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Schwiegermutter ist ein Messi! Was tun??

27. Februar 2012 um 13:09

Hallo! Ich habe einen sehr sehr lieben Freund, wir wohnen seit ca 1 Jahr mal mehr mal weniger (je nach Arbeitslage) in meiner Wohnung zusammen, möchten nun aber aufgrund geänderter Arbeitssituation zu seiner Mutter ziehen. Ich mag seine Mutter, verstehe mich auch sehr gut mit ihr, was mich jedoch stört, ist, daß sie wirklich ALLES aufbewahrt und sich dagegen wehrt, wenn man vorschlägt, sie solle es doch entsorgen. Dementsprechend lagern Unmengen alter Zeitungen im Wohnzimmer, 2 Sessel sind voll damit, ca. die Hälfte des Sofas, das Klavier, sowie noch mehrere kleine Kartons und Tragetaschen. Ihr scheint das gar nicht aufzufallen. Viele andere Dinge mußten den Zeitungen bereits weichen und stehen/liegen/fliegen irgendwo herum, außerdem findet sie durch die vielen Zeitungen oft Dinge wie Fernbedienung oder Lesebrille nicht mehr. Wenn man jedoch das Thema vorsichtig darauf bringt und vorschlägt, die Zeitungen zu entsorgen, behauptet sie, sie wolle die noch alle lesen und danach zum Feuer machen im Ofen nutzen. Bei einem Stapel Zeitungen könnte ich das sicher auch nachvollziehen, ich selber sammle auch gerne alles nur Erdenkliche, aber sobald ich es gelesen/gebraucht habe, die Zeitung nicht mehr aktuell ist oder was auch immer, wird es entsorgt. Zudem hat sie derart viele Zeitungen angesammelt, daß allein die Wohnzimmerzeitungen 2-3 Autos füllen würden (Kofferraum und Rückbank vollgestopft), im Keller lagert ein riesengroßer Berg Zeitungen (mit anderem Müll, Plastik, Geäst und Laub dazwischen, man kann das nicht mal ordentlich trennen, das nimmt einem nicht mal die Sammelstelle an, und das alles doch sorgsam zu trennen wäre mindestens eine Vollzeitstelle für ein halbes Jahr!), da würden etwa 2 Baucontainer mit gefüllt werden, es sind sogar noch Zeitungen aus den 1990er Jahren dabei.
Auf dem Dachboden lagen kartonweise alte Kleidungsstücke, alles ist überwuchert von Spinnweben, mein Freund sagt, die Kartons seien seit ca. 20 Jahren nicht mehr angerührt worden, aber seine Mutter besteht darauf, die seien ja noch alle gut und das dürfe auf gar keinen Fall weg, das wolle sie alles noch anziehen und unseren Kindern vererben.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?? Würde mich gerne darüber austauschen und vor allem wäre ich dankbar für gute Tips, um das Problem vielleicht in den Griff zu bekommen, meiner Schwiegermama zu helfen (wobei sie da natürlich eine andere Sichtweise hat und nicht einmal bemerkt, daß sie Hilfe braucht) und auch das durch die Situation und durch unseren baldigen Einzug in das Haus vermutlich bald entstehende Konfliktpotential zu reduzieren. Dankbar für jedes Wort!
Liebe Grüße aus Österreich!!

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28. Februar 2012 um 11:37

Hallo
Das hört sich wirklich extrem nach Messie an. Im Internet gibts auch noch irgendwo eine Art Rechner zu finden, da kann man die "belegten" Quadratmeter im Verhältnis zur Gesamtwohnfläche berechnen und so sehen, ob es wirklich Messie-Zustände sind (so als kleines Hilfsmittel).
Du solltest dir allerdings ernsthaft überlegen, ob du da mit einziehen willst. Teilt ihr euch dann Wohnzimmer etc. oder habt ihr da eure eigene Wohnung?
Wenn sie wirklich ein Messie ist und ihr da was dran ändern wollt, wird das echt schwierig, weil Messie sein nicht einfach mal so entsteht, sondern eine psychische Erkrankung ist, die behandelt werden sollte.
Außerdem würde ich die gesundheitlichen Gefahren nicht außer Acht lassen. Wo so viel Durcheinander herrscht und alles mögliche (auch Laub etc.) rumliegt, gibts auch schnell mal Ungeziefer.
Was sagt denn eigentlich dein Freund dazu, sieht er das auch so?
Du solltest dir das wirklich gut überlegen, ob du da hinziehen möchtest, denn wenn du deiner Schwiegermutter wirklich helfen willst, wird das ein langer und steiniger Weg, auf dem eure Beziehung eventuell auch Schaden nehmen könnte. So etwas belastet immer.

Liebe Grüße

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29. Februar 2012 um 17:24

Meine Schwimu...
...ist glaube ich kein Messie, abereins der ekelhaften Dinge die sie mal tat war...

