereinbart wird (und ich glaube nicht dass es da ein "ich helfe Dir" im Vorfeld gab), gilt "das übliche" - und üblich ist, dass ein Gast GAST ist. Hat man andere Regeln, Wünsche, Erwartungen, Bedingungen gilt: Vorher die Klappe aufmachen, nicht nachher.

Bei mir würde jeder zur Tür rausfliegen, der in meinem Haushalt anfängt herumzuräumen und zu putzen. Oder irgendwelchen Smalltalk halten will.
Würde ich auch vorher sagen, wenn ich denjenigen nicht kenne, bzw. einem Besuch von jemandem, den ich nicht gutt genug kenne, gar nicht erst zustimmen. Aber "nachverhandeln", wenn ich schon zugestimmt habe, ist daneben. Da muss ich dann halt durch und sag beim nächsten Mal nein.

Ava, alles gut.
Ich habe bereits im ersten Abschnitt geschrieben, dass ich nicht weiß, ob die Schwiegermutter Gast ist. Du weißt es genauso wenig, also ist es doch mühselig, da jetzt zu spekulieren.

Davon abgesehen, bei mir ist es üblich, dass ich mich auch als Gast nicht einfach in eine fremde Wohnung pflanze, mich rundum bedienen und mir am liebsten noch den Hintern nachtragen lasse. Soviel Kinderstube habe ich genossen, dass ich kleine Handreichungen von mir aus erledige, wie z.B. mitzuhelfen, den Tisch abzuräumen, oder Sofakissen nach dem Kaffeetrinken im Wohnzimmer wieder aufzuschütteln und zu richten. Und wenn ich mitbekomme, dass mein Gastgeber in der Küche kocht oder abwäscht, dann frage ich, ob ich behilflich sein kann.
Auch so ziemlich jeder meiner Gäste handhabte das bisher so.

Was mit Gast oder Nicht-Gast aber mal nichts zu tun hat ist das Schweigen. Das ist schlichtweg unhöflich. Ich bin jetzt auch nicht der geborene Smalltalker, aber es würde mir niemals einfallen, meinen Gastgeber in dessen eigener Wohnung komplett zu ignorieren und links liegen zu lassen.
 

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23. September um 12:11
In Antwort auf oskar-paul

Ava, alles gut.
Ich habe bereits im ersten Abschnitt geschrieben, dass ich nicht weiß, ob die Schwiegermutter Gast ist. Du weißt es genauso wenig, also ist es doch mühselig, da jetzt zu spekulieren.

Davon abgesehen, bei mir ist es üblich, dass ich mich auch als Gast nicht einfach in eine fremde Wohnung pflanze, mich rundum bedienen und mir am liebsten noch den Hintern nachtragen lasse. Soviel Kinderstube habe ich genossen, dass ich kleine Handreichungen von mir aus erledige, wie z.B. mitzuhelfen, den Tisch abzuräumen, oder Sofakissen nach dem Kaffeetrinken im Wohnzimmer wieder aufzuschütteln und zu richten. Und wenn ich mitbekomme, dass mein Gastgeber in der Küche kocht oder abwäscht, dann frage ich, ob ich behilflich sein kann.
Auch so ziemlich jeder meiner Gäste handhabte das bisher so.

Was mit Gast oder Nicht-Gast aber mal nichts zu tun hat ist das Schweigen. Das ist schlichtweg unhöflich. Ich bin jetzt auch nicht der geborene Smalltalker, aber es würde mir niemals einfallen, meinen Gastgeber in dessen eigener Wohnung komplett zu ignorieren und links liegen zu lassen.
 

machen würde ich das auch. Erwarten aber nie.

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23. September um 13:53
In Antwort auf user1682965328

Unser süßes Baby ist auf der Welt. Leider ist Schwiegermutter genau in der Woche angereist in der mein Mann wieder zur Arbeit muss. Jetzt Hock ich hier mit ihr jeden Nachmittag und sie spricht nicht. Sie sitzt auf der Couch und redet nicht und hilft nicht im Haushalt. Sie schleppt zwar das Baby rum und streichelt ab und zu den Hund, aber unterhält sich kein Wort mit mir. Wenn sie doch Mal etwas sagt dann nuschelt sie unglaublich und inzwischen ist es mir auch zu blöd 3x nachzufragen. Außerdem versucht sie dem Baby immer einen nuckel in den Mund zustecken, obwohl sie ihn immer wieder ausspuckt. Ist es unhöflich sie darauf hinzuweisen daß das hier kein All inklusive Hotel ist? Und sie doch bitte aufräumen kann in der Zeit wo ich mit stillen beschäftigt bin?

