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Schwiegermutter der Frau - aus männlicher Sicht

5. Februar 2015 um 17:34

Hallo, als einer der wenigen Männer hier im Forum möchte ich ein mich seit langer Zeit sehr bedrückendes Thema hier besprechen, da ich hier besonders viele Threads zu ähnlichen Problemen gesehen habe.

Gerne möchte ich das Problem auch mal aus weiblicher Sicht erklärt bekommen. Wenn Männer das lesen, aber auch sehr gerne den Austausch mit Leidensgenossen pflegen.

Also,...

seit ca. 7 Jahren bin ich mit meiner Partnerin (noch nicht verheiratet) fest liiert.
Seit 4,5 Jahren wohnen wir zusammen. Vor 2 Jahren ist unsere gemeinsame Tochter geboren, die wir beide sehr lieben.

Meine Mutter wohnt ca. 30 km entfernt, mit meinem Vater habe ich mein Leben lang schon so gut wie keinen Kontakt.

Die Eltern meiner Partnerin leben zusammen weit weg im Ausland.

Meine Freundin hat seitdem wir zusammen wohnen, aber vor allem, seit dem unsere Tochter geboren ist, massiv Probleme im Kontakt mit meiner Mutter (ihrer Schwiegermutter).

Wir haben schon oft darüber diskutiert. In bilateralen Gesprächen (die beiden, oder ich jew. mit einer der beiden) oder auch zu dritt.

Es ist noch heute so, dass meine Freundin nicht mal bereit ist, unsere Tochter für eine Stunde alleine meiner Schwiegermutter zu überlassen, wenn wir zu zweit zum Arzt müssen.

Das schmerzt mich sehr. Ich verstehe einfach nicht, warum sie so ein Misstrauen hat.

Ich finde es auch sehr schade, dass unsere Tochter ihre Oma (wohlgemerkt die einzige Oma, die in der Nähe ist) auch nur sehr selten sieht. Vielleich 1-2 mal im Monat und dann auch immer nur für max. 2-3 Stunden. Und nie ohne Aufsicht meiner Freundin.

Meiner Mutter hat das schon das Herz gebrochen. Es gab schon Zeiten, in denen die Stimmung zwischen den beiden so versaut war, dass meine Mutter den Kontakt für mehrere Monate komplett verweigert hatte, weil sie sich zu respektlos und unfreundlich von Ihrer Schwiegertochter behandelt gefühlt hatte.

Ich habe die Eskalationen zwischen den beiden oft sehr nahe miterlebt und muss sagen, dass ich fast immer meine Mutter in ihrem Verhalten viel besser verstehe, als meine Freundin.

Trotzdem habe ich mir immer größte Mühe gegeben, zu schlichten und meiner Freundin gegenüber Verständnis zu zeigen, bzw. mich wo es nur ging auch auf ihre Seite gestellt. Und das war gefühlt eigentlich schon in der Mehrheit der Fälle, obwohl ich mich dazu manchmal regelrecht zwingen muss, einfach um den "Hausfrieden" nicht zu zerstören.

Jetzt ist es aber auch so, dass meine Mutter alleinerziehend war und ich kein einfacher Jugendlicher war und ihr früher viele Sorgen und Stress bereitet habe. Dafür, dass sie mich dennoch großgezogen hat, bin ich meiner Mutter über alles dankbar und liebe sie auch sehr.

Nur finde ich mich nun leider allzu oft in einer Zwickmühle: wen liebe ich mehr? Meine Mutter oder meine Freundin? Noch dazu kommt jetzt unsere Tochter, für die ich eigentlich auch alles auf der Welt nur denkbare tun würde.

Wenn ich meiner Freundin vorschlage, eine gemeinsame psychologische Beratung zu dem Thema zu machen, sagt sie, das sei dann ja der Anfang vom Ende und das wolle sie nicht.

Mit ihren Verwandten komme ich, aus meiner Sicht, sehr gut zurecht. Da die alle im Ausland wohnen, kommt das weniger regelmäßig vor, aber wenn dann auch immer für längere Zeiträume.

Mit meiner Schwester hatte meine Freundin auch Probleme. Sie ertragen sich auch nicht so gut gegenseitig. Wenn ich mit meiner Schwester über unser Mutter rede, solidarisiert sie sich dann natürlich auch eher mit meiner Mutter als mit meiner Freundin.

Meine Freunde verstehen auch nur mich und nie meine Freundin, wenn ich ihnen davon erzähle.

Inzwischen Frage ich mich: wenn die meisten Menschen aus meinem sonstigen Leben meine Freundin nicht verstehen, dann kann doch was nicht stimmen.

Meine Fragen hierzu sind vielfältig:

Was bewegt eine Frau, so feindselig und Konkurrenzsuchen gegenüber der Schwiegermutter aufzutreten?