"einen Kochtopf aus dem Müll zu fischen"
..den sie dann direkt vom Müll auf die Küchenarbeitsplatte stellte! Der stand dann da ne Weile! Bis ihr Sohn ihr mal sagte denn solle denn doch bitte puten wenn sie sowas behalten will! Ich hatte dann noch drum gebeten den dann auch ne Stunde köcheln zu lassen! *bääh war das eklig zum Glück essen wir da nie!

Gruß!

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29. Februar 2012 um 17:26
In Antwort auf jade3037

Meine Schwimu...
...ist glaube ich kein Messie, abereins der ekelhaften Dinge die sie mal tat war...

"einen Kochtopf aus dem Müll zu fischen"
..den sie dann direkt vom Müll auf die Küchenarbeitsplatte stellte! Der stand dann da ne Weile! Bis ihr Sohn ihr mal sagte denn solle denn doch bitte puten wenn sie sowas behalten will! Ich hatte dann noch drum gebeten den dann auch ne Stunde köcheln zu lassen! *bääh war das eklig zum Glück essen wir da nie!

Gruß!

Puten = putzen
..

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29. Februar 2012 um 19:35

Heute...
...den ganzen Nachmittag im Keller gearbeitet: ein ganzes Auto vollgeladen mit altem Zeitungspapier, Jahrgänge 2001 und 2002 dieses Mal, weggefahren zum Container, 1 1/2 Altpapiercontainer sind damit voll geworden und da im Keller alles gemischt mit Zweigen, Laub, Staub, Brennholz und diversem Kleinhaushaltsmüll war, ist nun das Auto dementsprechend eingesaut. Muß alles ausgesaugt werden. Bin ja froh, daß wir wieder ein paar cm von dem Riesenhaufen weggebracht haben, fühle mich aber trotzdem wie David gegen Goliath. Meine Schwiegermami ist echt ne Liebe, aber was mich dann innerlich doch etwas auf die Palme genracht hat heute war, daß sie alte, zerfledderte, schmutzige Kartons behalten möchte, um sie noch im Ofen zu verheizen. Für sie ist es nicht nachvollziehbar, daß wir das alles zum Container karren. Die besagten Kartons habe ich heute "befreit" von einem darauf lagernden Berg Zeitungen aus den Jahren 2001 und 2002, d.h. sie hatte ca. 11 Jahre lang Zeit gehabt, die Dinger in den Ofen zu stecken, hat es aber nie getan, es hat sich einfach derart viel angesammelt, daß sie davon total überfordert ist, glaube ich. Nun haben wir den Kompromiß geschlossen, um sie nicht noch bis zum Herzinfarkt zu quälen, daß die Zeitungen weg kommen, die noch "intakten" Kartons werden mit Laub und Zweigen gefüllt und im Ofen verbrannt. Nun werde ich also Tage damit verbringen, nach der Arbeit Zweige in kleine Stücke zu zerbrechen, damit sie nicht mehr so sperrig sind, gut in die Kartons hineinpassen und einfach im Karton in den Ofen geschoben werden können. Grauslich!! Hält vor allem die Räumung des Kellers wieder um mehrere Tage auf.
Mein Sohn, 3 Jahre alt, hat mir heute tatkräftig zur Seite gestanden und fleißig alte Joghurtbecher aus einem unten offenen und somit nicht hebbaren Karton in große Plastikbauschuttsäcke zu füllen. 1 1/2 Säcke voller Joghurt- und Frischkäsebecher sind so zusammengekommen, die etwa 1 Quadratmeter Platz im Keller eingenommen hatten. Was für eine Energie-, Zeit- und Wasserverschwendung, die Dinger alle abzuwaschen und aufzubewahren. Ich sammle auch gerne mal Gläser von Kaffeepulver und Tomatensoßen, allerdings 1. nicht so viele, 2. benutze ich sie auch und lasse sie nicht einfach jahrelang verstauben.
Und im Hausflur habe ich ca. 30-40 alte, teilweise bereits korrodierte oder ausgelaufene Batterien aus dem Regal gesammelt und für die Altstoffsammelstelle bereitsgestellt, ebenso ca. 10-12 kaputte Glühbirnen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit so etwas?? Was geht in einer lieben, älteren Dame vor, die leere Batterien aufbewahrt, mit dem Vorsatz, die Dinger könnten noch mal irgendwann nützlich sein?? Ich denke mir, wenn sie leer sind, sind sie leer, weg damit!!
Nun habe ich gestern entdeckt, daß nach dem Keller nicht nur ein prall voller Dachboden voll mit Gerümpel auf uns wartet, sondern noch ein "oberer" Dachboden oben drüber, auf dem anscheinend seit 20 Jahren niemand mehr war, weil er vollgestopft ist mit Gerümpel und es dort kein Durchkommen gibt. Na, das kann ja noch ewig so weitergehen!