Ich würde schlicht hinterfragen, warum sie nicht mit dir spricht.

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23. September um 15:13
In Antwort auf avarrassterne3

machen würde ich das auch. Erwarten aber nie.

Normalerweise würde ich das auch nicht erwarten.
In der Situation der TE aber ausnahmsweise schon.

Erst seit an paar Wochen Mama, ein kleines Baby zu Hause... Da wäre ich unglaublich bedient, wenn sich die Oma des Kindes so verhalten würde. Und ja, die würde ich im Zweifel vor die Tür setzen.
Gerade von einer Frau, die selbst Mutter ist und doch wissen sollte, dass es gerade anfangs eine ziemliche Umstellung ist...
Da würde ich tatsächlich Rücksicht und auch Unterstützung erwarten. Zumindest würde ich erwarten, dass man da so rücksichtsvoll ist, mir nicht zusätzliche Arbeit aufzubürden und zusätzlichen Stress zu verursachen.
 

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23. September um 15:36
In Antwort auf oskar-paul

Normalerweise würde ich das auch nicht erwarten.
In der Situation der TE aber ausnahmsweise schon.

Erst seit an paar Wochen Mama, ein kleines Baby zu Hause... Da wäre ich unglaublich bedient, wenn sich die Oma des Kindes so verhalten würde. Und ja, die würde ich im Zweifel vor die Tür setzen.
Gerade von einer Frau, die selbst Mutter ist und doch wissen sollte, dass es gerade anfangs eine ziemliche Umstellung ist...
Da würde ich tatsächlich Rücksicht und auch Unterstützung erwarten. Zumindest würde ich erwarten, dass man da so rücksichtsvoll ist, mir nicht zusätzliche Arbeit aufzubürden und zusätzlichen Stress zu verursachen.
 

für mich wäre Schwiegermama so der ideale Besuch, gerade in der Zeit hätte ich mal so gar keinen Nerv gehabt, sie da noch zu bespaßen und Konversation zu machen und mit zusammengebissenen Zähnen darüber hinweg zu sehen, dass sie in meiner Wohnung herum räumt.
Schon klar, Deine Gäste machen sowas immer. Kein Zufall, meine machen das nie. Gar kein Zufall, das eigene Umfeld ist immer homogen.
Aber Familie sucht man sich nicht aus, da muss man wohl mal das Schnäuzchen aufmachen.

Aber so war das "erwarten würde ich es nicht" noch nicht einmal gemeint.
Menschen sind verschieden. Was für mich selbstverständlich ist, ist es noch lange nicht für jemand anderes. Was für mich toll ist, ist es noch lange nicht für jemand anderes. Weswegen ich nie erwarten würde, dass irgendwer meine Wünsche und Erwartungen errät. Ich spreche sie aus - oder ich habe Pech gehabt, wenn derjenige keine Zufallstreffer landet. Ich bin ja auch hier im Thread nicht die einzige die sagt, dass Schwiegermama Gast ist und damit bestimmt nicht putzen und räumen sollte. Also halten wir fest: es gibt verschiedene Ansichten, legitim sind beide Seiten. Also muss man Erwartungen und Ansprüche  und Regeln eben klären.
Aber klären bedingt, dass derjenige noch eine Wahl hat, ob er mich besuchen möchte (bzw. ich denjenigen) und nicht schon da ist, die Rückfahrt vielleicht schon für einen bestimmten Termin gebucht hat usw.
Habe ich bei meiner Schwiegermutter auch gemacht. BEVOR sie bei uns angereist ist und BEVOR ich länger als paar Minuten bei ihr zu Gast war haben wir sowas gekärt. Sie war auch recht kurz nach der Geburt unseres Sohnes bei uns. Klar. Meine eigene Mutter übrigens nicht, weil ich weiß, dass sie es nicht auf die Reihe bekommt, sich an meine Regeln zu halten. Aber das habe ich geklärt, BEVOR sie los gefahren ist.
So viel gute Kinderstube, dass ich niemanden vor Regeln stelle, wenn es keine wirkliche Wahl mehr gibt, habe ich nämlich mitbekommen
 