Warum kann sie nicht akzeptieren, dass es auch für unsere Tochter wahrscheinlich schön wäre, wenn es noch jemanden in der Nähe gibt (die Oma), der sie liebt und mit ihr Zeit verbringt.

Warum kann meine Freundin unsere Tochter mit einem Jahr in die Ganztages-Kita geben, aber noch nicht einmal mit zwei Jahren für eine Stunde bei der Schwiegermutter lassen?

Ich bin echt verzweifelt. Habe schon x mal darüber nachgedacht, mich nur wegen dem Schwiegermutterproblem von ihr zu trennen. Die Frage, ob wir mal heiraten, hängt für mich auch irgendwie damit zusammen.
Ich will auch unsere Tochter nicht verlieren. Habe mir auch vorgenommen, es besser wie mein eigener Vater zu machen und für meine Kinder da zu sein.

Warum ist meine Freundin so "arrogant" meiner Mutter gegenüber. Schließlich hat meine Mutter auch selbst zwei Kinder groß gezogen und sollte schon ganz gut wissen, was man im Umgang mit einem Kind beachten muss.

Was kann ich nur tun?

Mehr lesen

12. Februar 2015 um 16:37

Klingt kompliziert...
Leider ist eine Schwiegermutter-Schwiegertochter beziehung nicht immer einfach...

Also auf deine Frage wen liebe ich mehr, meine Freundin oder meine Mutter? Die Antwort ist ganz klar: Deine Mutter. Und das ist auch ganz normal und wäre komisch wenn es anders wäre.

Ich kann mir vorstellen, dass deine Freundin vielleicht etwas eifersüchtig ist. Ihre ganze Familie ist im Ausland, sie hat eigentlich nur Dich und Ihre Tochter. Und da du schon eine sehr enge Bindung zu deiner Mama hast, da sie dich alleine aufgezogen hat, hat deine Freundin vielleicht Angst, dass ihre Tochter dann auch die "Oma" lieber mag.
Wie oben schon gesagt ist es ganz normal dass für ein Kind egal ob Mann oder Frau, die Eltern immer NR 1 im leben sind, jedoch neigen Söhne oft dazu, ihre Mütter als übertrieben toll darzustellen: beste Köchin, beste Erziehung, netteste, hübscheste etc. Vielleicht hat deine Freundin Angst, dass sich deine Mutter in die Erziehung eurer Tochter einmischt.

Sich aus diesem Grund zu trennen wäre schade, allerdings muss deine Freundin auch verstehen, dass es für eure Tochter natürlich wichtig ist ihre Oma zu sehen. Zumindest einmal die Woche wäre ja schonmal ein Fortschritt, auch wenns nur für 2-3 stunden ist.

Hätte noch eine Frage: Gab es zwischen deiner Freundin und deiner Mutter schon irgendwelche Auseinandersetzungen oder Meinungsverschiedenheiten in den letzten Jahren? Könnte ja sein dass mal irgendwas war und deine Freundin deswegen vielleicht etwas nachtragend ist...

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15. Februar 2015 um 10:01
In Antwort auf kalle_12503642

Klingt kompliziert...
Leider ist eine Schwiegermutter-Schwiegertochter beziehung nicht immer einfach...

Also auf deine Frage wen liebe ich mehr, meine Freundin oder meine Mutter? Die Antwort ist ganz klar: Deine Mutter. Und das ist auch ganz normal und wäre komisch wenn es anders wäre.

Ich kann mir vorstellen, dass deine Freundin vielleicht etwas eifersüchtig ist. Ihre ganze Familie ist im Ausland, sie hat eigentlich nur Dich und Ihre Tochter. Und da du schon eine sehr enge Bindung zu deiner Mama hast, da sie dich alleine aufgezogen hat, hat deine Freundin vielleicht Angst, dass ihre Tochter dann auch die "Oma" lieber mag.
Wie oben schon gesagt ist es ganz normal dass für ein Kind egal ob Mann oder Frau, die Eltern immer NR 1 im leben sind, jedoch neigen Söhne oft dazu, ihre Mütter als übertrieben toll darzustellen: beste Köchin, beste Erziehung, netteste, hübscheste etc. Vielleicht hat deine Freundin Angst, dass sich deine Mutter in die Erziehung eurer Tochter einmischt.

Sich aus diesem Grund zu trennen wäre schade, allerdings muss deine Freundin auch verstehen, dass es für eure Tochter natürlich wichtig ist ihre Oma zu sehen. Zumindest einmal die Woche wäre ja schonmal ein Fortschritt, auch wenns nur für 2-3 stunden ist.

Hätte noch eine Frage: Gab es zwischen deiner Freundin und deiner Mutter schon irgendwelche Auseinandersetzungen oder Meinungsverschiedenheiten in den letzten Jahren? Könnte ja sein dass mal irgendwas war und deine Freundin deswegen vielleicht etwas nachtragend ist...