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3. März 2012 um 19:14

Langsam aber stetig geht es voran. Naja, sehr langsam...
Habe zwar anscheinend Grippe oder so etwas, habe auf jeden Fall fiesen miesen Husten, Schnupfen, Schüttelfrost und irgendwie tut mir alles weh, aber es hilft ja nix, man muß ja voran kommen: Gestern weitergemacht nach der Arbeit, Zweige kleingeknackt und in Papiertüten gestopft, zum verfeuern. Heute weiter. Es war eigentlich ausgemacht, daß die Zweige dann mitsamt den Papiertüten verfeuert werden, nun ist aber mein Freund seit Do nicht da und wird erst am Mo oder Di wiederkommen, da hat meine Schwiegermama gleich die Zweige alleine in den Ofen geschüttet, und die Tüten dann teilweise vor mir in Sicherheit gebracht. Dennoch komme ich langsam voran, ab und zu schüttelt es mich vor lauter Spinnenweben, auch der Zeitungsberg schwindet langsam, heute sind stapelweise die Jahrgnge 2002, 2000, 1996 und 1995 im Papiercontainer gelandet. Auch alte Flaschen sind heute entsorgt worden, bin mit 3 großen, schwarzen Müllsäcken voller weißer und bunter Flaschen und eine große Papiertüte voll davon zum Glascontainer gefahren. Nun ist meine Nase wieder ganz schwarz vor lauter altem Staub, ich bin fix und fertig, aber ich bin doch auch froh, daß es vorangeht: es sind "nur" noch etwa 3-4 m alte Zeitungen, Zweige und Kartonreste übrig, mal sehen, ob ich das morgen wegschaffe! Es liegen noch Wochen von Arbeit vor uns, aber ich bin doch recht zufrieden, daß zumindest mit den Zweigen und den Zeitungen ganz allmählich ein Ende in Sicht ist. Obwohl ich auch aufpassen muß, daß die Zeitungen nicht wieder in irgendwelchen Verstecken verschwinden.
Wünsche Euch allen einen angenehmen Sonntag!

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4. März 2012 um 19:34

2m Wand sind frei!!!
Hallo Ihr Lieben! Aufgrund Erkrankung heute nicht viel geschafft, aber doch ein wenig. Nach 3 Fahrten mit vollem Auto zum Papier- und Glascontainer habe ich nun endlich ca. 2m einer etwa 6m langen Wand frei. Der Keller ist nicht wiederzuerkennen. Dennoch: das Leben mit einem Messi unter ein- und demselben Dach ist nicht einfach: ich habe im Keller von Spinnweben vollkommen eingesponnene Kakteen in alten, morschen Holzkisten gefunden, aber die Mama braucht die angeblich ganz ganz dringend, zum hinausstellen ist es draußen noch zu kalt, im Haus hat sie keinen Platz und als Rentnerin auch keine Zeit, sich darum zu kümmern, drum sollen die dort stehen bleiben. Die Hälfte ist mir eh schon ausgekippt, es wird also wohl auf eine heimliche Entsorgung hinauslaufen. Kisten- und kartonweise alte Schuhe, voll von Spinnweben und Spinnenleichen, habe ich entdeckt, cm-dick der Staub darauf, großteils schon kaputt, viele davon auch noch aus Kindertagen von meinem Freund, aber die dürfen natürli nicht weg,alles wird gebraucht. Ein paar hat mein Freund ins Feuer geworfen, wie ich weiß, es gibt also noch ein paar Einzelne, die demnächst auch mal entsorgt werden.
An eine große Kiste mit alten Flaschen (allesamt für den Buntglascontainer) habe ich mich nicht hrangetraut, die Spinnweben und Spinnenleichen waren einfach zu grauslich.
Große Kartons (hatten uns ja kompromißweise auf eine Verfeuerung im Ofen geeinigt) muß ich wohl künftig rigoros zerkleinern, denn ein riesengroßer Karton, der jahrelang unbeachtet im Keller leer verstauben mußte und ca. 2x1x1m Platz raubt, muß unbedingt "gespart" werden, den hat die Mama vor mir versteckt, aber den werde ich schon noch finden, und vor allem: verschwinden lassen!
Was für die meisten Leute sicher irritierend wirken dürfte: die Mama trauert immer noch ihren alten Zeitungen hinterher, trotz Spinnweben und tonnenweise altem Staub! Heute habe ich die Jahrgänge 2006, 2000 und noch ein paar gemischte, sowie wiederum 1998, 1996 und 1995 zum Container gebracht. Beim Abendessen erklärte mir die Mama, sie hebe ja die alten Zeitungen immer auf, um die noch zu lesen, denn auch wenn sie schon alt ist, eine ungelesene Zeitung wegzuschmeißen, wäre ja schade, eine Verschwendung. Sie lese dann mal IRGENDWANN zwischendurch einen Artikel. Ich habe ihr daraufhin vorgeschlagen, sie Ordner zu kaufen, die Artikel, die sie noch lesen möchte, darin abzuheften, und den Rest wegzuwerfen. Auf die Idee sei sie noch gar nicht gekommen, kam's als Antwort.
Frage mich ernstlich, ob ihre "Sammelleidenschaft" mit evt. harten Nachkriegsjahren, damit verbundenen Entbehrungen, sicherlich auch harter Kindheit mit viel Geschwisterkonkurrenz und evt. auch mit verkorkster Partnerschaft zu tun hat. Kann da jemand einen Kommentar zu abgeben? Hat wer da Erfahrung mit? Bin froher als froh über jeden Tipp, Ratschlag, Zuspruch, Idee, Kommentar, jedes freundliche Wort, jeden Austausch von Erfahrung, einfach alles, was Euch so spontan einfällt! Bitte dringend um fleißige Schreiberei
Liebe Grüße!!