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23. September um 16:19
In Antwort auf avarrassterne3

für mich wäre Schwiegermama so der ideale Besuch, gerade in der Zeit hätte ich mal so gar keinen Nerv gehabt, sie da noch zu bespaßen und Konversation zu machen und mit zusammengebissenen Zähnen darüber hinweg zu sehen, dass sie in meiner Wohnung herum räumt.
Schon klar, Deine Gäste machen sowas immer. Kein Zufall, meine machen das nie. Gar kein Zufall, das eigene Umfeld ist immer homogen.
Aber Familie sucht man sich nicht aus, da muss man wohl mal das Schnäuzchen aufmachen.

Aber so war das "erwarten würde ich es nicht" noch nicht einmal gemeint.
Menschen sind verschieden. Was für mich selbstverständlich ist, ist es noch lange nicht für jemand anderes. Was für mich toll ist, ist es noch lange nicht für jemand anderes. Weswegen ich nie erwarten würde, dass irgendwer meine Wünsche und Erwartungen errät. Ich spreche sie aus - oder ich habe Pech gehabt, wenn derjenige keine Zufallstreffer landet. Ich bin ja auch hier im Thread nicht die einzige die sagt, dass Schwiegermama Gast ist und damit bestimmt nicht putzen und räumen sollte. Also halten wir fest: es gibt verschiedene Ansichten, legitim sind beide Seiten. Also muss man Erwartungen und Ansprüche  und Regeln eben klären.
Aber klären bedingt, dass derjenige noch eine Wahl hat, ob er mich besuchen möchte (bzw. ich denjenigen) und nicht schon da ist, die Rückfahrt vielleicht schon für einen bestimmten Termin gebucht hat usw.
Habe ich bei meiner Schwiegermutter auch gemacht. BEVOR sie bei uns angereist ist und BEVOR ich länger als paar Minuten bei ihr zu Gast war haben wir sowas gekärt. Sie war auch recht kurz nach der Geburt unseres Sohnes bei uns. Klar. Meine eigene Mutter übrigens nicht, weil ich weiß, dass sie es nicht auf die Reihe bekommt, sich an meine Regeln zu halten. Aber das habe ich geklärt, BEVOR sie los gefahren ist.
So viel gute Kinderstube, dass ich niemanden vor Regeln stelle, wenn es keine wirkliche Wahl mehr gibt, habe ich nämlich mitbekommen
 

Sag mal, suchst du Streit?
Also ehrlich, ich bin bestimmt nicht derart beschränkt, dass ich meine Erwartungen nicht vorab kommunizieren könnte.
Aber auch mein familiäres Umfeld und mein Freundeskreis sind nicht derart beschränkt, dass ich da jedesmal vorab einen entsprechenden Vortrag halten müsste. Man kennt sich und weiß, wie der andere tickt.

Und unabhängig davon gibt es einfach, jedenfalls bei mir und den allermeisten Menschen, mit denen ich bislang zu tun hatte, bestimmte Dinge, die muss man nicht ansprechen. Erklärst du deinen Gästen vorab "Du musst höflich zu mir sein. Wenn ich dich anspreche, dann musst du antworten, smalltalken" Oder hast du ihnen erklärt "Bitte malträtiere mein Kind nicht"?

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23. September um 16:24

Sei doch froh, dass sie die Schnauze hält!
Es könnte viel schlimmer sein! Stell dir vor Sie will die ganze Zeit mit dir reden!

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23. September um 16:59
In Antwort auf oskar-paul

Sag mal, suchst du Streit?
Also ehrlich, ich bin bestimmt nicht derart beschränkt, dass ich meine Erwartungen nicht vorab kommunizieren könnte.
Aber auch mein familiäres Umfeld und mein Freundeskreis sind nicht derart beschränkt, dass ich da jedesmal vorab einen entsprechenden Vortrag halten müsste. Man kennt sich und weiß, wie der andere tickt.