Würde ich
so Nicht behaupten, dass man die mutter mehr liebt als die frau.

Als erstes denke ich, dass die liebe zur frau eine andere ist, wie die zur mutter.
Dann kommt es sicher auch darauf an, welche beziehung man zur mutter hat.
bei meinem mann zb weiss ich er liebt seine mutter, aber die liebe zu mir ist stärker. Hat auch viel damit zu tun, wie sie mich behandelt hat die ganzen jahre.

zu eurem problem:
Es wird sicher einen grund geben, wieso deine frau den umgang mit der oma untersagt. Obs eifersucht is oder ein früherer konflikt steht ja hier leider nicht.

Meine SM mag mich nicht, hat auch nicht sonderlich viel interesse an die enkel, aber besuchen sie trotzdem ab umd zu (1 mal in 2 monaten). Sie melden sich halt nur, wenn sie was wollen... das letzte mal gesehen haben die kinder die beiden am 27.12 zum geb meiner grossen.

ich finde den umgang grosseltern - enkel sehr wichtig. Mit meinen eltern haben sie fast täglich kontakt.

eede nochmal mit deiner frau was sie für beweggründe hat

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15. Februar 2015 um 14:27

Männer können die ...
... Kommunikation zwischen Frauen wesentlich schlechter nachvollziehen, als eine Frau als neutrale Beobachterin der Beziehung Schwiegertochter - Schwiegermutter! Frauen teilen ihren weiblichen Gegenüber oftmals auf sehr subtilen Wegen mit, dass sie nicht sonderlich viel von der Anderen halten, zum eigenen Sohn hingegen sind sie dann gnadenlos direkt. Nur ein Beispiel: Meine SM hat meinen Mann am Tag vor der Hochzeit unter vier Augen bedrängt, mich bloß nicht zu heiraten. Wohlgemerkt, einen Tag davor!!! Wir hatten das Haus voller Gäste und es war alles bis ins Detail durchgeplant und arrangiert. Am Hochzeitstag drückte SM meinem Mann einen Umschlag mit viel Geld in die Hand mit der ausdrücklichen Bitte "Sehr gut darauf aufzupassen!" und mir schenkte sie ein handgeschriebenes Kochbuch mit ihren persönlichen Rezepten. Dazu sollte man wissen, dass sie meine Kochkünste immer kritisiert hatte und bei Nachfragen nur meinte, man könne es essen und dabei eine Grimasse zog (Ich koche übrigens sehr gut, wie mir Verwandte, Bekannte und auch mein Mann immer wieder bestätigen!). Die unterschwellige Botschaft war also: Lerne erstmal kochen!. Ich beantwortete die Provokation mit einer freudigen, überschwenglichen Umarmung und verdrückte mir schauspielreif ein paar Freudentränen. Damit war ihre Attacke im Sande verlaufen und ich genoß den restlichen Tag. Diese Art der Kommunikation ist aber besonders anstrengend, wenn man merkt, dass der Partner so gar kein Gespür für diese versteckten Spitzen hat und diese gar nicht sieht - oder sehen will. Deine Freundin wird Dir sicherlich schon oft gesagt haben, was sie an Deiner Mutter stört und Du hast ihr wahrscheinlich vorgeworfen, sie würde halluzienieren! Nun, mein Lieber, das tut sie bestimmt NICHT, sie verfügt nur über einen besseren Instinkt, sowie ein breiteres Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten, als Du und kann negative Spannungen besser erfühlen, WEIL sie eine Frau ist!!! Das ist evolutionär so programmiert!!! Und wenn das Verhältnis zur SM durch diese ständigen negativen Energien, die MANN nicht wahrzunehmen vermag, so vergiftet ist, kann ich auch verstehen, dass sie ihr kleines Kind nicht abgeben will, denn sie hat die - wenn auch irrationale ANGST - dass sie das kleine Wesen nicht lebendig wieder bekommt! So krass wird sie Dir das nicht gesagt haben, aber das war bei mir der Grund! Wenn einem so viel Hass entgegenschlägt, hat man Angst um sein Kind! Besonders in den ersten beiden Jahren kann eine Mutter ihr Kind psychologisch gesehen noch nicht von sich selbst getrennt sehen, sondern das Kleine wird von der Mutter noch als ein Teil von ihr betrachtet, was durch eine besondere Einfühlungsgabe der Mutter in das Kleine zu beweisen ist und die extrem starke Bindung zwischen Mutter und Kind erklärt. Männer können, auch wenn sie Väter sind nicht annähernd die Intensität dieser Beziehung nachvollziehen oder gar erreichen!!! Wenn das Kleine älter wird, relativiert sich das natürlich wieder und auch Väter haben die Möglichkeit, eine starke Beziehung zum Kind aufzubauen, aber zunächst ist es die Mutter, von der das Wohl und Wehe des Kindes abhängt. Deine Freundin betrachtet das Kind noch als ein Teil von sich selbst und kann es deshalb nicht in einer Umgebung und bei einer Person zurücklassen, die sie abgrundtief hasst. Das ist völlig normal und absolut nachzuvollziehen!!! REDE MIT DEINER FREUNDIN UND NIMM IHRE ÄNGSTE ERNST!!!