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12. März 2012 um 13:51
In Antwort auf sarahamina007

2m Wand sind frei!!!
Hallo Ihr Lieben! Aufgrund Erkrankung heute nicht viel geschafft, aber doch ein wenig. Nach 3 Fahrten mit vollem Auto zum Papier- und Glascontainer habe ich nun endlich ca. 2m einer etwa 6m langen Wand frei. Der Keller ist nicht wiederzuerkennen. Dennoch: das Leben mit einem Messi unter ein- und demselben Dach ist nicht einfach: ich habe im Keller von Spinnweben vollkommen eingesponnene Kakteen in alten, morschen Holzkisten gefunden, aber die Mama braucht die angeblich ganz ganz dringend, zum hinausstellen ist es draußen noch zu kalt, im Haus hat sie keinen Platz und als Rentnerin auch keine Zeit, sich darum zu kümmern, drum sollen die dort stehen bleiben. Die Hälfte ist mir eh schon ausgekippt, es wird also wohl auf eine heimliche Entsorgung hinauslaufen. Kisten- und kartonweise alte Schuhe, voll von Spinnweben und Spinnenleichen, habe ich entdeckt, cm-dick der Staub darauf, großteils schon kaputt, viele davon auch noch aus Kindertagen von meinem Freund, aber die dürfen natürli nicht weg,alles wird gebraucht. Ein paar hat mein Freund ins Feuer geworfen, wie ich weiß, es gibt also noch ein paar Einzelne, die demnächst auch mal entsorgt werden.
An eine große Kiste mit alten Flaschen (allesamt für den Buntglascontainer) habe ich mich nicht hrangetraut, die Spinnweben und Spinnenleichen waren einfach zu grauslich.
Große Kartons (hatten uns ja kompromißweise auf eine Verfeuerung im Ofen geeinigt) muß ich wohl künftig rigoros zerkleinern, denn ein riesengroßer Karton, der jahrelang unbeachtet im Keller leer verstauben mußte und ca. 2x1x1m Platz raubt, muß unbedingt "gespart" werden, den hat die Mama vor mir versteckt, aber den werde ich schon noch finden, und vor allem: verschwinden lassen!
Was für die meisten Leute sicher irritierend wirken dürfte: die Mama trauert immer noch ihren alten Zeitungen hinterher, trotz Spinnweben und tonnenweise altem Staub! Heute habe ich die Jahrgänge 2006, 2000 und noch ein paar gemischte, sowie wiederum 1998, 1996 und 1995 zum Container gebracht. Beim Abendessen erklärte mir die Mama, sie hebe ja die alten Zeitungen immer auf, um die noch zu lesen, denn auch wenn sie schon alt ist, eine ungelesene Zeitung wegzuschmeißen, wäre ja schade, eine Verschwendung. Sie lese dann mal IRGENDWANN zwischendurch einen Artikel. Ich habe ihr daraufhin vorgeschlagen, sie Ordner zu kaufen, die Artikel, die sie noch lesen möchte, darin abzuheften, und den Rest wegzuwerfen. Auf die Idee sei sie noch gar nicht gekommen, kam's als Antwort.
Frage mich ernstlich, ob ihre "Sammelleidenschaft" mit evt. harten Nachkriegsjahren, damit verbundenen Entbehrungen, sicherlich auch harter Kindheit mit viel Geschwisterkonkurrenz und evt. auch mit verkorkster Partnerschaft zu tun hat. Kann da jemand einen Kommentar zu abgeben? Hat wer da Erfahrung mit? Bin froher als froh über jeden Tipp, Ratschlag, Zuspruch, Idee, Kommentar, jedes freundliche Wort, jeden Austausch von Erfahrung, einfach alles, was Euch so spontan einfällt! Bitte dringend um fleißige Schreiberei
Liebe Grüße!!

Du willst also...
...da wirklich einziehen und machst die Arbeit da für sie? Na dann viel Spaß. Ich schätze mal, du wirst auch weiterhin einen Kampf über jede neue Zeitung mit deiner SM ausfechten müssen, jede Flasche - oder gleich die ganze Entsorgerei für sie mit erledigen. Und später wird dann drüber gejammert dass "sie dich doch nur als billige Haussklavin ausnutzt..."
Ich werde nie verstehen wie sich manche freiwillig in so eine Wohnsituation bringen können. Nur um ein bisschen Geld zu sparen.