Und unabhängig davon gibt es einfach, jedenfalls bei mir und den allermeisten Menschen, mit denen ich bislang zu tun hatte, bestimmte Dinge, die muss man nicht ansprechen. Erklärst du deinen Gästen vorab "Du musst höflich zu mir sein. Wenn ich dich anspreche, dann musst du antworten, smalltalken" Oder hast du ihnen erklärt "Bitte malträtiere mein Kind nicht"?

Nö, ich suche keine Streit, ich diskutiere einfach wahnsinnig gern. 

Nein, ich erkläre ihnen, dass sie mit Smalltalk bei mir falsch sind. Im Unterschied zu Diskussionen und Streits ist das nur sinnlos anstrengend und öde. Also ausser denen, die mich kennen, die wissen das schon. Denn ja, man weiß wie der andere tickt. 

Aber das was die TE ansprechen wollte, war eh das Aufräumen und Haushalshelferei. 

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23. September um 17:14
In Antwort auf avarrassterne3

Nö, ich suche keine Streit, ich diskutiere einfach wahnsinnig gern. 

Nein, ich erkläre ihnen, dass sie mit Smalltalk bei mir falsch sind. Im Unterschied zu Diskussionen und Streits ist das nur sinnlos anstrengend und öde. Also ausser denen, die mich kennen, die wissen das schon. Denn ja, man weiß wie der andere tickt. 

Aber das was die TE ansprechen wollte, war eh das Aufräumen und Haushalshelferei. 

Als direkte Fragestellung, sicher. 

Aber schau dir mal den gesamten Text an; der Umstand, dass die Oma nicht mit ihr redet, taucht da häufiger, in mehr Sätzen, mit mehr Umschreibungen auf, als die fehlende Haushaltsmithilfe.

Da scheint also mehr im Argen zu liegen, als dass Oma nicht putzt. 

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23. September um 18:12
In Antwort auf limonenkuchen

Hallo? Warum soll sie aufräumen? Es ist dein Zuhause, nicht ihres! Sie ist Dein Gast! Was heisst auch all inklusive? Sie ist Euer Gast und eine ältere Dame. Warum soll sie für Dich putzen! 

Generell sehe ich das bei Gästen auch so, aber die Frau hat gerade ein Baby zur Welt gebracht und andere Probleme als die Schwiegermutter zu bewirten. Ich hätte da auch gedacht wenn Oma schon kommt, dann als Unterstützung - Wenn nicht im Haushalt dann ggf wenigstens als guter Gesprächspartner. Oder ist die TE nur zum Melken gut? 
 

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23. September um 20:16

Kann es sein, dass die Schwiegermutter vielleicht schlecht hört und drum nicht mit dir spricht und beim Antworten nuschelt?

Ansonsten: Gäste müssen nicht helfen. Wenn man Gäste als Belastung empfindet, dann sollte man eben keine einladen. 

Hast du die Schwiegermutter vorher nie getroffen? Warum wurde sie denn überhaupt eingeladen, wenn du mit ihr nichts anfangen kannst?

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23. September um 20:17
In Antwort auf beria89

Sei doch froh, dass sie die Schnauze hält!
Es könnte viel schlimmer sein! Stell dir vor Sie will die ganze Zeit mit dir reden!

Das hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht. Besser schweigen als nörgeln.

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23. September um 21:08
In Antwort auf eisbrecher

Kann es sein, dass die Schwiegermutter vielleicht schlecht hört und drum nicht mit dir spricht und beim Antworten nuschelt?

Ansonsten: Gäste müssen nicht helfen. Wenn man Gäste als Belastung empfindet, dann sollte man eben keine einladen. 

Hast du die Schwiegermutter vorher nie getroffen? Warum wurde sie denn überhaupt eingeladen, wenn du mit ihr nichts anfangen kannst?

genau so sehe ich das auch. Klingt ja jetzt auch nicht so, als wäre Schwiegermami total glücklich.

Darauf, dass sie (sehr) schlecht hören könnte, hätte ich auch kommen müssen. Fehlende Reaktionen und verwaschene Aussprache wären in der Tat deutliche Hinweise, dass das der Fall sein könnte.

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23. September um 21:23
In Antwort auf avarrassterne3

genau so sehe ich das auch. Klingt ja jetzt auch nicht so, als wäre Schwiegermami total glücklich.