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16. Februar 2015 um 12:44
In Antwort auf maximo_12745118

Männer können die ...
... Kommunikation zwischen Frauen wesentlich schlechter nachvollziehen, als eine Frau als neutrale Beobachterin der Beziehung Schwiegertochter - Schwiegermutter! Frauen teilen ihren weiblichen Gegenüber oftmals auf sehr subtilen Wegen mit, dass sie nicht sonderlich viel von der Anderen halten, zum eigenen Sohn hingegen sind sie dann gnadenlos direkt. Nur ein Beispiel: Meine SM hat meinen Mann am Tag vor der Hochzeit unter vier Augen bedrängt, mich bloß nicht zu heiraten. Wohlgemerkt, einen Tag davor!!! Wir hatten das Haus voller Gäste und es war alles bis ins Detail durchgeplant und arrangiert. Am Hochzeitstag drückte SM meinem Mann einen Umschlag mit viel Geld in die Hand mit der ausdrücklichen Bitte "Sehr gut darauf aufzupassen!" und mir schenkte sie ein handgeschriebenes Kochbuch mit ihren persönlichen Rezepten. Dazu sollte man wissen, dass sie meine Kochkünste immer kritisiert hatte und bei Nachfragen nur meinte, man könne es essen und dabei eine Grimasse zog (Ich koche übrigens sehr gut, wie mir Verwandte, Bekannte und auch mein Mann immer wieder bestätigen!). Die unterschwellige Botschaft war also: Lerne erstmal kochen!. Ich beantwortete die Provokation mit einer freudigen, überschwenglichen Umarmung und verdrückte mir schauspielreif ein paar Freudentränen. Damit war ihre Attacke im Sande verlaufen und ich genoß den restlichen Tag. Diese Art der Kommunikation ist aber besonders anstrengend, wenn man merkt, dass der Partner so gar kein Gespür für diese versteckten Spitzen hat und diese gar nicht sieht - oder sehen will. Deine Freundin wird Dir sicherlich schon oft gesagt haben, was sie an Deiner Mutter stört und Du hast ihr wahrscheinlich vorgeworfen, sie würde halluzienieren! Nun, mein Lieber, das tut sie bestimmt NICHT, sie verfügt nur über einen besseren Instinkt, sowie ein breiteres Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten, als Du und kann negative Spannungen besser erfühlen, WEIL sie eine Frau ist!!! Das ist evolutionär so programmiert!!! Und wenn das Verhältnis zur SM durch diese ständigen negativen Energien, die MANN nicht wahrzunehmen vermag, so vergiftet ist, kann ich auch verstehen, dass sie ihr kleines Kind nicht abgeben will, denn sie hat die - wenn auch irrationale ANGST - dass sie das kleine Wesen nicht lebendig wieder bekommt! So krass wird sie Dir das nicht gesagt haben, aber das war bei mir der Grund! Wenn einem so viel Hass entgegenschlägt, hat man Angst um sein Kind! Besonders in den ersten beiden Jahren kann eine Mutter ihr Kind psychologisch gesehen noch nicht von sich selbst getrennt sehen, sondern das Kleine wird von der Mutter noch als ein Teil von ihr betrachtet, was durch eine besondere Einfühlungsgabe der Mutter in das Kleine zu beweisen ist und die extrem starke Bindung zwischen Mutter und Kind erklärt. Männer können, auch wenn sie Väter sind nicht annähernd die Intensität dieser Beziehung nachvollziehen oder gar erreichen!!! Wenn das Kleine älter wird, relativiert sich das natürlich wieder und auch Väter haben die Möglichkeit, eine starke Beziehung zum Kind aufzubauen, aber zunächst ist es die Mutter, von der das Wohl und Wehe des Kindes abhängt. Deine Freundin betrachtet das Kind noch als ein Teil von sich selbst und kann es deshalb nicht in einer Umgebung und bei einer Person zurücklassen, die sie abgrundtief hasst. Das ist völlig normal und absolut nachzuvollziehen!!! REDE MIT DEINER FREUNDIN UND NIMM IHRE ÄNGSTE ERNST!!!

Sehr gut beschrieben
So ist es. Leider haben Frauen viel mehr Feingefühl als Männer und sehen und fühlen dinge die ihr garnicht nachvollziehen könnt...