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14. März 2012 um 20:55
In Antwort auf karaheavy

Du willst also...
...da wirklich einziehen und machst die Arbeit da für sie? Na dann viel Spaß. Ich schätze mal, du wirst auch weiterhin einen Kampf über jede neue Zeitung mit deiner SM ausfechten müssen, jede Flasche - oder gleich die ganze Entsorgerei für sie mit erledigen. Und später wird dann drüber gejammert dass "sie dich doch nur als billige Haussklavin ausnutzt..."
Ich werde nie verstehen wie sich manche freiwillig in so eine Wohnsituation bringen können. Nur um ein bisschen Geld zu sparen.

@karaheavy
Jo da will ich wirklich einziehen. Sehe eigentlich die Sache nicht so, daß ich für sie die Arbeit mache. Vor allem das Problem ist, daß sie das ganze Gerümpel nicht als Problem erkennt, sondern das Entfernen des Gerümpels ein Problem für sie darstellt. Das ist aber keine Absicht oder Böswilligkeit, sondern rührt einfach daher, daß es sich dabei um eine Art Erkrankung handelt. Und mittlerweile, trotz aller Mühen, allen Staubes und allen Ärgers, bin ich froh, daß ich hier bin und das alles tun DARF, denn ich kann nun efektiv jemandem helfen, der dringend Hilfe benötigt. Außerdem hat mein Freund mir gegenüber am Wochenende geäußert, daß er sehr froh darüber ist, daß ich da bin und zupacke, er alleine könne sich da nicht gegen seine Mutter durchsetzen und er ist froh und dankbar, daß wir da zusammen durchgehen.
Des Weiteren haben wir am Montag ein ordentliches, geräumiges [und saumäßig teures] Regal zusammengestellt, daß bereits halb an der nun FREIEN Kellerwand aufgestellt ist, Rest wird dann noch am komenden Wochenende aufgebaut. Zudem haben wir am Sonntag noch ein halbes Auto voll Kartons und Flaschen, sowie einen Karton voller leerer Streichholzschachteln entsorgt, diesmal vom Dachboden. In dieser Woche ruht alles ein wenig, mein Freund und ich haben viel zu tun, aber ab Freitag oder Samstag sollte es weitergehen.

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17. März 2012 um 21:03

Garten...
Hallo Ihr Lieben! Das schöne Frühlingswetter heute mußte natürlich gründlich genutzt werden! Hatte zwar ursprünglich vorgehabt, mich dieses Wochenende wieder des Kellers und des Dachbodens anzunehmen, aber nach gerade einmal 10 Minuten hielt ich es auf dem Dachboden nicht mehr aus. Habe zwar ein paar Pappkartons und Plastikbehältnisse (Salate, Dips, Joghrtbecher und so'n Zeug) nach unten getragen, aber dann zog es mich doch nach draußen. Bei der Suche nh ein paar Blumentöpfen zum Kräuter aussäen fielen mir die Unmengen kleinerer Plastikscherben, Plastik- und Papierschnipsel im Garten auf. Beim Aufsammeln selbiger entdeckte ich auch noch einige bereits halb zerfallene Kartons, sowie eine Menge Drahtgitter, allesamt vollkommen verbogen, großteils zerrissen und dadurch natürlich sehr stachelig und pieksig. Das Auto wurde alleine schon mit den Pappkartons, dem Metall und ein paar alten Gläsern und Flaschen voll, Gott sei dank alles schon im Container verschwunden. Außerdem habe ich mich doch sehr gewundert, das ich, im halben Garten verteilt, 4 Gerippe alter, kaputter Regenschirme entdeckte. Auch erfolgreich entsorgt! Ein paar Kräuter und etwas Kohlrabi habe ich dann doch noch ausgesäät, mal sehen, ob etwas daraus wird. Demnächst werde ich einen ordentlichen Komposthaufen anlegen, Laub, Zweige und derartiges dafür ist zur Genüge vorhanden, und dann gedenke ich, die halb kaputten Maschendrahtzäune nach und nach wegzureißen, und durch hübsche Holzzäune zu ersetzen, umrahmt von Obstbüschen und Bäumchen. Zäune müssen leider sein, damit die Hühner nicht auf die Straße rennen, zu den Nachbarn oder in Richtung Terasse, weil's um die Terasse herum sonst alles wegpicken. Aber dann soll es wenigstens schön ausschauen und ordentlich. Zum Schluß habe ich den Weg ums Haus erst mal sauber gefegt, dann die von Erde bedeckten Steine des Weges saubergekratzt und noch mal abgefegt. Heute Nacht kommt mein Freund nach Hause, bin schon gespannt, wie er reagieren wird, wenn er den Weg sieht, ist jetzt doch sehr verändert.
Gestern habe ich eine Halterung aus Metall gekauft, im Baumarkt, auf der man einen Gartenschlauch aufhängen kann, hoffentlich kommen wir morgen dazu, das gute Stück zu befestigen, außerdem habe ich sündhaft teure Kalkfarbe gekauft, für den Keller, und dann wird das neue Kellerregal morgen fertig montiert. Zumindest de Keller nimmt ganz allmählich Gestalt an.
Wünsche Euch noch ein schönes sonniges Wochenende und bin auch weiterhin dankbar für jede Art von Ratschlag in Bezug auf den Umgang mit geliebten aber widerspenstigen Messies.

