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Schwiegermutter nimmt Geld von Söhnen und ist immer negativ eingestellt

19. August 2013 um 13:18

Hallo zusammen,

ich muss mir jetzt mal was von der Seele schreiben und es würde mich interessieren, ob es noch andere Frauen gibt, die so ähnliche Erfahrungen mit ihrer Schwiegermutter gemacht haben / machen.

Ich bin jetzt über 8 Jahre mit meinem Mann zusammen und seit über 2 Jahren sind wir verheiratet - mein Mann und ich sind sehr glücklich und führen auch eine harmonische Beziehung, unternehmen viel und reisen gerne.

Ganz zu Anfang war meine Schwiegermutter noch relativ okay. Ich empfand sie nie wirklich als liebenswert oder herzlich, bin auch nie richtig gerne hingefahren, aber es war auszuhalten.
Mit den Jahren fing es an, dass sie mir immer mehr den letzten Nerv geraubt hat. Begonnen hat das ganze, dass sie ihren Job verloren hat, dann aber anscheinend keine Lust mehr hatte zu arbeiten und sich bei den vom Arbeitsamt organisierten Vorstellungsgesprächen extra nicht angestrengt hatte einen neuen Job zu bekommen. Sie hat dann ein Jahr Arbeitslosengeld kassiert, um dann gerade den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Rente abzupassen. Diese Einstellung fand ich damals schon ziemlich daneben.
Sie hat ein abbezahltes Haus und wohnt dort alleine. Sie geht ins Fitnessstudio, fährt zum Segeln und macht Städteurlaube. Dagegen wäre ja grundsätzlich nix einzuwenden, wenn sie nicht von ihren Söhnen verlangt hat, sich an ihrer Pflegeversicherung zu beteiligen, weil sie sich die alleine nicht leisten kann...

Mein Mann hat dies mit mir vorab besprochen, ob das okay ist, wenn wir sie finanziell unterstützen, weil sie das alleine nicht stemmen kann. Das war für mich selbstverständlich. Als ich dann aber bemerkt habe, dass sie trotzdem weiterhin in den Urlaub fährt, sich das Fitnessstudio leisten kann und auch für dieses Jahr noch einen Auslandsurlaub geplant hat, ist bei mir schon ein wenig das Verständnis dafür verschwunden.
Ich finde das eine absolute Frechheit von den Söhnen Geld zu nehmen mit dem Argument sie kann es sich alleine nicht leisten, dann aber Urlaube zu planen und Luxusgeschichten wie Fitness zu bezahlen. Das stößt mir jedes Mal auf, wenn wir uns sehen und sie wieder von neuen Plänen berichtet.

Des Weiteren ist meine Schwiegermutter immer negativ eingestellt, schimpft und motzt über alles und hat auch keinerlei Verständnis für die Meinung anderer Menschen (vor allem meiner). Sie lässt mich kaum ausreden, fällt mir ständig ins Wort in einer Lautstärke, dass man gar nicht mehr weitersprechen möchte und akzeptiert auch die Lebenseinstellungen anderer Menschen nicht... nur ihre Lebensweise ist die einzig richtige! Selbst meinen Eltern fährt sie schon fast über den Mund und "verurteilt" deren Lebensart, das macht mich so wütend. Wenn man dann was dagegen hält, scheint es so als kommt das gar nicht an, denn sie nimmt sich das nicht wirklich mal zu Herzen.

Immer wenn ich von ihr höre, kriege ich schon Magenschmerzen, weil ich mich nach jedem Zusammentreffen mit ihr nur noch aufregen kann.

Aus Liebe zu meinem Mann möchte ich mich auch nicht komplett aus seiner Familie zurückziehen, aber oft ertrage ich diese Frau einfach nicht.

Es ist traurig, denn ich weiß, dass man auch Schwiegereltern haben kann, die fast wie die eigenen sind, wo man sich angenommen und akzeptiert fühlt. Leider war der Sohn (mein Ex-Freund) nichts für die Zukunft und das ist eigentlich das auf was es ankommt.

Ich bin froh, dass mein Mann keinerlei charakterliche Ähnlichkeit zu seiner Mutter hat und wir uns so gut verstehen - darauf kommt es ja an. Aber trotzdem schade, wenn ich seine Mutter einfach nur noch meiden will.

Vielleicht gibt es ja auch ein paar Frauen unter Euch, denen es so ähnlich geht. Wie geht ihr damit um?

Danke schon mal vorab für Eure Rückmeldungen.

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21. August 2013 um 19:27

Ich kann nicht aus meinen Erfahrungen erzählen, hab aber trotzdem eine Meinung anzubieten
Da es um euer gemeinsames Geld geht, was ihr in die Versicherung einzahlt würde ich nochmal mit deinem Mann darüber reden. Ich würde die Zahlungen komplett streichen. Man hilft der Verwandtschaft, wenn sie Hilfe braucht, aber man finanziert keinen Luxus!!

Dein Mann soll dann mit seiner Mutter reden. Falls er zögert, sag ihm es brauch ihm nicht peinlich sein (eher ihr) und dass du darauf bestehst. So würde ich es glaube ich machen.

Alles andere was dich stört wirst du wohl nicht ändern können. Es kann nie alles perfekt sein

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23. August 2013 um 19:39
In Antwort auf moriko_11957482

Ich kann nicht aus meinen Erfahrungen erzählen, hab aber trotzdem eine Meinung anzubieten
Da es um euer gemeinsames Geld geht, was ihr in die Versicherung einzahlt würde ich nochmal mit deinem Mann darüber reden. Ich würde die Zahlungen komplett streichen. Man hilft der Verwandtschaft, wenn sie Hilfe braucht, aber man finanziert keinen Luxus!!

Dein Mann soll dann mit seiner Mutter reden. Falls er zögert, sag ihm es brauch ihm nicht peinlich sein (eher ihr) und dass du darauf bestehst. So würde ich es glaube ich machen.

Alles andere was dich stört wirst du wohl nicht ändern können. Es kann nie alles perfekt sein

Danke
Hallo studentin91,

lieben Dank für Deine Rückmeldung.

Mich beruhigt sehr, dass ich das nicht irgendwie falsch sehe mit dem Geld für die Versicherung.

Ich werde nochmal versuchen mit meinem Mann zu sprechen (ein erneutes Mal). Hoffentlich fruchtet es einmal.

Ja die anderen Dinge werde ich wahrscheinlich wirklich nicht ändern können, sondern entweder hinnehmen oder ausblenden.

Danke nochmal.

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