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24. Februar 2015 um 11:18

Schweres Thema
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Du hast natürlich ein Problem (mit der Situation)

Zuerst sei gesagt, dass deine Partnerin natürlich die erste Frau in deinem erwachsenem Leben sein muss (!).
Als Kind und Jugendlicher war es selbstverständlich deine Mutter.
Wichtig ist auch, dass du deiner Freundin zeigst, dass es so ist.
So wie du beschreibst, besteht von Seite deiner Freundin eine gewisse Eifersucht und Angst, jemand könnte ihr den Mann nehmen und letztendlich das Kind, bzw. zu viel fremden Einfluss auf euer Kind nehmen (was natürlich totaler Blödsinn ist, weil es überall Einflüsse gibt - ein Leben lang!)

Die Frage ist jetzt, ob du deiner Freundin durch irgendein Verhalten Anlass zu so einer Eifersucht gibst oder ob deine
Freundin generell ein Problem mit Eifersucht hat?
Vielleicht ein mangelndes Selbstwertgefühl? Könnte eure Tochter vielleicht die Oma mehr mögen und nicht mehr die Mama < aus Sicht deiner Freundin?

Versuche trotzdem noch einmal das Gespräch mit ihr und sage ihr wie wichtig sie dir ist. Sage aber auch, dass es für eure Tochter ganz wichtig ist, Kontakt zur Oma zu haben, weil Kinder nun mal Großeltern brauchen - auch wenn dort ein ganz anderer Wind weht als zu Hause und das Verwöhnprogramm eigeschaltet wird.
Kinder erkennen schnell die Unterschiede.
Sage ihr, dass auch sie für eure Tochter immer die Mutter (Nr 1 ) bleiben wird und dass das eure Tochter auch begreift - egal wie klein sie noch ist.

Frage sie, ob sie sich eventuell irgendwann mal von eurer Tochter vorhalten lassen will, dass sie nie zur Oma durfte?
Ihr Verhalten kann später mal zum Eigentor werden.

Im Übrigen haben Großeltern gesetzlich ein Recht auf ihre Enkelkinder > das solltest du allerdings nicht gleich auf den Tisch packen.

Wichtig ist, dass du deiner Freundin das Gefühl gibst, dass sie keine Angst haben muss und dass du hinter ihr stehst.
Erkläre ihr, dass du es in erster Linie für deine Tochter tust,
weil die eine Oma braucht.

Vielleicht schlägst du deiner Freundin auch mal ein romantisches Wochenende (allein, ohne Kind!) vor, wobei dann deine Mutter auf das Kind aufpassen könnte.

Deine Freundin hat einfach nur Angst ihr Kind (den Einfluss) zu "verlieren"!

Ich wünsche dir viel Glück!

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24. Februar 2015 um 11:31
In Antwort auf maximo_12745118

Männer können die ...
... Kommunikation zwischen Frauen wesentlich schlechter nachvollziehen, als eine Frau als neutrale Beobachterin der Beziehung Schwiegertochter - Schwiegermutter! Frauen teilen ihren weiblichen Gegenüber oftmals auf sehr subtilen Wegen mit, dass sie nicht sonderlich viel von der Anderen halten, zum eigenen Sohn hingegen sind sie dann gnadenlos direkt. Nur ein Beispiel: Meine SM hat meinen Mann am Tag vor der Hochzeit unter vier Augen bedrängt, mich bloß nicht zu heiraten. Wohlgemerkt, einen Tag davor!!! Wir hatten das Haus voller Gäste und es war alles bis ins Detail durchgeplant und arrangiert. Am Hochzeitstag drückte SM meinem Mann einen Umschlag mit viel Geld in die Hand mit der ausdrücklichen Bitte "Sehr gut darauf aufzupassen!" und mir schenkte sie ein handgeschriebenes Kochbuch mit ihren persönlichen Rezepten. Dazu sollte man wissen, dass sie meine Kochkünste immer kritisiert hatte und bei Nachfragen nur meinte, man könne es essen und dabei eine Grimasse zog (Ich koche übrigens sehr gut, wie mir Verwandte, Bekannte und auch mein Mann immer wieder bestätigen!). Die unterschwellige Botschaft war also: Lerne erstmal kochen!. Ich beantwortete die Provokation mit einer freudigen, überschwenglichen Umarmung und verdrückte mir schauspielreif ein paar Freudentränen. Damit war ihre Attacke im Sande verlaufen und ich genoß den restlichen Tag. Diese Art der Kommunikation ist aber besonders anstrengend, wenn man merkt, dass der Partner so gar kein Gespür für diese versteckten Spitzen hat und diese gar nicht sieht - oder sehen will. Deine Freundin wird Dir sicherlich schon oft gesagt haben, was sie an Deiner Mutter stört und Du hast ihr wahrscheinlich vorgeworfen, sie würde halluzienieren! Nun, mein Lieber, das tut sie bestimmt NICHT, sie verfügt nur über einen besseren Instinkt, sowie ein breiteres Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten, als Du und kann negative Spannungen besser erfühlen, WEIL sie eine Frau ist!!! Das ist evolutionär so programmiert!!! Und wenn das Verhältnis zur SM durch diese ständigen negativen Energien, die MANN nicht wahrzunehmen vermag, so vergiftet ist, kann ich auch verstehen, dass sie ihr kleines Kind nicht abgeben will, denn sie hat die - wenn auch irrationale ANGST - dass sie das kleine Wesen nicht lebendig wieder bekommt! So krass wird sie Dir das nicht gesagt haben, aber das war bei mir der Grund! Wenn einem so viel Hass entgegenschlägt, hat man Angst um sein Kind! Besonders in den ersten beiden Jahren kann eine Mutter ihr Kind psychologisch gesehen noch nicht von sich selbst getrennt sehen, sondern das Kleine wird von der Mutter noch als ein Teil von ihr betrachtet, was durch eine besondere Einfühlungsgabe der Mutter in das Kleine zu beweisen ist und die extrem starke Bindung zwischen Mutter und Kind erklärt. Männer können, auch wenn sie Väter sind nicht annähernd die Intensität dieser Beziehung nachvollziehen oder gar erreichen!!! Wenn das Kleine älter wird, relativiert sich das natürlich wieder und auch Väter haben die Möglichkeit, eine starke Beziehung zum Kind aufzubauen, aber zunächst ist es die Mutter, von der das Wohl und Wehe des Kindes abhängt. Deine Freundin betrachtet das Kind noch als ein Teil von sich selbst und kann es deshalb nicht in einer Umgebung und bei einer Person zurücklassen, die sie abgrundtief hasst. Das ist völlig normal und absolut nachzuvollziehen!!! REDE MIT DEINER FREUNDIN UND NIMM IHRE ÄNGSTE ERNST!!!