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19. März 2012 um 8:12

Sicher hast Du Recht...
...erst mal ganz lieben Dank für Deinen konstruktiven Beitrag. Es gibt schon öfters Momente, in denen ich glaube/fürchte, das mir das alles zu viel wird, und wo ich dann denke, "warum mache ich das alles eigentlich, sie will ja eh lieber in dem Müll und den ganzen Zeitungen umkommen". Ich denke auch ein richtiger Psychologe wäre besser, aber ich bin sozusagen "Gast" im Hause und kann daher schlecht zu ihr hingehen und sagen "Hey geh doch mal zum Psychofritzen!", ich schätze, dann könnte ich mir ganz schnell eine neue Bleibe, ein neues Gefährt und in weiterer Konsequenz auch eine neue Arbeit suchen. Saubermachen tut sie eigentlich weitestgehend, und über ein paar posierliche Bakterien und Viren und sonstige Keime mache ich mir nicht wirklich viele Gedanken, soll ja das Immunsystem fordern und stärken. Klar gibt es auch Ecken mit Sachen, die sie seit Jahren nicht angerührt hat, sie kocht zum Beispiel gerne Marmeladen und auf der Treppe zum Dachboden stehen etliche Kartons mit Gläsern mit Marmelade und selbstgemachten Säften und Sirup, das sind aber glücklicherweise Dinge, die sich auch lange halten. Was mich allerdings daran stört, sind die vielen Spinnweben, die es sich dort gemütlich gemacht haben. Und wo Spinnweben sind, da gibt es ja meist auch Spinnen...
Gestern waren mein Freund und ich wieder ein wenig fleißig, er hat die Regale im Keller fertig montiert, sieht super aus, ein paar Werkzeuge haben bereits ihren Platz darin gefunden, nun sind wir noch auf die glorreiche Idee gekommen, noch solche Magnetschienen zu kaufen und an die Wand zu hängen, für Dinge wie Schraubendreher etc.
Derweil habe ich eine Gewächskiste im Garten gründlichst gereinigt, die Erde von Plastik, Styropor und Steinen befreit, abgestorbene Pflanzenreste daraus entfernt und Radieschen und Kopfsalat ausgesäät. Außerdem alte weiße Platten (sollen wohl mal irgendwann zum Dachdecken oder für Fassaden gewesen sein, mittlerweile größtenteils durchgebrochen und an Ecken und Seiten abgebröckelt) im Garten zusammengesammelt und für die Sammelstelle bereitgelegt, dann habe ich die Mama erfolgreich davon überzeugen können, Zweige, Laub und Pflanzenreste, die ich für den Komposthaufen aufgehäuft habe, nicht zum Einheizen zu verwenden sondern nur für den Kompost. Einen über den Weg wuchernden Busch weitestgehend weggeschnitten, Himbeeren zurückgeschnitten, Flieder zurückgeschnitten, und dann alte, bereits morsche und halb verwitterte Palettenbretter aus dem Garten entfernt (das war ein Haufen von etwa 1 x 2 m, sobald ich wieder etwas Zeit habe, wird der nächste Holzhaufen verschwinden).
Meine künftige Schwiegermama ist sicher nicht begeistert von den vielen Veränderungen, sicher wehrt sie sich dagegen, allerdings gelingt es mir mittlerweile auch immer öfter, kleinere und größere Kompromisse zu schließen und sie bei einigen Dingen davon zu überzeugen, sich von Dingen zu trennen, zuzulassen, daß mein Freund und ich bei der Entsorgung freie Hand haben, oder sie zu überzeugen, Dinge wegzuwerfen und dafür "irgendwann", wenn notwendig, neuen Ersatz zu kaufen. Das sind schon kleine Siege, es geht also doch voran, und irgendwie habe ich das Gefühl, es wird besser. Soll nicht heißen, daß ich in irgendeiner Weis psychologisch begabt wäre, im Gegenteil, ich weiß auch, daß mein Freund und ich noch sehr, sehr lange arbeiten werden, daß ein weiter Weg vor uns liegt, aber es bewegt sich etwas und gemeinsam werden wir es sicher schaffen.
Für heute abend ist also die Anschaffung einer neuen Kompostkiste geplant, freue mich schon darauf.
Schönen Montag an alle! Liebe Grüße, heute aus dem schönen Salzburg!