Darauf, dass sie (sehr) schlecht hören könnte, hätte ich auch kommen müssen. Fehlende Reaktionen und verwaschene Aussprache wären in der Tat deutliche Hinweise, dass das der Fall sein könnte.

Oft schämen sich ja speziell ältere Menschen, wenn ihr Gehör nachlässt. Ich kenne das von meiner Oma. Man musste immer mit ihr schreien, damit wie was verstand, aber Hörgerät? Nööö, warum denn, sie hört ja gar nicht schlecht. 

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23. September um 21:47
In Antwort auf eisbrecher

Oft schämen sich ja speziell ältere Menschen, wenn ihr Gehör nachlässt. Ich kenne das von meiner Oma. Man musste immer mit ihr schreien, damit wie was verstand, aber Hörgerät? Nööö, warum denn, sie hört ja gar nicht schlecht. 

mein Sohn ist seit 11 Jahren gehörlos. Er hört mit Implantaten, aber abends zum Schlafen gehen sind die natürlich ab. Zum Baden auch. Ihm fehlt dann natürlich das Feedback und die Lautstärke seiner Sprache steuert er quasi ausschließlich über sein Muskelgedächtnis. Klappt meistens, weil er ja nur für Stunden am Tag gehörlos ist, aber er muss ja auch die Lautstärke der Umgebung einplanen, die er nur schätzen kann.

Und es ist nicht das gleiche, gerade wenn er konzentriert ist oder sonstwie "in Gedanken", mache ich auf mich aufmerksam, indem ich das Licht an uns aus schalte, weil er es sonst in normaler Lautstärke und normalem Ton nicht immer mitbekommt.

Weil das Feedback, wie er sich selbst hört, nicht das gleiche ist, achten wir ständig sehr auf seine Aussprache, dass die nicht verwaschen wird.

Er versteht Menschen, die er kennt, eigentlich uneingeschränkt, aber bei Fremden oder Menschen, mit denen er nicht oft Kontakt hat, ist es manchmal sehr schwer.
Und wir hatten da eine Szene... er war zu diesem Vorschultag in einer normalen Schule. Weil er ja die Implantate hat, hielten wir das kurzzeitig für eine super Idee. Die Lehrerin wußte Bescheid (und die Geräte sieht man sehr deutlich). Dennoch nahm sie uns nach der Probestunde zur Seite und meinte "das Kind muss zum Psychologen, der antwortet mir gar nicht" "Ja hat er sie denn VERSTANDEN?" "..." alles klar, kurz darauf haben wir uns bei der Schule für Gehörlose und Hörgeschädigte vorgestellt, dort ist er seit dem.

Und klar, dass das Gehör im Alter nachlässt, ist sehr wahrscheinlich. Und da das im Alter - im Unterschied zu meinem Junior - fast immer eine schleichende Entwicklung ist, fällt das ja auch nicht als "schlimm" auf.

Die Anzeichen haben mich in die Nase gebissen - und ich bin nicht darauf gekommen
Wäre tatsächlich eine sehr passende und sehr plausible Erklärung für die "Unhöflichkeit"

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24. September um 18:54
In Antwort auf avarrassterne3

mein Sohn ist seit 11 Jahren gehörlos. Er hört mit Implantaten, aber abends zum Schlafen gehen sind die natürlich ab. Zum Baden auch. Ihm fehlt dann natürlich das Feedback und die Lautstärke seiner Sprache steuert er quasi ausschließlich über sein Muskelgedächtnis. Klappt meistens, weil er ja nur für Stunden am Tag gehörlos ist, aber er muss ja auch die Lautstärke der Umgebung einplanen, die er nur schätzen kann.

Und es ist nicht das gleiche, gerade wenn er konzentriert ist oder sonstwie "in Gedanken", mache ich auf mich aufmerksam, indem ich das Licht an uns aus schalte, weil er es sonst in normaler Lautstärke und normalem Ton nicht immer mitbekommt.

Weil das Feedback, wie er sich selbst hört, nicht das gleiche ist, achten wir ständig sehr auf seine Aussprache, dass die nicht verwaschen wird.