Kann nicht ganz zustimmen
Ich höre aus deinem Kommentar leider sehr viel Hass heraus, was sehr wahrscheinlich auf deinen eigenen Erfahrungen beruht.
Nun ist es aber leider auch sehr oft der Fall, dass Mütter aus diesem übertriebenem Bindungswahnsinn heraus, den Kontakt zu Großeltern und getrennt lebenden Vätern total blockieren. Darunter leiden natürlich an erster Stelle die Kinder
Das halte ich für ein sehr egoistisches Verhalten und geht nicht aus der Sicht des Kindes hervor!
Ein Kind möchte die Großeltern sehen, den Vater und auch die Mutter. Misshandlungen und schwere Fehlverhalten behalte ich mir vor - aber das trifft ja nun bei weitem nicht DIESEN Fall!!!

Es würde dir besser gehen mit etwas weniger Hass!

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27. März 2015 um 15:28

@beini
Dass Großeltern ein gesetzliches Recht auf die Enkel haben sollen, ist totaler Blödsinn! Vater und Mutter haben das alleinige Sorgerecht und damit das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht!!! Bevor Du solche unhaltbaren Behauptungen aufstellst, solltest Du Dich über das Thema informieren! Zum zweiten "wollen" Kleinkinder die Großeltern im zarten Alter von 2 Jahren noch nicht sehen - sie können die Familienbande kognitiv oder emotional noch gar nicht erfassen! Sie freuen sich zwar über Zuwendung, sind aber völlig glücklich damit, wenn diese Liebe über eine einzige, vertraute Person erfolgt. Kleinkinder brauchen ausschließlich die Mutter, vorzugsweise mit häufigem und engem Körperkontakt, um sich sicher zu fühlen. Im Übrigen spricht aus meinem Bericht kein "Hass" - das ist allein Deine Interpretation! Ich bin lediglich realistisch! Da ich zwei Kinder habe, habe ich diese im Idealfall (!!!) extreme Bindung zu meinen Kindern in den ersten Lebensjahren erlebt und auch in jeder Sekunde des Tages gespürt, dass sie ein Teil von mir sind. Wenn es meinen Jungs nicht gut ging, ging es mir ebenfalls schlecht. Dieses Bindungsverhalten ist auch völlig normal und von der Natur so erwünscht, denn die Mutter soll möglichst viel Nestpflege betreiben, um den Nachwuchs durchzubringen. Das hat die Evolution so eingerichtet und dadurch ist auch die starke emotionale Bindung zu erklären, denn ohne diese Bindung wäre die Sterblichkeit kleiner Kinder extrem erhöht. Aus all diesen Gründen überlegt sich eine Mutter sehr wohl, wem sie ihr Kind anvertraut und wenn das Verhältnis zur SM so gestört ist, wird sie ihr Baby dieser wohl kaum in Obhut geben. Ich habe meinem Partner nach einem derartigen Vorschlag, meinen Erstgeborenen (damals 2J.) ein paar Stunden der SM anzuvertrauen, an den Kopf geworfen "Nur über meine Leiche!" und ich meinte es damit toternst!!! Nur die Mutter sollte darüber entscheiden, bei wem das Kind ist, wenn es die Altersgrenze von 2 Jahren noch nicht überschritten hat. Im späteren Alter kann man immer noch Kompromisse aushandeln! Diejenigen, die sich vehement dagegen ausprechen, haben entweder noch nicht die Erfahrung gemacht, selbst ein Kind zu gebären oder es sind unsensible und planlose Männer, die kein bisschen Empathie aufbringen oder zumindest zu dem Eingeständnis fähig wären, dass sie die starken Ängste und Mutterbindungen zwar nicht nachvollziehen, aber dennoch respektieren können!!!