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20. März 2012 um 11:45

Kompostkiste
Wollten gestern nachmittag eine Kompostkiste kaufen, um Laub, Pflanzenreste und Zweige aus'm Garten zu Kompostieren. Leider nicht fündig geworden: Lagerhaus bei uns in der Nähe schließt um 17.00, wir waren um 17.02 da. Dann 10 km weiter zum nächsten Lagerhaus, die hatten sogar nur bis 16.45 geöffnet. Dann nach Braunau, die hatten zwar bis 18.00, aber die Kompostkiste aus'm Katalog für 16,99 war schon halb gammelig und anscheinend fehlte auch etwas aus dem letzten Paket. Alle anderen waren aus bösem Plastik. Also letzter Versuch: Baumax! Die hatten aber auch nur so qualitativ mindere Holzbretter für stolze ca. 80,--!!! Oder halt giftiges, schlecht verarbeitetes Plastik für noch mehr Geld! Damit zumindest die Fahrerei nicht ganz umsonst war, haben wir zwei kleine Sträucherchen mitgenommen, eine schwarze Johannisbeere und eine rosa Magnolie. Hätten gerne auch Wein gehabt, aber leider hatten die keinen. Heute abend werde ich hoffentlich früh genug zu Hause sein, um die beiden Sträucher in den Garten zu pflanzen, und hoffentlich kommen wir dann noch zu wenigstens einer halben Stunde Entrümpeln in Garten oder auf dem Dachboden! Zumindest das Wetter spielt bei diesen Planungen heute mit, die Sonne scheint und es ist wieder warm.