Er versteht Menschen, die er kennt, eigentlich uneingeschränkt, aber bei Fremden oder Menschen, mit denen er nicht oft Kontakt hat, ist es manchmal sehr schwer.
Und wir hatten da eine Szene... er war zu diesem Vorschultag in einer normalen Schule. Weil er ja die Implantate hat, hielten wir das kurzzeitig für eine super Idee. Die Lehrerin wußte Bescheid (und die Geräte sieht man sehr deutlich). Dennoch nahm sie uns nach der Probestunde zur Seite und meinte "das Kind muss zum Psychologen, der antwortet mir gar nicht" "Ja hat er sie denn VERSTANDEN?" "..." alles klar, kurz darauf haben wir uns bei der Schule für Gehörlose und Hörgeschädigte vorgestellt, dort ist er seit dem.

Und klar, dass das Gehör im Alter nachlässt, ist sehr wahrscheinlich. Und da das im Alter - im Unterschied zu meinem Junior - fast immer eine schleichende Entwicklung ist, fällt das ja auch nicht als "schlimm" auf.

Die Anzeichen haben mich in die Nase gebissen - und ich bin nicht darauf gekommen
Wäre tatsächlich eine sehr passende und sehr plausible Erklärung für die "Unhöflichkeit"

Ach, jetzt verstehe ich deinen Gedankengang!

Ich denke, dass es recht häufig passiert, dass schlechtes Hörvermögen nicht erkannt wird, weil es vielfach überspielt wird. 

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24. September um 19:03
In Antwort auf eisbrecher

Ach, jetzt verstehe ich deinen Gedankengang!

Ich denke, dass es recht häufig passiert, dass schlechtes Hörvermögen nicht erkannt wird, weil es vielfach überspielt wird. 

und selbst wenn es so ist, muss es noch nicht mal ihr Sohn bemerkt haben, weil es eine viel, viel kleinere Rolle spielt bei Menschen, die man gut kennt, ja.
Man selbst merkt es lange nicht und von merken über sich selbst eingestehen bis anderen erzählen ist der Weg auch noch lang.

Nur wird die TE vermutlich nicht mehr mitlesen, dann... tja, hoffen wir mal, dass Schwiegermama die Zeit halbwegs gut hinter sich bringt und dann wieder in Ruh zu Hause ist.

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25. September um 12:01
In Antwort auf rabenschwarz

Generell sehe ich das bei Gästen auch so, aber die Frau hat gerade ein Baby zur Welt gebracht und andere Probleme als die Schwiegermutter zu bewirten. Ich hätte da auch gedacht wenn Oma schon kommt, dann als Unterstützung - Wenn nicht im Haushalt dann ggf wenigstens als guter Gesprächspartner. Oder ist die TE nur zum Melken gut? 
 

Aber in der Generation unserer Omas wurden Babys noch nicht so als Belastung empfunden. Bei vielen lief das Baby nebenher, so gekümmert wie es die Mamas heute tun haben die damals nicht. Da wurde alle 4 Stunde gestillt und in der restlichen Zeit das Kind in den Stubenwagen gelegt. Und wenn es brüllte, dann brüllte es halt. Die Oma glaubt wahrscheinlich nicht, dass sie zum Helfen eingelden wurde (sie denkt wahrscheinlich: Bei was denn?).

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26. September um 1:16

Bei der Generation unserer Omas gehe ich da durchaus noch mit, aber nicht mehr bei unserer Elterngeneration. Meine Eltern sind 50, meine Schwiegermutter 60. Alle noch voll berufstätig, bei denen war das damals auch schon nicht mehr üblich, dass das Kind „nebenher“ mitlaufen musste

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26. September um 7:45
In Antwort auf limonenkuchen

Hallo? Warum soll sie aufräumen? Es ist dein Zuhause, nicht ihres! Sie ist Dein Gast! Was heisst auch all inklusive? Sie ist Euer Gast und eine ältere Dame. Warum soll sie für Dich putzen! 

Naja, ihren Kram hat sie selbstverständlich wieder wegzuräumen und beim Kochen, Tisch decken/Tisch abräumen sehe ich es auch als SELBSTVERSTÄNDLICH an, dass sie da mithilft oder sie es abwechselnd machen.
Dann kommt es noch drauf an, wie lange sie zu Gast ist und warum (wurde sie eingeladen oder hat sie sich aufgedrängt).
Auch als Gast habe ich immer mit geholfen!
Wie alt sie ist, wissen wir doch gar nicht! Selbst wenn, zu Hause wird sie ihren Haushalt sicher auch im Schuss haben und hier ist sie zu alt ihren Anteil mitzumachen? Was eine verdrehte verkorkste Welt! Solche Gäste könnten mir zukünftig gestohlen bleiben!
Nicht mal in Hotels werfe ich alles einfach hin (Bettdecken, Handtücher..) und da bezahle ich noch für.