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28. März 2015 um 12:32
In Antwort auf maximo_12745118

@beini
Dass Großeltern ein gesetzliches Recht auf die Enkel haben sollen, ist totaler Blödsinn! Vater und Mutter haben das alleinige Sorgerecht und damit das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht!!! Bevor Du solche unhaltbaren Behauptungen aufstellst, solltest Du Dich über das Thema informieren! Zum zweiten "wollen" Kleinkinder die Großeltern im zarten Alter von 2 Jahren noch nicht sehen - sie können die Familienbande kognitiv oder emotional noch gar nicht erfassen! Sie freuen sich zwar über Zuwendung, sind aber völlig glücklich damit, wenn diese Liebe über eine einzige, vertraute Person erfolgt. Kleinkinder brauchen ausschließlich die Mutter, vorzugsweise mit häufigem und engem Körperkontakt, um sich sicher zu fühlen. Im Übrigen spricht aus meinem Bericht kein "Hass" - das ist allein Deine Interpretation! Ich bin lediglich realistisch! Da ich zwei Kinder habe, habe ich diese im Idealfall (!!!) extreme Bindung zu meinen Kindern in den ersten Lebensjahren erlebt und auch in jeder Sekunde des Tages gespürt, dass sie ein Teil von mir sind. Wenn es meinen Jungs nicht gut ging, ging es mir ebenfalls schlecht. Dieses Bindungsverhalten ist auch völlig normal und von der Natur so erwünscht, denn die Mutter soll möglichst viel Nestpflege betreiben, um den Nachwuchs durchzubringen. Das hat die Evolution so eingerichtet und dadurch ist auch die starke emotionale Bindung zu erklären, denn ohne diese Bindung wäre die Sterblichkeit kleiner Kinder extrem erhöht. Aus all diesen Gründen überlegt sich eine Mutter sehr wohl, wem sie ihr Kind anvertraut und wenn das Verhältnis zur SM so gestört ist, wird sie ihr Baby dieser wohl kaum in Obhut geben. Ich habe meinem Partner nach einem derartigen Vorschlag, meinen Erstgeborenen (damals 2J.) ein paar Stunden der SM anzuvertrauen, an den Kopf geworfen "Nur über meine Leiche!" und ich meinte es damit toternst!!! Nur die Mutter sollte darüber entscheiden, bei wem das Kind ist, wenn es die Altersgrenze von 2 Jahren noch nicht überschritten hat. Im späteren Alter kann man immer noch Kompromisse aushandeln! Diejenigen, die sich vehement dagegen ausprechen, haben entweder noch nicht die Erfahrung gemacht, selbst ein Kind zu gebären oder es sind unsensible und planlose Männer, die kein bisschen Empathie aufbringen oder zumindest zu dem Eingeständnis fähig wären, dass sie die starken Ängste und Mutterbindungen zwar nicht nachvollziehen, aber dennoch respektieren können!!!

Großelternrecht
Hallo,

hier ein Auszug vom Oberlandesgericht Celle:

Nach 1685 Abs. 1 BGB besitzen auch die Großeltern das Recht zum Umgang mit ihren Enkelkindern. Voraussetzung dafür ist nur, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Der positive Einfluss der Großeltern auf ihr Enkelkind muss dabei festgestellt werden. Denn anders als beim Umgangsrecht der Eltern, wird beim Umgangsrecht der Großeltern nicht vermutet, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Es muss vielmehr festgestellt werden, ob die Aufrechterhaltung der Bindung zwischen Kind und Großeltern für seine Entwicklung förderlich ist (vgl. 1626 Abs. 3 BGB). Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Köln sei es für die Erziehung des Kindes von Bedeutung, dass das Kind nicht allein auf die Kleinfamilie bestehend aus Vater, Mutter und Geschwistern beschränkt wird. Es fördere vielmehr die geistig-seelische Entwicklung des Kindes, wenn es einen Umgang mit möglichst vielen Personen der Familie pflegt. Dazu gehöre insbesondere der Umgang mit den Großeltern (Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 04.06.2004, Az. 4 WF 4/04). Ist der Besuch der Großeltern für das Kind daher förderlich, so besteht ein Umgangsrecht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern zusammen oder getrennt leben. Die Eltern haben in beiden Fällen ein Umgang des Kindes mit seinen Großeltern zu gewährleisten