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26. März 2012 um 11:28

In den vergangenen Tagen...
...war ich etwas schreibfaul und am Wochenende auch mal wieder ein wenig fleißig und ein wenig unterwegs. Nun mal wieder ein kleines Update:
Die gesamte vergangene Woche habe ich damit verbracht, nach der Arbeit und einem um 5.00 Uhr morgens beginnenden Tag nach Hause zu hetzen, um doch zumindest noch ca. 60 min pro Tag mit Entrümpeln/Müll sortieren/Müll in der Garage lagern zuzubringen. Der Haufen der Dinge, die zu entsorgen waren, wurde in der Garage immer größer. Aus dem Garten sammelte ich einen riesengroßen Haufen alte Eternitplatten (allesamt entweder zerbrochen, an den Ecken abgebrochen oder an den Kanten zerbröselt). Sehr zum Verdruß der Mutter meines Freundes, die diese Platten vor vielen Jahren "gerettet" hatte, nachdem ihre Schwester die Platten bereits entsorgt hatte. Zwar haben wir ihr zugesichert, zumindest heile und große Platten zu behalten, aber solche gibt es nicht mehr und mein Freund hat bereits mehrmals gesagt, er sei sehr froh, daß der ganze Mist endlich wegkomme.
Auch Unmengen von Plastikresten in allen Größen, größtenteils jedoch winzig klein, wurden möglichst in ebenfalls zu entsorgenden Behältnissen (kaputte Eimer und Kübel, kaputte Blumentöpfe, alte Pappkartons, alte Plastiktüten und Säcke etc.) sortiert und in der Garage zum Abtransport bereitsgestellt. alte Styroporplatten mußten den Garten ebenso verlassen, wie alte, bereits zum Großteil morsche/verweste/vermoderte Palettenbretter und verrostete Metalldrähte in Maschen.
Nebenbei wurden (alte, auf dem Dachboden aufgestöberte, schlecht gelagerte) Samen ausgesäät, ich hoffe zwar auf Erfolg, glaube aber nicht recht daran, und bislang grünt auch noch nichts.
Zwischen Garage und einer Nebenstraße haben wir noch alte, schwere Metallfensterrahmen gefunden, mit und ohne Fensterglas darin, sowie riesen Plastiksäcke mit vollkommen zerbröselten Glasfasermatten, gemischt mit Erde. Die Glasfasern habe ich, ausgerüstet mit Mundschutz und Taucherbrille, in Kartons (5 an der Zahl!!) abgefüllt und zum Abtransport auf die Auffahrt geschafft, auch die Fensterrahmen mußten weichen.
Auch einige Dinge aus dem Keller (altes Kindermotorad in mehreren sperrigen Teilen, alte Regenschirmskelette mit kaputten Überzügen, kaputte oder undichte Wasserschläuche,...) wurden hinaufgetragen und das mit Rostlöchern gespickte alte Skelett eines Rasenmähers aus dem Garten mußte seinen seit vielen Jahren angestammten Platz räumen.
Am Donnerstag nachmittag mußte ich mit Entsetzen feststellen, daß ALLE in der Garage gelagerten Dinge durchgewühlt worden waren und größtenteils (nach bereits erfolgter aufwendiger Sortierung nach Müll- oder Materialkategorien), ein paar alte Honig- und Marmeladengläser hatten den Weg ins Haus doch wieder gefunden und als ich dann meine künftige Schwiegermutter noch erwischte, wie sie laut scheppernd weiter in dem ganzen Plunder herumwühlte, da riss mir endgültig der Geduldsfaden und ich rastete erst mal leicht aus und warf ihr meine Sicht der Dinge an den Kopf, was ich sonst stets versucht hatte zu vermeiden. Sie bestand darauf, daß das ja alles ihre Sachen seien und sie imemr noch darüber bestimmen müsse, außerdem müsse ich bei jedem Fetzen erst mal zu ihr gehen, und sie um ihre Zustimmung zur Entsorgung ersuchen, sie brauche die Sachen ja noch alle und in die Gläser müsse sie doch die Marmelade einkochen, im Smmer würde ihre Marmelade ausgehen, was sollten wir denn dann essen, da müßten wir ja sonst hungern, aber ich würde wahrscheinlich hingehen und alles teuer kaufen, usw. Ich warf ihr daraufhin vor, sich wie eine spanische obdachlose Müllsammlerin zu benehmen (habe 3 Jahre in Spanien gelebt und dort oft obdachlose Frauen gesehen, die von Mülleimer zu Müllcontainer gehen und alles durchwühlen), außerdem solle sie mir nicht erzählen, sie brauche die Gläser, da ich selbige voller SpinnwebenKISSEN im Keller gefunden hatte, unter tonnenweise anderem Müll und Gerümpel, ganz offentsichtlich seit vielen Jahren in Vergessenheit geraten, und im übrigen muß man wegen des Fehlens von Marmelade sicher nicht gleich verhungern und die Marmelade wird auch nicht diesen Sommer ausgehen, im Gegenteil, bei den Unmengen von Marmelade, die in Kartons oder lose auf der Treppe zum Dachboden verstauben und von Spinnen in Beschlag genommen werden, ist es eher fraglich, ob die Marmelade jemals ausgehen wird, es handeld sich auf jeden Fall um einen Vorrat für mehrere Jahrzehnte!!! Als das mußte sich die alte Dame in leicht hitziger Form anhören, bis mein Freund mich wieder ein wenig beruhigen konnte und wir uns darauf einigten, nichts "wichtiges" zu entsorgen, sie dafür nicht mehr in der Garage herumwühlen solle und wenn sie die Gläser behalten will, dann bitte ordentlich und sauber in der Küche gelagert (wozu sie diese allerdings erst mal entrümpeln und reinigen müßte). Zudem haben wir uns darauf geeinigt, daß sie von da an jeden Abend beim Fernsehen einen Sack mit alter Wäsche vom Dachboden sortieren solle in "behalten" und "Altkleidercontainer". Um dies nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, habe ich ihr am Donnerstagabend auch gleich den ersten Sack aufs Sofa gestellt. Als ich am Freitagnachmittag nach Hause kam, stand er noch unbeachtet dort und mittlerweile ist er spurlos (vermutlich ungeöffnet in ihrem Schlafzimmer) verschwunden.
Am vergangenen Freitag dann in aller Eile nach der Arbeit nach Hause gehetzt, um alles zur Sammelstelle zur Entsorgung zu bringen. Das Auto haben mein Freund und ich zu diesem Zweck 4 mal komplett voll beladen müssen, die Leute von der Sammelstelle haben uns bei der 3. Fuhre bereits etwas merkwürdig und teils auch etwas unwirsch angesehen, zumal auch die hochwertigeren Materialien wegen zu starker Verschmutzung größtenteils zum Sperrmüll dazu mußten. Zumindest die Garage war danach wieder frei.
Am Samstag wurde wenig geschafft, dafür hatten wir gestern, am Sonntag, freie Bahn, da die Mama spazieren gefahren war den ganzen Tag. Somit haben wir es geschafft, eine ganze Ecke des Dachbodens sowie eine ganze Ecke des Balkons auf dem Dachboden, zu entrümpeln, ein altes, kaputtes Telefon mit Wählscheibe wurde entsorgt, ebenso eine alte kaputte Schreibmaschine samt diverser Bestandteile, Illustrierte der Jahrgänge 1982-1984, kaputte Comichefte der 80er und 90er Jahre, Joghurtbecher, Brotaufstrichbecher, Supermarkteisbehälter, alte Teppichfliesen, ein altes kaputtes Sofa, eine alte Bambusmatte als Sichtschutz, kaputte Nägel, Schrauben etc, alte, staubige Lampenschirme, alte, von Spinnen bewohnte, Schuhe, ein vor Jahren aus dem Sperrmüll fremder Leute "gerettetes" Plastikschuhregal und vieles, vieles mehr.
Da die Mama auch unsere Abmachung über ihre Klamottensäcke vom Dachboden (jeden Tag 1 Sack sortieren) nicht eingehalten hat, habe ich mir einen der Säcke vorgenommen, alles komplett verwaschene, verblichene, teils geflickte, ausgebeulte Pullover, modemäßig 70er oder 80er Jahre, von denen ich nichts mehr für tragbar halte. Der Sack befindet sich bereits versteckt im Auto und wird beim nächsten Altkleidercontainer entsorgt.
Für heute Abend habe ich mir vorgenommen, alte Micky-Maus-Hefte der 80er und 90er Jahre zu entstauben, chronologisch zu sortieren und ordentlich abzuheften, da ich die doch etwas zu drollig zum Wegwerfen finde und mein Sohn die sicher in 3-4 Jahren mal gerne lesen wird.
Über konstruktive Kritik und brauchbare Tips, Ratschläge, Lösungsvorschläge, Ideen freuen sich mein Freund und ich nach wie vor, ganz toll wäre natürlich auch ein Austausch mit ebenfalls Betroffenen und gerne auch mit ehemaligen Betroffenen.
Einen schönen, sonnigen Tag und einen positiven Start in die neue Woche an alle!!

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