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26. September um 11:22
In Antwort auf whitecookie

Aber in der Generation unserer Omas wurden Babys noch nicht so als Belastung empfunden. Bei vielen lief das Baby nebenher, so gekümmert wie es die Mamas heute tun haben die damals nicht. Da wurde alle 4 Stunde gestillt und in der restlichen Zeit das Kind in den Stubenwagen gelegt. Und wenn es brüllte, dann brüllte es halt. Die Oma glaubt wahrscheinlich nicht, dass sie zum Helfen eingelden wurde (sie denkt wahrscheinlich: Bei was denn?).

Durchaus möglich. Ich finde es auch ehrlich gesagt etwas dreist, jemanden zum Helfen einzuladen.  

Ich bin davon ausgegangen, dass die Schwiegermutter eingeladen wurde, damit sie das neue Baby kennenlernt. Wenn sie weiter weg wohnt, wird sie nicht oft die Gelegenheit haben, das Enkelchen zu sehen.

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26. September um 11:23
In Antwort auf avarrassterne3

und selbst wenn es so ist, muss es noch nicht mal ihr Sohn bemerkt haben, weil es eine viel, viel kleinere Rolle spielt bei Menschen, die man gut kennt, ja.
Man selbst merkt es lange nicht und von merken über sich selbst eingestehen bis anderen erzählen ist der Weg auch noch lang.

Nur wird die TE vermutlich nicht mehr mitlesen, dann... tja, hoffen wir mal, dass Schwiegermama die Zeit halbwegs gut hinter sich bringt und dann wieder in Ruh zu Hause ist.

Ich denke, sie liest noch mit. Tun ja viele, nachdem sie sich aus Trotz heraus gelöscht haben.

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26. September um 11:24
In Antwort auf juko89

Bei der Generation unserer Omas gehe ich da durchaus noch mit, aber nicht mehr bei unserer Elterngeneration. Meine Eltern sind 50, meine Schwiegermutter 60. Alle noch voll berufstätig, bei denen war das damals auch schon nicht mehr üblich, dass das Kind „nebenher“ mitlaufen musste

Ich gehöre zu dieser Generation und bei uns war es durchaus noch so. Ging ja gar nicht anders, es gab ja nicht an jeder Ecke Kinderbetreuung wie heute. Die Kinder mussten nebenher mitlaufen, da man sonst nichts erledigt bekommen hätte.

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26. September um 11:26
In Antwort auf skadirux

Naja, ihren Kram hat sie selbstverständlich wieder wegzuräumen und beim Kochen, Tisch decken/Tisch abräumen sehe ich es auch als SELBSTVERSTÄNDLICH an, dass sie da mithilft oder sie es abwechselnd machen.
Dann kommt es noch drauf an, wie lange sie zu Gast ist und warum (wurde sie eingeladen oder hat sie sich aufgedrängt).
Auch als Gast habe ich immer mit geholfen!
Wie alt sie ist, wissen wir doch gar nicht! Selbst wenn, zu Hause wird sie ihren Haushalt sicher auch im Schuss haben und hier ist sie zu alt ihren Anteil mitzumachen? Was eine verdrehte verkorkste Welt! Solche Gäste könnten mir zukünftig gestohlen bleiben!
Nicht mal in Hotels werfe ich alles einfach hin (Bettdecken, Handtücher..) und da bezahle ich noch für.

Ich hatte den Eindruck, dass die Userin erwartet, die Schwiegermutter würde sie im Haushalt unterstützen. Das würde ich als Gast aber auch nicht machen.

Meine Sachen wegstellen, mal den Tisch decken - meinetwegen, aber ich fange da sicher nicht an, den Staubsauger zu schwingen oder Wäsche zu waschen. Wenn das von einem Gast selbstverständlich erwartet wird, dann nehme ich eine solche Einladung wohl eher nicht an. Muss man jedoch vorher sagen, sonst würde ich nicht davon ausgehen, dass das von mir erwartet wird.

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