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29. März 2015 um 21:29
In Antwort auf xuan_12729384

Großelternrecht
Hallo,

hier ein Auszug vom Oberlandesgericht Celle:

Nach 1685 Abs. 1 BGB besitzen auch die Großeltern das Recht zum Umgang mit ihren Enkelkindern. Voraussetzung dafür ist nur, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Der positive Einfluss der Großeltern auf ihr Enkelkind muss dabei festgestellt werden. Denn anders als beim Umgangsrecht der Eltern, wird beim Umgangsrecht der Großeltern nicht vermutet, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Es muss vielmehr festgestellt werden, ob die Aufrechterhaltung der Bindung zwischen Kind und Großeltern für seine Entwicklung förderlich ist (vgl. 1626 Abs. 3 BGB). Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Köln sei es für die Erziehung des Kindes von Bedeutung, dass das Kind nicht allein auf die Kleinfamilie bestehend aus Vater, Mutter und Geschwistern beschränkt wird. Es fördere vielmehr die geistig-seelische Entwicklung des Kindes, wenn es einen Umgang mit möglichst vielen Personen der Familie pflegt. Dazu gehöre insbesondere der Umgang mit den Großeltern (Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 04.06.2004, Az. 4 WF 4/04). Ist der Besuch der Großeltern für das Kind daher förderlich, so besteht ein Umgangsrecht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern zusammen oder getrennt leben. Die Eltern haben in beiden Fällen ein Umgang des Kindes mit seinen Großeltern zu gewährleisten

Vielen Dank für die Munition!!!
Erstens handelt es sich bei dem Fall um die Durchführung eines Besuches der sterbenden Großmutter in Katar. Zweitens sind die Voraussetzungen dafür völlig andere, als im vorliegenden Fall, denn die Prozessparteien (Vater und Mutter der Kinder) waren wegen des Besuchs heillos zerstritten und benutzen die Kinder als Druckmittel im Scheidungsprozess. Hier hatte das Jugendamt bereits das Umgangsrecht geregelt! Drittens waren die Kinder zwar noch klein, aber deutlich älter, als 2 Jahre. Viertens haben Großeltern nicht automatisch ein Umgangsrecht, sondern es muss IMMER im Einzelfall - als ultima ratio eben gerichtlich - über das Umgangsrecht der Großeltern entschieden werden, wenn gütliche Einigungsversuche der Eltern über den Aufenthaltsort der Kinder fehlschlagen und demzufolge bleibt fünftens das Aufenthaltsbestimmungsrecht IMMER und grundsätzlich Sache der Eltern und nicht etwa der Großeltern und wenn sich ein Elterteil aus subjektiven Gründen querstellt, muss Klage beim zuständigen Familiengericht eingereicht und der Sachverhalt dort geklärt werden, denn ZITAT: "Die begehrte Regelung ist auf eine situative Entscheidung beschränkt. Sie betrifft nur einen Einzelfall, in dem die Eltern konkrete Meinungsdifferenzen nicht allein zu überwinden vermögen." Sechstens: die Angelegenheit muss auch von erheblicher Bedeutung und nicht lediglich eine solche des täglichen Lebens sein - davon konnte man in diesem Fall ja ausgehen, da die Großmutter im Sterben lag.
@beini: Der Sachverhalt, um den es hier geht, ist also ein VÖLLIG anderer, als die hier vorliegende grundsätzliche Verweigerung des UNBEAUFSICHTIGTEN Umgangs der Großmutter mit dem ZWEIJÄHRIGEN Enkelkind im ALLTAG!!!! Einem solchen Umgang bei so einem kleinen Kind zuzustimmen, obwohl das Verhältnis zwischen Mutter und Schwiegermutter von Misstrauen und Ablehnung geprägt ist - dazu kann keine Mutter genötigt werden!!! 1685 Abs. 1 BGB greift im vorliegenden Fall also nicht. Ich würde an Deiner Stelle nicht derartige Zitate von OLGs bemühen und dabei aus dem Kontext herausreißen, nur um den eigenen Standpunkt zu untermauern. Nach kurzer Recherche bemerkt auch ein Blinder mit nem Krückstock, dass beide Sachverhalte überhaupt nicht vergleichbar sind!!! Mit einer solchen Übertragung und Pauschalierung rechtlich komplexer Fälle kann man sich nur blamieren, so wie Du es mit Deinem Beitag tust!

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Von: katina_12842855
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27. März 2015 um 5:23
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